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Tirol - Zahlen, Daten, Fakten 2022
Vorwort

Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.

© Land Tirol/Die Fotografen

Liebe Leserinnen und Leser!

Zahlen, Daten und Fakten betreffend die Tiroler Bevölkerung liefert uns alljährlich die Publikation Demografische Daten Tirol. Doch wozu bedarf es dieser Statistik?

Auf den folgenden Seiten werden Daten zum Bevölkerungsstand, zu Geburten, Sterbefällen, zu Einbürgerungen und Migration, Eheschließungen und vielem mehr abgebildet. Dabei sind es weit mehr als bloße Zahlen: Die Landesstatistik zeigt uns, wie sich unser Land und unsere Gesellschaft entwickelt. Die Daten sind wichtig als objektive Grundlage für künftige Maßnahmen und gesellschaftspolitische Weichenstellungen. Sie gießen Tirol damit wortwörtlich in Zahlen und sind Basis politischer Entscheidungen.

Ein Überblick: Mit 1.1.2023 lebten 771.304 Personen in Tirol. Das waren 7.202 Personen mehr als ein Jahr zuvor und über 50.000 mehr als vor zehn Jahren. Im Bundesländervergleich hatte Tirol das zweitniedrigste Bevölkerungswachstum. Bei den Geburten belegten wir Platz vier. 7.428 Geburten wurden in Tirol im Jahr 2022 verzeichnet. Die beliebtesten Babynamen waren dabei Elias und Sophia.

Den mit Abstand größten Anteil an nicht österreichischen Staatsangehörigen in unserem Land stellen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit rund 30 Prozent dar. In Folge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine mussten 2022 viele Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land verlassen und Schutz in anderen Staaten suchen. Tirol hat zahlreiche Schutzsuchende aufgenommen und leistet einen wichtigen Beitrag im Sinne der europäischen Solidarität. Das spiegelt sich in der Statistik wider: Im Laufe des Jahres 2022 stieg die Anzahl der ukrainischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Tirol von 462 auf 4.157 Personen.

Lust auf mehr? Ich lade Sie herzlich zu einem Streifzug durch die Publikation Demografische Daten 2022 ein und Tirol auf eine neue Art über Zahlen, Daten und Fakten kennenzulernen. Ein herzlicher Dank gebührt dabei dem Team der Landesstatistik für die wie jedes Jahr mit großer Sorgfalt erstellte Publikation.

Ihr LHStv Josef Geisler

1 Überblickstabelle

Tabelle 1: Demografische Daten Tirols von 2002 bis 2023 (ausgewählte Jahre)
Merkmal Jahr
2002 2010 2015 2020 2022 2023
Wohnbevölkerung (Stand 1.1.) 675.701 704.662 728.826 757.634 764.102 771.304
Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit 65.527 74.782 95.776 123.887 131.287 139.723
Anteil Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit in % 9,7 10,6 13,1 16,4 17,2 18,1
Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten 27.573 41.635 58.987 78.186 84.476 87.796
Anteil Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten in % 4,1 5,9 8,1 10,3 11,1 11,4
Absolute Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr +4.209 +2.160 +6.788 +2.929 +3.997 +7.202
Relative Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr in % +0,6 +0,3 +0,9 +0,4 +0,5 +0,9
Anteil der Wohnbevölkerung unter 15 Jahre in % 18,2 15,6 14,5 14,5 14,5 14,5
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren in % 68,4 68,3 68,1 67,2 66,7 66,5
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahre und älter in % 13,5 16,1 17,4 18,2 18,8 19,0
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 85 Jahre und älter in % 1,5 1,9 2,2 2,4 2,4 2,4
Lebendgeborene 6.973 6.819 7.576 7.518 7.428 ·
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner:innen 10,32 9,68 10,39 9,92 9,72 ·
Anteil der unehelichen Lebendgeborenen in % 36,4 43,8 46,1 45,6 46,7 ·
Lebendgeborene mit ausl. Staatsangehörigkeit 861 818 1.036 1.255 1.206 ·
Gestorbene 5.000 5.449 6.001 6.788 6.959 ·
Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen 7,40 7,73 8,23 8,96 9,11 ·
Säuglingssterbefälle 27 17 10 24 19
säuglingssterbefälle je 1.000 Lebendgeborene 3,87 2,49 1,32 3,19 2,56 ·
Geburtenbilanz 1.973 1.370 1.575 730 469 ·
Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,92 1,94 2,16 0,96 0,61 ·
Geburtenbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit 1.255 851 847 -139 -264 ·
Geburtenbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 718 519 728 869 733 ·
Errechnete Wanderungsbilanz 1.783 1.485 8.738 1.741 6.733 ·
Errechnete Wanderungsbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,64 2,11 11,99 2,30 8,81 ·
Errechnete Wanderungsbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit -1507 -994 -713 -1340 -1745
Errechnete Wanderungsbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 3.290 2.479 9.451 3.081 8.478 ·
Tatsächlicher Wanderungssaldo 1.715 1.397 8.710 1.793 6.767 ·
Binnenwanderungssaldo -129 -475 623 -1.630 -1.156 ·
Außenwanderungssaldo 1.844 1.872 8.087 3.423 7.923 ·
Lebenserwartung in Jahren
Lebenserwartung von Männern 77,1 79,0 80,0 80,1 80,2 ·
Lebenserwartung von Frauen 82,9 84,0 84,3 84,5 84,7 ·
Lebensgemeinschaften
Eheschließungen 2.815 2.977 3.809 3.600 4.285 ·
Partnerschaftseintragungen - 45 36 95 119 ·
Ehescheidungen 1.285 1.227 1.151 1.023 982 ·
Partnerschaftsauflösungen · - 5 4 8 ·
Einbürgerungen 2.689 574 553 623 775 ·
Zweitwohnsitzfälle (Stand 1.1.) 76.049 100.880 114.754 125.399 138.605 143.549
von ausl. Staatsangehörigen in % 38,2 45,4 51,3 53,9 51,8 53,8
Zweitwohnsitzquote in % 11,3 14,3 15,7 16,6 18,1 18,6

In dieser Publikation bezeichnet der Bevölkerungsstand eines Jahres immer den Bevölkerungsstand zum Stichtag 1. Jänner. Für das Jahr 2023 stehen nur die Informationen zum Bevölkerungsstand (Stand 1. Jänner) und zu den Zweitwohnsitzfällen zur Verfügung.
Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 auch erstmals im Ausland Geborene von Müttern mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
Bei den Verstorbenen sind ab 2009 auch erstmals Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
Bei den Eheschließungen sind ab 2015 auch erstmals im Ausland geschlosse Ehen, bei denen nur die Frau Österreich gemeldet ist, enthalten.
Als EU-Staaten werden alle Staaten bezeichnet, die am 1.1.2023 Mitglied in der Europäischen Union waren.

2 Einleitung

Die Publikation über die demografische Entwicklung in Tirol im Jahr 2022 befasst sich mit der Bevölkerungsstruktur in Tirol mit Stand 1. Jänner 2023 sowie deren Veränderung über die letzten Jahrzehnte. Neben der Gliederung des Bevölkerungsstandes nach unterschiedlichen Merkmalen werden auch Komponenten betrachtet, die zu Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur beitragen können, wie die Geburtenbilanz, die Zahl der Wanderungen oder Einbürgerungen im Jahr 2022.

Die Jahre 2020, 2021 und 2022 können ohne Zweifel als Jahre der Umbrüche bezeichnet werden. Zum einen hat das Vereinigte Königreich mit 31. Jänner 2020 die Europäische Union verlassen, was viele in Österreich lebende Brit:innen und in Großbritannien lebende österreichische Staatsangehörige vor Unwegsamkeiten stellte, und zum anderen hat die Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19 im Februar 2020 zu einer weltweiten Pandemie geführt. Diese hat einerseits zu einem Anstieg der Sterbezahlen und damit einhergehend zu einer Reduktion der Lebenserwartung in ganz Europa geführt und andererseits haben sich die Maßnahmen, die viele Staaten zur Pandemie-Bekämpfung ergriffen haben, massiv auf weite Lebensbereiche der Menschen auf der ganzen Welt ausgewirkt. Mit zunehmender Immunisierung der Bevölkerung hat sich die Pandemie-Situation glücklicherweise im Laufe des Jahres 2022 etwas entspannt. Jedoch startete die russische Armee mit 24. Februar 2022 einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine, was zu einem noch immer anhaltenden Krieg in der Ukraine führen sollte und abgesehen von unsagbarem Leid für die ukrainische Bevölkerung auch große Auswirkungen auf das Leben aller in Europa lebenden Menschen hatte. Einerseits sind bisher rund 8 Millionen Ukrainer vor dem Krieg in andere europäische Staaten geflüchtet und andererseits haben sich die Handelsbeziehungen mit Russland sehr verschlechtert, was zur Verknappung wichtiger Energieträger wie Erdöl und Erdgas und daraus resultierend zu einer Teuerungsspirale führte, die zahlreiche Menschen in eine finanzielle Notlage gebracht hat.

Die Publikation soll einerseits den Ist-Zustand bei den zentralen demografischen Komponenten wie Geburten, Sterbefälle und Wanderungsbewegungen möglichst präzise darstellen und mit anderen österreichischen Bundesländern vergleichbar machen und andererseits aktuelle demografische Entwicklungen aufzeigen und in einen zeitlichen Bezug setzen.

2.1 Datenquellen

Die in dieser Publikation dargestellten Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen:

  • Die Bevölkerungsstände werden - in Übereinstimmung mit der Definition von Statistik Austria - zum Stichtag 1. Jänner des jeweiligen Jahres betrachtet. Somit wird in dieser Publikation der Bevölkerungsstand vom 1. Jänner 2023 verwendet, um die demografischen Entwicklungen im Jahr 2022 zu beschreiben. Die Daten zur Entwicklung des Bevölkerungsstandes ab 1. Jänner 2002 stammen aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank (POPREG), die von Statistik Austria geführt wird. Diese Datenbank basiert wiederum auf den Daten des Zentralen Melderegisters (ZMR) des Bundesministeriums für Inneres. Vor 2002 beruhen die Zahlen zu den Bevölkerungsständen auf den von Statistik Austria publizierten Ergebnissen der Bevölkerungsfortschreibung, die jeweils ausgehend vom Stand der letzten Volkszählung geschätzt wurden.
  • Die Daten zur zukünftigen Entwicklung des Bevölkerungsstandes stammen aus der regionalen Bevölkerungsprognose 2022 der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK). Hierbei wurden nur Ergebnisse aus der von ÖROK berechneten Hauptvariante verwendet, die für die Zukunft mittlere Werte für Fertilität, für die Lebenserwartung und für die Zuwanderung als Prognose-Annahmen unterstellt.
  • Die dargestellten Daten zu den Geburten, Sterbefällen, Eheschließungen sowie Partnerschaftseintragungen (in Österreich seit 2010 möglich) stammen aus der Statistik der Standesfälle von Statistik Austria. Diese wird aus den Daten des Zentralen Personenstandsregisters des Bundesministeriums für Inneres erzeugt. Für die Gemeinde Jungholz wurden die Auslands-Geburten bisher nicht vollständig erfasst. Beispielsweise wurden in den Jahren 2019 und 2022 von Statistik Austria - anders als vom Gemeindeamt Jungholz - keine Geburten für die Gemeinde Jungholz gemeldet. In der Publikation Demographische Daten - Tirol 2020 und früheren Publikationen wurden stets die Geburtenzahlen von Jungholz nachträglich eingearbeitet. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit den von Statistik Austria veröffentlichten Daten zu ermöglichen, wird in dieser Publikation erstmals darauf verzichtet. Dies bedeutet, dass die in dieser Publikation dargestellten Geburtenzahlen früherer Jahre von den in früheren Publikationen veröffentlichten Werten abweichen können.
  • Bei den Daten zu den Sterbefällen gilt es zu beachten, dass ab 2009 auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden (89 Sterbefälle im Jahr 2009) und dies zu einer Anhebung der Sterbezahlen im Vergleich zu den Zahlen vor 2009 führt.
  • Die Daten zu den Ehescheidungen sowie Auflösungen eingetragener Partnerschaften stammen aus der Statistik der Ehescheidungen von Statistik Austria. Diese wird basierend auf den Meldungen der Bezirksgerichte erstellt.
  • Die Daten zur Wanderungsstatistik stammen ebenfalls aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank POPREG. Basierend auf einer Empfehlung der UNO aus dem Jahr 1998 werden Migrationsbewegungen nur erfasst, wenn damit ein Aufenthalt von mehr als drei Monaten in Österreich verbunden ist.

2.2 Erläuterungen zu den Auswertungen und verwendeten Begriffen

2.2.1 Unterscheidung Wohnsitz und Hauptwohnsitz

Das mit 1. Jänner 1995 in Kraft getretene Hauptwohnsitzgesetz (BGBl Nr. 505/1994) enthält in § 1 Begriffsbestimmungen folgende Definition:

Der Hauptwohnsitz eines Menschen ist an jener Unterkunft begründet, an der er sich in der erweislichen oder aus den Umständen hervorgehenden Absicht niedergelassen hat, diese zum Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen zu machen; trifft diese sachliche Voraussetzung bei einer Gesamtbetrachtung der beruflichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensbeziehungen eines Menschen auf mehrere Wohnsitze zu, so hat er jenen als Hauptwohnsitz zu bezeichnen, zu dem er das überwiegende Naheverhältnis hat.

Mit Hilfe dieser Richtlinien ist sichergestellt, dass jede Person nur einen Hauptwohnsitz in Österreich begründen kann. Wie bereits in den vorangegangenen Publikationen erläutert, müssen nach den Bestimmungen des Meldegesetzes in Tirol beschäftigte ausländische Staatsbürger:innen einen Hauptwohnsitz anmelden, sobald eine Bewilligung nach dem Aufenthaltsgesetz vorliegt, insbesondere, wenn auch ihre Familien in Tirol wohnen.

2.2.2 Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität

Wie der österreichische Verfassungsgerichtshof im Juni 2018 klarstellte, muss es in Österreich lebenden Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität möglich sein, diese entsprechend im Merkmal Geschlecht des Zentralen Personenstandsregisters (kurz ZPR) eintragen lassen zu können. Seit 2019 gibt es daher neben den bisher verfügbaren, binären Geschlechtsausprägungen männlich, weiblich und unbekannt auch die nichtbinäre Geschlechtsausprägung divers. 2020 sind noch die Ausprägungen inter, offen und keine Angabe hinzugekommen. Insgesamt gibt es seit 2020 die folgenden möglichen Ausprägungen für das im ZPR geführte Merkmal Geschlecht:

  • männlich
  • weiblich
  • divers
  • inter
  • offen
  • keine Angabe
  • unbekannt

Laut Statistik Austria haben von den mit 1.1.2023 in Österreich gemeldeten Menschen zwölf die Ausprägung divers im Merkmal Geschlecht in ihrem Zentralen-Personenstandsregister-Datensatz hinterlegt. Drei Personen haben die Ausprägung inter, drei die Ausprägung offen, sechs die Ausprägung keine Angabe und bei zwei Personen ist das Geschlechtsmerkmal als unbekannt ausgewiesen.

Statistik Austria verarbeitet die Registerdaten und stellt die aufbereiteten Datensätze den Statistikämtern der Bundesländer zur Verfügung. In diesen Daten werden die Ausprägungen divers, inter, offen, keine Angabe und unbekannt von Statistik Austria nicht ausgewiesen, da die betreffenden Personengruppen zu klein sind und dies somit aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig wäre. Stattdessen werden die betroffenen Ausprägungen mittels eines Imputationsverfahrens durch binäre Geschlechtsausprägungen ersetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Personenzahl erhalten bleibt und ein ausreichender Datenschutz gewährleistet ist.

2.2.3 Gemeindezusammenlegung im Wipptal

Mit 1.1.2022 wurden die Gemeinden Matrei am Brenner, Mühlbachl und Pfons zu einer Gemeinde (Matrei am Brenner) zusammengelegt. Dies hat zur Folge, dass zukünftig nur noch 277 und nicht mehr 279 Tiroler Gemeinden unterschieden werden. Im Nachfolgenden wird stets der neue Gebietsstand bei Betrachtungen auf Gemeindeebene verwendet. Dies gilt auch für Zeitabschnitte vor der Zusammenlegung der drei Gemeinden.

2.2.4 Unterscheidung nach Staatsangehörigkeit

Im Folgenden werden mit der Bezeichnung Österreicher:innen jene Personen bezeichnet, die zum jeweiligen Stichtag in Tirol ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Im Gegensatz dazu werden mit den Bezeichnungen Nicht-Österreicher:innen bzw. Ausländer:innen jene Personen bezeichnet, die zwar zum jeweiligen Stichtag ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet haben, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.

Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäische Union. Diese hatte 2019 noch 28 Mitgliedsstaaten:

  • Belgien
  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Irland
  • Italien
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Schweden
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechische Republik
  • Ungarn
  • Vereinigtes Königreich
  • Zypern

Das Vereinigten Königreich ist seit 1.2.2020 nicht mehr Teil Europäischen Union. Die Europäischen Union umfasst somit nur noch 27 Mitgliedstaaten. Im Nachfolgenden wird stets die aktuelle EU-Mitgliederliste zur Gliederung verwendet. Dies gilt auch für die Darstellung von Daten früherer Jahre, in denen Großbritannien noch Teil der EU war oder andere Staaten noch nicht die EU-Mitgliedschaft hatten.

Des Weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass Slowenien (Mitglied seit 2004) und Kroatien (Mitglied seit 2013) Mitgliedsländer der Europäischen Union sind, sie in dieser Publikation aber auch häufig zusätzlich als Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien gelistet werden.

Außerdem wird in dieser Publikation der Kosovo als souveräner Staat angeführt, da er von der Österreichischen Bundesregierung und von insgesamt 115 der insgesamt 193 UNO-Mitgliedsstaaten anerkannt wird. Des Weiteren wird die Türkei bei kontinentalen Gliederungen stets dem Kontinent Europa zugeordnet.

2.2.5 Unterscheidung von errechnetem und tatsächlichem Wanderungssaldo

Sowohl der in Abschnitt 3 angegebene errechnete Wanderungssaldo (wird auch errechnete Wanderungsbilanz genannt) als auch der in Abschnitt 8 angegebene tatsächliche Wanderungssaldo (wird auch tatsächliche Wanderungsbilanz genannt) stellen Maßzahlen zur Beurteilung der Bevölkerungszu- bzw. Abwanderung dar:

  • Der errechnete Wanderungssaldo gibt die wanderungsbedingte Veränderung des Bevölkerungsstandes zwischen dem 1. Jänner des betreffenden Jahres und 1. Jänner des Folgejahres an. Der Wert ergibt sich, in dem von der jährlichen Bevölkerungsbilanz die Geburtenbilanz (Differenz der Lebendgeborenen und Gestorbenen) abgezogen wird. Für eine Unterscheidung zwischen errechneter Wanderungsbilanz für österreichische und für ausländische Staatsangehörige müssen zusätzlich die Einbürgerungen in dem betreffenden Kalenderjahr berücksichtigt werden.
  • Der tatsächliche Wanderungssaldo wird aus den Daten der Wanderungsstatistik berechnet und bezeichnet die Differenz aller Zuzüge nach Tirol und aller Wegzüge von Tirol innerhalb eines Kalenderjahres.

2.3 Erklärung von Box-Plots

In den Abbildungen 20, 23 und 24 werden sogenannte Box-Plots (ohne zusätzliche Unterscheidung von Ausreißern) verwendet, um Verteilungen darzustellen. Mithilfe von Box-Plots können die mittlere Lage und Streuung einer Verteilung (Gruppe von mehreren Messdaten) übersichtlich dargestellt und mit anderen Verteilungen verglichen werden. Hierfür werden die Messwerte zunächst der Größe nach geordnet und anschließend folgende Werte ermittelt:

  • Minimum: Bezeichnet den kleinsten Datenwert.
  • erstes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 25 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Median: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen die Hälfte der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • drittes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 75 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Maximum: Bezeichnet den größten Datenwert.

In Abbildung 1 wird ein Box-Plot anhand eines fiktiven Messdatensatzes mit Daten zum Alter von 102 Personen erläutert. In der linken Abbildung wird die Verteilung als Histogramm dargestellt und in der rechten als Box-Plot, wobei die einzelnen Elemente des Box-Plots mit Hilfstexten versehen wurden. Wie man in Abbildung 1 erkennen kann, besteht der Box-Plot im Wesentlichen aus vier Elementen:

  • einer Box (schwarzer Rahmen), welche vertikal vom ersten bis zum dritten Quartil der Verteilung aufgespannt wird. Im Beispiel liegt das erste Quartil bei 49 und das dritte Quartil bei 63 Jahren. Die Breite der Box hat keine spezielle Bedeutung, die Höhe hingegen schon. Die Position der Box zeigt an, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen zwischen 49 und 63 Jahre alt sind.
  • dem Median-Wert, welcher als dicke, horizontale Linie innerhalb der Box dargestellt wird. Im Beispiel liegt der Median-Wert der Altersverteilung bei 58 Jahren. Dies bedeutet, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen jünger bzw. älter als 58 Jahre sind.
  • dem Minimum, welches durch eine vertikal von der Box nach unten verlaufenden Linie angedeutet wird. Das untere Ende der Linie entspricht dem Minimum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Minimum bei 15 Jahren.
  • dem Maximum, welches durch eine vertikal von der Box nach oben verlaufenden Linie angedeutet wird. Das obere Ende der Linie entspricht dem Maximum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Maximum bei 74 Jahren.

Abbildung 1: Lesebeispiel für einen Box-Plot

Lesebeispiel für einen Box-Plot

3 Entwicklung der Wohnbevölkerung

3.1 Langfristige Entwicklung der Tiroler Bevölkerungszahlen

Am 1. Jänner 2023 hatten 771.304 Personen ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet. Verglichen mit dem Vorjahr hat die Bevölkerung somit um 7.202 Personen (+0,9 %) zugenommen. Dies ist das stärkste Bevölkerungswachstum seit 2015 (+10.313 Personen). In Österreich wurde mit +125.843 Personen (+1,4 %) das höchste Bevölkerungswachstum in den seit 1961 geführten Aufzeichnungen verzeichnet. Im Bundesländervergleich hatte Tirol mit +0,9 % das zweitniedrigste relative Bevölkerungswachstum hinter Kärnten mit +0,8 %. Das größte relative Wachstum wurde in Wien mit +2,6 % verzeichnet. In Tirol war hauptsächlich der positive errechnete Wanderungssaldo (6.733 Personen bzw. 0,9 %) für das Bevölkerungswachstum verantwortlich. Der Geburtensaldo erreichte 2022 mit 469 Personen den niedrigsten Wert in den seit 1961 geführten Aufzeichnungen, was auf die erhöhte Sterberate (9,1 Todesfälle je 1.000 Einwohner:innen) und die seit mehreren Jahrzehnten niedrige Geburtenrate (9,7 Geburten je 1.000 Einwohner:innen) zurückgeführt werden kann. Die Sterberate ist im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr wieder leicht gestiegen (von 8,7 ‰ auf 9,1 ‰) während die Geburtenrate leicht gefallen ist (von 10,4 ‰ auf 9,7 ‰). Der errechnete Wanderungssaldo ist von 2.689 Personen im Jahr 2021 auf 6.733 Personen im Jahr 2022 gestiegen.

Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1982
Jahr Bevölkerungsstand mit 1. Jänner Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
1982 589.574 3.816 0,6 3.517 0,6 299 0,1
1984 596.537 2.833 0,5 2.860 0,5 -27 -0,0
1986 601.979 3.589 0,6 2.871 0,5 718 0,1
1988 608.263 4.120 0,7 2.954 0,5 1.166 0,2
1990 618.459 5.655 0,9 2.978 0,5 2.677 0,4
1992 632.471 7.485 1,2 3.572 0,6 3.913 0,6
1994 645.858 4.017 0,6 3.432 0,5 585 0,1
1996 653.369 4.325 0,7 3.126 0,5 1.199 0,2
1998 660.864 3.203 0,5 2.588 0,4 615 0,1
2000 667.459 4.033 0,6 2.083 0,3 1.950 0,3
2002 675.701 3.756 0,6 1.973 0,3 1.783 0,3
2004 683.639 5.315 0,8 1.987 0,3 3.328 0,5
2006 694.253 3.000 0,4 1.912 0,3 1.088 0,2
2008 699.588 2.914 0,4 1.512 0,2 1.402 0,2
2010 704.662 2.855 0,4 1.370 0,2 1.485 0,2
2011 707.517 4.064 0,6 1.396 0,2 2.668 0,4
2012 711.581 4.307 0,6 1.311 0,2 2.996 0,4
2013 715.888 6.150 0,9 1.319 0,2 4.831 0,7
2014 722.038 6.788 0,9 1.442 0,2 5.346 0,7
2015 728.826 10.313 1,4 1.575 0,2 8.738 1,2
2016 739.139 7.014 0,9 1.749 0,2 5.265 0,7
2017 746.153 4.987 0,7 1.834 0,2 3.153 0,4
2018 751.140 3.565 0,5 1.560 0,2 2.005 0,3
2019 754.705 2.929 0,4 1.285 0,2 1.644 0,2
2020 757.634 2.471 0,3 730 0,1 1.741 0,2
2021 760.105 3.997 0,5 1.308 0,2 2.689 0,4
2022 764.102 7.202 0,9 469 0,1 6.733 0,9
2023 771.304 · · · · · ·

Abbildung 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1961 nach Komponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.2 Bevölkerungsentwicklung in den Tiroler Gemeinden

Die Auswertung der Bevölkerungsentwicklung auf Gemeindeebene ergibt in neun Gemeinden (3,2 %) keine Veränderung der Bevölkerungszahlen gegenüber dem Vorjahr. In 188 Gemeinden (67,9 %) wurde eine Zunahme und in 80 Gemeinden (28,9 %) eine Bevölkerungsabnahme registriert. Im Jahr 2022 verzeichneten um drei Gemeinden weniger eine Bevölkerungszunahme und gleich viele Gemeinden eine Bevölkerungsabnahme verglichen mit dem Jahr 2021. Wie schon in den Jahren zuvor sind die größten relativen Bevölkerungsveränderungen meist in kleineren Gemeinden mit unter 2.000 Einwohner:innen zu verzeichnen. Lokale Ereignisse wie beispielsweise die Besiedelung neuer Wohnobjekte durch auswärtige Familien können hier zu großen relativen Bevölkerungszuwächsen führen.

Tabelle 3: Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden
Änderung zwischen 1.1.2022 und 1.1.2023 Anzahl Gemeinden
absolut in %
Gemeinden mit Zunahmen 188 67,9
Zunahme um 2 % und mehr 55 19,9
Zunahme um 1 bis unter 2 % 53 19,1
Zunahme um mehr als 0 bis unter 1 % 80 28,9
Gleichstand 9 3,2
Gemeinden mit Abnahmen 80 28,9
Abnahme um mehr als 0 bis unter 1 % 45 16,2
Abnahme um 1 bis unter 2 % 22 7,9
Abnahme um 2 % und mehr 13 4,7
Gemeinden insgesamt 277 100,0
Tabelle 4: Die zehn Gemeinden mit der größten relativen Bevölkerungsveränderung gegenüber 2022
Gemeindename Bevölkerungsstand zum 1.1.2023 Veränderung
absolut in %
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größtem Zuwachs
Obsteig 1.528 128 9,1
Kematen in Tirol 3.229 228 7,6
Berwang 630 43 7,3
Reith bei Seefeld 1.554 100 6,9
Ried im Oberinntal 1.320 72 5,8
Rattenberg 459 25 5,8
Polling in Tirol 1.367 67 5,2
Mils bei Imst 655 30 4,8
Schwendau 1.843 81 4,6
Flirsch 1.045 38 3,8
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größter Abnahme
Namlos 59 -4 -6,3
Kaisers 73 -4 -5,2
Forchach 245 -13 -5,0
Untertilliach 211 -9 -4,1
Zellberg 660 -18 -2,7
Mariastein 452 -12 -2,6
Vorderhornbach 268 -7 -2,5
Gramais 40 -1 -2,4
Ehenbichl 828 -18 -2,1
Bruck am Ziller 1.121 -24 -2,1
Tabelle 5: Tiroler Städte gereiht nach relativer Veränderung des Bevölkerungsstandes gegenüber 2022
Stadt Bevölkerungsstand zum 1.1.2023 Veränderung
absolut in %
Schwaz 14.211 328 2,4
Imst 11.135 216 2,0
Kufstein 19.930 305 1,6
Lienz 11.990 119 1,0
Kitzbühel 8.289 77 0,9
Telfs 16.271 138 0,9
Hall in Tirol 14.418 96 0,7
Wörgl 14.403 95 0,7
Innsbruck 131.358 773 0,6
Landeck 7.579 -61 -0,8

Abbildung 3: Entwicklung der Wohnbevölkerung 2022 in den Tiroler Gemeinden

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.3 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken im Jahr 2022

Im Jahr 2022 wurden in allen Tiroler Bezirken Bevölkerungszuwächse verzeichnet. Das größte Bevölkerungswachstum konnte im Bezirk Schwaz (+1,6 %) beobachtet werden. Dort wurde sowohl eine relativ hohe Geburtenbilanzrate (2,0 ‰) als auch eine hohe errechnete Wanderungsbilanzrate (13,6 ‰) verzeichnet. Das niedrigste Bevölkerungswachstum hatte der Bezirk Lienz mit +0,1 %, was einerseits auf eine negative Geburtenbilanz von -53 Personen (-1,1 ‰) und anderseits auf die niedrige Wanderungsbilanz von 89 Personen (1,8 ‰) zurückgeführt werden kann.

Abbildung 4: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2022 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 6: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2022 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2022 Stand 1.1.2023 Veränderung im Jahr 2022
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
IBK-Stadt 130.585 131.358 773 0,6 -141 -0,1 914 0,7
Imst 61.539 62.443 904 1,5 83 0,1 821 1,3
IBK-Land 182.918 184.741 1.823 1,0 208 0,1 1.615 0,9
Kitzbühel 65.274 65.770 496 0,8 -42 -0,1 538 0,8
Kufstein 111.999 113.090 1.091 1,0 166 0,1 925 0,8
Landeck 44.498 44.930 432 1,0 101 0,2 331 0,7
Lienz 48.818 48.854 36 0,1 -53 -0,1 89 0,2
Reutte 33.284 33.607 323 1,0 -20 -0,1 343 1,0
Schwaz 85.187 86.511 1.324 1,6 167 0,2 1.157 1,4
Tirol 764.102 771.304 7.202 0,9 469 0,1 6.733 0,9

3.4 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken seit dem Jahr 2003

Betrachtet man die Bevölkerungsveränderung zwischen 1.1.2003 und 1.1.2023, so kam es in allen Bezirken mit Ausnahme von Lienz (-2,7 %) zu Bevölkerungsgewinnen. Diese liegen zwischen 19,0 % (Kufstein) und 1,7 % (Landeck). Im Bezirk Lienz ist vor allem die negative Wanderungsbilanzrate (-3,6 %) für den Bevölkerungsschwund seit 2003 verantwortlich. Im Bezirk Landeck ist die Wanderungsbilanzrate ebenfalls negativ (-3,8 %), wird aber durch eine etwas höhere Geburtenbilanzrate (5,5 %) kompensiert.

Abbildung 5: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2003 und 2023 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 7: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2003 und 2023 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2003 Stand 1.1.2023 Veränderung zwischen 1.1.2003 und 1.1.2023
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
IBK-Stadt 112.938 131.358 18.420 16,3 -242 -0,2 18.662 16,5
Imst 53.588 62.443 8.855 16,5 3.915 7,3 4.940 9,2
IBK-Land 156.471 184.741 28.270 18,1 9.665 6,2 18.605 11,9
Kitzbühel 59.568 65.770 6.202 10,4 1.300 2,2 4.902 8,2
Kufstein 95.040 113.090 18.050 19,0 5.999 6,3 12.051 12,7
Landeck 44.162 44.930 768 1,7 2.429 5,5 -1.661 -3,8
Lienz 50.202 48.854 -1.348 -2,7 471 0,9 -1.819 -3,6
Reutte 31.719 33.607 1.888 6,0 301 0,9 1.587 5,0
Schwaz 75.769 86.511 10.742 14,2 5.165 6,8 5.577 7,4
Tirol 679.457 771.304 91.847 13,5 29.003 4,3 62.844 9,2

4 Wohnbevölkerung nach Alter und Geschlecht

Mit Stichtag 1. Jänner 2023 lebten 771.304 Personen in Tirol, darunter 390.667 Frauen1 (50,7 %) und 380.637 Männer (49,3 %). Die Sexualproportion lag bei 974 Männern je 1.000 Frauen.

Im langjährigen Durchschnitt kommen in Tirol jährlich um 5 % mehr Knaben als Mädchen zur Welt. Dies führt zu einem leichten Männerüberhang in den jüngeren Altersgruppen (siehe Tabelle 8). In den höheren Altersgruppen kommt es hingegen - bedingt durch die höhere Lebenserwartung der Frauen - zu einem Frauenüberschuss, der im Alter zunimmt. So leben beispielsweise in der Altersgruppe der Personen im Alter von 60 Jahren und mehr etwa ein Fünftel mehr Frauen als Männer, während in der Altersgruppe der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) um rund 74,5 % mehr Frauen als Männer leben. Am 1. Jänner 2023 war eine Tirolerin 108 und ein Tiroler 104 Jahre alt. Insgesamt waren 125 Tirolerinnen und 27 Tiroler 100 Jahre oder älter.

Anteil der Senior:innen und Hochbetagten nimmt stetig zu.

Betrachtet man die Entwicklung der Bevölkerung im Alter von 85 Jahren und mehr, zeigt sich einerseits, dass der Anteil der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) an der Gesamtbevölkerung leicht zugenommen hat (von 1,5 % im Jahr 2002 auf 2,4 % im Jahr 2023). Andererseits steigt auch der Anteil der Männer an den hochbetagten Personen über die Zeit: Waren im Jahr 2002 etwa 27,2 % der hochbetagten Personen männlich, sind es im Jahr 2023 bereits 36,4 % (2022: 35,9 %.)

Abbildung 6: Entwicklung des Anteils der Hochbetagten (85 Jahre und älter) seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Zahl der Hochbetagen (85 Jahre und älter)
insgesamt männlich weiblich
absolut Bevölkerungsanteil in % absolut in % absolut in %
2002 10.094 1,5 2.744 27,2 7.350 72,8
2003 9.628 1,4 2.607 27,1 7.021 72,9
2004 9.304 1,4 2.505 26,9 6.799 73,1
2005 9.523 1,4 2.570 27,0 6.953 73,0
2006 10.286 1,5 2.728 26,5 7.558 73,5
2007 11.162 1,6 2.940 26,3 8.222 73,7
2008 11.882 1,7 3.113 26,2 8.769 73,8
2009 12.530 1,8 3.316 26,5 9.214 73,5
2010 13.125 1,9 3.473 26,5 9.652 73,5
2011 13.722 1,9 3.666 26,7 10.056 73,3
2012 14.416 2,0 3.986 27,6 10.430 72,4
2013 14.913 2,1 4.291 28,8 10.622 71,2
2014 15.427 2,1 4.658 30,2 10.769 69,8
2015 16.085 2,2 5.055 31,4 11.030 68,6
2016 16.658 2,3 5.414 32,5 11.244 67,5
2017 17.261 2,3 5.804 33,6 11.457 66,4
2018 17.599 2,3 6.011 34,2 11.588 65,8
2019 18.012 2,4 6.296 35,0 11.716 65,0
2020 18.301 2,4 6.514 35,6 11.787 64,4
2021 18.332 2,4 6.525 35,6 11.807 64,4
2022 18.570 2,4 6.662 35,9 11.908 64,1
2023 18.785 2,4 6.843 36,4 11.942 63,6

Im Jahr 2023 waren 14,5 % der Tiroler:innen unter 15 Jahre alt (Kinder und Jugendliche), 66,5 % zwischen 15 und 64 Jahre alt (Personen im Erwerbsalter) und 19,0 % 65 Jahre und älter (Senior:innen). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil der Senior:innen wiederum 0,2 erhöht, während der Anteil der Personen im Erwerbsalter um rund 0,2 Prozentpunkte gesunken ist.

Abbildung 7: Bevölkerung in Tirol nach Altersgruppen von 1952 bis 2040

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Bevölkerungszahl nach Altersgruppe
insgesamt unter 15 Jahre 15 bis 64 Jahre 65 bis 84 Jahre 85 Jahre und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1.1.1952 428.009 115.861 27,1 273.396 63,9 37.512 8,8 1.240 0,3
1.1.1962 469.011 124.627 26,6 298.423 63,6 43.871 9,4 2.090 0,4
1.1.1972 549.147 156.922 28,6 333.540 60,7 55.663 10,1 3.022 0,6
1.1.1982 589.574 133.948 22,7 385.570 65,4 66.000 11,2 4.056 0,7
1.1.1992 632.471 123.465 19,5 431.089 68,2 70.549 11,2 7.368 1,2
1.1.2002 675.701 122.655 18,2 462.151 68,4 80.801 12,0 10.094 1,5
1.1.2012 711.581 106.852 15,0 487.049 68,4 103.264 14,5 14.416 2,0
1.1.2023 771.304 112.127 14,5 512.918 66,5 127.474 16,5 18.785 2,4
Prognose 2030 792.891 116.243 14,7 497.422 62,7 151.592 19,1 27.634 3,5
Prognose 2040 813.107 112.122 13,8 482.351 59,3 183.661 22,6 34.973 4,3

Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums ist die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennbar. Betrug der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Jahr 1952 noch 27,1 %, so hat er im Jahr 2023 mit einem Anteil von 14,5 % deutlich abgenommen. Im Gegensatz dazu hat sich der Anteil der Senior:innen von 9,1 % im Jahr 1952 auf 19,0 % im Jahr 2023 mehr als verdoppelt. Bis zum Jahr 2010 waren die Kinder und Jugendlichen den Senior:innen zahlenmäßig stets überlegen. Seit 2011 hat sich dieses Verhältnis umgekehrt und die Zahl der Senior:innen liegt nun stets über der Zahl der Kinder. Die Bevölkerungsprognosen für die kommenden Jahre zeigen, dass sich der Trend der Alterung der Bevölkerung weiter fortsetzen wird. So wird im Jahr 2040 voraussichtlich über ein Viertel der Tiroler Bevölkerung (26,9 %) 65 Jahre oder älter sein, der Anteil der Hochbetagten wird auf 4,3 % steigen.

In Abbildung 8 werden die Altersverteilungen für die Jahre 2002 (schwarze Linien), 2023 (farbige Balken) und die prognostizierte Verteilung 2040 (rote Linien) dargestellt. Vergleicht man die Verteilungen, kann man die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennen.

Abbildung 8: Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2002 2023 und 2040 (Prognose)

Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2002 2023 und 2040 (Prognose)
Tabelle 8: Altersstruktur der Tiroler Wohnbevölkerung im Jahr 2023 nach Geschlecht
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung am 1.1.2023
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
unter 3 22.622 2,9 11.596 51,3 11.026 48,7
3 bis 5 22.903 3,0 11.904 52,0 10.999 48,0
6 bis 9 30.279 3,9 15.486 51,1 14.793 48,9
10 bis 14 36.323 4,7 18.684 51,4 17.639 48,6
15 bis 19 37.448 4,9 19.322 51,6 18.126 48,4
20 bis 29 95.648 12,4 49.416 51,7 46.232 48,3
30 bis 39 107.815 14,0 54.576 50,6 53.239 49,4
40 bis 49 100.199 13,0 49.769 49,7 50.430 50,3
50 bis 59 119.243 15,5 59.076 49,5 60.167 50,5
60 bis 64 52.565 6,8 26.020 49,5 26.545 50,5
65 bis 69 40.328 5,2 19.012 47,1 21.316 52,9
70 bis 74 34.014 4,4 15.788 46,4 18.226 53,6
75 bis 79 27.863 3,6 12.391 44,5 15.472 55,5
80 bis 84 25.269 3,3 10.754 42,6 14.515 57,4
85 bis 89 12.023 1,6 4.703 39,1 7.320 60,9
90 bis 94 5.350 0,7 1.778 33,2 3.572 66,8
95 bis 99 1.260 0,2 335 26,6 925 73,4
100 und älter 152 0,0 27 17,8 125 82,2
Ausgewählte Altersgruppen
unter 14 104.912 13,6 53.916 51,4 50.996 48,6
14 bis 16 21.812 2,8 11.279 51,7 10.533 48,3
unter 18 134.174 17,4 69.020 51,4 65.154 48,6
60 und älter 198.824 25,8 90.808 45,7 108.016 54,3
85 und älter 18.785 2,4 6.843 36,4 11.942 63,6
unter 15 112.127 14,5 57.670 51,4 54.457 48,6
15 bis 64 512.918 66,5 258.179 50,3 254.739 49,7
65 und älter 146.259 19,0 64.788 44,3 81.471 55,7
Insgesamt 771.304 100,0 380.637 49,3 390.667 50,7
Tabelle 9: Bevölkerung im Jahr 2023 nach ausgewählten Altersgruppen und Bezirken
Bezirk Bevölkerung nach Altersgruppen (in Jahren)
insgesamt unter 14 (Unmündige) 14 bis 17 (Jugendliche) unter 15 15 bis 64 65 und älter 85 und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 131.358 14.377 10,9 4.087 3,1 15.368 11,7 91.223 69,4 24.767 18,9 3.522 2,7
Imst 62.443 9.147 14,6 2.665 4,3 9.776 15,7 42.103 67,4 10.564 16,9 1.281 2,1
Innsbruck-Land 184.741 26.899 14,6 7.266 3,9 28.731 15,6 121.390 65,7 34.620 18,7 4.171 2,3
Kitzbühel 65.770 8.221 12,5 2.320 3,5 8.758 13,3 42.565 64,7 14.447 22,0 1.831 2,8
Kufstein 113.090 16.367 14,5 4.447 3,9 17.509 15,5 74.997 66,3 20.584 18,2 2.488 2,2
Landeck 44.930 6.428 14,3 1.871 4,2 6.890 15,3 29.896 66,5 8.144 18,1 1.123 2,5
Lienz 48.854 6.565 13,4 1.999 4,1 7.027 14,4 31.389 64,3 10.438 21,4 1.578 3,2
Reutte 33.607 4.441 13,2 1.224 3,6 4.738 14,1 21.873 65,1 6.996 20,8 826 2,5
Schwaz 86.511 12.467 14,4 3.383 3,9 13.330 15,4 57.482 66,4 15.699 18,1 1.965 2,3
Tirol 771.304 104.912 13,6 29.262 3,8 112.127 14,5 512.918 66,5 146.259 19,0 18.785 2,4

5 Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit

18,1 % der Tiroler Wohnbevölkerung besitzen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft.

Anfang 2023 besaßen von den 771.304 Einwohner:innen Tirols 139.723 Personen (18,1 %) nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 % gestiegen. Die Gruppe der ausländischen Staatsangehörigen besteht zu 62,8 % aus Angehörigen der Europäischen Union2. 14,1 % (19.725 Personen) der ausländischen Bevölkerung stammen von einem anderen Kontinent und 0,7 % (1.006 Personen) sind staatenlos bzw. haben keinen geklärten Staatszugehörigkeitsstatus.

Menschen mit 157 verschiedenen Staatsangehörigkeiten leben in Tirol.

Die Tiroler Wohnbevölkerung setzt sich aus Menschen mit 157 verschiedene Staatszugehörigkeiten (inklusive Österreich) zusammen. Dies sind 80,5 % der 195 von der UN anerkannten Staaten (inklusive Kosovo). Die Migration des eingewanderten Bevölkerungsteils nahm in 174 unterschiedlichen Geburtsländern (exklusive Österreich) ihren Ausgang.

Abbildung 9: Entwicklung der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten seit 1982

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.

Die Gliederung nach Staatszugehörigkeit ist mit Ausnahme der jugoslawischen Nachfolgestaaten und der Türkei erst ab dem Jahr 2002 in den Daten vorhanden.

