Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tirol - Zahlen, Daten, Fakten 2025
Vorwort

Foto vom Tiroler-Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
  • © Land Tirol/Fitsch

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Publikation Demografische Daten Tirol 2025 bietet auch heuer wieder einen umfassenden Einblick in die Bevölkerungsentwicklung unseres Landes. Sie zeigt, wie sich Tirol verändert, welche Entwicklungen unsere Gesellschaft prägen und wie vielfältig die Lebensrealitäten der Menschen in unserem Land sind.

Demografische Daten sind weit mehr als Zahlen und Statistiken. Sie helfen uns, Entwicklungen besser zu verstehen und die Grundlagen für wichtige Entscheidungen zu schaffen. Ob es um die Infrastruktur, die Versorgung, das Zusammenleben der Generationen oder die Entwicklung unserer Gemeinden und Regionen geht: Ein genauer Blick auf die Bevölkerungsstruktur und ihre Veränderungen ist entscheidend, um Tirol vorausschauend und lebenswert zu gestalten.

Ein paar Einblicke zeigen die Vielfalt dieser Entwicklung: Mit 6.544 Lebendgeborenen wurden 2025 in Tirol etwas weniger Kinder geboren als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. Besonders erfreulich ist die weiterhin hohe Lebenserwartung: Tiroler Männer werden durchschnittlich 81,4 Jahre alt und erreichen damit österreichweit den höchsten Wert. Bei den Frauen liegt die Lebenserwartung bei 85,3 Jahren. Auch die Wanderungsbewegungen tragen wesentlich zur Bevölkerungsentwicklung bei und zeigen, wie eng Tirol mit anderen Regionen und Ländern verbunden ist.

Diese und viele weitere Kennzahlen machen sichtbar, was Tirol heute auszeichnet und wie sich unser Land weiterentwickelt. Sie erzählen von unterschiedlichen Lebensphasen, von Veränderungen in den Familien und Gemeinden und von den vielfältigen Verbindungen über die Landesgrenzen hinaus. Damit liefern sie wichtige Anhaltspunkte, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Zukunft Tirols verantwortungsvoll mitzugestalten.

Mein Dank gilt dem Team der Landesstatistik Tirol, das diese Publikation mit großer fachlicher Kompetenz und Sorgfalt erstellt hat. Die fundierte Aufbereitung der Daten macht komplexe Entwicklungen verständlich und schafft eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Gesellschaft.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und erkenntnisreiche Lektüre!

Ihr LHStv Josef Geisler

1 Überblickstabelle

Tabelle 1: Demografische Daten Tirols von 2002 bis 2026 (ausgewählte Jahre)
Merkmal Jahr
2002 2010 2020 2024 2025 2026
Wohnbevölkerung (Stand 1.1.) 675.701 704.662 757.634 775.970 777.660 779.060
Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit 65.527 74.782 123.887 145.111 147.825 149.237
Anteil Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit in % 9,7 10,6 16,4 18,7 19,0 19,2
Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten 27.573 41.635 78.186 91.456 93.055 93.843
Anteil Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten in % 4,1 5,9 10,3 11,8 12,0 12,0
Absolute Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr +4.209 +2.160 +2.929 +4.666 +1.690 +1.400
Relative Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr in % +0,6 +0,3 +0,4 +0,6 +0,2 +0,2
Anteil der Wohnbevölkerung unter 15 Jahre in % 18,2 15,6 14,5 14,4 14,3 14,2
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren in % 68,4 68,3 67,2 66,2 65,8 65,5
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahre und älter in % 13,5 16,1 18,2 19,3 19,8 20,3
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 85 Jahre und älter in % 1,5 1,9 2,4 2,5 2,7 3,0
Lebendgeborene 6.973 6.819 7.518 6.709 6.544 ·
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner:innen 10,32 9,68 9,92 8,65 8,41 ·
Anteil der unehelichen Lebendgeborenen in % 36,4 43,8 45,6 43,0 42,5 ·
Lebendgeborene mit ausl. Staatsangehörigkeit 861 818 1.255 1.257 1.147 ·
Gestorbene 5.000 5.449 6.788 6.601 6.728 ·
Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen 7,40 7,73 8,96 8,51 8,65 ·
Säuglingssterbefälle 27 17 24 12 21
säuglingssterbefälle je 1.000 Lebendgeborene 3,87 2,49 3,19 1,79 3,21 ·
Geburtenbilanz 1.973 1.370 730 108 -184 ·
Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,92 1,94 0,96 0,14 -0,24 ·
Geburtenbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit 1.255 851 -139 -675 -803 ·
Geburtenbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 718 519 869 783 619 ·
Errechnete Wanderungsbilanz 1.783 1.485 1.741 1.582 1.584 ·
Errechnete Wanderungsbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,64 2,11 2,30 2,04 2,04 ·
Errechnete Wanderungsbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit -1.507 -994 -1.340 -1.360 -445 ·
Errechnete Wanderungsbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 3.290 2.479 3.081 2.942 2.029 ·
Tatsächlicher Wanderungssaldo 1.715 1.397 1.793 1.653 1.541 ·
Binnenwanderungssaldo -129 -475 -1.630 -954 -1.030 ·
Außenwanderungssaldo 1.844 1.872 3.423 2.607 2.571 ·
Lebenserwartung in Jahren
Lebenserwartung von Männern 77,1 79,0 80,1 81,1 81,4 ·
Lebenserwartung von Frauen 82,9 84,0 84,5 85,5 85,3 ·
Lebensgemeinschaften
Eheschließungen 2.815 2.977 3.600 4.028 4.027 ·
Partnerschaftseintragungen - 45 95 129 151 ·
Ehescheidungen 1.285 1.227 1.023 1.099 1.193 ·
Partnerschaftsauflösungen · - 4 13 14 ·
Einbürgerungen 2.689 574 623 1.011 1.236 ·
Zweitwohnsitzfälle (Stand 1.1.) 76.049 100.880 125.399 145.180 148.355 152.183
von ausl. Staatsangehörigen in % 38,2 45,4 53,9 54,7 54,8 55,3
Zweitwohnsitzquote in % 11,3 14,3 16,6 18,7 19,1 19,5
  • In dieser Publikation bezeichnet der Bevölkerungsstand eines Jahres immer den Bevölkerungsstand zum Stichtag 1. Jänner. Für das Jahr 2026 stehen nur die Informationen zum Bevölkerungsstand (Stand 1. Jänner) und zu den Zweitwohnsitzfällen zur Verfügung.
  • Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 auch im Ausland Geborene von Müttern mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Verstorbenen sind ab 2009 auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Eheschließungen sind ab 2015 auch im Ausland geschlossene Ehen, bei denen nur die Frau in Österreich gemeldet ist, enthalten.
  • Als EU-Staaten werden alle Staaten bezeichnet, die am 1. Jänner 2026 Mitglied in der Europäischen Union waren.

2 Einleitung

Die Publikation über die demografische Entwicklung in Tirol im Jahr 2025 befasst sich mit der Bevölkerungsstruktur in Tirol mit Stand 1. Jänner 2026 sowie deren Veränderung über die letzten Jahrzehnte. Neben der Gliederung des Bevölkerungsstandes nach unterschiedlichen Merkmalen werden auch Komponenten betrachtet, die zu Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur beitragen können, wie die Geburtenbilanz, die Zahl der Wanderungen oder Einbürgerungen im Jahr 2025.

Die letzten Jahre waren von tiefgreifenden Veränderungen und Unsicherheiten geprägt. Zum einen führte die Corona-Pandemie zu einem Anstieg der Sterbezahlen in den Jahren 2020 bis 2022 und die von den Behörden umgesetzten Eindämmungsmaßnahmen hatten weitreichende Auswirkungen auf viele Lebensbereiche. Andererseits gab es in den letzten Jahren mehrere drastische geopolitische Verschiebungen. Am 24. Februar 2022 begann die russische Armee mit einem groß angelegten Angriff auf die Ukraine einen bis heute andauernden Krieg, der neben erheblichen humanitären Folgen auch weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung Europas hatte. Einerseits suchen im Jahr 2026 (Stand 31. Juli 2026) noch immer rund 4,43 Millionen Ukrainer:innen in anderen europäischen Staaten Schutz und andererseits wirkt sich der Krieg auch auf die Handelsbeziehungen mit Russland aus, was eine Verknappung wichtiger Energieträger wie Erdöl und Erdgas und dadurch auch einen deutlichen Anstieg der Lebenshaltungskosten zur Folge hatte. Ebenso erwähnt werden muss die militärische Machtübernahme der Afghanischen Landesführung durch die radikalislamischen Taliban im August 2021 und die Verfolgung zahlreicher afghanischer Minderheiten, was ebenfalls Flüchtlingsbewegungen zur Folge hatte. Am 20. Jänner 2025 begann die zweite Amtszeit von Donald Trump als wiedergewählter Amerikanischer Präsident. Er führte in den darauffolgenden Monaten Zölle auf Importwaren von 10% bis zu 50% ein und gab die Abkehr von den bisherigen militärischen Sicherheitsgarantien der USA gegenüber Europa bekannt. Innerhalb weniger Monate haben sich die Handels- und Außenpolitischen-Beziehungen zwischen den Europäischen Staaten und den USA nachhaltig verschlechtert, was zu anhaltenden Unsicherheiten in zahlreichen Wirtschaftsbranchen und der Österreichischen Bevölkerung führte.

All diese Veränderungen haben langfristige Auswirkungen auf die demografische Entwicklung in Tirol, welche in dieser Publikation näher betrachtet werden soll. Es soll einerseits der Ist-Zustand bei den zentralen demografischen Komponenten wie Geburten, Sterbefällen und Wanderungsbewegungen möglichst präzise dargestellt und mit anderen österreichischen Bundesländern vergleichbar gemacht und andererseits sollen aktuelle demografische Entwicklungen aufgezeigt und in einen zeitlichen Bezug gesetzt werden.

2.1 Datenquellen

Die in dieser Publikation dargestellten Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen:

  • Die Bevölkerungsstände werden - in Übereinstimmung mit der Definition von Statistik Austria - zum Stichtag 1. Jänner des jeweiligen Jahres betrachtet. Somit wird in dieser Publikation der Bevölkerungsstand vom 1. Jänner 2026 verwendet, um die demografischen Entwicklungen im Jahr 2025 zu beschreiben. Die Daten zur Entwicklung des Bevölkerungsstandes ab 1. Jänner 2002 stammen aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank (POPREG), die von Statistik Austria geführt wird. Diese Datenbank basiert wiederum auf den Daten des Zentralen Melderegisters (ZMR) des Bundesministeriums für Inneres. Vor 2002 beruhen die Zahlen zu den Bevölkerungsständen auf den von Statistik Austria publizierten Ergebnissen der Bevölkerungsfortschreibung, die jeweils ausgehend vom Stand der letzten Volkszählung geschätzt wurden.
  • Die Daten zur zukünftigen Entwicklung des Bevölkerungsstandes stammen aus der von Statistik Austria erstellten Bevölkerungsprognose 2025. Hierbei wurden nur Ergebnisse aus dem Hauptszenario verwendet, die für die Zukunft mittlere Werte für Fertilität, für die Lebenserwartung und für die Zuwanderung als Prognose-Annahmen unterstellt.
  • Die dargestellten Daten zu den Geburten, Sterbefällen, Eheschließungen sowie Partnerschaftseintragungen (in Österreich seit 2010 möglich) stammen aus der Statistik der Standesfälle von Statistik Austria. Diese wird aus den Daten des Zentralen Personenstandsregisters des Bundesministeriums für Inneres erzeugt. Für die Gemeinde Jungholz wurden die Auslands-Geburten bisher nicht vollständig erfasst. Beispielsweise wurden in den Jahren 2019 und 2025 von Statistik Austria - anders als vom Gemeindeamt Jungholz - keine Geburten für die Gemeinde Jungholz gemeldet. In der Publikation Demographische Daten Tirol 2020 und früheren Publikationen wurden stets die Geburtenzahlen von Jungholz nachträglich eingearbeitet. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit den von Statistik Austria veröffentlichten Daten zu ermöglichen, wird darauf in den neueren Publikationen verzichtet. Dies bedeutet, dass die in den neueren Publikationen dargestellten Geburtenzahlen früherer Jahre von den in älteren Publikationen veröffentlichten Werten abweichen können.
  • Die Daten zu den Ehescheidungen sowie Auflösungen eingetragener Partnerschaften stammen aus der Statistik der Ehescheidungen von Statistik Austria, basierend auf den Meldungen der Bezirksgerichte.
  • Bei den Daten zu den Sterbefällen gilt es zu beachten, dass ab 2009 auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden (+89 Sterbefälle im Jahr 2009 für Tirol) und dies zu einer Anhebung der Sterbezahlen im Vergleich zu den Zahlen vor 2009 führt.
  • Die Daten zur Wanderungsstatistik stammen ebenfalls aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank POPREG. Basierend auf einer Empfehlung der UNO aus dem Jahr 1998 werden Migrationsbewegungen nur erfasst, wenn damit ein Aufenthalt von mehr als drei Monaten in Österreich verbunden ist.

2.2 Erläuterungen zu den Auswertungen und verwendeten Begriffen

2.2.1 Unterscheidung Wohnsitz und Hauptwohnsitz

Das mit 1. Jänner 1995 in Kraft getretene Hauptwohnsitzgesetz (BGBl Nr. 505/1994) enthält in § 1 Begriffsbestimmungen folgende Definition:

Der Hauptwohnsitz eines Menschen ist an jener Unterkunft begründet, an der er sich in der erweislichen oder aus den Umständen hervorgehenden Absicht niedergelassen hat, diese zum Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen zu machen; trifft diese sachliche Voraussetzung bei einer Gesamtbetrachtung der beruflichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensbeziehungen eines Menschen auf mehrere Wohnsitze zu, so hat er jenen als Hauptwohnsitz zu bezeichnen, zu dem er das überwiegende Naheverhältnis hat.

Mit Hilfe dieser Richtlinien ist sichergestellt, dass jede Person nur einen Hauptwohnsitz in Österreich begründen kann. Wie bereits in den vorangegangenen Publikationen erläutert, müssen nach den Bestimmungen des Meldegesetzes in Tirol beschäftigte ausländische Staatsbürger:innen einen Hauptwohnsitz anmelden, sobald eine Bewilligung nach dem Aufenthaltsgesetz vorliegt, insbesondere, wenn auch ihre Familien in Tirol wohnen.

2.2.2 Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität

Wie der österreichische Verfassungsgerichtshof im Juni 2018 klarstellte, muss es in Österreich lebenden Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität möglich sein, diese entsprechend im Merkmal Geschlecht des Zentralen Personenstandsregisters (kurz ZPR) eintragen lassen zu können. Seit 2019 gibt es daher neben den bisher verfügbaren, binären Geschlechtsausprägungen männlich, weiblich und unbekannt auch die nichtbinäre Geschlechtsausprägung divers. 2020 sind noch die Ausprägungen inter, offen und kein Eintrag hinzugekommen. Insgesamt gibt es seit 2020 die folgenden möglichen Ausprägungen für das im ZPR geführte Merkmal Geschlecht:

  • männlich
  • weiblich
  • divers
  • inter
  • offen
  • kein Eintrag
  • unbekannt

Laut Statistik Austria hatten von den am 1. Jänner 2025 in Österreich gemeldeten Menschen 59 die Ausprägung divers im Merkmal Geschlecht in ihrem ZPR-Datensatz hinterlegt. Sechs Personen hatten die Ausprägung inter, neun die Ausprägung offen, 146 die Ausprägung kein Eintrag. Bei keiner Person war das Geschlechtsmerkmal als unbekannt ausgewiesen. Für das Jahr 2026 waren die Zahlen zum Druckzeitpunkt noch nicht verfügbar.

Statistik Austria verarbeitet die Registerdaten und stellt die aufbereiteten Datensätze den Statistikämtern der Bundesländer zur Verfügung. In diesen Daten werden die Ausprägungen divers, inter, offen, kein Eintrag und unbekannt von Statistik Austria nicht ausgewiesen, da die betreffenden Personengruppen zu klein sind und dies somit aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig wäre. Stattdessen werden die betroffenen Ausprägungen mittels eines Imputationsverfahrens durch binäre Geschlechtsausprägungen ersetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Personenzahl erhalten bleibt und ein ausreichender Datenschutz gewährleistet ist.

2.2.3 Unterscheidung nach Staatsangehörigkeit

Im Folgenden werden mit der Bezeichnung Österreicher:innen jene Personen bezeichnet, die zum jeweiligen Stichtag in Tirol ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Im Gegensatz dazu werden mit den Bezeichnungen Nicht-Österreicher:innen bzw. Ausländer:innen jene Personen bezeichnet, die zwar zum jeweiligen Stichtag ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet haben, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.

Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Diese hat seit 1. Jänner 2020 folgende 27 Mitgliedsstaaten:

  • Belgien
  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Irland
  • Italien
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Schweden
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechien
  • Ungarn
  • Zypern

Im Nachfolgenden wird stets die aktuelle EU-Mitgliederliste zur Gliederung verwendet. Dies gilt auch für die Darstellung von Daten früherer Jahre, in denen das Vereinigte Königreich noch Teil der EU war oder andere Staaten noch nicht die EU-Mitgliedschaft hatten.

Des Weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass Slowenien (Mitglied seit 2004) und Kroatien (Mitglied seit 2013) Mitgliedsländer der Europäischen Union sind, sie in dieser Publikation aber auch häufig zusätzlich als Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens gelistet werden.

Außerdem wird in dieser Publikation der Kosovo als souveräner Staat angeführt, da er von der Österreichischen Bundesregierung und von insgesamt 119 der insgesamt 193 UNO-Mitgliedsstaaten anerkannt wird. Des Weiteren wird die Türkei bei kontinentalen Gliederungen stets dem Kontinent Europa zugeordnet.

2.2.4 Unterscheidung von errechnetem und tatsächlichem Wanderungssaldo

Sowohl der in Abschnitt 3 angegebene errechnete Wanderungssaldo (wird auch errechnete Wanderungsbilanz genannt) als auch der in Abschnitt 8 angegebene tatsächliche Wanderungssaldo (wird auch tatsächliche Wanderungsbilanz genannt) stellen Maßzahlen zur Beurteilung der Bevölkerungszu- und abwanderung dar:

  • Der errechnete Wanderungssaldo gibt die wanderungsbedingte Veränderung des Bevölkerungsstandes zwischen dem 1. Jänner des betreffenden Jahres und 1. Jänner des Folgejahres an. Der Wert ergibt sich, in dem von der jährlichen Bevölkerungsbilanz die Geburtenbilanz (Differenz der Lebendgeborenen und Gestorbenen) abgezogen wird. Für eine Unterscheidung zwischen errechneter Wanderungsbilanz für österreichische und für ausländische Staatsangehörige müssen zusätzlich die Einbürgerungen in dem betreffenden Kalenderjahr berücksichtigt werden.
  • Der tatsächliche Wanderungssaldo wird aus den Daten der Wanderungsstatistik berechnet und bezeichnet die Differenz aller Zuzüge nach Tirol und aller Wegzüge von Tirol innerhalb eines Kalenderjahres.

2.3 Erklärung von Box-Plots

In den Abbildungen 23, 24 und 27 werden sogenannte Box-Plots (ohne zusätzliche Unterscheidung von Ausreißern) verwendet, um Verteilungen darzustellen. Mithilfe von Box-Plots können die mittlere Lage und Streuung einer Verteilung (Gruppe von mehreren Messdaten) übersichtlich dargestellt und mit anderen Verteilungen verglichen werden. Hierfür werden die Messwerte zunächst der Größe nach geordnet und anschließend folgende Werte ermittelt:

  • Minimum: Bezeichnet den kleinsten Datenwert.
  • erstes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 25 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Median: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen die Hälfte der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • drittes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 75 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Maximum: Bezeichnet den größten Datenwert.

In Abbildung 1 wird ein Box-Plot anhand eines fiktiven Messdatensatzes mit Daten zum Alter von 100 Personen erläutert. In der linken Abbildung wird die Verteilung als Histogramm dargestellt und in der rechten als Box-Plot, wobei die einzelnen Elemente des Box-Plots mit Hilfstexten versehen wurden. Wie man in Abbildung 1 erkennen kann, besteht der Box-Plot im Wesentlichen aus vier Elementen:

  • einer Box (schwarzer Rahmen), welche vertikal vom ersten bis zum dritten Quartil der Verteilung aufgespannt wird. Im Beispiel liegt das erste Quartil bei 49 und das dritte Quartil bei 63 Jahren. Die Breite der Box hat keine spezielle Bedeutung, die Höhe hingegen schon. Die Position der Box zeigt an, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen (in unserem Beispiel: 50 Personen) zwischen 49 und 63 Jahre alt sind.
  • dem Median-Wert, welcher als dicke, horizontale Linie innerhalb der Box dargestellt wird. Im Beispiel liegt der Median-Wert der Altersverteilung bei 58 Jahren. Dies bedeutet, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen (in unserem Beispiel: 50 Personen) jünger bzw. älter als 58 Jahre sind.
  • dem Minimum, welches durch eine von der Box vertikal nach unten verlaufende Linie angedeutet wird. Das untere Ende der Linie entspricht dem Minimum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Minimum bei 15 Jahren.
  • dem Maximum, welches durch eine von der Box vertikal nach oben verlaufende Linie angedeutet wird. Das obere Ende der Linie entspricht dem Maximum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Maximum bei 74 Jahren.

Abbildung 1: Lesebeispiel für einen Box-Plot

Lesebeispiel für einen Box-Plot

3 Entwicklung der Wohnbevölkerung

3.1 Langfristige Entwicklung der Tiroler Bevölkerungszahlen

Am 1. Jänner 2026 hatten 779.060 Personen ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet. Wie man in Abbildung 2 erkennen kann, waren es 1961 noch 461.151 Personen. Seitdem ist die Bevölkerungszahl nahezu linear gewachsen. Im Jahr 2025 wurde in Tirol ein Bevölkerungswachstum von 1.400 Personen verzeichnet. Österreichs Bevölkerung ist im Jahr 2025 von 9.197.213 auf 9.215.956 Personen gewachsen (+18.743 Personen bzw. +0,2 %). Im Bundesländervergleich liegt Tirol beim relativen Bevölkerungswachstum mit +0,2 % an zweiter Stelle nach Wien mit +0,6 %, wohingegen im Burgenland mit -0,03 % und Kärnten mit -0,02 % eine schrumpfende Bevölkerungszahl verzeichnet wurde.

In Tirol kann das Bevölkerungswachstum vom Jahr 2025 vollständig auf den errechneten Wanderungssaldo (1.584 Personen bzw. 0,2 %) zurückgeführt werden. Dieser lag 2025 wieder im langfristigen Durchschnitt, nachdem er in den Jahren 2022 (6.733 Personen) und 2023 (4.547 Personen) kurzfristig gestiegen war. Im Gegensatz dazu wies der Geburtensaldo in Tirol im Jahr 2025 mit -184 Personen erstmals einen negativen Wert in der seit 1961 geführten Datenreihe auf. Dies bedeutet, dass erstmals mehr Menschen in Tirol sterben als geboren werden. Auf Österreichebene zeigt sich ein ähnliches Bild. Beim Wanderungssaldo wurde im Jahr 2025 mit 30.578 Personen (0,3 %) ebenfalls ein hoher Wert verzeichnet, während der Geburtensaldo bereits seit 2020 negativ war und 2025 mit -11.835 Personen (-0,1 %) der zweitniedrigste Wert der gesamten Datenreihe verzeichnet wurde.

Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1982
Jahr Bevölkerungsstand am 1. Jänner Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
1982 589.574 3.816 0,6 3.517 0,6 299 0,1
1984 596.537 2.833 0,5 2.860 0,5 -27 -0,0
1986 601.979 3.589 0,6 2.871 0,5 718 0,1
1988 608.263 4.120 0,7 2.954 0,5 1.166 0,2
1990 618.459 5.655 0,9 2.978 0,5 2.677 0,4
1992 632.471 7.485 1,2 3.572 0,6 3.913 0,6
1994 645.858 4.017 0,6 3.432 0,5 585 0,1
1996 653.369 4.325 0,7 3.126 0,5 1.199 0,2
1998 660.864 3.203 0,5 2.588 0,4 615 0,1
2000 667.459 4.033 0,6 2.083 0,3 1.950 0,3
2002 675.701 3.756 0,6 1.973 0,3 1.783 0,3
2004 683.639 5.315 0,8 1.987 0,3 3.328 0,5
2006 694.253 3.000 0,4 1.912 0,3 1.088 0,2
2008 699.588 2.914 0,4 1.512 0,2 1.402 0,2
2010 704.662 2.855 0,4 1.370 0,2 1.485 0,2
2012 711.581 4.307 0,6 1.311 0,2 2.996 0,4
2014 722.038 6.788 0,9 1.442 0,2 5.346 0,7
2016 739.139 7.014 0,9 1.749 0,2 5.265 0,7
2018 751.140 3.565 0,5 1.560 0,2 2.005 0,3
2020 757.634 2.471 0,3 730 0,1 1.741 0,2
2021 760.105 3.997 0,5 1.308 0,2 2.689 0,4
2022 764.102 7.202 0,9 469 0,1 6.733 0,9
2023 771.304 4.666 0,6 119 0,0 4.547 0,6
2024 775.970 1.690 0,2 108 0,0 1.582 0,2
2025 777.660 1.400 0,2 -184 -0,0 1.584 0,2
2026 779.060 · · · · · ·

Abbildung 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1961 nach Komponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.2 Bevölkerungsentwicklung in den Tiroler Gemeinden

Die Auswertung der Bevölkerungsentwicklung auf Gemeindeebene ergibt in elf Gemeinden (4,0 %) keine Veränderung der Bevölkerungszahlen gegenüber dem Vorjahr. In 155 Gemeinden (56,0 %) wurde eine Zunahme und in 111 Gemeinden (40,1 %) eine Bevölkerungsabnahme registriert. Wie schon in den Jahren zuvor sind die größten relativen Bevölkerungsveränderungen meist in kleineren Gemeinden mit unter 2.000 Einwohner:innen zu verzeichnen. Lokale Ereignisse wie beispielsweise die Besiedelung neuer Wohnobjekte durch auswärtige Familien können hier zu großen relativen Bevölkerungszuwächsen führen.

Tabelle 3: Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden
Änderung zwischen 1.1.2025 und 1.1.2026 Anzahl Gemeinden
absolut in %
Gemeinden mit Zunahmen 155 56,0
Zunahme um 2 % und mehr 11 4,0
Zunahme um 1 bis unter 2 % 40 14,4
Zunahme um mehr als 0 bis unter 1 % 104 37,5
Gleichstand 11 4,0
Gemeinden mit Abnahmen 111 40,1
Abnahme um mehr als 0 bis unter 1 % 71 25,6
Abnahme um 1 bis unter 2 % 28 10,1
Abnahme um 2 % und mehr 12 4,3
Gemeinden insgesamt 277 100,0
Tabelle 4: Die zehn Gemeinden mit der größten relativen Bevölkerungsveränderung gegenüber 2025
Gemeindename Bevölkerungsstand am 1. Jänner 2026 Veränderung
absolut in %
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größtem Zuwachs
Gramais 49 6 14,0
St. Sigmund im Sellrain 185 8 4,5
Jerzens 923 34 3,8
Nassereith 2.342 79 3,5
Iselsberg-Stronach 633 21 3,4
Schönberg im Stubaital 1.108 34 3,2
Kaunerberg 468 12 2,6
Going am Wilden Kaiser 2.023 43 2,2
Thurn 660 14 2,2
Oberperfuss 3.221 66 2,1
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größter Abnahme
Pfafflar 88 -5 -5,4
Kaisers 68 -3 -4,2
Obernberg am Brenner 381 -16 -4,0
Biberwier 640 -25 -3,8
Rattenberg 446 -16 -3,5
Fiss 1.022 -34 -3,2
Pinswang 411 -13 -3,1
Schlaiten 455 -14 -3,0
Gaimberg 840 -25 -2,9
Breitenwang 1.402 -38 -2,6
Tabelle 5: Tiroler Städte gereiht nach relativer Veränderung des Bevölkerungsstandes gegenüber 2025
Stadt Bevölkerungsstand am 1. Jänner 2026 Veränderung
absolut in %
Reutte 7.420 112 1,5
Landeck 7.766 55 0,7
Schwaz 14.581 101 0,7
Innsbruck 132.820 321 0,2
Kitzbühel 8.284 3 0,0
Vils 1.517 - -
Lienz 12.105 -2 -0,0
Wörgl 14.398 -14 -0,1
Kufstein 20.118 -94 -0,5
Hall in Tirol 14.625 -73 -0,5
Imst 11.076 -107 -1,0
Rattenberg 446 -16 -3,5

Abbildung 3: Entwicklung der Wohnbevölkerung 2025 in den Tiroler Gemeinden

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.3 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken im Jahr 2025

Mit Ausnahme von Lienz wurden 2025 in allen Tiroler Bezirken Bevölkerungszuwächse verzeichnet. Das größte Bevölkerungswachstum konnte im Bezirk Kitzbühel (+0,5 %) beobachtet werden. Dort kompensierte die hohe errechnete Wanderungsbilanzrate (+5,8 ‰) die negative Geburtenbilanzrate (-1,2 ‰). Im Bezirk Lienz führten 2025 die negative Geburtenbilanz von -109 Personen (-2,2 ‰) und die niedrige Wanderungsbilanz von +35 Personen (+0,7 ‰) zu einer leicht sinkenden Bevölkerungszahl (-0,15 %).

Abbildung 4: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2025 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 6: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2025 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2025 Stand 1.1.2026 Veränderung im Jahr 2025
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 132.499 132.820 321 0,2 -175 -0,1 496 0,4
Imst 62.688 62.770 82 0,1 39 0,1 43 0,1
Innsbruck-Land 186.743 187.119 376 0,2 1 0,0 375 0,2
Kitzbühel 66.067 66.374 307 0,5 -76 -0,1 383 0,6
Kufstein 114.229 114.363 134 0,1 47 0,0 87 0,1
Landeck 45.030 45.149 119 0,3 63 0,1 56 0,1
Lienz 49.011 48.937 -74 -0,2 -109 -0,2 35 0,1
Reutte 33.946 33.998 52 0,2 -31 -0,1 83 0,2
Schwaz 87.447 87.530 83 0,1 57 0,1 26 0,0
Tirol 777.660 779.060 1.400 0,2 -184 -0,0 1.584 0,2

3.4 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken seit dem Jahr 2006

Betrachtet man die Bevölkerungsveränderung zwischen 1. Jänner 2006 und 1. Jänner 2026, so kam es in allen Bezirken mit Ausnahme von Lienz (-3,0 %) zu Bevölkerungsgewinnen. Diese liegen zwischen 17,4 % (Kufstein) und 0,6 % (Landeck). Im Bezirk Lienz ist vor allem die negative Wanderungsbilanzrate (-2,8 %) für den Bevölkerungsschwund seit 2006 verantwortlich. Im Bezirk Landeck ist die Wanderungsbilanzrate ebenfalls negativ (-4,0 %), wird aber durch eine etwas höhere Geburtenbilanzrate (4,7 %) kompensiert.

Abbildung 5: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2006 und 2026 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 7: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2006 und 2026 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2006 Stand 1.1.2026 Veränderung zwischen 1.1.2006 und 1.1.2026
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 115.643 132.820 17.177 14,9 -759 -0,7 17.936 15,5
Imst 54.997 62.770 7.773 14,1 3.380 6,1 4.393 8,0
Innsbruck-Land 160.961 187.119 26.158 16,3 8.322 5,2 17.836 11,1
Kitzbühel 60.817 66.374 5.557 9,1 681 1,1 4.876 8,0
Kufstein 97.433 114.363 16.930 17,4 5.370 5,5 11.560 11,9
Landeck 44.866 45.149 283 0,6 2.097 4,7 -1.814 -4,0
Lienz 50.430 48.937 -1.493 -3,0 -102 -0,2 -1.391 -2,8
Reutte 31.766 33.998 2.232 7,0 115 0,4 2.117 6,7
Schwaz 77.340 87.530 10.190 13,2 4.466 5,8 5.724 7,4
Tirol 694.253 779.060 84.807 12,2 23.570 3,4 61.237 8,8

4 Wohnbevölkerung nach Alter und Geschlecht

Mit Stichtag 1. Jänner 2026 lebten 779.060 Personen in Tirol, darunter 394.494 Frauen1 (50,6 %) und 384.566 Männer (49,4 %). Die Sexualproportion lag bei 975 Männern je 1.000 Frauen.

Im langjährigen Durchschnitt kommen in Tirol jährlich um 5 % mehr Knaben als Mädchen zur Welt. Dies führt zu einem leichten Männerüberhang in den jüngeren Altersgruppen (siehe Tabelle 8). In den höheren Altersgruppen kommt es hingegen - bedingt durch die höhere Lebenserwartung der Frauen - zu einem Frauenüberschuss, der im Alter zunimmt. So leben beispielsweise in der Altersgruppe der Senior:innen (65 Jahre und älter) etwa ein Viertel mehr Frauen als Männer, während in der Altersgruppe der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) um rund 63,4 % mehr Frauen als Männer leben. Am 1. Jänner 2026 waren zwei Tirolerinnen und ein Tiroler 107 Jahre alt. Insgesamt waren 125 Frauen und 28 Männer 100 Jahre oder älter.

Anteil der Senior:innen und Hochbetagten nimmt stetig zu.

Betrachtet man die Entwicklung der Bevölkerung im Alter von 85 Jahren und mehr, zeigt sich einerseits, dass der Anteil der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2025 zugenommen hat (von 1,5 % im Jahr 2002 auf 3,0 % im Jahr 2026). Andererseits steigt auch der Anteil der Männer an den hochbetagten Personen über die Zeit: Waren im Jahr 2002 etwa 27,2 % der hochbetagten Personen männlich, sind es im Jahr 2026 bereits 38,0 % (2025: 37,5 %.)

Abbildung 6: Entwicklung des Anteils der Hochbetagten (85 Jahre und älter) seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Zahl der Hochbetagten (85 Jahre und älter)
insgesamt männlich weiblich
absolut Bevölkerungsanteil in % absolut in % absolut in %
2002 10.094 1,5 2.744 27,2 7.350 72,8
2003 9.628 1,4 2.607 27,1 7.021 72,9
2004 9.304 1,4 2.505 26,9 6.799 73,1
2005 9.523 1,4 2.570 27,0 6.953 73,0
2006 10.286 1,5 2.728 26,5 7.558 73,5
2007 11.162 1,6 2.940 26,3 8.222 73,7
2008 11.882 1,7 3.113 26,2 8.769 73,8
2009 12.530 1,8 3.316 26,5 9.214 73,5
2010 13.125 1,9 3.473 26,5 9.652 73,5
2011 13.722 1,9 3.666 26,7 10.056 73,3
2012 14.416 2,0 3.986 27,6 10.430 72,4
2013 14.913 2,1 4.291 28,8 10.622 71,2
2014 15.427 2,1 4.658 30,2 10.769 69,8
2015 16.085 2,2 5.055 31,4 11.030 68,6
2016 16.658 2,3 5.414 32,5 11.244 67,5
2017 17.261 2,3 5.804 33,6 11.457 66,4
2018 17.599 2,3 6.011 34,2 11.588 65,8
2019 18.012 2,4 6.296 35,0 11.716 65,0
2020 18.301 2,4 6.514 35,6 11.787 64,4
2021 18.332 2,4 6.525 35,6 11.807 64,4
2022 18.570 2,4 6.662 35,9 11.908 64,1
2023 18.785 2,4 6.843 36,4 11.942 63,6
2024 19.486 2,5 7.213 37,0 12.273 63,0
2025 21.353 2,7 8.018 37,5 13.335 62,5
2026 23.158 3,0 8.791 38,0 14.367 62,0

Im Jahr 2026 waren 14,2 % der Tiroler:innen unter 15 Jahre alt (Kinder und Jugendliche), 65,5 % zwischen 15 und 64 Jahre alt (Personen im Erwerbsalter) und 20,3 % 65 Jahre und älter (Senior:innen). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil der Senior:innen wieder um 0,5 % erhöht, während der Anteil der Personen im Erwerbsalter um rund 0,3 Prozentpunkte gesunken ist.

Abbildung 7: Bevölkerung in Tirol nach Altersgruppen von 1952 bis 2045

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Bevölkerungszahl nach Altersgruppe
insgesamt unter 15 Jahre 15 bis 64 Jahre 65 bis 84 Jahre 85 Jahre und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1.1.1952 428.009 115.861 27,1 273.396 63,9 37.512 8,8 1.240 0,3
1.1.1960 456.444 117.854 25,8 294.556 64,5 42.243 9,3 1.791 0,4
1.1.1970 536.829 154.015 28,7 327.000 60,9 53.024 9,9 2.790 0,5
1.1.1980 581.410 139.136 23,9 371.168 63,8 67.270 11,6 3.836 0,7
1.1.1990 618.459 121.072 19,6 421.980 68,2 68.837 11,1 6.570 1,1
1.1.2000 667.459 125.295 18,8 453.887 68,0 77.565 11,6 10.712 1,6
1.1.2010 704.662 109.880 15,6 481.140 68,3 100.517 14,3 13.125 1,9
1.1.2020 757.634 110.233 14,5 509.444 67,2 119.656 15,8 18.301 2,4
1.1.2026 779.060 110.580 14,2 510.369 65,5 134.953 17,3 23.158 3,0
Prognose 2035 783.259 101.252 12,9 482.437 61,6 170.632 21,8 28.938 3,7
Prognose 2045 774.425 93.163 12,0 466.648 60,3 176.841 22,8 37.773 4,9

Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums ist die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennbar. Betrug der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Jahr 1952 noch 27,1 %, so hat er sich bis zum Jahr 2026 mit einem Anteil von 14,2 % annähernd halbiert. Im Gegensatz dazu hat sich der Anteil der Senior:innen von 9,1 % im Jahr 1952 auf 20,3 % im Jahr 2026 mehr als verdoppelt. Bis zum Jahr 2010 waren die Kinder und Jugendlichen den Senior:innen zahlenmäßig stets überlegen. Seit 2011 hat sich dieses Verhältnis umgekehrt und die Zahl der Senior:innen liegt nun stets über der Zahl der Kinder. Die Bevölkerungsprognosen für die kommenden Jahre zeigen, dass sich der Trend der Alterung der Bevölkerung weiter fortsetzen wird. So wird im Jahr 2045 voraussichtlich über ein Viertel der Tiroler Bevölkerung (27,7 %) 65 Jahre oder älter sein, der Anteil der Hochbetagten wird auf 4,9 % steigen.

In Abbildung 8 werden die Altersverteilungen für die Jahre 2005 (schwarze Linien), 2026 (farbige Balken) und die prognostizierte Verteilung 2045 (rote Linien) dargestellt. Vergleicht man die Verteilungen, kann man die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennen.

Abbildung 8: Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2005, 2026 und 2045 (Prognose)

Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2005, 2026 und 2045 (Prognose)
Tabelle 8: Altersstruktur der Tiroler Wohnbevölkerung im Jahr 2026 nach Geschlecht
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung am 1. Jänner 2026
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
0 bis 2 19.665 2,5 9.965 50,7 9.700 49,3
3 bis 5 22.801 2,9 11.694 51,3 11.107 48,7
6 bis 9 30.784 4,0 16.046 52,1 14.738 47,9
10 bis 14 37.330 4,8 19.142 51,3 18.188 48,7
15 bis 19 37.061 4,8 19.134 51,6 17.927 48,4
20 bis 29 91.211 11,7 46.941 51,5 44.270 48,5
30 bis 39 109.363 14,0 55.860 51,1 53.503 48,9
40 bis 49 102.106 13,1 50.839 49,8 51.267 50,2
50 bis 59 111.768 14,3 54.992 49,2 56.776 50,8
60 bis 64 58.860 7,6 29.102 49,4 29.758 50,6
65 bis 69 46.153 5,9 22.267 48,2 23.886 51,8
70 bis 74 34.775 4,5 15.970 45,9 18.805 54,1
75 bis 79 30.800 4,0 13.951 45,3 16.849 54,7
80 bis 84 23.225 3,0 9.872 42,5 13.353 57,5
85 bis 89 15.996 2,1 6.395 40,0 9.601 60,0
90 bis 94 5.622 0,7 1.967 35,0 3.655 65,0
95 bis 99 1.387 0,2 401 28,9 986 71,1
100 oder älter 153 0,0 28 18,3 125 81,7
Ausgewählte Altersgruppen
0 bis 13 103.365 13,3 53.129 51,4 50.236 48,6
14 bis 16 21.866 2,8 11.188 51,2 10.678 48,8
0 bis 17 132.554 17,0 68.166 51,4 64.388 48,6
60 oder älter 216.971 27,9 99.953 46,1 117.018 53,9
85 oder älter 23.158 3,0 8.791 38,0 14.367 62,0
0 bis 14 110.580 14,2 56.847 51,4 53.733 48,6
15 bis 64 510.369 65,5 256.868 50,3 253.501 49,7
65 oder älter 158.111 20,3 70.851 44,8 87.260 55,2
Insgesamt 779.060 100,0 384.566 49,4 394.494 50,6
Tabelle 9: Bevölkerung im Jahr 2026 nach ausgewählten Altersgruppen und Bezirken
Bezirk Bevölkerung nach Altersgruppen (in Jahren)
insgesamt unter 14 (Unmündige) 14 bis 17 (Jugendliche) unter 15 15 bis 64 65 und älter 85 und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 132.820 14.385 10,8 4.055 3,1 15.309 11,5 91.758 69,1 25.753 19,4 4.319 3,3
Imst 62.770 9.059 14,4 2.417 3,9 9.675 15,4 41.359 65,9 11.736 18,7 1.582 2,5
Innsbruck-Land 187.119 26.349 14,1 7.430 4,0 28.224 15,1 121.464 64,9 37.431 20,0 5.291 2,8
Kitzbühel 66.374 8.066 12,2 2.259 3,4 8.647 13,0 42.006 63,3 15.721 23,7 2.276 3,4
Kufstein 114.363 15.924 13,9 4.629 4,0 17.042 14,9 74.825 65,4 22.496 19,7 3.143 2,7
Landeck 45.149 6.370 14,1 1.752 3,9 6.810 15,1 29.404 65,1 8.935 19,8 1.376 3,0
Lienz 48.937 6.549 13,4 1.858 3,8 7.010 14,3 30.717 62,8 11.210 22,9 1.784 3,6
Reutte 33.998 4.369 12,9 1.264 3,7 4.689 13,8 21.657 63,7 7.652 22,5 1.028 3,0
Schwaz 87.530 12.294 14,0 3.525 4,0 13.174 15,1 57.179 65,3 17.177 19,6 2.359 2,7
Tirol 779.060 103.365 13,3 29.189 3,7 110.580 14,2 510.369 65,5 158.111 20,3 23.158 3,0

5 Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit

19,2 % der Tiroler Wohnbevölkerung besitzen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft.

Anfang 2026 besaßen von den 779.060 Einwohner:innen Tirols 149.237 Personen (19,2 %) nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % gestiegen. Die Gruppe der ausländischen Staatsangehörigen besteht zu 62,9 % aus Angehörigen der Europäischen Union2. 15,4 % (22.990 Personen) der ausländischen Bevölkerung stammen von einem anderen Kontinent und 0,2 % (232 Personen) sind staatenlos bzw. haben keinen geklärten Staatszugehörigkeitsstatus.

Menschen mit 164 verschiedenen Staatsangehörigkeiten leben in Tirol.

Die Tiroler Wohnbevölkerung setzt sich aus Menschen mit 164 verschiedene Staatszugehörigkeiten (inklusive Österreich) zusammen. Dies sind 84,5 % der 194 von der UN anerkannten Staaten (inklusive Kosovo). Die Migration des eingewanderten Bevölkerungsteils nahm in 173 unterschiedlichen Geburtsländern (exklusive Österreich) ihren Ausgang.

Abbildung 9: Entwicklung der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten seit 1982

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Die Zahlen für die Jahre 1992 bis 2001 für die Staatsangehörigen von Deutschland, Italien, EU-Staaten und Drittstaaten stammen aus einer Erhebung der Tiroler Landesstatistik. Es gilt zu beachten, dass in dieser Erhebung das Vereinigte Königreich noch zusammen mit Slowenien und Kroatien der Gruppe EU-Staaten zugerechnet wurde.
Tabelle 10: Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft seit 1982
Jahr Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft
insgesamt EU-Staaten Dritt­staaten Deutsch­land Italien Jugoslawische Nachfolgestaaten Ukraine Vereinigtes Königreich Türkei
1982 28.593 · · · · 8.504 · · 7.120
1983 28.873 · · · · 8.644 · · 7.126
1984 28.844 · · · · 8.467 · · 7.177
1985 28.754 · · · · 8.384 · · 7.187
1986 28.969 · · · · 8.306 · · 7.397
1987 30.103 · · · · 8.497 · · 7.851
1988 30.778 · · · · 8.730 · · 8.383
1989 32.677 · · · · 9.029 · · 9.258
1990 36.490 · · · · 10.253 · · 11.382
1991 39.887 · · · · 11.673 · · 12.784
1992 45.478 · · 7.305 2.150 13.884 · · 14.481
1993 50.237 · · 7.550 2.268 17.109 · · 15.635
1994 53.349 · · 7.877 2.310 18.587 · · 16.326
1995 55.224 · · 8.162 2.444 20.255 · · 16.348
1996 56.149 19.094 37.345 8.679 2.590 21.129 · · 16.470
1997 57.486 20.290 37.900 9.018 2.666 21.745 · · 16.431
1998 58.491 20.868 38.650 9.419 2.726 21.936 · · 16.496
1999 59.492 22.004 38.865 10.091 2.814 22.058 · · 16.438
2000 60.569 23.133 38.851 10.743 2.876 22.267 · · 16.009
2001 62.437 24.955 38.733 11.639 2.990 22.564 · · 15.868
2002 65.527 27.573 37.954 13.016 3.222 22.978 87 734 15.563
2003 66.846 28.732 38.114 13.654 3.165 23.196 107 764 15.486
2004 67.079 30.081 36.998 14.784 3.197 22.570 163 803 14.544
2005 67.284 31.678 35.606 16.123 3.260 21.442 183 865 13.170
2006 68.983 33.898 35.085 18.101 3.372 20.650 202 922 12.635
2007 69.153 35.112 34.041 19.407 3.501 19.696 217 981 12.031
2008 70.719 37.530 33.189 21.307 3.499 18.887 223 1.008 11.978
2009 73.069 39.892 33.177 23.100 3.602 18.341 231 1.108 11.992
2010 74.782 41.635 33.147 24.411 3.759 17.835 242 1.113 12.021
2011 77.206 44.077 33.129 25.903 3.913 17.539 237 1.159 11.978
2012 80.590 46.932 33.658 27.187 4.138 17.371 238 1.265 11.904
2013 84.399 49.944 34.455 28.392 4.482 17.312 270 1.222 11.805
2014 89.858 54.479 35.379 29.994 5.070 17.490 289 1.283 11.823
2015 95.776 58.987 36.789 31.233 5.646 17.856 326 1.357 11.819
2016 105.402 63.769 41.633 32.448 6.469 18.199 371 1.366 11.783
2017 111.626 67.663 43.963 33.406 6.850 18.361 371 1.448 11.774
2018 116.445 71.300 45.145 34.255 7.232 18.655 377 1.520 11.691
2019 120.322 74.770 45.552 35.208 7.474 18.994 401 1.546 11.569
2020 123.887 78.186 45.701 36.465 7.760 19.285 449 1.591 11.584
2021 127.214 81.355 45.859 38.134 8.024 19.324 449 1.682 11.434
2022 131.287 84.476 46.811 39.632 8.196 19.428 462 1.608 11.348
2023 139.723 87.796 51.927 40.958 8.470 19.652 4.157 1.542 11.415
2024 145.111 91.456 53.655 42.701 8.694 19.828 4.033 1.519 11.644
2025 147.825 93.055 54.770 43.660 8.837 19.803 4.072 1.461 11.680
2026 149.237 93.843 55.394 44.069 9.091 19.693 4.212 1.478 11.455
  • Die Zahlen für die Jahre 1992 bis 2001 für die Staatsangehörigen von Deutschland, Italien, EU-Staaten und Drittstaaten stammen aus einer Erhebung der Tiroler Landesstatistik. Es gilt zu beachten, dass in dieser Erhebung das Vereinigte Königreich noch zusammen mit Slowenien und Kroatien der Gruppe EU-Staaten zugerechnet wurde.

4.212 Personen mit Ukrainischer Staatsbürgerschaft leben in Tirol

Fast ein Drittel der ausländischen Staatsangehörigen (29,5 %) besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Bürger:innen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten (13,2 %) und türkische Staatsangehörige (7,7 %) stellen zusammen rund ein Fünftel (20,9 %) der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der größte Teil der ausländischen Staatsangehörigen, nämlich 62,9 %, gehört der Europäischen Union an.

Die Zahl der in Tirol wohnhaften ukrainischen Staatsangehörigen lag 2026 bei 4.212 Personen. Diese war 2022 von 462 auf 4.157 Personen angestiegen und ist seitdem beinahe konstant geblieben.

Tabelle 11: Bevölkerungsentwicklung in Tirol nach Staatsangehörigkeit und Veränderungskomponenten
Staatsangehörigkeit Bevölkerungs­stand Veränderung gegenüber Vorjahr
insgesamt durch Geburten­bilanz in % durch Einbürger­ungen in % durch errechnete Wanderungs­bilanz in %
2025 2026 absolut in %
Zusammen 777.660 779.060 1.400 0,2 -0,0 - 0,2
Österreich 629.835 629.823 -12 -0,0 -0,1 0,2 -0,1
Ausland 147.825 149.237 1.412 1,0 0,4 -0,8 1,4
Europäische Union 93.055 93.843 788 0,8 0,3 -0,2 0,8
Deutschland 43.660 44.069 409 0,9 -0,2 -0,2 1,3
Italien 8.837 9.091 254 2,9 0,5 -0,3 2,7
Ungarn 8.664 8.774 110 1,3 0,8 -0,2 0,6
Kroatien 6.765 6.644 -121 -1,8 0,7 -0,1 -2,3
Rumänien 6.479 6.576 97 1,5 1,3 -0,3 0,4
Slowakei 2.932 2.994 62 2,1 1,2 -0,3 1,3
Niederlande 2.597 2.596 -1 -0,0 -0,3 -0,2 0,4
Bulgarien 2.986 2.962 -24 -0,8 1,1 -0,2 -1,7
Polen 2.211 2.247 36 1,6 0,3 -0,1 1,4
Tschechien 1.391 1.356 -35 -2,5 0,5 -0,4 -2,7
Spanien 1.102 1.089 -13 -1,2 0,4 -0,1 -1,5
Slowenien 827 810 -17 -2,1 1,1 - -3,1
andere EU-Länder 4.604 4.635 31 0,7 0,3 -0,0 0,4
Jugoslawische Nachfolgestaaten 19.803 19.693 -110 -0,6 0,4 -0,6 -0,4
Bosnien und Herzegowina 6.076 6.110 34 0,6 0,4 -1,0 1,2
Kroatien 6.765 6.644 -121 -1,8 0,7 -0,1 -2,3
Serbien 5.086 5.052 -34 -0,7 -0,2 -0,7 0,2
Slowenien 827 810 -17 -2,1 1,1 - -3,1
Kosovo 654 672 18 2,8 1,7 -2,0 3,1
Nordmazedonien 320 331 11 3,4 0,6 -0,6 3,4
Montenegro 75 74 -1 -1,3 -1,3 - -
Ukraine 4.072 4.212 140 3,4 0,3 -0,7 3,8
Vereinigtes Königreich 1.461 1.478 17 1,2 -0,1 -0,1 1,3
Türkei 11.680 11.455 -225 -1,9 0,0 -1,9 -0,1
andere europäische Staaten 6.971 7.109 138 2,0 0,2 -1,0 2,8
Europa (mit Türkei) 125.378 126.124 746 0,6 0,2 -0,5 0,8
Asien (ohne Türkei) 15.555 16.518 963 6,2 1,5 -3,2 7,8
Afrika 3.656 3.983 327 8,9 1,9 -2,5 9,5
Amerika 2.034 2.161 127 6,2 0,7 -1,1 6,7
Australien, Ozeanien 225 219 -6 -2,7 0,4 - -3,1
Staatenlos oder ungeklärt 977 232 -745 -76,3 0,1 -4,4 -72,0
Tabelle 12: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - absolute Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 89.477 43.343 10.804 4.130 8.152 5.173 1.045 2.846 12.558
Imst 54.386 8.384 2.343 238 2.937 850 369 835 1.120
Innsbruck-Land 158.121 28.998 7.241 2.162 7.995 3.829 1.047 2.762 5.256
Kitzbühel 52.440 13.934 6.399 317 4.512 1.474 523 401 1.099
Kufstein 91.224 23.139 7.234 792 7.089 3.428 401 2.012 3.567
Landeck 39.626 5.523 1.275 228 1.814 780 185 754 776
Lienz 45.517 3.420 977 577 853 468 80 39 666
Reutte 26.025 7.973 4.005 151 1.847 931 113 660 647
Schwaz 73.007 14.523 3.791 496 5.484 2.760 449 1.146 1.799
Tirol 629.823 149.237 44.069 9.091 40.683 19.693 4.212 11.455 27.488
Tabelle 13: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - relative Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit (in %)
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 67,4 32,6 8,1 3,1 6,1 3,9 0,8 2,1 9,5
Imst 86,6 13,4 3,7 0,4 4,7 1,4 0,6 1,3 1,8
Innsbruck-Land 84,5 15,5 3,9 1,2 4,3 2,0 0,6 1,5 2,8
Kitzbühel 79,0 21,0 9,6 0,5 6,8 2,2 0,8 0,6 1,7
Kufstein 79,8 20,2 6,3 0,7 6,2 3,0 0,4 1,8 3,1
Landeck 87,8 12,2 2,8 0,5 4,0 1,7 0,4 1,7 1,7
Lienz 93,0 7,0 2,0 1,2 1,7 1,0 0,2 0,1 1,4
Reutte 76,5 23,5 11,8 0,4 5,4 2,7 0,3 1,9 1,9
Schwaz 83,4 16,6 4,3 0,6 6,3 3,2 0,5 1,3 2,1
Tirol 80,8 19,2 5,7 1,2 5,2 2,5 0,5 1,5 3,5
Tabelle 14: Bevölkerungsentwicklung nach Bezirken und Staatsbürgerschaft
Bezirk Österreichische Staatsangehörige Ausländische Staatsangehörige
Stand 1. Jänner Veränderung Stand 1. Jänner Veränderung
2025 2026 absolut in % 2025 2026 absolut in %
Innsbruck-Stadt 89.867 89.477 -390 -0,4 42.632 43.343 711 1,7
Imst 54.231 54.386 155 0,3 8.457 8.384 -73 -0,9
Innsbruck-Land 158.000 158.121 121 0,1 28.743 28.998 255 0,9
Kitzbühel 52.396 52.440 44 0,1 13.671 13.934 263 1,9
Kufstein 91.200 91.224 24 0,0 23.029 23.139 110 0,5
Landeck 39.584 39.626 42 0,1 5.446 5.523 77 1,4
Lienz 45.623 45.517 -106 -0,2 3.388 3.420 32 0,9
Reutte 25.970 26.025 55 0,2 7.976 7.973 -3 -0,0
Schwaz 72.964 73.007 43 0,1 14.483 14.523 40 0,3
Tirol 629.835 629.823 -12 -0,0 147.825 149.237 1.412 1,0

Abbildung 10: Ausländische Staatsangehörige in den Tiroler Bezirken gegliedert nach Staatszugehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt in Tirols Gemeinden im Mittel bei 12,4 %

In der Gemeinde Jungholz im Bezirk Reutte leben relativ betrachtet die meisten ausländischen Staatsangehörigen. Diese Gemeinde kann auf der Straße nur über deutsches Staatsgebiet erreicht werden. 210 der 301 Einwohner:innen (69,8 %) besitzen eine ausländische - meist deutsche - Staatsbürgerschaft. Neben Jungholz gibt es die größten Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsangehörigkeit in den Gemeinden Rattenberg (38,8 %), Seefeld in Tirol (36,4 %), Kufstein (32,9 %) und Innsbruck (32,6 %). Am Ende dieser Reihung finden sich im Jahr 2026 die Gemeinden Obertilliach (1,8 %), Matrei in Osttirol (1,9 %), Innervillgraten (2,2 %), Außervillgraten (2,3 %) und Schlaiten (2,6 %).

Absolut betrachtet ist die Zahl der ausländischen Staatsbürger:innen in den Gemeinden Innsbruck (43.343 Personen bzw. 32,6 %), Kufstein (6.622 Personen bzw. 32,9 %), Wörgl (4.244 Personen bzw. 29,5 %), Telfs (3.440 Personen bzw. 20,9 %), Hall in Tirol (3.392 Personen bzw. 23,2 %), Schwaz (2.894 Personen bzw. 19,8 %), St. Johann in Tirol (2.459 Personen bzw. 24,8 %), Reutte (2.346 Personen bzw. 31,6 %), Kitzbühel (2.304 Personen bzw. 27,8 %) und Imst (2.199 Personen bzw. 19,9 %) am größten.

Tabelle 15: Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsbürgerschaft in den Tiroler Gemeinden
Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit Anzahl der Gemeinden
absolut in %
unter 2 % 2 0,7
2 bis unter 5 % 28 10,1
5 bis unter 10 % 61 22,0
10 bis unter 15 % 82 29,6
15 bis unter 20 % 59 21,3
20 bis unter 25 % 22 7,9
25 bis unter 30 % 13 4,7
30 % und darüber 10 3,6
Gemeinden insgesamt 277 100,0

Geburtenbilanz bei den österreichischen Staatsangehörigen in Tirol negativ.

In Tabelle 16 werden die Geburtenbilanzen für die Tiroler Wohnbevölkerung seit 1982 gegliedert nach Staatszugehörigkeit dargestellt. Wie man an der Zeitreihe erkennen kann, ist die Geburtenbilanz für den Bevölkerungsteil mit österreichischer Staatszugehörigkeit bereits seit 1991 tendenziell rückläufig. Im Jahr 2020 war sie erstmals negativ (-139) und hat nun mit -803 den bisher niedrigsten Wert erreicht. Dass die Geburtenbilanz der Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatszugehörigkeit höhere Werte erreicht, liegt vor allem daran, dass der Anteil der älteren Personen in dieser Bevölkerungsschicht geringer ist.

Im Jahr 2025 verzeichneten alle Bundesländer eine negative Geburtenbilanz bei österreichischen Staatsangehörigen. Österreichweit betrachtet ist diese bereits seit 1995 negativ. Dies liegt vor allem an den langanhaltend negativen Geburtenbilanzen in Wien (mindestens seit 1982), Oberösterreich (mindestens seit 1982), Burgenland (mindestens seit 1982) und in der Steiermark (seit 1995).