Tabelle 10: Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft seit 1982
Jahr Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft
insgesamt EU-Staaten Dritt­staaten Deutsch­land Italien Jugoslawische Nachfolgestaaten Ukraine Vereinigtes Königreich Türkei
1982 28.593 · · · · 8.504 · · 7.120
1983 28.873 · · · · 8.644 · · 7.126
1984 28.844 · · · · 8.467 · · 7.177
1985 28.754 · · · · 8.384 · · 7.187
1986 28.969 · · · · 8.306 · · 7.397
1987 30.103 · · · · 8.497 · · 7.851
1988 30.778 · · · · 8.730 · · 8.383
1989 32.677 · · · · 9.029 · · 9.258
1990 36.490 · · · · 10.253 · · 11.382
1991 39.887 · · · · 11.673 · · 12.784
1992 45.478 · · · · 13.884 · · 14.481
1993 50.237 · · · · 17.109 · · 15.635
1994 53.349 · · · · 18.587 · · 16.326
1995 55.224 · · · · 20.255 · · 16.348
1996 56.149 · · · · 21.129 · · 16.470
1997 57.486 · · · · 21.745 · · 16.431
1998 58.491 · · · · 21.936 · · 16.496
1999 59.492 · · · · 22.058 · · 16.438
2000 60.569 · · · · 22.267 · · 16.009
2001 62.437 · · · · 22.564 · · 15.868
2002 65.527 27.573 37.954 13.016 3.222 22.978 87 734 15.563
2003 66.846 28.732 38.114 13.654 3.165 23.196 107 764 15.486
2004 67.079 30.081 36.998 14.784 3.197 22.570 163 803 14.544
2005 67.284 31.678 35.606 16.123 3.260 21.442 183 865 13.170
2006 68.983 33.898 35.085 18.101 3.372 20.650 202 922 12.635
2007 69.153 35.112 34.041 19.407 3.501 19.696 217 981 12.031
2008 70.719 37.530 33.189 21.307 3.499 18.887 223 1.008 11.978
2009 73.069 39.892 33.177 23.100 3.602 18.341 231 1.108 11.992
2010 74.782 41.635 33.147 24.411 3.759 17.835 242 1.113 12.021
2011 77.206 44.077 33.129 25.903 3.913 17.539 237 1.159 11.978
2012 80.590 46.932 33.658 27.187 4.138 17.371 238 1.265 11.904
2013 84.399 49.944 34.455 28.392 4.482 17.312 270 1.222 11.805
2014 89.858 54.479 35.379 29.994 5.070 17.490 289 1.283 11.823
2015 95.776 58.987 36.789 31.233 5.646 17.856 326 1.357 11.819
2016 105.402 63.769 41.633 32.448 6.469 18.199 371 1.366 11.783
2017 111.626 67.663 43.963 33.406 6.850 18.361 371 1.448 11.774
2018 116.445 71.300 45.145 34.255 7.232 18.655 377 1.520 11.691
2019 120.322 74.770 45.552 35.208 7.474 18.994 401 1.546 11.569
2020 123.887 78.186 45.701 36.465 7.760 19.285 449 1.591 11.584
2021 127.214 81.355 45.859 38.134 8.024 19.324 449 1.682 11.434
2022 131.287 84.476 46.811 39.632 8.196 19.428 462 1.608 11.348
2023 139.723 87.796 51.927 40.958 8.470 19.652 4.157 1.542 11.415

Die Gliederung nach Staatszugehörigkeit ist mit Ausnahme der jugoslawischen Nachfolgestaaten und der Türkei erst ab dem Jahr 2002 in den Daten vorhanden.

Die Zahl der Tiroler:innen mit Ukrainischer Staatsbürgerschaft stieg im Laufe des Jahres 2022 von 462 auf 4.157 Personen

Fast ein Drittel der ausländischen Staatsangehörigen (29,3 %) besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Bürger:innen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten (14,1 %) und türkische Staatsangehörige (8,2 %) stellen zusammen knapp ein Viertel (22,2 %) der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der größte Teil der ausländischen Staatsangehörigen, nämlich 62,8 %, gehört der Europäischen Union an.

Die stärkste Zunahme im Jahr 2022 war bei der Zahl der in Tirol wohnhaften ukrainischen Staatsangehörigen zu verzeichnen. Diese ist innerhalb eines Jahres von 462 auf 4.157 Personen gestiegen, was eine direkte Folge des mit 24. Februar 2022 durch die russische Armee begonnenen Angriffskrieges ist.

Tabelle 11: Bevölkerungsentwicklung in Tirol nach Staatsangehörigkeit und Veränderungskomponenten
Staatsangehörigkeit Bevölkerungs­stand Veränderung gegenüber Vorjahr
insgesamt durch Geburten­bilanz in % durch Einbürger­ungen in % durch errechnete Wanderungs­bilanz in %
2022 2023 absolut in %
Zusammen 764.102 771.304 7.202 0,9 0,1 - 0,9
Österreich 632.815 631.581 -1.234 -0,2 -0,0 0,1 -0,3
Ausland 131.287 139.723 8.436 6,4 0,6 -0,6 6,5
Euopäische Union 84.476 87.796 3.320 3,9 0,4 -0,1 3,6
Deutschland 39.632 40.958 1.326 3,3 -0,1 -0,1 3,5
Italien 8.196 8.470 274 3,3 0,6 -0,2 2,9
Ungarn 7.513 7.807 294 3,9 1,0 -0,1 3,0
Kroatien 6.373 6.542 169 2,7 0,6 -0,2 2,2
Rumänien 5.671 6.114 443 7,8 1,7 -0,2 6,3
Slowakei 2.717 2.813 96 3,5 2,0 -0,2 1,7
Niederlande 2.414 2.459 45 1,9 -0,2 -0,0 2,1
Bulgarien 2.731 2.965 234 8,6 1,4 -0,1 7,3
Polen 2.016 2.110 94 4,7 0,4 -0,3 4,6
Tschechien 1.194 1.266 72 6,0 1,2 - 4,9
Spanien 934 1.022 88 9,4 0,2 - 9,2
Slowenien 828 844 16 1,9 0,8 - 1,1
andere EU-Länder 4.257 4.426 169 4,0 0,5 -0,2 3,7
Jugoslawische Nachfolgestaaten 19.428 19.652 224 1,2 0,5 -0,5 1,2
Bosnien und Herzegowina 6.140 6.148 8 0,1 0,4 -0,8 0,5
Kroatien 6.373 6.542 169 2,7 0,6 -0,2 2,2
Serbien 5.151 5.125 -26 -0,5 0,0 -0,6 0,1
Slowenien 828 844 16 1,9 0,8 - 1,1
Kosovo 602 631 29 4,8 1,5 -1,0 4,3
Nordmazedonien 264 289 25 9,5 2,7 -0,4 7,2
Montenegro 70 73 3 4,3 1,4 - 2,9
Ukraine 462 4.157 3.695 799,8 4,3 -8,7 804,1
Vereinigtes Königreich 1.608 1.542 -66 -4,1 - -0,2 -3,9
Türkei 11.348 11.415 67 0,6 0,1 -1,7 2,2
andere europäische Staaten 3.209 6.979 3.770 117,5 1,1 -1,7 118,1
Europa (mit Türkei) 112.868 119.998 7.130 6,3 0,4 -0,4 6,3
Asien (ohne Türkei) 12.524 13.477 953 7,6 1,5 -2,1 8,2
Afrika 2.993 3.218 225 7,5 2,4 -1,4 6,4
Amerika 1.695 1.816 121 7,1 0,2 -0,9 7,8
Australien, Ozeanien 193 208 15 7,8 1,6 - 6,2
staatenlos oder ungeklärt 1.014 1.006 -8 -0,8 -0,1 -0,2 -0,5
Tabelle 12: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - absolute Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 91.508 39.850 9.886 3.899 7.918 5.163 932 2.773 10.644
Imst 54.195 8.248 2.252 228 2.760 886 474 821 1.153
Innsbruck-Land 157.618 27.123 6.687 1.947 7.578 3.833 954 2.707 4.690
Kitzbühel 52.619 13.151 5.923 299 4.203 1.496 538 426 1.087
Kufstein 91.286 21.804 6.941 740 6.604 3.337 366 2.049 3.101
Landeck 39.610 5.320 1.198 202 1.715 764 203 770 732
Lienz 45.749 3.105 903 554 736 434 91 37 563
Reutte 26.043 7.564 3.650 150 1.761 962 110 681 645
Schwaz 72.953 13.558 3.518 451 5.093 2.777 489 1.151 1.474
Tirol 631.581 139.723 40.958 8.470 38.368 19.652 4.157 11.415 24.089
Tabelle 13: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - relative Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit (in %)
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 69,7 30,3 7,5 3,0 6,0 3,9 0,7 2,1 8,1
Imst 86,8 13,2 3,6 0,4 4,4 1,4 0,8 1,3 1,8
Innsbruck-Land 85,3 14,7 3,6 1,1 4,1 2,1 0,5 1,5 2,5
Kitzbühel 80,0 20,0 9,0 0,5 6,4 2,3 0,8 0,6 1,7
Kufstein 80,7 19,3 6,1 0,7 5,8 3,0 0,3 1,8 2,7
Landeck 88,2 11,8 2,7 0,4 3,8 1,7 0,5 1,7 1,6
Lienz 93,6 6,4 1,8 1,1 1,5 0,9 0,2 0,1 1,2
Reutte 77,5 22,5 10,9 0,4 5,2 2,9 0,3 2,0 1,9
Schwaz 84,3 15,7 4,1 0,5 5,9 3,2 0,6 1,3 1,7
Tirol 81,9 18,1 5,3 1,1 5,0 2,5 0,5 1,5 3,1
Tabelle 14: Bevölkerungsentwicklung nach Bezirken und Staatsbürgerschaft
Bezirk Österreichische Staatsangehörige Ausländische Staatsangehörige
Stand 1. Jänner Veränderung Stand 1. Jänner Veränderung
2022 2023 absolut in % 2022 2023 absolut in %
Innsbruck-Stadt 92.878 91.508 -1.370 -1,5 37.707 39.850 2.143 5,7
Imst 53.998 54.195 197 0,4 7.541 8.248 707 9,4
Innsbruck-Land 157.496 157.618 122 0,1 25.422 27.123 1.701 6,7
Kitzbühel 52.810 52.619 -191 -0,4 12.464 13.151 687 5,5
Kufstein 91.320 91.286 -34 -0,0 20.679 21.804 1.125 5,4
Landeck 39.587 39.610 23 0,1 4.911 5.320 409 8,3
Lienz 45.897 45.749 -148 -0,3 2.921 3.105 184 6,3
Reutte 26.087 26.043 -44 -0,2 7.197 7.564 367 5,1
Schwaz 72.742 72.953 211 0,3 12.445 13.558 1.113 8,9
Tirol 632.815 631.581 -1.234 -0,2 131.287 139.723 8.436 6,4

Abbildung 10: Ausländische Staatsangehörige in den Tiroler Bezirken gegliedert nach Staatszugehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt in Tirols Gemeinden im Mittel bei 11,9 %

In der Gemeinde Jungholz im Bezirk Reutte leben relativ betrachtet die meisten ausländischen Staatsangehörigen. Diese Gemeinde kann auf der Straße nur über deutsches Staatsgebiet erreicht werden. 197 der 291 Einwohner:innen (67,7 %) besitzen eine ausländische - meist deutsche - Staatsbürgerschaft. Neben Jungholz gibt es die größten Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsangehörigkeit in den Gemeinden Rattenberg (39,7 %), Seefeld in Tirol (36,2 %), Scharnitz (31,9 %) und Kufstein (31,1 %). Am Ende dieser Reihung finden sich im Jahr 2023 die Gemeinden Außervillgraten (1,8 %), Obertilliach (2,1 %), Matrei in Osttirol (2,2 %), Innervillgraten (2,3 %) und Schlaiten (2,4 %).

Absolut betrachtet ist die Zahl der ausländischen Staatsbürger:innen in den Gemeinden Innsbruck (39.850 Personen bzw. 30,3 %), Kufstein (6.199 Personen bzw. 31,1 %), Wörgl (3.983 Personen bzw. 27,7 %), Telfs (3.289 Personen bzw. 20,2 %), Hall in Tirol (3.170 Personen bzw. 22,0 %), Schwaz (2.550 Personen bzw. 17,9 %), St. Johann in Tirol (2.385 Personen bzw. 24,1 %), Imst (2.214 Personen bzw. 19,9 %), Reutte (2.184 Personen bzw. 30,5 %) und Kitzbühel (2.135 Personen bzw. 25,8 %) am größten.

Tabelle 15: Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsbürgerschaft in den Tiroler Gemeinden
Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit Anzahl der Gemeinden
absolut in %
unter 2 % 1 0,4
2 bis unter 5 % 32 11,6
5 bis unter 10 % 70 25,3
10 bis unter 15 % 83 30,0
15 bis unter 20 % 49 17,7
20 bis unter 25 % 20 7,2
25 bis unter 30 % 14 5,1
30 % und darüber 8 2,9
Gemeinden insgesamt 277 100,0

Geburtenbilanz bei den österreichischen Staatsangehörigen in Tirol negativ.

In Tabelle 16 werden die Geburtenbilanzen für die Tiroler Wohnbevölkerung seit 1982 gegliedert nach Staatszugehörigkeit dargestellt. Wie man an der Zeitreihe erkennen kann, ist die Geburtenbilanz für den Bevölkerungsteil mit österreichischer Staatszugehörigkeit bereits seit 1991 tendenziell rückläufig. Im Jahr 2020 war sie erstmals negativ (-139) und hat nun mit einem Wert von -264 den bisher niedrigsten Wert erreicht. Dass die Geburtenbilanz der Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatszugehörigkeit höhere Werte erreicht, liegt vor allem daran, dass der Anteil der älteren Personen in diesem Bevölkerungsteil geringer ist.

Im Jahr 2022 verzeichneten alle Bundesländer eine negative Geburtenbilanz bei dem Bevölkerungsteil der österreichischen Staatsangehörigen. Auf Gesamtösterreich betrachtet ist diese bereits seit 1995 negativ. Dies liegt vor allem an den langanhaltend negativen Geburtenbilanzen in Wien (mindestens seit 1982), Oberösterreich (mindestens seit 1982), Burgenland (mindestens seit 1982) und in der Steiermark (seit 1995).

Abbildung 11: Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden

Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden
Tabelle 16: Bevölkerungsentwicklung seit 1982 nach Veränderungskomponenten und Staatszugehörigkeit
Jahr Bevölkerungsstand zum 1.1. Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch Einbürgerungen durch errechnete Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Tiroler:innen mit österreichischer Staatsbürgerschaft
1982 560.981 3.536 0,6 3.107 0,6 595 0,1 -166 -0,0
1986 573.010 2.455 0,4 2.712 0,5 556 0,1 -813 -0,1
1990 581.969 2.258 0,4 2.656 0,5 271 0,0 -669 -0,1
1994 592.509 2.142 0,4 2.512 0,4 666 0,1 -1.036 -0,2
1998 602.373 2.202 0,4 1.754 0,3 978 0,2 -530 -0,1
2002 610.174 2.437 0,4 1.255 0,2 2.689 0,4 -1.507 -0,2
2006 625.270 2.830 0,5 1.403 0,2 2.028 0,3 -601 -0,1
2007 628.100 769 0,1 1.035 0,2 1.162 0,2 -1.428 -0,2
2008 628.869 564 0,1 1.005 0,2 800 0,1 -1.241 -0,2
2009 629.433 447 0,1 789 0,1 632 0,1 -974 -0,2
2010 629.880 431 0,1 851 0,1 574 0,1 -994 -0,2
2011 630.311 680 0,1 786 0,1 620 0,1 -726 -0,1
2012 630.991 498 0,1 704 0,1 577 0,1 -783 -0,1
2013 631.489 691 0,1 647 0,1 584 0,1 -540 -0,1
2014 632.180 870 0,1 750 0,1 531 0,1 -411 -0,1
2015 633.050 687 0,1 847 0,1 553 0,1 -713 -0,1
2016 633.737 790 0,1 903 0,1 574 0,1 -687 -0,1
2017 634.527 168 0,0 927 0,1 523 0,1 -1.282 -0,2
2018 634.695 -312 -0,0 666 0,1 534 0,1 -1.512 -0,2
2019 634.383 -636 -0,1 274 0,0 598 0,1 -1.508 -0,2
2020 633.747 -856 -0,1 -139 -0,0 623 0,1 -1.340 -0,2
2021 632.891 -76 -0,0 478 0,1 684 0,1 -1.238 -0,2
2022 632.815 -1.234 -0,2 -264 -0,0 775 0,1 -1.745 -0,3
2023 631.581 · · · · · · · ·
Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft
1982 28.593 280 1,0 410 1,4 -595 -2,1 465 1,6
1986 28.969 1.134 3,9 159 0,5 -556 -1,9 1.531 5,3
1990 36.490 3.397 9,3 322 0,9 -271 -0,7 3.346 9,2
1994 53.349 1.875 3,5 920 1,7 -666 -1,2 1.621 3,0
1998 58.491 1.001 1,7 834 1,4 -978 -1,7 1.145 2,0
2002 65.527 1.319 2,0 718 1,1 -2.689 -4,1 3.290 5,0
2006 68.983 170 0,2 509 0,7 -2.028 -2,9 1.689 2,4
2007 69.153 1.566 2,3 459 0,7 -1.162 -1,7 2.269 3,3
2008 70.719 2.350 3,3 507 0,7 -800 -1,1 2.643 3,7
2009 73.069 1.713 2,3 472 0,6 -632 -0,9 1.873 2,6
2010 74.782 2.424 3,2 519 0,7 -574 -0,8 2.479 3,3
2011 77.206 3.384 4,4 610 0,8 -620 -0,8 3.394 4,4
2012 80.590 3.809 4,7 607 0,8 -577 -0,7 3.779 4,7
2013 84.399 5.459 6,5 672 0,8 -584 -0,7 5.371 6,4
2014 89.858 5.918 6,6 692 0,8 -531 -0,6 5.757 6,4
2015 95.776 9.626 10,1 728 0,8 -553 -0,6 9.451 9,9
2016 105.402 6.224 5,9 846 0,8 -574 -0,5 5.952 5,6
2017 111.626 4.819 4,3 907 0,8 -523 -0,5 4.435 4,0
2018 116.445 3.877 3,3 894 0,8 -534 -0,5 3.517 3,0
2019 120.322 3.565 3,0 1.011 0,8 -598 -0,5 3.152 2,6
2020 123.887 3.327 2,7 869 0,7 -623 -0,5 3.081 2,5
2021 127.214 4.073 3,2 830 0,7 -684 -0,5 3.927 3,1
2022 131.287 8.436 6,4 733 0,6 -775 -0,6 8.478 6,5
2023 139.723 · · · · · · · ·

Bei Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit ist der Anteil der Kinder und Senior:innen höher als bei der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Die Anteile der Kinder (Personen unter 15 Jahre: 13,3 %) und Senior:innen (65 Jahre und älter: 8,9 %) bei der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegen deutlich unter den entsprechenden Werten bei dem Bevölkerungsanteil mit österreichischer Staatsangehörigkeit (Kinder: 14,8 % und Senior:innen: 21,2 %). Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) liegt daher mit 77,8 %) wesentlich höher als der Anteil der österreichischen Staatszugehörigen in dieser Altersklasse (64,0 %).

Der Frauenanteil bei der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit unterscheidet sich für die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen (unter 15 Jahre) sowie der Personen im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) nicht wesentlich vom Frauenanteil der Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit. Nur in der Gruppe der Senior:innen (65 Jahre und älter) mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist der Frauenanteil (53,3 %) etwas geringer als bei den Senior:innen mit österreichischer Staatsangehörigkeit (55,9 %).

Tabelle 17: Altersstruktur der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
unter 3 3.791 2,7 1.979 52,2 1.812 47,8
3 bis 5 3.940 2,8 2.054 52,1 1.886 47,9
6 bis 9 4.929 3,5 2.501 50,7 2.428 49,3
10 bis 14 5.880 4,2 2.986 50,8 2.894 49,2
15 bis 19 5.586 4,0 2.997 53,7 2.589 46,3
20 bis 29 24.086 17,2 12.855 53,4 11.231 46,6
30 bis 39 29.855 21,4 15.274 51,2 14.581 48,8
40 bis 49 23.899 17,1 11.758 49,2 12.141 50,8
50 bis 59 18.872 13,5 9.288 49,2 9.584 50,8
60 bis 64 6.470 4,6 3.246 50,2 3.224 49,8
65 bis 69 4.503 3,2 2.057 45,7 2.446 54,3
70 bis 74 3.662 2,6 1.742 47,6 1.920 52,4
75 bis 79 2.176 1,6 1.040 47,8 1.136 52,2
80 bis 84 1.292 0,9 635 49,1 657 50,9
85 bis 89 570 0,4 249 43,7 321 56,3
90 bis 94 155 0,1 60 38,7 95 61,3
95 bis 99 50 0,0 15 30,0 35 70,0
100 und älter 7 0,0 1 14,3 6 85,7
Ausgewählte Altersgruppen
unter 14 17.428 12,5 8.964 51,4 8.464 48,6
14 bis 16 3.275 2,3 1.700 51,9 1.575 48,1
unter 18 21.746 15,6 11.233 51,7 10.513 48,3
60 und älter 18.885 13,5 9.045 47,9 9.840 52,1
85 und älter 782 0,6 325 41,6 457 58,4
unter 15 18.540 13,3 9.520 51,3 9.020 48,7
15 bis 64 108.768 77,8 55.418 51,0 53.350 49,0
65 und älter 12.415 8,9 5.799 46,7 6.616 53,3
Insgesamt 139.723 100,0 70.737 50,6 68.986 49,4
Tabelle 18: Gliederung Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit nach Kontinent der Staatsangehörigkeit
Kontinent der Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
Europa (mit Türkei) 119.998 85,9
Asien (ohne Türkei) 13.477 9,6
Afrika 3.218 2,3
Amerika 1.816 1,3
Ozeanien 208 0,1
staatenlos 302 0,2
ungeklärt oder unbekannt 704 0,5
Tabelle 19: Bevölkerungszahlen im Jahr 2023 nach ausländischer Staatsangehörigkeit
Rang Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
1 Deutschland 40.958 29,3
2 Türkei 11.415 8,2
3 Italien 8.470 6,1
4 Ungarn 7.807 5,6
5 Kroatien 6.542 4,7
6 Bosnien und Herzegowina 6.148 4,4
7 Rumänien 6.114 4,4
8 Syrien - Arabische Republik 5.602 4,0
9 Serbien 5.125 3,7
10 Ukraine 4.157 3,0
11 Bulgarien 2.965 2,1
12 Slowakei 2.813 2,0
13 Afghanistan 2.722 1,9
14 Niederlande 2.459 1,8
15 Polen 2.110 1,5
16 Vereinigtes Königreich 1.542 1,1
17 Russische Föderation 1.418 1,0
18 Somalia 1.291 0,9
19 Tschechien 1.266 0,9
20 Irak 1.106 0,8
21 Spanien 1.022 0,7
22 Schweiz 964 0,7
23 Slowenien 844 0,6
24 Frankreich 776 0,6
25 Iran - Islamische Republik 724 0,5
26 Griechenland 678 0,5
26 Portugal 678 0,5
28 Kosovo 631 0,5
29 Vereinigte Staaten 570 0,4
30 Belgien 494 0,4
31 China 474 0,3
32 Thailand 473 0,3
33 Indien 471 0,3
34 Brasilien 378 0,3
35 Schweden 362 0,3
36 Nigeria 341 0,2
37 Luxemburg 329 0,2
38 Nordmazedonien 289 0,2
39 Irland 285 0,2
40 Armenien 269 0,2
41 Ägypten 250 0,2
42 Lettland 214 0,2
43 Philippinen 207 0,1
44 Ghana 200 0,1
45 Dänemark 196 0,1
46 Marokko 194 0,1
47 Georgien 173 0,1
48 Finnland 171 0,1
49 Kanada 163 0,1
50 Litauen 162 0,1
50 Pakistan 162 0,1
52 Australien 158 0,1
53 Mongolei 151 0,1
54 Tunesien 125 0,1
55 Mexiko 116 0,1
56 Albanien 110 0,1
57 Norwegen 109 0,1
58 Belarus 105 0,1
58 Kolumbien 105 0,1
60 Japan 98 0,1
61 Indonesien 97 0,1
62 Kamerun 84 0,1
62 Dominikanische Republik 84 0,1
64 Nepal 82 0,1
65 Aserbaidschan 81 0,1
66 Sudan 79 0,1
67 Montenegro 73 0,1
68 Bangladesch 68 0,0
68 Südafrika 68 0,0
70 Kuba 66 0,0
71 Chile 64 0,0
71 Kenia 64 0,0
73 Vietnam 62 0,0
74 Korea - Republik 60 0,0
75 Moldau - Republik 59 0,0
76 Argentinien 58 0,0
77 Peru 56 0,0
78 Estland 55 0,0
79 Libanon 54 0,0
80 Äthiopien 53 0,0
80 Israel 53 0,0
82 Jemen 50 0,0
83 Venezuela 49 0,0
84 Neuseeland 46 0,0
85 Kongo - Demokratische Republik 44 0,0
85 Guinea 44 0,0
87 Sri Lanka 43 0,0
88 Eritrea 42 0,0
89 Gambia 36 0,0
90 Algerien 33 0,0
90 Jordanien 33 0,0
92 Kasachstan 32 0,0
93 Kongo 31 0,0
93 Liechtenstein 31 0,0
95 Senegal 27 0,0
96 Island 26 0,0
97 Uganda 25 0,0
98 Singapur 23 0,0
99 Angola 20 0,0
99 Malaysia 20 0,0
101 Ecuador 18 0,0
101 Kirgisistan 18 0,0
101 Sierra Leone 18 0,0
101 Tansania - Vereinigte Republik 18 0,0
105 Tadschikistan 16 0,0
105 Usbekistan 16 0,0
107 Zypern 14 0,0
107 Mali 14 0,0
107 Togo 14 0,0
110 Costa Rica 13 0,0
110 Libyen 13 0,0
112 Malta 12 0,0
113 Jamaika 11 0,0
113 Ruanda 11 0,0
115 Côte d'Ivoire 10 0,0
115 Nicaragua 10 0,0
117 Guatemala 9 0,0
117 Saudi-Arabien 9 0,0
117 Simbabwe 9 0,0
117 Burkina Faso 9 0,0
121 Benin 8 0,0
121 Madagaskar 8 0,0
123 Bolivien 7 0,0
123 El Salvador 7 0,0
123 Mauritius 7 0,0
123 Paraguay 7 0,0
123 Trinidad und Tobago 7 0,0
128 Liberia 6 0,0
129 Myanmar 5 0,0
129 Kambodscha 5 0,0
129 Honduras 5 0,0
129 Kuwait 5 0,0
133 Burundi 4 0,0
133 Haiti 4 0,0
133 Laos - Demokratische Volksrepublik 4 0,0
133 Guinea-Bissau 4 0,0
137 Lesotho 3 0,0
137 Papua-Neuguinea 3 0,0
137 Seychellen 3 0,0
137 Turkmenistan 3 0,0
137 Uruguay 3 0,0
142 Bhutan 2 0,0
142 Dominica 2 0,0
142 Malediven 2 0,0
142 Mauretanien 2 0,0
142 Mosambik 2 0,0
142 Namibia 2 0,0
148 Bahrain 1 0,0
148 Barbados 1 0,0
148 Grenada 1 0,0
148 Korea - Demokratische Volksrepublik 1 0,0
148 Panama 1 0,0
148 St. Vincent und die Grenadinen 1 0,0
148 Eswatini 1 0,0
148 Samoa 1 0,0
148 Sambia 1 0,0

6 Wohnbevölkerung nach Geburtsland

20,4 % der Tiroler Wohnbevölkerung wurden im Ausland geboren

Von den 771.304 Menschen, die am Jahresanfang 2023 in Tirol lebten, sind 20,4 % (157.051 Personen) im Ausland zur Welt gekommen. 2002 lag der Anteil der im Ausland geboren Tiroler:innen bei 14,0 % (94.262 Personen).

56,5 % (88.720 Personen) der im Ausland geborenen Personen wurden in einem anderen EU-Mitgliedsstaat geboren, darunter sind 28,7 % (45.130 Personen) in Deutschland, 6,0 % (9.489 Personen) in Italien, 14,1 % (22.179 Personen) im ehemaligen Jugoslawien, 2,7 % (4.198 Personen) in der Ukraine und 10,8 % (16.990 Personen) in der Türkei zur weltgekommen. Des Weiteren sind 9,2 % (14.416 Personen) in Asien, 2,6 % (4.145 Personen) in Afrika, 2,2 % (3.487 Personen) in Amerika und 0,3 % (412 Personen) in Ozeanien zur Welt gekommen. Von 1.032 Personen ist das Geburtsland unklar.

Abbildung 12: Wohnbevölkerung im Jahr 2023 nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

12,3 % der Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft wurden in Österreich geboren.

Von den 139.723 im Jahr 2023 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit wurden 17.167 Personen (12,3 %) in Österreich und 122.556 Personen (87,7 %) im Ausland geboren. Von den Tiroler:innen mit ausländischer Staatszugehörigkeit haben 73.185 Personen (52,4 %) den Geburtsort in einem EU-Mitgliedsstaat, darunter 36.153 Personen (25,9 %) in Deutschland und 6.832 Personen (4,9 %) in Italien. Weitere 16.344 Personen (11,7 %) wurden im ehemaligen Jugoslawien, 4.021 Personen (2,9 %) in der Ukraine und 9.098 Personen (6,5 %) in der Türkei geboren. Insgesamt kamen 103.628 (74,2 %) der 139.723 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit in einem europäischen Land (inklusive Türkei, aber nicht Österreich) zur Welt.

34.495 (5,5 %) der österreichischen Staatsbürger:innen wurden im Ausland geboren. Davon kamen 15.535 Personen (45,0 %) in einem anderen EU-Mitgliedsstaat zur Welt, unter anderem 8.977 Personen (26,0 %) in Deutschland und 2.657 Personen (7,7 %) in Italien. 5.835 Personen (16,9 %) erblickten im ehemaligen Jugoslawien das Licht der Welt, während 7.892 Personen (22,9 %) in der Türkei geboren wurden. 29.931 Personen (86,8 %) der im Ausland geborenen österreichischen Staatsbürger kamen in einem europäischen Land (inklusive Türkei) zur Welt.

174.218 Personen in Tirol (22,6 % der Bevölkerung) sind ausländischer Herkunft (ausländische Staatsangehörige bzw. im Ausland Geborene).

Zur Erfassung der Personen mit ausländischer Herkunft können die Merkmale Staatsangehörigkeit und Geburtsland miteinander kombiniert werden. Dadurch werden zusätzlich zu den ausländischen Staatsangehörigen auch jene Personen berücksichtigt, die eine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, aber im Ausland geboren wurden. Mit Stichtag 1.1.2023 waren 174.218 Tiroler:innen (22,6 %) ausländischer Herkunft.

Der Begriff Personen mit Migrationshintergrund umfasst internationalen Definitionen zufolge alle Einwohner:innen, deren Elternteile beide im Ausland geboren wurden. Diese Personengruppe untergliedert sich in weiterer Folge in Migrant:innen der ersten und Migrant:innen der zweiten Generation. Sind die Zuwanderer selbst im Ausland geboren, so spricht man von Migrant:innen der ersten Generation. Zuwanderer der zweiten Generation umfassen Kinder von zugewanderten Personen, die aber selbst im Inland zur Welt gekommen sind. Laut der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2022 (Statistik Austria) betrug der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Tiroler Bevölkerung in Privathaushalten im Jahresdurchschnitt 23,5 %. Bei 77,7% handelt es sich um Migrant:innen der ersten Generation, bei 22,3% um Migrant:innen der zweiten Generation.3

Tabelle 20: Bevölkerungszahlen im Jahr 2023 nach Herkunft und Wohnbezirk
Bezirk Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Herkunft
geboren in Österreich geboren im Ausland geboren in Österreich geboren im Ausland absolut in %
IBK-Stadt 131.358 82.164 9.344 4.849 35.001 49.194 37,5
Imst 62.443 52.324 1.871 987 7.261 10.119 16,2
IBK-Land 184.741 149.384 8.234 3.596 23.527 35.357 19,1
Kitzbühel 65.770 50.502 2.117 1.243 11.908 15.268 23,2
Kufstein 113.090 86.139 5.147 2.780 19.024 26.951 23,8
Landeck 44.930 38.257 1.353 689 4.631 6.673 14,9
Lienz 48.854 44.730 1.019 342 2.763 4.124 8,4
Reutte 33.607 23.864 2.179 944 6.620 9.743 29,0
Schwaz 86.511 69.722 3.231 1.737 11.821 16.789 19,4
Tirol 771.304 597.086 34.495 17.167 122.556 174.218 22,6
Tabelle 21: Bevölkerungszahlen im Jahr 2023 in Tirol nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit
Geburtsland Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in % absolut in % absolut in %
Zusammen 771.304 100,0 631.581 100,0 139.723 100,0
Österreich 614.253 79,6 597.086 94,5 17.167 12,3
Ausland 157.051 20,4 34.495 5,5 122.556 87,7
Europäische Union 88.720 11,5 15.535 2,5 73.185 52,4
Deutschland 45.130 5,9 8.977 1,4 36.153 25,9
Italien 9.489 1,2 2.657 0,4 6.832 4,9
Ungarn 6.737 0,9 295 0,0 6.442 4,6
Kroatien 3.509 0,5 680 0,1 2.829 2,0
Rumänien 5.858 0,8 413 0,1 5.445 3,9
Slowakei 2.546 0,3 135 0,0 2.411 1,7
Niederlande 2.457 0,3 287 0,0 2.170 1,6
Bulgarien 2.764 0,4 189 0,0 2.575 1,8
Polen 2.527 0,3 390 0,1 2.137 1,5
Tschechien 1.724 0,2 530 0,1 1.194 0,9
Spanien 915 0,1 90 0,0 825 0,6
Slowenien 898 0,1 300 0,0 598 0,4
Frankreich 823 0,1 188 0,0 635 0,5
Portugal 529 0,1 9 0,0 520 0,4
Griechenland 602 0,1 84 0,0 518 0,4
andere EU-Länder 2.212 0,3 311 0,0 1.901 1,4
Jugoslawische Nachfolgestaaten 22.179 2,9 5.835 0,9 16.344 11,7
Serbien 5.684 0,7 1.257 0,2 4.427 3,2
Montenegro 114 0,0 39 0,0 75 0,1
Kosovo 725 0,1 255 0,0 470 0,3
Bosnien und Herzegowina 10.808 1,4 3.227 0,5 7.581 5,4
Kroatien 3.509 0,5 680 0,1 2.829 2,0
Slowenien 898 0,1 300 0,0 598 0,4
Nordmazedonien 441 0,1 77 0,0 364 0,3
Ukraine 4.198 0,5 177 0,0 4.021 2,9
Türkei 16.990 2,2 7.892 1,2 9.098 6,5
Schweiz 1.687 0,2 771 0,1 916 0,7
andere europäische Staaten 4.192 0,5 701 0,1 3.491 2,5
Europa (mit Türkei) 133.559 17,3 29.931 4,7 103.628 74,2
Asien (ohne Türkei) 14.416 1,9 2.092 0,3 12.324 8,8
Amerika 3.487 0,5 1.052 0,2 2.435 1,7
Afrika 4.145 0,5 1.259 0,2 2.886 2,1
Australien, Ozeanien 412 0,1 126 0,0 286 0,2
staatenlos oder ungeklärt 1.032 0,1 35 0,0 997 0,7

7 Die natürliche Bevölkerungsbewegung

Das Jahr 2022 unter dem Aspekt der natürlichen Bevölkerungsbewegung in Tirol:

  • Zahl der Lebendgeborenen mit 7.428 um 6,4 % niedriger als im Jahr 2021
  • Geburtenrate in Tirol gegenüber Vorjahr von 10,4 ‰ auf 9,7 ‰ gesunken. Im Bundesländervergleich hat Tirol die vierthöchste Geburtenrate (Geburtenrate für Österreich 9,2 ‰)
  • Wie schon in den Jahren 2020 und 2021, waren die Sterbefallzahlen deutlich höher als im Jahr 2019: +11,6 % gegenüber 2019 in Tirol und +11,9 % gegenüber 2019 österreichweit.
  • Trotz erhöhter Sterbefallzahlen hat Tirol noch immer die zweitniedrigste Sterberate (9,1 ‰) im Bundesländervergleich (Sterberate für Österreich 10,4 ‰)
  • Geburtensaldo in Tirol mit 469 wesentlich niedriger als im Vorjahr mit 1.308 Personen
  • Tiroler Frauen gebären in ihrem Leben im Durchschnitt 1,44 Kinder (österreichweiter Durchschnitt liegt bei 1,41 Kinder)
  • Säuglingssterblichkeit weiterhin niedrig mit im Schnitt 2,6 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen in Tirol (österreichweit 2,4 ‰)
  • Lebenserwartung der in Tirol lebenden Männer und Frauen gegenüber Vorjahr leicht gesunken: Bei den Männern von 80,4 auf 80,2 Jahre und bei den Frauen von 85,0 auf 84,7 Jahre. Im Bundesländervergleich weist Tirol zusammen mit Salzburg und Vorarlberg die höchsten Werte bei der Lebenserwartung auf.
  • Im Jahr 2022 gab es in Tirol 4.285 Eheschließungen (+16,2 % gegenüber 2021) und 119 Partnerschaftseintragungen (+10,2 % gegenüber 2021). 71 Ehen und 4 Eingetragene Partnerschaften wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren begründet. Österreichweit wurden im Jahr 2022 insgesamt 791 Ehen geschlossen und 106 Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Paaren eingetragen.
  • Im Jahr 2022 wurden in Tirol 982 Ehen geschieden (-8,1 % gegenüber 2021) und 8 Eingetragene Partnerschaften aufgelöst (im Jahr 2021 waren es 4)

Statistische Extremwerte

Neben den vielen Summen, Durchschnittswerten und anderen Maßzahlen, mit denen sich die folgenden Kapitel beschäftigen, liefert die Bevölkerungsstatistik alljährlich auch eine Reihe von Extremwerten, von denen an dieser Stelle einige präsentiert werden.

Im Jahr 2022 bekam die jüngste Mutter mit 15 Jahren und drei Monaten ihr Kind und der jüngste (bekannte) Vater war bei der Geburt seines Kindes 18 Jahre alt. Die älteste Mutter war bei der Entbindung 48 Jahre und der älteste Vater 66 Jahre alt.

Die jüngste Frau schloss im Alter von 17 Jahren und drei Monaten die Ehe und der jüngste Mann war bei seiner Hochzeit 18 Jahre und zehn Monate alt. Die älteste Braut ließ sich mit 80 Jahren und der älteste Bräutigam mit 83 Jahren trauen. Den größten Altersunterschied von 42 Jahren erreichten ein 74 Jahre alter Bräutigam und seine 32 Jahre alte Braut. Der jüngste Tiroler, der sich im Jahr 2022 scheiden ließ, war 20 Jahre und elf Monate alt. Die jüngste Tirolerin löste ihre Ehe mit 18 Jahren und elf Monaten. Im Gegensatz dazu waren der älteste Mann 82 Jahre und die älteste Frau 76 Jahre alt, als diese sich jeweils von ihren Partner:innen scheiden ließen. Lediglich sechs Monate und 21 Tage hielt die kürzeste Ehe, die im Jahr 2022 geschieden wurde, während die längste Ehe bis zur Scheidung 55 Jahre hielt.

Tabelle 22: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2022 in Tirol im Vergleich mit Gesamtösterreich
Merkmal Tirol Österreich Veränderung gegenüber 2021 in Tirol
absolut in %
Geborene 7.443 82.909 -518 -6,5
Lebendgeborene 7.428 82.627 -506 -6,4
unehelich Lebendgeborene 3.471 34.181 -132 -3,7
in % der Lebendgeborenen 46,7 41,4 +1,3 +2,9
Geburtenrate (je 1.000 Einwohner:innen) 9,7 9,2 -0,7 -6,9
Gesamtfruchtbarkeitsrate 1,4 1,4 -0,1 -6,7
Nettoreproduktionsrate 0,7 0,7 -0,1 -6,9
Totgeborene 15 282 -12 -44,4
Sterbefälle 6.959 93.332 +333 +5,0
Sterberate (je 1.000 Einwohner:innen) 9,1 10,4 +0,4 +4,5
Selbstmorde 117 1.276 +45 +62,5
Selbstmordrate (je 100.000 Einwohner:innen) 15,3 14,2 +5,8 +61,6
Säuglingssterbefälle 19 202 - -
Säuglingssterberate (je 1.000 Lebendgeborener) 2,6 2,4 +0,2 +6,8
Geburtenbilanz 469 -10.705 -839 -64,1
Geburtenbilanzrate (je 1.000 Einwohner:innen) 0,6 -1,2 -1,1 -64,3
Lebenserwartung in Jahren
Männer bei der Geburt 80,2 79,0 -0,2 -0,3
Frauen bei der Geburt 84,7 83,8 -0,2 -0,3
Männer mit 60 Jahren 23,0 22,0 -0,2 -1,1
Frauen mit 60 Jahren 26,5 25,6 -0,1 -0,2
Eheschließungen 4.285 47.482 +597 +16,2
davon gleichgeschlechtlich 71 791 +6 +9,2
Gesamtheiratsrate
Mann 61,5 55,9 +8,7 +16,5
Frau 66,9 61,5 +9,9 +17,3
Durchschnittl. Erstheiratsalter
Mann 34,1 33,4 +0,5 +1,4
Frau 31,9 31,3 +0,4 +1,3
Partnerschaftseintragungen 119 1.598 +11 +10,2
davon gleichgeschlechtlich 4 106 - -
Ehescheidungen 982 13.997 -86 -8,1
betroffene Kinder 1.176 16.223 -115 -8,9
davon unter 18 Jahre 865 11.442 -49 -5,4
Gesamtscheidungsrate 29,4 34,5 -2,9 -8,8
Partnerschaftsauflösungen 8 138 +4 +100,0

Die Gesamtfruchtbarkeitsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
Die Nettoreproduktionsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
Die Gesamtheiratsrate gibt an, wie viel Prozent der Männer bzw. Frauen in ihrem Leben mindestens einmal heiraten würden, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Heiratsraten herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
Die Gesamtscheidungsrate gibt an, wie viel Prozent der im Jahr 2022 geschlossenen Ehen im Mittel wieder geschieden werden würden, wenn in Zukunft stets dieselben ehedauerspezifischen Scheidungswahrscheinlichkeiten herrschen würden, wie im betreffenden Kalenderjahr.
Die Geburtenrate bezeichnet die Anzahl der Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner:innen.
Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen.
Die Selbstmordrate bezeichnet die Anzahl der Selbstmorde je 100.000 Einwohner:innen.
Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der gestorbenen Säuglinge je 1.000 lebendgeborener Kinder binnen eines Kalenderjahres.
Die Geburtenbilanzrate bezeichnet die Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen.

Tabelle 23: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2022 nach Bezirken
Bezirk Lebendgeborene Gestorbene Geburtensaldo
insgesamt je 1.000 EW insgesamt je 1.000 EW Selbstmorde Säuglings­sterbefälle insgesamt je 1.000 EW
insgesamt je 100.000 EW insgesamt je 1.000 Lebend­geborene
Innsbruck-Stadt 1.116 8,5 1.257 9,6 14 10,7 5 4,5 -141 -1,1
Imst 637 10,4 554 9,0 9 14,6 1 1,6 83 1,3
Innsbruck-Land 1.791 9,8 1.583 8,7 32 17,5 1 0,6 208 1,1
Kitzbühel 588 9,0 630 9,7 16 24,5 2 3,4 -42 -0,6
Kufstein 1.142 10,2 976 8,7 10 8,9 3 2,6 166 1,5
Landeck 508 11,4 407 9,1 7 15,7 1 2,0 101 2,3
Lienz 478 9,8 531 10,9 12 24,6 4 8,4 -53 -1,1
Reutte 281 8,4 301 9,0 2 6,0 - - -20 -0,6
Schwaz 887 10,4 720 8,5 15 17,6 2 2,3 167 2,0
Tirol 7.428 9,7 6.959 9,1 117 15,3 19 2,6 469 0,6
Tabelle 24: Ausgewählte demografische Indikatoren für Tirol seit 1961
Jahr Geburten Sterbefälle Lebenserwartung
Lebend­geborene Geburten­rate GFR NRR Gestorbene Sterbe­rate Säuglings­sterberate bei der Geburt
Mann Frau
1961 10.708 23,2 3,24 1,51 4.654 10,1 26,8 67,1 73,1
1962 11.096 23,7 3,29 1,53 4.874 10,4 25,0 67,8 72,6
1964 11.682 24,0 3,35 1,57 4.781 9,8 26,2 68,4 73,3
1966 11.330 22,5 3,14 1,47 4.996 9,9 21,6 67,9 73,8
1968 11.234 21,4 2,99 1,41 5.188 9,9 19,1 68,4 74,2
1970 9.877 18,4 2,57 1,21 5.189 9,7 21,0 68,5 73,9
1972 9.271 16,9 2,35 1,10 5.208 9,5 23,2 68,0 74,8
1974 8.633 15,4 2,12 1,00 4.894 8,7 20,0 69,6 76,1
1976 8.138 14,4 1,95 0,92 5.100 9,0 16,5 70,2 75,8
1978 7.766 13,4 1,78 0,85 5.149 8,9 13,0 70,6 76,8
1980 8.257 14,2 1,82 0,86 5.174 8,9 13,7 70,7 77,4
1982 8.684 14,7 1,83 0,87 5.167 8,8 11,5 71,2 77,7
1984 8.013 13,4 1,61 0,77 5.153 8,6 9,0 71,4 78,5
1986 7.914 13,1 1,54 0,74 5.043 8,4 8,8 72,7 79,3
1988 7.995 13,1 1,53 0,73 5.041 8,3 9,4 73,1 79,2
1990 8.198 13,3 1,52 0,73 5.220 8,4 9,4 73,2 79,5
1992 8.847 14,0 1,61 0,77 5.275 8,3 7,6 73,9 80,3
1994 8.585 13,3 1,55 0,74 5.153 8,0 7,3 74,4 80,6
1996 8.321 12,7 1,53 0,73 5.195 8,0 6,0 75,4 81,1
1998 7.698 11,6 1,45 0,70 5.110 7,7 6,2 75,8 81,5
2000 7.149 10,7 1,38 0,67 5.066 7,6 5,3 76,4 82,2
2002 6.973 10,3 1,39 0,67 5.000 7,4 3,9 77,1 82,9
2004 7.038 10,3 1,43 0,69 5.051 7,4 4,0 78,0 83,1
2006 6.905 9,9 1,41 0,68 4.993 7,2 3,3 78,8 83,4
2008 6.703 9,6 1,40 0,67 5.191 7,4 1,6 79,3 83,7
2010 6.819 9,7 1,43 0,69 5.449 7,7 2,5 79,0 84,0
2011 6.724 9,5 1,41 0,68 5.328 7,5 3,3 79,3 84,4
2012 6.917 9,7 1,44 0,70 5.606 7,9 2,0 79,5 84,2
2013 6.962 9,7 1,44 0,69 5.643 7,9 2,7 79,8 84,4
2014 7.066 9,8 1,44 0,70 5.624 7,8 2,0 80,4 84,5
2015 7.576 10,4 1,53 0,74 6.001 8,2 1,3 80,0 84,3
2016 7.609 10,3 1,51 0,73 5.860 7,9 2,4 80,2 84,5
2017 7.764 10,4 1,52 0,74 5.930 7,9 3,0 80,9 85,0
2018 7.697 10,2 1,50 0,73 6.137 8,2 2,2 80,4 85,0
2019 7.522 10,0 1,47 0,71 6.237 8,3 1,7 80,5 84,9
2020 7.518 9,9 1,46 0,70 6.788 9,0 3,2 80,1 84,5
2021 7.934 10,4 1,54 0,75 6.626 8,7 2,4 80,4 85,0
2022 7.428 9,7 1,44 0,69 6.959 9,1 2,6 80,2 84,7

GFR steht für Gesamtfruchtbarkeitsrate bzw. Gesamtfertilitätsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
NRR steht für Nettoreproduktionsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 erstmals im Ausland Geborene von Müttern mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
Bei den Sterbefällen sind ab 2009 Auslandssterbefälle von Personen mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner.
Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der im ersten Lebensjahr verstorbenen Kinder je 1.000 Lebendgeborene im jeweiligen Kalenderjahr.

7.1 Geburten, Fruchtbarkeit und Reproduktionsrate

Die Zahl der Neugeborenen (Lebendgeborenen) um 6,4 % niedriger als im Vorjahr.

Im Jahr 2022 erblickten in Tirol 7.428 Neugeborene (Lebendgeborene) das Licht der Welt und somit um 6,4 % weniger als im Vorjahr. Es gilt zu beachten, dass seit dem Jahr 2015 - im Gegensatz zu den Jahren davor - auch im Ausland stattgefundene Geburten von Müttern mit Wohnsitz in Österreich (im Jahr 2015 waren es 90 zusätzliche Geburten) in den Daten berücksichtigt werden. Dies führte zu einer Anhebung der Geburtenzahlen ab 2015.

Im Jahr 2022 wurden in allen anderen Bundesländer ebenfalls geringere Geburtenzahlen verzeichnet als im Vorjahr. Österreichweit waren die Geburtenzahlen um 4,0 % niedriger als 2021. Dies liegt vor allem daran, dass die Geburtenzahlen im Jahr 2021 in fast allen Bundesländern kurzfristig gestiegen waren (österreichweit waren die Geburtenzahlen im Jahr 2021 um 3,0 % höher als 2020).

Die Gesamtfertilitätsrate (kurz GFR) bezeichnet die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. Analog dazu, bezeichnet die Nettoreproduktionsrate (kurz NRR) die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Mädchen, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. In Tirol haben die GFR (1,44) und die NRR (0,69) im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Eine NRR von 0,69 bedeutet, dass die derzeitige Müttergeneration nur zu 69 % durch die Töchtergeneration ersetzt wird und ohne jegliche Zuwanderung der Bevölkerungsstand langfristig schrumpfen würde. Die NRR liegt bereits seit dem Jahr 1975 konstant unter dem Schwellenwert von 1,00, ab welchem ein zumindest gleichbleibender Bevölkerungsstand allein durch die Zahl der Geburten gewährleistet wäre.

Abbildung 13: Geburtenbilanz in Tirol seit 1962

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle oberhalb dargestellt.

Tirol hat im Bundesländervergleich die zweithöchste Geburtenbilanzrate.

Die Zahl der Lebendgeborenen lag im Jahr 2022 bei 7.428. Im gleichen Jahr sind 6.959 Personen verstorben. Die Geburtenbilanz, errechnet als Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen, beträgt somit 469 Personen und ist um 64,1 % niedriger als im Vorjahr. Ausgehend vom Tiroler Bevölkerungsstand des Vorjahres mit 764.102 Personen ergibt sich ein der Geburtenbilanz zugeordnetes, relatives Bevölkerungswachstum von 0,6 ‰. Dieses nennt man auch Geburtenbilanzrate. Im Bundesländervergleich weist Tirol damit nach Vorarlberg (0,9 ‰) die zweithöchste Geburtenbilanzrate auf. Abgesehen davon hatten im Jahr 2022 auch Wien (0,6 ‰) und Salzburg (0,2 ‰) eine positive Geburtenbilanzrate. Die Bundesländer Burgenland (-5,2 ‰), Kärnten (-4,1 ‰), Niederösterreich (-2,9 ‰), Steiermark (-2,8 ‰) und Oberösterreich (-0,3 ‰) hatten hingegen eine negative Geburtenbilanzrate.

Im Durchschnitt bekommen Tirolerinnen ihr erstes Kind im Alter von 30,3 Jahren.

Wie man in Abbildung 14 erkennen kann, ist das durchschnittliche Alter der Tiroler Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes nahezu kontinuierlich seit 1984 gestiegen. Während Tiroler Mütter 1984 bei der Geburt ihres ersten Kinders durchschnittlich 24,3 Jahre alt waren, haben sie im Jahr 2022 im Durchschnitt mit 30,3 Jahren ihr erstes Kind lebend zur Welt gebracht. 1984 brachten Tiroler Frauen im Schnitt ca. 1,61 Kinder im Laufe ihres Lebens zur Welt. 2022 lag die Gesamtfertilitätsrate (GFR) bei 1,44 Kindern je Frau.

Interessanterweise ist das durchschnittliche Fertilitätsalter für die Geburten insgesamt im Zeitraum 1961 bis 1984 von 28,7 Jahren auf 27,3 Jahre gesunken, während es seit 1984 nahezu kontinuierlich steigt. Dies dürfte jedoch vermutlich nicht damit zusammenhängen, dass das Erst-Gebärenden-Alter zwischen 1961 und 1984 gesunken wäre, sondern damit, dass die GFR in dieser Zeitspanne generell stark gesunken ist. Somit bekamen Frauen 1984 im Schnitt bereits wesentlich weniger Kinder (1,61 Kinder) als 1961 (3,24 Kinder) und damit auch seltener ein zweites oder drittes Kind, das sie naturgemäß in einem höheren Alter hätten gebären müssen als ihr erstes Kind.

Abbildung 14: Entwicklung der Gesamtfertilitätsrate und des durchschnittlichen Gebäralters seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Daten zum GFR nach Staatszugehörigkeit und die Daten zum durchschnittlichen Erst-Gebärenden-Alter sind erst ab dem Jahr 1984 vorhanden.

Die Gesamtfertilitätsrate von Frauen mit ausländischer Staatsbürgerschaft liegt bei 1,51 und von Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft bei 1,43.

Im Jahr 2022 kamen 7.428 Kinder zur Welt, darunter 6.222 mit österreichischer und 1.206 mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Verglichen mit dem Vorjahr hat die Zahl der Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft um 406 (6,1 %) und die Zahl der Neugeborenen mit ausländischer Staatsbürgerschaft um 100 (7,7 %) abgenommen. Bezogen auf jeweils 1.000 Frauen der Tiroler Bevölkerung in der Altersgruppe von 15 bis unter 45 Jahren brachten Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft im Durchschnitt 50,4 und Frauen mit anderer Staatsangehörigkeit 59,2 Kinder zur Welt (2021: 53,2 bzw. 64,6 Säuglinge). Die GFR der Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag in den letzten 30 Jahren stets über der GFR der Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit. In den letzten Jahren hat sich die GFR dieser beiden Gruppen einander angenähert (siehe Abbildung 14). Im Jahr 2022 lag die GFR bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bei 1,51 und bei den Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit bei 1,43 (2021: 1,67 bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und 1,52 bei Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit). Die 1.206 Babys mit ausländischer Staatsbürgerschaft ergeben einen Anteil von 16,2 % an der Gesamtzahl der Lebendgeborenen in Tirol. Dieser Wert ist um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Jahr 2021.

Abbildung 15: Lebendgeborene in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Der Anteil der unehelich geborenen Kinder lag 2022 bei 46,7 %. 3.957 Kinder stammen von verheirateten Paaren und ca. 14 von Eltern in eingetragenen Partnerschaften.

Im Jahr 2022 kamen in Tirol 46,7 % aller Neugeborenen (3.471 Kinder) unehelich zur Welt. Im Vorjahr lag der Anteil der unehelich geborenen Kinder bei 45,4 % (3.603 Kinder). Im Bundesländervergleich liegt Tirol wie bereits 2018 und 2019 auf dem dritten Platz. Einen höheren Anteil an unehelich geborenen Kindern findet man wie bereits im Vorjahr in den Bundesländern Kärnten (50,8 %) und der Steiermark (48,5 %). Den niedrigsten Anteil an unehelich geborenen Kindern verzeichnete wie bereits im Vorjahr Wien mit 35,0 %. Wie man in Abbildung 16 erkennen kann, ist der Anteil der unehelich geborenen Kinder in Tirol im Zeitraum von 1970 bis 2011 von 16,5 % auf 45,6 % gestiegen und seitdem mehr oder weniger konstant mit Werten zwischen 44,4 und 46,2 %. Circa 14 Neugeborene4 von den 7.428 Lebendgeborenen des Jahres 2022 stammen von Eltern, die in eingetragenen Partnerschaften leben.

Abbildung 16: Anteil der unehelich geborenen Kinder seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Relativer Anteil der unehelich geborenen Kinder in %
in Tirol in Österreich
1970 16,5 12,8
1971 17,4 13,0
1972 18,3 13,7
1973 18,5 13,7
1974 17,1 13,8
1975 17,9 13,5
1976 18,0 13,8
1977 18,3 14,2
1978 18,9 14,8
1979 21,1 16,5
1980 23,2 17,8
1981 25,4 19,4
1982 27,2 21,6
1983 29,2 22,4
1984 26,8 21,5
1985 27,9 22,4
1986 28,2 23,3
1987 29,0 23,4
1988 26,2 21,0
1989 28,2 22,6
1990 28,1 23,6
1991 28,6 24,8
1992 29,0 25,2
1993 29,7 26,3
1994 30,0 26,8
1995 30,4 27,4
1996 31,5 28,0
1997 31,3 28,8
1998 31,4 29,5
1999 32,1 30,5
2000 33,2 31,3
2001 35,1 33,1
2002 36,4 33,8
2003 38,5 35,3
2004 39,0 35,9
2005 40,0 36,5
2006 41,3 37,2
2007 41,1 38,2
2008 42,2 38,8
2009 42,9 39,3
2010 43,8 40,1
2011 45,6 40,4
2012 45,6 41,5
2013 45,5 41,4
2014 46,1 41,7
2015 46,1 42,1
2016 46,2 42,2
2017 45,5 42,0
2018 45,4 41,2
2019 44,4 40,6
2020 45,6 41,2
2021 45,4 41,5
2022 46,7 41,4

In Tirol werden häufiger Kaiserschnitt-Geburten durchgeführt als im Österreich-Durchschnitt.

Im Jahr 2022 wurden in Tirol 2.491 (33,5 %) aller Neugeborenen mittels Kaiserschnitt entbunden. Österreichweit lag die Sectio-Rate bei 31,4 %. Im Bundesländervergleich hat Tirol die vierthöchste Sectio-Rate hinter der Steiermark (35,6 %), dem Burgenland (34,9 %) und Kärnten (33,9 %). Niedrige Sectio-Raten wurden in Oberösterreich (27,8 %), Vorarlberg (28,0 %), Salzburg (28,1 %), Niederösterreich (31,0 %), und Wien (32,0 %) verzeichnet. Die Sectio-Raten sind in allen Bundesländern bis 2010 stark angestiegen und danach tendenziell konstant auf dem jeweiligen bundesländerspezifischen Niveau verblieben. Einzige Ausnahmen sind Tirol und Salzburg, wo nach 2010 noch leichte Anstiege zu verzeichnen waren.

Abbildung 17: Sectio-Raten für ausgewählte Bundesländer seit 1995

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sectiorate (in %) nach Bundesland
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1995 12,4 13,6 13,6 12,1 11,0 11,7 12,5 14,3 8,8 13,5
1996 13,1 14,3 11,5 13,1 11,8 10,8 14,3 15,0 10,3 14,6
1997 14,0 16,9 12,5 13,8 12,9 12,2 14,4 15,5 11,0 15,8
1998 14,6 16,3 14,1 15,2 13,6 11,8 15,1 15,8 11,6 15,7
1999 16,4 20,1 15,3 17,0 14,4 12,4 17,5 16,7 13,6 18,9
2000 17,2 22,5 16,0 18,6 15,2 12,7 18,6 16,9 14,4 18,9
2001 18,9 23,8 17,6 20,7 17,3 14,4 20,3 18,5 16,2 19,7
2002 20,6 26,9 19,6 21,9 18,7 16,3 22,6 20,3 17,9 21,5
2003 22,1 25,7 22,2 23,2 21,0 17,5 24,2 23,8 18,6 21,9
2004 23,6 28,9 24,5 24,0 22,2 17,3 26,4 25,0 20,1 23,8
2005 24,4 28,7 24,4 24,3 23,0 19,7 27,5 27,8 23,0 23,6
2006 25,8 30,2 25,6 26,6 23,2 19,6 29,4 28,8 23,9 25,7
2007 27,1 30,6 27,6 28,0 24,3 21,0 31,4 29,8 24,4 26,9
2008 28,0 33,9 29,5 28,8 24,2 21,0 31,4 29,9 25,6 28,9
2009 28,8 33,4 30,7 29,4 25,0 21,5 32,5 31,8 25,7 29,6
2010 28,9 34,6 32,5 29,9 25,0 23,2 32,2 31,9 26,2 28,5
2011 29,0 34,5 33,1 29,6 24,8 22,9 34,2 29,7 27,5 28,9
2012 29,4 34,6 31,9 30,2 24,7 23,2 33,7 31,4 26,5 30,4
2013 29,3 32,8 31,4 30,5 25,6 22,9 33,1 30,5 29,1 29,6
2014 29,8 34,8 32,6 30,9 26,5 22,5 33,0 31,7 25,7 30,7
2015 29,4 32,0 31,6 29,8 26,2 22,6 35,1 31,3 24,7 29,7
2016 29,3 33,8 33,2 29,2 25,9 22,9 33,8 30,8 24,8 30,2
2017 29,4 36,3 33,3 28,7 25,5 24,7 33,6 31,2 22,3 31,1
2018 29,1 34,9 32,4 29,2 24,6 25,5 34,2 31,7 24,1 29,4
2019 29,8 34,9 32,5 29,9 25,1 26,0 35,5 32,8 25,3 29,8
2020 29,9 34,1 33,1 29,1 25,9 26,7 34,7 33,7 25,5 30,1
2021 30,7 34,6 33,5 30,3 26,3 27,8 36,6 33,2 26,8 30,4
2022 31,4 34,9 33,9 31,0 27,8 28,1 35,6 33,5 28,0 32,0
Tabelle 25: Entbindungsarten bei Lebendgeburten in Tirol und Gesamtösterreich 1995 und 2022
Entbindungsart Anteil an allen Lebendgeburten in %
in Tirol (in %) in Österreich (in %)
1995 2022 1995 2022
Spontangeburt 80,4 58,0 81,9 61,0
Kaiserschnitt 14,3 33,9 12,4 31,7
Saugglocke 4,2 8,1 3,5 7,3
Zangengeburt 0,3 0,0 1,1 0,0
Manualhilfe 0,8 · 1,1 0,0

34 Kinder wurden in Geburtshäusern oder Hebammenpraxen zur Welt gebracht.

Im Jahr 2022 kamen in Tirol 34 Kinder (4,6 ‰) in Hebammenpraxen oder Geburtshäusern zur Welt, während die überwiegende Mehrheit (97,4 %) in Krankenhäusern zur Welt kam. Im Bundesländervergleich hat Tirol den höchsten Anteil an Geburten in Hebammenpraxen bzw. Geburtshäusern, gefolgt von Wien (4,3 ‰) und Niederösterreich (3,9 ‰). Von 2001 bis vor 2014 wurden in Tirol allerdings kaum derartige Geburten verzeichnet.

Abbildung 18: Anteil der Lebendgeburten in Hebammenpraxen und Geburtshäusern ab 1995

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Zahl der in Hebammenpraxen und Geburtshäuser lebendgeborenen Kinder
in Tirol in Österreich
absolut in % absolut in %
1995 1 0,0 449 0,5
1996 - - 388 0,4
1997 - - 385 0,5
1998 1 0,0 318 0,4
1999 1 0,0 275 0,4
2000 1 0,0 298 0,4
2001 - - 268 0,4
2002 - - 225 0,3
2003 - - 72 0,1
2004 - - 70 0,1
2005 - - 82 0,1
2006 - - 58 0,1
2007 - - 75 0,1
2008 - - 142 0,2
2009 - - 113 0,1
2010 - - 144 0,2
2011 - - 168 0,2
2012 - - 188 0,2
2013 - - 171 0,2
2014 3 0,0 185 0,2
2015 26 0,3 224 0,3
2016 20 0,3 244 0,3
2017 21 0,3 303 0,3
2018 32 0,4 247 0,3
2019 30 0,4 273 0,3
2020 37 0,5 278 0,3
2021 53 0,7 314 0,4
2022 34 0,5 231 0,3

Das Statistische Tiroler Median-Baby5 des Jahres 2022 erblickte nach einer 39 Wochen und drei Tage dauernden Schwangerschaft das Licht der Welt.

Im Median wogen Buben bei der Geburt 3.369 Gramm und hatten eine Körpergröße von 50 cm. Mädchen wogen im Median 3.248 Gramm und hatten eine Körpergröße von 50 cm. 85,0 % der Neugeborenen kamen nach Vollendung der 38. Schwangerschaftswoche oder später zur Welt. Für 7,7 % der Säuglinge ereignete sich die Geburt vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. 3,2 % der Neugeborenen im Jahr 2022 stammen aus Mehrlingsschwangerschaften (222 lebendgeborene Zwillinge und 12 lebendgeborene Drillinge).

Tabelle 26: Lebendgeborene 2022 nach verschiedenen Merkmalen
Merkmal Zahl der betroffenen Lebendgeborenen im Jahr 2022
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Lebendgeborene 7.428 100,0 3.787 100,0 3.641 100,0
Ort der Entbindung
In Österreich 7.341 49,7 3.748 49,7 3.593 49,7
Krankenanstalt 7.232 49,0 3.692 49,0 3.540 48,9
Entbindungsheim bzw. Hebammenpraxis 34 0,2 17 0,2 17 0,2
Hausgeburt 71 0,5 35 0,5 36 0,5
Transportweg 2 0,0 2 0,0 - -
Sonstiger Ort 2 0,0 2 0,0 - -
Ausland 87 0,6 39 0,5 48 0,7
Art der Entbindung (Inlands-Geburten)
Spontangeburt 4.256 58,0 2.092 55,8 2.164 60,2
Kaiserschnitt (geplant) 1.326 18,1 667 17,8 659 18,3
Kaiserschnitt (ungeplant) 1.165 15,9 642 17,1 523 14,6
Saugglocke 593 8,1 346 9,2 247 6,9
Zangengeburt 1 0,0 1 0,0 - -
Manualhilfe - - - - - -
Schwangerschaftsdauer in vollendeten Wochen (Inlands-Geburten)
unter 37 567 7,7 301 8,0 266 7,4
37 bis 41 6.765 92,2 3.443 91,9 3.322 92,5
42 oder mehr 9 0,1 4 0,1 5 0,1
Median-Wert 39,5 · 39,4 · 39,5 ·
Lebendgeburtenfolge (Inlands-Geburten)
1. Kind 3.627 49,4 1.882 50,2 1.745 48,6
2. Kind 2.685 36,6 1.340 35,8 1.345 37,4
3. Kind 776 10,6 403 10,8 373 10,4
4. Kind 175 2,4 82 2,2 93 2,6
5. oder weiteres Kind 78 1,1 41 1,1 37 1,0
Geburtsgewicht in Gramm (Inlands-Geburten)
unter 2.800 1.097 14,9 500 13,3 597 16,6
2.800 bis 3.500 3.750 51,1 1.795 47,9 1.955 54,4
3.500 bis 4.200 2.307 31,4 1.330 35,5 977 27,2
4.200 oder mehr 187 2,5 123 3,3 64 1,8
Median-Wert 3.309,0 · 3.369,0 · 3.248,0 ·
Körperlänge in cm (Inlands-Geburten)
unter 48 877 11,9 385 10,3 492 13,7
48 bis 52 3.948 53,8 1.902 50,7 2.046 56,9
52 bis 56 2.367 32,2 1.365 36,4 1.002 27,9
56 oder mehr 149 2,0 96 2,6 53 1,5
Median-Wert 50,5 · 50,5 · 49,5 ·
Mehrlingskinder (Inlands-Geburten)
Einzelgeborene 7.107 96,8 3.636 97,0 3.471 96,6
Zwillinge 222 3,0 109 2,9 113 3,1
Drillinge oder mehr 12 0,2 3 0,1 9 0,3
Schwangere Raucherinnen (Inlands-Geburten)
Raucherin 424 5,8 208 5,5 216 6,0
Nicht-Raucherin 6.804 92,7 3.481 92,9 3.323 92,5
Unbekannt 113 1,5 59 1,6 54 1,5
Tabelle 27: Lebendgeborene und Geburtenbilanz in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970
Jahr Lebendgeborene nach Staatsbürgerschaft Geburtenbilanz nach Staatsbürgerschaft
Österreich Ausland Österreich Ausland
absolut absolut in %
1970 9.526 351 3,6 4.488 200
1972 8.720 551 5,9 3.684 379
1974 7.909 724 8,4 3.172 567
1976 7.602 536 6,6 2.646 392
1978 7.150 616 7,9 2.153 464
1980 7.643 614 7,4 2.586 497
1982 8.121 563 6,5 3.107 410
1984 7.691 322 4,0 2.686 174
1986 7.602 312 3,9 2.712 159
1988 7.637 358 4,5 2.738 216
1990 7.737 461 5,6 2.656 322
1992 7.870 977 11,0 2.735 837
1994 7.496 1.089 12,7 2.512 920
1996 7.291 1.030 12,4 2.275 851
1998 6.703 995 12,9 1.754 834
2000 6.171 978 13,7 1.256 827
2001 5.916 867 12,8 988 724
2002 6.112 861 12,3 1.255 718
2003 6.107 737 10,8 1.163 568
2004 6.364 674 9,6 1.493 494
2005 6.216 695 10,1 1.250 508
2006 6.227 678 9,8 1.403 509
2007 6.020 631 9,5 1.035 459
2008 5.997 706 10,5 1.005 507
2009 5.886 750 11,3 789 472
2010 6.001 818 12,0 851 519
2011 5.868 856 12,7 786 610
2012 6.046 871 12,6 704 607
2013 5.952 1.010 14,5 647 672
2014 6.034 1.032 14,6 750 692
2015 6.540 1.036 13,7 847 728
2016 6.426 1.183 15,5 903 846
2017 6.532 1.232 15,9 927 907
2018 6.423 1.274 16,6 666 894
2019 6.129 1.393 18,5 274 1.011
2020 6.263 1.255 16,7 -139 869
2021 6.628 1.306 16,5 478 830
2022 6.222 1.206 16,2 -264 733

Elias und Sophia waren die beliebtesten Vornamen im Jahr 2022.

Die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Tirol im Jahr 2022 waren Elias (91 Knaben) und Sophia (87 Mädchen).

Tabelle 28: Die häufigsten Vornamen von Lebendgeborenen des Jahres 2022
Rang Name Häufigkeit in %
Knaben
1 Elias 91 2,40
2 Matteo 86 2,27
3 Leo 77 2,03
4 Noah 75 1,98
5 David 73 1,93
6 Maximilian 72 1,90
7 Paul 71 1,87
8 Jakob 65 1,72
9 Felix 62 1,64
10 Tobias 59 1,56
11 Julian 56 1,48
12 Lukas 55 1,45
13 Raphael 54 1,43
14 Leon 53 1,40
15 Anton 52 1,37
16 Simon 51 1,35
17 Luca 49 1,29
17 Luis 49 1,29
19 Matthias 46 1,21
20 Fabian 44 1,16
20 Jonas 44 1,16
20 Samuel 44 1,16
23 Liam 42 1,11
23 Valentin 42 1,11
25 Moritz 41 1,08
26 Alexander 40 1,06
27 Max 38 1,00
28 Emil 35 0,92
28 Lorenz 35 0,92
30 Josef 34 0,90
31 Philipp 30 0,79
32 Johannes 28 0,74
32 Theo 28 0,74
32 Toni 28 0,74
35 Benjamin 27 0,71
36 Florian 26 0,69
37 Levi 25 0,66
38 Gabriel 24 0,63
39 Daniel 23 0,61
39 Finn 23 0,61
Mädchen
1 Sophia 87 2,39
2 Emma 77 2,11
3 Hannah 75 2,06
4 Anna 74 2,03
5 Marie 71 1,95
6 Valentina 61 1,68
7 Emilia 59 1,62
8 Lea 58 1,59
9 Mia 54 1,48
10 Laura 51 1,40
10 Lena 51 1,40
12 Johanna 48 1,32
12 Lina 48 1,32
14 Rosa 45 1,24
15 Leni 42 1,15
16 Leonie 37 1,02
17 Lara 36 0,99
18 Eva 34 0,93
18 Nora 34 0,93
18 Theresa 34 0,93
21 Luisa 33 0,91
22 Ella 32 0,88
23 Nina 30 0,82
24 Antonia 29 0,80
24 Elena 29 0,80
24 Magdalena 29 0,80
24 Olivia 29 0,80
28 Mila 27 0,74
28 Sarah 27 0,74
30 Sophie 26 0,71
31 Elisa 25 0,69
31 Helena 25 0,69
31 Livia 25 0,69
31 Paula 25 0,69
31 Paulina 25 0,69
36 Ida 24 0,66
36 Lia 24 0,66
36 Mona 24 0,66
39 Maria 23 0,63
40 Isabella 22 0,60

7.2 Lebenserwartung und Sterbefälle

Bei Zeitvergleichen zur Sterblichkeit und Lebenserwartung muss beachtet werden, dass ab dem Jahr 2009 von Statistik Austria auch im Ausland verstorbene Einwohner:innen in der österreichischen Todesfallstatistik erfasst werden. In Tirol sind dies jährlich etwa 70 Fälle (mehrheitlich männlich). Dies bewirkt eine ab dem Jahr 2009 geringere Lebenserwartung und eine höhere Sterberate.

Die Folgen der Sars-CoV2-Pandemie

Im Februar 2020 wurden in Österreich die ersten Sars-CoV2-Infektionen gemeldet und seitdem gab es mehrere Infektions-Wellen. Laut den in den Sterbedaten verzeichneten Todesursachen verstarben in den letzten drei Jahren 1.430 Personen aufgrund einer COVID-19-Erkrankung:

  • im Jahr 2020 ca. 595 Personen
  • im Jahr 2021 ca. 410 Personen
  • im Jahr 2022 ca. 425 Personen

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der gesetzten Eindämmungsmaßnahmen auf die Sterbezahlen wurden bereits eingehend in den Publikationen Demografische Daten - Tirol 2020 und Demografische Daten - Tirol 2021 untersucht, weshalb in dieser Publikation von einer erneuten Detailanalyse abgesehen wird.

Sterberate lag auch im Jahr 2022 deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau.

Die Sterberate (Anteil Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen) ist in Tirol im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte von 10,1 ‰ im Jahr 1961 auf 7,2 ‰ im Jahr 2006 gesunken. Seit 2007 ist die Sterberate in Tirol wieder leicht angestiegen und lag im Jahr 2019 bei 8,3 ‰. Dieser leichte Anstieg der Sterberate bis 2019 ist durch die Alterung der Tiroler Wohnbevölkerung (siehe Abbildung 8) bedingt und nicht etwa dadurch, dass sich die Lebensbedingungen in den letzten Jahren verschlechtert hätten. Aufgrund der COVID-19-Pandemie gab es im Jahr 2020 einen sprunghaften Anstieg der Sterberate in Tirol auf 9,0 ‰. Österreichweit stieg die Sterberate im Jahr 2020 auf 10,3 ‰. Auch im Jahr 2022 blieb die Sterberate in Tirol mit 9,1 ‰ erhöht. Obwohl die Sterberate in Tirol immer noch erhöht war, hatte diese im Bundesländervergleich – wie schon in den Jahren 2019 und 2020 – den zweitniedrigsten Wert hinter Vorarlberg (9,1 ‰). Österreichweit wurde 2022 mit 10,4 ‰ eine nahezu identische Sterberate verzeichnet wie in den Jahren 2020 und 2021. Die höchste Sterberate wurde 2022 im Burgenland mit 12,3 ‰ verzeichnet.

Abbildung 19: Sterberaten für Tirol und Gesamtösterreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sterberaten in ‰ nach Region
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1961 11,3 10,1 12,7 10,6 10,2 11,3 10,1 9,4 15,5 12,1
1962 12,4 10,5 13,5 11,3 10,2 12,2 10,4 9,5 16,1 12,8
1963 12,2 10,7 13,5 11,3 11,1 12,0 10,8 9,5 16,1 12,8
1964 12,1 10,2 13,2 10,7 10,3 11,4 9,8 9,4 15,9 12,4
1965 12,8 10,9 13,9 11,2 10,4 12,1 9,9 9,4 16,9 13,0
1966 11,5 10,6 13,1 10,8 10,3 11,7 9,9 9,0 16,5 12,5
1967 12,3 10,6 13,7 11,3 10,3 12,3 10,0 9,3 17,1 13,0
1968 12,5 10,6 13,8 11,4 10,3 12,3 9,9 9,1 17,0 13,0
1969 12,9 11,5 14,1 11,6 10,0 12,7 10,0 9,1 17,4 13,3
1970 13,2 11,1 14,5 11,8 10,3 12,3 9,7 8,5 17,3 13,3
1971 12,7 10,6 14,1 11,2 10,1 12,1 9,5 8,7 17,6 13,0
1972 12,8 10,3 13,6 11,3 10,3 11,8 9,5 8,6 16,6 12,7
1973 12,3 10,3 13,3 10,6 9,6 11,8 8,9 7,8 16,2 12,3
1974 12,7 10,4 13,5 10,8 9,7 11,8 8,7 8,0 16,4 12,4
1975 12,8 10,5 13,8 11,0 9,8 12,2 9,0 7,5 16,8 12,6
1976 12,8 10,3 13,7 11,0 10,1 11,9 9,0 8,3 16,8 12,6
1977 12,4 10,4 13,2 10,6 9,6 11,7 9,0 7,4 16,3 12,2
1978 13,1 10,5 13,8 10,9 9,6 11,9 8,9 7,7 16,7 12,5
1979 12,3 10,4 13,5 10,4 9,5 11,6 8,9 7,8 16,3 12,2
1980 12,7 10,5 13,4 10,4 9,7 11,8 8,9 7,8 16,4 12,3
1981 12,6 11,0 13,3 10,4 9,8 11,8 9,0 7,8 16,4 12,3
1982 12,3 10,7 13,0 10,4 9,5 11,7 8,8 7,7 16,1 12,0
1983 13,0 10,6 13,6 10,6 9,7 11,8 9,1 7,9 16,3 12,3
1984 12,2 10,2 12,9 9,9 9,0 11,4 8,6 7,5 15,6 11,7
1985 12,3 10,6 12,9 10,0 9,1 11,4 9,0 7,8 15,9 11,8
1986 12,1 10,2 12,5 9,9 9,0 11,3 8,4 7,6 15,3 11,5
1987 11,6 10,0 12,0 9,7 8,9 11,1 8,2 7,4 14,9 11,2
1988 11,5 9,9 11,8 9,4 8,7 10,9 8,3 7,4 14,6 11,0
1989 11,6 10,1 11,8 9,8 8,9 10,9 8,1 7,6 14,0 11,0
1990 11,5 10,0 11,6 9,6 8,6 10,6 8,4 7,6 14,0 10,9
1991 11,9 10,3 11,6 9,5 8,4 10,8 8,2 7,6 13,9 10,8
1992 11,4 9,9 11,6 9,2 8,1 10,6 8,3 7,4 13,7 10,7
1993 11,1 9,8 11,2 9,4 8,3 10,5 8,1 7,4 13,1 10,5
1994 11,2 9,3 11,0 9,2 8,0 10,1 8,0 7,1 12,7 10,2
1995 11,2 9,3 11,0 9,2 8,5 10,2 7,8 7,1 12,8 10,2
1996 11,4 9,3 11,0 9,2 8,0 10,2 8,0 7,1 12,6 10,2
1997 11,0 9,4 10,7 9,0 8,1 10,2 8,0 7,1 12,0 10,0
1998 11,2 9,2 10,6 9,0 8,0 10,0 7,7 7,2 11,7 9,8
1999 10,9 9,5 10,5 9,0 8,0 10,0 7,6 7,2 11,7 9,8
2000 10,5 9,4 10,4 8,6 8,1 9,8 7,6 6,9 11,4 9,6
2001 10,2 9,1 9,9 8,5 8,0 9,6 7,6 7,0 10,9 9,3
2002 10,8 9,5 10,2 8,7 8,1 9,7 7,4 6,9 10,8 9,4
2003 10,8 9,3 10,3 8,9 8,3 9,9 7,5 7,2 10,7 9,5
2004 10,4 9,3 9,9 8,6 7,7 9,6 7,4 6,8 9,9 9,1
2005 10,6 9,8 9,9 8,6 8,0 9,6 7,5 6,8 9,8 9,2
2006 10,8 9,6 9,6 8,5 7,7 9,6 7,2 6,9 9,6 9,0
2007 10,8 9,5 9,7 8,6 7,7 9,5 7,4 6,9 9,5 9,0
2008 10,9 9,6 9,8 8,5 7,5 9,7 7,4 6,8 9,4 9,0
2009 10,5 9,9 10,0 8,8 7,9 10,0 7,7 7,1 9,7 9,3
2010 10,7 10,0 9,8 8,8 7,9 9,8 7,7 7,1 9,6 9,2
2011 10,7 9,8 9,9 8,7 8,1 9,7 7,5 7,0 9,3 9,1
2012 11,6 10,3 10,4 9,0 8,0 9,9 7,9 7,4 9,6 9,4
2013 11,2 10,3 10,2 9,3 8,3 9,7 7,9 7,5 9,4 9,4
2014 11,1 10,2 10,0 8,9 8,1 9,8 7,8 7,3 9,1 9,2
2015 11,4 10,8 10,5 9,5 8,4 10,5 8,2 7,8 9,2 9,7
2016 11,0 10,6 10,3 8,9 8,2 10,0 7,9 7,6 8,7 9,3
2017 11,5 10,8 10,4 9,3 8,5 10,4 7,9 8,0 8,8 9,5
2018 11,3 10,9 10,5 9,2 8,4 10,2 8,2 7,9 8,9 9,5
2019 11,6 10,8 10,4 9,2 8,5 10,2 8,3 7,8 8,5 9,4
2020 12,0 12,1 11,1 10,0 9,3 11,6 9,0 8,6 9,4 10,3
2021 12,2 11,6 11,7 10,2 9,5 10,9 8,7 8,5 9,4 10,3
2022 12,3 12,0 11,5 10,1 9,5 11,3 9,1 9,1 9,3 10,4

In Abbildung 20 werden die Sterberaten für die Tiroler Wohnbevölkerung gegliedert nach Alterskategorien und Geschlecht für die Jahre 2022 (pinke Linien), 2021 (türkise Linien) und 2020 (gelbe Linien) mit den Sterberaten für die Jahre 2011 bis 2019 (graue Boxen) verglichen. Wie bereits in der Publikation Demographische Daten - Tirol 2020 dargelegt wurde, waren im Jahr 2020 die Sterberaten für die Über-70-Jährigen stark erhöht, was auf eine COVID-19-bedingte Übersterblichkeit in diesen Altersgruppen zurückzuführen war. Im Jahr 2022 war eine leichte Übersterblichkeit bei Frauen im Alter zwischen 70 und 80 Jahren zu verzeichnen.

Abbildung 20: Vergleich der Sterberaten für 2020 und 2022 mit 2011 bis 2019 gegliedert nach Geschlecht und Alterskategorie

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.

Die Sterberaten (Anteil der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen) werden für 2011 bis 2019 mithilfe von Box-Plots und für das Jahr 2022 als dicke, pinke Linien dargestellt. Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.

Altersgruppe Sterberate in ‰ nach Geschlecht und Zeitraum
Männer Frauen
im Jahr 2022 im Jahr 2021 Medianwert 2011 bis 2019 im Jahr 2022 im Jahr 2021 Medianwert 2011 bis 2019
Unter 60 Jahre 1,5 1,5 1,4 0,8 0,7 0,8
60 bis unter 70 Jahre 11,5 11,2 11,7 5,8 5,7 6,4
70 bis unter 80 Jahre 28,6 29,3 28,5 16,8 16,8 15,8
80 Jahre und älter 105,2 99,9 104,7 92,5 92,4 95,2

In Abbildung 21 werden die COVID-19-bedingten Sterbefälle gegliedert nach Geschlecht und Alterskategorien dargestellt. Wie man erkennen kann, ist die überwiegende Zahl der an COVID-19 Verstorbenen 70 Jahre oder älter. Frauen scheinen etwas weniger gefährdet zu sein als Männer, was man auch in Abbildung 24 erkennen kann.

Abbildung 21: Altersverteilung der im Jahr 2022 an COVID-19 Verstorbenen nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Altersgruppe Zahl der an COVID-19 Verstorbenen nach Geschlecht und Altersgruppe
Männer Frauen
50 bis 54 Jahre 5 2
55 bis 59 Jahre 7 ·
60 bis 64 Jahre 40 5
65 bis 69 Jahre 37 5
70 bis 74 Jahre 54 30
75 bis 79 Jahre 160 69
80 bis 84 Jahre 290 97
85 bis 89 Jahre 254 242
90 bis 94 Jahre 197 330
95 bis 99 Jahre 19 82
100 Jahre und älter 1 4

Die Lebenserwartung für Männer und Frauen noch immer unter Vor-Pandemie-Niveau.

Die Lebenserwartung für Männer und Frauen gibt – im Gegensatz zur Sterberate – direkt Auskunft über die Lebensbedingungen in den einzelnen Kalenderjahren. Dieser Wert wird jedes Jahr aufs Neue aus den Sterbedaten des betreffenden Jahres berechnet und gibt an, wie alt ein Mann bzw. eine Frau im Schnitt werden würde, wenn in Zukunft immer dieselben Lebensbedingungen herrschen würden wie in dem betreffenden Jahr. Die Lebenserwartung ist bis 2019 in allen Bundesländern bis auf geringe Schwankungen kontinuierlich angestiegen6. Lag sie in Tirol im Jahre 1961 für Männer noch bei 67,1 und für Frauen bei 73,1 Jahren, so stieg sie 2019 für Männer auf 80,5 Jahre und für Frauen auf 84,9 Jahre. Dies bedeutet, dass ein im Jahr 2019 geborenes Mädchen im Schnitt 84,9 Jahre alt werden würde, wenn die altersbezogenen Sterbewahrscheinlichkeiten auch in Zukunft so bleiben würden wie im Jahr 2019. Konträr zum Trend der letzten Jahrzehnte ist die Lebenserwartung im Jahr 2020 sowohl für Männer als auch für Frauen österreichweit gesunken. In Tirol hatten Männer im Jahr 2020 eine Lebenserwartung von 80,1 (-0,4 Jahre gegenüber 2019) und Frauen von 84,5 Jahren (-0,4 Jahre gegenüber 2019). Im Jahr 2021 sind die Werte für die Lebenserwartung beinahe auf das Vor-Pandemie-Niveau gestiegen, aber leider im Folgejahr wieder gesunken. Im Jahr 2022 lag die Lebenserwartung für in Tirol wohnhafte Männer bei 80,2 Jahren (-0,3 Jahre gegenüber 2019) und für Frauen bei 84,7 Jahren (-0,2 Jahre gegenüber 2019). Österreichweit lag die Lebenserwartung von Männern im Jahr 2022 bei 79,0 Jahren (-0,5 Jahre gegenüber 2019) und von Frauen bei 83,8 Jahren (-0,4 Jahre gegenüber 2019) und damit deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau.