Abbildung 11: Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden

Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden
Tabelle 16: Bevölkerungsentwicklung der Tiroler Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit seit 1982 nach Veränderungskomponenten
Jahr Wohnbevölkerungmit österreichischer Staatsangehörigkeit Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch Einbürgerungen durch errechnete Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1982 560.981 3.536 0,6 3.107 0,6 595 0,1 -166 -0,0
1983 564.517 3.176 0,6 2.573 0,5 780 0,1 -177 -0,0
1984 567.693 2.923 0,5 2.686 0,5 659 0,1 -422 -0,1
1985 570.616 2.394 0,4 2.435 0,4 560 0,1 -601 -0,1
1986 573.010 2.455 0,4 2.712 0,5 556 0,1 -813 -0,1
1987 575.465 2.020 0,4 2.737 0,5 324 0,1 -1.041 -0,2
1988 577.485 2.221 0,4 2.738 0,5 302 0,1 -819 -0,1
1989 579.706 2.263 0,4 2.761 0,5 246 0,0 -744 -0,1
1990 581.969 2.258 0,4 2.656 0,5 271 0,0 -669 -0,1
1991 584.227 2.766 0,5 3.012 0,5 369 0,1 -615 -0,1
1992 586.993 2.726 0,5 2.735 0,5 413 0,1 -422 -0,1
1993 589.719 2.790 0,5 2.732 0,5 566 0,1 -508 -0,1
1994 592.509 2.142 0,4 2.512 0,4 666 0,1 -1.036 -0,2
1995 594.651 2.569 0,4 2.366 0,4 1.005 0,2 -802 -0,1
1996 597.220 2.988 0,5 2.275 0,4 1.154 0,2 -441 -0,1
1997 600.208 2.165 0,4 1.713 0,3 981 0,2 -529 -0,1
1998 602.373 2.202 0,4 1.754 0,3 978 0,2 -530 -0,1
1999 604.575 2.315 0,4 1.238 0,2 1.421 0,2 -344 -0,1
2000 606.890 2.165 0,4 1.256 0,2 1.204 0,2 -295 -0,0
2001 609.055 1.119 0,2 988 0,2 1.793 0,3 -1.662 -0,3
2002 610.174 2.437 0,4 1.255 0,2 2.689 0,4 -1.507 -0,2
2003 612.611 3.949 0,6 1.163 0,2 2.984 0,5 -198 -0,0
2004 616.560 5.110 0,8 1.493 0,2 3.431 0,6 186 0,0
2005 621.670 3.600 0,6 1.250 0,2 2.540 0,4 -190 -0,0
2006 625.270 2.830 0,5 1.403 0,2 2.027 0,3 -600 -0,1
2007 628.100 769 0,1 1.035 0,2 1.162 0,2 -1.428 -0,2
2008 628.869 564 0,1 1.005 0,2 800 0,1 -1.241 -0,2
2009 629.433 447 0,1 789 0,1 632 0,1 -974 -0,2
2010 629.880 431 0,1 851 0,1 574 0,1 -994 -0,2
2011 630.311 680 0,1 786 0,1 617 0,1 -723 -0,1
2012 630.991 498 0,1 704 0,1 577 0,1 -783 -0,1
2013 631.489 691 0,1 647 0,1 584 0,1 -540 -0,1
2014 632.180 870 0,1 750 0,1 530 0,1 -410 -0,1
2015 633.050 687 0,1 847 0,1 552 0,1 -712 -0,1
2016 633.737 790 0,1 903 0,1 574 0,1 -687 -0,1
2017 634.527 168 0,0 927 0,1 521 0,1 -1.280 -0,2
2018 634.695 -312 -0,0 666 0,1 534 0,1 -1.512 -0,2
2019 634.383 -636 -0,1 274 0,0 598 0,1 -1.508 -0,2
2020 633.747 -856 -0,1 -139 -0,0 623 0,1 -1.340 -0,2
2021 632.891 -76 -0,0 478 0,1 684 0,1 -1.238 -0,2
2022 632.815 -1.234 -0,2 -264 -0,0 775 0,1 -1.745 -0,3
2023 631.581 -722 -0,1 -543 -0,1 913 0,1 -1.092 -0,2
2024 630.859 -1.024 -0,2 -675 -0,1 1.011 0,2 -1.360 -0,2
2025 629.835 -12 -0,0 -803 -0,1 1.236 0,2 -445 -0,1
2026 629.823 · · · · · · · ·
Tabelle 17: Bevölkerungsentwicklung der Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit seit 1982 nach Veränderungskomponenten
Jahr Wohnbevölkerungmit ausländischer Staatsangehörigkeit Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch Einbürgerungen durch errechnete Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1982 28.593 280 1,0 410 1,4 -595 -2,1 465 1,6
1983 28.873 -29 -0,1 371 1,3 -780 -2,7 380 1,3
1984 28.844 -90 -0,3 174 0,6 -659 -2,3 395 1,4
1985 28.754 215 0,7 185 0,6 -560 -1,9 590 2,1
1986 28.969 1.134 3,9 159 0,5 -556 -1,9 1.531 5,3
1987 30.103 675 2,2 199 0,7 -324 -1,1 800 2,7
1988 30.778 1.899 6,2 216 0,7 -302 -1,0 1.985 6,4
1989 32.677 3.813 11,7 274 0,8 -246 -0,8 3.785 11,6
1990 36.490 3.397 9,3 322 0,9 -271 -0,7 3.346 9,2
1991 39.887 5.591 14,0 542 1,4 -369 -0,9 5.418 13,6
1992 45.478 4.759 10,5 837 1,8 -413 -0,9 4.335 9,5
1993 50.237 3.112 6,2 907 1,8 -566 -1,1 2.771 5,5
1994 53.349 1.875 3,5 920 1,7 -666 -1,2 1.621 3,0
1995 55.224 925 1,7 806 1,5 -1.005 -1,8 1.124 2,0
1996 56.149 1.337 2,4 851 1,5 -1.154 -2,1 1.640 2,9
1997 57.486 1.005 1,7 859 1,5 -981 -1,7 1.127 2,0
1998 58.491 1.001 1,7 834 1,4 -978 -1,7 1.145 2,0
1999 59.492 1.077 1,8 788 1,3 -1.421 -2,4 1.710 2,9
2000 60.569 1.868 3,1 827 1,4 -1.204 -2,0 2.245 3,7
2001 62.437 3.090 4,9 724 1,2 -1.793 -2,9 4.159 6,7
2002 65.527 1.319 2,0 718 1,1 -2.689 -4,1 3.290 5,0
2003 66.846 233 0,3 568 0,8 -2.984 -4,5 2.649 4,0
2004 67.079 205 0,3 494 0,7 -3.431 -5,1 3.142 4,7
2005 67.284 1.699 2,5 508 0,8 -2.540 -3,8 3.731 5,5
2006 68.983 170 0,2 509 0,7 -2.027 -2,9 1.688 2,4
2007 69.153 1.566 2,3 459 0,7 -1.162 -1,7 2.269 3,3
2008 70.719 2.350 3,3 507 0,7 -800 -1,1 2.643 3,7
2009 73.069 1.713 2,3 472 0,6 -632 -0,9 1.873 2,6
2010 74.782 2.424 3,2 519 0,7 -574 -0,8 2.479 3,3
2011 77.206 3.384 4,4 610 0,8 -617 -0,8 3.391 4,4
2012 80.590 3.809 4,7 607 0,8 -577 -0,7 3.779 4,7
2013 84.399 5.459 6,5 672 0,8 -584 -0,7 5.371 6,4
2014 89.858 5.918 6,6 692 0,8 -530 -0,6 5.756 6,4
2015 95.776 9.626 10,1 728 0,8 -552 -0,6 9.450 9,9
2016 105.402 6.224 5,9 846 0,8 -574 -0,5 5.952 5,6
2017 111.626 4.819 4,3 907 0,8 -521 -0,5 4.433 4,0
2018 116.445 3.877 3,3 894 0,8 -534 -0,5 3.517 3,0
2019 120.322 3.565 3,0 1.011 0,8 -598 -0,5 3.152 2,6
2020 123.887 3.327 2,7 869 0,7 -623 -0,5 3.081 2,5
2021 127.214 4.073 3,2 830 0,7 -684 -0,5 3.927 3,1
2022 131.287 8.436 6,4 733 0,6 -775 -0,6 8.478 6,5
2023 139.723 5.388 3,9 662 0,5 -913 -0,7 5.639 4,0
2024 145.111 2.714 1,9 783 0,5 -1.011 -0,7 2.942 2,0
2025 147.825 1.412 1,0 619 0,4 -1.236 -0,8 2.029 1,4
2026 149.237 · · · · · · · ·

Anteil der Kinder und Senior:innen ist innerhalb der Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit höher als innerhalb der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Die Anteile der Kinder (Personen unter 15 Jahre: 12,3 %) und Senior:innen (65 Jahre und älter: 9,7 %) innerhalb der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegen deutlich unter den entsprechenden Werten des Bevölkerungsanteils mit österreichischer Staatsangehörigkeit (Kinder: 14,7 % und Senior:innen: 22,8 %), dafür liegt der Anteil im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) mit 78,0 % deutlich höher als bei den österreichischen Staatszugehörigen (62,5 %).

Der Frauenanteil der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit unterscheidet sich für die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen (unter 15 Jahre) sowie der Personen im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) nicht wesentlich vom Frauenanteil der Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit. Nur in der Gruppe der Senior:innen (65 Jahre und älter) mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist der Frauenanteil (53,0 %) etwas geringer als bei den Senior:innen mit österreichischer Staatsangehörigkeit (55,4 %).

Tabelle 18: Altersstruktur der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
0 bis 2 3.426 2,3 1.703 49,7 1.723 50,3
3 bis 5 3.743 2,5 1.941 51,9 1.802 48,1
6 bis 9 5.213 3,5 2.755 52,8 2.458 47,2
10 bis 14 5.902 4,0 3.024 51,2 2.878 48,8
15 bis 19 6.050 4,1 3.209 53,0 2.841 47,0
20 bis 29 24.467 16,4 12.878 52,6 11.589 47,4
30 bis 39 31.229 20,9 16.279 52,1 14.950 47,9
40 bis 49 26.451 17,7 13.034 49,3 13.417 50,7
50 bis 59 20.281 13,6 9.836 48,5 10.445 51,5
60 bis 64 7.955 5,3 3.900 49,0 4.055 51,0
65 bis 69 5.158 3,5 2.479 48,1 2.679 51,9
70 bis 74 3.925 2,6 1.798 45,8 2.127 54,2
75 bis 79 2.849 1,9 1.336 46,9 1.513 53,1
80 bis 84 1.519 1,0 732 48,2 787 51,8
85 bis 89 779 0,5 352 45,2 427 54,8
90 bis 94 232 0,2 109 47,0 123 53,0
95 bis 99 52 0,0 15 28,8 37 71,2
100 oder älter 6 0,0 1 16,7 5 83,3
Ausgewählte Altersgruppen
0 bis 13 17.146 11,5 8.836 51,5 8.310 48,5
14 bis 16 3.480 2,3 1.823 52,4 1.657 47,6
17 oder älter 128.611 86,2 64.722 50,3 63.889 49,7
0 bis 17 21.787 14,6 11.267 51,7 10.520 48,3
18 oder älter 127.450 85,4 64.114 50,3 63.336 49,7
0 bis 59 126.762 84,9 64.659 51,0 62.103 49,0
60 oder älter 22.475 15,1 10.722 47,7 11.753 52,3
0 bis 84 148.168 99,3 74.904 50,6 73.264 49,4
85 oder älter 1.069 0,7 477 44,6 592 55,4
0 bis 14 18.284 12,3 9.423 51,5 8.861 48,5
15 bis 64 116.433 78,0 59.136 50,8 57.297 49,2
65 oder älter 14.520 9,7 6.822 47,0 7.698 53,0
Insgesamt 149.237 100,0 75.381 50,5 73.856 49,5
Tabelle 19: Gliederung Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit nach Kontinent der Staatsangehörigkeit
Kontinent der Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
Europa (mit Türkei) 126.124 84,5
Asien (ohne Türkei) 16.518 11,1
Afrika 3.983 2,7
Amerika 2.161 1,4
Ozeanien 219 0,1
Staatenlos 123 0,1
Ungeklärt oder unbekannt 109 0,1
Tabelle 20: Bevölkerungszahlen im Jahr 2026 nach ausländischer Staatsangehörigkeit
Rang Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
1 Deutschland 44.069 29,53
2 Türkei 11.455 7,68
3 Italien 9.091 6,09
4 Ungarn 8.774 5,88
5 Syrien - Arabische Republik 7.019 4,70
6 Kroatien 6.644 4,45
7 Rumänien 6.576 4,41
8 Bosnien und Herzegowina 6.110 4,09
9 Serbien 5.052 3,39
10 Ukraine 4.212 2,82
11 Afghanistan 3.091 2,07
12 Slowakei 2.994 2,01
13 Bulgarien 2.962 1,98
14 Niederlande 2.596 1,74
15 Polen 2.247 1,51
16 Somalia 1.616 1,08
17 Russische Föderation 1.512 1,01
18 Vereinigtes Königreich 1.478 0,99
19 Tschechien 1.356 0,91
20 Spanien 1.089 0,73
21 Irak 1.027 0,69
22 Schweiz 922 0,62
23 Iran - Islamische Republik 886 0,59
24 Slowenien 810 0,54
25 Frankreich 792 0,53
26 Griechenland 736 0,49
27 China 729 0,49
28 Portugal 719 0,48
29 Kosovo 672 0,45
30 Indien 667 0,45
31 Vereinigte Staaten 600 0,40
32 Belgien 517 0,35
33 Thailand 500 0,34
34 Brasilien 431 0,29
35 Nigeria 409 0,27
36 Schweden 407 0,27
37 Pakistan 347 0,23
38 Philippinen 344 0,23
39 Nordmazedonien 331 0,22
40 Luxemburg 322 0,22
41 Kolumbien 280 0,19
42 Irland 279 0,19
43 Ägypten 261 0,17
44 Lettland 250 0,17
45 Ghana 249 0,17
46 Marokko 239 0,16
47 Armenien 231 0,15
48 Finnland 193 0,13
49 Georgien 191 0,13
50 Tunesien 181 0,12
51 Kanada 174 0,12
51 Dänemark 174 0,12
53 Litauen 168 0,11
54 Bangladesch 166 0,11
55 Australien 159 0,11
56 Nepal 146 0,10
57 Mongolei 140 0,09
58 Mexiko 127 0,09
59 Japan 125 0,08
60 Sudan 121 0,08
61 Albanien 120 0,08
62 Indonesien 118 0,08
62 Norwegen 118 0,08
64 Sri Lanka 106 0,07
65 Belarus 101 0,07
66 Äthiopien 96 0,06
67 Vietnam 95 0,06
68 Dominikanische Republik 90 0,06
69 Aserbaidschan 86 0,06
70 Kamerun 81 0,05
70 Kenia 81 0,05
72 Chile 80 0,05
73 Argentinien 79 0,05
74 Moldau - Republik 77 0,05
75 Korea - Republik 74 0,05
75 Montenegro 74 0,05
75 Jemen 74 0,05
78 Südafrika 70 0,05
79 Kuba 67 0,04
80 Kongo - Demokratische Republik 64 0,04
81 Israel 60 0,04
82 Algerien 58 0,04
82 Libanon 58 0,04
82 Venezuela 58 0,04
85 Estland 57 0,04
86 Neuseeland 56 0,04
87 Peru 52 0,03
88 Eritrea 51 0,03
88 Gambia 51 0,03
90 Jordanien 49 0,03
91 Guinea 44 0,03
92 Kasachstan 36 0,02
93 Senegal 34 0,02
94 Uganda 32 0,02
95 Liechtenstein 30 0,02
96 Kirgisistan 28 0,02
97 Ecuador 27 0,02
98 Kongo 26 0,02
99 Usbekistan 24 0,02
100 Libyen 22 0,01
101 Singapur 21 0,01
102 Sierra Leone 20 0,01
102 Tansania - Vereinigte Republik 20 0,01
104 Madagaskar 19 0,01
104 Mali 19 0,01
106 Island 17 0,01
107 Malaysia 16 0,01
108 Costa Rica 15 0,01
108 Côte d'Ivoire 15 0,01
110 Tadschikistan 14 0,01
111 Myanmar 13 0,01
112 Angola 12 0,01
112 Zypern 12 0,01
112 El Salvador 12 0,01
115 Benin 11 0,01
115 Simbabwe 11 0,01
117 Bolivien 10 0,01
117 Jamaika 10 0,01
117 Ruanda 10 0,01
120 Guatemala 9 0,01
120 Malta 9 0,01
120 Paraguay 9 0,01
120 Saudi-Arabien 9 0,01
120 Togo 9 0,01
120 Burkina Faso 9 0,01
126 Mauritius 8 0,01
127 Kambodscha 6 0,00
127 Haiti 6 0,00
127 Turkmenistan 6 0,00
130 Burundi 5 0,00
130 Honduras 5 0,00
130 Kuwait 5 0,00
130 Liberia 5 0,00
130 Nicaragua 5 0,00
135 Guinea-Bissau 4 0,00
135 Seychellen 4 0,00
135 Trinidad und Tobago 4 0,00
135 Uruguay 4 0,00
139 Laos - Demokratische Volksrepublik 3 0,00
139 Namibia 3 0,00
139 Papua-Neuguinea 3 0,00
142 Bhutan 2 0,00
142 Dominica 2 0,00
142 Malawi 2 0,00
142 Malediven 2 0,00
142 Mosambik 2 0,00
142 Niger 2 0,00
142 Eswatini 2 0,00
149 Bahrain 1 0,00
149 Barbados 1 0,00
149 Cabo Verde 1 0,00
149 Zentralafrikanische Republik 1 0,00
149 Gabun 1 0,00
149 Grenada 1 0,00
149 Korea - Demokratische Volksrepublik 1 0,00
149 Mauretanien 1 0,00
149 Oman 1 0,00
149 Panama 1 0,00
149 St. Lucia 1 0,00
149 St. Vincent und die Grenadinen 1 0,00
149 Vereinigte Arabische Emirate 1 0,00
149 Samoa 1 0,00
149 Sambia 1 0,00

6 Wohnbevölkerung nach Geburtsland

Ein Fünftel der Tiroler Wohnbevölkerung wurde im Ausland geboren

Von den 779.060 Menschen, die am Jahresanfang 2026 in Tirol lebten, sind 21,5 % (167.307 Personen) im Ausland zur Welt gekommen. 2002 lag der Anteil der im Ausland geborenen Tiroler:innen bei 14,0 % (94.262 Personen).

55,9 % (93.566 Personen) der im Ausland geborenen Personen wurden in einem anderen EU-Mitgliedsstaat geboren, darunter sind 28,9 % (48.316 Personen) in Deutschland, 5,8 % (9.775 Personen) in Italien, 13,2 % (22.147 Personen) im ehemaligen Jugoslawien, 2,6 % (4.365 Personen) in der Ukraine und 10,4 % (17.380 Personen) in der Türkei zur Welt gekommen. Des Weiteren sind 10,6 % (17.806 Personen) in Asien, 2,9 % (4.923 Personen) in Afrika, 2,4 % (4.013 Personen) in Amerika und 0,3 % (428 Personen) in Ozeanien zur Welt gekommen. Von 583 Personen ist das Geburtsland unklar.

Abbildung 12: Wohnbevölkerung im Jahr 2026 nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

12,0 % der Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft wurden in Österreich geboren.

Von den 149.237 im Jahr 2026 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit wurden 17.834 Personen (12,0 %) in Österreich und 131.403 Personen (88,0 %) im Ausland geboren. Von den Tiroler:innen mit ausländischer Staatszugehörigkeit haben 77.996 Personen (52,3 %) den Geburtsort in einem EU-Mitgliedsstaat, darunter 39.039 Personen (26,2 %) in Deutschland und 7.300 Personen (4,9 %) in Italien. Weitere 16.365 Personen (11,0 %) wurden im ehemaligen Jugoslawien, 4.137 Personen (2,8 %) in der Ukraine und 9.404 Personen (6,3 %) in der Türkei geboren. Insgesamt kamen 109.072 (73,1 %) der 149.237 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit in einem europäischen Land (inklusive Türkei, aber nicht Österreich) zur Welt.

35.904 (5,7 %) der österreichischen Staatsbürger:innen wurden im Ausland geboren. Davon kamen 15.570 Personen (43,4 %) in einem anderen EU-Mitgliedsstaat zur Welt, unter anderem 9.277 Personen (25,8 %) in Deutschland und 2.475 Personen (6,9 %) in Italien. 5.782 Personen (16,1 %) erblickten im ehemaligen Jugoslawien das Licht der Welt, während 7.976 Personen (22,2 %) in der Türkei geboren wurden. 30.269 Personen (84,3 %) der im Ausland geborenen österreichischen Staatsbürger:innen kamen in einem europäischen Land (inklusive Türkei) zur Welt.

185.141 Personen in Tirol (23,8 % der Bevölkerung) sind ausländischer Herkunft (ausländische Staatsangehörige bzw. im Ausland Geborene).

Zur Erfassung der Personen mit ausländischer Herkunft können die Merkmale Staatsangehörigkeit und Geburtsland miteinander kombiniert werden. Dadurch werden zusätzlich zu den ausländischen Staatsangehörigen auch jene Personen berücksichtigt, die eine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, aber im Ausland geboren wurden. Mit Stichtag 1. Jänner 2026 waren 185.141 Tiroler:innen (23,8 %) ausländischer Herkunft.

Der Begriff Personen mit Migrationshintergrund umfasst internationalen Definitionen zufolge alle Einwohner:innen, deren Elternteile beide im Ausland geboren wurden. Diese Personengruppe untergliedert sich in weiterer Folge in Migrant:innen der ersten und Migrant:innen der zweiten Generation. Sind die Zuwanderer selbst im Ausland geboren, so spricht man von Migrant:innen der ersten Generation. Zuwanderer der zweiten Generation umfassen Kinder von zugewanderten Personen, die aber selbst im Inland zur Welt gekommen sind. Laut der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2025 (Statistik Austria) betrug der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Tiroler Bevölkerung in Privathaushalten im Jahresdurchschnitt 24,2 %. Bei 77,4% handelt es sich um Migrant:innen der ersten Generation, bei 22,6% um Migrant:innen der zweiten Generation.3

Tabelle 21: Bevölkerungszahlen im Jahr 2026 nach Herkunft und Wohnbezirk
Bezirk Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Herkunft insgesamt
geboren in Österreich geboren im Ausland geboren in Österreich geboren im Ausland absolut in %
IBK-Stadt 132.820 79.645 9.832 5.110 38.233 53.175 40,0
Imst 62.770 52.427 1.959 1.006 7.378 10.343 16,5
IBK-Land 187.119 149.482 8.639 3.825 25.173 37.637 20,1
Kitzbühel 66.374 50.211 2.229 1.231 12.703 16.163 24,4
Kufstein 114.363 85.956 5.268 2.865 20.274 28.407 24,8
Landeck 45.149 38.224 1.402 692 4.831 6.925 15,3
Lienz 48.937 44.503 1.014 362 3.058 4.434 9,1
Reutte 33.998 23.790 2.235 880 7.093 10.208 30,0
Schwaz 87.530 69.681 3.326 1.863 12.660 17.849 20,4
Tirol 779.060 593.919 35.904 17.834 131.403 185.141 23,8
Tabelle 22: Bevölkerungszahlen im Jahr 2026 in Tirol nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit
Geburtsland Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in % absolut in % absolut in %
Zusammen 779.060 100,0 629.823 100,0 149.237 100,0
Österreich 611.753 78,5 593.919 94,3 17.834 12,0
Ausland 167.307 21,5 35.904 5,7 131.403 88,0
Europäische Union 93.566 12,0 15.570 2,5 77.996 52,3
Deutschland 48.316 6,2 9.277 1,5 39.039 26,2
Italien 9.775 1,3 2.475 0,4 7.300 4,9
Ungarn 7.526 1,0 322 0,1 7.204 4,8
Kroatien 3.268 0,4 600 0,1 2.668 1,8
Rumänien 6.178 0,8 432 0,1 5.746 3,9
Slowakei 2.653 0,3 139 0,0 2.514 1,7
Niederlande 2.603 0,3 291 0,0 2.312 1,5
Bulgarien 2.639 0,3 185 0,0 2.454 1,6
Polen 2.642 0,3 390 0,1 2.252 1,5
Tschechien 1.801 0,2 490 0,1 1.311 0,9
Spanien 973 0,1 88 0,0 885 0,6
Slowenien 827 0,1 279 0,0 548 0,4
Frankreich 859 0,1 187 0,0 672 0,5
Portugal 568 0,1 8 0,0 560 0,4
Griechenland 652 0,1 87 0,0 565 0,4
andere EU-Länder 2.286 0,3 320 0,1 1.966 1,3
Jugoslawische Nachfolgestaaten 22.147 2,8 5.782 0,9 16.365 11,0
Serbien 5.605 0,7 1.250 0,2 4.355 2,9
Montenegro 112 0,0 33 0,0 79 0,1
Kosovo 840 0,1 282 0,0 558 0,4
Bosnien und Herzegowina 10.994 1,4 3.266 0,5 7.728 5,2
Kroatien 3.268 0,4 600 0,1 2.668 1,8
Slowenien 827 0,1 279 0,0 548 0,4
Nordmazedonien 501 0,1 72 0,0 429 0,3
Ukraine 4.365 0,6 228 0,0 4.137 2,8
Türkei 17.380 2,2 7.976 1,3 9.404 6,3
Schweiz 1.758 0,2 825 0,1 933 0,6
andere europäische Staaten 4.220 0,5 767 0,1 3.453 2,3
Europa (mit Türkei) 139.341 17,9 30.269 4,8 109.072 73,1
Asien (ohne Türkei) 17.806 2,3 2.892 0,5 14.914 10,0
Amerika 4.013 0,5 1.117 0,2 2.896 1,9
Afrika 4.923 0,6 1.423 0,2 3.500 2,3
Australien, Ozeanien 428 0,1 135 0,0 293 0,2
Staatenlos oder ungeklärt 583 0,1 5 0,0 578 0,4

7 Die natürliche Bevölkerungsbewegung

Das Jahr 2025 unter dem Aspekt der natürlichen Bevölkerungsbewegung in Tirol:

  • Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2025 mit 6.544 um 2,5 % niedriger als im Vorjahr.
  • Die Geburtenrate in Tirol lag bei 8,4 ‰. Im Bundesländervergleich hatte Tirol die fünfhöchste Geburtenrate (Geburtenrate für Österreich bei 8,3 ‰).
  • Die Zahl der Sterbefälle in Tirol war 2025 mit 6.728 Todesfällen um +1,9 % höher als im Vorjahr.
  • Trotz höherer Sterbefallzahlen ist Tirol das Bundesland mit der drittniedrigsten Sterberate (8,7 ‰) nach Wien (8,1 ‰) und Vorarlberg (8,3 ‰). Österreichweit wurde 2025 eine Sterberate von 9,6 ‰ verzeichnet.
  • Beim Geburtensaldo in Tirol wurde im Jahr 2025 mit -184 Personen erstmals ein negativer Wert in der seit 1961 geführten Datenreihe verzeichnet.
  • Tiroler Frauen gebären in ihrem Leben im Durchschnitt 1,28 Kinder (österreichweiter Durchschnitt liegt bei 1,30 Kindern). Sowohl für Tirol als auch für Österreich stellen diese Werte die niedrigsten Gesamtfertilitätsraten in der seit 1961 geführten Datenreihe dar.
  • Säuglingssterblichkeit weiterhin niedrig mit im Schnitt 3,2 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen in Tirol (österreichweit 3,1 ‰).
  • Lebenserwartung der Tiroler Wohnbevölkerung weiterhin auf Rekord-Niveau: Bei den Männern 81,4 Jahre und bei den Frauen 85,3 Jahre. Im Bundesländervergleich weist Tirol bei den Männern die höchste und bei den Frauen die dritthöchste Lebenserwartung (knapp hinter Vorarlberg und Salzburg) auf. In Gesamtösterreich liegt die Lebenserwartung der Männer bei 81,4 und die der Frauen bei 85,3 Jahren.
  • Im Jahr 2025 gab es in Tirol 4.027 Eheschließungen (um eine Eheschließung weniger als 2024) und 151 Partnerschaftseintragungen (+22 gegenüber 2024). 64 Ehen und acht Eingetragene Partnerschaften wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren begründet. Österreichweit wurden im Jahr 2025 insgesamt 821 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen und 106 gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingetragen.
  • Im Jahr 2025 wurden in Tirol 1.193 Ehen geschieden (+8,6 % gegenüber 2024) und 14 Eingetragene Partnerschaften aufgelöst (im Jahr 2024 waren es 13).

Statistische Extremwerte

Neben den vielen Summen, Durchschnittswerten und anderen Maßzahlen, mit denen sich die folgenden Kapitel beschäftigen, liefert die Bevölkerungsstatistik alljährlich auch eine Reihe von Extremwerten, von denen an dieser Stelle einige für das Jahr 2025 präsentiert werden:

  • Im Jahr 2025 bekam die jüngste Mutter mit 15 Jahren und zwei Monaten ihr Kind und der jüngste (bekannte) Vater war bei der Geburt seines Kindes 16 Jahre alt.
  • Die älteste Mutter war bei der Entbindung 50 Jahre und der älteste Vater 66 Jahre alt.
  • Die jüngste Frau schloss im Alter von 18 Jahren und vier Monaten die Ehe und der jüngste Mann war bei seiner Hochzeit 19 Jahre und elf Monate alt.
  • Die älteste Braut ließ sich mit 86 Jahren und der älteste Bräutigam mit 82 Jahren trauen.
  • Den größten Altersunterschied von 40 Jahren erreichten ein 72 Jahre alter Bräutigam und seine 31 Jahre alte Braut.
  • Der jüngste Tiroler, der sich im Jahr 2025 scheiden ließ, war 21 Jahre und acht Monate alt.
  • Die jüngste Tirolerin löste ihre Ehe mit 19 Jahren und fünf Monaten.
  • Der älteste Mann war 85 Jahre und die älteste Frau 83 Jahre alt, als diese sich jeweils von ihren Partner:innen scheiden ließen.
  • Lediglich vier Monate und vier Tage hielt die kürzeste Ehe, die im Jahr 2025 geschieden wurde, während die längste Ehe bis zur Scheidung 60 Jahre hielt.
Tabelle 23: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2025 in Tirol im Vergleich mit Gesamtösterreich
Merkmal Tirol Österreich Veränderung gegenüber 2024 in Tirol
absolut in %
Geborene 6.556 76.343 -175 -2,6
Lebendgeborene 6.544 76.067 -165 -2,5
unehelich Lebendgeborene 2.782 28.370 -102 -3,5
unehelich Lebendgeborene (in %) 42,5 37,3 -0,5 -1,1
Geburtenrate (je 1.000 Einwohner:innen) 8,4 8,3 -0,2 -2,7
Gesamtfruchtbarkeitsrate 1,3 1,3 -0,0 -1,9
Nettoreproduktionsrate 0,6 0,6 -0,0 -2,4
Totgeborene 12 276 -10 -45,5
Sterbefälle 6.728 87.902 +127 +1,9
Sterberate (je 1.000 Einwohner:innen) 8,7 9,6 +0,1 +1,7
Suizide 104 1.352 -9 -8,0
Suizidrate (je 100.000 Einwohner:innen) 13,4 14,7 -1,2 -8,2
assistierte Suizide 23 197 +14 +155,6
Säuglingssterbefälle 21 235 9 +75,0
Säuglingssterberate (je 1.000 Lebendgeborener) 3,2 3,1 +1,4 +79,4
Geburtenbilanz -184 -11.835 -292 -270,4
Geburtenbilanzrate (je 1.000 Einwohner:innen) -0,2 -1,3 -0,4 -270,0
Lebenserwartung in Jahren
Männer bei der Geburt 81,4 80,1 +0,3 +0,4
Frauen bei der Geburt 85,3 84,6 -0,2 -0,3
Männer mit 60 Jahren 24,0 23,1 +0,1 +0,6
Frauen mit 60 Jahren 27,0 26,4 +0,1 +0,4
Eheschließungen 4.027 45.537 -1 -0,0
Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare 64 821 -5 -7,2
Gesamtheiratsrate
Mann 57,2 53,8 -0,3 -0,6
Frau 63,6 59,8 +0,4 +0,6
Durchschnittl. Erstheiratsalter
Mann 34,1 33,4 +0,2 +0,5
Frau 32,2 31,5 +0,2 +0,7
Partnerschaftseintragungen 151 1.955 +22 +17,1
Partnerschaftseintragungen gleichgeschlechtlicher Paare 8 106 +2 +33,3
Ehescheidungen 1.193 15.217 +94 +8,6
von Scheidung betroffene Kinder 1.422 18.308 +3 +0,2
von Scheidung betroffene Kinder unter 18 Jahre 1.083 13.101 +55 +5,4
Gesamtscheidungsrate 34,7 36,9 +2,7 +8,3
Partnerschaftsauflösungen 14 221 +1 +7,7
  • Die Gesamtfruchtbarkeitsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Nettoreproduktionsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Gesamtheiratsrate gibt an, wie viel Prozent der Männer bzw. Frauen in ihrem Leben mindestens einmal heiraten würden, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Heiratsraten herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Gesamtscheidungsrate gibt an, wie viel Prozent der im Jahr 2025 geschlossenen Ehen im Mittel wieder geschieden werden würden, wenn in Zukunft stets dieselben ehedauerspezifischen Scheidungswahrscheinlichkeiten herrschen würden, wie im betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Geburtenrate bezeichnet die Anzahl der Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Suizidrate bezeichnet die Anzahl der Suizide je 100.000 Einwohner:innen.
  • Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der gestorbenen Säuglinge je 1.000 lebendgeborener Kinder binnen eines Kalenderjahres.
  • Die Geburtenbilanzrate bezeichnet die Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen.
Tabelle 24: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2025 nach Bezirken
Bezirk Lebendgeborene Gestorbene Geburtensaldo
insgesamt je 1.000 EW insgesamt je 1.000 EW Suizide Säuglings­sterbefälle insgesamt je 1.000 EW
insgesamt je 100.000 EW insgesamt je 1.000 Lebend­geborene
Innsbruck-Stadt 1.104 8,3 1.279 9,7 18 13,6 9 8,2 -175 -1,3
Imst 542 8,6 503 8,0 10 16,0 - - 39 0,6
Innsbruck-Land 1.531 8,2 1.530 8,2 22 11,8 3 2,0 1 0,0
Kitzbühel 510 7,7 586 8,9 8 12,1 - - -76 -1,2
Kufstein 965 8,4 918 8,0 20 17,5 1 1,0 47 0,4
Landeck 434 9,6 371 8,2 3 6,7 2 4,6 63 1,4
Lienz 411 8,4 520 10,6 8 16,3 3 7,3 -109 -2,2
Reutte 280 8,2 311 9,2 6 17,7 2 7,1 -31 -0,9
Schwaz 767 8,8 710 8,1 9 10,3 1 1,3 57 0,7
Tirol 6.544 8,4 6.728 8,7 104 13,4 21 3,2 -184 -0,2
Tabelle 25: Ausgewählte demografische Indikatoren für Tirol seit 1961
Jahr Geburten Sterbefälle Lebenserwartung
Lebend­geborene Geburten­rate GFR NRR Gestorbene Sterbe­rate Säuglings­sterberate bei der Geburt
Mann Frau
1961 10.708 23,2 3,24 1,51 4.654 10,1 26,8 67,1 73,1
1962 11.096 23,7 3,29 1,53 4.874 10,4 25,0 67,8 72,6
1964 11.682 24,0 3,35 1,57 4.781 9,8 26,2 68,4 73,3
1966 11.330 22,5 3,14 1,47 4.996 9,9 21,6 67,9 73,8
1968 11.234 21,4 2,99 1,41 5.188 9,9 19,1 68,4 74,2
1970 9.877 18,4 2,57 1,21 5.189 9,7 21,0 68,5 73,9
1972 9.271 16,9 2,35 1,10 5.208 9,5 23,2 68,0 74,8
1974 8.633 15,4 2,12 1,00 4.894 8,7 20,0 69,6 76,1
1976 8.138 14,4 1,95 0,92 5.100 9,0 16,5 70,2 75,8
1978 7.766 13,4 1,78 0,85 5.149 8,9 13,0 70,6 76,8
1980 8.257 14,2 1,82 0,86 5.174 8,9 13,7 70,7 77,4
1982 8.684 14,7 1,83 0,87 5.167 8,8 11,5 71,2 77,7
1984 8.013 13,4 1,61 0,77 5.153 8,6 9,0 71,4 78,5
1986 7.914 13,1 1,54 0,74 5.043 8,4 8,8 72,7 79,3
1988 7.995 13,1 1,53 0,73 5.041 8,3 9,4 73,1 79,2
1990 8.198 13,3 1,52 0,73 5.220 8,4 9,4 73,2 79,5
1992 8.847 14,0 1,61 0,77 5.275 8,3 7,6 73,9 80,3
1994 8.585 13,3 1,55 0,74 5.153 8,0 7,3 74,4 80,6
1996 8.321 12,7 1,53 0,73 5.195 8,0 6,0 75,4 81,1
1998 7.698 11,6 1,45 0,70 5.110 7,7 6,2 75,8 81,5
2000 7.149 10,7 1,38 0,67 5.066 7,6 5,3 76,4 82,2
2002 6.973 10,3 1,39 0,67 5.000 7,4 3,9 77,1 82,9
2004 7.038 10,3 1,43 0,69 5.051 7,4 4,0 78,0 83,1
2006 6.905 9,9 1,41 0,68 4.993 7,2 3,3 78,8 83,4
2008 6.703 9,6 1,40 0,67 5.191 7,4 1,6 79,3 83,7
2010 6.819 9,7 1,43 0,69 5.449 7,7 2,5 79,0 84,0
2011 6.724 9,5 1,41 0,68 5.328 7,5 3,3 79,3 84,4
2012 6.917 9,7 1,44 0,70 5.606 7,9 2,0 79,5 84,2
2013 6.962 9,7 1,44 0,69 5.643 7,9 2,7 79,8 84,3
2014 7.066 9,8 1,44 0,70 5.624 7,8 2,0 80,4 84,5
2015 7.576 10,4 1,53 0,74 6.001 8,2 1,3 80,0 84,3
2016 7.609 10,3 1,51 0,73 5.860 7,9 2,4 80,2 84,5
2017 7.764 10,4 1,52 0,74 5.930 7,9 3,0 80,9 85,0
2018 7.697 10,2 1,50 0,73 6.137 8,2 2,2 80,4 85,0
2019 7.522 10,0 1,47 0,71 6.237 8,3 1,7 80,5 84,9
2020 7.518 9,9 1,46 0,70 6.788 9,0 3,2 80,1 84,5
2021 7.934 10,4 1,54 0,75 6.626 8,7 2,4 80,4 84,9
2022 7.428 9,7 1,44 0,69 6.959 9,1 2,6 80,2 84,7
2023 6.766 8,8 1,31 0,63 6.647 8,6 1,9 80,9 85,3
2024 6.709 8,6 1,30 0,63 6.601 8,5 1,8 81,1 85,5
2025 6.544 8,4 1,28 0,62 6.728 8,7 3,2 81,4 85,3
  • GFR steht für Gesamtfruchtbarkeitsrate bzw. Gesamtfertilitätsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • NRR steht für Nettoreproduktionsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 erstmals im Ausland Geborene von Müttern mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Sterbefällen sind ab 2009 Auslandssterbefälle von Personen mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
  • Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der im ersten Lebensjahr verstorbenen Kinder je 1.000 Lebendgeborene im jeweiligen Kalenderjahr.

7.1 Geburten, Fruchtbarkeit und Reproduktionsrate

Im nachfolgenden Abschnitt werden die Geburtsstatistik und wichtige demografische Indikatoren betreffend die Lebendgeburten und Fertilität genauer betrachtet. Dabei gilt es zu beachten, dass seit dem Jahr 2015 - im Gegensatz zu den Jahren davor - auch im Ausland stattgefundene Geburten von Müttern mit Wohnsitz in Österreich (im Jahr 2015 waren es 90 zusätzliche Geburten für Tirol) in der Geburtenstatistik berücksichtigt werden. Diese Änderung führte zu einer Anhebung der Geburtenzahlen ab 2015.

Die Zahl der Neugeborenen war 2025 um 2,5 % niedriger als im Vorjahr.

Im Jahr 2025 erblickten in Tirol 6.544 Neugeborene (lebendgeboren) das Licht der Welt, und somit um 2,5 % weniger als noch im Jahr 2024. Die Geburtenzahlen sanken 2025 in nahezu allen Bundesländern, mit Ausnahme von Salzburg (+2,4 %) und Kärnten (+0,9 %). Österreichweit wurde 2025 ein Geburtenrückgang von -1,5 % verzeichnet, und der größte relative Geburtenschwund war im Burgenland mit -5,1 % zu verzeichnen.

Der Geburtensaldo in Tirol lag 2025 bei -184 Personen.

Die Zahl der Lebendgeborenen lag im Jahr 2025 bei 6.544. Im gleichen Jahr sind 6.728 Personen verstorben. Die Geburtenbilanz (auch Geburtensaldo genannt) berechnet sich als Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen. Im Jahr 2025 ergab sich für Tirol eine Geburtenbilanz in der Höhe von -184 Personen. Wie man in Abbildung 13 erkennen kann, stellt dieser Wert ein Rekordtief in der seit 1961 geführten Zeitreihe dar.

Abbildung 13: Geburtenbilanz in Tirol seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle oberhalb dargestellt.

Ausgehend vom Tiroler Bevölkerungsstand des Vorjahres mit 777.660 Personen ergibt sich ein der Geburtenbilanz zugeordneter, relativer Bevölkerungsschwund von -0,2 ‰. Dieses nennt man auch Geburtenbilanzrate. Im Bundesländervergleich weist Tirol damit nach Wien (+1,3 ‰), Vorarlberg (+0,5 ‰) und Salzburg (-0,0 ‰) die vierthöchste Geburtenbilanzrate auf. Die niedrigsten Werte verzeichneten Burgenland (-5,6 ‰), gefolgt von Kärnten (-4,0 ‰), Niederösterreich (-3,2 ‰), Steiermark (-3,0 ‰) und Oberösterreich (-0,7 ‰).

Die Gesamtfertilitätsrate für Tirol lag 2025 bei 1,28.

Die Gesamtfertilitätsrate (kurz GFR) bezeichnet die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. Analog dazu bezeichnet die Nettoreproduktionsrate (kurz NRR) die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Mädchen, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. In Tirol haben die GFR (1,28) und die NRR (0,62) im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Eine NRR von 0,62 bedeutet, dass die derzeitige Müttergeneration nur zu 62 % durch die Töchtergeneration ersetzt wird und ohne jegliche Zuwanderung der Bevölkerungsstand langfristig schrumpfen würde. Die NRR liegt bereits seit dem Jahr 1975 konstant unter dem Schwellenwert von 1,00, ab welchem ein zumindest gleichbleibender Bevölkerungsstand allein durch die Zahl der Geburten gewährleistet wäre.

Abbildung 14: Entwicklung der Gesamtfertilitätsrate seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.
  • Daten zum GFR nach Staatszugehörigkeit sind erst ab dem Jahr 1984 vorhanden.

Von den 6.544 Neugeborenen in Tirol hatten 5.397 die österreichische und 1.147 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Verglichen mit dem Vorjahr hat die Zahl der Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft um 55 (-1,0 %) und die Zahl der Neugeborenen mit ausländischer Staatsbürgerschaft um 110 (-8,8 %) abgenommen. Bezogen auf jeweils 1.000 Frauen der Tiroler Bevölkerung in der Altersgruppe von 15 bis unter 45 Jahren brachten Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft im Durchschnitt 44,2 und Frauen mit anderer Staatsangehörigkeit 50,5 Kinder zur Welt (2024: 44,6 bzw. 53,5 Kinder). Die GFR der Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag in den letzten 30 Jahren stets über der GFR der Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit. In den letzten Jahren hat sich die GFR dieser beiden Gruppen einander stark angenähert (siehe Abbildung 14). Im Jahr 2025 lag die GFR bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bei 1,35 und bei den Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit bei 1,26 (2024: 1,45 bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und 1,27 bei Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit). Die 1.147 Babys mit ausländischer Staatsbürgerschaft ergeben einen Anteil von 17,5 % an der Gesamtzahl der Lebendgeborenen in Tirol. Dieser Wert ist um 1,2 Prozentpunkte niedriger als im Jahr 2024.

Abbildung 15: Lebendgeborene in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Im Durchschnitt bekommen Tirolerinnen ihr erstes Kind im Alter von 30,5 Jahren.

In Abbildung 16 wird die zeitliche Entwicklung des mittleren Fertilitätsalters für Erstgeburten sowie für alle Geburten dargestellt. Das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten berechnet sich durch den arithmetischen Mittelwert der Altersverteilung der Fertilitätsraten für Erstgeburten und gibt an, in welchem Alter eine Frau im Schnitt ihr erstes Kind gebärt. Das mittlere Fertilitätsalter sollte jedoch nicht mit dem in Abbildung 17 dargestellten Durchschnittsalter der Erstgebärenden verwechselt werden, da letzteres von der jeweiligen Altersstruktur der Wohnbevölkerung abhängt, während das mittlere Fertilitätsalter von der Demografie unabhängig ist. Wie man in Abbildung 16 erkennen kann, ist das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten seit 1984 annähernd linear gestiegen. Während Tirolerinnen 1984 ihr erstes Kind im Schnitt im Alter von 24,3 Jahren gebaren, lag das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten im Jahr 2025 bei 30,5 Jahren. 1984 brachte eine Tiroler Frau im Laufe ihres Lebens im Schnitt ca. 1,61 Kinder zur Welt. 2025 lag die Gesamtfertilitätsrate (GFR) bei 1,28 Kindern je Frau.

Das mittlere Fertilitätsalter aller Geburten ist im Zeitraum 1961 bis 1984 von 28,7 Jahren auf 27,3 Jahre gesunken, während es seit 1984 nahezu kontinuierlich steigt. Dies dürfte jedoch vermutlich nicht damit zusammenhängen, dass das mittlere Erstgebärenden-Alter zwischen 1961 und 1984 gesunken wäre, sondern damit, dass die GFR in dieser Zeitspanne generell stark gesunken ist. Somit bekamen Frauen 1984 im Schnitt bereits wesentlich weniger Kinder (1,61 Kinder) als 1961 (3,24 Kinder) und damit auch seltener ein zweites oder drittes Kind, das sie naturgemäß in einem höheren Alter hätten gebären müssen als ihr erstes Kind.

Abbildung 16: Entwicklung des mittleren Fertilitätsalters für Erstgeburten und für alle Geburten seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.
  • Daten zum mittleren Fertilitätsalter für Erstgeburten sind erst ab dem Jahr 1984 vorhanden.
  • Das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten entspricht dem Alter, in welchem eine Frau im Schnitt ihr erstes Kind gebärt und ist im Gegensatz zum Durchschnittsalter der erstgebärenden Mütter unabhängig von der jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung.

Das Durchschnittsalter der Väter der im Jahr 2025 Erstgeborenen lag bei 33 Jahren und sechs Monaten.

In Abbildung 17 wird die zeitliche Entwicklung des Durchschnittsalters der Tiroler Mütter und Väter bei der Geburt ihres ersten Kindes dargestellt. Es gilt zu beachten, dass bei der Zeitreihe für das Durchschnittsalter der Väter in den Jahren vor 2015 bei fast der Hälfte aller Datensätze das Alter des Vaters fehlt. Die Datenwerte zu den Vätern für die Jahre vor 2015 sind daher nur von geringer Aussagekraft. Ab 2015 ist jedoch bei über 90 % der Datensätze die Altersinformation der Väter vorhanden.

Das Durchschnittsalter der Väter bei Geburt ihres ersten Kindes lag im Jahr 2025 bei 33,6 und das der Mütter bei 30,9 Jahren. Im Jahr 2015 lag das Durchschnittsalter der Väter bei 32,8 und das der Mütter bei 29,7 Jahren.

Abbildung 17: Entwicklung des Durchschnittsalters der Mütter und Väter bei der Geburt ihres ersten Kindes in Tirol

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.
  • Das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes sollte nicht mit dem mittleren Fertilitätsalter für Erstgeburten verwechselt werden, denn nur letzteres ist unabhängig von der jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung.
  • Für das Durchschnittsalter der Väter werden nur Erstgeburten berücksichtigt, bei denen das Alter der Väter bekannt ist.
  • Zur Berechnung des Durchschnittsalters wird zunächst das taggenaue Alter auf das Intervall von 15,5 bis 49,5 Jahre eingeschränkt und anschließend arithmetisch gemittelt.
  • Die Werte für das Durchschnittsalter der Väter bei Erstgeborenen ist für die Jahre vor 2015 nur bedingt aussagekräftig, da in diesem Zeitraum bei rund der Hälfte aller Datensätze das Alter der Väter nicht im Datensatz vorhanden ist.
Jahr Durchschnittsalter der Elternteile in Jahre für Erstgeborene Tiroler:innen
Mütter Väter
1984 23,9 ·
1986 24,3 ·
1988 24,9 ·
1990 25,4 ·
1992 25,5 ·
1994 26,1 ·
1996 26,9 ·
1998 27,3 ·
2000 27,5 31,7
2002 27,5 31,8
2004 28,0 32,0
2006 28,1 32,5
2008 28,4 32,6
2010 29,0 33,2
2012 29,3 33,5
2014 29,6 33,4
2016 29,8 32,8
2018 30,1 33,0
2020 30,2 33,1
2021 30,6 33,2
2022 30,6 33,2
2023 30,6 33,1
2024 30,8 33,5
2025 30,9 33,6

Der Anteil der unehelich geborenen Kinder lag 2025 bei 42,5 %. 3.762 Kinder stammen von verheirateten Paaren und 17 von Eltern in Eingetragenen Partnerschaften.

Im Jahr 2025 kamen in Tirol 42,5 % aller Neugeborenen (2.782 Kinder) unehelich zur Welt. Im Vorjahr lag der Anteil der unehelich geborenen Kinder bei 43,0 % (2.884 Kinder). Im Bundesländervergleich liegt Tirol auf dem zweiten Platz. Einen höheren Anteil an unehelich geborenen Kindern findet man wie bereits im Vorjahr im Bundesland Kärnten (46,5 %). Den niedrigsten Anteil an unehelich geborenen Kindern verzeichnete wie bereits im Vorjahr Wien mit 31,7 %. Wie man in Abbildung 18 erkennen kann, ist der Anteil der unehelich geborenen Kinder in Tirol im Zeitraum von 1970 bis 2011 von 16,5 % auf 45,6 % gestiegen und lag zwischen 2011 und 2021 immer zwischen 44 und 47 %. Seit 2021 ist der Anteil der unehelichen Kinder von 45,4 % auf 42,5 % gefallen. 17 von den 6.544 Lebendgeborenen des Jahres 2025 stammen von Eltern, die in Eingetragenen Partnerschaften4 leben.

Abbildung 18: Anteil der unehelich geborenen Kinder seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Relativer Anteil der unehelich geborenen Kinder in %
in Tirol in Österreich
1970 16,5 12,8
1971 17,4 13,0
1972 18,3 13,7
1973 18,5 13,7
1974 17,1 13,8
1975 17,9 13,5
1976 18,0 13,8
1977 18,3 14,2
1978 18,9 14,8
1979 21,1 16,5
1980 23,2 17,8
1981 25,4 19,4
1982 27,2 21,6
1983 29,2 22,4
1984 26,8 21,5
1985 27,9 22,4
1986 28,2 23,3
1987 29,0 23,4
1988 26,2 21,0
1989 28,2 22,6
1990 28,1 23,6
1991 28,6 24,8
1992 29,0 25,2
1993 29,7 26,3
1994 30,0 26,8
1995 30,4 27,4
1996 31,5 28,0
1997 31,3 28,8
1998 31,4 29,5
1999 32,1 30,5
2000 33,2 31,3
2001 35,1 33,1
2002 36,4 33,8
2003 38,5 35,3
2004 39,0 35,9
2005 40,0 36,5
2006 41,3 37,2
2007 41,1 38,2
2008 42,2 38,8
2009 42,9 39,3
2010 43,8 40,1
2011 45,6 40,4
2012 45,6 41,5
2013 45,5 41,4
2014 46,1 41,7
2015 46,1 42,1
2016 46,2 42,2
2017 45,5 42,0
2018 45,4 41,2
2019 44,4 40,6
2020 45,6 41,2
2021 45,4 41,5
2022 46,7 41,4
2023 44,1 40,0
2024 43,0 38,1
2025 42,5 37,3

Anteil der Kaiserschnitt-Geburten liegt in Tirol bei 32,3 %

Im Jahr 2025 wurden in Tirol 2.115 (32,3 %) aller Neugeborenen durch Kaiserschnitt entbunden. Österreichweit lag die Sectio-Rate bei 32,5 %. Im Bundesländervergleich hat Tirol die viertniedrigste Sectio-Rate hinter Salzburg (28,9 %), Oberösterreich (29,0 %) und Vorarlberg (29,9 %). Höhere Sectio-Raten wurden in der Steiermark (38,2 %), Wien (33,4 %), Kärnten (32,9 %), Niederösterreich (32,8 %) und im Burgenland (32,7 %) verzeichnet. Die Sectio-Raten sind in Tirol zwischen 1994 und 2010 stark gestiegen, zwischen 2011 bis 2017 waren sie tendenziell konstant, zwischen 2018 und 2020 haben sie nochmals leicht zugenommen und nach 2022 leicht abgenommen. Die Sectio-Raten weisen in allen Bundesländern eine ähnliche zeitliche Entwicklung auf.

Abbildung 19: Sectio-Raten für ausgewählte Bundesländer seit 1995

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sectiorate (in %) nach Bundesland
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1995 12,4 13,6 13,6 12,1 11,0 11,7 12,5 14,3 8,8 13,5
1996 13,1 14,3 11,5 13,1 11,8 10,8 14,3 15,0 10,3 14,6
1997 14,0 16,9 12,5 13,8 12,9 12,2 14,4 15,5 11,0 15,8
1998 14,6 16,3 14,1 15,2 13,6 11,8 15,1 15,8 11,6 15,7
1999 16,4 20,1 15,3 17,0 14,4 12,4 17,5 16,7 13,6 18,9
2000 17,2 22,5 16,0 18,6 15,2 12,7 18,6 16,9 14,4 18,9
2001 18,9 23,8 17,6 20,7 17,3 14,4 20,3 18,5 16,2 19,7
2002 20,6 26,9 19,6 21,9 18,7 16,3 22,6 20,3 17,9 21,5
2003 22,1 25,7 22,2 23,2 21,0 17,5 24,2 23,8 18,6 21,9
2004 23,6 28,9 24,5 24,0 22,2 17,3 26,4 25,0 20,1 23,8
2005 24,4 28,7 24,4 24,3 23,0 19,7 27,5 27,8 23,0 23,6
2006 25,8 30,2 25,6 26,6 23,2 19,6 29,4 28,8 23,9 25,7
2007 27,1 30,6 27,6 28,0 24,3 21,0 31,4 29,8 24,4 26,9
2008 28,0 33,9 29,5 28,8 24,2 21,0 31,4 29,9 25,6 28,9
2009 28,8 33,4 30,7 29,4 25,0 21,5 32,5 31,8 25,7 29,6
2010 28,9 34,6 32,5 29,9 25,0 23,2 32,2 31,9 26,2 28,5
2011 29,0 34,5 33,1 29,6 24,8 22,9 34,2 29,7 27,5 28,9
2012 29,4 34,6 31,9 30,2 24,7 23,2 33,7 31,4 26,5 30,4
2013 29,3 32,8 31,4 30,5 25,6 22,9 33,1 30,5 29,1 29,6
2014 29,8 34,8 32,6 30,9 26,5 22,5 33,0 31,7 25,7 30,7
2015 29,4 32,0 31,6 29,8 26,2 22,6 35,1 31,3 24,7 29,7
2016 29,3 33,8 33,2 29,2 25,9 22,9 33,8 30,8 24,8 30,2
2017 29,4 36,3 33,3 28,7 25,5 24,7 33,6 31,2 22,3 31,1
2018 29,1 34,9 32,4 29,2 24,6 25,5 34,2 31,7 24,1 29,4
2019 29,8 34,9 32,5 29,9 25,1 26,0 35,5 32,8 25,3 29,8
2020 29,9 34,1 33,1 29,1 25,9 26,7 34,7 33,7 25,5 30,1
2021 30,7 34,6 33,5 30,3 26,3 27,8 36,6 33,2 26,8 30,4
2022 31,4 34,9 33,9 31,0 27,8 28,1 35,6 33,5 28,0 32,0
2023 32,1 34,3 32,5 31,9 29,0 29,3 36,6 33,5 28,8 32,5
2024 32,2 32,8 33,4 32,9 28,8 27,5 38,0 33,2 28,3 32,4
2025 32,5 32,7 32,9 32,8 29,0 28,9 38,2 32,3 29,9 33,4
Tabelle 26: Entbindungsarten bei Lebendgeburten in Tirol und Gesamtösterreich 1995 und 2025
Entbindungsart Anteil an allen Lebendgeburten in %
in Tirol (in %) in Österreich (in %)
1995 2025 1995 2025
Spontangeburt 80,4 58,2 81,9 59,0
Kaiserschnitt 14,3 32,3 12,4 32,5
Saugglocke 4,2 8,3 3,5 7,6
Zangengeburt 0,3 · 1,1 0,0
Manualhilfe 0,8 · 1,1 0,0
unbekannt - 1,2 - 0,8
  • Bei Auslandsgeburten ist die Entbindungsart unbekannt.

Das Statistische Tiroler Median-Baby des Jahres 2025 erblickte nach einer 39 Wochen und vier Tage dauernden Schwangerschaft das Licht der Welt.

Im Median5 wogen Buben bei der Geburt 3.390 Gramm und hatten eine Körpergröße von 51 cm. Mädchen wogen im Median 3.260 Gramm und hatten eine Körpergröße von 50 cm. 85,4 % der Neugeborenen kamen nach Vollendung der 38. Schwangerschaftswoche oder später zur Welt. Für 7,1 % der Säuglinge ereignete sich die Geburt vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. 2,9 % der Neugeborenen im Jahr 2025 stammen aus Mehrlingsschwangerschaften (183 lebendgeborene Zwillinge und sechs lebendgeborene Drillinge).

Tabelle 27: Lebendgeborene 2025 nach verschiedenen Merkmalen
Merkmal Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2025
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Lebendgeborene 6.544 100,0 3.388 100,0 3.156 100,0
Ort der Entbindung
In Österreich 6.463 49,7 3.349 49,7 3.114 49,7
Krankenanstalt 6.401 49,2 3.315 49,2 3.086 49,2
Entbindungsheim bzw. Hebammenpraxis - - - - - -
Hausgeburt 54 0,4 32 0,5 22 0,4
Transportweg 4 0,0 1 0,0 3 0,0
Sonstiger Ort 4 0,0 1 0,0 3 0,0
Ausland 81 0,6 39 0,6 42 0,7
Art der Entbindung (Inlands-Geburten)
Spontangeburt 3.808 58,9 1.893 56,5 1.915 61,5
Kaiserschnitt (geplant) 1.212 18,8 602 18,0 610 19,6
Kaiserschnitt (ungeplant) 903 14,0 542 16,2 361 11,6
Saugglocke 540 8,4 312 9,3 228 7,3
Zangengeburt - - - - - -
Manualhilfe - - - - - -
Schwangerschaftsdauer in vollendeten Wochen (Inlands-Geburten)
unter 37 456 7,1 262 7,8 194 6,2
37 bis 41 5.998 92,8 3.081 92,0 2.917 93,7
42 oder mehr 9 0,1 6 0,2 3 0,1
Median 39,6 · 39,4 · 39,6 ·
Lebendgeburtenfolge (Inlands-Geburten)
1. Kind 3.191 49,4 1.682 50,2 1.509 48,5
2. Kind 2.366 36,6 1.208 36,1 1.158 37,2
3. Kind 665 10,3 346 10,3 319 10,2
4. Kind 182 2,8 90 2,7 92 3,0
5. oder weiteres Kind 59 0,9 23 0,7 36 1,2
Geburtsgewicht in Gramm (Inlands-Geburten)
unter 2.800 899 13,9 424 12,7 475 15,3
2.800 bis 3.500 3.289 50,9 1.558 46,5 1.731 55,6
3.500 bis 4.200 2.116 32,7 1.259 37,6 857 27,5
4.200 oder mehr 159 2,5 108 3,2 51 1,6
Median 3.320,0 · 3.390,0 · 3.260,0 ·
Körperlänge in cm (Inlands-Geburten)
unter 48 600 9,3 276 8,2 324 10,4
48 bis 52 3.473 53,7 1.662 49,6 1.811 58,2
52 bis 56 2.256 34,9 1.316 39,3 940 30,2
56 oder mehr 134 2,1 95 2,8 39 1,3
Median 51,0 · 51,0 · 50,0 ·
Mehrlingskinder (Inlands-Geburten)
Einzelgeborene 6.274 97,1 3.240 96,7 3.034 97,4
Zwillinge 183 2,8 106 3,2 77 2,5
Drillinge oder mehr 6 0,1 3 0,1 3 0,1
Schwangere Raucherinnen (Inlands-Geburten)
Raucherin 323 5,0 157 4,7 166 5,3
Nicht-Raucherin 6.097 94,3 3.171 94,7 2.926 94,0
Unbekannt 43 0,7 21 0,6 22 0,7
Tabelle 28: Lebendgeborene und Geburtenbilanz in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970
Jahr Lebendgeborene nach Staatsbürgerschaft Geburtenbilanz nach Staatsbürgerschaft
Österreich Ausland Österreich Ausland
absolut absolut in %
1970 9.526 351 3,6 4.488 200
1972 8.720 551 5,9 3.684 379
1974 7.909 724 8,4 3.172 567
1976 7.602 536 6,6 2.646 392
1978 7.150 616 7,9 2.153 464
1980 7.643 614 7,4 2.586 497
1982 8.121 563 6,5 3.107 410
1984 7.691 322 4,0 2.686 174
1986 7.602 312 3,9 2.712 159
1988 7.637 358 4,5 2.738 216
1990 7.737 461 5,6 2.656 322
1992 7.870 977 11,0 2.735 837
1994 7.496 1.089 12,7 2.512 920
1996 7.291 1.030 12,4 2.275 851
1998 6.703 995 12,9 1.754 834
2000 6.171 978 13,7 1.256 827
2001 5.916 867 12,8 988 724
2002 6.112 861 12,3 1.255 718
2003 6.107 737 10,8 1.163 568
2004 6.364 674 9,6 1.493 494
2005 6.216 695 10,1 1.250 508
2006 6.227 678 9,8 1.403 509
2007 6.020 631 9,5 1.035 459
2008 5.997 706 10,5 1.005 507
2009 5.886 750 11,3 789 472
2010 6.001 818 12,0 851 519
2011 5.868 856 12,7 786 610
2012 6.046 871 12,6 704 607
2013 5.952 1.010 14,5 647 672
2014 6.034 1.032 14,6 750 692
2015 6.540 1.036 13,7 847 728
2016 6.426 1.183 15,5 903 846
2017 6.532 1.232 15,9 927 907
2018 6.423 1.274 16,6 666 894
2019 6.129 1.393 18,5 274 1.011
2020 6.263 1.255 16,7 -139 869
2021 6.628 1.306 16,5 478 830
2022 6.222 1.206 16,2 -264 733
2023 5.607 1.159 17,1 -543 662
2024 5.452 1.257 18,7 -675 783
2025 5.397 1.147 17,5 -803 619

Paul und Emma waren die beliebtesten Vornamen im Jahr 2025.

Die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Tirol im Jahr 2025 waren Paul (74 Knaben) und Emma (63 Mädchen).

Tabelle 29: Die häufigsten Vornamen von Lebendgeborenen des Jahres 2025
Rang Name Häufigkeit in %
Knaben
1 Paul 74 2,18
2 Leo 72 2,13
2 Noah 72 2,13
4 Felix 67 1,98
5 Maximilian 57 1,68
6 Tobias 56 1,65
7 Matteo 53 1,56
8 Elias 52 1,53
8 Jakob 52 1,53
10 Luis 51 1,51
11 Samuel 50 1,48
12 David 48 1,42
13 Johannes 44 1,30
14 Max 40 1,18
15 Anton 37 1,09
16 Leon 36 1,06
16 Moritz 36 1,06
18 Gabriel 32 0,94
18 Simon 32 0,94
18 Theo 32 0,94
21 Fabian 30 0,89
21 Liam 30 0,89
23 Josef 29 0,86
23 Raphael 29 0,86
25 Emil 28 0,83
25 Lorenz 28 0,83
25 Luca 28 0,83
25 Lukas 28 0,83
29 Florian 26 0,77
29 Jonas 26 0,77
29 Laurin 26 0,77
32 Alexander 24 0,71
33 Fabio 23 0,68
33 Julian 23 0,68
33 Matthias 23 0,68
36 Emilio 22 0,65
36 Henry 22 0,65
36 Lio 22 0,65
36 Toni 22 0,65
40 Andreas 21 0,62
Mädchen
1 Emma 63 2,00
2 Sophia 53 1,68
3 Emilia 51 1,62
4 Marie 49 1,55
5 Mia 43 1,36
6 Anna 41 1,30
6 Elena 41 1,30
8 Ella 39 1,24
8 Lina 39 1,24
10 Laura 35 1,11
10 Lea 35 1,11
10 Leonie 35 1,11
10 Rosa 35 1,11
14 Hannah 34 1,08
14 Ida 34 1,08
14 Luisa 34 1,08
17 Leni 33 1,05
17 Nora 33 1,05
19 Johanna 32 1,01
20 Eva 31 0,98
21 Lena 29 0,92
22 Lorena 26 0,82
23 Antonia 25 0,79
23 Livia 25 0,79
23 Magdalena 25 0,79
23 Olivia 25 0,79
23 Paula 25 0,79
23 Valentina 25 0,79
29 Flora 24 0,76
29 Sofia 24 0,76
29 Sophie 24 0,76
32 Paulina 23 0,73
32 Theresa 23 0,73
34 Lia 22 0,70
34 Mila 22 0,70
36 Isabella 21 0,67
36 Lara 21 0,67
36 Mira 21 0,67
39 Alina 20 0,63
39 Frieda 20 0,63
39 Julia 20 0,63

7.2 Lebenserwartung und Sterbefälle

In diesem Abschnitt wollen wir die Sterbestatistik und wichtige demografische Indikatoren betreffend Lebenserwartung und Sterbewahrscheinlichkeit näher betrachten. Bei Zeitvergleichen muss beachtet werden, dass seit dem Jahr 2009 auch im Ausland verstorbene Einwohner:innen in der österreichischen Todesfallstatistik erfasst werden. In Tirol sind dies jährlich ca. 70 Fälle (mehrheitlich männlich). Diese strukturelle Veränderung in der Datenerhebung bewirkt eine Reduktion der ab 2009 ausgewiesenen Lebenserwartung und eine Anhebung der ab 2009 ausgewiesenen Sterberaten.