Abbildung 22: Entwicklung der statistischen Lebenserwartung seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Lebenserwartung in Jahren nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1961 66,5 65,4 66,1 66,3 66,9 66,6 66,6 67,1 66,3 66,7 72,8 72,4 72,4 73,0 73,0 72,5 72,0 73,1 73,4 73,3
1962 66,3 64,6 66,1 65,7 66,4 66,9 66,3 67,8 66,9 66,8 72,5 71,4 72,1 72,7 72,4 73,2 71,6 72,6 72,9 73,0
1963 66,4 66,0 65,9 65,9 67,0 66,1 66,1 67,0 67,2 66,8 72,7 72,0 72,3 72,9 72,9 71,8 71,8 72,5 73,2 73,1
1964 66,8 64,8 66,8 66,2 67,4 67,1 66,8 68,4 67,1 67,1 73,2 72,5 72,7 73,5 73,2 72,8 72,7 73,3 73,4 73,5
1965 66,6 65,0 65,8 66,1 67,1 67,0 66,6 68,3 66,9 66,6 73,0 72,3 72,1 73,0 73,1 73,4 72,2 74,0 73,7 73,0
1966 66,9 66,0 66,0 66,7 67,0 67,7 66,7 67,9 67,8 67,1 73,4 73,6 73,0 73,6 73,7 73,0 72,5 73,8 73,9 73,4
1967 66,6 64,8 66,5 66,1 66,8 67,6 66,6 67,9 66,6 67,0 73,4 73,2 73,2 73,7 73,5 73,6 72,4 73,9 74,4 73,3
1968 66,8 64,6 66,6 66,3 66,7 68,1 66,3 68,4 67,4 67,3 73,5 73,3 73,7 73,5 73,5 73,7 72,6 74,2 74,1 73,7
1969 66,5 65,4 65,8 66,0 66,4 68,6 66,0 68,1 67,9 66,8 73,3 72,9 72,6 73,4 73,5 73,9 72,3 73,8 74,7 73,4
1970 66,5 65,1 65,5 65,6 66,4 67,8 66,3 68,5 68,5 67,0 73,4 73,1 72,9 73,3 73,0 73,9 73,0 73,9 75,2 73,5
1971 66,6 66,1 67,0 66,0 66,8 68,0 66,0 68,7 67,7 66,7 73,7 73,6 73,5 73,6 74,0 74,0 73,4 74,3 74,8 73,5
1972 66,9 65,4 67,4 66,5 66,5 67,3 66,9 68,0 67,7 67,5 74,0 73,8 74,2 74,0 73,9 73,7 73,8 74,8 74,7 74,0
1973 67,5 65,9 67,2 66,9 67,8 68,1 67,2 69,8 68,7 67,5 74,6 74,2 74,9 74,5 74,8 75,0 73,9 75,0 76,3 74,4
1974 67,5 65,5 67,1 66,7 67,9 68,2 66,9 69,6 68,8 67,9 74,6 74,7 75,2 74,5 74,5 75,0 74,3 76,1 75,5 74,4
1975 67,7 65,9 67,3 67,1 67,9 68,6 67,0 69,7 70,3 67,7 74,7 74,8 75,1 74,2 74,9 75,4 74,2 76,1 76,9 74,3
1976 68,2 65,8 68,9 67,8 68,6 68,4 67,8 70,2 69,3 68,0 75,0 75,8 75,2 75,1 75,0 75,5 74,6 75,8 76,2 74,8
1977 68,5 65,9 69,0 68,2 68,6 69,7 68,1 70,4 70,5 68,4 75,5 76,1 75,6 74,9 75,9 75,4 75,1 76,4 77,5 75,1
1978 68,5 66,6 69,0 67,7 68,7 70,0 68,1 70,6 70,0 68,2 75,7 75,9 75,8 75,3 75,9 76,3 75,5 76,8 77,2 75,2
1979 68,8 68,0 69,2 67,9 69,3 69,9 68,6 70,5 70,0 68,5 76,0 76,5 76,3 75,6 76,4 76,6 75,8 76,8 77,6 75,2
1980 69,0 67,2 69,3 68,3 69,2 70,3 68,9 70,7 70,1 68,9 76,1 75,8 76,7 75,7 76,8 76,1 75,9 77,4 77,4 75,3
1981 69,3 67,5 69,5 68,8 69,6 69,9 69,0 71,0 70,5 69,2 76,4 77,2 76,3 76,3 76,9 76,7 76,0 77,4 78,0 75,7
1982 69,4 67,9 69,5 69,0 69,6 70,4 69,1 71,2 71,0 69,0 76,6 77,2 77,0 76,3 77,1 77,3 76,1 77,7 78,3 76,0
1983 69,5 68,0 69,8 69,0 69,9 71,4 69,1 71,4 71,3 68,9 76,6 76,1 77,0 76,4 77,0 76,6 76,5 77,6 78,3 75,9
1984 70,0 68,7 70,1 69,4 71,0 71,4 69,8 71,4 72,4 69,1 77,2 77,4 77,6 77,0 77,6 78,0 76,8 78,5 78,8 76,4
1985 70,3 68,9 70,4 70,1 70,7 71,4 70,4 71,3 72,0 69,7 77,3 77,4 77,4 76,9 78,1 78,1 77,0 78,4 78,8 76,6
1986 70,9 69,9 71,4 70,7 71,2 72,4 70,3 72,7 72,2 70,3 77,7 77,6 77,9 77,5 77,8 78,0 77,5 79,3 79,6 77,1
1987 71,4 70,9 71,6 71,4 71,9 72,3 71,2 72,7 72,6 70,5 78,1 78,2 78,7 77,8 78,5 78,6 77,6 79,5 79,7 77,3
1988 71,9 71,2 72,4 71,7 72,4 72,7 71,8 73,1 73,0 70,9 78,6 78,7 78,8 78,4 79,0 79,2 78,4 79,2 80,3 77,8
1989 71,9 71,2 72,0 71,9 72,1 72,5 71,8 73,6 72,7 71,2 78,7 79,0 79,0 78,4 79,0 78,6 78,6 79,7 80,7 78,0
1990 72,2 71,8 72,4 71,8 72,8 73,3 72,3 73,2 73,3 71,5 78,9 79,2 79,2 78,7 79,1 79,3 79,1 79,5 79,9 78,1
1991 72,3 70,8 71,8 71,9 72,8 74,1 72,4 74,1 73,2 71,3 79,0 78,5 79,7 79,0 79,2 79,5 79,0 79,9 80,3 78,1
1992 72,5 71,7 72,7 72,1 73,1 74,5 73,0 73,9 74,2 70,9 79,2 78,9 79,6 79,1 79,6 80,0 78,9 80,3 80,2 78,1
1993 72,8 72,7 73,1 72,6 72,8 74,1 72,9 74,5 74,3 71,5 79,4 79,5 79,7 79,3 79,5 79,8 79,4 80,3 80,6 78,4
1994 73,1 72,4 73,7 72,7 73,4 74,5 73,1 74,4 74,7 72,2 79,7 79,9 80,6 79,2 79,6 80,1 80,2 80,6 81,2 78,8
1995 73,3 72,1 73,9 72,9 73,6 74,0 73,7 74,9 74,9 72,2 80,0 80,3 81,1 79,8 80,0 80,2 80,2 81,7 81,5 78,8
1996 73,7 72,8 74,6 73,3 73,6 74,6 73,8 75,4 75,5 72,8 80,1 79,6 80,9 79,8 80,1 81,2 80,5 81,1 81,3 79,2
1997 74,0 73,2 74,5 73,5 73,9 74,9 73,8 75,3 75,7 73,8 80,6 80,5 81,2 80,3 80,8 81,0 80,5 81,5 81,9 79,7
1998 74,5 73,2 75,3 74,0 74,4 75,8 74,7 75,8 75,7 73,5 80,8 81,0 81,9 80,4 80,9 81,3 80,9 81,5 81,6 80,3
1999 74,8 74,9 75,0 74,5 74,8 75,4 74,7 76,4 76,0 74,1 80,9 80,3 81,3 80,4 81,0 81,7 81,3 81,8 81,6 80,1
2000 75,1 74,7 75,6 74,5 75,5 75,8 75,0 76,4 76,5 74,4 81,1 81,1 81,5 80,9 81,4 81,3 81,1 82,2 82,5 80,3
2001 75,6 75,1 76,0 75,6 75,8 76,5 75,6 76,7 75,8 74,8 81,6 81,9 82,4 81,2 82,0 81,8 81,9 82,5 82,6 80,7
2002 75,8 75,1 75,5 75,5 76,0 76,3 75,9 77,1 77,0 75,3 81,7 82,0 82,7 81,3 81,9 82,0 81,9 82,9 82,9 80,5
2003 75,9 75,9 76,6 75,4 76,2 76,9 75,6 77,6 77,1 75,0 81,5 81,0 82,3 81,3 81,7 81,5 82,2 82,8 82,1 80,5
2004 76,4 76,0 76,9 75,6 76,4 77,6 76,7 78,0 77,7 75,7 82,1 82,3 82,7 81,8 82,5 82,4 82,3 83,1 82,7 81,2
2005 76,6 76,3 76,8 76,4 76,9 76,8 76,6 77,8 77,9 75,9 82,2 81,8 82,7 81,7 82,3 82,3 82,7 83,2 83,4 81,5
2006 77,1 76,1 77,1 76,7 77,4 77,7 77,0 78,8 78,3 76,3 82,6 82,4 83,0 82,4 83,0 83,8 82,8 83,4 83,1 81,7
2007 77,3 76,2 77,7 76,9 77,4 78,3 77,5 78,7 78,3 76,6 82,8 83,1 83,4 82,5 83,0 83,6 83,3 83,6 83,7 81,8
2008 77,6 76,6 77,5 77,0 78,2 79,0 77,3 79,3 78,3 76,9 83,0 83,0 83,7 82,5 83,0 83,9 83,3 83,7 84,1 82,1
2009 77,4 77,4 77,6 77,2 77,7 78,5 77,5 78,4 78,5 76,3 82,8 83,8 83,4 82,5 83,0 83,5 83,1 83,9 84,0 81,8
2010 77,7 77,6 77,7 77,6 78,0 78,5 77,7 79,0 78,8 76,5 83,1 83,4 83,5 83,0 83,4 83,8 83,5 84,0 84,1 81,9
2011 78,1 77,9 78,4 77,8 78,4 79,0 78,2 79,3 79,1 77,0 83,4 83,8 83,4 83,2 83,8 84,0 83,8 84,4 84,7 82,3
2012 78,3 77,8 78,2 78,0 78,5 79,1 78,8 79,5 79,1 77,1 83,3 82,8 83,6 82,9 83,8 84,1 83,4 84,2 84,5 82,3
2013 78,5 78,2 78,8 78,1 78,6 79,5 78,9 79,8 79,6 77,3 83,6 83,5 83,9 83,5 83,8 84,3 84,0 84,4 84,3 82,4
2014 78,9 79,1 78,8 78,6 79,2 79,8 79,3 80,4 80,0 77,7 83,7 83,3 84,0 83,4 84,2 84,7 84,0 84,5 85,1 82,6
2015 78,6 78,3 78,4 78,5 78,9 79,6 78,5 80,0 79,8 77,6 83,6 83,8 84,0 83,2 83,8 84,6 83,8 84,3 84,4 82,8
2016 79,1 79,1 78,7 78,8 79,4 80,2 79,4 80,2 80,1 78,3 84,0 83,5 84,4 83,6 84,7 84,6 84,3 84,5 84,6 82,9
2017 79,3 79,0 79,3 79,3 79,4 79,8 79,2 80,9 79,8 78,4 83,9 83,8 84,2 83,6 84,3 84,5 84,1 85,0 84,6 82,9
2018 79,3 79,0 78,8 79,1 79,7 80,3 79,5 80,4 80,5 78,2 84,0 83,6 84,1 83,7 84,4 85,0 84,6 85,0 84,7 82,7
2019 79,5 79,3 79,5 79,4 79,9 80,4 79,5 80,5 80,9 78,6 84,2 84,3 84,7 83,8 84,4 84,8 84,7 84,9 85,1 83,4
2020 78,9 79,8 78,8 78,9 79,3 79,9 78,6 80,1 80,2 77,8 83,7 83,8 84,2 83,6 84,1 84,4 83,9 84,5 84,5 82,7
2021 78,8 79,3 78,7 78,4 78,9 79,1 79,3 80,4 80,1 77,6 83,8 83,7 84,3 83,1 84,2 84,5 84,2 85,0 85,0 82,6
2022 79,0 79,2 78,9 78,9 79,4 80,3 79,0 80,2 79,7 78,0 83,8 83,6 84,0 83,6 84,1 84,3 84,1 84,7 84,6 82,7

Zunahme bei Todesfallzahlen aufgrund von Verletzungen und Vergiftungen7, Krankheiten des Nervensystems und aufgrund von psychischen Krankheiten.

Wie schon in den Jahren zuvor, starben auch im Jahr 2022 die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Krankheiten (33,9 %, 2.360 Todesfälle), gefolgt von bösartigen Tumoren (22,8 %, 1.588 Todesfälle), Verletzungen und Vergiftungen (7,7 %, 534 Todesfälle) und Krankheiten des Atmungssystems (6,4 %, 445 Todesfälle). Waren COVID-19-Erkrankungen im Vorjahr noch die vierthäufigste Todesursache, so sind sie Jahr 2022 nur noch die fünfthäufigste Todesursache (6,1 %, 425 Todesfälle), gefolgt von Erkrankungen des Nervensystems (4,6 %, 321 Todesfälle), psychischen Krankheiten (3,7 %, 257 Todesfälle) und Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (3,2 %, 226 Todesfälle).

Auffallend sind die Zunahmen bei den Zahlen der Todesfälle aufgrund von Verletzungen und Vergiftungen von 471 auf 534 (+13,4 %), Krankheiten des Nervensystems von 297 auf 321 (+8,1 %) und psychischen Krankheiten von 253 auf 257 (+1,6 %) gegenüber dem Jahr 2021.

Abbildung 23: Vergleich der Sterberaten für 2022 mit 2011 bis 2019 gegliedert nach den 8 häufigsten Todesursachen

Die zugehörigen Zahlen sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

Die Häufigkeiten der einzelnen Todesursachen werden für 2011 bis 2019 mithilfe von Box-Plots und für das Jahr 2022 als dicke, pinke Linie dargestellt. Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.

In Abbildung 24 werden die relativen Häufigkeiten für die acht häufigsten Todesursachen bei Männern und Frauen im Jahr 2022 mit zugehöriger Altersverteilung dargestellt. Wie man erkennen kann, starben im Jahr 2022 Frauen etwas häufiger an Herz-Kreislauf-Krankheiten (37,0 %) als Männer (30,9 %), aber Frauen dafür meist in einem höheren Alter (Median 88,5 Jahre) als Männer (Median 81,5 Jahre). Männer starben häufiger an bösartigen Tumoren (Männer 23,8 %; Frauen 21,8 %), Verletzungen bzw. Vergiftungen (Männer 9,9 %; Frauen 5,3 %), Krankheiten das Atmungssystems (Männer 6,3 %; Frauen 6,5 %) und COVID-19 (Männer 6,5 %; Frauen 5,7 %).

Abbildung 24: Die acht häufigsten Todesursachen im Jahr 2022 mit Altersverteilung gegliedert nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.

Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.

Tabelle 29: Sterbezahlen für 2022 in Tirol nach Alter und Geschlecht
Altersgruppe in Jahren männliche Gestorbene weibliche Gestorbene
absolut in % absolut in %
Unter 1 Jahr 8 0,2 11 0,3
1 bis unter 10 Jahre 8 0,2 2 0,1
10 bis unter 20 Jahre 10 0,3 10 0,3
20 bis unter 30 Jahre 32 0,9 8 0,2
30 bis unter 40 Jahre 39 1,1 18 0,5
40 bis unter 50 Jahre 73 2,1 50 1,5
50 bis unter 60 Jahre 254 7,2 117 3,4
60 bis unter 70 Jahre 495 14,1 268 7,8
70 bis unter 80 Jahre 802 22,8 564 16,4
80 bis unter 90 Jahre 1.228 34,9 1.239 36,0
90 bis unter 95 Jahre 422 12,0 724 21,0
95 bis unter 100 Jahre 142 4,0 362 10,5
100 Jahre und älter 5 0,1 68 2,0
Gestorbene insgesamt 3.518 100,0 3.441 100,0
Tabelle 30: Sterbezahlen für 2022 in Tirol nach Todesursache und Geschlecht
Todesursache Gestorbene nach Geschlecht
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Herz-Kreislauf-Krankheiten 2.360 33,9 1.086 30,9 1.274 37,0
Ischämische Herzkrankheiten 1.082 15,5 584 16,6 498 14,5
Akuter Myokardinfarkt 527 7,6 305 8,7 222 6,5
Andere Herzkrankheiten 530 7,6 201 5,7 329 9,6
Hirngefäßkrankheiten 305 4,4 123 3,5 182 5,3
Sonstige Erkrankungen 443 6,4 178 5,1 265 7,7
Bösartige Neubildungen 1.588 22,8 839 23,8 749 21,8
Lippe, Mundhöhle, Rachen 44 0,6 33 0,9 11 0,3
Verdauungsorgane, Bauchfell 489 7,0 271 7,7 218 6,3
Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lunge 331 4,8 193 5,5 138 4,0
Melanom der Haut 35 0,5 18 0,5 17 0,5
Brustdrüse 99 1,4 - - 99 2,9
Geschlechts-, Harnorgane 268 3,9 150 4,3 118 3,4
Lymphat. und Hämatopoet. Gewebe 167 2,4 97 2,8 70 2,0
Sonstige Erkrankungen 155 2,2 77 2,2 78 2,3
Verletzungen, Vergiftungen 534 7,7 350 9,9 184 5,3
Tätlicher Angriff 3 0,0 - - 3 0,1
Selbstmord, Selbstbeschädigung 117 1,7 100 2,8 17 0,5
Medizinische Komplikationen 37 0,5 19 0,5 18 0,5
Transportmittelunfall 33 0,5 28 0,8 5 0,1
Sonstiger Unfall 282 4,1 161 4,6 121 3,5
Gesetzliche Maßnahmen, Kriege - - - - - -
Unbestimmte Umstände 62 0,9 42 1,2 20 0,6
Krankheiten des Atmungssystems 445 6,4 220 6,3 225 6,5
COVID-19 425 6,1 230 6,5 195 5,7
Krankheiten des Nervensystems 321 4,6 146 4,2 175 5,1
Psychische Krankheiten 257 3,7 113 3,2 144 4,2
Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 226 3,2 107 3,0 119 3,5
Krankheiten des Verdauungssystems 216 3,1 123 3,5 93 2,7
Krankheiten des Urogenitalsystems 158 2,3 77 2,2 81 2,4
Infektiöse und parasitäre Krankheiten 92 1,3 46 1,3 46 1,3
Gutartigen Neubildungen 66 0,9 36 1,0 30 0,9
Krankheiten des Blutes 24 0,3 9 0,3 15 0,4
Angeborene Fehlbildungen 23 0,3 13 0,4 10 0,3
Krankheiten des Muskel-Skelettsystems 21 0,3 6 0,2 15 0,4
KH mit Ursprung in der Perinatalperiode 9 0,1 3 0,1 6 0,2
Krankheiten der Haut 4 0,1 - - 4 0,1
Sonstige Krankheiten 190 2,7 114 3,2 76 2,2
Gestorbene insgesamt 6.959 100,0 3.518 100,0 3.441 100,0

Sprunghafter Anstieg der Selbstmordrate von Männern.

Im Jahr 2022 nahmen sich in Tirol 117 Menschen (100 Männer und 17 Frauen) das Leben. Vergleicht man diese Zahl mit der Gesamtanzahl der in Tirol lebenden Menschen und berechnet die anteilige Zahl der Selbstmorde für 100.000 Einwohner:innen, so erhält man für das Jahr 2022 eine Selbstmordrate von 15,3.

Betrachtet man die Selbstmordrate für Männer und Frauen separat, so kann man deutliche Unterschiede erkennen. Bei den Tiroler Männern ist die Selbstmordrate gegenüber dem Vorjahr sprunghaft von 15,5 auf 26,5 angestiegen, während bei den Frauen die Selbstmordrate mit 4,4 nur leicht gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Der starke Anstieg der Selbstmordrate bei den Tiroler Männern dürfte eine Folge der niedrigen Selbstmordraten in den Jahren 2020 und 2021 sein. Betrachtet man den Mittelwert über die letzten drei Jahre, so ergibt sich eine wesentlich moderatere Selbstmordrate von 19,0, welche sich unauffällig in den fallenden Trend der letzten 20 Jahre einfügen würde.

Österreichweit ist die Suizidrate im Jahr 2022 mit 14,2 Selbstmorde je 100.000 Menschen (21,8 bei den Männern und 6,8 bei den Frauen) ebenfalls höher ausgefallen als in den Jahren 2020 und 2021.

Im Bundesländervergleich hat Tirol die vierthöchste Selbstmordrate hinter Kärnten (17,4), der Steiermark (16,7) und Salzburg (16,4). Die niedrigsten Selbstmordraten waren in Vorarlberg (11,0) und Wien (11,5) zu verzeichnen. In Abbildung 25 kann man sowohl für Tirol als auch für Österreich einen seit 1982 fallenden Trend bei den Suizidraten erkennen. In diesem Zeitraum war in Österreich die Suizidrate der Männer immer um einen Faktor zwischen 2,0 und 6,0 höher ist als die Suizidrate der Frauen. Zwischen 1982 und 2022 haben sich in Tirol 3.465 Männer und 1.227 Frauen das Leben genommen. Es waren also im Aufzeichnungszeitraum um den Faktor 2,8 mehr Männer als Frauen.

Abbildung 25: Entwicklung der Selbstmordraten in Tirol und Österreich seit 1982 nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Selbstmordrate nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Tirol Österreich Tirol Österreich
1982 34,8 8,2 41,8 14,3
1983 31,4 14,3 39,9 15,3
1984 40,3 13,9 40,2 14,7
1985 33,2 11,3 40,9 15,7
1986 40,6 12,8 42,0 15,8
1987 30,1 13,4 40,1 15,7
1988 31,0 11,1 36,6 13,3
1989 30,4 12,7 36,2 14,7
1990 26,4 13,2 35,1 13,6
1991 28,4 8,1 35,1 11,7
1992 28,0 12,3 34,2 11,8
1993 22,8 9,4 32,8 11,2
1994 32,8 11,8 33,6 12,0
1995 32,3 9,9 34,8 11,1
1996 31,1 10,4 34,8 10,8
1997 24,7 7,4 30,6 10,1
1998 24,9 9,4 30,6 9,3
1999 28,5 9,7 29,2 10,4
2000 27,7 10,5 29,9 10,5
2001 24,5 9,6 27,9 9,9
2002 33,7 5,8 30,5 8,7
2003 24,1 11,2 27,2 9,3
2004 25,5 7,4 27,2 8,3
2005 24,1 9,1 26,3 8,3
2006 24,2 7,9 24,9 7,0
2007 24,4 11,5 24,0 7,5
2008 19,9 4,8 23,8 7,1
2009 26,2 6,4 24,0 7,2
2010 20,0 5,8 23,9 6,9
2011 21,4 6,6 23,9 7,3
2012 21,0 8,3 24,1 6,7
2013 19,1 6,6 23,5 7,5
2014 23,2 7,3 23,8 7,4
2015 19,0 7,3 22,9 6,6
2016 17,9 5,6 21,2 6,7
2017 20,4 7,4 22,4 5,8
2018 22,7 5,5 21,9 5,8
2019 21,2 4,2 19,9 5,4
2020 15,0 5,7 19,1 5,2
2021 15,5 3,6 20,0 4,9
2022 26,5 4,4 21,8 6,8

Betrachtet man die Anzahl der Selbstmorde in Tirol zwischen 2015 und 2022 gegliedert nach Altersgruppen, so kann man erkennen, dass die meisten Suizide sowohl von Frauen als auch von Männern im Alter zwischen 50 und 59 Jahren durchgeführt wurden. Bei den Männern kann eine weitere Häufung der Suizide im Alter zwischen 70 und 79 Jahren beobachtet werden.

Abbildung 26: Anzahl der Selbstmorde in Tirol zwischen 2015 und 2022 nach Geschlecht und Altersgruppen

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Altersgruppe Zahl der Selbstmorde nach Geschlecht
Männer Frauen
10 bis 14 Jahre - 2
15 bis 19 Jahre 14 5
20 bis 24 Jahre 15 2
25 bis 29 Jahre 25 5
30 bis 34 Jahre 24 11
35 bis 39 Jahre 35 10
40 bis 44 Jahre 47 16
45 bis 49 Jahre 42 15
50 bis 54 Jahre 78 20
55 bis 59 Jahre 64 22
60 bis 64 Jahre 40 17
65 bis 69 Jahre 35 8
70 bis 74 Jahre 54 11
75 bis 79 Jahre 43 10
80 bis 84 Jahre 31 7
85 bis 89 Jahre 33 4
90 bis 94 Jahre 5 1

Die Säuglingssterblichkeit bleibt niedrig.

Im Jahr 2022 starben in Tirol 19 Säuglinge. Dieser Wert befindet sich innerhalb der statistischen Schwankungsbreite, die in den zeitlichen Verläufen ersichtlich ist. Berechnet man den Anteil der Säuglingstodesfälle je 1.000 Lebendgeburten, so erhält man in Tirol eine Säuglingssterberate von 2,6 ‰ für das Jahr 2022. Für Gesamtösterreich lag die Säuglingssterblichkeit bei 2,4 ‰. Betrachtet man die Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol, so kann man erkennen, dass diese im Zeitraum von 1961 (26,8 ‰ Säuglingssterblichkeit) bis 2008 (1,6 ‰ Säuglingssterblichkeit) kontinuierlich gesunken ist und seitdem auf diesem Niveau verblieben ist - mit schwankenden Werten zwischen 1,3‰ und 3,3‰. Ein ähnliches Bild zeigt sich für alle Bundesländer mit Ausnahme von Wien, wo die Säuglingssterblichkeit in den letzten Jahren im Schnitt um fast die Hälfte höher war als im Rest von Österreich.

Abbildung 27: Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol und Österreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Säuglingssterblichkeit nach Region
Tirol Österreich
1961 26,8 32,7
1962 25,0 32,8
1963 27,7 31,3
1964 26,2 29,2
1965 20,8 28,3
1966 21,6 28,1
1967 22,1 26,4
1968 19,1 25,5
1969 21,4 25,4
1970 21,0 25,9
1971 24,8 26,1
1972 23,2 25,2
1973 20,6 23,8
1974 20,0 23,5
1975 15,0 20,5
1976 16,5 18,2
1977 13,6 16,8
1978 13,0 15,0
1979 13,5 14,7
1980 13,7 14,3
1981 11,4 12,7
1982 11,5 12,8
1983 8,8 11,9
1984 9,0 11,4
1985 11,4 11,2
1986 8,8 10,3
1987 10,6 9,8
1988 9,4 8,1
1989 10,4 8,3
1990 9,4 7,8
1991 8,0 7,5
1992 7,6 7,5
1993 7,3 6,5
1994 7,3 6,3
1995 5,1 5,4
1996 6,0 5,1
1997 3,4 4,7
1998 6,2 4,9
1999 3,9 4,4
2000 5,3 4,8
2001 4,9 4,8
2002 3,9 4,1
2003 3,1 4,5
2004 4,0 4,5
2005 3,9 4,2
2006 3,3 3,6
2007 2,3 3,7
2008 1,6 3,7
2009 2,7 3,8
2010 2,5 3,9
2011 3,3 3,6
2012 2,0 3,2
2013 2,7 3,1
2014 2,0 3,0
2015 1,3 3,1
2016 2,4 3,1
2017 3,0 2,9
2018 2,2 2,7
2019 1,7 2,9
2020 3,2 3,1
2021 2,4 2,7
2022 2,6 2,4
Tabelle 31: Säuglingssterblichkeit in den Tiroler Bezirken seit 1951
Jahre Tirol Bezirk
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitz­bühel Kuf­stein Lan­deck Lienz Reutte Schwaz
1951-1955 42,20 35,40 41,70 40,70 41,00 41,30 48,30 49,00 38,20 46,10
1956-1960 33,10 24,50 39,00 29,70 33,40 34,80 41,60 38,90 31,00 32,50
1961-1965 25,30 20,70 27,00 25,70 21,80 25,70 23,70 32,10 29,10 25,60
1966-1970 21,00 15,80 23,30 20,30 21,00 22,20 25,10 26,20 19,50 20,30
1971-1975 20,90 18,40 16,00 19,40 24,90 23,90 25,00 26,00 22,10 17,10
1976-1980 14,10 14,60 13,00 13,00 13,80 12,90 15,60 17,20 15,30 13,70
1981-1985 10,40 11,50 11,40 8,60 10,60 10,60 11,80 10,10 14,50 9,30
1986-1990 9,70 10,00 9,90 8,60 11,20 11,20 8,00 10,40 9,80 9,30
1991-1995 7,10 8,40 6,40 5,40 8,10 7,10 10,70 6,10 5,80 7,50
1996-2000 5,00 3,50 5,00 4,30 5,70 5,80 5,30 6,60 5,30 5,30
2001-2005 3,90 4,60 4,30 4,40 3,10 4,20 2,10 4,70 5,60 2,20
2006-2010 2,50 3,10 1,40 2,40 0,40 4,00 0,90 3,10 2,20 2,90
2011-2015 2,30 2,90 2,60 2,00 3,60 1,10 2,20 2,70 1,40 2,10
2016-2020 2,49 3,80 2,39 1,07 4,70 3,07 2,62 3,43 0,69 1,52
2021-2022 2,48 3,42 2,33 1,53 2,44 2,15 4,23 4,18 1,69 2,22

Die Säuglingssterblichkeit bezeichnet die Anzahl der im 1. Lebensjahr gestorbenen Säuglinge je 1.000 Lebendgeborene.

7.3 Eheschließungen und -scheidungen sowie Partnerschaftseintragungen und -auflösungen

Starker Anstieg bei den Eheschließungen und Partnerschaftseintragungen

Im Jahr 2022 wurden in Tirol 4.285 Ehen geschlossen und 119 eingetragene Partnerschaften begründet. Dies sind um 597 Eheschließungen (+16,2 %) und 11 Partnerschaftseintragungen (+10,2 %) mehr als noch im Jahr 2021. Österreichweit hat die Zahl der Trauungen (+15,5 %) und Partnerschaftseintragungen (+14,1 %) ebenfalls gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

In Abbildung 28 wird die zeitliche Entwicklung der Trauungen und Partnerschaftseintragungen der Tiroler Wohnbevölkerung dargestellt. Partnerschaftseintragungen sind erst seit Anfang 2010 möglich. Damals waren sie nur gleichgeschlechtlichen Paaren möglich, während die Ehe nur verschiedengeschlechtlichen Paaren erlaubt war. Mit 1.1.2019 wurden erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung und umgekehrt verschiedengeschlechtlichen Paaren die Eintragung ihrer Partnerschaft ermöglicht. Dies ist auch der Grund für den starken Anstieg bei den Partnerschaftseintragungen zwischen 2018 und 2019 von 44 auf 105, der durch die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 (95 Eintragungen) nicht wesentlich abgemindert wurde. Dies liegt vor allem daran, dass sich 2019 erstmals auch verschiedengeschlechtliche Paare (97 Paare im Jahr 2019) für eine Partnerschaftseintragung entscheiden haben können. Umgekehrt haben sich 94 gleichgeschlechtliche Paare für eine Eheschließung entschieden, während die Zahl der gleichgeschlechtlichen Verpartnerungen im Jahr 2019 um 36 gesunken ist.

Man kann erkennen, dass die Zahl der Eheschließungen nach 1961 (3.866 Trauungen) leicht abgenommen hat und im Jahr 2001 mit 2.608 Trauungen den niedrigsten Wert in den Aufzeichnungen (beginnend mit 1961) erreicht hat. Die beiden Spitzenwerte in den Jahren 1972 mit 4.106 Trauungen und 1987 mit 5.935 Trauungen sind durch die zwischen 1972 und 1987 vom Staat ausbezahlte Heiratsbeihilfe bedingt, welche mit 1.1.1988 abgeschafft wurde. Seit 2015 werden einerseits im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Wohnsitz in Österreich und andererseits Ehen von Tirolerinnen mit Männern, deren Hauptwohnsitz sich im Ausland befindet, in den Daten berücksichtigt. Im Jahr 2015 wurden 369 Ehen von Tiroler:innen im Ausland geschlossen und 220 Tirolerinnen heirateten Männer, die im Ausland gemeldet waren. Diese 589 Trauungen wären vor 2015 nicht berücksichtigt worden und bedingten einen sprunghaften Anstieg der Heiratszahlen zwischen 2014 und 2015. Vergleiche mit früheren Jahren sind daher mit Sorgfalt zu machen.

Abbildung 28: Zeitliche Entwicklung der absoluten Zahlen bei Eheschließungen und Partnerschaftseintragungen

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

Berechnet man die Zahl der Hochzeiten je 1.000 Einwohner:innen, erhält man die Eheschließungsrate. In Tirol lag die Heiratsrate im Jahr 2022 bei 5,61 Trauungen je 1.000 Einwohner. Im Bundesländervergleich liegt Tirol damit an dritter Stelle hinter Salzburg (5,6 ‰) und Vorarlberg (5,6 ‰). Die niedrigste Heiratsrate wurde im Burgenland mit 4,7 ‰ verzeichnet. Österreichweit wurde 2022 eine Heiratsrate von 5,3 ‰ verzeichnet.

71 (1,7 %) der 4.285 im Jahr 2022 geschlossenen Ehen wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren (34 männliche und 37 weibliche Paare) geschlossen. Von den 119 Paaren, die ihre Partnerschaft 2022 eintragen ließen, waren vier gleichgeschlechtliche Paare (3,4 %), davon zwei männliche und zwei weibliche Paare. Die meisten Partnerschaftseintragungen (96,6 %) wurden also von verschiedengeschlechtlichen Paaren veranlasst.

1.510 Hochzeitspaare (35,2 %) hatten zum Zeitpunkt der Vermählung bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 900 Paare (21,0 %) genau ein Kind, 541 (12,6 %) zwei Kinder und 62 Paare (1,6 %) drei oder mehr Kinder. Bei den Partnerschaftseintragungen hatten 46 Paare (38,7 %) bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 21 Paare (17,6 %) genau ein Kind, 23 (19,3 %) zwei Kinder und ein Paar drei oder mehr Kinder.

Bei 2.777 Hochzeiten (75,3 %) waren beide Eheleute vor der Eheschließung ledig (beiderseitige Erstehen unter Einbeziehung eingetragener Partnerschaften). Zum Zeitpunkt der Erst-Heirat waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 31,9 Jahre und Männer 34,1 Jahre alt. Bei 69 der neu eingetragenen Partnerschaften (63,9 %) waren beide Partner zuvor ledig. Zum Zeitpunkt der Erst-Verpartnerung waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 36,1 und Männer im Mittel 40,0 Jahre alt.

Bei 2.962 (69,1 %) der standesamtlich geschlossenen Ehen waren beide Partner:innen österreichische Staatsangehörige. Bei 1.025 Eheschließungen (23,9 %) hatte nur eine Person die österreichische Staatsbürgerschaft und bei 298 Eheschließungen (7,0 %) keiner der beiden. Bei den Partnerschaftseintragungen im Jahr 2022 hatten bei 97 Paaren (81,5 %) beide Partner:innen, bei 15 Paaren (12,6 %) nur einer und bei 7 Paaren (5,9 %) keiner der Partner:innen die österreichische Staatsbürgerschaft.

Die Zahl der Scheidungen ist leicht gesunken und Tirol ist weiterhin das Bundesland mit der geringsten Gesamtscheidungsrate.

Nach den Meldungen der zuständigen Gerichte wurden im Jahr 2022 in Tirol 982 Ehen rechtskräftig geschieden. Dies sind um 86 Scheidungen weniger (-8,1 %) als 2021. Bezogen auf jene Eheschließungsjahrgänge aus denen die aufgelösten Ehen stammen, ergibt sich eine Gesamtscheidungsrate von 29,4 % (2021: 32,3 %). Dies bedeutet, dass in Tirol durchschnittlich jede dritte geschlossene Ehe früher oder später aufgelöst wird. Wie bereits in den vergangenen fünf Jahren, weist Tirol auch im Jahr 2022 im Bundesländervergleich die niedrigste Gesamtscheidungsrate auf. Die höchste Gesamtscheidungsrate aller Bundesländer trat 2022 in Wien mit 37,3 % auf. Österreichweit ergab sich eine Gesamtscheidungsrate von 34,5 % (2021: 35,8 %).

Abbildung 29: Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol

Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol

Für Tirol sind die Daten zu den Gesamtscheidungsraten erst ab 1991 vorhanden und für Gesamtösterreich ab 1961.

851 (86,7 %) der 982 im Jahr 2022 geschiedenen Ehen wurden im Einvernehmen (gemäß §55a EheG), 67 (6,8 %) aufgrund anderer Verfehlungen (gemäß §49 EheG), 24 (2,4 %) wegen der Auflösung der häuslichen Gemeinschaft (gemäß §55 EheG) und 35 (3,6 %) aus unbekanntem Grund oder im Ausland geschieden. Eingeleitet wurde das Scheidungsverfahren in 73,5 % der Fälle durch einen Antrag und in 22,9 % der Fälle durch eine Klage. Bei den verschiedengeschlechtlichen Paaren wurden die Klagen in 134 Fällen von der Frau und in 88 Fällen vom Mann eingebracht. Alle acht der im Jahr 2022 aufgelösten eingetragene Partnerschaften wurden einvernehmlich gelöst.

Die mittlere Ehedauer (Median-Wert) der im Jahr 2022 geschiedenen Ehen lag bei 11,1 Jahren. Die in den Jahren 2020 und 2021 getroffenen Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung hatten einen großen Einfluss auf das Privatleben der Tiroler Wohnbevölkerung. Sowohl die Lockdowns als auch die schwierige Situation bei der Kinderbetreuung stellten sicherlich eine große Belastung für viele Paarbeziehungen dar, in den Daten lassen sich jedoch keine signifikanten Auswirkungen auf die Zahl der Scheidungen erkennen.

Abbildung 30: Entwicklung der Verteilung der Ehedauer von geschiedenen Tiroler Ehen seit 1985

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle unterhalb dargestellt.

Von den 982 im Jahr 2022 geschiedenen Ehen hatten 629 Paare (64,1 %) mindestens ein gemeinsames Kind. 353 (35,9 %) der geschiedenen Ehen waren kinderlos. Bei 226 Scheidungen (23,0 %) hatten die Paare ein gemeinsames Kind, bei 291 Scheidungen (29,6 %) zwei gemeinsame Kinder und bei 112 Scheidungen (11,4 %) drei oder mehr gemeinsame Kinder. Im Jahr 2022 waren insgesamt 1.176 Kinder von Scheidungen betroffen. Davon waren 55,4% (652 Kinder) zum Scheidungstermin unter 14 Jahre und 73,6% (865 Kinder) unter 18 Jahre alt.

Tabelle 32: Eheschließungen und Scheidungen in Tirol seit 1961
Jahr Eheschließungen Ehescheidungen Gesamtscheidungs­rate in %
absolut je 1.000 EW absolut je 1.000 EW
1961 3.866 8,38 · · ·
1962 3.953 8,43 · · ·
1964 4.120 8,47 · · ·
1966 3.920 7,78 · · ·
1968 3.956 7,55 · · ·
1970 3.839 7,15 474 0,88 ·
1972 4.106 7,48 327 0,60 ·
1974 3.744 6,68 486 0,87 ·
1976 3.462 6,11 578 1,02 ·
1978 3.096 5,36 685 1,19 ·
1980 3.402 5,85 762 1,31 ·
1982 3.494 5,93 809 1,37 ·
1984 3.701 6,20 768 1,29 ·
1986 3.678 6,11 819 1,36 ·
1988 2.854 4,69 821 1,35 ·
1990 3.648 5,90 883 1,43 ·
1992 3.635 5,75 876 1,39 23,4
1994 3.525 5,46 1.040 1,61 28,4
1996 3.472 5,31 1.077 1,65 29,4
1998 3.197 4,84 1.164 1,76 32,0
2000 3.054 4,58 1.250 1,87 34,9
2001 2.608 3,88 1.326 1,97 37,3
2002 2.815 4,17 1.285 1,90 36,9
2003 2.787 4,10 1.260 1,85 36,6
2004 2.893 4,23 1.246 1,82 36,7
2005 2.991 4,34 1.127 1,64 33,8
2006 3.072 4,42 1.237 1,78 37,5
2007 2.924 4,19 1.237 1,77 37,9
2008 2.871 4,10 1.223 1,75 37,4
2009 2.913 4,15 1.234 1,76 38,0
2010 2.977 4,22 1.227 1,74 37,8
2011 2.905 4,11 1.215 1,72 37,7
2012 3.202 4,50 1.156 1,62 36,1
2013 2.999 4,19 1.089 1,52 34,4
2014 3.130 4,33 1.131 1,57 35,9
2015 3.809 5,23 1.151 1,58 36,4
2016 3.905 5,28 1.181 1,60 37,5
2017 3.918 5,25 1.134 1,52 35,5
2018 4.138 5,51 1.159 1,54 36,2
2019 4.017 5,32 1.139 1,51 34,9
2020 3.600 4,75 1.023 1,35 31,3
2021 3.688 4,85 1.068 1,41 32,3
2022 4.285 5,61 982 1,29 29,4

Bei den Eheschließungen werden ab 2015 erstmals auch im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt und auch erstmals Ehen, bei denen nur die Frau in Österreich gemeldet ist.
Ab 2019 sind erstmals gleichgeschlechtliche Ehen möglich. Bei den Eheschließungen werden auch Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen berücksichtigt.
Bei den Scheidungen liegen die Zahlen für Tirol erst ab 1970 vor und die Gesamtscheidungsraten für Tirol erst ab 1991.

Tabelle 33: Partnerschaftseintragungen, gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaftsauflösungen in Tirol seit 2010
Jahr Partnerschaftseintragungen Gleichgeschlechtliche Ehen Partnerschafts­auflösungen
insgesamt verschieden­geschlechtlich gleich­geschlechtlich
2010 45 · 45 · -
2011 23 · 23 · 1
2012 23 · 23 · 1
2013 33 · 33 · 2
2014 28 · 28 · 2
2015 36 · 36 · 5
2016 37 · 37 · 8
2017 43 · 43 · 7
2018 44 · 44 · 7
2019 105 97 8 94 5
2020 95 90 5 42 4
2021 108 104 4 65 4
2022 119 115 4 71 8

Eintragungen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind in Österreich seit 2010 möglich.
Ab 2019 war es erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich zu heiraten und umgekehrt konnten verschiedengeschlechtliche Paare erstmals ihre Partnerschaft eintragen lassen.

Tabelle 34: Eheschließungen und -scheidungen sowie Partnerschaftseintragungen und -auflösungen nach Bezirk
Bezirk Eheschließungen Scheidungen Eingetragene Partnerschaften
insgesamt je 1.000 EW darunter Erst-Ehen insgesamt je 1.000 EW Eintra­gungen Auflös­ungen
absolut in %
Innsbruck-Stadt 672 5,15 482 71,7 187 1,43 21 2
Imst 367 5,96 276 75,2 74 1,20 9 1
Innsbruck-Land 1.063 5,81 815 76,7 262 1,43 24 1
Kitzbühel 366 5,61 267 73,0 83 1,27 16 2
Kufstein 631 5,63 483 76,5 141 1,26 21 2
Landeck 253 5,69 213 84,2 44 0,99 10 -
Lienz 263 5,39 213 81,0 44 0,90 4 -
Reutte 177 5,32 142 80,2 26 0,78 1 -
Schwaz 493 5,79 384 77,9 121 1,42 13 -
Tirol 4.285 5,61 3.275 76,4 982 1,29 119 8

Inklusive im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich und inklusive Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare sowie inklusive Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen.
Erst-Ehen bezeichnen Ehen, bei denen beide Personen erstmalig den Bund der Ehe geschlossen haben.