Im Jahr 2025 starben in Tirol 24 Menschen aufgrund einer COVID-19-Erkrankung. Dies sind wesentlich weniger als in den fünf Jahren zuvor.

Im Februar 2020 wurden in Österreich die ersten Sars-CoV2-Infektionen gemeldet und seitdem gab es mehrere Infektions-Wellen. Laut den in den Sterbedaten verzeichneten Todesursachen verstarben in den letzten sechs Jahren 1.679 Personen aufgrund einer COVID-19-Erkrankung: 595 im Jahr 2020, 410 im Jahr 2021, 425 im Jahr 2022, 147 im Jahr 2023, 78 im Jahr 2024 und 24 im Jahr 2025.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der gesetzten Eindämmungsmaßnahmen auf die Sterbezahlen wurden eingehend in den Publikationen Demografische Daten Tirol 2020 und Demografische Daten Tirol 2021 untersucht.

Die Sterberate für die Tirol Wohnbevölkerung lag 2025 bei 8,7 ‰.

Die Sterberate (Anteil Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen) ist in Tirol im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte von 10,1 ‰ im Jahr 1961 auf 7,2 ‰ im Jahr 2006 gesunken. Seit 2007 ist die Sterberate in Tirol wieder leicht angestiegen und lag im Jahr 2019 bei 8,3 ‰. Dieser leichte Anstieg der Sterberate bis 2019 ist durch die Alterung der Tiroler Wohnbevölkerung (siehe Abbildung 8) bedingt und nicht etwa dadurch, dass sich die Lebensbedingungen in diesem Zeitraum verschlechtert hätten. Aufgrund der COVID-19-Pandemie gab es im Jahr 2020 einen sprunghaften Anstieg der Sterberate in Tirol auf 9,0 ‰. Österreichweit stieg die Sterberate im Jahr 2020 auf 10,3 ‰. In den Jahren 2021 und 2022 war die Sterberate in allen Bundesländern höher als noch vor der Pandemie. Im Jahr 2023 sind die Sterberaten in allen Bundesländern deutlich gesunken und liegen seit 2023 wieder auf dem Niveau, das sich im Entwicklungstrend vor der Pandemie abgezeichnete hatte. Im Bundesländervergleich ergab sich im Jahr 2025 in Tirol (8,7 ‰) die drittniedrigste Sterberate hinter Wien (8,1 ‰) und Vorarlberg (8,3 ‰). Die höchsten Sterberaten wurden im Burgenland (11,5 ‰), gefolgt von Kärnten (11,2 ‰) und Niederösterreich (10,7 ‰), verzeichnet. Österreichweit wurde 2025 eine Sterberate in der Höhe von 9,6 ‰ verzeichnet.

Abbildung 20: Sterberaten für Tirol und Gesamtösterreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sterberaten in ‰ nach Region
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1961 12,1 11,3 10,1 12,7 10,6 10,2 11,3 10,1 9,4 15,5
1962 12,8 12,4 10,5 13,5 11,3 10,2 12,2 10,4 9,5 16,1
1963 12,8 12,2 10,7 13,5 11,3 11,1 12,0 10,8 9,5 16,1
1964 12,4 12,1 10,2 13,2 10,7 10,3 11,4 9,8 9,4 15,9
1965 13,0 12,8 10,9 13,9 11,2 10,4 12,1 9,9 9,4 16,9
1966 12,5 11,5 10,6 13,1 10,8 10,3 11,7 9,9 9,0 16,5
1967 13,0 12,3 10,6 13,7 11,3 10,3 12,3 10,0 9,3 17,1
1968 13,0 12,5 10,6 13,8 11,4 10,3 12,3 9,9 9,1 17,0
1969 13,3 12,9 11,5 14,1 11,6 10,0 12,7 10,0 9,1 17,4
1970 13,3 13,2 11,1 14,5 11,8 10,3 12,3 9,7 8,5 17,3
1971 13,0 12,7 10,6 14,1 11,2 10,1 12,1 9,5 8,7 17,6
1972 12,7 12,8 10,3 13,6 11,3 10,3 11,8 9,5 8,6 16,6
1973 12,3 12,3 10,3 13,3 10,6 9,6 11,8 8,9 7,8 16,2
1974 12,4 12,7 10,4 13,5 10,8 9,7 11,8 8,7 8,0 16,4
1975 12,6 12,8 10,5 13,8 11,0 9,8 12,2 9,0 7,5 16,8
1976 12,6 12,8 10,3 13,7 11,0 10,1 11,9 9,0 8,3 16,8
1977 12,2 12,4 10,4 13,2 10,6 9,6 11,7 9,0 7,4 16,3
1978 12,5 13,1 10,5 13,8 10,9 9,6 11,9 8,9 7,7 16,7
1979 12,2 12,3 10,4 13,5 10,4 9,5 11,6 8,9 7,8 16,3
1980 12,3 12,7 10,5 13,4 10,4 9,7 11,8 8,9 7,8 16,4
1981 12,3 12,6 11,0 13,3 10,4 9,8 11,8 9,0 7,8 16,4
1982 12,0 12,3 10,7 13,0 10,4 9,5 11,7 8,8 7,7 16,1
1983 12,3 13,0 10,6 13,6 10,6 9,7 11,8 9,1 7,9 16,3
1984 11,7 12,2 10,2 12,9 9,9 9,0 11,4 8,6 7,5 15,6
1985 11,8 12,3 10,6 12,9 10,0 9,1 11,4 9,0 7,8 15,9
1986 11,5 12,1 10,2 12,5 9,9 9,0 11,3 8,4 7,6 15,3
1987 11,2 11,6 10,0 12,0 9,7 8,9 11,1 8,2 7,4 14,9
1988 11,0 11,5 9,9 11,8 9,4 8,7 10,9 8,3 7,4 14,6
1989 11,0 11,6 10,1 11,8 9,8 8,9 10,9 8,1 7,6 14,0
1990 10,9 11,5 10,0 11,6 9,6 8,6 10,6 8,4 7,6 14,0
1991 10,8 11,9 10,3 11,6 9,5 8,4 10,8 8,2 7,6 13,9
1992 10,7 11,4 9,9 11,6 9,2 8,1 10,6 8,3 7,4 13,7
1993 10,5 11,1 9,8 11,2 9,4 8,3 10,5 8,1 7,4 13,1
1994 10,2 11,2 9,3 11,0 9,2 8,0 10,1 8,0 7,1 12,7
1995 10,2 11,2 9,3 11,0 9,2 8,5 10,2 7,8 7,1 12,8
1996 10,2 11,4 9,3 11,0 9,2 8,0 10,2 8,0 7,1 12,6
1997 10,0 11,0 9,4 10,7 9,0 8,1 10,2 8,0 7,1 12,0
1998 9,8 11,2 9,2 10,6 9,0 8,0 10,0 7,7 7,2 11,7
1999 9,8 10,9 9,5 10,5 9,0 8,0 10,0 7,6 7,2 11,7
2000 9,6 10,5 9,4 10,4 8,6 8,1 9,8 7,6 6,9 11,4
2001 9,3 10,2 9,1 9,9 8,5 8,0 9,6 7,6 7,0 10,9
2002 9,4 10,8 9,5 10,2 8,7 8,1 9,7 7,4 6,9 10,8
2003 9,5 10,8 9,3 10,3 8,9 8,3 9,9 7,5 7,2 10,7
2004 9,1 10,4 9,3 9,9 8,6 7,7 9,6 7,4 6,8 9,9
2005 9,2 10,6 9,8 9,9 8,6 8,0 9,6 7,5 6,8 9,8
2006 9,0 10,8 9,6 9,6 8,5 7,7 9,6 7,2 6,9 9,6
2007 9,0 10,8 9,5 9,7 8,6 7,7 9,5 7,4 6,9 9,5
2008 9,0 10,9 9,6 9,8 8,5 7,5 9,7 7,4 6,8 9,4
2009 9,3 10,5 9,9 10,0 8,8 7,9 10,0 7,7 7,1 9,7
2010 9,2 10,7 10,0 9,8 8,8 7,9 9,8 7,7 7,1 9,6
2011 9,1 10,7 9,8 9,9 8,7 8,1 9,7 7,5 7,0 9,3
2012 9,4 11,6 10,3 10,4 9,0 8,0 9,9 7,9 7,4 9,6
2013 9,4 11,2 10,3 10,2 9,3 8,3 9,7 7,9 7,5 9,4
2014 9,2 11,1 10,2 10,0 8,9 8,1 9,8 7,8 7,3 9,1
2015 9,7 11,4 10,8 10,5 9,5 8,4 10,5 8,2 7,8 9,2
2016 9,3 11,0 10,6 10,3 8,9 8,2 10,0 7,9 7,6 8,7
2017 9,5 11,5 10,8 10,4 9,3 8,5 10,4 7,9 8,0 8,8
2018 9,5 11,3 10,9 10,5 9,2 8,4 10,2 8,2 7,9 8,9
2019 9,4 11,6 10,8 10,4 9,2 8,5 10,2 8,3 7,8 8,5
2020 10,3 12,0 12,1 11,1 10,0 9,3 11,6 9,0 8,6 9,4
2021 10,3 12,2 11,6 11,7 10,2 9,5 10,9 8,7 8,5 9,4
2022 10,4 12,3 12,0 11,5 10,1 9,5 11,3 9,1 9,1 9,3
2023 9,9 11,5 11,4 11,1 9,7 9,1 10,7 8,6 8,2 8,7
2024 9,7 11,9 11,1 10,9 9,4 9,1 10,4 8,5 8,5 8,4
2025 9,6 11,5 11,2 10,7 9,4 8,7 10,6 8,7 8,3 8,1

Die standardisierten Sterberaten weisen für das Jahr 2025 die niedrigsten Werte auf.

Da die Altersstruktur der Wohnbevölkerung im Zeitverlauf stark variiert, ist es sinnvoll, bei Vergleichen der Sterberate des Jahres 2025 mit früheren Werten sogenannte standardisierte Sterberaten zu verwenden. Hierfür werden zunächst für jedes Vergleichsjahr die alters- und geschlechtsspezifischen Sterberaten ermittelt. Anschließend wird aus diesen Sterberatsverteilungen der gewichtete arithmetische Mittelwert für das jeweilige Geschlecht berechnet, wobei die geschlechtsspezifische Altersstruktur der Tiroler Wohnbevölkerung des Jahres 2025 für die Gewichtung verwendet wird. Man erhält somit für jedes betrachtete Jahr die geschlechtsspezifische Sterberate, welche sich für die Altersstruktur der Tiroler Wohnbevölkerung des Jahres 2025 ergeben würde. Diesen Wert bezeichnet man als standardisierte Sterberate des jeweiligen Jahres. Während die standardisierte Sterberate und die tatsächlich beobachtete Sterberate für das verwendete Basisjahr 2025 übereinstimmen, weichen sie für alle anderen Jahre voneinander ab.

Wie wir in Abbildung 21 erkennen können, weisen die auf die Wohnbevölkerung 2025 standardisierten Sterberaten bei beiden Geschlechtern einen fallenden Trend auf. Dies bedeutet, dass das Sterberisiko sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen im Betrachtungszeitraum gesunken ist.

Abbildung 21: Entwicklung der auf die Tiroler Wohnbevölkerung des Jahres 2025 standardisierten Sterberaten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Auf 2025 standardisierte Sterberaten
Insgesamt Männer Frauen
2009 10,80 11,73 9,90
2010 10,65 11,23 10,07
2011 10,05 10,55 9,56
2012 10,36 10,82 9,91
2013 10,02 10,40 9,65
2014 9,75 9,96 9,54
2015 10,09 10,35 9,84
2016 9,53 10,09 8,98
2017 9,38 9,64 9,12
2018 9,39 9,85 8,94
2019 9,26 9,62 8,91
2020 9,80 10,32 9,29
2021 9,36 9,63 9,10
2022 9,63 9,98 9,30
2023 9,09 9,31 8,87
2024 8,81 8,96 8,66
2025 8,65 8,81 8,50

Die Lebenserwartung der Tiroler Wohnbevölkerung liegt das dritte Jahr in Folge auf Rekordniveau. Frauen haben eine Lebenserwartung von 85,3 Jahren und Männer von 81,4 Jahren.

Die Lebenserwartung für Männer und Frauen ist – ebenso wie die standardisierte Sterberate – unabhängig von der Altersstruktur der Wohnbevölkerung und gibt direkt Auskunft über die Lebensbedingungen in den einzelnen Kalenderjahren. Dieser Wert wird jedes Jahr aus den Sterbedaten des betreffenden Jahres berechnet und gibt an, wie alt ein Mann bzw. eine Frau im Schnitt werden würde, wenn in Zukunft immer dieselben Lebensbedingungen herrschen würden wie in diesem Jahr. Die Lebenserwartung ist bis 2019 in allen Bundesländern bis auf geringe Schwankungen kontinuierlich gestiegen6. Lag sie in Tirol im Jahre 1961 für Männer noch bei 67,1 und für Frauen bei 73,1 Jahren, so stieg sie 2019 für Männer auf 80,5 Jahre und für Frauen auf 84,9 Jahre. Dies bedeutet, dass ein im Jahr 2019 geborenes Mädchen im Schnitt 84,9 Jahre alt werden würde, wenn die altersbezogenen Sterbewahrscheinlichkeiten auch in Zukunft so bleiben wie im Jahr 2019.

Bedingt durch die Sars-Cov2-Pandemie sank die Lebenserwartung im Jahr 2020 in allen Bundesländern. In Tirol lag die Lebenserwartung der Männer bei 80,1 (-0,4 Jahre gegenüber 2019) und die der Frauen bei 84,5 (-0,4 Jahre gegenüber 2019). In den Jahren 2021 und 2022 blieb die Lebenserwartung unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Im Jahr 2023 ergab sich ein Umschwung und es wurden mit 85,3 Jahren bei den Frauen und 80,9 Jahren bei den Männern Rekordwerte für die Lebenserwartung der Tiroler Wohnbevölkerung verzeichnet. 2025 wurden diese sogar noch übertroffen und mit 85,3 Jahren bei den Frauen und 81,4 Jahren bei den Männern die höchsten Werte seit Aufzeichnungsbeginn ermittelt.

Abbildung 22: Entwicklung der statistischen Lebenserwartung seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Lebenserwartung in Jahren nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Österreich Tirol Wien Österreich Tirol Wien
1961 66,47 67,11 66,72 72,84 73,08 73,31
1962 66,30 67,80 66,76 72,50 72,63 72,99
1963 66,40 66,98 66,79 72,67 72,46 73,13
1964 66,79 68,35 67,07 73,22 73,26 73,45
1965 66,58 68,28 66,64 72,97 74,00 73,05
1966 66,85 67,89 67,08 73,37 73,80 73,40
1967 66,62 67,88 67,01 73,38 73,85 73,30
1968 66,76 68,40 67,34 73,53 74,19 73,72
1969 66,53 68,11 66,85 73,27 73,77 73,42
1970 66,46 68,52 66,95 73,38 73,91 73,52
1971 66,64 68,71 66,72 73,67 74,26 73,52
1972 66,93 67,98 67,45 74,01 74,83 73,95
1973 67,51 69,83 67,53 74,55 74,96 74,43
1974 67,47 69,58 67,87 74,65 76,10 74,43
1975 67,66 69,70 67,71 74,70 76,08 74,32
1976 68,18 70,21 67,98 75,05 75,84 74,77
1977 68,52 70,39 68,36 75,46 76,41 75,12
1978 68,47 70,62 68,16 75,69 76,77 75,23
1979 68,81 70,48 68,46 76,00 76,82 75,24
1980 69,01 70,67 68,88 76,08 77,36 75,34
1981 69,28 71,04 69,18 76,41 77,43 75,68
1982 69,40 71,16 68,97 76,62 77,73 75,98
1983 69,51 71,43 68,85 76,60 77,55 75,88
1984 70,04 71,37 69,10 77,22 78,50 76,36
1985 70,35 71,32 69,73 77,33 78,45 76,63
1986 70,92 72,67 70,30 77,69 79,26 77,07
1987 71,42 72,67 70,54 78,07 79,53 77,28
1988 71,88 73,10 70,92 78,56 79,25 77,83
1989 71,91 73,57 71,17 78,69 79,71 78,00
1990 72,24 73,24 71,47 78,89 79,51 78,10
1991 72,28 74,06 71,29 79,00 79,89 78,06
1992 72,52 73,90 70,90 79,16 80,28 78,14
1993 72,77 74,47 71,49 79,36 80,25 78,45
1994 73,12 74,41 72,18 79,66 80,61 78,82
1995 73,30 74,86 72,18 79,98 81,71 78,77
1996 73,68 75,37 72,80 80,12 81,08 79,16
1997 74,02 75,33 73,79 80,55 81,54 79,69
1998 74,45 75,78 73,52 80,83 81,47 80,25
1999 74,78 76,44 74,05 80,85 81,81 80,06
2000 75,11 76,43 74,39 81,12 82,24 80,35
2001 75,61 76,70 74,78 81,60 82,46 80,66
2002 75,81 77,14 75,32 81,69 82,95 80,52
2003 75,91 77,56 75,01 81,54 82,78 80,54
2004 76,39 77,98 75,66 82,10 83,09 81,22
2005 76,62 77,82 75,90 82,20 83,19 81,53
2006 77,08 78,78 76,32 82,64 83,43 81,66
2007 77,29 78,75 76,55 82,84 83,64 81,81
2008 77,59 79,32 76,92 82,95 83,68 82,09
2009 77,39 78,43 76,31 82,84 83,91 81,80
2010 77,65 79,00 76,50 83,13 84,01 81,83
2011 78,08 79,33 76,98 83,43 84,38 82,28
2012 78,25 79,49 77,13 83,28 84,20 82,27
2013 78,45 79,82 77,25 83,56 84,35 82,41
2014 78,91 80,42 77,69 83,73 84,46 82,61
2015 78,62 80,01 77,62 83,58 84,33 82,75
2016 79,14 80,19 78,30 83,95 84,55 82,86
2017 79,26 80,88 78,42 83,88 85,00 82,87
2018 79,29 80,37 78,19 84,01 85,02 82,73
2019 79,54 80,52 78,54 84,21 84,87 83,37
2020 78,93 80,12 77,83 83,74 84,47 82,71
2021 78,79 80,43 77,64 83,75 84,95 82,58
2022 79,05 80,22 78,04 83,78 84,72 82,72
2023 79,44 80,87 78,56 84,23 85,33 83,31
2024 79,84 81,06 78,94 84,32 85,53 83,19
2025 80,14 81,36 79,40 84,58 85,32 83,79

Die häufigsten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 32,5 %, gefolgt von bösartigen Neubildungen mit 24,7 %.

In Abbildung 23 werden die relativen Häufigkeiten für die acht häufigsten Todesursachen im Jahr 2025 mit zugehöriger Altersverteilung dargestellt. Die häufigsten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (32,5 %), gefolgt von bösartigen Neubildungen (24,7 %), Erkrankungen des Atmungssystem (8,3 %), Verletzungen und Vergiftungen (8,0 %), psychischen Erkrankungen (5,4 %), Erkrankungen des Nervensystems (4,5 %), Erkrankungen des Verdauungssystems (3,9 %) und Erkrankungen des Urogenitalsystems (3,2 %). COVID-19-Erkrankungen sind seit 2023 nicht mehr in den acht häufigsten Todesursachen enthalten und werden mit anderen Todesursachen unter dem Punkt sonstige Ursachen (637 Todesfälle bzw. 9,5 %) zusammengefasst.

Wie man erkennen kann, starben im Jahr 2025 Frauen etwas häufiger an Herz-Kreislauf-Krankheiten (34,0 %) als Männer (31,1 %), aber Frauen dafür meist in einem höheren Alter (Median 88,0 Jahre) als Männer (Median 84,0 Jahre). Die Sterbealtersverteilungen weisen für alle Todesursachen bei den Frauen höhere Quartilswerte auf als bei den Männern. Besonders auffallend ist der Unterschied bei den Altersverteilungen der Todesfälle aufgrund von Erkrankungen des Verdauungssystems. Für diese lag der Median-Wert für die Frauen bei 84,0 und für die Männer bei 75,0 Jahre.

Abbildung 23: Die acht häufigsten Todesursachen im Jahr 2025 mit Altersverteilung gegliedert nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.
Tabelle 30: Sterbezahlen für 2025 in Tirol nach Todesursache und Geschlecht
Todesursache Gestorbene nach Geschlecht
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Herz-Kreislauf-Krankheiten 2.188 32,5 1.051 31,1 1.137 34,0
Ischämische Herzkrankheiten 942 14,0 524 15,5 418 12,5
Akuter Myokardinfarkt 482 7,2 272 8,0 210 6,3
Andere Herzkrankheiten 589 8,8 245 7,2 344 10,3
Hirngefäßkrankheiten 291 4,3 138 4,1 153 4,6
Sonstige Erkrankungen 366 5,4 144 4,3 222 6,6
Bösartige Neubildungen 1.664 24,7 891 26,3 773 23,1
Lippe, Mundhöhle, Rachen 38 0,6 25 0,7 13 0,4
Verdauungsorgane, Bauchfell 481 7,1 281 8,3 200 6,0
Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lunge 333 4,9 188 5,6 145 4,3
Melanom der Haut 35 0,5 19 0,6 16 0,5
Brustdrüse 133 2,0 3 0,1 130 3,9
Geschlechts-, Harnorgane 261 3,9 165 4,9 96 2,9
Lymphat. und Hämatopoet. Gewebe 162 2,4 92 2,7 70 2,1
Sonstige Erkrankungen 221 3,3 118 3,5 103 3,1
Krankheiten des Atmungssystems 561 8,3 282 8,3 279 8,3
Verletzungen, Vergiftungen 536 8,0 319 9,4 217 6,5
Tätlicher Angriff - - - - - -
Suizid, Selbstbeschädigung 104 1,5 74 2,2 30 0,9
Medizinische Komplikationen 29 0,4 15 0,4 14 0,4
Transportmittelunfall 33 0,5 28 0,8 5 0,1
Sonstiger Unfall 332 4,9 172 5,1 160 4,8
Gesetzliche Maßnahmen, Kriege - - - - - -
Unbestimmte Umstände 38 0,6 30 0,9 8 0,2
Psychische Krankheiten 365 5,4 160 4,7 205 6,1
Krankheiten des Nervensystems 305 4,5 136 4,0 169 5,1
Krankheiten des Verdauungssystems 260 3,9 137 4,1 123 3,7
Krankheiten des Urogenitalsystems 212 3,2 92 2,7 120 3,6
Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 180 2,7 83 2,5 97 2,9
Infektiöse und parasitäre Krankheiten 92 1,4 41 1,2 51 1,5
Gutartigen Neubildungen 65 1,0 31 0,9 34 1,0
COVID-19 24 0,4 16 0,5 8 0,2
Krankheiten des Blutes 18 0,3 9 0,3 9 0,3
Krankheiten des Muskel-Skelettsystems 17 0,3 8 0,2 9 0,3
Angeborene Fehlbildungen 17 0,3 12 0,4 5 0,1
KH mit Ursprung in der Perinatalperiode 12 0,2 2 0,1 10 0,3
Krankheiten der Haut 4 0,1 2 0,1 2 0,1
Sonstige Krankheiten 208 3,1 110 3,3 98 2,9
Gestorbene insgesamt 6.728 100,0 3.382 100,0 3.346 100,0

Betrachtet man die Zahl der Todesfälle gegliedert in 10-jährige-Altersgruppen, so ergeben sich die höchsten Sterbezahlen für die Gruppe der 80- bis 89-Jährigen (2.519 Todesfälle) gefolgt von der Gruppe der 70- bis 79-Jährigen (1.313 Todesfälle).

Tabelle 31: Sterbezahlen für 2025 in Tirol nach Alter und Geschlecht
Altersgruppe in Jahren Gestorbene nach Geschlecht
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in %
0 Jahre (Säuglinge) 21 9 0,3 12 0,4
1 bis 9 Jahre 10 6 0,2 4 0,1
10 bis 19 Jahre 8 4 0,1 4 0,1
20 bis 29 Jahre 33 22 0,7 11 0,3
30 bis 39 Jahre 66 50 1,5 16 0,5
40 bis 49 Jahre 126 80 2,4 46 1,4
50 bis 59 Jahre 303 199 5,9 104 3,1
60 bis 69 Jahre 747 487 14,4 260 7,8
70 bis 79 Jahre 1.313 755 22,3 558 16,7
80 bis 89 Jahre 2.519 1.205 35,6 1.314 39,3
90 bis 94 Jahre 1.058 407 12,0 651 19,5
95 bis 99 Jahre 453 144 4,3 309 9,2
100 Jahre oder älter 71 14 0,4 57 1,7
Gestorbene insgesamt 6.728 3.382 100,0 3.346 100,0

Die standardisierten Sterberaten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bösartigen Neubildungen sind gesunken und jene bei psychischen Erkrankungen sind gestiegen.

In Abbildung 24 werden die auf die Tiroler Wohnbevölkerung des Jahres 2025 standardisierten Sterberaten der Jahre 2023 bis 2025 nach Todesursache gegliedert mit den ebenso standardisierten Sterberaten der Jahre 2012 bis 2019 verglichen. Die standardisierten Sterberaten aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (2025: 2,81 ‰) und bösartigen Neubildungen (2025: 2,14 ‰) lagen in den Jahren 2023 bis 2025 deutlich unter den Werten der Jahre 2012 bis 2019. Im Gegensatz dazu sind die standardisierten Sterberaten aufgrund von psychischen Krankheiten (2025: 0,47 ‰) gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich gestiegen. Bei den sonstigen Todesursachen waren die Werte in den Jahren 2023 und 2024 erhöht, lagen jedoch 2025 wieder unter jenen des Vergleichszeitraums. Dies lässt sich vollständig durch die Abnahme der Covid-19 bedingten Todesfallzahlen erklären.

Abbildung 24: Vergleich der auf die Tiroler Wohnbevölkerung des Jahres 2025 standardisierten Sterberaten der Jahre 2023 bis 2025 mit den Jahren 2012 bis 2019 gegliedert nach den 8 häufigsten Todesursachen

Die zugehörigen Zahlen sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
  • Die Verteilung der standardisierten Sterberaten gegliedert nach Todesursache werden für die Jahre 2012 bis 2019 mithilfe von Box-Plots und für die Jahre 2023 bis 2025 als horizontale Linien dargestellt. Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.
Todesursache Auf Wohnbevölkerung 2025 standardisierte Sterberaten
2025 2024 2023 Quantilswerte für den Zeitraum 2012 bis 2019
Minimum 1. Quartil Median 3. Quartil Maximum
Herz-Kreislauf-Krankheiten 3,49 3,66 3,89 4,13 4,35 3,17 2,99 2,81
Bösartige Neubildungen 2,28 2,43 2,51 2,56 2,60 2,12 2,08 2,14
Krankheiten des Atmungssystems 0,53 0,58 0,61 0,66 0,72 0,65 0,69 0,72
Verletzungen, Vergiftungen 0,51 0,55 0,58 0,61 0,66 0,67 0,68 0,69
Psychische Krankheiten 0,15 0,22 0,24 0,29 0,36 0,43 0,50 0,47
Krankheiten des Nervensystems 0,39 0,42 0,43 0,44 0,48 0,41 0,36 0,39
Krankheiten des Verdauungssystems 0,27 0,30 0,31 0,34 0,36 0,29 0,29 0,33
Krankheiten des Urogenitalsystems 0,22 0,22 0,25 0,26 0,31 0,21 0,28 0,27
sonstige Todesursachen 0,83 0,87 0,89 0,91 0,98 1,13 0,95 0,82

Die Suizidrate von Männern lag 2025 in Tirol bei 19,3 und die Suizidrate von Frauen bei 7,6.

Im Jahr 2025 nahmen sich in Tirol 104 Menschen (74 Männer und 30 Frauen) das Leben. Vergleicht man diese Zahl mit der Gesamtanzahl der in Tirol lebenden Menschen und berechnet die anteilige Zahl der Suizide für 100.000 Einwohner:innen, so erhält man für das Jahr 2025 eine Suizidrate von 13,4.

Bei den Tiroler Männern ist die Suizidrate zwischen 2021 und 2022 kurzzeitig von 15,5 auf 26,5 gestiegen und anschließend wieder auf 19,3 Suizide je 100.000 Einwohner im Jahr 2025 gesunken. Bei den Tiroler Frauen zeigt sich ein anderes Bild. Die Suizidrate bei den Tirolerinnen ist im Zeitraum von 2021 bis 2024 von 3,6 auf 7,9 Suizide je 100.000 Einwohnerinnen gestiegen. 2025 wurde bei den Frauen eine Suizidrate von 7,6 und somit ein etwas niedrigerer Wert als im Vorjahr verzeichnet.

Österreichweit lag die Suizidrate im Jahr 2025 bei den Männern bei 22,4 und den Frauen bei 7,2.

Im Bundesländervergleich hat Tirol die drittniedrigste Suizidrate hinter Wien (12,1) und dem Burgenland (15,6). Höhere Suizidraten waren in Kärnten (21,2), Salzburg (13,1), Vorarlberg (14,6), der Steiermark (17,4), Niederösterreich (15,2) und Oberösterreich (14,1) zu verzeichnen. In Abbildung 25 kann man sowohl für Tirol als auch für Österreich zwischen 1982 und 2021 einen fallenden Trend bei den Suizidraten erkennen. In diesem Zeitraum war in Österreich die Suizidrate der Männer immer um einen Faktor zwischen 2,0 und 6,0 höher ist als jene der Frauen. Zwischen 1982 und 2025 haben sich in Tirol 3.709 Männer und 1.312 Frauen das Leben genommen. Es waren also im Aufzeichnungszeitraum um den Faktor 2,8 mehr Männer als Frauen.

Abbildung 25: Entwicklung der Suizidraten in Tirol und Österreich seit 1982 nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Suizidrate nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Tirol Österreich Tirol Österreich
1982 34,8 41,8 8,2 14,3
1983 31,4 39,9 14,3 15,3
1984 40,3 40,2 13,9 14,7
1985 33,2 40,9 11,3 15,7
1986 40,6 42,0 12,8 15,8
1987 30,1 40,1 13,4 15,7
1988 31,0 36,6 11,1 13,3
1989 30,4 36,2 12,7 14,7
1990 26,4 35,1 13,2 13,6
1991 28,4 35,1 8,1 11,7
1992 28,0 34,2 12,3 11,8
1993 22,8 32,8 9,4 11,2
1994 32,8 33,6 11,8 12,0
1995 32,3 34,8 9,9 11,1
1996 31,1 34,8 10,4 10,8
1997 24,7 30,6 7,4 10,1
1998 24,9 30,6 9,4 9,3
1999 28,5 29,2 9,7 10,4
2000 27,7 29,9 10,5 10,5
2001 24,5 27,9 9,6 9,9
2002 33,7 30,5 5,8 8,7
2003 24,1 27,2 11,2 9,3
2004 25,5 27,2 7,4 8,3
2005 24,1 26,3 9,1 8,3
2006 24,2 24,9 7,9 7,0
2007 24,4 24,0 11,5 7,5
2008 19,9 23,8 4,8 7,1
2009 26,2 24,0 6,4 7,2
2010 20,0 23,9 5,8 6,9
2011 21,4 23,9 6,6 7,3
2012 21,0 24,1 8,3 6,7
2013 19,1 23,5 6,6 7,5
2014 23,2 23,8 7,3 7,4
2015 19,0 22,9 7,3 6,6
2016 17,9 21,2 5,6 6,7
2017 20,4 22,4 7,4 5,8
2018 22,7 21,9 5,5 5,8
2019 21,2 19,9 4,2 5,4
2020 15,0 19,1 5,7 5,2
2021 15,5 20,0 3,6 4,9
2022 26,5 21,8 4,4 6,8
2023 23,1 22,7 6,1 6,3
2024 21,4 22,7 7,9 6,6
2025 19,3 22,4 7,6 7,2

Betrachtet man die Anzahl der Suizide in Tirol zwischen 2015 und 2025 gegliedert nach fünfjährigen Altersgruppen, so kann man erkennen, dass die meisten Suizide sowohl von Frauen als auch von Männern im Alter zwischen 55 und 59 Jahren durchgeführt wurden. Bei den Männern kann eine weitere Häufung im Alter zwischen 75 und 79 Jahren beobachtet werden.

Abbildung 26: Anzahl der Suizide in Tirol und Österreich zwischen 2015 und 2025 nach Geschlecht und Altersgruppen

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Altersgruppe Zahl der Suizide nach Geschlecht
Männer Frauen
10 bis 14 Jahre - 1
15 bis 19 Jahre 20 8
20 bis 24 Jahre 20 3
25 bis 29 Jahre 35 6
30 bis 34 Jahre 29 12
35 bis 39 Jahre 45 10
40 bis 44 Jahre 59 22
45 bis 49 Jahre 55 19
50 bis 54 Jahre 93 23
55 bis 59 Jahre 94 32
60 bis 64 Jahre 73 25
65 bis 69 Jahre 52 23
70 bis 74 Jahre 61 18
75 bis 79 Jahre 80 17
80 bis 84 Jahre 55 17
85 bis 89 Jahre 44 11
90 bis 94 Jahre 12 4
95 bis 99 Jahre 2 -

In Abbildung 27 werden die Verteilung der Suizidraten für die Jahre 2015 bis 2025 in den einzelnen Bezirken mit der Verteilung der Suizidraten für Tirol verglichen. Es zeigen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Bezirken.

Abbildung 27: Vergleich der Suizidraten der Jahre 2015 bis 2025 der Tiroler Bezirke

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.
Bezirk Suizidraten von 2015 bis 2025 nach Bezirk
Minimum 1.Quartil Median 3.Quartil Maximum
Innsbruck-Stadt 6,9 10,6 13,6 14,4 15,9
Imst 8,3 10,8 14,6 18,3 22,0
Innsbruck-Land 6,6 11,9 12,4 14,3 17,5
Kitzbühel 7,8 12,2 12,6 16,3 24,5
Kufstein 8,9 10,7 12,7 13,8 18,0
Landeck 2,3 7,9 11,3 15,8 20,3
Lienz 6,1 6,1 12,2 15,3 24,6
Reutte 3,0 3,0 6,1 16,5 22,1
Schwaz 6,1 9,5 14,3 17,9 22,8
Insgesamt 2,3 9,3 12,6 15,9 24,6

Im Jahr 2025 wurden in Tirol 23 assistierte Suizide durchgeführt

Seit 1.1.2022 gibt es gemäß Sterbeverfügungsgesetz, die Möglichkeit – unter strengen medizinischen Auflagen – eine Beihilfe zum Suizid rechtskonform in Anspruch zu nehmen. Die sterbewillige Person muss hierfür an einer unheilbaren Krankheit leiden, die entweder zum Tode führt oder deren Folgen die betroffene Person in ihrer gesamten Lebensführung dauerhaft beeinträchtigt.

Seit dem Inkrafttreten des Sterbeverfügungsgesetzes im Jahr 2022 wurden in Tirol 54 assistierte Suizide durchgeführt, davon 31 von Frauen und 23 von Männern. Im selben Zeitraum wurden in Österreich 252 assistierte Suizide von Frauen und 209 von Männern durchgeführt.

Abbildung 28: Entwicklung der Assistierten-Suizidraten in Tirol und Österreich seit 2022 nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Die Assistierte-Suizidrate bezeichnet die Anzahl der assistierten Suizide je 100.000 Einwohner:innen.
Jahr Assistierte Suizide nach Geschlecht und Region Assistierte-Suizidrate nach Geschlecht und Region
Männer Frauen Männer Frauen
Tirol Österreich Tirol Österreich Tirol Österreich Tirol Österreich
2022 2 21 6 33 0,5 0,5 1,6 0,7
2023 7 44 7 54 1,8 1,0 1,8 1,2
2024 3 54 6 58 0,8 1,2 1,5 1,2
2025 11 90 12 107 2,9 2,0 3,0 2,3

Wie man in Abbildung 29 erkennen kann, wurden seit 2022 sowohl in Tirol als auch in Gesamtösterreich die überwiegende Mehrheit der assistierten Suizide von Personen im Alter von 50 bis 90 Jahren vollzogen. Bei den Tiroler Frauen gab es die meisten assistierten Suizide in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und bei den Männern in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen.

Abbildung 29: Anzahl der assistierten Suizide in Tirol und Österreich zwischen 2022 und 2025 nach Geschlecht und Altersgruppen

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Altersgruppe Zahl der assistierten Suizide nach Region, Alter und Geschlecht
Tirol Österreich
Männer Frauen Männer Frauen
20 bis 29 Jahre · · 1 ·
30 bis 39 Jahre · 1 5 3
40 bis 49 Jahre · 2 18 11
50 bis 59 Jahre 4 5 41 27
60 bis 69 Jahre 9 7 48 58
70 bis 79 Jahre 4 11 48 66
80 bis 89 Jahre 6 4 42 63
90 bis 99 Jahre · 1 6 24

Die Säuglingssterblichkeit bleibt niedrig.

Im Jahr 2025 starben in Tirol 21 Säuglinge. Dieser Wert befindet sich innerhalb der statistischen Schwankungsbreite, die in den zeitlichen Verläufen ersichtlich ist. Berechnet man den Anteil der Säuglingstodesfälle je 1.000 Lebendgeburten, so erhält man in Tirol eine Säuglingssterberate von 3,2 ‰ für das Jahr 2025. Für Gesamtösterreich lag die Säuglingssterblichkeit bei 3,1 ‰. Betrachtet man die Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol, so kann man erkennen, dass diese im Zeitraum von 1961 (26,8 ‰ Säuglingssterblichkeit) bis 2008 (1,6 ‰ Säuglingssterblichkeit) kontinuierlich gesunken ist und seitdem auf diesem Niveau verblieben ist - mit schwankenden Werten zwischen 1,3‰ und 3,3‰. Ein ähnliches Bild zeigt sich für alle Bundesländer mit Ausnahme von Wien, wo die Säuglingssterblichkeit in den letzten Jahren im Schnitt um fast die Hälfte höher war als im Rest von Österreich.

Abbildung 30: Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol und Österreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Säuglingssterblichkeit nach Region
Tirol Österreich
1961 26,8 32,7
1962 25,0 32,8
1963 27,7 31,3
1964 26,2 29,2
1965 20,8 28,3
1966 21,6 28,1
1967 22,1 26,4
1968 19,1 25,5
1969 21,4 25,4
1970 21,0 25,9
1971 24,8 26,1
1972 23,2 25,2
1973 20,6 23,8
1974 20,0 23,5
1975 15,0 20,5
1976 16,5 18,2
1977 13,6 16,8
1978 13,0 15,0
1979 13,5 14,7
1980 13,7 14,3
1981 11,4 12,7
1982 11,5 12,8
1983 8,8 11,9
1984 9,0 11,4
1985 11,4 11,2
1986 8,8 10,3
1987 10,6 9,8
1988 9,4 8,1
1989 10,4 8,3
1990 9,4 7,8
1991 8,0 7,5
1992 7,6 7,5
1993 7,3 6,5
1994 7,3 6,3
1995 5,1 5,4
1996 6,0 5,1
1997 3,4 4,7
1998 6,2 4,9
1999 3,9 4,4
2000 5,3 4,8
2001 4,9 4,8
2002 3,9 4,1
2003 3,1 4,5
2004 4,0 4,5
2005 3,9 4,2
2006 3,3 3,6
2007 2,3 3,7
2008 1,6 3,7
2009 2,7 3,8
2010 2,5 3,9
2011 3,3 3,6
2012 2,0 3,2
2013 2,7 3,1
2014 2,0 3,0
2015 1,3 3,1
2016 2,4 3,1
2017 3,0 2,9
2018 2,2 2,7
2019 1,7 2,9
2020 3,2 3,1
2021 2,4 2,7
2022 2,6 2,4
2023 1,9 2,8
2024 1,8 3,1
2025 3,2 3,1
Tabelle 32: Säuglingssterblichkeit in den Tiroler Bezirken seit 1951
Jahre Tirol Bezirk
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitz­bühel Kuf­stein Lan­deck Lienz Reutte Schwaz
1951-1955 42,20 35,40 41,70 40,70 41,00 41,30 48,30 49,00 38,20 46,10
1956-1960 33,10 24,50 39,00 29,70 33,40 34,80 41,60 38,90 31,00 32,50
1961-1965 25,30 20,70 27,00 25,70 21,80 25,70 23,70 32,10 29,10 25,60
1966-1970 21,00 15,80 23,30 20,30 21,00 22,20 25,10 26,20 19,50 20,30
1971-1975 20,90 18,40 16,00 19,40 24,90 23,90 25,00 26,00 22,10 17,10
1976-1980 14,10 14,60 13,00 13,00 13,80 12,90 15,60 17,20 15,30 13,70
1981-1985 10,40 11,50 11,40 8,60 10,60 10,60 11,80 10,10 14,50 9,30
1986-1990 9,70 10,00 9,90 8,60 11,20 11,20 8,00 10,40 9,80 9,30
1991-1995 7,10 8,40 6,40 5,40 8,10 7,10 10,70 6,10 5,80 7,50
1996-2000 5,00 3,50 5,00 4,30 5,70 5,80 5,30 6,60 5,30 5,30
2001-2005 3,90 4,60 4,30 4,40 3,10 4,20 2,10 4,70 5,60 2,20
2006-2010 2,50 3,10 1,40 2,40 0,40 4,00 0,90 3,10 2,20 2,90
2011-2015 2,30 2,90 2,60 2,00 3,60 1,10 2,20 2,70 1,40 2,10
2016-2020 2,49 3,80 2,39 1,07 4,70 3,07 2,62 3,43 0,69 1,52
2021-2025 2,37 4,29 1,98 1,52 1,35 1,66 2,61 4,01 2,10 2,35
  • Die Säuglingssterblichkeit bezeichnet die Anzahl der im 1. Lebensjahr gestorbenen Säuglinge je 1.000 Lebendgeborene.

7.3 Eheschließungen, Scheidungen, Eintragungen und Auflösungen von Partnerschaften

Im Jahr 2025 ließen sich 4.027 Paare trauen und 151 Paare ließen ihre Partnerschaft eintragen.

Im Jahr 2025 wurden in Tirol 4.027 Ehen geschlossen und 151 Eingetragene Partnerschaften begründet. Dies sind um eine Eheschließung weniger und 22 Partnerschaftseintragungen (+17,1 %) mehr als im Vorjahr. Österreichweit hat die Zahl der Trauungen um 0,6 % abgenommen und die Zahl der Partnerschaftseintragungen um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

In Abbildung 31 wird die zeitliche Entwicklung der Trauungen und Partnerschaftseintragungen dargestellt. Partnerschaftseintragungen sind erst seit Anfang 2010 möglich. Damals waren sie nur bei gleichgeschlechtlichen Paaren möglich, während die Ehe nur verschiedengeschlechtlichen Paaren erlaubt war. Mit 1. Jänner 2019 wurde erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung und umgekehrt verschiedengeschlechtlichen Paaren die Eintragung ihrer Partnerschaft ermöglicht. Dies ist auch der Grund für den starken Anstieg bei den Partnerschaftseintragungen zwischen 2018 und 2019 von 44 auf 105, der durch die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 (95 Eintragungen) nicht wesentlich abgemindert wurde. Dies liegt vor allem daran, dass sich 2019 erstmals auch verschiedengeschlechtliche Paare (97 Paare im Jahr 2019) für eine Partnerschaftseintragung entscheiden konnten. Umgekehrt haben sich 94 gleichgeschlechtliche Paare für eine Eheschließung entschieden, während die Zahl der gleichgeschlechtlichen Verpartnerungen im Jahr 2019 um 36 gesunken ist.

Man kann erkennen, dass die Zahl der Eheschließungen nach 1961 (3.866 Trauungen) leicht abgenommen hat und im Jahr 2001 mit 2.608 Trauungen den niedrigsten Wert in den Aufzeichnungen erreicht hat. Die beiden Spitzenwerte in den Jahren 1972 mit 4.106 Trauungen und 1987 mit 5.935 Trauungen sind durch die zwischen 1972 und 1987 vom Staat ausbezahlte Heiratsbeihilfe bedingt, welche mit 1. Jänner 1988 abgeschafft wurde. Bis 2014 wurden in der Statistik der Standesfälle Eheschließungen bzw. Partnerschaftseintragungen nur dann berücksichtigt, wenn der Mann bzw. der erste Partner bzw. die erste Partnerin in Österreich gemeldet war oder beide Partner die österreichische Staatsbürgerschaft hatten. Seit 2015 werden sowohl im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Wohnsitz in Österreich als auch Ehen von Tirolerinnen mit Männern, deren Hauptwohnsitz sich im Ausland befindet, in der Statistik berücksichtigt. Im Jahr 2015 wurden 369 Ehen von Tiroler:innen im Ausland geschlossen und 220 Tirolerinnen heirateten Männer, die im Ausland gemeldet waren. Diese 589 Trauungen wären vor 2015 nicht berücksichtigt worden und bedingten einen sprunghaften Anstieg der Heiratszahlen zwischen 2014 und 2015. Vergleiche mit früheren Jahren sind daher nur bedingt möglich.

Abbildung 31: Zeitliche Entwicklung der absoluten Zahlen bei Eheschließungen und Partnerschaftseintragungen

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

Berechnet man die Zahl der Hochzeiten je 1.000 Einwohner:innen, erhält man die Heiratsrate. In Tirol lag diese im Jahr 2025 bei 5,2. Im Bundesländervergleich liegt Tirol damit an zweiter Stelle hinter Vorarlberg (5,4 ‰). Die niedrigste Heiratsrate wurde im Burgenland mit 4,4 ‰ verzeichnet. Österreichweit wurde 2025 eine Heiratsrate von 5,0 ‰ verzeichnet.

64 (1,6 %) der 4.027 im Jahr 2025 in Tirol geschlossenen Ehen wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren (34 männliche Paare und 30 weibliche Paare) geschlossen. Von den 151 Paaren, die ihre Partnerschaft 2025 eintragen ließen, waren acht gleichgeschlechtliche Paare (5,3 %), davon fünf männliche und drei weibliche Paare. Die meisten Partnerschaftseintragungen (94,7 %) wurden also von verschiedengeschlechtlichen Paaren veranlasst.

1.314 Hochzeitspaare (32,6 %) hatten zum Zeitpunkt der Vermählung bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 753 Paare (18,7 %) genau ein Kind, 504 (12,5 %) zwei Kinder und 50 Paare (1,4 %) drei oder mehr Kinder. Bei den Partnerschaftseintragungen hatten 54 Paare (35,8 %) bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 26 Paare (17,2 %) genau ein Kind, 22 (14,6 %) zwei Kinder und sechs Paare (4,0 %) drei oder mehr Kinder.

Bei 3.156 Hochzeiten (78,4 %) waren beide Eheleute vor der Eheschließung ledig (beiderseitige Erst-Ehen unter Einbeziehung eingetragener Partnerschaften). Zum Zeitpunkt der Erst-Heirat waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 32,2 Jahre und Männer 34,1 Jahre alt. Bei 83 der neu eingetragenen Partnerschaften (64,3 %) waren beide Partner zuvor ledig. Zum Zeitpunkt der Erst-Verpartnerung waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 48,3 und Männer im Mittel 50,5 Jahre alt.

Bei 2.756 (68,4 %) der standesamtlich geschlossenen Ehen waren beide Partner:innen österreichische Staatsangehörige. Bei 969 Eheschließungen (24,1 %) hatte nur eine Person die österreichische Staatsbürgerschaft und bei 302 Eheschließungen (7,5 %) keine der beiden. Bei den Partnerschaftseintragungen im Jahr 2025 hatten bei 125 Paaren (82,8 %) beide Partner:innen, bei 16 Paaren (10,6 %) nur einer und bei zehn Paaren (6,6 %) keine:r der Partner:innen die österreichische Staatsbürgerschaft.

Die Zahl der Scheidungen ist 2025 in Tirol um 8,6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Nach den Meldungen der zuständigen Gerichte wurden im Jahr 2025 in Tirol 1.193 Ehen rechtskräftig geschieden. Dies sind um 94 Scheidungen mehr (+8,6 %) als im Vorjahr. Bezogen auf jene Eheschließungsjahrgänge aus denen die aufgelösten Ehen stammen, ergibt sich eine Gesamtscheidungsrate von 34,7 %. Dies bedeutet, dass in Tirol durchschnittlich jede dritte geschlossene Ehe früher oder später aufgelöst wird. Im Bundesländervergleich weist Tirol die niedrigste Gesamtscheidungsrate auf, während die höchste Gesamtscheidungsrate im Burgenland mit 41,4 % verzeichnet wurde. Österreichweit ergab sich eine Gesamtscheidungsrate von 36,9 %.

Abbildung 32: Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol

Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol
  • Für Tirol sind die Daten zu den Gesamtscheidungsraten erst ab 1991 vorhanden und für Gesamtösterreich ab 1961.

Bei der Scheidung einer Ehe müssen die Eheleute dem Standesamt einen Scheidungsgrund bekannt geben, der dann im Scheidungsregister eingetragen wird. Bei den 1.193 Ehescheidungen von Tiroler Ehepaaren im Jahr 2025 wurden folgende Scheidungsgründe eingetragen:

  • 1.038 (87,0 %) Scheidungen waren im Einvernehmen (gemäß §55a EheG).
  • 87 (7,3 %) Scheidungen waren aufgrund anderer Verfehlungen (gemäß §49 EheG).
  • 42 (3,5 %) Scheidungen waren aufgrund der Auflösung der häuslichen Gemeinschaft (gemäß §55 EheG).
  • Bei 26 (2,2 %) Scheidungen war der Grund nicht bekannt oder die Scheidung fand im Ausland statt.

Die Scheidungen wurden auf folgenden Wegen eingeleitet:

  • 881 (73,8 %) Scheidungen wurden durch einen Antrag eingeleitet.
  • 286 (24,0 %) Scheidungen wurden durch eine Klage eingeleitet. Bei den verschiedengeschlechtlichen Paaren wurden die Klagen in 176 Fällen von der Frau und in 106 Fällen vom Mann eingebracht.

Alle 14 der im Jahr 2025 aufgelösten Eingetragenen Partnerschaften wurden einvernehmlich gelöst.

Die mittlere Ehedauer (Median-Wert) der im Jahr 2025 geschiedenen Ehen lag bei 10,9 Jahren. Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021, einschließlich Lockdowns und eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, beeinflussten verschiedene Bereiche des Privatlebens der Tiroler Wohnbevölkerung. Die vorliegenden Daten zeigen jedoch keine signifikanten Veränderungen bei der Zahl der Scheidungen.

Abbildung 33: Entwicklung der Verteilung der Ehedauer von geschiedenen Tiroler Ehen seit 1985

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle unterhalb dargestellt.

Von den 1.193 im Jahr 2025 geschiedenen Ehen hatten 766 Paare (64,2 %) mindestens ein gemeinsames Kind. 427 (35,8 %) der geschiedenen Ehen waren kinderlos. Bei 258 Scheidungen (21,6 %) hatten die Paare ein gemeinsames Kind, bei 380 Scheidungen (31,9 %) zwei gemeinsame Kinder und bei 128 Scheidungen (10,7 %) drei oder mehr gemeinsame Kinder. Im Jahr 2025 waren insgesamt 1.422 Kinder von Scheidungen ihrer Eltern betroffen. Davon waren 59,1% (841 Kinder) zum Scheidungstermin unter 14 Jahre und 76,2% (1.083 Kinder) unter 18 Jahre alt.

Tabelle 33: Eheschließungen und Scheidungen in Tirol seit 1961
Jahr Eheschließungen Ehescheidungen Gesamtscheidungs­rate in %
absolut je 1.000 EW absolut je 1.000 EW
1961 3.866 8,38 · · ·
1962 3.953 8,43 · · ·
1964 4.120 8,47 · · ·
1966 3.920 7,78 · · ·
1968 3.956 7,55 · · ·
1970 3.839 7,15 474 0,88 ·
1972 4.106 7,48 327 0,60 ·
1974 3.744 6,68 486 0,87 ·
1976 3.462 6,11 578 1,02 ·
1978 3.096 5,36 685 1,19 ·
1980 3.402 5,85 762 1,31 ·
1982 3.494 5,93 809 1,37 ·
1984 3.701 6,20 768 1,29 ·
1986 3.678 6,11 819 1,36 ·
1988 2.854 4,69 821 1,35 ·
1990 3.648 5,90 883 1,43 ·
1992 3.635 5,75 876 1,39 23,4
1994 3.525 5,46 1.040 1,61 28,4
1996 3.472 5,31 1.077 1,65 29,4
1998 3.197 4,84 1.164 1,76 32,0
2000 3.054 4,58 1.250 1,87 34,9
2001 2.608 3,88 1.326 1,97 37,3
2002 2.815 4,17 1.285 1,90 36,9
2003 2.787 4,10 1.260 1,85 36,6
2004 2.893 4,23 1.246 1,82 36,7
2005 2.991 4,34 1.127 1,64 33,8
2006 3.072 4,42 1.237 1,78 37,5
2007 2.924 4,19 1.237 1,77 37,9
2008 2.871 4,10 1.223 1,75 37,4
2009 2.913 4,15 1.234 1,76 38,0
2010 2.977 4,22 1.227 1,74 37,8
2011 2.905 4,11 1.215 1,72 37,7
2012 3.202 4,50 1.156 1,62 36,1
2013 2.999 4,19 1.089 1,52 34,4
2014 3.130 4,33 1.131 1,57 35,9
2015 3.809 5,23 1.151 1,58 36,4
2016 3.905 5,28 1.181 1,60 37,5
2017 3.918 5,25 1.134 1,52 35,5
2018 4.138 5,51 1.159 1,54 36,2
2019 4.017 5,32 1.139 1,51 34,9
2020 3.600 4,75 1.023 1,35 31,3
2021 3.688 4,85 1.068 1,41 32,3
2022 4.285 5,61 982 1,29 29,4
2023 4.174 5,41 1.109 1,44 32,8
2024 4.028 5,19 1.099 1,42 32,0
2025 4.027 5,18 1.193 1,53 34,7
  • Bei den Eheschließungen werden ab 2015 erstmals auch im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt und auch erstmals Ehen, bei denen nur die Frau in Österreich gemeldet ist.
  • Ab 2019 sind erstmals gleichgeschlechtliche Ehen möglich. Bei den Eheschließungen werden auch Umwandlungen von Eingetragenen Partnerschaften in Ehen berücksichtigt.
  • Bei den Scheidungen liegen die Zahlen für Tirol erst ab 1970 vor und die Gesamtscheidungsraten für Tirol erst ab 1991.
Tabelle 34: Partnerschaftseintragungen, gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaftsauflösungen in Tirol seit 2010
Jahr Partnerschaftseintragungen Gleichgeschlechtliche Ehen Partnerschafts­auflösungen
insgesamt verschieden­geschlechtlich gleich­geschlechtlich
2010 45 · 45 · -
2011 23 · 23 · 1
2012 23 · 23 · 1
2013 33 · 33 · 2
2014 28 · 28 · 2
2015 36 · 36 · 5
2016 37 · 37 · 8
2017 43 · 43 · 7
2018 44 · 44 · 7
2019 105 97 8 94 5
2020 95 90 5 42 4
2021 108 104 4 65 4
2022 119 115 4 71 8
2023 133 127 6 53 12
2024 129 123 6 69 13
2025 151 143 8 64 14
  • Eintragungen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind in Österreich seit 2010 möglich.
  • Ab 2019 war es erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich zu heiraten und umgekehrt konnten verschiedengeschlechtliche Paare erstmals ihre Partnerschaft eintragen lassen.
Tabelle 35: Eheschließungen und -scheidungen sowie Partnerschaftseintragungen und -auflösungen nach Bezirk
Bezirk Eheschließungen Scheidungen Eingetragene Partnerschaften
insgesamt je 1.000 EW darunter Erst-Ehen insgesamt je 1.000 EW Eintra­gungen Auflös­ungen
absolut in %
Innsbruck-Stadt 659 4,97 522 79,2 193 1,46 22 3
Imst 302 4,82 236 78,1 88 1,40 19 -
Innsbruck-Land 1.024 5,48 780 76,2 287 1,54 41 3
Kitzbühel 286 4,33 222 77,6 99 1,50 22 5
Kufstein 585 5,12 435 74,4 188 1,65 16 1
Landeck 237 5,26 190 80,2 70 1,55 12 1
Lienz 254 5,18 201 79,1 73 1,49 6 -
Reutte 174 5,13 137 78,7 46 1,36 6 1
Schwaz 506 5,79 380 75,1 149 1,70 7 -
Tirol 4.027 5,18 3.103 77,1 1.193 1,53 151 14
  • Inklusive im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich und inklusive Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare sowie inklusive Umwandlungen von Eingetragenen Partnerschaften in Ehen.
  • Erst-Ehen bezeichnen Ehen, bei denen beide Personen erstmalig den Bund der Ehe geschlossen haben.
Tabelle 36: Verschiedengeschlechtliche Ehen in Tirol nach Staatszugehörigkeit ab 1970
Jahr Insgesamt Beide Inland Frau Inland und Mann Ausland Mann Inland und Frau Ausland Beide Ausland
1970 3.839 3.465 96 261 17
1972 4.106 3.633 108 333 32
1974 3.744 3.316 93 298 37
1976 3.462 3.087 90 267 18
1978 3.096 2.786 69 224 17
1980 3.402 3.069 91 216 26
1982 3.494 3.143 91 234 26
1984 3.701 3.384 90 211 16
1986 3.678 3.391 66 183 38
1988 2.854 2.574 75 158 47
1990 3.648 3.277 120 178 73
1992 3.635 3.160 117 234 124
1994 3.525 3.057 106 220 142
1996 3.472 2.951 121 245 155
1998 3.197 2.735 114 230 118
2000 3.054 2.564 122 251 117
2001 2.608 2.114 136 260 98
2002 2.815 2.244 160 293 118
2003 2.787 2.133 193 345 116
2004 2.893 2.200 200 364 129
2005 2.991 2.278 206 382 125
2006 3.072 2.411 187 357 117
2007 2.924 2.316 192 296 120
2008 2.871 2.241 175 326 129
2009 2.913 2.272 175 327 139
2010 2.977 2.317 196 339 125
2011 2.905 2.258 206 333 108
2012 3.202 2.519 209 348 126
2013 2.999 2.351 183 343 122
2014 3.130 2.409 228 343 150
2015 3.809 2.727 418 464 200
2016 3.905 2.806 408 448 243
2017 3.918 2.748 450 465 255
2018 4.138 2.847 476 540 275
2019 3.923 2.738 435 489 261
2020 3.558 2.525 365 437 231
2021 3.623 2.447 428 462 286
2022 4.214 2.920 469 530 295
2023 4.121 2.797 489 526 309
2024 3.959 2.744 452 512 251
2025 3.963 2.727 431 510 295
Tabelle 37: Ehescheidungen in Tirol nach Ehedauer seit 1985
Jahr Scheidungen Ehedauer in Jahren (Anteil in %) Mittlere Ehedauer (Median)
unter 1 1 bis unter 5 5 bis unter 10 10 bis unter 15 15 bis unter 20 20 bis unter 25 25 und mehr
1985 823 2,2 27,8 21,9 18,3 14,6 9,1 6,1 9,5
1986 819 0,9 27,5 23,0 19,9 12,7 9,5 6,6 9,7
1988 821 3,7 29,0 21,6 17,4 13,5 9,0 5,8 8,8
1990 883 3,6 29,1 24,2 14,0 11,8 9,3 7,9 8,4
1992 876 2,5 30,8 26,3 13,6 11,4 7,4 8,0 8,4
1994 1.040 2,8 26,5 25,6 16,2 12,2 8,8 8,0 9,0
1996 1.077 1,7 23,8 27,8 17,9 12,2 8,6 8,1 9,4
1998 1.164 2,1 23,1 24,0 21,2 13,0 8,3 8,2 10,1
2000 1.250 1,6 21,2 22,2 20,2 14,9 9,3 10,6 11,1
2001 1.326 1,4 19,8 26,0 20,1 13,1 8,6 10,9 10,7
2002 1.285 1,9 19,8 23,3 20,0 15,4 9,1 10,5 11,1
2003 1.260 1,7 20,1 23,3 18,1 17,1 9,4 10,2 11,2
2004 1.246 2,2 19,6 24,2 17,8 16,5 9,7 10,1 11,0
2005 1.127 0,9 20,7 23,0 18,3 16,1 10,0 11,1 11,4
2006 1.237 1,3 21,1 23,0 18,6 15,4 10,9 9,6 11,2
2007 1.237 1,6 21,5 22,3 16,6 15,0 9,0 14,0 11,1
2008 1.223 1,2 21,4 22,6 16,4 17,0 11,6 9,8 11,3
2009 1.234 1,2 20,8 23,3 15,8 15,6 11,8 11,4 11,3
2010 1.227 1,8 19,2 20,9 18,1 13,4 12,4 14,3 12,4
2011 1.215 0,9 18,1 21,6 17,9 14,7 11,3 15,6 12,7
2012 1.156 1,0 17,6 24,2 16,4 16,2 12,4 12,2 12,4
2013 1.089 1,3 20,3 22,2 15,8 14,9 10,9 14,6 11,8
2014 1.131 0,8 19,0 23,6 17,1 13,1 11,5 14,9 11,8
2015 1.151 1,2 18,0 23,7 16,4 15,2 10,9 14,5 12,1
2016 1.181 1,4 18,3 23,2 17,1 14,3 11,3 14,4 11,9
2017 1.134 1,4 19,8 22,0 16,2 12,9 11,9 15,8 11,9
2018 1.159 1,3 20,1 23,6 16,7 12,9 11,4 14,0 11,3
2019 1.139 1,6 22,7 24,6 16,2 12,3 8,3 14,3 10,3
2020 1.023 1,3 20,3 23,3 17,7 13,5 10,3 13,7 11,2
2021 1.068 1,2 19,9 25,0 15,4 13,5 9,9 15,0 11,2
2022 982 1,5 21,4 23,5 17,6 13,0 10,2 12,7 11,1
2023 1.109 1,4 20,0 25,4 18,3 12,5 8,3 14,0 10,7
2024 1.099 0,9 20,6 26,4 19,5 13,1 7,2 12,4 10,5
2025 1.193 0,7 19,8 25,1 19,2 13,2 9,8 12,2 10,9

8 Die räumliche Bevölkerungsbewegung

Seit dem Jahr 1996 wird in Österreich eine jährliche Wanderungsstatistik geführt. Von 1996 bis 2001 waren die lokalen Melderegister der Gemeinden dafür die Basis. Seit 2002 werden die Daten aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) verwendet, weshalb nun auch die Zahl der Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb einer Gemeinde ausgewertet werden kann. Dies führt zu einer vollständigen Erfassung des Binnenwanderungsvolumens (Wanderbewegungen innerhalb der Bundesgrenzen). Gleichzeitig ermöglicht die Wanderungsstatistik auf Basis des Zentralen Melderegisters Zuzüge und Wegzüge mit einer Aufenthaltsdauer von weniger als 90 Tagen (Binnenwanderung) bzw. weniger als 91 Tagen (Außenwanderung) – sogenannte Kurzaufenthalte im statistischen Sinn – auszuscheiden. Damit wird auch den internationalen Empfehlungen der UNO bzw. den Richtlinien des Europäischen Parlamentes und Rates zur Führung von gemeinschaftlichen Migrationsstatistiken entsprochen.