Tabelle 35: Verschiedengeschlechtliche Ehen in Tirol nach Staatszugehörigkeit ab 1970
Jahr Insgesamt Beide Inland Frau Inland und Mann Ausland Mann Inland und Frau Ausland Beide Ausland
1970 3.839 3.465 96 261 17
1972 4.106 3.633 108 333 32
1974 3.744 3.316 93 298 37
1976 3.462 3.087 90 267 18
1978 3.096 2.786 69 224 17
1980 3.402 3.069 91 216 26
1982 3.494 3.143 91 234 26
1984 3.701 3.384 90 211 16
1986 3.678 3.391 66 183 38
1988 2.854 2.574 75 158 47
1990 3.648 3.277 120 178 73
1992 3.635 3.160 117 234 124
1994 3.525 3.057 106 220 142
1996 3.472 2.951 121 245 155
1998 3.197 2.735 114 230 118
2000 3.054 2.564 122 251 117
2001 2.608 2.114 136 260 98
2002 2.815 2.244 160 293 118
2003 2.787 2.133 193 345 116
2004 2.893 2.200 200 364 129
2005 2.991 2.278 206 382 125
2006 3.072 2.411 187 357 117
2007 2.924 2.316 192 296 120
2008 2.871 2.241 175 326 129
2009 2.913 2.272 175 327 139
2010 2.977 2.317 196 339 125
2011 2.905 2.258 206 333 108
2012 3.202 2.519 209 348 126
2013 2.999 2.351 183 343 122
2014 3.130 2.409 228 343 150
2015 3.809 2.727 418 464 200
2016 3.905 2.806 408 448 243
2017 3.918 2.748 450 465 255
2018 4.138 2.847 476 540 275
2019 3.923 2.738 435 489 261
2020 3.558 2.525 365 437 231
2021 3.623 2.447 428 462 286
2022 4.214 2.920 469 530 295
Tabelle 36: Ehescheidungen in Tirol nach Ehedauer seit 1985
Jahr Scheidungen Ehedauer in Jahren (Anteil in %) Mittlere Ehedauer (Median)
unter 1 1 bis unter 5 5 bis unter 10 10 bis unter 15 15 bis unter 20 20 bis unter 25 25 und mehr
1985 823 2,2 27,8 21,9 18,3 14,6 9,1 6,1 9,5
1986 819 0,9 27,5 23,0 19,9 12,7 9,5 6,6 9,7
1988 821 3,7 29,0 21,6 17,4 13,5 9,0 5,8 8,8
1990 883 3,6 29,1 24,2 14,0 11,8 9,3 7,9 8,4
1992 876 2,5 30,8 26,3 13,6 11,4 7,4 8,0 8,4
1994 1.040 2,8 26,5 25,6 16,2 12,2 8,8 8,0 9,0
1996 1.077 1,7 23,8 27,8 17,9 12,2 8,6 8,1 9,4
1998 1.164 2,1 23,1 24,0 21,2 13,0 8,3 8,2 10,1
2000 1.250 1,6 21,2 22,2 20,2 14,9 9,3 10,6 11,1
2001 1.326 1,4 19,8 26,0 20,1 13,1 8,6 10,9 10,7
2002 1.285 1,9 19,8 23,3 20,0 15,4 9,1 10,5 11,1
2003 1.260 1,7 20,1 23,3 18,1 17,1 9,4 10,2 11,2
2004 1.246 2,2 19,6 24,2 17,8 16,5 9,7 10,1 11,0
2005 1.127 0,9 20,7 23,0 18,3 16,1 10,0 11,1 11,4
2006 1.237 1,3 21,1 23,0 18,6 15,4 10,9 9,6 11,2
2007 1.237 1,6 21,5 22,3 16,6 15,0 9,0 14,0 11,1
2008 1.223 1,2 21,4 22,6 16,4 17,0 11,6 9,8 11,3
2009 1.234 1,2 20,8 23,3 15,8 15,6 11,8 11,4 11,3
2010 1.227 1,8 19,2 20,9 18,1 13,4 12,4 14,3 12,4
2011 1.215 0,9 18,1 21,6 17,9 14,7 11,3 15,6 12,7
2012 1.156 1,0 17,6 24,2 16,4 16,2 12,4 12,2 12,4
2013 1.089 1,3 20,3 22,2 15,8 14,9 10,9 14,6 11,8
2014 1.131 0,8 19,0 23,6 17,1 13,1 11,5 14,9 11,8
2015 1.151 1,2 18,0 23,7 16,4 15,2 10,9 14,5 12,1
2016 1.181 1,4 18,3 23,2 17,1 14,3 11,3 14,4 11,9
2017 1.134 1,4 19,8 22,0 16,2 12,9 11,9 15,8 11,9
2018 1.159 1,3 20,1 23,6 16,7 12,9 11,4 14,0 11,3
2019 1.139 1,6 22,7 24,6 16,2 12,3 8,3 14,3 10,3
2020 1.023 1,3 20,3 23,3 17,7 13,5 10,3 13,7 11,2
2021 1.068 1,2 19,9 25,0 15,4 13,5 9,9 15,0 11,2
2022 982 1,5 21,4 23,5 17,6 13,0 10,2 12,7 11,1

8 Die räumliche Bevölkerungsbewegung

Seit dem Jahr 1996 wird in Österreich eine jährliche Wanderungsstatistik geführt. Von 1996 bis 2001 auf Basis der lokalen Melderegister der Gemeinden, seit 2002 auf Basis des Zentralen Melderegisters (ZMR), wodurch auch die Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb einer Gemeinde erhoben werden können. Dies führt zu einer vollständigen Erfassung des Binnenwanderungsvolumens (Wanderbewegungen innerhalb der Bundesgrenzen). Gleichzeitig ermöglicht die Wanderungsstatistik auf Basis des Zentralen Melderegisters, Zuzüge und Wegzüge mit einer Aufenthaltsdauer von weniger als 90 Tagen (Binnenwanderung) bzw. weniger als 91 Tagen (Außenwanderung) – sogenannte Kurzaufenthalte im statistischen Sinn – auszuscheiden. Damit wird auch den internationalen Empfehlungen der UNO bzw. den Richtlinien des Europäischen Parlamentes und Rates zur Führung von gemeinschaftlichen Migrationsstatistiken entsprochen.

Im Gegensatz zur Wanderungsstatistik stellt die in Abschnitt 3 angeführte errechnete Wanderungsbilanz (oder auch errechneter Wanderungssaldo) lediglich die Restgröße aus der Bevölkerungsbilanzierung zweier Bevölkerungsstände dar, die sich nach Abzug der natürlichen Veränderungskomponente (Differenz aus Geburten und Sterbefällen) ergibt. Die Ergebnisse der beiden Berechnungsmethoden zur Ermittlung des Wanderungssaldos stimmen im Allgemeinen nicht überein. Zwischen 2002 und 2006 war der errechnete Wanderungssaldo bis zu 15 % höher als der tatsächliche und danach bewegten sich die Abweichungen zwischen -3 und +7 %, wobei der errechnete Wanderungssaldo in den letzten fünf Jahren immer um bis zu 3 % niedriger war als der tatsächliche. Außerdem gilt es zu beachten, dass bei den Zahlen der Wanderungsstatistik nicht von Personen sondern von Wanderungsfällen gesprochen werden sollte, da eine Person innerhalb eines Kalenderjahres mehrere Wohnsitzverlegungen vornehmen kann.

In diesem Abschnitt betrachten wir, anders als in Abschnitt 3, ausschließlich Ergebnisse der Wanderungsstatistik und somit, im Falle von Wanderungssalden, ausschließlich tatsächliche Wanderungssalden.

Abbildung 31: Errechnete Wanderungsbilanzen in Tirol seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.

Da die ZMR-basierte Wanderungsstatistik erst seit 2002 geführt wird, kann der tatsächliche Wanderungssaldo nur ab 2002 dargestellt werden.

Jahr Errechneter Wanderungssaldo Tatsächlicher Wanderungssaldo Abweichung des errechneten vom tatsächlichen Wanderungssaldo
absolut absolut absolut in %
1961 1.806 · · ·
1962 2.163 · · ·
1963 2.824 · · ·
1964 1.221 · · ·
1965 2.957 · · ·
1966 3.187 · · ·
1967 4.391 · · ·
1968 1.041 · · ·
1969 155 · · ·
1970 622 · · ·
1971 2.579 · · ·
1972 2.173 · · ·
1973 1.597 · · ·
1974 206 · · ·
1975 -1.561 · · ·
1976 3.390 · · ·
1977 2.366 · · ·
1978 -2.143 · · ·
1979 412 · · ·
1980 1.234 · · ·
1981 505 · · ·
1982 299 · · ·
1983 203 · · ·
1984 -27 · · ·
1985 -11 · · ·
1986 718 · · ·
1987 -241 · · ·
1988 1.166 · · ·
1989 3.041 · · ·
1990 2.677 · · ·
1991 4.803 · · ·
1992 3.913 · · ·
1993 2.263 · · ·
1994 585 · · ·
1995 322 · · ·
1996 1.199 · · ·
1997 598 · · ·
1998 615 · · ·
1999 1.366 · · ·
2000 1.950 · · ·
2001 2.497 · · ·
2002 1.783 1.715 68 4,0
2003 2.451 2.142 309 14,4
2004 3.328 3.027 301 9,9
2005 3.541 3.276 265 8,1
2006 1.088 1.036 52 5,0
2007 841 850 -9 -1,1
2008 1.402 1.406 -4 -0,3
2009 899 859 40 4,7
2010 1.485 1.397 88 6,3
2011 2.668 2.563 105 4,1
2012 2.996 2.897 99 3,4
2013 4.831 4.698 133 2,8
2014 5.346 5.219 127 2,4
2015 8.738 8.710 28 0,3
2016 5.265 5.208 57 1,1
2017 3.153 3.174 -21 -0,7
2018 2.005 2.048 -43 -2,1
2019 1.644 1.673 -29 -1,7
2020 1.741 1.793 -52 -2,9
2021 2.689 2.698 -9 -0,3
2022 6.733 6.767 -34 -0,5

8.1 Außen- und Binnenwanderung

Das Wanderungsvolumen eines bestimmten Zeitraumes besteht aus den Außenwanderungen und den Binnenwanderungen. Dabei wird eine Verlegung des Hauptwohnsitzes innerhalb des österreichischen Bundesgebietes – unabhängig von der räumlichen Distanz – der Binnenmigration und eine Verlegung über die österreichische Staatsgrenze hinweg der Außenmigration zugerechnet.

Wie man in Abbildung 32 erkennen kann, war in den letzten 20 Jahren die Außenwanderung stets die treibende Kraft bei den jährlichen Wanderungsgewinnen in Tirol. Die Binnenwanderung hatte mit Ausnahme der Jahre 2004, 2015 und 2016 für Tirol stets einen negativen Wanderungssaldo, während bei der Außenmigration ein durchgehend positiver Wanderungssaldo zu verbuchen war. Der niedrigste Außenwanderungssaldo wurde 2006 mit +1.392 und der höchste 2015 mit +8.087 Wanderungsfällen verzeichnet. Bei der Binnenmigration gab es den größten Wanderungsverlust im Jahr 2019 mit -1.741 und den höchsten Wanderungsgewinn 2015 mit +623 Wanderungsfällen.

Im Jahr 2022 wurden in Tirol 82.463 Hauptwohnsitze an- und 75.696 Hauptwohnsitze abgemeldet, was zu einem Wanderungssaldo von +6.767 Wanderungsfällen führt. Dieser setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsgewinn in der Höhe von +7.923 Wanderungsfällen (20.780 Zu- und 12.857 Wegzüge) und einem Binnenwanderungsverlust in der Höhe von -1.156 Wanderungsfällen (61.683 Zu- und 62.839 Wegzüge).

Abbildung 32: Binnen- und Außenwanderungsbilanzen in Tirol seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Wanderungssalden
insgesamt aufgrund von Außenwanderung aufgrund von Binnenwanderung
2002 1.715 1.844 -129
2003 2.142 2.449 -307
2004 3.027 2.938 89
2005 3.276 3.383 -107
2006 1.036 1.392 -356
2007 850 1.396 -546
2008 1.406 2.088 -682
2009 859 1.386 -527
2010 1.397 1.872 -475
2011 2.563 2.704 -141
2012 2.897 3.180 -283
2013 4.698 4.900 -202
2014 5.219 5.349 -130
2015 8.710 8.087 623
2016 5.208 5.118 90
2017 3.174 4.206 -1.032
2018 2.048 3.587 -1.539
2019 1.673 3.414 -1.741
2020 1.793 3.423 -1.630
2021 2.698 4.149 -1.451
2022 6.767 7.923 -1.156

Der Krieg in der Ukraine verursacht den höchsten Außenwanderungssaldo seit 2015.

Im Jahr 2022 ergab sich ein Außenwanderungssaldo von +7.923 Wanderungsfällen und somit ein ähnlich hoher Wert wie 2015. So wie damals war auch nun die Flucht vor dem Krieg die Hauptursache für die starke Zunahme des Außenwanderungssaldos. Gegenüber dem Vorjahr war er um +3.774 Wanderungsfälle gestiegen, davon entfielen +3.694 Wanderungsfälle auf ukrainische Staatsangehörige.

Im Jahr 2022 erreichte die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland mit 20.780 Wanderungsfällen (+48,8 % gegenüber 2021) den höchsten Wert in der seit 2002 geführten Wanderungsstatistik. Bei der Zahl der Wegzüge ins Ausland wurde mit 12.857 Wanderungsfällen (+31,0 % gegenüber 2021) ebenfalls ein Höchstwert erreicht.

Abbildung 33: Außenwanderung in Tirol seit 2002

Außenwanderung in Tirol seit 2002
Jahr Außenwanderung
Zuzüge vom Ausland Wegzüge ins Ausland Außenwander­ungssaldo
2002 10.652 8.808 1.844
2003 10.647 8.198 2.449
2004 10.851 7.913 2.938
2005 10.631 7.248 3.383
2006 9.331 7.939 1.392
2007 10.130 8.734 1.396
2008 10.665 8.577 2.088
2009 10.379 8.993 1.386
2010 10.861 8.989 1.872
2011 11.678 8.974 2.704
2012 12.990 9.810 3.180
2013 13.905 9.005 4.900
2014 14.625 9.276 5.349
2015 17.818 9.731 8.087
2016 15.507 10.389 5.118
2017 14.581 10.375 4.206
2018 14.455 10.868 3.587
2019 13.955 10.541 3.414
2020 13.188 9.765 3.423
2021 13.963 9.814 4.149
2022 20.780 12.857 7.923

Das größte Außenwanderungsplus wurde 2022 mit der Ukraine (+3.763), gefolgt von Deutschland (+1.384), Rumänien (+388), Ungarn (+383) und Syrien (+275) verzeichnet. Das größte Außenwanderungsminus wurde mit der Schweiz (-185), gefolgt vom Vereinigten Königreich (-171) und von China (-42) verzeichnet.

Die Binnenwanderungsverluste waren 2022 etwas geringer als 2021.

2022 wurden bei der Binnenmigration 61.683 Zuzüge und 62.839 Wegzüge aus Tirol gemeldet. Dies ergibt einen Binnenwanderungssaldo von -1.156 Wanderungsfällen. Die Binnenwanderung setzt sich aus der Binnenwanderung innerhalb Tirols, welche sich 2022 auf 55.608 Wohnsitzverlegungen belief, und der Binnenwanderung zwischen Tirol und anderen Bundesländern zusammen. Letztere bestand 2022 aus 6.075 Zuzügen nach Tirol und 7.231 Wegzügen von Tirol, was zu einem Wanderungssaldo von -1.156 Wanderungsfällen führte.

Die Binnenzuwanderung hatte im Jahr 2015 mit 6.948 Zuzügen den maximalen Wert in der seit 2002 geführten ZMR-basierten Wanderungsstatistik erreicht. Danach sind die Binnenzuwanderungszahlen leicht gesunken und ab 2018 von 4.362 auf 6.075 Zuzüge im Jahr 2022 gestiegen. Bei den Wegzügen in andere Bundesländer ergibt sich ein ähnliches Bild. 2015 wurde mit 6.325 Wegzügen die höchste Binnenabwanderung seit 2002 verzeichnet. Danach haben die Zahlen leicht abgenommen und sind ab 2018 von 5.901 auf 7.231 Wegzüge im Jahr 2022 gestiegen. Der größte Binnenwanderungsgewinn wurde 2015 mit +623 Wanderungsfällen gemeldet. Ab 2017 wurden nur noch Binnenwanderungsverluste verzeichnet, der größte davon im Jahr 2019 mit -1.741 Wanderungsfällen. Seitdem sind die Binnenwanderungsverluste wieder rückläufig.

Abbildung 34: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Binnenwanderung
Zuzüge aus anderem Bundesland Wegzüge in anderes Bundesland Binnenwander­ungssaldo
2002 3.614 3.743 -129
2003 3.671 3.978 -307
2004 4.079 3.990 89
2005 4.088 4.195 -107
2006 3.992 4.348 -356
2007 3.949 4.495 -546
2008 4.127 4.809 -682
2009 4.283 4.810 -527
2010 4.291 4.766 -475
2011 4.663 4.804 -141
2012 4.746 5.029 -283
2013 5.009 5.211 -202
2014 5.488 5.618 -130
2015 6.948 6.325 623
2016 6.359 6.269 90
2017 4.967 5.999 -1.032
2018 4.362 5.901 -1.539
2019 4.398 6.139 -1.741
2020 4.589 6.219 -1.630
2021 5.151 6.602 -1.451
2022 6.075 7.231 -1.156

2022 wurde der größte Binnenwanderungsverlust durch Abwanderungen nach Wien und der größte Binnenwanderungsgewinn durch Zuwanderungen von Salzburg verzeichnet.

Die größten Binnenwanderungsverluste in Tirol wurden bei der Binnenmigration mit Wien (-755) verzeichnet, gefolgt von der Steiermark (-273) und Vorarlberg (-225). Binnenwanderungsgewinne konnten 2022 in Tirol nur bei der Binnenmigration mit Salzburg (+493), und mit Kärnten (+137) verzeichnet werden.

Abbildung 35: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern im Jahr 2022

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Bundesland Binnenwanderung
Zuzüge aus Bundesland Wegzüge nach Bundesland Binnenwander­ungssaldo mit Bundesland
Salzburg 1.253 760 493
Kärnten 819 682 137
Burgenland 94 246 -152
Niederösterreich 553 719 -166
Oberösterreich 849 1.064 -215
Vorarlberg 517 742 -225
Steiermark 743 1.016 -273
Wien 1.247 2.002 -755

41,8 % der Binnenwanderung findet innerhalb derselben Gemeinde statt.

Von den 68.914 Binnenwanderungsbewegungen von bzw. nach Tirol im Jahr 2022 fanden 28.837 innerhalb der jeweiligen Tiroler Gemeinde, 13.890 zwischen zwei verschiedenen Gemeinden desselben Tiroler Bezirks und 12.881 zwischen zwei verschiedenen Tiroler Bezirken statt.

Anstelle der Wohnsitzverlegungen wird in der Wanderungsstatistik auch häufig das sogenannte Wanderungsvolumen betrachtet. Dieses setzt sich aus der Summe der Zu- und Wegzüge zusammen und ist eine Maßzahl für die Wanderungsdynamik in der betrachteten Region. Für Tirol ergab sich 2022 ein Gesamtwanderungsvolumen von 158.159 Wanderungsfällen. Dieses setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsvolumen in der Höhe von 33.637 Wanderungsfällen und einem Binnenwanderungsvolumen von 124.522 Wanderungsfällen. Wie man erkennen kann, entspricht das Außenwanderungsvolumen der Summe der Wohnsitzverlegungen von und nach Tirol, während dies für das Binnenwanderungsvolumen nicht gilt. Dies liegt daran, dass für die Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols sowohl der Wegzug von der alten Wohnadresse als auch der Zuzug in die neue Wohnadresse als separate Wanderungsfälle im Binnenwanderungsvolumen berücksichtigt werden. Dies führt dazu, dass Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols beim Binnenwanderungsvolumen doppelt gezählt werden, während sie bei Wanderungsfällen über die Tiroler Landesgrenze hinweg nur einfach gezählt werden.

Tabelle 37: Wanderungen nach Entfernungskategorie im Jahr 2022 und Veränderungen gegenüber 2019
Wanderungskategorie Zuzüge Wegzüge Wanderungs­saldo Wanderungs­volumen Wohnsitz­verlegungen
Außenwanderung 20.780 (+48,8 %) 12.857 (+31,0 %) 7.923 (+91,0 %) 33.637 (+41,5 %) 33.637 (+41,5 %)
Binnenwanderung 61.683 (+2,6 %) 62.839 (+2,0 %) -1.156 (-20,3 %) 124.522 (+2,3 %) 68.914 (+3,3 %)
zwischen Tirol und einem anderem Bundesland 6.075 (+17,9 %) 7.231 (+9,5 %) -1.156 (-20,3 %) 13.306 (+13,2 %) 13.306 (+13,2 %)
innerhalb Tirols 55.608 (+1,1 %) 55.608 (+1,1 %) 111.216 (+1,1 %) 55.608 (+1,1 %)
innerhalb der Gemeinden 28.837 (-0,8 %) 28.837 (-0,8 %) 57.674 (-0,8 %) 28.837 (-0,8 %)
zwischen Gemeinden eines Bezirkes 13.890 (-2,8 %) 13.890 (-2,8 %) 27.780 (-2,8 %) 13.890 (-2,8 %)
zwischen Tiroler Bezirken 12.881 (+10,9 %) 12.881 (+10,9 %) 25.762 (+10,9 %) 12.881 (+10,9 %)
Gesamtwanderungen 82.463 (+11,3 %) 75.696 (+6,0 %) 6.767 (+150,8 %) 158.159 (+8,7 %) 102.551 (+13,3 %)

Die Werte in Klammer geben die relative Veränderung gegenüber dem Vorjahr an.

8.2 Wanderungen nach Geschlecht und Alter

Im Jahr 2022 lag der Wanderungssaldo (Wanderungsgewinn durch Außen- und Binnenmigration) bei den Männern bei +2.921 und bei den Frauen bei +3.846. Gegenüber dem Vorjahr hat der Wanderungssaldo bei den Männern um 1.264 (76,3 %) und bei den Frauen um 2.805 (269,5 %) zugenommen. Der Großteil des höheren Wanderungssaldos bei den Frauen entfällt auf Frauen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft (2.467). Der Grund dafür ist vermutlich, dass vielen ukrainischen Männern die Ausreise verweigert wurde, da sie zum Kriegsdienst zur Verteidigung der Ukraine verpflichtet sind.

Eine Analyse der Wanderungsbewegungen für die Jahre 2020 bis 2022 (siehe Abbildung 36) zeigt, dass das intensivste Wanderungsverhalten bei den 20- bis 34-Jährigen stattfindet. Personen im Alter von 50 Jahren und älter nehmen dagegen kaum einen Wohnsitzwechsel über die Bundeslandgrenzen hinaus vor. Bis zum Alter von 65 Jahren ist die Wanderungsbilanzrate (anteiliger Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner:innen) in allen Altersgruppen positiv, wobei die Zugewinne relativ zur Anzahl der Einwohner:innen bei der Gruppe der 20- bis 24-Jährigen am höchsten sind. Für diese Gruppe beträgt die Wanderungsbilanzrate 23,8‰. Dies bedeutet, dass in dieser Altersgruppe in Tirol je 1.000 EinwohnerInnen jährlich rund 24 Personen mehr zuwandern als abwandern.

In den höheren Altersklassen (ab 65 Jahre) gibt es mehr Ab- als Zuwanderung. Dies ist in erster Linie auf internationale Abwanderung zurückzuführen. Dabei wanderten im Jahr 2022 bei dieser Altersgruppe vor allem Personen serbischer (Außenwanderungssaldo: -46), türkischer (Außenwanderungssaldo: -41), niederländischer (Außenwanderungssaldo: -24) und deutscher (Außenwanderungssaldo: -21) Staatsangehörigkeit ins Ausland ab. Umgekehrt war der größte Außenwanderungsgewinn in den höheren Altersklassen vor allem bei Personen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft (Außenwanderungssaldo: +231) zu verzeichnen.

8.3 Wanderungen nach Raumtypen

Im Rahmen einer Studie zum Ländlichen Raum im Jahr 2012 wurden die Tiroler Gemeinden anhand der Parameter Anteil der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Einrichtungen zur Grundversorgung der Bevölkerung, Höchste abgeschlossene Ausbildung der Bevölkerung und durchschnittliche Wanderungsrate im Zeitraum 2002-2011 in vier verschiedene Raumtypen klassifiziert. Diese Typisierung reichte von städtisch geprägten bis hin zu sehr ländlichen Gemeinden.

Analysiert man das Wanderungsverhalten der Tiroler Bevölkerung unter dem Gesichtspunkt dieser Klassifizierung, so zeigt sich, dass sich das Verhältnis von Zu- und Abwanderung sehr ungleich auf die vier Gemeindetypen verteilt, woraus sich regional sehr unterschiedliche Wanderungstendenzen ergeben. Gemeinden in der Kategorie sehr ländlich sind geprägt von Wanderungsverlusten, besonders bei den 15- bis 24-Jährigen sowie bei Personen im Alter von 60 Jahren und älter. Städtisch geprägte Gemeinden verzeichnen hingegen deutliche Wanderungsgewinne, insbesondere bei den 15- bis 24-Jährigen. So wanderten im Jahresdurchschnitt von 2020 bis 2022 in städtisch geprägten Regionen bei den 20- bis 24-Jährigen rund 39 Personen pro 1.000 Einwohner mehr zu als ab.

In den ländlichen und sehr ländlichen Regionen gibt es Wanderungsgewinne nur für die Altersgruppen ab 25 Jahren bis unter 60 Jahre. In der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen wandern vor allem mehr Frauen aus ländlichen Regionen ab als zu. In der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen tragen die Männer stärker zum negativen Wanderungssaldo bei. Eine Ursache für diese geschlechterspezifischen Unterschiede im Wanderungsverhalten dürften die Wehr- bzw. Zivildienstzeiten sein, die junge Männern meist nach ihrer Ausbildung absolvieren müssen, und häufig zu einer Verzögerung des Berufseinstiegs bzw. des Übertritts in eine weiterführende Ausbildung führen. Betrachtet man eine auf 15 bis 24 Jahre erweiterte Gruppe, so sind kaum noch geschlechterspezifische Unterschiede in den Wanderungssalden zu erkennen.

Die Wanderungsbilanzrate gibt an, wie viele Menschen mehr zu- als abwandern, umgerechnet auf je 1.000 EinwohnerInnen. Für das gesamte Bundesland liegt die über den Zeitraum 2020 bis 2022 gemittelte Wanderungsbilanzrate bei 4,9‰. Für sehr ländliche Gebiete lag die mittlere Wanderungsbilanzrate bei 0,2‰, für ländliche Gebiete bei 3,7‰, für kaum ländliche Gebiete bei 7,4‰ und für städtische Gebiete bei 4,6‰.

Abbildung 36: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Wanderungsfälle gegliedert nach Wanderungstyp (Zu- und Wegzug), Altersgruppe und Geschlecht für Tirol für die Jahre 2020 bis 2022

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 EinwohnerInnen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Verteilung aller im Zeitraum 2020 bis 2022 verzeichneten Wanderungsfälle (100 %) nach Altersgruppe, Geschlecht und Wanderungstyp (Zuzug und Wegzug) dar.

Lesebeispiel:

Dargestellt sind die Anteile an den Zu- und Wegzügen in den jeweiligen Altersklassen differenziert nach Geschlecht. So sind beispielsweise 7,3% aller Zuwanderer des Zeitraums von 2020 bis 2022 Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren. Die roten Querbalken zeigen die Wanderungsbilanzraten in den jeweiligen Altersklassen. Die entsprechenden Werte können auch Tabelle 38 entnommen werden. Die Wanderungsbilanzrate ist definiert als Wanderungssaldo bezogen auf 1.000 Einwohner:innen der jeweiligen Altersklasse. So beträgt beispielsweise bei den 15- bis 19-Jährigen die Wanderungsbilanzrate 12,9‰, das heißt, dass in dieser Altersklasse bezogen auf 1.000 Einwohner:innen um rund 13 Personen mehr zu- als abwandern.

Abbildung 37: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Wanderungsfälle gegliedert nach Wanderungstyp (Zu- und Wegzug), Altersgruppe und Geschlecht für städtische und kaum ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2020 bis 2022

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 EinwohnerInnen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Verteilung aller im Zeitraum 2020 bis 2022 verzeichneten Wanderungsfälle (100 %) nach Altersgruppe, Geschlecht und Wanderungstyp (Zuzug und Wegzug) dar.

Abbildung 38: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Wanderungsfälle gegliedert nach Wanderungstyp (Zu- und Wegzug), Altersgruppe und Geschlecht für ländliche und sehr ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2020 bis 2022

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 EinwohnerInnen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Verteilung aller im Zeitraum 2020 bis 2022 verzeichneten Wanderungsfälle (100 %) nach Altersgruppe, Geschlecht und Wanderungstyp (Zuzug und Wegzug) dar.

Tabelle 38: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzraten und akkumulierte Wanderungssalden für den Zeitraum 2020 bis 2022 gegliedert nach Alter, Geschlecht und Raumtyp
Alters­gruppe in Jahren Akkumulierte Wanderungssalden für Tirol für die Jahre 2020 bis 2022
insgesamt für städtische Gemeinden für kaum ländliche Gemeinden für ländliche Gemeinden für sehr ländliche Gemeinden
insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR
unter 5 -11 -30 19 -0,1 -485 -308 -177 -8,3 239 128 111 8,3 215 127 88 10,4 22 21 1 4,1
5 bis 9 419 175 244 3,8 37 -14 51 0,7 244 108 136 8,6 96 58 38 4,9 39 22 17 7,5
10 bis 14 583 347 236 5,4 389 243 146 7,1 167 86 81 6,0 21 16 5 1,1 4 2 2 0,7
15 bis 19 1.441 840 601 12,9 1.433 783 650 24,9 71 54 17 2,6 -59 8 -67 -3,0 -3 -4 1 -0,5
20 bis 24 3.181 1.867 1.314 23,8 3.003 1.836 1.167 39,5 225 69 156 7,4 -10 -14 4 -0,5 -37 -20 -17 -6,1
25 bis 29 1.816 1.010 806 11,3 878 625 253 9,4 604 242 362 16,8 306 146 160 12,5 17 -14 31 2,6
30 bis 34 753 343 410 4,7 -442 -166 -276 -4,9 754 330 424 19,9 353 156 197 14,0 73 11 62 11,8
35 bis 39 631 197 434 4,0 -161 -126 -35 -1,9 531 208 323 13,5 228 96 132 9,0 42 23 19 6,3
40 bis 44 750 302 448 5,1 193 29 164 2,5 340 113 227 9,2 186 140 46 7,5 27 20 7 4,0
45 bis 49 753 322 431 4,9 220 72 148 2,7 393 197 196 10,0 130 51 79 4,8 18 9 9 2,4
50 bis 54 544 159 385 3,0 117 30 87 1,3 284 70 214 5,9 90 29 61 2,9 52 30 22 6,2
55 bis 59 356 147 209 2,0 31 -30 61 0,3 207 127 80 4,3 83 36 47 2,6 29 11 18 3,3
60 bis 64 178 107 71 1,2 -14 -23 9 -0,2 151 107 44 4,0 45 22 23 1,8 -8 -1 -7 -1,2
65 bis 69 84 18 66 0,8 29 -14 43 0,5 83 47 36 2,8 -19 -9 -10 -1,0 -10 -6 -4 -1,8
70 bis 74 -46 -54 8 -0,5 -54 -56 2 -1,0 36 9 27 1,4 -2 2 -4 -0,1 -27 -11 -16 -5,6
75 bis 79 -39 -27 -12 -0,5 79 43 36 1,7 -30 -21 -9 -1,4 -59 -32 -27 -4,5 -31 -18 -13 -8,6
80 und älter -135 -71 -64 -1,1 288 58 230 4,4 -63 -18 -45 -2,1 -186 -56 -130 -9,7 -182 -59 -123 -29,8
Insgesamt 11.258 5.652 5.606 4,9 5.541 2.982 2.559 4,6 4.236 1.856 2.380 7,4 1.418 776 642 3,7 25 16 9 0,2

WBR steht für Wanderungsbilanzrate und bezeichnet den durchschnittlichen, jährlichen Wanderungssaldo anteilig an je 1.000 Einwohner:innen in der jeweiligen Altersgruppe.

Tabelle 39: Wanderungsverflechtung mit dem Ausland nach ausgewählten Ländern und Staatsangehörigkeiten
Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Wanderungssaldo
Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Gesamt
Europäische Union 315 11.614 730 7.946 -415 3.668 3.253
Deutschland 213 4.626 486 2.969 -273 1.657 1.384
Italien 31 921 84 655 -53 266 213
Ungarn 2 1.227 8 838 -6 389 383
Kroatien 2 536 14 331 -12 205 193
Rumänien 2 1.326 8 932 -6 394 388
Slowakei - 385 4 271 -4 114 110
Niederlande 15 320 14 271 1 49 50
Bulgarien 7 674 4 460 3 214 217
Polen - 327 1 223 -1 104 103
Tschechien - 181 6 143 -6 38 32
Spanien 18 283 31 211 -13 72 59
Slowenien - 63 1 37 -1 26 25
Frankreich 5 131 16 108 -11 23 12
Portugal 1 86 9 84 -8 2 -6
Griechenland 2 143 5 94 -3 49 46
Belgien 3 55 7 57 -4 -2 -6
andere EU-Länder 14 330 32 262 -18 68 50
Jugoslawische Nachfolgestaaten 13 1.278 44 784 -31 494 463
Serbien 6 269 18 200 -12 69 57
Montenegro - 3 - 1 - 2 2
Kosovo 1 40 3 17 -2 23 21
Bosnien und Herzegowina 3 329 7 187 -4 142 138
Kroatien 2 536 14 331 -12 205 193
Slowenien - 63 1 37 -1 26 25
Nordmazedonien 1 38 1 11 - 27 27
Ukraine - 4.413 - 650 - 3.763 3.763
Schweiz 50 84 139 166 -89 -82 -171
Vereinigtes Königreich 17 145 34 170 -17 -25 -42
Türkei 63 430 117 226 -54 204 150
andere europäische Staaten 15 230 18 109 -3 121 118
Europa (mit Türkei) 471 17.595 1.067 9.683 -596 7.912 7.316
Asien (ohne Türkei) 39 1.071 73 483 -34 588 554
Amerika 39 386 79 244 -40 142 102
Afrika 25 277 30 143 -5 134 129
Australien, Ozeanien 14 64 20 51 -6 13 7
staatenlos oder ungeklärt 789 10 977 7 -188 3 -185
Ausland insgesamt 1.377 19.403 2.246 10.611 -869 8.792 7.923

Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.

Tabelle 40: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Herkunfts- und Zielland
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.985 100,0 5.822 100,0 -1.837
Männer 1.967 49,4 2.936 50,4 -969
Frauen 2.018 50,6 2.886 49,6 -868
Inland 2.608 65,4 3.576 61,4 -968
Burgenland 45 1,1 133 2,3 -88
Kärnten 289 7,3 409 7,0 -120
Niederösterreich 281 7,1 339 5,8 -58
Oberösterreich 382 9,6 447 7,7 -65
Salzburg 389 9,8 446 7,7 -57
Steiermark 300 7,5 452 7,8 -152
Vorarlberg 315 7,9 443 7,6 -128
Wien 607 15,2 907 15,6 -300
Ausland 1.377 34,6 2.246 38,6 -869
Ausl. Staatsangehörige 22.870 100,0 14.266 100,0 8.604
Männer 12.106 52,9 8.216 57,6 3.890
Frauen 10.764 47,1 6.050 42,4 4.714
Inland 3.467 15,2 3.655 25,6 -188
Burgenland 49 0,2 113 0,8 -64
Kärnten 530 2,3 273 1,9 257
Niederösterreich 272 1,2 380 2,7 -108
Oberösterreich 467 2,0 617 4,3 -150
Salzburg 864 3,8 314 2,2 550
Steiermark 443 1,9 564 4,0 -121
Vorarlberg 202 0,9 299 2,1 -97
Wien 640 2,8 1.095 7,7 -455
Ausland 19.403 84,8 10.611 74,4 8.792
Insgesamt 26.855 100,0 20.088 100,0 6.767
Männer 14.073 52,4 11.152 55,5 2.921
Frauen 12.782 47,6 8.936 44,5 3.846
Inland 6.075 22,6 7.231 36,0 -1.156
Burgenland 94 0,4 246 1,2 -152
Kärnten 819 3,0 682 3,4 137
Niederösterreich 553 2,1 719 3,6 -166
Oberösterreich 849 3,2 1.064 5,3 -215
Salzburg 1.253 4,7 760 3,8 493
Steiermark 743 2,8 1.016 5,1 -273
Vorarlberg 517 1,9 742 3,7 -225
Wien 1.247 4,6 2.002 10,0 -755
Ausland 20.780 77,4 12.857 64,0 7.923
Tabelle 41: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Alter
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Alter Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.985 · 5.822 · -1.837
Männer 1.967 100,0 2.936 100,0 -969
unter 15 Jahre 203 10,3 373 12,7 -170
15 bis unter 30 Jahre 684 34,8 1.029 35,0 -345
30 bis unter 45 Jahre 535 27,2 823 28,0 -288
45 bis unter 60 Jahre 316 16,1 439 15,0 -123
60 Jahre und älter 229 11,6 272 9,3 -43
Frauen 2.018 100,0 2.886 100,0 -868
unter 15 Jahre 197 9,8 348 12,1 -151
15 bis unter 30 Jahre 874 43,3 1.186 41,1 -312
30 bis unter 45 Jahre 464 23,0 641 22,2 -177
45 bis unter 60 Jahre 280 13,9 412 14,3 -132
60 Jahre und älter 203 10,1 299 10,4 -96
Ausl. Staatsangehörige 22.870 · 14.266 · 8.604
Männer 12.106 100,0 8.216 100,0 3.890
unter 15 Jahre 1.395 11,5 688 8,4 707
15 bis unter 30 Jahre 5.132 42,4 2.887 35,1 2.245
30 bis unter 45 Jahre 3.402 28,1 2.797 34,0 605
45 bis unter 60 Jahre 1.481 12,2 1.200 14,6 281
60 Jahre und älter 696 5,7 644 7,8 52
Frauen 10.764 100,0 6.050 100,0 4.714
unter 15 Jahre 1.348 12,5 674 11,1 674
15 bis unter 30 Jahre 4.126 38,3 2.051 33,9 2.075
30 bis unter 45 Jahre 2.784 25,9 1.692 28,0 1.092
45 bis unter 60 Jahre 1.680 15,6 976 16,1 704
60 Jahre und älter 826 7,7 657 10,9 169
Insgesamt 26.855 · 20.088 · 6.767
Männer 14.073 100,0 11.152 100,0 2.921
unter 15 Jahre 1.598 11,4 1.061 9,5 537
15 bis unter 30 Jahre 5.816 41,3 3.916 35,1 1.900
30 bis unter 45 Jahre 3.937 28,0 3.620 32,5 317
45 bis unter 60 Jahre 1.797 12,8 1.639 14,7 158
60 Jahre und älter 925 6,6 916 8,2 9
Frauen 12.782 100,0 8.936 100,0 3.846
unter 15 Jahre 1.545 12,1 1.022 11,4 523
15 bis unter 30 Jahre 5.000 39,1 3.237 36,2 1.763
30 bis unter 45 Jahre 3.248 25,4 2.333 26,1 915
45 bis unter 60 Jahre 1.960 15,3 1.388 15,5 572
60 Jahre und älter 1.029 8,1 956 10,7 73
Tabelle 42: Gesamtwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Wanderungen insgesamt
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 22.556 21.628 928 44.184
Imst 5.714 4.898 816 10.612
Innsbruck-Land 17.524 15.898 1.626 33.422
Kitzbühel 7.448 6.900 548 14.348
Kufstein 11.040 10.108 932 21.148
Landeck 3.579 3.243 336 6.822
Lienz 2.906 2.809 97 5.715
Reutte 3.261 2.921 340 6.182
Schwaz 8.435 7.291 1.144 15.726
Tirol 82.463 75.696 6.767 158.159

Beinhaltet auch die Binnenwanderung innerhalb der Bezirke.

Tabelle 43: Außenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Außenwanderung
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 6.042 4.016 2.026 10.058
Imst 1.365 789 576 2.154
Innsbruck-Land 3.748 2.275 1.473 6.023
Kitzbühel 2.389 1.530 859 3.919
Kufstein 2.759 1.739 1.020 4.498
Landeck 918 539 379 1.457
Lienz 408 291 117 699
Reutte 978 595 383 1.573
Schwaz 2.173 1.083 1.090 3.256
Tirol 20.780 12.857 7.923 33.637

Beinhaltet nur Wanderungen über die Bundesgrenze.

Abbildung 39: Wanderungsbilanzraten 2022 in den Tiroler Gemeinden

Wanderungsbilanzraten 2022 in den Tiroler Gemeinden
Tabelle 44: Binnenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Binnenwanderungsfälle Umzüge innerhalb der
insgesamt mit anderen Bezirken oder Bundesländern
Zuzüge Wegzüge Saldo Zuzüge Wegzüge Saldo Bezirke¹ Gemeinden
IBK-Stadt 16.514 17.612 -1.098 5.372 6.470 -1.098 · 11.142
Imst 4.349 4.109 240 1.453 1.213 240 1.141 1.755
IBK-Land 13.776 13.623 153 4.945 4.792 153 4.145 4.686
Kitzbühel 5.059 5.370 -311 1.751 2.062 -311 1.290 2.018
Kufstein 8.281 8.369 -88 1.986 2.074 -88 2.615 3.680
Landeck 2.661 2.704 -43 612 655 -43 768 1.281
Lienz 2.498 2.518 -20 561 581 -20 841 1.096
Reutte 2.283 2.326 -43 443 486 -43 939 901
Schwaz 6.262 6.208 54 1.833 1.779 54 2.151 2.278
Tirol 61.683 62.839 -1.156 18.956 20.112 -1.156 13.890 28.837

¹ Ohne Binnenwanderungen innerhalb der Gemeinden

Tabelle 45: Wanderungen zwischen den Tiroler Bezirken
Wegzüge von Zuzüge nach
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz
IBK-Stadt 11.142 331 2.929 120 294 86 77 125 420
Imst 262 2.896 315 20 20 182 3 27 40
IBK-Land 2.074 475 8.831 67 224 80 37 48 571
Kitzbühel 133 22 65 3.308 381 7 18 11 104
Kufstein 267 33 167 342 6.295 18 44 16 325
Landeck 110 208 70 5 14 2.049 2 10 24
Lienz 80 4 31 13 13 4 1.937 1 14
Reutte 88 34 41 10 12 8 2 1.840 22
Schwaz 283 44 451 100 364 12 12 15 4.429

9 Einbürgerungen

Die Einbürgerungen haben gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen.

Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Einbürgerungen um 13,3 % zugenommen. In Tirol erhielten im Jahr 2022 775 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft (2021 waren es 684 Personen). Der Höchststand bei den jährlich verliehenen Staatsbürgerschaften in Tirol wurde 2004 mit 3.431 Einbürgerungen erreicht. In den darauffolgenden sechs Jahren sank die Zahl der Einbürgerungen kontinuierlich und betrug 2010 rund ein Sechstel (574 Personen) des Höchstwertes des Jahres 2004. Seit 2010 bewegt sich die Zahl der Einbürgerungen auf einem relativ konstanten Niveau mit im Schnitt 596 Einbürgerungen pro Jahr. Insgesamt wurden im Zeitraum von 1981 bis 2022 39.431 in Tirol ansässige Personen eingebürgert. Dies entspricht durchschnittlich rund 939 Einbürgerungen pro Jahr.

Der markante Rückgang bei den Einbürgerungszahlen ab 2004 ist einerseits auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. die Novelle des Staatsbürgerschaftsgesetzes im Frühjahr 2006) zurückzuführen, andererseits ging in den vergangenen Jahren die Zahl der einbürgerten Personen mit einem mindestens zehnjährigen, ununterbrochenen Hauptwohnsitz in Österreich zurück. Letzteres hängt mit dem deutlichen Rückgang bei der Außenzuwanderung ab dem Jahr 1993 zusammen.

Abbildung 40: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Österreichweit wurden 2022 insgesamt 10.904 Personen eingebürgert. Dies sind um 1.181 Personen bzw. 12,1 % mehr als 2021. Den größten Zuwachs an Einbürgerungen im Jahr 2022 verzeichnete Kärnten mit 552 Einbürgerungen (+41,9% gegenüber 2021). Bis auf Salzburg (-0,6% gegenüber 2021) hat 2022 die Zahl der Einbürgerungen in allen Bundesländern zugenommen.

60,5 % aller Einbürgerungen aufgrund von Rechtsanspruch.

Die Einbürgerungen in Tirol im Jahr 2022 wurden aus folgenden Einbürgerungsgründen vollzogen:

  • 469 Personen (60,5 %) aufgrund von Rechtsanspruch. Darunter:
    • 344 Personen (44,4%) aufgrund eines sechsjährigen Wohnsitzes in Österreich und besonders berücksichtigungswürdiger Gründe bzw. nachgewiesener Deutschkenntnisse und nachhaltiger Integration (§ 11a (4) bzw. (6) StbG)
    • sieben Personen (0,9%) aufgrund eines 30-jährigen Wohnsitzes in Österreich
    • 14 Personen (1,8%) aufgrund eines 15-jährigen Wohnsitzes in Österreich und nachhaltiger Integration
    • 52 Personen (6,7%) aufgrund einer Ehe mit einem Österreicher bzw. einer Österreicherin
    • 50 Personen (6,5%) aufgrund anderer Gründen nach dem StbG
  • 210 Personen (27,1 %) aufgrund der Erstreckung der Verleihung. Darunter:
    • 18 Personen (2,3%) durch Erstreckung auf Ehegatt:innen
    • 192 Personen (24,8%) durch Erstreckung auf Kinder
  • 96 Personen (12,4 %) aus Ermessensgründen. Darunter:
    • 93 Personen (12,0%) aufgrund eines mindestens zehnjährigen ununterbrochenen Wohnsitzes in Österreich
    • Zwei Personen (0,3%) aufgrund von außerordentlichen Leistungen im Staatsinteresse
  • eine Personen (0,1%) aufgrund von Wiedererlangung

14,7 % der eingebürgerten Personen waren zuvor EU-Bürger.

Mitte der 1980er Jahre entfielen 60 % bis 70 % der Einbürgerungen auf deutsche und italienische Staatsangehörige. Mittlerweile haben sich diese Anteile stark verringert. Im Jahr 2022 wurden nur noch 37 Personen (4,8 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit und 13 Personen (1,7 %) mit italienischer Staatsangehörigkeit in Tirol eingebürgert. Insgesamt besteht für EU-Bürger:innen angesichts der weitgehenden rechtlichen Gleichstellung mit Österreicher:innen nur mehr ein geringes Interesse an einer Einbürgerung. Im Jahr 2022 stammen 114 Personen (14,7 %) der eingebürgerten Menschen aus einem EU-Mitgliedsland. 101 Personen (13,0 %) hatten zuvor die Staatsbürgerschaft eines jugoslawischen Nachfolgestaates, wobei nur 15 Personen (1,9 %) aus dem EU-Mitgliedsstaat Kroatien stammten.

267 eingebürgerte Personen (34,5 %) wurden bereits in Österreich geboren. Etwas mehr als die Hälfte (47,6 %) der Eingebürgerten sind Frauen. 27,4 % sind unter 15 Jahre alt und 1,0 % sind Senior:innen (65 Jahre oder älter). 200 Eingebürgerte (25,8 %) hatten zuvor den Status eines Konventionsflüchtlings (2019: 16,1 %, 2020: 13,0 %, 2021: 15,9 %).

Tabelle 46: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981
Jahr Zahl der Einbürgerungen nach ursprünglicher Staatsbürgerschaft
insgesamt Deutschland Italien Jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei Sonstige
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1981 572 266 46,5 105 18,4 36 6,3 11 1,9 154 26,9
1982 595 269 45,2 103 17,3 45 7,6 13 2,2 165 27,7
1983 780 365 46,8 144 18,5 48 6,2 14 1,8 209 26,8
1984 659 349 53,0 112 17,0 16 2,4 25 3,8 157 23,8
1985 560 251 44,8 108 19,3 25 4,5 5 0,9 171 30,5
1986 556 253 45,5 119 21,4 14 2,5 20 3,6 150 27,0
1987 324 125 38,6 35 10,8 12 3,7 24 7,4 128 39,5
1988 302 100 33,1 30 9,9 16 5,3 24 7,9 132 43,7
1989 246 38 15,4 18 7,3 25 10,2 38 15,4 127 51,6
1990 271 56 20,7 14 5,2 49 18,1 45 16,6 107 39,5
1991 369 57 15,4 17 4,6 66 17,9 99 26,8 130 35,2
1992 413 55 13,3 16 3,9 97 23,5 112 27,1 133 32,2
1993 566 51 9,0 25 4,4 224 39,6 148 26,1 118 20,8
1994 666 54 8,1 27 4,1 297 44,6 189 28,4 99 14,9
1995 1.005 37 3,7 18 1,8 269 26,8 521 51,8 160 15,9
1996 1.154 27 2,3 14 1,2 158 13,7 797 69,1 158 13,7
1997 981 22 2,2 9 0,9 134 13,7 651 66,4 165 16,8
1998 978 13 1,3 3 0,3 194 19,8 608 62,2 160 16,4
1999 1.421 8 0,6 5 0,4 216 15,2 1.027 72,3 165 11,6
2000 1.204 20 1,7 5 0,4 211 17,5 773 64,2 195 16,2
2001 1.793 17 0,9 7 0,4 472 26,3 1.014 56,6 283 15,8
2002 2.689 16 0,6 4 0,1 755 28,1 1.607 59,8 307 11,4
2003 2.984 15 0,5 1 0,0 808 27,1 1.870 62,7 290 9,7
2004 3.431 23 0,7 5 0,1 1.201 35,0 1.888 55,0 314 9,2
2005 2.540 25 1,0 3 0,1 1.029 40,5 1.177 46,3 306 12,0
2006 2.028 21 1,0 5 0,2 939 46,3 836 41,2 227 11,2
2007 1.162 23 2,0 3 0,3 734 63,2 239 20,6 163 14,0
2008 800 7 0,9 6 0,8 458 57,2 205 25,6 124 15,5
2009 632 45 7,1 - - 314 49,7 161 25,5 112 17,7
2010 574 35 6,1 4 0,7 254 44,3 135 23,5 146 25,4
2011 620 22 3,5 4 0,6 238 38,4 182 29,4 174 28,1
2012 577 36 6,2 7 1,2 223 38,6 208 36,0 103 17,9
2013 584 40 6,8 12 2,1 229 39,2 165 28,3 138 23,6
2014 531 35 6,6 12 2,3 171 32,2 132 24,9 181 34,1
2015 553 28 5,1 7 1,3 149 26,9 127 23,0 242 43,8
2016 574 42 7,3 7 1,2 171 29,8 134 23,3 220 38,3
2017 523 43 8,2 14 2,7 149 28,5 90 17,2 227 43,4
2018 534 47 8,8 17 3,2 142 26,6 101 18,9 227 42,5
2019 598 30 5,0 13 2,2 144 24,1 106 17,7 305 51,0
2020 623 45 7,2 31 5,0 157 25,2 116 18,6 274 44,0
2021 684 44 6,4 19 2,8 145 21,2 170 24,9 306 44,7
2022 775 37 4,8 13 1,7 101 13,0 195 25,2 429 55,4
Tabelle 47: Einbürgerungen in Tirol im Jahr 2022 nach früherer Staatsangehörigkeit (detailliert)
Bisherige Staatsangehörigkeit Eingebürgerte Personen 2022
absolut in %
Europa (mit Türkei) 454 58,6
Europäische Union 114 14,7
Deutschland 37 4,8
Italien 13 1,7
Ungarn 10 1,3
Rumänien 12 1,5
Kroatien 15 1,9
Polen 7 0,9
andere EU-Länder 20 2,6
Jugoslawische Nachfolgestaaten 101 13,0
Bosnien und Herzegowina 47 6,1
Serbien 32 4,1
Kosovo 6 0,8
Kroatien 15 1,9
Nordmazedonien 1 0,1
Montenegro - -
Slowenien - -
Ukraine 40 5,2
Vereinigtes Königreich 4 0,5
Türkei 195 25,2
andere europäische Staaten 19 2,5
Asien (ohne Türkei) 263 33,9
Syrien - Arabische Republik 137 17,7
Iran - Islamische Republik 21 2,7
Afghanistan 43 5,5
Irak 23 3,0
übriges Asien 39 5,0
Amerika 15 1,9
Mexiko 4 0,5
Venezuela - -
übriges Amerika 11 1,4
Afrika 41 5,3
Somalia 6 0,8
Ghana - -
Marokko 9 1,2
Nigeria 6 0,8
Ägypten 5 0,6
übriges Afrika 15 1,9
Australien, Ozeanien - -
staatenlos oder ungeklärt 2 0,3
Insgesamt 775 100,0

Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.

10 Personen mit Zweitwohnsitz (Zweitwohnsitzfälle)

Als Zweitwohnsitzfälle werden jene zum Jahresanfang gemeldeten Personen bezeichnet, die keinen Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde begründet haben oder die neben dem Hauptwohnsitz noch mit einem weiteren (Zweit-, Neben-) Wohnsitz angemeldet sind. Es handelt sich daher eigentlich um Meldefälle und nicht um Personen, da eine Person sowohl Haupt- als auch Zweitwohnsitz bzw. mehr als einen Zweitwohnsitz haben kann. Dabei kann es sich einerseits um Freizeitwohnsitze handeln, andererseits aber auch um Wohnsitze, die zur Berufsausübung (z.B. Arbeitskräfte in Tourismusbetrieben) oder für die Ausbildung (wie z.B. im Fall von Studierenden) angemeldet wurden. Es handelt sich in diesem Kapitel also immer um die Zahl der angemeldeten Zweit- bzw. Nebenwohnsitze, auch wenn von Personen mit weiterem oder Zweitwohnsitz gesprochen wird.

Die Zahl der Zweitwohnsitze ist 2022 sowohl von österreichischen als auch von ausländischen Staatsangehörigen stark gestiegen.

Im Jahr 2023 hat die Zahl der Zweitwohnsitze mit 143.549 den höchsten Wert in der seit 1991 geführten Statistik erreicht. Davon sind 66.364 Nebenwohnsitze (-0,7 % gegenüber 1.1.2022) von österreichischen und 77.185 Nebenwohnsitze (+7,5 % gegenüber 1.12022) von ausländischen Staatsangehörigen.

Wie man in Abbildung 41 erkennen kann, ist die Zahl der von Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft gemeldeten Zweitwohnsitze in Tirol zwischen 1. Jänner 2004 (51.655 Nebenwohnsitze) und 1. Jänner 2020 (57.799 Nebenwohnsitze) kaum gestiegen. Umgekehrt ist die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Nebenwohnsitzen in Tirol zwischen den Jahren 2002 (29.035 Nebenwohnsitze) und 2020 (67.600 Nebenwohnsitze) nahezu linear um rund 2.142 Nebenwohnsitze pro Jahr gewachsen. Erst im Jahr 2021 wurden diese Trends plötzlich unterbrochen.

Während die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen begründeten Nebenwohnsitze im Jahr 2021 um 4.358 (+7,5 %) zugenommen hat, war die Zahl der von ausländischen Staatszugehörigen gemeldeten Nebenwohnsitze um 9.154 gefallen (-13,5 %). Im Jahr 2023 hat sich die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Nebenwohnsitze wieder erholt und liegt mit einem Rekordwert von 77.185 Nebenwohnsitzen perfekt im ursprünglichen Trend. Die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitze ist im Jahr 2023 um 462 Nebenwohnsitze gesunken (-0,7 %).

Abbildung 41: Zweitwohnsitzfälle von österreichischen und ausländischen Staatsangehörigen seit 1991

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die starke Zunahme von österreichischen Staatsbürgern bei den Zweitwohnsitzmeldungen zwischen 1.1.2020 und 1.1.2022 dürfte in erster Linie auf die im Rahmen der COVID-19-Pandemie-Bekämpfung beschlossenen Bewegungseinschränkungen während der Lockdowns zurückzuführen sein, als die Menschen in Österreich den eigenen Wohnsitz nur unter sehr strengen Voraussetzungen verlassen durften, unter anderem, um den Nebenwohnsitz aufzusuchen. Vermutlich haben die in Österreich lebenden Menschen in dieser Zeit vermehrt Zweitwohnsitze angemeldet, um ihren Bewegungsradius zu erweitern. Dies würde auch erklären, warum die Zahl der Zweitwohnsitzmeldungen von österreichischen Staatsangehörigen im Jahr 2023 wieder leicht gesunken ist, da mit Ende der Pandemie vermutlich seltener Bedarf an einem Zweitwohnsitz besteht.

Völlig anders wirkte sich die Pandemie auf die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Zweitwohnsitze aus. Die durch Schließtage bedingten Geschäftsausfälle im Beherbergungs- und Gaststättenwesen führten zu Reduktionen im Personalstand. Die Folge davon waren zahlreiche Zweitwohnsitz-Abmeldungen von ausländischen Arbeitskräften, wie sich in nahezu allen großen Tourismusorten beobachten ließ.

Von den 77.185 im Jahr 2023 mit Zweitwohnsitz in Tirol gemeldeten ausländischen Staatsangehörigen gehören 72.027 (93,3 %) anderen EU-Mitgliedsstaaten an, allen voran Deutschland mit 33.432 Zweitwohnsitzen (43,3 %), gefolgt von Ungarn mit 7.540 und (9,8 %) an dritter Stelle Italien mit 7.055 (9,1 %).

Im Jahr 2023 verzeichneten mit Ausnahme von Innsbruck-Stadt (-0,6 %) alle Tiroler Bezirke eine Zunahme bei den Zweitwohnsitzzahlen. Am größten war dabei die prozentuelle Steigerung in den Bezirken Landeck (+1.591 Nebenwohnsitze bzw. +14,7 %), Schwaz (+923 bzw. +8,3 %) und Imst (+590 bzw. +7,5 %). Während die geringsten Steigerungen in Lienz (+126 bzw. +1,7 %), Kufstein (+327 bzw. +2,1 %) und Kitzbühel (+673 bzw. +2,5 %) zu verzeichnen waren.

Die meisten Nebenwohnsitze waren 2023 in den Bezirken Innsbruck-Stadt (31.828 Nebenwohnsitze), gefolgt von Kitzbühel (27.221), Innsbruck-Land (20.357), Kufstein (15.636), Landeck (12.443), Schwaz (12.087), Imst (8.460), Reutte (7.860) und Lienz (7.657) gemeldet.

Mit 1.1.2023 gab es im Schnitt 19 Zweitwohnsitzfälle je 100 Einwohner:innen.

In allen Tiroler Gemeinden waren mit 1. Jänner 2023 Personen mit Zweitwohnsitz gemeldet. 100 Tiroler Gemeinden (36,1 %) hatten eine Quote von weniger als 10 Zweitwohnsitzfälle je 100 Einwohner:innen mit Hauptwohnsitz. Weitere 155 Gemeinden (56,0 %) wiesen eine Quote zwischen 10 und unter 50 auf. In 22 Gemeinden (7,9 %) wurde eine Quote von 50 und mehr erreicht, unter anderem in Ischgl (145,7), Gerlos (114,7), Serfaus (113,4), St. Anton am Arlberg (109,7) und Sölden (94,6).

Tabelle 48: Zweitwohnsitzfälle in Tirol seit 1991 nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Jahr Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit Veränderung zum Vorjahr nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland insgesamt Österreich Ausland
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1991 72.952 42.686 30.266 41,5 · · · · · ·
1993 85.508 46.703 38.805 45,4 6.973 8,9 3.413 7,9 3.560 10,0
1995 83.937 46.847 37.090 44,2 -1.641 -1,9 463 1,0 -2.104 -5,4
1997 82.004 50.726 31.278 38,1 -950 -1,1 597 1,2 -1.547 -4,7
1999 81.451 51.650 29.801 36,6 690 0,9 661 1,3 29 0,1
2001 81.773 51.240 30.533 37,3 -1.223 -1,5 -1.116 -2,1 -107 -0,3
2002 76.049 47.014 29.035 38,2 -5.724 -7,0 -4.226 -8,2 -1.498 -4,9
2003 76.371 45.302 31.069 40,7 322 0,4 -1.712 -3,6 2.034 7,0
2004 86.032 51.655 34.377 40,0 9.661 12,7 6.353 14,0 3.308 10,6
2005 91.092 53.454 37.638 41,3 5.060 5,9 1.799 3,5 3.261 9,5
2006 93.757 54.336 39.421 42,0 2.665 2,9 882 1,7 1.783 4,7
2007 96.434 54.710 41.724 43,3 2.677 2,9 374 0,7 2.303 5,8
2008 96.965 54.559 42.406 43,7 531 0,6 -151 -0,3 682 1,6
2009 99.972 54.780 45.192 45,2 3.007 3,1 221 0,4 2.786 6,6
2010 100.880 55.040 45.840 45,4 908 0,9 260 0,5 648 1,4
2011 102.837 55.206 47.631 46,3 1.957 1,9 166 0,3 1.791 3,9
2012 106.031 55.083 50.948 48,1 3.194 3,1 -123 -0,2 3.317 7,0
2013 109.967 55.841 54.126 49,2 3.936 3,7 758 1,4 3.178 6,2
2014 113.317 55.975 57.342 50,6 3.348 3,0 216 0,4 3.132 5,8
2015 114.754 55.895 58.859 51,3 1.437 1,3 -80 -0,1 1.517 2,6
2016 116.172 56.279 59.893 51,6 1.418 1,2 384 0,7 1.034 1,8
2017 116.817 56.308 60.509 51,8 645 0,6 29 0,1 616 1,0
2018 119.077 56.679 62.398 52,4 2.260 1,9 371 0,7 1.889 3,1
2019 122.088 57.405 64.683 53,0 3.011 2,5 726 1,3 2.285 3,7
2020 125.399 57.799 67.600 53,9 3.311 2,7 394 0,7 2.917 4,5
2021 120.603 62.157 58.446 48,5 -4.796 -3,8 4.358 7,5 -9.154 -13,5
2022 138.605 66.826 71.779 51,8 18.002 14,9 4.669 7,5 13.333 22,8
2023 143.549 66.364 77.185 53,8 4.944 3,6 -462 -0,7 5.406 7,5
Tabelle 49: Entwicklung der Zweitwohnsitzfälle ausländischer Staatsangehöriger nach Staatsangehörigkeit seit 2013
Jahr Zweitwohnsitzfälle von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt EU-Staaten
absolut in %
2013 54.210 49.738 91,8
2014 57.342 52.597 91,7
2015 58.859 53.996 91,7
2016 59.893 55.066 91,9
2017 60.509 55.593 91,9
2018 62.398 57.641 92,4
2019 64.683 59.770 92,4
2020 67.600 62.778 92,9
2021 58.446 54.670 93,5
2022 71.779 67.199 93,6
2023 77.185 72.027 93,3
Tabelle 50: Entwicklung der Zweitwohnsitzbevölkerung von 2022 bis 2023 nach Bezirken und Staatsbürgerschaften
Bezirk Zweitwohnsitzfälle mit 1. Jänner Veränderung nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland
2023 2022 absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 31.828 32.034 -206 -0,6 -254 -1,4 48 0,3
Imst 8.460 7.870 590 7,5 -96 -2,5 686 17,2
Innsbruck-Land 20.357 19.691 666 3,4 93 0,7 573 8,6
Kitzbühel 27.221 26.548 673 2,5 19 0,2 654 3,6
Kufstein 15.636 15.309 327 2,1 -104 -1,7 431 4,6
Landeck 12.443 10.852 1.591 14,7 -33 -0,9 1.624 23,2
Lienz 7.657 7.531 126 1,7 -18 -0,3 144 9,6
Reutte 7.860 7.606 254 3,3 -36 -1,4 290 5,9
Schwaz 12.087 11.164 923 8,3 -33 -0,7 956 14,9
Tirol 143.549 138.605 4.944 3,6 -462 -0,7 5.406 7,5
Tabelle 51: Zweitwohnsitzfälle in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Bezirk Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit
Insgesamt Österreich Ausland EU-Staaten
absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 31.828 18.000 13.828 43,4 12.805 40,2
Imst 8.460 3.775 4.685 55,4 4.273 50,5
Innsbruck-Land 20.357 13.152 7.205 35,4 6.427 31,6
Kitzbühel 27.221 8.345 18.876 69,3 18.074 66,4
Kufstein 15.636 5.916 9.720 62,2 9.248 59,1
Landeck 12.443 3.819 8.624 69,3 7.846 63,1
Lienz 7.657 6.011 1.646 21,5 1.526 19,9
Reutte 7.860 2.613 5.247 66,8 5.002 63,6
Schwaz 12.087 4.733 7.354 60,8 6.826 56,5
Tirol 143.549 66.364 77.185 53,8 72.027 50,2

Abbildung 42: Zweitwohnsitzfälle 2023 in den Tiroler Bezirken

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb enthalten.
Tabelle 52: Personen nach Wohnsitzart und Bezirk; Zweitwohnsitzquote
Bezirk Personen mit Zweitwohn­sitzquote
Hauptwohnsitz Zweitwohnsitz
absolut regionaler Anteil in % absolut regionaler Anteil in %
Innsbruck-Stadt 131.358 17,0 31.828 22,2 24,2
Imst 62.443 8,1 8.460 5,9 13,5
Innsbruck-Land 184.741 24,0 20.357 14,2 11,0
Kitzbühel 65.770 8,5 27.221 19,0 41,4
Kufstein 113.090 14,7 15.636 10,9 13,8
Landeck 44.930 5,8 12.443 8,7 27,7
Lienz 48.854 6,3 7.657 5,3 15,7
Reutte 33.607 4,4 7.860 5,5 23,4
Schwaz 86.511 11,2 12.087 8,4 14,0
Tirol 771.304 100,0 143.549 100,0 18,6

Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner.

Tabelle 53: Zweitwohnsitzquoten in den Gemeinden
Zweitwohnsitzquote Anzahl der Gemeinden
absolut in %
keine Zweitwohnsitze - -
unter 5 8 2,9
5 bis unter 10 92 33,2
10 bis unter 20 96 34,7
20 bis unter 30 39 14,1
30 bis unter 40 13 4,7
40 bis unter 50 7 2,5
50 und mehr 22 7,9
Gemeinden insgesamt 277 100,0

Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner.

Abbildung 43: Zweitwohnsitzquoten 2023 in den Tiroler Gemeinden

Zweitwohnsitzquoten 2023 in den Tiroler Gemeinden

11 Ergebnisse nach Gemeinden

11.1 Quellen und Definitionen

  • Gemeindetabellen 1. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalten 1 und 2: Personen mit Hauptwohnsitz (HWS) zum 1.1.2022 und zum 1.1.2023
    • Spalten 3 und 4: Absolute und relative Veränderung des Bevölkerungsstandes im Jahr 2022
    • Spalte 5: Österreichische Staatsbürger:innen mit HWS zum 1.1.2023
    • Spalte 6: Anteil von Spalte 5 an Spalte 1 in Prozent
    • Spalte 7: Relative Veränderung der Zahl der österreichischen Staatsbürger:innen mit HWS im Jahr 2022
  • Gemeindetabellen 2. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalte 8: Männliche Personen mit HWS zum 1.1.2023
    • Spalte 9: Weibliche Personen mit HWS zum 1.1.2023
    • Spalte 10: Personen mit HWS zum 1.1.2023 unter 15 Jahre alt
    • Spalte 11: Anteil von Spalte 10 an Spalte 1 in Prozent
    • Spalte 12: Personen mit HWS zum 1.1.2023 15 bis unter 65 Jahre alt
    • Spalte 13: Anteil von Spalte 12 an Spalte 1 in Prozent
    • Spalte 14: Personen mit HWS zum 1.1.2023 65 Jahre und älter
    • Spalte 15: Anteil von Spalte 14 an Spalte 1 in Prozent
    • Spalte 16: Personen mit HWS zum 1.1.2023 85 Jahre und älter - Anteil an Spalte 1 in Prozent
  • Gemeindetabellen 3. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria; Zentrales Melderegister, Bundesministerium für Inneres)
    • Spalte 17: Personen mit HWS, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, zum 1.1.2023
    • Spalte 18: Anteil von Spalte 17 an Spalte 1 in Prozent
    • Spalte 19: Relative Veränderung der Zahl der Personen mit HWS, die nicht die österr. Staatsbürgerschaft besitzen, im Jahr 2022
    • Spalte 20 bis 22: Personen mit HWS, die Staatsbürger:innen eines EU Mitgliedsstaates (EU-Mitgliederstand vom 1.1.2023), eines Nachfolgestaates des historischen ehemaligen Jugoslawien (Slowenien und Kroatien sind sowohl bei den EU-Ländern als auch bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens enthalten) oder der Türkei sind, zum 1.1.2023
    • Spalte 23: Anzahl Zweitwohnsitzfälle zum 1.1.2023
    • Spalte 24: Anzahl Zweitwohnsitzfälle je 100 Personen mit HWS
  • Gemeindetabellen 4. Teil (Quellen: Statistik der Natürlichen Bevölkerungsbewegung, Statistik Austria)
    • Spalte 25: Standesamtlich geschlossene Ehen 2022 (im Fall von verschiedengeschlechtlichen Ehen wird der Wohnort des Bräutigams verwendet, falls der Wohnort des Bräutigams in Österreich liegt, ansonsten der Wohnort der Braut)
    • Spalte 26: Lebendgeborene 2022 nach dem Wohnort der Mutter
    • Spalte 27: Lebendgeborene 2022, deren natürliche Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheiratet waren.
    • Spalte 28: Lebendgeborene 2022, die nicht die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen.
    • Spalte 29: Sterbefälle 2022 nach dem Wohnort der verstorbenen Person
    • Spalte 30: Im ersten Lebensjahr Gestorbene 2022 (ohne Totgeborene)
    • Spalte 31: Verstorbene Personen 2022, die nicht österreichische Staatsbürger:innen waren
  • Gemeindetabellen 5. Teil (Quelle: Wanderungsstatistik, Statistik Austria)
    • Spalte 32: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus anderen österreichischen Gemeinden 2022
    • Spalte 33: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus dem Ausland 2022
    • Spalte 34: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in andere österreichische Gemeinden 2022
    • Spalte 35: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in das Ausland 2022
    • Spalte 36: Differenz aus Spalte 32 minus Spalte 34
    • Spalte 37: Differenz aus Spalte 33 minus Spalte 35
    • Spalte 38: Summe aus Spalte 36 und Spalte 37
    • Spalte 39: Umzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) innerhalb der Gemeinde 2022