Im Gegensatz zur Wanderungsstatistik stellt die in Abschnitt 3 angeführte errechnete Wanderungsbilanz (oder auch errechneter Wanderungssaldo) lediglich die Restgröße aus der Bevölkerungsbilanzierung zweier Bevölkerungsstände dar, die sich nach Abzug der natürlichen Veränderungskomponente (Differenz aus Geburten und Sterbefällen) ergibt. Die Ergebnisse der beiden Berechnungsmethoden zur Ermittlung des Wanderungssaldos stimmen im Allgemeinen nicht genau überein. Zwischen 2002 und 2006 war der errechnete Wanderungssaldo bis zu 15 % höher als der tatsächliche und danach bewegten sich die Abweichungen zwischen -4,3 und +6,3 %, wobei der errechnete Wanderungssaldo in den letzten neun Jahren immer niedriger war als der tatsächliche. Außerdem gilt es zu beachten, dass bei den Zahlen der Wanderungsstatistik nicht von Personen, sondern von Wanderungsfällen gesprochen werden sollte, da eine Person innerhalb eines Kalenderjahres mehrere Wohnsitzverlegungen vornehmen kann.

In diesem Abschnitt werden, anders als in Abschnitt 3, ausschließlich Ergebnisse der Wanderungsstatistik und somit, im Falle von Wanderungssalden, ausschließlich tatsächliche Wanderungssalden betrachtet.

Abbildung 34: Errechnete Wanderungsbilanzen in Tirol seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Da die ZMR-basierte Wanderungsstatistik erst seit 2002 geführt wird, kann der tatsächliche Wanderungssaldo erst ab 2002 dargestellt werden.
Jahr Errechneter Wanderungssaldo Tatsächlicher Wanderungssaldo Abweichung des errechneten vom tatsächlichen Wanderungssaldo
absolut in %
1961 1.806 · · ·
1962 2.163 · · ·
1963 2.824 · · ·
1964 1.221 · · ·
1965 2.957 · · ·
1966 3.187 · · ·
1967 4.391 · · ·
1968 1.041 · · ·
1969 155 · · ·
1970 622 · · ·
1971 2.579 · · ·
1972 2.173 · · ·
1973 1.597 · · ·
1974 206 · · ·
1975 -1.561 · · ·
1976 3.390 · · ·
1977 2.366 · · ·
1978 -2.143 · · ·
1979 412 · · ·
1980 1.234 · · ·
1981 505 · · ·
1982 299 · · ·
1983 203 · · ·
1984 -27 · · ·
1985 -11 · · ·
1986 718 · · ·
1987 -241 · · ·
1988 1.166 · · ·
1989 3.041 · · ·
1990 2.677 · · ·
1991 4.803 · · ·
1992 3.913 · · ·
1993 2.263 · · ·
1994 585 · · ·
1995 322 · · ·
1996 1.199 · · ·
1997 598 · · ·
1998 615 · · ·
1999 1.366 · · ·
2000 1.950 · · ·
2001 2.497 · · ·
2002 1.783 1.715 68 4,0
2003 2.451 2.142 309 14,4
2004 3.328 3.027 301 9,9
2005 3.541 3.276 265 8,1
2006 1.088 1.036 52 5,0
2007 841 850 -9 -1,1
2008 1.402 1.406 -4 -0,3
2009 899 859 40 4,7
2010 1.485 1.397 88 6,3
2011 2.668 2.563 105 4,1
2012 2.996 2.897 99 3,4
2013 4.831 4.698 133 2,8
2014 5.346 5.219 127 2,4
2015 8.738 8.710 28 0,3
2016 5.265 5.208 57 1,1
2017 3.153 3.174 -21 -0,7
2018 2.005 2.048 -43 -2,1
2019 1.644 1.673 -29 -1,7
2020 1.741 1.793 -52 -2,9
2021 2.689 2.698 -9 -0,3
2022 6.733 6.767 -34 -0,5
2023 4.547 4.568 -21 -0,5
2024 1.582 1.653 -71 -4,3
2025 1.584 1.541 43 2,8

8.1 Außen- und Binnenwanderung

Das Wanderungsvolumen eines bestimmten Zeitraumes besteht aus den Außenwanderungen und den Binnenwanderungen. Dabei wird eine Verlegung des Hauptwohnsitzes innerhalb des österreichischen Bundesgebietes – unabhängig von der räumlichen Distanz – der Binnenmigration und eine Verlegung über die österreichische Staatsgrenze hinweg der Außenmigration zugerechnet.

Wie man in Abbildung 35 erkennen kann, war in den letzten 20 Jahren die Außenwanderung stets die treibende Kraft bei den jährlichen Wanderungsgewinnen in Tirol. Die Binnenwanderung hatte mit Ausnahme der Jahre 2004, 2015 und 2016 für Tirol stets einen negativen Wanderungssaldo, während bei der Außenmigration ein durchgehend positiver Wanderungssaldo zu verbuchen war. Der niedrigste Außenwanderungssaldo wurde 2006 mit +1.392 und der höchste 2015 mit +8.087 Wanderungsfällen verzeichnet. Bei der Binnenmigration gab es den größten Wanderungsverlust im Jahr 2019 mit -1.741 und den höchsten Wanderungsgewinn 2015 mit +623 Wanderungsfällen.

Im Jahr 2025 wurden in Tirol 70.979 Hauptwohnsitze an- und 69.438 Hauptwohnsitze abgemeldet, was zu einem Wanderungssaldo von +1.541 Wanderungsfällen führt. Dieser setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsgewinn in der Höhe von +2.571 Wanderungsfällen (14.838 Zu- und 12.267 Wegzüge) und einem Binnenwanderungsverlust in der Höhe von -1.030 Wanderungsfällen (56.141 Zu- und 57.171 Wegzüge).

Abbildung 35: Binnen- und Außenwanderungsbilanzen in Tirol seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Wanderungssalden
insgesamt aufgrund von Außenwanderung aufgrund von Binnenwanderung
2002 1.715 1.844 -129
2003 2.142 2.449 -307
2004 3.027 2.938 89
2005 3.276 3.383 -107
2006 1.036 1.392 -356
2007 850 1.396 -546
2008 1.406 2.088 -682
2009 859 1.386 -527
2010 1.397 1.872 -475
2011 2.563 2.704 -141
2012 2.897 3.180 -283
2013 4.698 4.900 -202
2014 5.219 5.349 -130
2015 8.710 8.087 623
2016 5.208 5.118 90
2017 3.174 4.206 -1.032
2018 2.048 3.587 -1.539
2019 1.673 3.414 -1.741
2020 1.793 3.423 -1.630
2021 2.698 4.149 -1.451
2022 6.767 7.923 -1.156
2023 4.568 4.900 -332
2024 1.653 2.607 -954
2025 1.541 2.571 -1.030

Außenwanderungssaldo lag 2025 bei +2.571.

Im Jahr 2025 ergab sich ein Außenwanderungssaldo von +2.571 Wanderungsfällen und somit ein wesentlich geringerer Wert als noch 2022 mit +7.923. Die Ursache dafür liegt in erster Linie beim rückläufigen Außenwanderungssaldo für ukrainische Staatsangehörige. 2025 lag dieser bei +186, während 2022 ein Außenwanderungssaldo von +3.694 verzeichnet wurde.

Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland lag 2025 mit 14.838 Wanderungsfällen auch deutlich unter dem Rekordwert (20.780) des Jahres 2022. Die Zahl der Wegzüge ins Ausland lag hingegen mit 12.267 Wanderungsfällen auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022 (12.455).

Abbildung 36: Außenwanderung in Tirol seit 2002

Außenwanderung in Tirol seit 2002
Jahr Außenwanderung
Zuzüge vom Ausland Wegzüge ins Ausland Außenwander­ungssaldo
2002 10.652 8.808 1.844
2003 10.647 8.198 2.449
2004 10.851 7.913 2.938
2005 10.631 7.248 3.383
2006 9.331 7.939 1.392
2007 10.130 8.734 1.396
2008 10.665 8.577 2.088
2009 10.379 8.993 1.386
2010 10.861 8.989 1.872
2011 11.678 8.974 2.704
2012 12.990 9.810 3.180
2013 13.905 9.005 4.900
2014 14.625 9.276 5.349
2015 17.818 9.731 8.087
2016 15.507 10.389 5.118
2017 14.581 10.375 4.206
2018 14.455 10.868 3.587
2019 13.955 10.541 3.414
2020 13.188 9.765 3.423
2021 13.963 9.814 4.149
2022 20.780 12.857 7.923
2023 16.749 11.849 4.900
2024 15.062 12.455 2.607
2025 14.838 12.267 2.571

Das größte Außenwanderungsplus wurde 2025 mit Deutschland (+1.085), gefolgt von Ungarn (+246), Syrien (+225) und Italien (+194) verzeichnet. Das größte Außenwanderungsminus wurde mit der Schweiz (-132), gefolgt von Bulgarien (-104) und Rumänien (-87) verzeichnet.

Binnenwanderungssaldo lag 2025 bei -1.030

2025 wurden bei der Binnenmigration 56.141 Zuzüge und 57.171 Wegzüge aus Tirol gemeldet. Dies ergibt einen Binnenwanderungssaldo von -1.030 Wanderungsfällen. Die Binnenwanderung setzt sich aus der Binnenwanderung innerhalb Tirols, welche sich 2025 auf 51.221 Wohnsitzverlegungen belief, und der Binnenwanderung zwischen Tirol und anderen Bundesländern zusammen. Letztere bestand aus 4.920 Zuzügen nach Tirol und 5.950 Wegzügen von Tirol, was zu einem Saldo von -1.030 Wanderungsfällen führte.

Die Binnenzuwanderung aus anderen Bundesländern hatte im Jahr 2015 mit 6.948 Zuzügen den maximalen Wert in der seit 2002 geführten ZMR-basierten Wanderungsstatistik erreicht. Danach sind die Binnenzuwanderungszahlen leicht gesunken und ab 2018 von 4.362 auf 6.216 Zuzüge im Jahr 2023 gestiegen. 2025 lag die Binnenzuwanderung aus anderen Bundesländern bei 4.920 und somit um 10,6 % unter dem Wert des Vorjahres.

Bei der Zahl der Wegzüge in andere Bundesländer ergibt sich ein ähnliches Bild. Diese ist nach 2002 kontinuierlich gestiegen und erreichte 2015 mit 6.325 Wegzügen ein temporäres Maximum. Zwischen 2018 und 2022 stieg die Zahl der Wegzüge erneut von 5.901 auf 7.231. Seitdem ist sie leicht rückläufig und lag 2025 bei 5.950.

Der größte Binnenwanderungsgewinn wurde 2015 mit +623 Wanderungsfällen gemeldet. Ab 2017 wurden nur noch Binnenwanderungsverluste verzeichnet, der größte davon im Jahr 2019 mit -1.741 Wanderungsfällen.

Abbildung 37: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Binnenwanderung
Zuzüge aus anderem Bundesland Wegzüge in anderes Bundesland Binnenwander­ungssaldo
2002 3.614 3.743 -129
2003 3.671 3.978 -307
2004 4.079 3.990 89
2005 4.088 4.195 -107
2006 3.992 4.348 -356
2007 3.949 4.495 -546
2008 4.127 4.809 -682
2009 4.283 4.810 -527
2010 4.291 4.766 -475
2011 4.663 4.804 -141
2012 4.746 5.029 -283
2013 5.009 5.211 -202
2014 5.488 5.618 -130
2015 6.948 6.325 623
2016 6.359 6.269 90
2017 4.967 5.999 -1.032
2018 4.362 5.901 -1.539
2019 4.398 6.139 -1.741
2020 4.589 6.219 -1.630
2021 5.151 6.602 -1.451
2022 6.075 7.231 -1.156
2023 6.216 6.548 -332
2024 5.503 6.457 -954
2025 4.920 5.950 -1.030

2025 wurde der größte Binnenwanderungsverlust durch Abwanderungen nach Wien und der größte Binnenwanderungsgewinn durch Zuwanderungen aus Salzburg verzeichnet.

Die größten Wanderungsverluste in Tirol wurden bei der Binnenmigration mit Wien (-693) verzeichnet, gefolgt von der Steiermark (-286), Vorarlberg (-166), Kärnten (-95), dem Burgenland (-71). Wanderungsgewinne konnten 2025 in Tirol bei der Binnenmigration mit Salzburg (+160), Niederösterreich (+95) und Oberösterreich (+26) verzeichnet werden.

Abbildung 38: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern im Jahr 2025

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Bundesland Binnenwanderung
Zuzüge aus Bundesland Wegzüge nach Bundesland Binnenwander­ungssaldo mit Bundesland
Salzburg 866 706 160
Niederösterreich 635 540 95
Oberösterreich 753 727 26
Burgenland 81 152 -71
Kärnten 434 529 -95
Vorarlberg 447 613 -166
Steiermark 492 778 -286
Wien 1.212 1.905 -693

43,3 % der Binnenwanderungen finden innerhalb derselben Gemeinde statt.

Von den 62.091 Binnenwanderungsbewegungen von bzw. nach Tirol im Jahr 2025 fanden 26.874 innerhalb der jeweiligen Tiroler Gemeinde, 13.016 zwischen zwei verschiedenen Gemeinden desselben Tiroler Bezirks und 11.331 zwischen zwei verschiedenen Tiroler Bezirken statt.

Anstelle der Wohnsitzverlegungen wird in der Wanderungsstatistik auch häufig das sogenannte Wanderungsvolumen betrachtet. Dieses setzt sich aus der Summe der Zu- und Wegzüge zusammen und ist eine Maßzahl für die Wanderungsdynamik in der betrachteten Region. Für Tirol ergab sich 2025 ein Gesamtwanderungsvolumen von 140.417 Wanderungsfällen. Dieses setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsvolumen in der Höhe von 27.105 Wanderungsfällen und einem Binnenwanderungsvolumen von 113.312 Wanderungsfällen. Wie man erkennen kann, entspricht das Außenwanderungsvolumen der Summe der Wohnsitzverlegungen von und nach Tirol, während dies für das Binnenwanderungsvolumen nicht gilt. Dies liegt daran, dass für die Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols sowohl der Wegzug von der alten Wohnadresse als auch der Zuzug in die neue Wohnadresse als separate Wanderungsfälle im Binnenwanderungsvolumen berücksichtigt werden. Dies führt dazu, dass Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols beim Binnenwanderungsvolumen doppelt gezählt werden, während sie bei Wanderungsfällen über die Tiroler Landesgrenze hinweg nur einfach gezählt werden.

Tabelle 38: Wanderungen nach Entfernungskategorie im Jahr 2025 und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr
Wanderungskategorie Zuzüge Wegzüge Wanderungs­saldo Wanderungs­volumen Wohnsitz­verlegungen
Außenwanderung 14.838 (-1,5 %) 12.267 (-1,5 %) 2.571 (-1,4 %) 27.105 (-1,5 %) 27.105 (-1,5 %)
Binnenwanderung 56.141 (-3,7 %) 57.171 (-3,5 %) -1.030 (+8,0 %) 113.312 (-3,6 %) 62.091 (-4,1 %)
zwischen Tirol und einem anderen Bundesland 4.920 (-10,6 %) 5.950 (-7,9 %) -1.030 (+8,0 %) 10.870 (-9,1 %) 10.870 (-9,1 %)
innerhalb Tirols 51.221 (-3,0 %) 51.221 (-3,0 %) 102.442 (-3,0 %) 51.221 (-3,0 %)
innerhalb der Gemeinden 26.874 (-6,4 %) 26.874 (-6,4 %) 53.748 (-6,4 %) 26.874 (-6,4 %)
zwischen Gemeinden eines Bezirkes 13.016 (+0,6 %) 13.016 (+0,6 %) 26.032 (+0,6 %) 13.016 (+0,6 %)
zwischen Tiroler Bezirken 11.331 (+1,8 %) 11.331 (+1,8 %) 22.662 (+1,8 %) 11.331 (+1,8 %)
Gesamtwanderungen 70.979 (-3,2 %) 69.438 (-3,2 %) 1.541 (-6,8 %) 140.417 (-3,2 %) 89.196 (-3,3 %)
  • Die Werte in Klammer geben die relative Veränderung gegenüber dem Vorjahr an.

8.2 Wanderungen nach Geschlecht und Alter

Im Jahr 2025 lag der Wanderungssaldo (Wanderungsgewinn durch Außen- und Binnenmigration) bei den Männern bei +585 und bei den Frauen bei +956. Gegenüber dem Vorjahr hat der Wanderungssaldo bei den Männern um 205 (-25,9 %) abgenommen und bei den Frauen um 93 (10,8 %) zugenommen.

Eine Analyse der Wanderungsbewegungen für die Jahre 2023 bis 2025 (siehe Abbildung 39) zeigt, dass das intensivste Wanderungsverhalten bei den 20- bis 34-Jährigen stattfindet. Personen im Alter von 50 Jahren und älter nehmen dagegen kaum einen Wohnsitzwechsel über die Bundeslandgrenzen vor. Bis zum Alter von 69 Jahren ist die Wanderungsbilanzrate (anteiliger Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner:innen) in allen Altersgruppen positiv. Bei der Gruppe der 20- bis 24-Jährigen wurde 2025 die höchste Wanderungsbilanzrate von 23,7 ‰ verzeichnet. Dies bedeutet, dass in dieser Altersgruppe in Tirol je 1.000 Einwohner:innen jährlich rund 24 Personen mehr zuwandern als abwandern.

Bei den Senior:innen (65 Jahre oder älter) war im Jahr 2025 ein Wanderungssaldo von -200 Personen zu verzeichnen (-109 bei den Männern und -91 bei den Frauen). Betrachtet man das Außenwanderungsverhalten in dieser Altersgruppe, sieht man das größte Außenwanderungsplus bei Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft (+83), gefolgt von Personen mit unbekannter Staatsangehörigkeit. Das größte Außenwanderungsminus bei den Senior:innen wurde 2025 mit Personen serbischer (-34), bosnischer (-32), und kroatischer (-27) Staatsangehörigkeit verzeichnet.

8.3 Wanderungen nach Raumtypen

Im Rahmen einer Studie zum Ländlichen Raum im Jahr 2012 wurden die Tiroler Gemeinden anhand der Parameter Anteil der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Einrichtungen zur Grundversorgung der Bevölkerung, Höchste abgeschlossene Ausbildung der Bevölkerung und durchschnittliche Wanderungsrate im Zeitraum 2002-2011 in vier verschiedene Raumtypen klassifiziert. Diese Typisierung reichte von städtisch geprägten bis hin zu sehr ländlichen Gemeinden. Analysiert man das Wanderungsverhalten der Tiroler Bevölkerung in den Jahren 2023 bis 2025 unter dem Gesichtspunkt dieser Klassifizierung, zeigt sich, dass sich das Verhältnis von Zu- und Abwanderung sehr ungleich auf die vier Gemeindetypen verteilt. So verzeichneten sehr ländliche Gemeinden bei den 20- bis 24-Jährigen Wanderungsverluste (-11,3 ‰), wohingegen städtisch geprägte Gemeinden in dieser Gruppe hohe Wanderungsgewinne (40,9 ‰) verzeichnen konnten.

Für das gesamte Bundesland liegt die über den Zeitraum 2023 bis 2025 gemittelte Wanderungsbilanzrate bei 3,3 ‰. Für sehr ländliche Gebiete lag die mittlere Wanderungsbilanzrate bei -2,9 ‰, für ländliche Gebiete bei 0,4 ‰, für kaum ländliche Gebiete bei 3,6 ‰ und für städtische Gebiete bei 4,7 ‰.

Abbildung 39: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für Tirol für die Jahre 2023 bis 2025

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2023 bis 2025 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.

Lesebeispiel (Abbildung 39):

Dargestellt sind die Anteile an den Zu- bzw. Abwanderungsfällen in den jeweiligen Altersklassen differenziert nach Alter und Geschlecht. So sind beispielsweise 7,0% aller Zuwanderer des Zeitraums von 2023 bis 2025 Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren. Die roten Querbalken zeigen die Wanderungsbilanzraten in den jeweiligen Altersklassen (siehe Tabelle 39.) Die eingezeichneten Wanderungsbilanzraten entsprechen dem Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner:innen der jeweiligen Alterskategorie. Beispielsweise wurde bei den 15- bis 19-Jährigen eine Wanderungsbilanzrate von 13,2 ‰ verzeichnet. Dies bedeutet, dass in dieser Altersgruppe bezogen auf je 1.000 Einwohner:innen um rund 13 Personen mehr zu- als abwandern.

Abbildung 40: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für städtische und kaum ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2023 bis 2025

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2023 bis 2025 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.

Abbildung 41: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für ländliche und sehr ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2023 bis 2025

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2023 bis 2025 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.
Tabelle 39: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzraten und akkumulierte Wanderungssalden für den Zeitraum 2023 bis 2025 gegliedert nach Alter, Geschlecht und Raumtyp
Alters­gruppe in Jahren Akkumulierte Wanderungssalden für Tirol für die Jahre 2023 bis 2025
insgesamt für städtische Gemeinden für kaum ländliche Gemeinden für ländliche Gemeinden für sehr ländliche Gemeinden
insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR
0 bis 4 47 37 10 0,4 -288 -131 -157 -5,1 224 90 134 7,7 94 72 22 4,6 17 6 11 3,2
5 bis 9 142 114 28 1,2 102 74 28 1,7 88 46 42 2,9 -32 7 -39 -1,5 -16 -13 -3 -3,0
10 bis 14 207 144 63 1,9 205 113 92 3,7 19 30 -11 0,7 -20 3 -23 -1,0 3 -2 5 0,6
15 bis 19 1.477 920 557 13,2 1.572 878 694 26,9 10 38 -28 0,4 -67 - -67 -3,5 -38 4 -42 -6,6
20 bis 24 3.021 1.496 1.525 23,7 2.968 1.450 1.518 40,9 192 103 89 6,6 -73 -35 -38 -3,7 -66 -22 -44 -11,3
25 bis 29 1.775 838 937 11,4 1.441 711 730 15,7 190 62 128 5,5 174 67 107 7,5 -30 -2 -28 -4,8
30 bis 34 216 40 176 1,3 -480 -240 -240 -5,1 408 162 246 10,2 273 111 162 10,5 15 7 8 2,2
35 bis 39 290 174 116 1,8 -130 -62 -68 -1,5 287 155 132 7,1 114 65 49 4,4 19 16 3 3,0
40 bis 44 268 83 185 1,7 107 -36 143 1,3 125 99 26 3,1 30 19 11 1,2 6 1 5 0,9
45 bis 49 358 136 222 2,4 68 -32 100 0,9 253 143 110 6,7 13 8 5 0,5 24 17 7 3,5
50 bis 54 249 56 193 1,5 104 - 104 1,2 114 47 67 2,6 11 -2 13 0,4 20 11 9 2,5
55 bis 59 122 24 98 0,7 -29 -32 3 -0,3 84 27 57 1,7 54 26 28 1,7 13 3 10 1,5
60 bis 64 -89 13 -102 -0,5 -116 -33 -83 -1,4 73 41 32 1,6 -39 -12 -27 -1,3 -7 17 -24 -0,9
65 bis 69 -157 -97 -60 -1,2 -126 -110 -16 -1,9 -4 8 -12 -0,1 -11 6 -17 -0,5 -16 -1 -15 -2,6
70 bis 74 -54 -46 -8 -0,5 -29 -44 15 -0,5 36 23 13 1,3 -42 -16 -26 -2,5 -19 -9 -10 -3,8
75 bis 79 -72 -44 -28 -0,8 31 4 27 0,7 3 -8 11 0,1 -73 -30 -43 -5,5 -33 -10 -23 -8,6
80 oder älter -38 -2 -36 -0,3 415 182 233 5,6 21 -19 40 0,6 -269 -95 -174 -12,9 -205 -70 -135 -33,8
Insgesamt 7.762 3.886 3.876 3,3 5.815 2.692 3.123 4,7 2.123 1.047 1.076 3,6 137 194 -57 0,4 -313 -47 -266 -2,9
  • WBR steht für Wanderungsbilanzrate und bezeichnet den durchschnittlichen, jährlichen Wanderungssaldo anteilig an je 1.000 Einwohner:innen in der jeweiligen Altersgruppe.
Tabelle 40: Wanderungsverflechtung mit dem Ausland nach ausgewählten Ländern und Staatsangehörigkeiten
Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Wanderungssaldo
Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Gesamt
Europäische Union 408 9.180 658 7.291 -250 1.889 1.639
Deutschland 301 3.733 439 2.510 -138 1.223 1.085
Italien 35 816 70 535 -35 281 246
Ungarn 3 1.059 7 830 -4 229 225
Kroatien 4 325 14 338 -10 -13 -23
Rumänien 4 982 5 921 -1 61 60
Slowakei 5 292 1 255 4 37 41
Niederlande 6 253 12 190 -6 63 57
Bulgarien 1 360 4 444 -3 -84 -87
Polen 2 214 2 192 - 22 22
Tschechien 2 159 8 137 -6 22 16
Spanien 11 261 15 273 -4 -12 -16
Slowenien 1 26 1 41 - -15 -15
Frankreich 8 118 20 112 -12 6 -6
Portugal 3 98 6 85 -3 13 10
Griechenland 2 125 4 97 -2 28 26
Belgien 6 45 9 36 -3 9 6
andere EU-Länder 14 314 41 295 -27 19 -8
Jugoslawische Nachfolgestaaten 16 984 37 836 -21 148 127
Serbien 6 209 12 174 -6 35 29
Montenegro - 2 - 7 - -5 -5
Kosovo 1 63 2 46 -1 17 16
Bosnien und Herzegowina 4 304 8 201 -4 103 99
Kroatien 4 325 14 338 -10 -13 -23
Slowenien 1 26 1 41 - -15 -15
Nordmazedonien - 55 - 29 - 26 26
Ukraine 2 705 - 513 2 192 194
Schweiz 55 91 149 129 -94 -38 -132
Vereinigtes Königreich 25 93 24 91 1 2 3
Türkei 63 430 60 403 3 27 30
andere europäische Staaten 8 135 19 131 -11 4 -7
Europa (mit Türkei) 572 11.267 932 9.015 -360 2.252 1.892
Asien (ohne Türkei) 34 1.427 65 843 -31 584 553
Amerika 50 448 79 309 -29 139 110
Afrika 23 370 42 235 -19 135 116
Australien, Ozeanien 17 58 13 47 4 11 15
Staatenlos oder ungeklärt 538 26 631 53 -93 -27 -120
Ausland insgesamt 1.235 13.603 1.762 10.505 -527 3.098 2.571
  • Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.
Tabelle 41: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Herkunfts- und Zielland
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.650 100,0 5.008 100,0 -1.358
Männer 1.885 51,6 2.553 51,0 -668
Frauen 1.765 48,4 2.455 49,0 -690
Inland 2.415 66,2 3.246 64,8 -831
Burgenland 55 1,5 98 2,0 -43
Kärnten 269 7,4 331 6,6 -62
Niederösterreich 283 7,8 319 6,4 -36
Oberösterreich 335 9,2 385 7,7 -50
Salzburg 405 11,1 404 8,1 1
Steiermark 263 7,2 405 8,1 -142
Vorarlberg 276 7,6 417 8,3 -141
Wien 529 14,5 887 17,7 -358
Ausland 1.235 33,8 1.762 35,2 -527
Ausl. Staatsangehörige 16.108 100,0 13.209 100,0 2.899
Männer 8.928 55,4 7.675 58,1 1.253
Frauen 7.180 44,6 5.534 41,9 1.646
Inland 2.505 15,6 2.704 20,5 -199
Burgenland 26 0,2 54 0,4 -28
Kärnten 165 1,0 198 1,5 -33
Niederösterreich 352 2,2 221 1,7 131
Oberösterreich 418 2,6 342 2,6 76
Salzburg 461 2,9 302 2,3 159
Steiermark 229 1,4 373 2,8 -144
Vorarlberg 171 1,1 196 1,5 -25
Wien 683 4,2 1.018 7,7 -335
Ausland 13.603 84,4 10.505 79,5 3.098
Insgesamt 19.758 100,0 18.217 100,0 1.541
Männer 10.813 54,7 10.228 56,1 585
Frauen 8.945 45,3 7.989 43,9 956
Inland 4.920 24,9 5.950 32,7 -1.030
Burgenland 81 0,4 152 0,8 -71
Kärnten 434 2,2 529 2,9 -95
Niederösterreich 635 3,2 540 3,0 95
Oberösterreich 753 3,8 727 4,0 26
Salzburg 866 4,4 706 3,9 160
Steiermark 492 2,5 778 4,3 -286
Vorarlberg 447 2,3 613 3,4 -166
Wien 1.212 6,1 1.905 10,5 -693
Ausland 14.838 75,1 12.267 67,3 2.571
Tabelle 42: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Alter
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Alter Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.650 · 5.008 · -1.358
Männer 1.885 100,0 2.553 100,0 -668
0 bis 14 Jahre 207 11,0 302 11,8 -95
15 bis 29 Jahre 661 35,1 906 35,5 -245
30 bis 44 Jahre 544 28,9 759 29,7 -215
45 bis 59 Jahre 271 14,4 322 12,6 -51
60 Jahre oder älter 202 10,7 264 10,3 -62
Frauen 1.765 100,0 2.455 100,0 -690
0 bis 14 Jahre 159 9,0 282 11,5 -123
15 bis 29 Jahre 794 45,0 1.046 42,6 -252
30 bis 44 Jahre 421 23,9 632 25,7 -211
45 bis 59 Jahre 210 11,9 259 10,5 -49
60 Jahre oder älter 181 10,3 236 9,6 -55
Ausl. Staatsangehörige 16.108 · 13.209 · 2.899
Männer 8.928 100,0 7.675 100,0 1.253
0 bis 14 Jahre 548 6,1 546 7,1 2
15 bis 29 Jahre 4.015 45,0 2.945 38,4 1.070
30 bis 44 Jahre 2.804 31,4 2.595 33,8 209
45 bis 59 Jahre 1.124 12,6 1.078 14,0 46
60 Jahre oder älter 437 4,9 511 6,7 -74
Frauen 7.180 100,0 5.534 100,0 1.646
0 bis 14 Jahre 550 7,7 530 9,6 20
15 bis 29 Jahre 3.448 48,0 2.205 39,8 1.243
30 bis 44 Jahre 1.853 25,8 1.530 27,6 323
45 bis 59 Jahre 951 13,2 785 14,2 166
60 Jahre oder älter 378 5,3 484 8,7 -106
Insgesamt 19.758 · 18.217 · 1.541
Männer 10.813 100,0 10.228 100,0 585
0 bis 14 Jahre 755 7,0 848 8,3 -93
15 bis 29 Jahre 4.676 43,2 3.851 37,7 825
30 bis 44 Jahre 3.348 31,0 3.354 32,8 -6
45 bis 59 Jahre 1.395 12,9 1.400 13,7 -5
60 Jahre oder älter 639 5,9 775 7,6 -136
Frauen 8.945 100,0 7.989 100,0 956
0 bis 14 Jahre 709 7,9 812 10,2 -103
15 bis 29 Jahre 4.242 47,4 3.251 40,7 991
30 bis 44 Jahre 2.274 25,4 2.162 27,1 112
45 bis 59 Jahre 1.161 13,0 1.044 13,1 117
60 Jahre oder älter 559 6,2 720 9,0 -161
Tabelle 43: Gesamtwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Wanderungen insgesamt
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 20.717 20.238 479 40.955
Imst 4.598 4.553 45 9.151
Innsbruck-Land 14.477 14.117 360 28.594
Kitzbühel 5.912 5.527 385 11.439
Kufstein 9.988 9.898 90 19.886
Landeck 2.670 2.619 51 5.289
Lienz 2.861 2.822 39 5.683
Reutte 2.728 2.651 77 5.379
Schwaz 7.028 7.013 15 14.041
Tirol 70.979 69.438 1.541 140.417
  • Beinhaltet auch die Binnenwanderung innerhalb der Bezirke.
Tabelle 44: Außenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Außenwanderung
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 5.220 4.166 1.054 9.386
Imst 875 810 65 1.685
Innsbruck-Land 2.542 2.173 369 4.715
Kitzbühel 1.362 1.090 272 2.452
Kufstein 1.994 1.655 339 3.649
Landeck 550 444 106 994
Lienz 307 245 62 552
Reutte 706 577 129 1.283
Schwaz 1.282 1.107 175 2.389
Tirol 14.838 12.267 2.571 27.105
  • Beinhaltet nur Wanderungen über die Bundesgrenze.