11.2 Gemeindetabellen

Tabelle 54: Gemeindetabelle 1.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung Veränderung Österreichische Staatsangehörige
2023 2022 absolut in % absolut Anteil in % Veränderung zu 2022 in %
1 2 3 4 5 6 7
Tirol 771.304 764.102 7.202 0,9 631.581 81,9 -0,2
Innsbruck-Stadt 131.358 130.585 773 0,6 91.508 69,7 -1,5
Imst 62.443 61.539 904 1,5 54.195 86,8 0,4
Arzl im Pitztal 3.143 3.158 -15 -0,5 2.848 90,6 -0,9
Haiming 4.885 4.825 60 1,2 4.377 89,6 1,3
Imst 11.135 10.919 216 2,0 8.921 80,1 0,4
Imsterberg 823 821 2 0,2 801 97,3 0,6
Jerzens 931 919 12 1,3 818 87,9 -0,1
Karres 644 630 14 2,2 627 97,4 1,8
Karrösten 706 702 4 0,6 660 93,5 0,2
Längenfeld 4.893 4.811 82 1,7 4.231 86,5 -0,3
Mieming 3.954 3.941 13 0,3 3.463 87,6 -0,2
Mils bei Imst 655 625 30 4,8 597 91,1 2,4
Mötz 1.361 1.342 19 1,4 1.178 86,6 0,7
Nassereith 2.223 2.198 25 1,1 1.998 89,9 0,6
Obsteig 1.528 1.400 128 9,1 1.236 80,9 0,9
Oetz 2.380 2.346 34 1,4 2.044 85,9 1,0
Rietz 2.497 2.489 8 0,3 2.327 93,2 -0,2
Roppen 1.907 1.890 17 0,9 1.699 89,1 0,3
St. Leonhard im Pitztal 1.454 1.422 32 2,3 1.272 87,5 0,3
Sautens 1.598 1.632 -34 -2,1 1.309 81,9 -1,9
Silz 2.605 2.580 25 1,0 2.374 91,1 0,8
Sölden 3.087 3.030 57 1,9 2.499 81,0 -0,2
Stams 1.583 1.548 35 2,3 1.400 88,4 1,4
Tarrenz 2.842 2.785 57 2,0 2.564 90,2 0,5
Umhausen 3.454 3.403 51 1,5 2.999 86,8 0,6
Wenns 2.155 2.123 32 1,5 1.953 90,6 1,3
Innsbruck-Land 184.741 182.918 1.823 1,0 157.618 85,3 0,1
Absam 7.329 7.330 -1 -0,0 6.618 90,3 -0,4
Aldrans 2.804 2.814 -10 -0,4 2.404 85,7 -0,7
Ampass 1.858 1.828 30 1,6 1.543 83,0 -
Axams 6.251 6.193 58 0,9 5.535 88,5 -
Baumkirchen 1.290 1.304 -14 -1,1 1.158 89,8 -1,1
Birgitz 1.510 1.486 24 1,6 1.345 89,1 2,6
Ellbögen 1.154 1.143 11 1,0 1.101 95,4 0,2
Flaurling 1.304 1.319 -15 -1,1 1.174 90,0 -1,3
Fritzens 2.186 2.173 13 0,6 1.993 91,2 -0,1
Fulpmes 4.560 4.474 86 1,9 3.714 81,4 0,5
Gnadenwald 856 842 14 1,7 790 92,3 2,5
Götzens 4.143 4.119 24 0,6 3.630 87,6 0,4
Gries am Brenner 1.342 1.329 13 1,0 1.177 87,7 -0,3
Gries im Sellrain 630 616 14 2,3 596 94,6 2,2
Grinzens 1.471 1.458 13 0,9 1.318 89,6 -0,9
Gschnitz 452 447 5 1,1 418 92,5 -
Hall in Tirol 14.418 14.322 96 0,7 11.248 78,0 -0,3
Hatting 1.509 1.503 6 0,4 1.341 88,9 -0,3
Inzing 4.018 3.994 24 0,6 3.558 88,6 0,1
Kematen in Tirol 3.229 3.001 228 7,6 2.737 84,8 2,9
Kolsass 1.659 1.664 -5 -0,3 1.501 90,5 -0,2
Kolsassberg 843 833 10 1,2 786 93,2 1,0
Lans 1.167 1.129 38 3,4 1.005 86,1 0,4
Leutasch 2.507 2.472 35 1,4 1.826 72,8 -0,8
Matrei am Brenner 3.545 3.576 -31 -0,9 3.185 89,8 -0,6
Mieders 1.993 1.976 17 0,9 1.658 83,2 0,4
Mils 4.616 4.625 -9 -0,2 4.080 88,4 -0,9
Mutters 2.285 2.248 37 1,6 1.943 85,0 0,9
Natters 2.098 2.112 -14 -0,7 1.876 89,4 -1,2
Navis 2.048 2.061 -13 -0,6 1.952 95,3 -0,6
Neustift im Stubaital 5.012 4.882 130 2,7 4.208 84,0 0,7
Oberhofen im Inntal 1.890 1.884 6 0,3 1.689 89,4 -0,6
Obernberg am Brenner 400 391 9 2,3 363 90,8 0,3
Oberperfuss 3.085 3.096 -11 -0,4 2.912 94,4 -0,3
Patsch 1.136 1.115 21 1,9 1.013 89,2 1,1
Pettnau 1.103 1.082 21 1,9 1.002 90,8 1,6
Pfaffenhofen 1.285 1.239 46 3,7 1.082 84,2 1,1
Polling in Tirol 1.367 1.300 67 5,2 1.205 88,1 3,3
Ranggen 1.125 1.115 10 0,9 1.030 91,6 0,3
Reith bei Seefeld 1.554 1.454 100 6,9 1.110 71,4 3,4
Rinn 1.937 1.940 -3 -0,2 1.747 90,2 -0,7
Rum 9.381 9.337 44 0,5 7.911 84,3 -0,3
St. Sigmund im Sellrain 187 186 1 0,5 160 85,6 0,6
Scharnitz 1.440 1.389 51 3,7 980 68,1 -
Schmirn 874 887 -13 -1,5 851 97,4 -1,3
Schönberg im Stubaital 1.084 1.092 -8 -0,7 875 80,7 -0,1
Seefeld in Tirol 3.596 3.516 80 2,3 2.296 63,8 -0,9
Sellrain 1.336 1.350 -14 -1,0 1.266 94,8 -0,6
Sistrans 2.285 2.277 8 0,4 2.060 90,2 -0,3
Steinach am Brenner 3.684 3.685 -1 -0,0 3.135 85,1 -0,5
Telfes im Stubai 1.616 1.616 - - 1.415 87,6 -0,6
Telfs 16.271 16.133 138 0,9 12.982 79,8 0,4
Thaur 4.300 4.178 122 2,9 3.724 86,6 0,8
Trins 1.372 1.336 36 2,7 1.272 92,7 2,1
Tulfes 1.696 1.689 7 0,4 1.522 89,7 0,4
Unterperfuss 238 241 -3 -1,2 208 87,4 -1,0
Vals 525 525 - - 500 95,2 -1,4
Völs 7.186 7.038 148 2,1 6.120 85,2 0,9
Volders 4.530 4.547 -17 -0,4 4.041 89,2 -0,4
Wattenberg 778 774 4 0,5 747 96,0 0,5
Wattens 8.173 8.103 70 0,9 6.972 85,3 -0,6
Wildermieming 996 988 8 0,8 894 89,8 0,9
Zirl 8.224 8.142 82 1,0 7.116 86,5 -
Kitzbühel 65.770 65.274 496 0,8 52.619 80,0 -0,4
Aurach bei Kitzbühel 1.135 1.140 -5 -0,4 881 77,6 -2,9
Brixen im Thale 2.681 2.638 43 1,6 2.303 85,9 0,4
Fieberbrunn 4.581 4.525 56 1,2 3.796 82,9 -0,5
Going am Wilden Kaiser 1.946 1.950 -4 -0,2 1.492 76,7 -0,3
Hochfilzen 1.296 1.276 20 1,6 1.121 86,5 1,4
Hopfgarten im Brixental 5.755 5.674 81 1,4 5.025 87,3 0,4
Itter 1.183 1.194 -11 -0,9 1.051 88,8 -0,2
Jochberg 1.516 1.533 -17 -1,1 1.266 83,5 -0,9
Kirchberg in Tirol 5.304 5.361 -57 -1,1 4.067 76,7 -1,2
Kirchdorf in Tirol 4.077 4.109 -32 -0,8 3.374 82,8 -1,3
Kitzbühel 8.289 8.212 77 0,9 6.154 74,2 -0,8
Kössen 4.529 4.455 74 1,7 3.539 78,1 0,9
Oberndorf in Tirol 2.407 2.329 78 3,3 1.941 80,6 0,7
Reith bei Kitzbühel 1.736 1.725 11 0,6 1.287 74,1 -0,4
St. Jakob in Haus 824 822 2 0,2 712 86,4 -0,3
St. Johann in Tirol 9.885 9.750 135 1,4 7.500 75,9 -0,7
St. Ulrich am Pillersee 1.969 1.908 61 3,2 1.496 76,0 0,2
Schwendt 915 906 9 1,0 706 77,2 -0,3
Waidring 2.071 2.074 -3 -0,1 1.765 85,2 -0,1
Westendorf 3.671 3.693 -22 -0,6 3.143 85,6 -0,6
Kufstein 113.090 111.999 1.091 1,0 91.286 80,7 -0,0
Alpbach 2.572 2.530 42 1,7 2.285 88,8 0,7
Angath 1.023 1.015 8 0,8 915 89,4 -0,2
Angerberg 1.933 1.937 -4 -0,2 1.798 93,0 0,6
Bad Häring 2.970 2.911 59 2,0 2.452 82,6 -0,2
Brandenberg 1.564 1.551 13 0,8 1.444 92,3 0,2
Breitenbach am Inn 3.515 3.515 - - 3.194 90,9 -0,5
Brixlegg 3.059 3.044 15 0,5 2.521 82,4 -0,1
Ebbs 5.874 5.772 102 1,8 4.904 83,5 0,1
Ellmau 2.896 2.885 11 0,4 2.167 74,8 -0,8
Erl 1.604 1.569 35 2,2 1.252 78,1 1,0
Kirchbichl 5.983 5.940 43 0,7 5.132 85,8 0,0
Kramsach 5.041 4.983 58 1,2 4.471 88,7 -0,3
Kufstein 19.930 19.625 305 1,6 13.731 68,9 -0,2
Kundl 4.891 4.861 30 0,6 4.094 83,7 0,0
Langkampfen 4.241 4.203 38 0,9 3.655 86,2 0,1
Mariastein 452 464 -12 -2,6 393 86,9 -0,8
Münster 3.559 3.512 47 1,3 3.236 90,9 1,0
Niederndorf 2.881 2.836 45 1,6 2.429 84,3 1,5
Niederndorferberg 735 730 5 0,7 630 85,7 1,1
Radfeld 2.564 2.564 - - 2.136 83,3 -1,1
Rattenberg 459 434 25 5,8 277 60,3 1,8
Reith im Alpbachtal 2.797 2.794 3 0,1 2.395 85,6 0,3
Rettenschöss 573 574 -1 -0,2 486 84,8 -1,2
Scheffau am Wilden Kaiser 1.585 1.570 15 1,0 1.275 80,4 1,2
Schwoich 2.593 2.569 24 0,9 2.316 89,3 0,7
Söll 3.740 3.720 20 0,5 3.201 85,6 -0,4
Thiersee 3.162 3.122 40 1,3 2.599 82,2 0,1
Walchsee 2.149 2.124 25 1,2 1.666 77,5 1,2
Wildschönau 4.342 4.337 5 0,1 3.812 87,8 -0,1
Wörgl 14.403 14.308 95 0,7 10.420 72,3 -0,9
Landeck 44.930 44.498 432 1,0 39.610 88,2 0,1
Faggen 389 385 4 1,0 361 92,8 0,8
Fendels 283 279 4 1,4 259 91,5 0,8
Fiss 1.072 1.053 19 1,8 897 83,7 -0,3
Fließ 3.134 3.105 29 0,9 2.916 93,0 1,1
Flirsch 1.045 1.007 38 3,8 871 83,3 -0,6
Galtür 791 771 20 2,6 718 90,8 2,6
Grins 1.357 1.375 -18 -1,3 1.289 95,0 -1,0
Ischgl 1.619 1.578 41 2,6 1.469 90,7 1,2
Kappl 2.545 2.539 6 0,2 2.414 94,9 -0,2
Kaunerberg 453 457 -4 -0,9 433 95,6 -0,5
Kaunertal 635 618 17 2,8 579 91,2 1,2
Kauns 535 518 17 3,3 502 93,8 1,0
Ladis 545 532 13 2,4 492 90,3 0,2
Landeck 7.579 7.640 -61 -0,8 6.219 82,1 -1,3
Nauders 1.570 1.566 4 0,3 1.318 83,9 -0,6
Pettneu am Arlberg 1.474 1.449 25 1,7 1.278 86,7 -
Pfunds 2.605 2.567 38 1,5 2.313 88,8 -0,3
Pians 787 786 1 0,1 697 88,6 -1,7
Prutz 1.877 1.836 41 2,2 1.584 84,4 1,0
Ried im Oberinntal 1.320 1.248 72 5,8 1.115 84,5 3,4
St. Anton am Arlberg 2.362 2.359 3 0,1 1.908 80,8 -0,7
Schönwies 1.753 1.732 21 1,2 1.645 93,8 1,2
See 1.233 1.259 -26 -2,1 1.163 94,3 -2,0
Serfaus 1.186 1.154 32 2,8 1.019 85,9 1,0
Spiss 103 100 3 3,0 83 80,6 -2,4
Stanz bei Landeck 576 573 3 0,5 553 96,0 0,5
Strengen 1.226 1.242 -16 -1,3 1.173 95,7 -1,7
Tobadill 504 505 -1 -0,2 469 93,1 -0,2
Tösens 759 755 4 0,5 690 90,9 0,1
Zams 3.613 3.510 103 2,9 3.183 88,1 1,4
Lienz 48.854 48.818 36 0,1 45.749 93,6 -0,3
Abfaltersbach 646 641 5 0,8 622 96,3 0,2
Ainet 919 931 -12 -1,3 892 97,1 -1,1
Amlach 519 501 18 3,6 480 92,5 2,6
Anras 1.225 1.222 3 0,2 1.182 96,5 0,2
Assling 1.757 1.756 1 0,1 1.687 96,0 -0,6
Außervillgraten 731 739 -8 -1,1 718 98,2 -1,8
Dölsach 2.311 2.311 - - 2.170 93,9 -0,2
Gaimberg 880 880 - - 838 95,2 -0,7
Heinfels 1.008 1.003 5 0,5 924 91,7 -0,4
Hopfgarten in Defereggen 666 680 -14 -2,1 642 96,4 -2,0
Innervillgraten 900 911 -11 -1,2 879 97,7 -1,2
Iselsberg-Stronach 609 606 3 0,5 560 92,0 1,3
Kals am Großglockner 1.113 1.121 -8 -0,7 1.041 93,5 -1,4
Kartitsch 755 753 2 0,3 721 95,5 -0,1
Lavant 343 344 -1 -0,3 332 96,8 -
Leisach 708 707 1 0,1 664 93,8 -0,2
Lienz 11.990 11.871 119 1,0 10.573 88,2 0,4
Matrei in Osttirol 4.614 4.626 -12 -0,3 4.511 97,8 -0,5
Nikolsdorf 879 890 -11 -1,2 822 93,5 -1,8
Nußdorf-Debant 3.410 3.422 -12 -0,4 3.219 94,4 -0,8
Oberlienz 1.477 1.470 7 0,5 1.416 95,9 0,2
Obertilliach 672 666 6 0,9 658 97,9 1,1
Prägraten am Großvenediger 1.134 1.148 -14 -1,2 1.104 97,4 -0,7
St. Jakob in Defereggen 813 823 -10 -1,2 772 95,0 -1,2
St. Johann im Walde 304 306 -2 -0,7 296 97,4 -
St. Veit in Defereggen 628 632 -4 -0,6 603 96,0 -1,3
Schlaiten 452 451 1 0,2 441 97,6 -0,5
Sillian 2.022 2.045 -23 -1,1 1.851 91,5 -1,6
Strassen 800 793 7 0,9 747 93,4 0,7
Thurn 627 631 -4 -0,6 603 96,2 -0,7
Tristach 1.526 1.512 14 0,9 1.445 94,7 -0,1
Untertilliach 211 220 -9 -4,1 196 92,9 -3,0
Virgen 2.205 2.206 -1 -0,0 2.140 97,1 -0,1
Reutte 33.607 33.284 323 1,0 26.043 77,5 -0,2
Bach 653 644 9 1,4 598 91,6 0,7
Berwang 630 587 43 7,3 472 74,9 1,7
Biberwier 660 640 20 3,1 505 76,5 0,4
Bichlbach 755 765 -10 -1,3 608 80,5 -0,8
Breitenwang 1.469 1.471 -2 -0,1 1.190 81,0 -1,2
Ehenbichl 828 846 -18 -2,1 694 83,8 -2,3
Ehrwald 2.606 2.620 -14 -0,5 1.848 70,9 -1,9
Elbigenalp 901 906 -5 -0,6 781 86,7 -0,6
Elmen 391 394 -3 -0,8 340 87,0 -0,9
Forchach 245 258 -13 -5,0 216 88,2 -4,8
Grän 621 609 12 2,0 430 69,2 -0,5
Gramais 40 41 -1 -2,4 35 87,5 -2,8
Häselgehr 675 673 2 0,3 607 89,9 -0,8
Heiterwang 539 533 6 1,1 469 87,0 0,2
Hinterhornbach 93 94 -1 -1,1 88 94,6 -2,2
Höfen 1.274 1.257 17 1,4 1.109 87,0 -0,2
Holzgau 387 373 14 3,8 334 86,3 2,8
Jungholz 291 294 -3 -1,0 94 32,3 -3,1
Kaisers 73 77 -4 -5,2 65 89,0 -1,5
Lechaschau 2.085 2.071 14 0,7 1.671 80,1 -0,2
Lermoos 1.146 1.137 9 0,8 852 74,3 0,1
Musau 384 385 -1 -0,3 319 83,1 -1,2
Namlos 59 63 -4 -6,3 48 81,4 -7,7
Nesselwängle 459 462 -3 -0,6 365 79,5 -1,4
Pfafflar 93 94 -1 -1,1 81 87,1 -1,2
Pflach 1.606 1.592 14 0,9 1.178 73,3 0,7
Pinswang 418 417 1 0,2 310 74,2 0,6
Reutte 7.163 6.980 183 2,6 4.979 69,5 0,7
Schattwald 455 455 - - 351 77,1 -2,0
Stanzach 517 506 11 2,2 435 84,1 3,1
Steeg 661 665 -4 -0,6 624 94,4 -0,8
Tannheim 1.163 1.142 21 1,8 837 72,0 1,2
Vils 1.507 1.491 16 1,1 1.147 76,1 -0,2
Vorderhornbach 268 275 -7 -2,5 243 90,7 -2,4
Wängle 979 955 24 2,5 805 82,2 1,1
Weißenbach am Lech 1.266 1.265 1 0,1 1.118 88,3 -0,2
Zöblen 247 247 - - 197 79,8 -1,5
Schwaz 86.511 85.187 1.324 1,6 72.953 84,3 0,3
Achenkirch 2.260 2.227 33 1,5 1.737 76,9 -0,7
Aschau im Zillertal 1.878 1.877 1 0,1 1.654 88,1 0,2
Brandberg 379 369 10 2,7 354 93,4 0,6
Bruck am Ziller 1.121 1.145 -24 -2,1 1.060 94,6 -1,6
Buch in Tirol 2.596 2.606 -10 -0,4 2.330 89,8 -1,7
Eben am Achensee 3.495 3.381 114 3,4 2.567 73,4 1,2
Finkenberg 1.438 1.424 14 1,0 1.225 85,2 -0,4
Fügen 4.315 4.283 32 0,7 3.359 77,8 0,3
Fügenberg 1.510 1.457 53 3,6 1.365 90,4 2,2
Gallzein 711 695 16 2,3 677 95,2 1,5
Gerlos 803 793 10 1,3 679 84,6 -0,1
Gerlosberg 486 485 1 0,2 467 96,1 0,4
Hainzenberg 729 739 -10 -1,4 652 89,4 -1,1
Hart im Zillertal 1.632 1.641 -9 -0,5 1.491 91,4 -0,3
Hippach 1.459 1.452 7 0,5 1.327 91,0 0,5
Jenbach 7.492 7.289 203 2,8 5.751 76,8 0,1
Kaltenbach 1.315 1.324 -9 -0,7 1.068 81,2 -1,3
Mayrhofen 3.954 3.930 24 0,6 2.947 74,5 -0,9
Pill 1.252 1.219 33 2,7 1.162 92,8 3,1
Ramsau im Zillertal 1.715 1.670 45 2,7 1.451 84,6 1,6
Ried im Zillertal 1.277 1.268 9 0,7 1.070 83,8 0,7
Rohrberg 570 577 -7 -1,2 539 94,6 -1,3
Schlitters 1.562 1.509 53 3,5 1.323 84,7 3,4
Schwaz 14.211 13.883 328 2,4 11.661 82,1 0,8
Schwendau 1.843 1.762 81 4,6 1.580 85,7 1,5
Stans 2.208 2.208 - - 1.967 89,1 -1,1
Steinberg am Rofan 292 287 5 1,7 226 77,4 -0,4
Strass im Zillertal 853 857 -4 -0,5 781 91,6 -0,1
Stumm 1.913 1.904 9 0,5 1.730 90,4 0,9
Stummerberg 854 855 -1 -0,1 828 97,0 0,6
Terfens 2.292 2.252 40 1,8 2.070 90,3 0,4
Tux 1.943 1.931 12 0,6 1.616 83,2 -0,6
Uderns 1.922 1.861 61 3,3 1.645 85,6 1,5
Vomp 5.417 5.295 122 2,3 4.653 85,9 -0,2
Weer 1.765 1.703 62 3,6 1.523 86,3 1,8
Weerberg 2.508 2.475 33 1,3 2.389 95,3 0,9
Wiesing 2.171 2.179 -8 -0,4 1.961 90,3 -0,6
Zell am Ziller 1.710 1.697 13 0,8 1.444 84,4 -0,9
Zellberg 660 678 -18 -2,7 624 94,5 -3,0
Tabelle 55: Gemeindetabelle 2.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung 2023
nach Geschlecht nach Altersgruppen in Jahren
männlich weiblich unter 15 15 bis 64 65 und älter 85 und älter
absolut in % absolut in % absolut in % in %
8 9 10 11 12 13 14 15 16
Tirol 380.637 390.667 112.127 14,5 512.918 66,5 146.259 19,0 2,4
Innsbruck-Stadt 64.545 66.813 15.368 11,7 91.223 69,4 24.767 18,9 2,7
Imst 31.017 31.426 9.776 15,7 42.103 67,4 10.564 16,9 2,1
Arzl im Pitztal 1.559 1.584 482 15,3 2.082 66,2 579 18,4 2,8
Haiming 2.429 2.456 776 15,9 3.311 67,8 798 16,3 1,8
Imst 5.464 5.671 1.749 15,7 7.515 67,5 1.871 16,8 2,0
Imsterberg 409 414 152 18,5 548 66,6 123 14,9 1,9
Jerzens 480 451 135 14,5 640 68,7 156 16,8 1,8
Karres 305 339 93 14,4 446 69,3 105 16,3 2,8
Karrösten 356 350 106 15,0 459 65,0 141 20,0 2,3
Längenfeld 2.435 2.458 830 17,0 3.390 69,3 673 13,8 1,5
Mieming 1.921 2.033 572 14,5 2.642 66,8 740 18,7 2,3
Mils bei Imst 336 319 111 16,9 441 67,3 103 15,7 1,5
Mötz 689 672 231 17,0 891 65,5 239 17,6 2,0
Nassereith 1.123 1.100 313 14,1 1.425 64,1 485 21,8 3,4
Obsteig 750 778 247 16,2 1.027 67,2 254 16,6 1,2
Oetz 1.180 1.200 333 14,0 1.574 66,1 473 19,9 2,5
Rietz 1.225 1.272 420 16,8 1.670 66,9 407 16,3 1,6
Roppen 951 956 326 17,1 1.287 67,5 294 15,4 2,4
St. Leonhard im Pitztal 745 709 210 14,4 992 68,2 252 17,3 1,9
Sautens 800 798 238 14,9 1.090 68,2 270 16,9 2,8
Silz 1.299 1.306 421 16,2 1.663 63,8 521 20,0 3,1
Sölden 1.546 1.541 420 13,6 2.177 70,5 490 15,9 1,9
Stams 786 797 266 16,8 1.069 67,5 248 15,7 1,8
Tarrenz 1.404 1.438 464 16,3 1.891 66,5 487 17,1 1,8
Umhausen 1.748 1.706 562 16,3 2.408 69,7 484 14,0 1,4
Wenns 1.077 1.078 319 14,8 1.465 68,0 371 17,2 1,9
Innsbruck-Land 91.063 93.678 28.731 15,6 121.390 65,7 34.620 18,7 2,3
Absam 3.561 3.768 1.090 14,9 4.764 65,0 1.475 20,1 2,6
Aldrans 1.396 1.408 476 17,0 1.854 66,1 474 16,9 2,6
Ampass 930 928 281 15,1 1.300 70,0 277 14,9 2,6
Axams 3.055 3.196 941 15,1 4.022 64,3 1.288 20,6 2,3
Baumkirchen 651 639 192 14,9 879 68,1 219 17,0 1,9
Birgitz 740 770 232 15,4 959 63,5 319 21,1 1,8
Ellbögen 584 570 201 17,4 729 63,2 224 19,4 1,9
Flaurling 628 676 216 16,6 875 67,1 213 16,3 1,5
Fritzens 1.074 1.112 355 16,2 1.462 66,9 369 16,9 1,9
Fulpmes 2.283 2.277 720 15,8 3.036 66,6 804 17,6 2,0
Gnadenwald 431 425 150 17,5 561 65,5 145 16,9 1,5
Götzens 2.024 2.119 592 14,3 2.774 67,0 777 18,8 1,8
Gries am Brenner 680 662 206 15,4 885 65,9 251 18,7 2,1
Gries im Sellrain 313 317 104 16,5 407 64,6 119 18,9 2,1
Grinzens 740 731 233 15,8 995 67,6 243 16,5 1,3
Gschnitz 224 228 68 15,0 294 65,0 90 19,9 2,4
Hall in Tirol 6.989 7.429 2.110 14,6 9.479 65,7 2.829 19,6 3,2
Hatting 733 776 252 16,7 1.039 68,9 218 14,4 1,3
Inzing 2.011 2.007 701 17,4 2.628 65,4 689 17,1 1,7
Kematen in Tirol 1.581 1.648 586 18,1 2.141 66,3 502 15,5 1,3
Kolsass 823 836 264 15,9 1.103 66,5 292 17,6 1,8
Kolsassberg 413 430 136 16,1 573 68,0 134 15,9 1,3
Lans 578 589 194 16,6 776 66,5 197 16,9 2,1
Leutasch 1.251 1.256 310 12,4 1.663 66,3 534 21,3 1,8
Matrei am Brenner 1.748 1.797 504 14,2 2.275 64,2 766 21,6 3,2
Mieders 996 997 345 17,3 1.310 65,7 338 17,0 1,8
Mils 2.303 2.313 737 16,0 2.916 63,2 963 20,9 2,3
Mutters 1.097 1.188 363 15,9 1.491 65,3 431 18,9 2,4
Natters 1.031 1.067 305 14,5 1.292 61,6 501 23,9 3,7
Navis 1.037 1.011 325 15,9 1.370 66,9 353 17,2 1,9
Neustift im Stubaital 2.468 2.544 777 15,5 3.433 68,5 802 16,0 2,1
Oberhofen im Inntal 954 936 343 18,1 1.231 65,1 316 16,7 1,2
Obernberg am Brenner 213 187 72 18,0 248 62,0 80 20,0 2,2
Oberperfuss 1.559 1.526 566 18,3 1.979 64,1 540 17,5 2,2
Patsch 576 560 181 15,9 755 66,5 200 17,6 3,2
Pettnau 554 549 176 16,0 748 67,8 179 16,2 3,0
Pfaffenhofen 654 631 241 18,8 850 66,1 194 15,1 2,5
Polling in Tirol 689 678 293 21,4 898 65,7 176 12,9 1,2
Ranggen 556 569 219 19,5 733 65,2 173 15,4 2,0
Reith bei Seefeld 787 767 220 14,2 1.091 70,2 243 15,6 1,8
Rinn 975 962 357 18,4 1.266 65,4 314 16,2 1,1
Rum 4.492 4.889 1.421 15,1 5.939 63,3 2.021 21,5 2,5
St. Sigmund im Sellrain 92 95 29 15,5 120 64,2 38 20,3 2,1
Scharnitz 736 704 199 13,8 945 65,6 296 20,6 2,6
Schmirn 451 423 146 16,7 560 64,1 168 19,2 2,4
Schönberg im Stubaital 559 525 174 16,1 717 66,1 193 17,8 1,7
Seefeld in Tirol 1.748 1.848 477 13,3 2.314 64,3 805 22,4 2,6
Sellrain 668 668 196 14,7 826 61,8 314 23,5 3,1
Sistrans 1.090 1.195 375 16,4 1.442 63,1 468 20,5 1,8
Steinach am Brenner 1.854 1.830 571 15,5 2.374 64,4 739 20,1 2,6
Telfes im Stubai 824 792 246 15,2 1.064 65,8 306 18,9 2,0
Telfs 8.059 8.212 2.524 15,5 10.965 67,4 2.782 17,1 1,9
Thaur 2.095 2.205 699 16,3 2.895 67,3 706 16,4 2,0
Trins 664 708 214 15,6 895 65,2 263 19,2 2,4
Tulfes 845 851 268 15,8 1.135 66,9 293 17,3 1,8
Unterperfuss 108 130 31 13,0 117 49,2 90 37,8 16,0
Vals 279 246 69 13,1 364 69,3 92 17,5 2,7
Völs 3.505 3.681 1.099 15,3 4.350 60,5 1.737 24,2 2,2
Volders 2.277 2.253 665 14,7 3.080 68,0 785 17,3 1,8
Wattenberg 405 373 130 16,7 550 70,7 98 12,6 1,9
Wattens 3.920 4.253 1.194 14,6 5.327 65,2 1.652 20,2 2,8
Wildermieming 476 520 158 15,9 665 66,8 173 17,4 2,6
Zirl 4.026 4.198 1.212 14,7 5.662 68,8 1.350 16,4 2,1
Kitzbühel 32.071 33.699 8.758 13,3 42.565 64,7 14.447 22,0 2,8
Aurach bei Kitzbühel 558 577 111 9,8 722 63,6 302 26,6 2,8
Brixen im Thale 1.303 1.378 353 13,2 1.730 64,5 598 22,3 2,5
Fieberbrunn 2.339 2.242 633 13,8 2.970 64,8 978 21,3 3,3
Going am Wilden Kaiser 960 986 231 11,9 1.338 68,8 377 19,4 2,2
Hochfilzen 646 650 199 15,4 834 64,4 263 20,3 2,0
Hopfgarten im Brixental 2.835 2.920 883 15,3 3.728 64,8 1.144 19,9 2,6
Itter 597 586 162 13,7 796 67,3 225 19,0 2,9
Jochberg 720 796 174 11,5 956 63,1 386 25,5 3,2
Kirchberg in Tirol 2.573 2.731 610 11,5 3.484 65,7 1.210 22,8 3,5
Kirchdorf in Tirol 2.040 2.037 611 15,0 2.681 65,8 785 19,3 1,7
Kitzbühel 3.886 4.403 841 10,1 5.200 62,7 2.248 27,1 3,9
Kössen 2.213 2.316 686 15,1 2.858 63,1 985 21,7 2,4
Oberndorf in Tirol 1.171 1.236 348 14,5 1.494 62,1 565 23,5 3,5
Reith bei Kitzbühel 804 932 212 12,2 1.067 61,5 457 26,3 2,9
St. Jakob in Haus 411 413 135 16,4 543 65,9 146 17,7 2,1
St. Johann in Tirol 4.744 5.141 1.320 13,4 6.542 66,2 2.023 20,5 2,5
St. Ulrich am Pillersee 974 995 334 17,0 1.278 64,9 357 18,1 1,9
Schwendt 467 448 141 15,4 624 68,2 150 16,4 0,9
Waidring 1.031 1.040 285 13,8 1.361 65,7 425 20,5 1,7
Westendorf 1.799 1.872 489 13,3 2.359 64,3 823 22,4 3,1
Kufstein 55.882 57.208 17.509 15,5 74.997 66,3 20.584 18,2 2,2
Alpbach 1.285 1.287 371 14,4 1.666 64,8 535 20,8 3,1
Angath 502 521 180 17,6 689 67,4 154 15,1 2,0
Angerberg 965 968 305 15,8 1.250 64,7 378 19,6 2,1
Bad Häring 1.456 1.514 486 16,4 1.945 65,5 539 18,1 2,4
Brandenberg 824 740 243 15,5 989 63,2 332 21,2 3,2
Breitenbach am Inn 1.764 1.751 571 16,2 2.343 66,7 601 17,1 2,0
Brixlegg 1.479 1.580 401 13,1 2.062 67,4 596 19,5 2,3
Ebbs 2.891 2.983 867 14,8 3.883 66,1 1.124 19,1 2,7
Ellmau 1.432 1.464 418 14,4 1.871 64,6 607 21,0 1,4
Erl 805 799 264 16,5 1.054 65,7 286 17,8 2,6
Kirchbichl 2.933 3.050 949 15,9 3.851 64,4 1.183 19,8 2,8
Kramsach 2.460 2.581 752 14,9 3.335 66,2 954 18,9 2,5
Kufstein 9.685 10.245 2.870 14,4 13.507 67,8 3.553 17,8 2,1
Kundl 2.398 2.493 839 17,2 3.268 66,8 784 16,0 2,5
Langkampfen 2.100 2.141 730 17,2 2.748 64,8 763 18,0 2,0
Mariastein 217 235 78 17,3 327 72,3 47 10,4 0,7
Münster 1.767 1.792 546 15,3 2.416 67,9 597 16,8 2,1
Niederndorf 1.397 1.484 472 16,4 1.891 65,6 518 18,0 1,7
Niederndorferberg 380 355 140 19,0 488 66,4 107 14,6 1,1
Radfeld 1.286 1.278 397 15,5 1.775 69,2 392 15,3 1,6
Rattenberg 245 214 63 13,7 324 70,6 72 15,7 2,4
Reith im Alpbachtal 1.404 1.393 435 15,6 1.848 66,1 514 18,4 2,3
Rettenschöss 299 274 111 19,4 369 64,4 93 16,2 2,1
Scheffau am Wilden Kaiser 780 805 218 13,8 1.010 63,7 357 22,5 5,3
Schwoich 1.312 1.281 424 16,4 1.677 64,7 492 19,0 1,7
Söll 1.882 1.858 598 16,0 2.442 65,3 700 18,7 2,0
Thiersee 1.604 1.558 524 16,6 2.016 63,8 622 19,7 2,2
Walchsee 1.062 1.087 332 15,4 1.416 65,9 401 18,7 1,5
Wildschönau 2.204 2.138 628 14,5 2.877 66,3 837 19,3 2,2
Wörgl 7.064 7.339 2.297 15,9 9.660 67,1 2.446 17,0 1,8
Landeck 22.239 22.691 6.890 15,3 29.896 66,5 8.144 18,1 2,5
Faggen 186 203 68 17,5 268 68,9 53 13,6 0,8
Fendels 139 144 46 16,3 204 72,1 33 11,7 1,8
Fiss 559 513 158 14,7 763 71,2 151 14,1 2,3
Fließ 1.597 1.537 599 19,1 2.041 65,1 494 15,8 2,5
Flirsch 522 523 151 14,4 691 66,1 203 19,4 4,2
Galtür 387 404 114 14,4 554 70,0 123 15,5 2,9
Grins 672 685 197 14,5 852 62,8 308 22,7 3,2
Ischgl 804 815 247 15,3 1.145 70,7 227 14,0 1,7
Kappl 1.274 1.271 356 14,0 1.707 67,1 482 18,9 2,2
Kaunerberg 243 210 96 21,2 280 61,8 77 17,0 2,0
Kaunertal 321 314 117 18,4 408 64,3 110 17,3 1,6
Kauns 272 263 89 16,6 359 67,1 87 16,3 1,5
Ladis 278 267 90 16,5 357 65,5 98 18,0 2,2
Landeck 3.687 3.892 1.058 14,0 5.027 66,3 1.494 19,7 3,2
Nauders 773 797 270 17,2 1.018 64,8 282 18,0 1,7
Pettneu am Arlberg 737 737 200 13,6 1.014 68,8 260 17,6 2,2
Pfunds 1.265 1.340 439 16,9 1.677 64,4 489 18,8 1,9
Pians 398 389 122 15,5 496 63,0 169 21,5 2,2
Prutz 899 978 288 15,3 1.241 66,1 348 18,5 2,1
Ried im Oberinntal 645 675 201 15,2 903 68,4 216 16,4 1,8
St. Anton am Arlberg 1.192 1.170 282 11,9 1.604 67,9 476 20,2 2,7
Schönwies 854 899 279 15,9 1.152 65,7 322 18,4 2,2
See 627 606 227 18,4 837 67,9 169 13,7 1,9
Serfaus 590 596 166 14,0 834 70,3 186 15,7 2,6
Spiss 50 53 8 7,8 83 80,6 12 11,7 1,0
Stanz bei Landeck 309 267 89 15,5 391 67,9 96 16,7 2,1
Strengen 614 612 202 16,5 794 64,8 230 18,8 2,9
Tobadill 259 245 78 15,5 319 63,3 107 21,2 2,4
Tösens 356 403 131 17,3 506 66,7 122 16,1 1,6
Zams 1.730 1.883 522 14,4 2.371 65,6 720 19,9 3,3
Lienz 24.163 24.691 7.027 14,4 31.389 64,3 10.438 21,4 3,2
Abfaltersbach 317 329 106 16,4 428 66,3 112 17,3 2,2
Ainet 472 447 143 15,6 592 64,4 184 20,0 1,8
Amlach 257 262 94 18,1 347 66,9 78 15,0 2,1
Anras 605 620 216 17,6 787 64,2 222 18,1 2,4
Assling 893 864 267 15,2 1.099 62,5 391 22,3 3,8
Außervillgraten 385 346 109 14,9 437 59,8 185 25,3 5,2
Dölsach 1.141 1.170 343 14,8 1.503 65,0 465 20,1 2,6
Gaimberg 448 432 134 15,2 563 64,0 183 20,8 2,3
Heinfels 512 496 167 16,6 672 66,7 169 16,8 2,6
Hopfgarten in Defereggen 350 316 89 13,4 413 62,0 164 24,6 4,2
Innervillgraten 461 439 132 14,7 610 67,8 158 17,6 3,4
Iselsberg-Stronach 311 298 88 14,4 401 65,8 120 19,7 1,8
Kals am Großglockner 552 561 136 12,2 764 68,6 213 19,1 2,1
Kartitsch 390 365 98 13,0 457 60,5 200 26,5 5,8
Lavant 181 162 72 21,0 230 67,1 41 12,0 1,2
Leisach 354 354 94 13,3 440 62,1 174 24,6 3,1
Lienz 5.584 6.406 1.511 12,6 7.465 62,3 3.014 25,1 3,8
Matrei in Osttirol 2.315 2.299 700 15,2 2.979 64,6 935 20,3 3,6
Nikolsdorf 448 431 144 16,4 556 63,3 179 20,4 2,7
Nußdorf-Debant 1.668 1.742 489 14,3 2.203 64,6 718 21,1 3,0
Oberlienz 752 725 202 13,7 1.001 67,8 274 18,6 3,0
Obertilliach 346 326 78 11,6 436 64,9 158 23,5 3,4
Prägraten am Großvenediger 578 556 159 14,0 769 67,8 206 18,2 3,4
St. Jakob in Defereggen 410 403 119 14,6 491 60,4 203 25,0 3,3
St. Johann im Walde 150 154 57 18,8 186 61,2 61 20,1 2,6
St. Veit in Defereggen 326 302 76 12,1 432 68,8 120 19,1 2,7
Schlaiten 228 224 59 13,1 299 66,2 94 20,8 1,8
Sillian 999 1.023 277 13,7 1.336 66,1 409 20,2 4,1
Strassen 395 405 130 16,2 509 63,6 161 20,1 2,5
Thurn 314 313 98 15,6 406 64,8 123 19,6 2,9
Tristach 758 768 238 15,6 993 65,1 295 19,3 2,8
Untertilliach 108 103 23 10,9 147 69,7 41 19,4 5,2
Virgen 1.155 1.050 379 17,2 1.438 65,2 388 17,6 2,0
Reutte 16.670 16.937 4.738 14,1 21.873 65,1 6.996 20,8 2,5
Bach 311 342 92 14,1 449 68,8 112 17,2 2,1
Berwang 305 325 84 13,3 408 64,8 138 21,9 1,6
Biberwier 311 349 79 12,0 428 64,8 153 23,2 2,6
Bichlbach 374 381 93 12,3 482 63,8 180 23,8 2,9
Breitenwang 754 715 197 13,4 972 66,2 300 20,4 2,2
Ehenbichl 389 439 126 15,2 490 59,2 212 25,6 5,8
Ehrwald 1.254 1.352 269 10,3 1.641 63,0 696 26,7 3,7
Elbigenalp 446 455 152 16,9 579 64,3 170 18,9 1,6
Elmen 183 208 59 15,1 231 59,1 101 25,8 2,0
Forchach 127 118 33 13,5 151 61,6 61 24,9 2,4
Grän 314 307 74 11,9 433 69,7 114 18,4 1,4
Gramais 18 22 3 7,5 25 62,5 12 30,0 5,0
Häselgehr 356 319 94 13,9 453 67,1 128 19,0 2,5
Heiterwang 277 262 82 15,2 344 63,8 113 21,0 1,7
Hinterhornbach 52 41 18 19,4 53 57,0 22 23,7 1,1
Höfen 638 636 186 14,6 804 63,1 284 22,3 3,1
Holzgau 188 199 54 14,0 252 65,1 81 20,9 2,8
Jungholz 150 141 33 11,3 191 65,6 67 23,0 2,7
Kaisers 38 35 8 11,0 46 63,0 19 26,0 2,7
Lechaschau 1.003 1.082 284 13,6 1.379 66,1 422 20,2 1,8
Lermoos 590 556 141 12,3 762 66,5 243 21,2 3,1
Musau 188 196 48 12,5 242 63,0 94 24,5 2,3
Namlos 38 21 3 5,1 43 72,9 13 22,0 1,7
Nesselwängle 235 224 74 16,1 288 62,7 97 21,1 1,7
Pfafflar 52 41 7 7,5 61 65,6 25 26,9 3,2
Pflach 817 789 261 16,3 1.074 66,9 271 16,9 1,6
Pinswang 206 212 82 19,6 237 56,7 99 23,7 1,4
Reutte 3.533 3.630 1.081 15,1 4.718 65,9 1.364 19,0 2,3
Schattwald 220 235 84 18,5 290 63,7 81 17,8 1,5
Stanzach 258 259 60 11,6 347 67,1 110 21,3 1,5
Steeg 332 329 106 16,0 440 66,6 115 17,4 1,4
Tannheim 576 587 174 15,0 788 67,8 201 17,3 1,9
Vils 759 748 214 14,2 973 64,6 320 21,2 3,6
Vorderhornbach 133 135 32 11,9 175 65,3 61 22,8 1,5
Wängle 482 497 142 14,5 635 64,9 202 20,6 3,6
Weißenbach am Lech 628 638 178 14,1 836 66,0 252 19,9 1,8
Zöblen 135 112 31 12,6 153 61,9 63 25,5 4,0
Schwaz 42.987 43.524 13.330 15,4 57.482 66,4 15.699 18,1 2,3
Achenkirch 1.140 1.120 262 11,6 1.473 65,2 525 23,2 3,2
Aschau im Zillertal 928 950 330 17,6 1.238 65,9 310 16,5 1,5
Brandberg 189 190 74 19,5 232 61,2 73 19,3 2,9
Bruck am Ziller 553 568 182 16,2 730 65,1 209 18,6 2,0
Buch in Tirol 1.335 1.261 353 13,6 1.760 67,8 483 18,6 2,0
Eben am Achensee 1.722 1.773 540 15,5 2.323 66,5 632 18,1 1,8
Finkenberg 720 718 164 11,4 961 66,8 313 21,8 3,1
Fügen 2.084 2.231 668 15,5 2.879 66,7 768 17,8 2,7
Fügenberg 745 765 261 17,3 1.025 67,9 224 14,8 1,8
Gallzein 360 351 154 21,7 446 62,7 111 15,6 1,0
Gerlos 396 407 125 15,6 512 63,8 166 20,7 3,4
Gerlosberg 248 238 90 18,5 326 67,1 70 14,4 1,2
Hainzenberg 366 363 120 16,5 476 65,3 133 18,2 1,5
Hart im Zillertal 815 817 275 16,9 1.108 67,9 249 15,3 1,9
Hippach 724 735 239 16,4 973 66,7 247 16,9 1,9
Jenbach 3.705 3.787 1.099 14,7 4.950 66,1 1.443 19,3 2,0
Kaltenbach 678 637 210 16,0 875 66,5 230 17,5 2,7
Mayrhofen 1.936 2.018 568 14,4 2.572 65,0 814 20,6 3,4
Pill 627 625 222 17,7 816 65,2 214 17,1 2,2
Ramsau im Zillertal 871 844 256 14,9 1.216 70,9 243 14,2 1,0
Ried im Zillertal 621 656 189 14,8 881 69,0 207 16,2 1,0
Rohrberg 288 282 104 18,2 393 68,9 73 12,8 1,9
Schlitters 773 789 263 16,8 1.062 68,0 237 15,2 1,9
Schwaz 6.977 7.234 2.026 14,3 9.420 66,3 2.765 19,5 2,8
Schwendau 902 941 323 17,5 1.213 65,8 307 16,7 1,6
Stans 1.107 1.101 380 17,2 1.477 66,9 351 15,9 2,1
Steinberg am Rofan 157 135 24 8,2 184 63,0 84 28,8 4,1
Strass im Zillertal 426 427 131 15,4 584 68,5 138 16,2 2,2
Stumm 928 985 308 16,1 1.275 66,6 330 17,3 2,4
Stummerberg 438 416 131 15,3 553 64,8 170 19,9 2,0
Terfens 1.180 1.112 421 18,4 1.510 65,9 361 15,8 1,6
Tux 977 966 295 15,2 1.317 67,8 331 17,0 3,1
Uderns 951 971 300 15,6 1.317 68,5 305 15,9 1,0
Vomp 2.671 2.746 858 15,8 3.570 65,9 989 18,3 2,5
Weer 886 879 268 15,2 1.218 69,0 279 15,8 1,7
Weerberg 1.300 1.208 467 18,6 1.618 64,5 423 16,9 1,8
Wiesing 1.077 1.094 305 14,0 1.456 67,1 410 18,9 2,3
Zell am Ziller 846 864 234 13,7 1.117 65,3 359 21,0 2,5
Zellberg 340 320 111 16,8 426 64,5 123 18,6 2,6
Tabelle 56: Gemeindetabelle 3.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Tiroler mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2023 Zweitwohnsitze 2023
absolut Anteil in % Veränderung zu 2022 in % darunter Staatsangehörige von
EU-Staaten jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei absolut Quote
17 18 19 20 21 22 23 24
Tirol 139.723 18,1 6,4 87.796 19.652 11.415 143.549 18,6
Innsbruck-Stadt 39.850 30,3 5,7 21.703 5.163 2.773 31.828 24,2
Imst 8.248 13,2 9,4 5.240 886 821 8.460 13,5
Arzl im Pitztal 295 9,4 3,5 198 16 44 161 5,1
Haiming 508 10,4 1,0 258 59 75 375 7,7
Imst 2.214 19,9 8,8 1.008 190 481 723 6,5
Imsterberg 22 2,7 -12,0 20 - 1 48 5,8
Jerzens 113 12,1 13,0 100 10 1 219 23,5
Karres 17 2,6 21,4 14 - - 33 5,1
Karrösten 46 6,5 7,0 40 1 - 62 8,8
Längenfeld 662 13,5 16,3 505 94 11 624 12,8
Mieming 491 12,4 4,0 403 30 11 430 10,9
Mils bei Imst 58 8,9 38,1 37 2 7 64 9,8
Mötz 183 13,4 6,4 124 25 12 54 4,0
Nassereith 225 10,1 6,6 141 11 18 148 6,7
Obsteig 292 19,1 66,9 154 7 5 195 12,8
Oetz 336 14,1 4,0 219 44 13 325 13,7
Rietz 170 6,8 7,6 126 20 3 101 4,0
Roppen 208 10,9 6,1 149 21 19 149 7,8
St. Leonhard im Pitztal 182 12,5 18,2 146 12 - 388 26,7
Sautens 289 18,1 -2,7 217 47 15 202 12,6
Silz 231 8,9 3,1 144 18 23 619 23,8
Sölden 588 19,0 11,6 450 149 10 2.919 94,6
Stams 183 11,6 9,6 129 18 12 102 6,4
Tarrenz 278 9,8 19,3 134 10 44 139 4,9
Umhausen 455 13,2 8,1 350 90 4 241 7,0
Wenns 202 9,4 3,1 174 12 12 139 6,5
Innsbruck-Land 27.123 14,7 6,7 16.212 3.833 2.707 20.357 11,0
Absam 711 9,7 4,1 486 131 56 562 7,7
Aldrans 400 14,3 2,0 303 27 1 342 12,2
Ampass 315 17,0 10,5 253 41 10 147 7,9
Axams 716 11,5 8,8 538 48 9 724 11,6
Baumkirchen 132 10,2 -0,8 110 23 3 112 8,7
Birgitz 165 10,9 -5,7 126 18 2 134 8,9
Ellbögen 53 4,6 20,5 41 10 - 124 10,7
Flaurling 130 10,0 - 74 34 4 82 6,3
Fritzens 193 8,8 8,4 142 28 2 139 6,4
Fulpmes 846 18,6 8,6 438 47 254 415 9,1
Gnadenwald 66 7,7 -7,0 57 3 - 143 16,7
Götzens 513 12,4 1,8 374 45 2 338 8,2
Gries am Brenner 165 12,3 11,5 85 9 1 118 8,8
Gries im Sellrain 34 5,4 3,0 27 4 - 52 8,3
Grinzens 153 10,4 19,5 130 5 - 118 8,0
Gschnitz 34 7,5 17,2 29 6 - 46 10,2
Hall in Tirol 3.170 22,0 4,2 1.584 796 426 1.346 9,3
Hatting 168 11,1 6,3 120 12 1 98 6,5
Inzing 460 11,4 4,3 341 65 5 470 11,7
Kematen in Tirol 492 15,2 43,9 213 70 12 512 15,9
Kolsass 158 9,5 -1,2 125 26 2 121 7,3
Kolsassberg 57 6,8 3,6 45 11 - 93 11,0
Lans 162 13,9 26,6 95 14 2 167 14,3
Leutasch 681 27,2 7,8 531 74 6 699 27,9
Matrei am Brenner 360 10,2 -3,2 224 21 43 207 5,8
Mieders 335 16,8 3,1 212 18 74 301 15,1
Mils 536 11,6 5,5 352 59 16 549 11,9
Mutters 342 15,0 5,9 269 24 5 388 17,0
Natters 222 10,6 3,7 162 30 2 343 16,3
Navis 96 4,7 -2,0 83 6 1 128 6,2
Neustift im Stubaital 804 16,0 14,0 578 50 49 874 17,4
Oberhofen im Inntal 201 10,6 8,6 115 17 22 122 6,5
Obernberg am Brenner 37 9,2 27,6 32 1 - 36 9,0
Oberperfuss 173 5,6 -1,7 130 25 1 225 7,3
Patsch 123 10,8 8,8 98 11 - 97 8,5
Pettnau 101 9,2 5,2 71 9 3 93 8,4
Pfaffenhofen 203 15,8 20,1 106 30 17 112 8,7
Polling in Tirol 162 11,9 20,9 110 11 6 71 5,2
Ranggen 95 8,4 8,0 74 3 2 103 9,2
Reith bei Seefeld 444 28,6 16,5 289 27 1 310 19,9
Rinn 190 9,8 5,6 129 11 2 254 13,1
Rum 1.470 15,7 4,9 695 316 173 1.304 13,9
St. Sigmund im Sellrain 27 14,4 - 17 - - 56 29,9
Scharnitz 460 31,9 12,5 344 20 - 200 13,9
Schmirn 23 2,6 -8,0 20 2 - 81 9,3
Schönberg im Stubaital 209 19,3 -3,2 132 24 23 136 12,5
Seefeld in Tirol 1.300 36,2 8,5 878 241 9 1.530 42,5
Sellrain 70 5,2 -7,9 66 1 1 101 7,6
Sistrans 225 9,8 7,1 168 6 1 308 13,5
Steinach am Brenner 549 14,9 2,8 266 75 26 576 15,6
Telfes im Stubai 201 12,4 4,7 144 4 17 250 15,5
Telfs 3.289 20,2 2,6 1.267 443 1.052 1.118 6,9
Thaur 576 13,4 19,5 356 63 9 432 10,0
Trins 100 7,3 11,1 93 1 1 162 11,8
Tulfes 174 10,3 0,6 134 26 2 182 10,7
Unterperfuss 30 12,6 -3,2 20 1 - 37 15,5
Vals 25 4,8 38,9 25 - - 52 9,9
Völs 1.066 14,8 9,3 537 194 85 831 11,6
Volders 489 10,8 0,2 258 50 83 328 7,2
Wattenberg 31 4,0 - 31 - - 62 8,0
Wattens 1.201 14,7 10,4 649 304 110 533 6,5
Wildermieming 102 10,2 - 91 8 1 88 8,8
Zirl 1.108 13,5 8,0 720 154 72 675 8,2
Kitzbühel 13.151 20,0 5,5 10.425 1.496 426 27.221 41,4
Aurach bei Kitzbühel 254 22,4 9,0 224 15 3 679 59,8
Brixen im Thale 378 14,1 9,6 331 22 9 2.258 84,2
Fieberbrunn 785 17,1 10,4 546 57 10 1.822 39,8
Going am Wilden Kaiser 454 23,3 - 394 56 3 709 36,4
Hochfilzen 175 13,5 2,3 164 8 1 268 20,7
Hopfgarten im Brixental 730 12,7 9,0 552 84 58 1.713 29,8
Itter 132 11,2 -6,4 113 3 1 251 21,2
Jochberg 250 16,5 -2,3 193 12 3 1.087 71,7
Kirchberg in Tirol 1.237 23,3 -0,7 927 122 61 3.256 61,4
Kirchdorf in Tirol 703 17,2 1,7 565 78 49 1.089 26,7
Kitzbühel 2.135 25,8 6,4 1.678 290 66 5.632 67,9
Kössen 990 21,9 4,3 907 100 3 875 19,3
Oberndorf in Tirol 466 19,4 15,9 389 48 5 688 28,6
Reith bei Kitzbühel 449 25,9 3,7 391 6 14 1.184 68,2
St. Jakob in Haus 112 13,6 3,7 102 6 1 222 26,9
St. Johann in Tirol 2.385 24,1 8,6 1.693 435 128 1.991 20,1
St. Ulrich am Pillersee 473 24,0 14,0 407 33 1 445 22,6
Schwendt 209 22,8 5,6 189 12 - 181 19,8
Waidring 306 14,8 -0,6 262 32 2 568 27,4
Westendorf 528 14,4 -0,6 398 77 8 2.303 62,7
Kufstein 21.804 19,3 5,4 14.285 3.337 2.049 15.636 13,8
Alpbach 287 11,2 9,5 233 9 1 646 25,1
Angath 108 10,6 10,2 74 17 14 75 7,3
Angerberg 135 7,0 -10,0 116 6 1 171 8,8
Bad Häring 518 17,4 14,3 345 49 32 240 8,1
Brandenberg 120 7,7 9,1 116 2 - 185 11,8
Breitenbach am Inn 321 9,1 4,9 250 29 8 227 6,5
Brixlegg 538 17,6 3,5 368 112 39 251 8,2
Ebbs 970 16,5 10,9 793 88 38 446 7,6
Ellmau 729 25,2 4,1 629 95 16 1.759 60,7
Erl 352 21,9 7,0 313 11 6 147 9,2
Kirchbichl 851 14,2 5,2 594 95 94 394 6,6
Kramsach 570 11,3 14,7 431 58 28 384 7,6
Kufstein 6.199 31,1 5,7 3.464 1.260 865 1.825 9,2
Kundl 797 16,3 3,6 515 225 47 452 9,2
Langkampfen 586 13,8 6,0 492 45 22 338 8,0
Mariastein 59 13,1 -13,2 53 - - 44 9,7
Münster 323 9,1 4,9 266 23 21 190 5,3
Niederndorf 452 15,7 2,3 400 18 8 260 9,0
Niederndorferberg 105 14,3 -1,9 104 - - 98 13,3
Radfeld 428 16,7 5,7 245 64 102 247 9,6
Rattenberg 182 39,7 12,3 76 10 4 40 8,7
Reith im Alpbachtal 402 14,4 -1,2 276 59 15 358 12,8
Rettenschöss 87 15,2 6,1 85 - - 104 18,2
Scheffau am Wilden Kaiser 310 19,6 - 273 23 1 607 38,3
Schwoich 277 10,7 2,6 252 16 1 335 12,9
Söll 539 14,4 6,3 391 47 20 943 25,2
Thiersee 563 17,8 7,0 508 59 3 1.066 33,7
Walchsee 483 22,5 1,0 414 37 22 1.460 67,9
Wildschönau 530 12,2 1,9 455 12 7 1.601 36,9
Wörgl 3.983 27,7 5,0 1.754 868 634 743 5,2
Landeck 5.320 11,8 8,3 3.115 764 770 12.443 27,7
Faggen 28 7,2 3,7 23 1 3 9 2,3
Fendels 24 8,5 9,1 22 - - 37 13,1
Fiss 175 16,3 14,4 132 14 5 888 82,8
Fließ 218 7,0 -1,4 189 6 - 171 5,5
Flirsch 174 16,7 32,8 111 60 2 104 10,0
Galtür 73 9,2 2,8 62 10 - 486 61,4
Grins 68 5,0 -6,8 42 11 8 122 9,0
Ischgl 150 9,3 19,0 114 23 2 2.359 145,7
Kappl 131 5,1 8,3 106 3 - 553 21,7
Kaunerberg 20 4,4 -9,1 17 - - 30 6,6
Kaunertal 56 8,8 21,7 45 1 1 137 21,6
Kauns 33 6,2 57,1 29 - - 25 4,7
Ladis 53 9,7 29,3 37 1 2 216 39,6
Landeck 1.360 17,9 1,4 484 231 494 704 9,3
Nauders 252 16,1 5,0 204 10 19 634 40,4
Pettneu am Arlberg 196 13,3 14,6 115 42 4 230 15,6
Pfunds 292 11,2 17,7 202 33 22 291 11,2
Pians 90 11,4 16,9 40 39 1 63 8,0
Prutz 293 15,6 9,3 183 39 50 120 6,4
Ried im Oberinntal 205 15,5 20,6 140 51 7 320 24,2
St. Anton am Arlberg 454 19,2 3,9 222 91 - 2.590 109,7
Schönwies 108 6,2 0,9 55 12 29 126 7,2
See 70 5,7 -2,8 60 10 - 262 21,2
Serfaus 167 14,1 15,2 138 17 3 1.345 113,4
Spiss 20 19,4 33,3 13 - - 23 22,3
Stanz bei Landeck 23 4,0 - 16 2 - 54 9,4
Strengen 53 4,3 8,2 44 - - 73 6,0
Tobadill 35 6,9 - 31 1 - 40 7,9
Tösens 69 9,1 4,5 55 11 - 34 4,5
Zams 430 11,9 15,6 184 45 118 397 11,0
Lienz 3.105 6,4 6,3 2.193 434 37 7.657 15,7
Abfaltersbach 24 3,7 20,0 21 - - 131 20,3
Ainet 27 2,9 -6,9 23 - - 145 15,8
Amlach 39 7,5 18,2 27 1 - 77 14,8
Anras 43 3,5 2,4 43 - - 156 12,7
Assling 70 4,0 18,6 59 3 - 220 12,5
Außervillgraten 13 1,8 62,5 8 1 - 113 15,5
Dölsach 141 6,1 3,7 109 9 1 295 12,8
Gaimberg 42 4,8 16,7 35 2 - 189 21,5
Heinfels 84 8,3 12,0 80 4 - 138 13,7
Hopfgarten in Defereggen 24 3,6 -4,0 23 1 - 101 15,2
Innervillgraten 21 2,3 - 21 - - 90 10,0
Iselsberg-Stronach 49 8,0 -7,5 43 1 - 136 22,3
Kals am Großglockner 72 6,5 10,8 70 - - 294 26,4
Kartitsch 34 4,5 9,7 34 1 - 204 27,0
Lavant 11 3,2 -8,3 11 - - 45 13,1
Leisach 44 6,2 4,8 33 8 - 119 16,8
Lienz 1.417 11,8 5,9 758 325 24 2.075 17,3
Matrei in Osttirol 103 2,2 13,2 85 1 - 516 11,2
Nikolsdorf 57 6,5 7,5 55 - - 112 12,7
Nußdorf-Debant 191 5,6 7,9 130 48 6 473 13,9
Oberlienz 61 4,1 7,0 48 7 3 159 10,8
Obertilliach 14 2,1 -6,7 10 1 - 123 18,3
Prägraten am Großvenediger 30 2,6 -16,7 29 1 - 144 12,7
St. Jakob in Defereggen 41 5,0 -2,4 34 - - 334 41,1
St. Johann im Walde 8 2,6 -20,0 8 1 - 14 4,6
St. Veit in Defereggen 25 4,0 19,0 23 1 - 195 31,1
Schlaiten 11 2,4 37,5 10 - - 62 13,7
Sillian 171 8,5 4,3 154 7 - 374 18,5
Strassen 53 6,6 3,9 52 1 - 139 17,4
Thurn 24 3,8 - 23 - - 98 15,6
Tristach 81 5,3 22,7 61 8 3 199 13,0
Untertilliach 15 7,1 -16,7 15 1 - 40 19,0
Virgen 65 2,9 3,2 58 1 - 147 6,7
Reutte 7.564 22,5 5,1 5.561 962 681 7.860 23,4
Bach 55 8,4 10,0 47 1 1 118 18,1
Berwang 158 25,1 28,5 132 31 4 413 65,6
Biberwier 155 23,5 13,1 138 7 3 453 68,6
Bichlbach 147 19,5 -3,3 128 25 - 91 12,1
Breitenwang 279 19,0 4,9 212 50 18 726 49,4
Ehenbichl 134 16,2 -1,5 98 19 5 206 24,9
Ehrwald 758 29,1 2,8 666 47 4 1.396 53,6
Elbigenalp 120 13,3 - 93 34 1 143 15,9
Elmen 51 13,0 - 46 1 - 63 16,1
Forchach 29 11,8 -6,5 23 6 - 34 13,9
Grän 191 30,8 7,9 120 58 1 302 48,6
Gramais 5 12,5 - 4 - - 23 57,5
Häselgehr 68 10,1 11,5 64 5 - 81 12,0
Heiterwang 70 13,0 7,7 64 2 1 74 13,7
Hinterhornbach 5 5,4 25,0 5 - - 11 11,8
Höfen 165 13,0 13,0 117 23 8 140 11,0
Holzgau 53 13,7 10,4 40 1 - 67 17,3
Jungholz 197 67,7 - 191 5 - 93 32,0
Kaisers 8 11,0 -27,3 7 1 - 17 23,3
Lechaschau 414 19,9 4,3 322 58 29 188 9,0
Lermoos 294 25,7 2,8 246 38 - 833 72,7
Musau 65 16,9 4,8 63 1 - 34 8,9
Namlos 11 18,6 - 11 - - 33 55,9
Nesselwängle 94 20,5 2,2 84 4 - 157 34,2
Pfafflar 12 12,9 - 12 - - 29 31,2
Pflach 428 26,7 1,4 331 47 39 181 11,3
Pinswang 108 25,8 -0,9 106 1 - 59 14,1
Reutte 2.184 30,5 7,2 1.044 395 550 717 10,0
Schattwald 104 22,9 7,2 90 9 - 121 26,6
Stanzach 82 15,9 -2,4 66 6 2 46 8,9
Steeg 37 5,6 2,8 29 1 - 127 19,2
Tannheim 326 28,0 3,5 291 29 10 338 29,1
Vils 360 23,9 5,3 334 12 1 120 8,0
Vorderhornbach 25 9,3 -3,8 21 3 - 59 22,0
Wängle 174 17,8 9,4 156 7 - 161 16,4
Weißenbach am Lech 148 11,7 2,1 119 28 3 122 9,6
Zöblen 50 20,2 6,4 41 7 1 84 34,0
Schwaz 13.558 15,7 8,9 9.062 2.777 1.151 12.087 14,0
Achenkirch 523 23,1 9,6 461 29 1 634 28,1
Aschau im Zillertal 224 11,9 -1,3 192 17 1 379 20,2
Brandberg 25 6,6 47,1 20 - - 38 10,0
Bruck am Ziller 61 5,4 -10,3 52 5 - 73 6,5
Buch in Tirol 266 10,2 12,7 184 54 20 169 6,5
Eben am Achensee 928 26,6 9,8 780 153 9 1.080 30,9
Finkenberg 213 14,8 9,8 167 25 - 459 31,9
Fügen 956 22,2 2,2 688 276 61 515 11,9
Fügenberg 145 9,6 19,8 134 14 - 371 24,6
Gallzein 34 4,8 21,4 28 1 - 52 7,3
Gerlos 124 15,4 9,7 109 21 - 921 114,7
Gerlosberg 19 3,9 -5,0 19 - - 104 21,4
Hainzenberg 77 10,6 -3,8 71 - - 181 24,8
Hart im Zillertal 141 8,6 -2,8 136 4 - 169 10,4
Hippach 132 9,0 - 109 52 - 183 12,5
Jenbach 1.741 23,2 12,7 752 475 383 361 4,8
Kaltenbach 247 18,8 2,1 187 55 11 214 16,3
Mayrhofen 1.007 25,5 5,4 762 297 3 1.151 29,1
Pill 90 7,2 -2,2 64 13 2 183 14,6
Ramsau im Zillertal 264 15,4 9,1 207 52 - 180 10,5
Ried im Zillertal 207 16,2 1,0 167 33 3 154 12,1
Rohrberg 31 5,4 - 28 5 - 67 11,8
Schlitters 239 15,3 3,9 161 29 57 82 5,2
Schwaz 2.550 17,9 10,0 1.276 677 374 882 6,2
Schwendau 263 14,3 27,7 202 57 - 189 10,3
Stans 241 10,9 9,5 161 36 26 136 6,2
Steinberg am Rofan 66 22,6 10,0 65 - - 143 49,0
Strass im Zillertal 72 8,4 -4,0 41 18 7 81 9,5
Stumm 183 9,6 -3,7 153 24 3 260 13,6
Stummerberg 26 3,0 -18,8 26 - - 106 12,4
Terfens 222 9,7 16,8 177 21 2 139 6,1
Tux 327 16,8 6,9 262 63 2 808 41,6
Uderns 277 14,4 15,4 234 35 6 192 10,0
Vomp 764 14,1 21,1 376 82 131 321 5,9
Weer 242 13,7 16,9 177 28 12 174 9,9
Weerberg 119 4,7 10,2 87 6 1 296 11,8
Wiesing 210 9,7 1,9 142 19 29 194 8,9
Zell am Ziller 266 15,6 10,8 180 92 7 313 18,3
Zellberg 36 5,5 2,9 25 9 - 133 20,2
Tabelle 57: Gemeindetabelle 4.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Natürliche Bevölkerungsbewegung 2022
Eheschließ­ungen Lebendgeborene Gestorbene
insgesamt unehelich mit ausländ. Staatsangeh. insgesamt im 1. Lebensjahr mit ausländ. Staatsangeh.
25 26 27 28 29 30 31
Tirol 4.285 7.428 3.471 1.206 6.959 19 473
Innsbruck-Stadt 672 1.116 485 385 1.257 5 104
Imst 367 637 307 73 554 1 35
Arzl im Pitztal 18 21 10 1 37 - 2
Haiming 26 50 27 5 40 - 2
Imst 69 122 59 24 111 - 10
Imsterberg 6 8 5 - 5 - -
Jerzens 8 15 10 2 8 - -
Karres 1 6 3 - 4 - -
Karrösten 3 7 4 - 7 - -
Längenfeld 26 59 24 10 37 - 5
Mieming 17 35 16 5 49 - 1
Mils bei Imst 6 13 4 1 4 - -
Mötz 7 22 6 3 7 - -
Nassereith 7 20 13 1 20 - 1
Obsteig 9 11 5 1 9 - 1
Oetz 10 18 7 1 14 - -
Rietz 20 22 14 - 19 - 1
Roppen 16 24 9 2 14 - 1
St. Leonhard im Pitztal 8 9 3 1 9 - -
Sautens 11 11 8 2 21 - 1
Silz 16 26 8 3 24 - 1
Sölden 15 33 24 2 33 - -
Stams 13 11 7 1 9 - 1
Tarrenz 14 33 15 2 25 1 4
Umhausen 27 42 18 4 27 - 2
Wenns 14 19 8 2 21 - 2
Innsbruck-Land 1.063 1.791 740 238 1.583 1 85
Absam 47 64 26 11 70 - 3
Aldrans 18 29 13 3 28 - 2
Ampass 14 14 8 2 15 - 2
Axams 40 57 24 2 70 - 2
Baumkirchen 10 13 6 2 6 - 1
Birgitz 12 9 3 2 5 - -
Ellbögen 8 13 6 - 7 - -
Flaurling 15 14 6 4 8 - -
Fritzens 18 22 8 6 11 - -
Fulpmes 24 44 18 9 39 - 2
Gnadenwald 7 12 4 - 7 - -
Götzens 27 44 28 5 24 - 2
Gries am Brenner 2 14 5 3 6 - -
Gries im Sellrain 4 12 5 1 2 - -
Grinzens 10 19 8 1 11 - -
Gschnitz 4 5 3 - 4 - -
Hall in Tirol 64 150 55 41 188 - 17
Hatting 3 17 7 - 7 - 1
Inzing 29 43 15 5 36 - 3
Kematen in Tirol 19 36 18 3 14 - 1
Kolsass 7 14 6 1 13 - 1
Kolsassberg 6 10 5 - 7 - -
Lans 5 13 6 2 7 - -
Leutasch 9 21 12 4 23 1 4
Matrei am Brenner 28 40 18 3 49 - 1
Mieders 9 24 5 3 14 - -
Mils 30 43 20 7 44 - -
Mutters 14 20 8 1 14 - -
Natters 15 23 8 - 34 - -
Navis 8 17 11 - 10 - -
Neustift im Stubaital 34 44 21 7 33 - 4
Oberhofen im Inntal 11 15 10 2 12 - -
Obernberg am Brenner 1 9 2 2 1 - -
Oberperfuss 15 35 17 1 20 - 3
Patsch 7 8 5 1 4 - -
Pettnau 7 13 5 2 8 - -
Pfaffenhofen 13 22 7 1 9 - -
Polling in Tirol 9 13 6 1 4 - -
Ranggen 7 14 5 - 4 - -
Reith bei Seefeld 11 17 7 1 14 - 2
Rinn 11 20 9 3 11 - -
Rum 39 83 32 16 65 - 1
St. Sigmund im Sellrain - 2 1 - 1 - -
Scharnitz 4 10 6 2 13 - 1
Schmirn 4 8 3 - 5 - -
Schönberg im Stubaital 8 6 2 1 9 - 1
Seefeld in Tirol 14 29 11 6 36 - 5
Sellrain 7 10 3 - 11 - -
Sistrans 10 15 8 1 18 - 1
Steinach am Brenner 20 38 19 7 33 - 1
Telfes im Stubai 17 14 7 - 15 - -
Telfs 107 152 46 20 142 - 10
Thaur 34 54 18 12 25 - 2
Trins 11 14 5 - 13 - -
Tulfes 6 20 8 3 8 - -
Unterperfuss 2 5 - - 14 - 1
Vals 2 4 3 - 6 - -
Völs 34 62 23 8 88 - -
Volders 24 33 17 2 25 - -
Wattenberg 7 6 4 - 2 - -
Wattens 37 81 31 12 106 - 8
Wildermieming 9 7 4 - 7 - -
Zirl 35 72 30 6 48 - 3
Kitzbühel 366 588 313 83 630 2 66
Aurach bei Kitzbühel 7 11 6 1 12 - 1
Brixen im Thale 11 31 20 - 27 - 2
Fieberbrunn 34 41 20 4 44 - 4
Going am Wilden Kaiser 4 19 11 1 11 - 1
Hochfilzen 8 13 4 2 3 - -
Hopfgarten im Brixental 41 61 30 7 61 - 5
Itter 4 11 7 1 9 - -
Jochberg 9 6 4 2 12 - 1
Kirchberg in Tirol 30 38 20 6 48 - 7
Kirchdorf in Tirol 23 35 20 6 31 - 5
Kitzbühel 40 49 23 9 110 1 6
Kössen 26 51 29 6 35 - 5
Oberndorf in Tirol 20 27 13 3 45 - 5
Reith bei Kitzbühel 7 14 7 - 19 - 4
St. Jakob in Haus 6 11 7 - 4 - -
St. Johann in Tirol 50 83 45 24 82 - 9
St. Ulrich am Pillersee 12 23 10 3 9 - 4
Schwendt 5 14 9 2 10 - -
Waidring 11 18 11 1 15 - 4
Westendorf 18 32 17 5 43 1 3
Kufstein 631 1.142 533 197 976 3 77
Alpbach 14 27 19 2 18 - 1
Angath 5 12 6 1 12 - -
Angerberg 17 12 7 1 10 - -
Bad Häring 14 27 11 7 31 - -
Brandenberg 8 21 8 1 11 - 1
Breitenbach am Inn 14 36 20 3 19 - 2
Brixlegg 28 30 12 6 32 - -
Ebbs 29 65 27 12 63 - 10
Ellmau 15 26 11 4 20 - 2
Erl 5 26 17 3 11 1 -
Kirchbichl 42 54 22 9 53 - 1
Kramsach 33 45 23 6 51 - 1
Kufstein 101 203 83 51 193 1 20
Kundl 27 49 22 7 49 - 3
Langkampfen 22 47 25 8 35 - 2
Mariastein 1 - - - 2 - -
Münster 21 29 16 2 27 - -
Niederndorf 19 23 11 3 12 - 2
Niederndorferberg 2 9 5 - 8 - 2
Radfeld 17 24 10 2 13 - -
Rattenberg 2 6 2 2 4 - 1
Reith im Alpbachtal 14 39 19 2 23 - 1
Rettenschöss 4 3 2 - 3 - -
Scheffau am Wilden Kaiser 13 11 5 2 30 - 1
Schwoich 13 25 16 2 22 - 1
Söll 18 34 17 3 16 - -
Thiersee 11 23 13 - 17 - 6
Walchsee 17 23 12 3 13 1 1
Wildschönau 30 44 29 4 35 - 2
Wörgl 75 169 63 51 143 - 17
Landeck 253 508 231 50 407 1 16
Faggen 3 5 2 1 3 - -
Fendels 4 1 1 - 4 - -
Fiss 6 12 6 - 6 - 1
Fließ 18 42 20 4 20 - 1
Flirsch 7 14 6 1 17 - 1
Galtür 7 15 10 1 7 - -
Grins 5 17 7 2 21 - -
Ischgl 5 21 13 - 4 - -
Kappl 7 23 8 - 22 - -
Kaunerberg 2 3 1 - 2 - 1
Kaunertal 2 9 2 1 9 - -
Kauns 6 8 4 2 1 - -
Ladis 5 7 7 - 4 - -
Landeck 43 81 34 15 82 1 6
Nauders 6 20 9 3 12 - -
Pettneu am Arlberg 10 19 11 - 11 - -
Pfunds 19 25 10 2 23 - -
Pians 2 5 2 1 6 - 1
Prutz 22 24 8 3 9 - 2
Ried im Oberinntal 9 22 10 5 12 - -
St. Anton am Arlberg 14 27 9 3 27 - -
Schönwies 11 18 11 1 9 - -
See 4 15 8 2 11 - -
Serfaus 5 13 8 1 8 - -
Spiss - 1 1 - 3 - -
Stanz bei Landeck - 7 2 - 4 - -
Strengen 8 11 2 - 13 - -
Tobadill 4 8 3 - 5 - 1
Tösens 5 4 2 - 7 - 1
Zams 14 31 14 2 45 - 1
Lienz 263 478 280 23 531 4 14
Abfaltersbach 1 11 3 - 7 - -
Ainet 5 8 5 - 4 - -
Amlach 5 7 4 1 2 - -
Anras 6 16 6 - 13 - -
Assling 17 19 11 1 21 1 -
Außervillgraten 5 6 - - 6 - -
Dölsach 17 20 12 1 22 - 1
Gaimberg 6 9 6 - 6 - -
Heinfels 5 10 3 1 6 - -
Hopfgarten in Defereggen 3 6 2 - 4 - -
Innervillgraten 4 12 8 - 10 - -
Iselsberg-Stronach 2 2 2 - 4 - -
Kals am Großglockner 6 14 10 - 11 - -
Kartitsch 5 6 5 - 8 - -
Lavant 4 8 1 - 5 1 -
Leisach 4 4 3 - 6 - -
Lienz 58 108 56 12 176 - 6
Matrei in Osttirol 22 55 41 - 59 - 2
Nikolsdorf 5 10 6 1 8 - -
Nußdorf-Debant 23 33 22 1 46 1 1
Oberlienz 6 12 6 1 11 1 -
Obertilliach 6 11 7 - 6 - 1
Prägraten am Großvenediger 9 10 6 - 10 - -
St. Jakob in Defereggen 3 9 6 1 7 - -
St. Johann im Walde - 3 3 - 2 - -
St. Veit in Defereggen - 3 3 - 4 - -
Schlaiten 2 3 1 - 6 - -
Sillian 8 22 14 1 25 - 1
Strassen 4 9 5 - 4 - -
Thurn 4 1 - - 5 - 1
Tristach 5 9 8 2 8 - -
Untertilliach 1 2 2 - 1 - -
Virgen 12 20 13 - 18 - 1
Reutte 177 281 135 53 301 - 30
Bach 3 2 1 1 6 - -
Berwang 6 7 4 3 4 - -
Biberwier 2 5 2 1 6 - -
Bichlbach 2 4 1 1 5 - -
Breitenwang 7 10 4 2 8 - 1
Ehenbichl 6 7 5 - 41 - 2
Ehrwald 9 19 10 6 20 - 2
Elbigenalp 2 6 2 2 8 - -
Elmen 1 5 5 1 9 - -
Forchach - 4 3 - 4 - -
Grän 1 5 2 - 5 - -
Gramais - - - - - - -
Häselgehr 2 7 4 - 6 - -
Heiterwang 1 5 2 - 2 - 1
Hinterhornbach - 1 1 - 1 - -
Höfen 4 8 4 1 6 - -
Holzgau 4 3 - - 1 - -
Jungholz 2 1 1 1 3 - -
Kaisers 1 - - - - - -
Lechaschau 12 15 8 2 12 - -
Lermoos 5 12 6 4 11 - 2
Musau 3 1 1 1 3 - -
Namlos - - - - 1 - -
Nesselwängle 3 2 - - 7 - -
Pfafflar - - - - 1 - -
Pflach 18 10 3 4 5 - -
Pinswang 3 3 2 1 2 - 1
Reutte 34 69 22 15 71 - 14
Schattwald 3 10 4 2 4 - -
Stanzach 3 7 5 1 2 - 1
Steeg 4 6 5 - 7 - 1
Tannheim 7 12 7 1 3 - 1
Vils 8 12 7 2 14 - 1
Vorderhornbach 4 2 1 - 1 - -
Wängle 9 10 7 1 8 - -
Weißenbach am Lech 8 9 4 - 10 - 2
Zöblen - 2 2 - 4 - 1
Schwaz 493 887 447 104 720 2 46
Achenkirch 10 14 6 4 21 - 3
Aschau im Zillertal 10 17 10 - 7 - -
Brandberg 5 4 1 - - - -
Bruck am Ziller 8 18 8 - 7 - -
Buch in Tirol 17 17 7 2 24 - -
Eben am Achensee 18 46 15 10 22 - 4
Finkenberg 13 10 7 1 12 - -
Fügen 26 40 25 5 55 - 2
Fügenberg 8 21 12 - 5 - -
Gallzein 5 10 7 - 3 - -
Gerlos 3 8 5 1 2 - -
Gerlosberg 4 10 9 - 5 - -
Hainzenberg 3 8 5 - 3 - -
Hart im Zillertal 8 16 10 1 14 - 1
Hippach 7 17 11 2 10 - -
Jenbach 45 63 21 13 64 - 4
Kaltenbach 4 19 13 3 10 - 2
Mayrhofen 15 42 24 7 70 - 4
Pill 8 16 7 - 3 - -
Ramsau im Zillertal 14 15 9 2 9 - 1
Ried im Zillertal 4 18 8 5 3 - -
Rohrberg 4 8 8 - 2 - -
Schlitters 5 22 15 3 7 - 3
Schwaz 92 130 54 19 174 - 11
Schwendau 7 31 13 5 8 - 1
Stans 17 29 13 - 14 - -
Steinberg am Rofan - - - - 2 - -
Strass im Zillertal 3 6 2 - 3 - -
Stumm 12 26 18 1 12 - 1
Stummerberg 2 6 4 - 7 1 1
Terfens 15 36 18 3 10 - -
Tux 14 13 9 2 18 1 2
Uderns 8 18 16 1 11 - 1
Vomp 24 58 24 8 39 - 4
Weer 14 13 4 3 20 - 1
Weerberg 15 25 11 1 12 - -
Wiesing 14 21 9 2 13 - -
Zell am Ziller 10 12 6 - 15 - -
Zellberg 2 4 3 - 4 - -
Tabelle 58: Gemeindetabelle 5.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wanderungen 2022
Zuzüge Wegzüge Wanderungssaldo Umzüge in den Gemeinden
Inland Ausland Inland Ausland Inland Ausland Insgesamt
32 33 34 35 36 37 38 39
Tirol 32.846 20.780 34.002 12.857 -1.156 7.923 6.767 28.837
Innsbruck-Stadt 5.372 6.042 6.470 4.016 -1.098 2.026 928 11.142
Imst 2.594 1.365 2.354 789 240 576 816 1.755
Arzl im Pitztal 101 59 125 37 -24 22 -2 74
Haiming 240 41 195 38 45 3 48 125
Imst 551 290 484 156 67 134 201 584
Imsterberg 15 6 20 2 -5 4 -1 12
Jerzens 24 18 28 9 -4 9 5 15
Karres 26 1 12 3 14 -2 12 5
Karrösten 41 3 39 - 2 3 5 25
Längenfeld 119 161 147 70 -28 91 63 150
Mieming 161 64 144 53 17 11 28 103
Mils bei Imst 37 21 22 15 15 6 21 14
Mötz 44 14 46 7 -2 7 5 24
Nassereith 102 29 87 20 15 9 24 68
Obsteig 177 35 79 7 98 28 126 29
Oetz 86 85 104 36 -18 49 31 53
Rietz 69 43 95 10 -26 33 7 50
Roppen 75 13 70 12 5 1 6 39
St. Leonhard im Pitztal 42 67 35 42 7 25 32 36
Sautens 49 34 72 35 -23 -1 -24 22
Silz 85 31 62 29 23 2 25 44
Sölden 123 192 147 115 -24 77 53 92
Stams 87 29 60 24 27 5 32 40
Tarrenz 127 65 122 21 5 44 49 42
Umhausen 126 44 104 30 22 14 36 79
Wenns 87 20 55 18 32 2 34 30
Innsbruck-Land 9.090 3.748 8.937 2.275 153 1.473 1.626 4.686
Absam 301 45 298 45 3 - 3 155
Aldrans 133 75 147 73 -14 2 -12 27
Ampass 105 72 94 52 11 20 31 24
Axams 343 103 331 44 12 59 71 187
Baumkirchen 43 19 63 20 -20 -1 -21 7
Birgitz 104 14 81 16 23 -2 21 7
Ellbögen 18 8 20 1 -2 7 5 13
Flaurling 59 6 77 9 -18 -3 -21 24
Fritzens 104 20 97 24 7 -4 3 32
Fulpmes 220 66 153 50 67 16 83 141
Gnadenwald 39 7 27 8 12 -1 11 12
Götzens 204 52 221 29 -17 23 6 56
Gries am Brenner 94 16 90 13 4 3 7 15
Gries im Sellrain 15 11 10 15 5 -4 1 11
Grinzens 70 23 74 12 -4 11 7 7
Gschnitz 15 16 15 12 - 4 4 9
Hall in Tirol 853 357 790 284 63 73 136 430
Hatting 55 15 67 7 -12 8 -4 18
Inzing 200 48 189 41 11 7 18 83
Kematen in Tirol 323 55 160 13 163 42 205 109
Kolsass 60 9 68 9 -8 - -8 14
Kolsassberg 35 5 32 1 3 4 7 14
Lans 68 23 53 5 15 18 33 13
Leutasch 148 100 133 77 15 23 38 98
Matrei am Brenner 139 35 157 38 -18 -3 -21 84
Mieders 112 39 104 38 8 1 9 53
Mils 270 72 291 60 -21 12 -9 78
Mutters 103 57 97 30 6 27 33 43
Natters 74 26 84 18 -10 8 -2 21
Navis 54 13 77 9 -23 4 -19 17
Neustift im Stubaital 172 150 160 47 12 103 115 170
Oberhofen im Inntal 86 24 96 10 -10 14 4 29
Obernberg am Brenner 11 76 84 2 -73 74 1 43
Oberperfuss 91 27 126 16 -35 11 -24 47
Patsch 45 21 30 19 15 2 17 7
Pettnau 60 6 43 7 17 -1 16 23
Pfaffenhofen 91 18 61 15 30 3 33 58
Polling in Tirol 111 12 62 3 49 9 58 46
Ranggen 49 12 48 14 1 -2 -1 17
Reith bei Seefeld 174 181 217 43 -43 138 95 26
Rinn 59 16 77 10 -18 6 -12 6
Rum 465 101 456 81 9 20 29 386
St. Sigmund im Sellrain 6 2 7 1 -1 1 - -
Scharnitz 101 43 67 25 34 18 52 49
Schmirn 9 3 29 - -20 3 -17 6
Schönberg im Stubaital 69 36 72 37 -3 -1 -4 13
Seefeld in Tirol 180 455 414 132 -234 323 89 224
Sellrain 39 13 52 14 -13 -1 -14 9
Sistrans 91 23 82 21 9 2 11 18
Steinach am Brenner 176 36 189 27 -13 9 -4 127
Telfes im Stubai 66 19 69 16 -3 3 - 11
Telfs 661 289 616 207 45 82 127 777
Thaur 204 263 187 184 17 79 96 66
Trins 54 14 30 3 24 11 35 22
Tulfes 62 16 74 9 -12 7 -5 25
Unterperfuss 9 11 12 2 -3 9 6 3
Vals 9 5 10 2 -1 3 2 8
Völs 483 119 367 63 116 56 172 200
Volders 254 77 317 37 -63 40 -23 57
Wattenberg 44 7 44 8 - -1 -1 16
Wattens 392 142 347 95 45 47 92 185
Wildermieming 36 16 32 13 4 3 7 13
Zirl 370 108 360 59 10 49 59 197
Kitzbühel 3.041 2.389 3.352 1.530 -311 859 548 2.018
Aurach bei Kitzbühel 39 54 59 37 -20 17 -3 21
Brixen im Thale 90 74 87 37 3 37 40 44
Fieberbrunn 807 286 927 105 -120 181 61 142
Going am Wilden Kaiser 78 110 125 76 -47 34 -13 63
Hochfilzen 56 18 46 18 10 - 10 13
Hopfgarten im Brixental 216 110 188 59 28 51 79 236
Itter 47 23 66 19 -19 4 -15 14
Jochberg 46 72 49 81 -3 -9 -12 52
Kirchberg in Tirol 224 205 206 270 18 -65 -47 137
Kirchdorf in Tirol 122 146 233 71 -111 75 -36 109
Kitzbühel 302 345 294 210 8 135 143 320
Kössen 131 114 117 71 14 43 57 195
Oberndorf in Tirol 135 124 108 52 27 72 99 45
Reith bei Kitzbühel 49 84 66 47 -17 37 20 19
St. Jakob in Haus 35 18 44 14 -9 4 -5 4
St. Johann in Tirol 428 367 440 218 -12 149 137 405
St. Ulrich am Pillersee 55 112 67 54 -12 58 46 23
Schwendt 19 28 30 12 -11 16 5 12
Waidring 57 45 79 29 -22 16 -6 60
Westendorf 105 54 121 50 -16 4 -12 104
Kufstein 4.601 2.759 4.689 1.739 -88 1.020 932 3.680
Alpbach 59 65 51 37 8 28 36 43
Angath 47 8 47 - - 8 8 2
Angerberg 61 14 67 14 -6 - -6 25
Bad Häring 175 87 162 38 13 49 62 50
Brandenberg 23 19 31 9 -8 10 2 22
Breitenbach am Inn 72 45 106 28 -34 17 -17 53
Brixlegg 156 43 155 26 1 17 18 57
Ebbs 245 146 233 56 12 90 102 196
Ellmau 105 145 150 95 -45 50 5 70
Erl 39 65 48 39 -9 26 17 45
Kirchbichl 316 77 296 54 20 23 43 102
Kramsach 234 69 196 40 38 29 67 121
Kufstein 894 849 834 605 60 244 304 1.107
Kundl 214 39 185 37 29 2 31 230
Langkampfen 196 64 188 46 8 18 26 94
Mariastein 27 10 32 19 -5 -9 -14 7
Münster 177 39 155 17 22 22 44 127
Niederndorf 95 59 91 28 4 31 35 57
Niederndorferberg 14 8 13 4 1 4 5 21
Radfeld 102 58 137 33 -35 25 -10 45
Rattenberg 53 38 59 7 -6 31 25 4
Reith im Alpbachtal 131 85 161 70 -30 15 -15 59
Rettenschöss 5 13 12 8 -7 5 -2 2
Scheffau am Wilden Kaiser 83 48 75 24 8 24 32 21
Schwoich 97 28 88 16 9 12 21 58
Söll 106 89 135 60 -29 29 - 102
Thiersee 83 94 102 40 -19 54 35 63
Walchsee 91 58 84 50 7 8 15 53
Wildschönau 80 82 108 57 -28 25 -3 120
Wörgl 621 315 688 182 -67 133 66 724
Landeck 1.380 918 1.423 539 -43 379 336 1.281
Faggen 13 2 12 1 1 1 2 7
Fendels 11 8 8 4 3 4 7 2
Fiss 31 87 42 65 -11 22 11 22
Fließ 97 27 97 19 - 8 8 73
Flirsch 27 73 32 26 -5 47 42 38
Galtür 18 15 15 6 3 9 12 10
Grins 46 8 60 6 -14 2 -12 7
Ischgl 53 61 42 48 11 13 24 25
Kappl 47 18 51 9 -4 9 5 31
Kaunerberg 5 1 11 - -6 1 -5 6
Kaunertal 14 12 6 3 8 9 17 26
Kauns 31 8 28 1 3 7 10 14
Ladis 10 15 12 2 -2 13 11 24
Landeck 241 111 324 87 -83 24 -59 362
Nauders 22 32 31 27 -9 5 -4 51
Pettneu am Arlberg 27 58 46 22 -19 36 17 24
Pfunds 45 56 54 11 -9 45 36 89
Pians 28 13 32 5 -4 8 4 10
Prutz 64 40 64 16 - 24 24 34
Ried im Oberinntal 66 41 33 12 33 29 62 82
St. Anton am Arlberg 73 72 65 76 8 -4 4 99
Schönwies 56 21 52 13 4 8 12 23
See 16 16 41 20 -25 -4 -29 15
Serfaus 47 35 38 17 9 18 27 46
Spiss 1 6 1 1 - 5 5 -
Stanz bei Landeck 18 2 20 - -2 2 - 8
Strengen 22 3 36 3 -14 - -14 20
Tobadill 9 6 14 5 -5 1 -4 4
Tösens 24 11 25 3 -1 8 7 17
Zams 218 60 131 31 87 29 116 112
Lienz 1.402 408 1.422 291 -20 117 97 1.096
Abfaltersbach 23 3 24 2 -1 1 - 13
Ainet 25 4 42 3 -17 1 -16 21
Amlach 22 6 15 1 7 5 12 2
Anras 26 6 24 8 2 -2 - 11
Assling 42 16 50 4 -8 12 4 26
Außervillgraten 5 4 17 - -12 4 -8 7
Dölsach 65 15 59 15 6 - 6 21
Gaimberg 34 13 41 9 -7 4 -3 -
Heinfels 24 11 30 4 -6 7 1 29
Hopfgarten in Defereggen 6 3 20 5 -14 -2 -16 6
Innervillgraten 2 3 12 6 -10 -3 -13 13
Iselsberg-Stronach 30 5 18 12 12 -7 5 -
Kals am Großglockner 10 16 26 10 -16 6 -10 26
Kartitsch 26 4 23 3 3 1 4 6
Lavant 5 3 8 6 -3 -3 -6 12
Leisach 33 2 31 1 2 1 3 7
Lienz 478 185 370 105 108 80 188 559
Matrei in Osttirol 91 19 104 13 -13 6 -7 117
Nikolsdorf 23 1 33 4 -10 -3 -13 9
Nußdorf-Debant 114 15 117 10 -3 5 2 28
Oberlienz 48 8 44 6 4 2 6 16
Obertilliach 11 4 11 3 - 1 1 8
Prägraten am Großvenediger 14 5 28 5 -14 - -14 17
St. Jakob in Defereggen 13 1 13 11 - -10 -10 7
St. Johann im Walde 7 3 5 7 2 -4 -2 4
St. Veit in Defereggen 10 4 17 - -7 4 -3 3
Schlaiten 14 3 12 1 2 2 4 23
Sillian 55 16 73 17 -18 -1 -19 51
Strassen 28 6 28 4 - 2 2 6
Thurn 17 - 14 3 3 -3 - 2
Tristach 59 12 58 1 1 11 12 7
Untertilliach 4 - 9 5 -5 -5 -10 4
Virgen 38 12 46 7 -8 5 -3 35
Reutte 1.382 978 1.425 595 -43 383 340 901
Bach 26 15 22 6 4 9 13 6
Berwang 23 46 22 7 1 39 40 50
Biberwier 30 24 23 10 7 14 21 13
Bichlbach 20 17 35 12 -15 5 -10 11
Breitenwang 50 55 86 25 -36 30 -6 18
Ehenbichl 71 32 72 14 -1 18 17 18
Ehrwald 93 117 142 77 -49 40 -9 75
Elbigenalp 19 33 21 35 -2 -2 -4 16
Elmen 11 4 12 2 -1 2 1 6
Forchach 1 1 15 - -14 1 -13 2
Grän 44 37 44 25 - 12 12 14
Gramais - - - 1 - -1 -1 -
Häselgehr 15 8 19 2 -4 6 2 14
Heiterwang 19 20 22 14 -3 6 3 13
Hinterhornbach 1 - 2 - -1 - -1 -
Höfen 57 13 44 11 13 2 15 15
Holzgau 17 8 10 3 7 5 12 4
Jungholz - 26 3 28 -3 -2 -5 6
Kaisers 1 1 3 3 -2 -2 -4 2
Lechaschau 103 47 114 25 -11 22 11 28
Lermoos 62 47 72 28 -10 19 9 15
Musau 2 3 3 1 -1 2 1 3
Namlos - - 3 - -3 - -3 -
Nesselwängle 9 18 9 16 - 2 2 6
Pfafflar 1 1 1 1 - - - 2
Pflach 68 40 75 25 -7 15 8 35
Pinswang 9 14 10 13 -1 1 - 1
Reutte 416 190 312 107 104 83 187 381
Schattwald 8 23 25 11 -17 12 -5 16
Stanzach 25 2 16 6 9 -4 5 36
Steeg 16 - 18 2 -2 -2 -4 7
Tannheim 35 43 39 27 -4 16 12 43
Vils 36 44 37 27 -1 17 16 17
Vorderhornbach 6 1 14 1 -8 - -8 -
Wängle 40 24 29 13 11 11 22 5
Weißenbach am Lech 44 12 40 14 4 -2 2 22
Zöblen 4 12 11 3 -7 9 2 1
Schwaz 3.984 2.173 3.930 1.083 54 1.090 1.144 2.278
Achenkirch 88 91 100 38 -12 53 41 54
Aschau im Zillertal 62 37 81 27 -19 10 -9 29
Brandberg 15 3 11 1 4 2 6 4
Bruck am Ziller 28 16 73 5 -45 11 -34 10
Buch in Tirol 110 22 108 27 2 -5 -3 43
Eben am Achensee 141 193 144 99 -3 94 91 155
Finkenberg 63 47 57 38 6 9 15 20
Fügen 221 151 246 84 -25 67 42 105
Fügenberg 71 18 42 9 29 9 38 14
Gallzein 28 4 22 - 6 4 10 1
Gerlos 20 32 27 20 -7 12 5 6
Gerlosberg 6 4 11 3 -5 1 -4 4
Hainzenberg 25 20 49 9 -24 11 -13 5
Hart im Zillertal 59 11 68 12 -9 -1 -10 26
Hippach 35 18 41 10 -6 8 2 13
Jenbach 427 189 356 55 71 134 205 295
Kaltenbach 63 41 93 30 -30 11 -19 35
Mayrhofen 154 170 168 101 -14 69 55 168
Pill 54 4 30 8 24 -4 20 18
Ramsau im Zillertal 114 37 95 22 19 15 34 39
Ried im Zillertal 65 32 82 22 -17 10 -7 9
Rohrberg 5 1 18 1 -13 - -13 -
Schlitters 105 11 62 16 43 -5 38 52
Schwaz 807 319 592 165 215 154 369 727
Schwendau 71 79 63 28 8 51 59 34
Stans 63 34 97 16 -34 18 -16 38
Steinberg am Rofan 7 17 6 11 1 6 7 4
Strass im Zillertal 37 9 47 5 -10 4 -6 7
Stumm 64 24 75 19 -11 5 -6 32
Stummerberg 30 2 26 7 4 -5 -1 6
Terfens 115 31 116 17 -1 14 13 37
Tux 57 63 62 41 -5 22 17 65
Uderns 118 42 85 23 33 19 52 29
Vomp 310 275 423 63 -113 212 99 81
Weer 134 42 86 21 48 21 69 29
Weerberg 44 17 38 6 6 11 17 23
Wiesing 75 28 111 8 -36 20 -16 32
Zell am Ziller 80 33 88 10 -8 23 15 23
Zellberg 13 6 31 6 -18 - -18 6

12 Veröffentlichungen der Tiroler Landesstatistik

Die meisten der nachfolgend aufgelisteten Publikationen der Tiroler Landesstatistik können im Online-Archiv der Tiroler Landesstatistik https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/publikationen/ gefunden werden. Ältere Publikationen können auf Nachfrage in der Fachbereichsbibliothek eingesehen werden.

Gesamtüberblick für Tirol

  • Tirol in Zahlen 2023, Innsbruck September 2023, jährlich seit 1985 (bis 2019: “Tirol Daten 20…”)
  • Zahlen zur Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino - Ausgabe 2015, Innsbruck 2015
  • Tirol in der EU 1995 - 2010, Innsbruck 2010
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2019, Innsbruck Oktober 2019, 452 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2014, Innsbruck Oktober 2014, 420 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2009, Innsbruck Oktober 2009, 402 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2006, Innsbruck 2006, 381 S.

Wohnbevölkerung

  • Demographische Daten Tirol 2021, Innsbruck Dezember 2022, jährlich seit 1990 (früher: „Die Bevölkerung in den Gemeinden Tirols 19..“)
  • Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Registerzählung 2011, Innsbruck 2014, 143 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Volkszählung 2001, Innsbruck September 2004, 165 S.
  • Strukturdaten der Tiroler Bevölkerung, Ergebnisse der Volkszählung 1991 - Teil II, Innsbruck Dezember 1994, 73 S.
  • Die Wohnbevölkerung in Tirol, Ergebnisse der Volkszählung 1991, Innsbruck April 1993, 56 S.
  • Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck Oktober 1987, 73 S.
  • Bevölkerungsentwicklung 1981/82, Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung und der Personenstandserhebung 1982, Innsbruck Juli 1983, 15 S.
  • Volkszählung 1981, Endgültige Ergebnisse für Tirol, Innsbruck April 1983, 39 S.

Tourismus

  • Der Tourismus im Winter 2022/2023, Innsbruck September 2023, jährlich seit 1982/83
  • Der Tourismus im Sommer 2022, Innsbruck April 2023, jährlich seit 1983
  • Fremdenverkehrserhebung 2017 zur Aktualisierung des Emissionskatasters nach § 9 IG-L, Innsbruck 2017, 17 S.
  • Die Bedeutung des Tourismus für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Typisierung der Tiroler Fremdenverkehrsgemeinden - Ergebnisse einer statistischen Analyse, Innsbruck Jänner 1987, 101 S.

Kinderbetreuungseinrichtungen

  • Statistik der Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2022/2023, Innsbruck April 2023, jährlich seit 1982/83 (vor 2004/05: “Kindergärten in Tirol, Statistische Analyse des Arbeitsjahres 19..”)
  • Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2003/2004 – Angebot und zukünftiger Bedarf, Innsbruck, Juni 2004, 104 S.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2020, Innsbruck 2023, jährlich seit 2007
  • Die Tiroler Wirtschaft im zweiten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2009, Innsbruck 2011, 22 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2008, Innsbruck 2010, 22 S.
  • Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den Tiroler Arbeitsmarkt, Innsbruck 2010, 7 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung der Jahre 2002 bis 2006, Innsbruck 2009, 25 S.
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil A: Analysen und Maßnahmen. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil B: Statistische Auswertung einer schriftlichen Befragung. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991

Soziales, Armut und Lohnstruktur

  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2018 - Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, Innsbruck Jänner 2023, 61 S.
  • Armut und soziale Eingliederung in Tirol - Ergebnisse aus EU-SILC 2019 bis EU-SILC 2021, Innsbruck 2023, jährlich seit 2005
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol, Innsbruck August 2018, 30 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2014, Innsbruck 2017, 76 S.
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol - Gender Pay Gap, Innsbruck Dezember 2009, 13 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2010, Innsbruck 2013, 56 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2006, Innsbruck November 2009, 29 S.
  • Die Auswirkungen der Fußball-EM auf die Lebensmittelpreise, Innsbruck Februar 2009, 4 S.
  • Familie in Tirol - Eine Situationsanalyse mittels Daten der amtlichen Statistik, Innsbruck Februar 1987, 56 S.
  • Jugend und Erwerbstätigkeit - Zur quantitativen Arbeitsmarktnachfrage der Tiroler Jugendlichen 1971 bis 1986, Innsbruck Mai 1986, 37 S.
  • Jugendliche in Tirol - Eine statistische Analyse der 15- bis 19-Jährigen, Innsbruck Februar 1985, 46 S.

Einrichtungen zur Grundversorgung

  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2023, Innsbruck November 2023, 39 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2020, Innsbruck November 2020, 35 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2017, Innsbruck September 2017, 34 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2014, Innsbruck September 2014, 33 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2011, Innsbruck Dezember 2011, 30 S.
  • Die Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2008, Innsbruck Dezember 2008, 22 S.

Wohnen

  • Tiroler Wohnbaustatistik 2003, Innsbruck April 2004, jährlich von 1985 bis 2003
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol – Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung 2001, Innsbruck Februar 2004, 94 S.
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol - Ergebnisse der Häuser- und Wohnungszählung 1991, Innsbruck September 1992, 60 S.

SITRO - Datenbank der Landesstatistik Tirol

  • SITRO - Datenkatalog 2000, Innsbruck November 2000, 124 S.
  • SITRO - Datenkatalog 2011, Innsbruck 2011, 124 S.
  • SITRO - Datenkatalog und Benutzerleitfaden 1995, Innsbruck Mai 1995, 140 S.
  • SITRO - Datenkatalog und Benutzerleitfaden 1990, Innsbruck Jänner 1990, 138 S.

Sonstige Publikationen

  • Die Auswirkungen der Zeitumstellung auf das Verkehrsunfallgeschehen, Innsbruck 2018, 3 S.
  • Erhebungen und Studien des Landes Tirol 1986 bis 2013 - Ein Dokumentations- und Abfragesystem
  • Amtsstunden für den Parteienverkehr, Repräsentativerhebung bei den Parteien der Dienststellen des Landes Tirol, Innsbruck Juni 1984, 37 S.

  1. Wie in Abschnitt 2.2.2 beschrieben, werden Personen, die im Datenmerkmal Geschlecht die Einträge divers, inter, offen, keine Angabe oder unbekannt haben, aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den von Statistik Austria übermittelten Daten ausgewiesen. Stattdessen wird das Geschlechtsmerkmal der betroffenen Personen mittels eines Imputationsverfahrens durch eine binäre Geschlechtsausprägung ersetzt.↩︎

  2. Im nachfolgenden Text werden mit dem Begriff Europäische Union immer die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit Stand 1.1.2023 bezeichnet und somit das Vereinigte Königreich nicht miteingeschlossen.↩︎

  3. Statistik Austria (2022): Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Bundesländern (Jahresdurchschnitt 2022), online unter: https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/migration-und-einbuergerung/migrationshintergrund↩︎

  4. Derzeit kann nur überprüft werden, ob beide Elternteile in einer eigetragenen Partnerschaft leben. Es fehlt jedoch die Information, ob sich beide Elternteile in derselben eigetragenen Partnerschaft befinden. Vergleiche mit den Geburtenzahlen verheirateter Eltern legen jedoch nahe, dass nur geringe Abweichungen zu erwarten sind.↩︎

  5. Der Median ist ein statistisches Maß, mit dem der zentrale Wert einer Verteilung berechnet wird. Es sind somit exakt 50 % aller Messwerte niedriger und 50 % höher als der berechnete Median einer Zufallsstichprobe.↩︎

  6. Es gilt zu beachten, dass Statistik Austria die Erhebung der Sterbefälle im Jahr 2009 geändert hat und ab 2009 erstmals auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden. Dies führte zu einer generellen Anhebung der Sterbezahlen und zu einer Senkung der Lebenserwartung ab 2009.↩︎

  7. Die Todesursachen-Kategorie Verletzungen und Vergiftungen beinhaltet Todesfälle aufgrund von Unfällen jeglicher Art, medizinischer Komplikationen, tätlicher Angriffe und Selbstmorden.↩︎