Abbildung 42: Wanderungsbilanzraten für die Tiroler Gemeinden im Jahr 2025

Wanderungsbilanzraten für die Tiroler Gemeinden im Jahr 2025
Tabelle 45: Binnenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Binnenwanderungsfälle Umzüge innerhalb der
insgesamt mit anderen Bezirken oder Bundesländern
Zuzüge Wegzüge Saldo Zuzüge Wegzüge Saldo Bezirke¹ Gemeinden
IBK-Stadt 15.497 16.072 -575 4.750 5.325 -575 · 10.747
Imst 3.723 3.743 -20 1.134 1.154 -20 1.056 1.533
IBK-Land 11.935 11.944 -9 4.115 4.124 -9 3.856 3.964
Kitzbühel 4.550 4.437 113 1.313 1.200 113 1.167 2.070
Kufstein 7.994 8.243 -249 1.879 2.128 -249 2.570 3.545
Landeck 2.120 2.175 -55 548 603 -55 637 935
Lienz 2.554 2.577 -23 539 562 -23 886 1.129
Reutte 2.022 2.074 -52 362 414 -52 890 770
Schwaz 5.746 5.906 -160 1.611 1.771 -160 1.954 2.181
Tirol 56.141 57.171 -1.030 16.251 17.281 -1.030 13.016 26.874
  • ¹ Ohne Binnenwanderungen innerhalb der Gemeinden
Tabelle 46: Wanderungen zwischen den Tiroler Bezirken
Wegzüge von Zuzüge nach
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz
IBK-Stadt 10.747 239 2.330 78 291 95 52 67 331
Imst 221 2.589 327 14 37 179 11 30 36
IBK-Land 1.894 371 7.820 49 151 64 42 50 502
Kitzbühel 116 12 52 3.237 319 6 17 11 34
Kufstein 320 24 165 381 6.115 6 34 14 367
Landeck 91 175 57 5 15 1.572 1 17 14
Lienz 55 2 30 9 17 1 2.015 2 9
Reutte 67 39 43 13 7 13 1 1.660 9
Schwaz 348 51 399 47 408 24 13 10 4.135

9 Einbürgerungen

Die Zahl der Einbürgerungen hat gegenüber dem Vorjahr um 22,3 % zugenommen.

Im Jahr 2025 erhielten 1.236 Einwohner:innen Tirols die österreichische Staatsbürgerschaft (2024 waren es 1.011 Personen). Der Höchststand bei den jährlich verliehenen Staatsbürgerschaften in Tirol wurde 2004 mit 3.431 Einbürgerungen erreicht. In den darauffolgenden sechs Jahren sank die Zahl der Einbürgerungen kontinuierlich und betrug 2010 rund ein Sechstel (574 Personen) des Höchstwertes des Jahres 2004. Zwischen 2010 und 2018 bewegt sich die Zahl der Einbürgerungen auf einem relativ konstanten Niveau mit im Schnitt 563 Einbürgerungen pro Jahr. Seit 2019 steigt die Zahl der Einbürgerungen wieder.
Insgesamt wurden seit 1981 42.583 in Tirol ansässige Personen eingebürgert. Dies entspricht durchschnittlich rund 946 Einbürgerungen pro Jahr.

Der markante Rückgang bei den Einbürgerungszahlen im Zeitraum 2004 bis 2010 ist einerseits auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. die Novelle des Staatsbürgerschaftsgesetzes im Frühjahr 2006) zurückzuführen, andererseits ging in den vergangenen Jahren die Zahl der einbürgerten Personen mit einem mindestens zehnjährigen, ununterbrochenen Hauptwohnsitz in Österreich zurück. Letzteres hängt mit dem deutlichen Rückgang der Außenzuwanderungszahlen nach 1993 zusammen.

Abbildung 43: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Österreichweit wurden 2025 insgesamt 15.512 Personen eingebürgert. Dies sind um 2.465 Personen bzw. 18,9 % mehr als 2024. Den größten Zuwachs an Einbürgerungen im Jahr 2025 verzeichnete Wien mit 5.078 Einbürgerungen (+38,6% gegenüber 2024), gefolgt von Vorarlberg mit 1.018 Einbürgerungen (+37,2% gegenüber 2024). Tirol liegt mit 1.236 Einbürgerungen (+22,3% gegenüber 2024) an dritter Stelle. Ein Rückgang bei den Einbürgerungen wurde in den Bundesländern Oberösterreich mit 2.241 Einbürgerungen (-11,2% gegenüber 2024) und Salzburg mit 613 Einbürgerungen (-0,2% gegenüber 2024) verzeichnet.

62,0 % aller Einbürgerungen aufgrund von Rechtsanspruch.

Die Einbürgerungen von in Tirol wohnhaften Personen im Jahr 2025 wurden aufgrund folgender Einbürgerungsgründe vollzogen:

  • 766 Personen (62,0 %) aufgrund von Rechtsanspruch. Darunter:
    • 473 Personen (38,3%) aufgrund eines sechsjährigen Wohnsitzes in Österreich und besonders berücksichtigungswürdiger Gründe bzw. nachgewiesener Deutschkenntnisse und nachhaltiger Integration (§ 11a (4) bzw. (6) StbG)
    • 25 Personen (2,0%) aufgrund eines 30-jährigen Wohnsitzes in Österreich
    • 24 Personen (1,9%) aufgrund eines 15-jährigen Wohnsitzes in Österreich und nachhaltiger Integration
    • 73 Personen (5,9%) aufgrund einer Ehe mit einem Österreicher bzw. einer Österreicherin
    • 170 Personen (13,8%) aufgrund anderer Gründe nach dem StbG
  • 346 Personen (28,0 %) aufgrund der Erstreckung der Verleihung. Darunter:
    • 43 Personen (3,5%) durch Erstreckung auf Ehegatt:innen
    • 303 Personen (24,5%) durch Erstreckung auf Kinder
  • 124 Personen (10,0 %) aus Ermessensgründen. Darunter:
    • 117 Personen (9,5%) aufgrund eines mindestens zehnjährigen ununterbrochenen Wohnsitzes in Österreich
    • Sechs Personen (0,5%) aufgrund von außerordentlichen Leistungen im Staatsinteresse
  • Eine Person (0,1%) aufgrund von Wiedererlangung

14,6 % der eingebürgerten Personen waren zuvor EU-Bürger.

Mitte der 1980er Jahre entfielen 60 % bis 70 % der Einbürgerungen auf deutsche und italienische Staatsangehörige. Mittlerweile hat sich dieser Anteil stark verringert. Im Jahr 2025 wurden nur noch 84 Personen (6,8 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit und 29 Personen (2,3 %) mit italienischer Staatsangehörigkeit in Tirol eingebürgert. Insgesamt besteht für EU-Bürger:innen angesichts der weitgehenden rechtlichen Gleichstellung mit Österreicher:innen nur mehr ein geringes Interesse an einer Einbürgerung. Im Jahr 2025 stammen 181 Personen (14,6 %) der eingebürgerten Menschen aus einem EU-Mitgliedsland. 118 Personen (9,5 %) hatten zuvor die Staatsbürgerschaft eines jugoslawischen Nachfolgestaates, darunter waren sieben Personen (0,6 %) aus dem EU-Mitgliedsstaat Kroatien und der Großteil (61 Personen bzw. 4,9 %) aus Bosnien und Herzegowina.

442 der eingebürgerten Personen (35,8 %) waren bereits in Österreich geboren. Etwas weniger als die Hälfte (47,7 %) der Eingebürgerten waren Frauen. 28,5 % waren unter 15 Jahre alt und 0,7 % waren Senior:innen (65 Jahre oder älter). 421 der Eingebürgerten (34,1 %) hatten zuvor den Status eines Konventionsflüchtlings (2022: 25,8 %, 2023: 30,6 %, 2024: 38,1 %).

Tabelle 47: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981
Jahr Zahl der Einbürgerungen nach ursprünglicher Staatsbürgerschaft
insgesamt Deutschland Jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei Sonstige
abs. in % abs. in % abs. in % abs. in %
1981 572 266 46,5 36 6,3 11 1,9 259 45,3
1982 595 269 45,2 45 7,6 13 2,2 268 45,0
1983 780 365 46,8 48 6,2 14 1,8 353 45,3
1984 659 349 53,0 16 2,4 25 3,8 269 40,8
1985 560 251 44,8 25 4,5 5 0,9 279 49,8
1986 556 253 45,5 14 2,5 20 3,6 269 48,4
1987 324 125 38,6 12 3,7 24 7,4 163 50,3
1988 302 100 33,1 16 5,3 24 7,9 162 53,6
1989 246 38 15,4 25 10,2 38 15,4 145 58,9
1990 271 56 20,7 49 18,1 45 16,6 121 44,6
1991 369 57 15,4 66 17,9 99 26,8 147 39,8
1992 413 55 13,3 97 23,5 112 27,1 149 36,1
1993 566 51 9,0 224 39,6 148 26,1 143 25,3
1994 666 54 8,1 297 44,6 189 28,4 126 18,9
1995 1.005 37 3,7 269 26,8 521 51,8 178 17,7
1996 1.154 27 2,3 158 13,7 797 69,1 172 14,9
1997 981 22 2,2 134 13,7 651 66,4 174 17,7
1998 978 13 1,3 194 19,8 608 62,2 163 16,7
1999 1.421 8 0,6 216 15,2 1.027 72,3 170 12,0
2000 1.204 20 1,7 211 17,5 773 64,2 200 16,6
2001 1.793 17 0,9 472 26,3 1.014 56,6 290 16,2
2002 2.689 16 0,6 755 28,1 1.607 59,8 311 11,6
2003 2.984 15 0,5 808 27,1 1.870 62,7 291 9,8
2004 3.431 23 0,7 1.201 35,0 1.888 55,0 319 9,3
2005 2.540 25 1,0 1.029 40,5 1.177 46,3 309 12,2
2006 2.028 21 1,0 939 46,3 836 41,2 232 11,4
2007 1.162 23 2,0 734 63,2 239 20,6 166 14,3
2008 800 7 0,9 458 57,2 205 25,6 130 16,2
2009 632 45 7,1 314 49,7 161 25,5 112 17,7
2010 574 35 6,1 254 44,3 135 23,5 150 26,1
2011 620 22 3,5 238 38,4 182 29,4 178 28,7
2012 577 36 6,2 223 38,6 208 36,0 110 19,1
2013 584 40 6,8 229 39,2 165 28,3 150 25,7
2014 531 35 6,6 171 32,2 132 24,9 193 36,3
2015 553 28 5,1 149 26,9 127 23,0 249 45,0
2016 574 42 7,3 171 29,8 134 23,3 227 39,5
2017 523 43 8,2 149 28,5 90 17,2 241 46,1
2018 534 47 8,8 142 26,6 101 18,9 244 45,7
2019 598 30 5,0 144 24,1 106 17,7 318 53,2
2020 623 45 7,2 157 25,2 116 18,6 305 49,0
2021 684 44 6,4 145 21,2 170 24,9 325 47,5
2022 775 37 4,8 101 13,0 195 25,2 442 57,0
2023 913 54 5,9 140 15,3 163 17,9 556 60,9
2024 1.011 37 3,7 93 9,2 183 18,1 698 69,0
2025 1.236 84 6,8 118 9,5 223 18,0 811 65,6
Tabelle 48: Einbürgerungen in Tirol im Jahr 2025 nach früherer Staatsangehörigkeit (detailliert)
Bisherige Staatsangehörigkeit Eingebürgerte Personen 2025
absolut in %
Europa (mit Türkei) 588 47,6
Europäische Union 181 14,6
Deutschland 84 6,8
Italien 29 2,3
Ungarn 15 1,2
Rumänien 17 1,4
Kroatien 7 0,6
Polen 2 0,2
andere EU-Länder 27 2,2
Jugoslawische Nachfolgestaaten 118 9,5
Bosnien und Herzegowina 61 4,9
Serbien 35 2,8
Kosovo 13 1,1
Kroatien 7 0,6
Nordmazedonien 2 0,2
Montenegro - -
Slowenien - -
Ukraine 28 2,3
Vereinigtes Königreich 1 0,1
Türkei 223 18,0
andere europäische Staaten 45 3,6
Asien (ohne Türkei) 490 39,6
Syrien - Arabische Republik 250 20,2
Iran - Islamische Republik 38 3,1
Afghanistan 83 6,7
Irak 47 3,8
übriges Asien 72 5,8
Amerika 23 1,9
Mexiko 5 0,4
Venezuela 4 0,3
übriges Amerika 14 1,1
Afrika 92 7,4
Somalia 22 1,8
Ghana 1 0,1
Marokko 8 0,6
Nigeria 17 1,4
Ägypten 7 0,6
übriges Afrika 37 3,0
Australien, Ozeanien - -
Staatenlos oder ungeklärt 13 1,1
Insgesamt 1.236 100,0
  • Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.

10 Personen mit Zweitwohnsitz (Zweitwohnsitzfälle)

Als Zweitwohnsitzfälle werden jene zum Jahresanfang gemeldeten Personen bezeichnet, die keinen Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde begründet haben oder die neben dem Hauptwohnsitz noch mit einem weiteren (Zweit-, Neben-) Wohnsitz angemeldet sind. Es handelt sich daher eigentlich um Meldefälle und nicht um Personen, da eine Person sowohl Haupt- als auch Zweitwohnsitz bzw. mehr als einen Zweitwohnsitz haben kann. Dabei kann es sich einerseits um Freizeitwohnsitze handeln, andererseits aber auch um Wohnsitze, die zur Berufsausübung (z.B. Arbeitskräfte in Tourismusbetrieben) oder für die Ausbildung (wie z.B. im Fall von Studierenden) angemeldet wurden. Es handelt sich in diesem Kapitel also immer um die Zahl der angemeldeten Zweit- bzw. Nebenwohnsitze, auch wenn von Personen mit weiterem oder Zweitwohnsitz gesprochen wird.

Es gilt zu beachten, dass Statistik Austria 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt in der Datenverarbeitung integriert hat, in dem Nebenwohnsitzfälle von vor dem jeweiligen Erhebungsstichtag verstorbenen Personen aus dem Datensatz ausgeschlossen werden. Für den Stichtag 1. Jänner 2023 betraf dies 97 Nebenwohnsitzfälle. In dieser Publikation werden für die Nebenwohnsitzzahlen ab dem 1. Jänner 2023 die von Statistik Austria plausibilisierten Daten verwendet, für die Zahlen früherer Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden. Es kann daher bei den dargestellten Nebenwohnsitzzahlen für Erhebungsjahre vor 2023 zu Abweichungen von den von Statistik Austria publizierten Zahlen kommen.

Die Zahl der in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitzfälle hat gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % zugenommen.

Im Jahr 2026 hat die Zahl der in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitzfälle mit 152.183 den höchsten Wert in der seit 1991 geführten Statistik erreicht. Davon sind 68.100 Nebenwohnsitze (+1,5 % gegenüber 1. Jänner 2025) von österreichischen und 84.083 Nebenwohnsitze (+3,5 % gegenüber 1. Jänner 2025) von ausländischen Staatsangehörigen.

Wie man in Abbildung 44 erkennen kann, ist die Zahl der von Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft gemeldeten Zweitwohnsitze in Tirol zwischen 1. Jänner 2004 (51.655 Nebenwohnsitze) und 1. Jänner 2020 (57.799 Nebenwohnsitze) kaum gestiegen. Umgekehrt ist die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Nebenwohnsitzen in Tirol zwischen den Jahren 2002 (29.035 Nebenwohnsitze) und 2020 (67.600 Nebenwohnsitze) nahezu linear um 2.142 Nebenwohnsitze pro Jahr gewachsen. Erst im Jahr 2021 wurden diese Trends plötzlich unterbrochen. Während die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen begründeten Nebenwohnsitze 2021 um 4.358 (+7,5 %) zugenommen hat, ist die Zahl der von ausländischen Staatszugehörigen gemeldeten Nebenwohnsitze um 9.154 eingebrochen (-13,5 %). Seit 2022 hat sich die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Nebenwohnsitze wieder erholt und liegt 2026 mit einem Rekordwert von 84.083 Nebenwohnsitzen genau im ursprünglichen Trend. Die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitze hat im Jahr 2026 um 996 zugenommen (+1,5 %).

Abbildung 44: Zweitwohnsitzfälle von österreichischen und ausländischen Staatsangehörigen seit 1991

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die starke Zunahme von österreichischen Staatsbürger:innen bei den Zweitwohnsitzmeldungen zwischen 1. Jänner 2020 und 1. Jänner 2022 dürfte in erster Linie auf die im Rahmen der COVID-19-Pandemie-Bekämpfung beschlossenen Bewegungseinschränkungen während der Lockdowns zurückzuführen sein, als die Menschen in Österreich den eigenen Wohnsitz nur unter sehr strengen Voraussetzungen verlassen durften, unter anderem, um den Nebenwohnsitz aufzusuchen. Dies würde auch erklären, warum sich die Zahl der Zweitwohnsitzmeldungen von österreichischen Staatsangehörigen nach 2022 kaum verändert hat.

Völlig anders wirkte sich die Pandemie auf die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Zweitwohnsitze aus. Die durch Schließtage bedingten Geschäftsausfälle im Beherbergungs- und Gaststättenwesen führten zu Reduktionen im Personalstand. Die Folge davon waren zahlreiche Zweitwohnsitz-Abmeldungen von ausländischen Arbeitskräften, wie sich in nahezu allen großen Tourismusorten beobachten ließ.

Von den 84.083 im Jahr 2026 mit Zweitwohnsitz in Tirol gemeldeten ausländischen Staatsangehörigen gehören 77.357 (92,0 %) anderen EU-Mitgliedsstaaten an, allen voran Deutschland mit 35.120 Zweitwohnsitzen (41,8 %), gefolgt von Ungarn mit 8.402 (10,0 %) und an dritter Stelle Italien mit 6.962 (8,3 %).

Im Jahr 2026 verzeichneten alle Tiroler Bezirke mit Ausnahme von Reutte (-0,2 %) und Kufstein (-0,1 %) eine Zunahme bei den Zweitwohnsitzzahlen. Am größten war dabei die prozentuelle Steigerung in den Bezirken Imst (+696 Nebenwohnsitze bzw. +7,4 %), Landeck (+521 bzw. +3,8 %) und Innsbruck-Land (+764 bzw. +3,6 %). Während die geringsten Steigerungen in Lienz (+55 bzw. +0,7 %), Kitzbühel (+277 bzw. +1,0 %) und Schwaz (+360 bzw. +2,8 %) zu verzeichnen waren.

Die meisten Nebenwohnsitze waren 2026 im Bezirk Innsbruck-Stadt (34.225 Nebenwohnsitze) gemeldet, gefolgt von Kitzbühel (27.461), Innsbruck-Land (21.708), Kufstein (15.694), Landeck (14.282), Schwaz (13.183), Imst (10.045), Lienz (7.801) und Reutte (7.784).

Mit 1. Jänner 2026 gab es im Schnitt 20 Zweitwohnsitzfälle je 100 Einwohner:innen.

In allen Tiroler Gemeinden waren am 1. Jänner 2026 Personen mit Zweitwohnsitz gemeldet. 91 Tiroler Gemeinden (32,9 %) hatten eine Quote von weniger als 10 Zweitwohnsitzfällen je 100 Einwohner:innen mit Hauptwohnsitz. Weitere 162 Gemeinden (58,5 %) wiesen eine Quote zwischen 10 und unter 50 auf. In 24 Gemeinden (8,7 %) wurde eine Quote von 50 und mehr erreicht, allen voran in Ischgl (159,2), gefolgt von St. Anton am Arlberg (139,8), Serfaus (133,1), Gerlos (127,9) und Sölden (116,8).

Tabelle 49: Zweitwohnsitzfälle in Tirol seit 1991 nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Jahr Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit Veränderung zum Vorjahr nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland insgesamt Österreich Ausland
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1991 72.952 42.686 30.266 41,5 · · · · · ·
1993 85.508 46.703 38.805 45,4 6.973 8,9 3.413 7,9 3.560 10,0
1995 83.937 46.847 37.090 44,2 -1.641 -1,9 463 1,0 -2.104 -5,4
1997 82.004 50.726 31.278 38,1 -950 -1,1 597 1,2 -1.547 -4,7
1999 81.451 51.650 29.801 36,6 690 0,9 661 1,3 29 0,1
2001 81.773 51.240 30.533 37,3 -1.223 -1,5 -1.116 -2,1 -107 -0,3
2003 76.371 45.302 31.069 40,7 322 0,4 -1.712 -3,6 2.034 7,0
2005 91.092 53.454 37.638 41,3 5.060 5,9 1.799 3,5 3.261 9,5
2007 96.434 54.710 41.724 43,3 2.677 2,9 374 0,7 2.303 5,8
2009 99.972 54.780 45.192 45,2 3.007 3,1 221 0,4 2.786 6,6
2011 102.837 55.206 47.631 46,3 1.957 1,9 166 0,3 1.791 3,9
2013 109.967 55.841 54.126 49,2 3.936 3,7 758 1,4 3.178 6,2
2015 114.754 55.895 58.859 51,3 1.437 1,3 -80 -0,1 1.517 2,6
2017 116.817 56.308 60.509 51,8 645 0,6 29 0,1 616 1,0
2019 122.088 57.405 64.683 53,0 3.011 2,5 726 1,3 2.285 3,7
2020 125.399 57.799 67.600 53,9 3.311 2,7 394 0,7 2.917 4,5
2021 120.603 62.157 58.446 48,5 -4.796 -3,8 4.358 7,5 -9.154 -13,5
2022 138.605 66.826 71.779 51,8 18.002 14,9 4.669 7,5 13.333 22,8
2023 143.452 66.318 77.134 53,8 4.847 3,5 -508 -0,8 5.355 7,5
2024 145.180 65.814 79.366 54,7 1.728 1,2 -504 -0,8 2.232 2,9
2025 148.355 67.104 81.251 54,8 3.175 2,2 1.290 2,0 1.885 2,4
2026 152.183 68.100 84.083 55,3 3.828 2,6 996 1,5 2.832 3,5
  • Statistik Austria hat 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt implementiert, in dem alle Zweitwohnsitzfälle von bereits verstorbenen Personen entfernt werden. In dieser Publikation wurden für die Zweitwohnsitzzahlen ab 1. Jänner 2023 die plausibilisierten Daten verwendet. Für frühere Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden, weshalb es für diese Jahre zu Abweichungen zu den von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen kommen kann.
Tabelle 50: Entwicklung der Zweitwohnsitzfälle von EU-Mitglied-Staatsangehörigen seit 2013
Jahr Zweitwohnsitzfälle von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt EU-Staaten
absolut in %
2013 54.210 49.738 91,8
2014 57.342 52.597 91,7
2015 58.859 53.996 91,7
2016 59.893 55.066 91,9
2017 60.509 55.593 91,9
2018 62.398 57.641 92,4
2019 64.683 59.770 92,4
2020 67.600 62.778 92,9
2021 58.446 54.670 93,5
2022 71.779 67.199 93,6
2023 77.134 71.985 93,3
2024 79.366 73.738 92,9
2025 81.251 75.296 92,7
2026 84.083 77.357 92,0
  • Statistik Austria hat 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt implementiert, in dem alle Zweitwohnsitzfälle von bereits verstorbenen Personen entfernt werden. In dieser Publikation wurden für die Zweitwohnsitzzahlen ab 1. Jänner 2023 die plausibilisierten Daten verwendet. Für frühere Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden, weshalb es für diese Jahre zu Abweichungen zu den von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen kommen kann.
Tabelle 51: Entwicklung der Zweitwohnsitzbevölkerung von 2025 bis 2026 nach Bezirken und Staatsbürgerschaften
Bezirk Zweitwohnsitzfälle am 1. Jänner Veränderung nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland
2026 2025 absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 34.225 33.035 1.190 3,6 288 1,6 902 6,1
Imst 10.045 9.349 696 7,4 218 5,5 478 8,9
Innsbruck-Land 21.708 20.944 764 3,6 326 2,4 438 5,8
Kitzbühel 27.461 27.184 277 1,0 -1 -0,0 278 1,5
Kufstein 15.694 15.713 -19 -0,1 103 1,7 -122 -1,3
Landeck 14.282 13.761 521 3,8 -1 -0,0 522 5,3
Lienz 7.801 7.746 55 0,7 -11 -0,2 66 3,9
Reutte 7.784 7.800 -16 -0,2 11 0,4 -27 -0,5
Schwaz 13.183 12.823 360 2,8 63 1,3 297 3,7
Tirol 152.183 148.355 3.828 2,6 996 1,5 2.832 3,5
Tabelle 52: Zweitwohnsitzfälle in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Bezirk Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit
Insgesamt Österreich Ausland EU-Staaten
absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 34.225 18.503 15.722 45,9 14.662 42,8
Imst 10.045 4.179 5.866 58,4 5.222 52,0
Innsbruck-Land 21.708 13.758 7.950 36,6 7.048 32,5
Kitzbühel 27.461 8.191 19.270 70,2 18.321 66,7
Kufstein 15.694 6.148 9.546 60,8 8.990 57,3
Landeck 14.282 3.867 10.415 72,9 9.181 64,3
Lienz 7.801 6.022 1.779 22,8 1.553 19,9
Reutte 7.784 2.603 5.181 66,6 4.798 61,6
Schwaz 13.183 4.829 8.354 63,4 7.582 57,5
Tirol 152.183 68.100 84.083 55,3 77.357 50,8

Abbildung 45: Zweitwohnsitzfälle 2026 in den Tiroler Bezirken

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb enthalten.
Tabelle 53: Personen nach Wohnsitzart und Bezirk; Zweitwohnsitzquote
Bezirk Personen mit Zweitwohn­sitzquote
Hauptwohnsitz Zweitwohnsitz
absolut regionaler Anteil in % absolut regionaler Anteil in %
Innsbruck-Stadt 132.820 17,0 34.225 22,5 25,8
Imst 62.770 8,1 10.045 6,6 16,0
Innsbruck-Land 187.119 24,0 21.708 14,3 11,6
Kitzbühel 66.374 8,5 27.461 18,0 41,4
Kufstein 114.363 14,7 15.694 10,3 13,7
Landeck 45.149 5,8 14.282 9,4 31,6
Lienz 48.937 6,3 7.801 5,1 15,9
Reutte 33.998 4,4 7.784 5,1 22,9
Schwaz 87.530 11,2 13.183 8,7 15,1
Tirol 779.060 100,0 152.183 100,0 19,5
  • Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner:innen.
Tabelle 54: Zweitwohnsitzquoten in den Gemeinden
Zweitwohnsitzquote Anzahl der Gemeinden
absolut in %
keine Zweitwohnsitze - -
unter 5 5 1,8
5 bis unter 10 86 31,0
10 bis unter 20 94 33,9
20 bis unter 30 45 16,2
30 bis unter 40 17 6,1
40 bis unter 50 6 2,2
50 und mehr 24 8,7
Gemeinden insgesamt 277 100,0
  • Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner:innen.

Abbildung 46: Zweitwohnsitzquoten 2026 in den Tiroler Gemeinden

Zweitwohnsitzquoten 2026 in den Tiroler Gemeinden

11 Ergebnisse nach Gemeinden

11.1 Quellen und Definitionen

  • Gemeindetabellen 1. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalten 1 und 2: Personen mit Hauptwohnsitz (HWS) am 1. Jänner 2025 und am 1. Jänner 2026
    • Spalten 3 und 4: Absolute und relative Veränderung des Bevölkerungsstandes im Jahr 2025
    • Spalte 5: Österreichische Staatsbürger:innen mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 6: Anteil von Spalte 5 an Spalte 1 in %
    • Spalte 7: Relative Veränderung der Zahl der österreichischen Staatsbürger:innen mit HWS im Jahr 2025
  • Gemeindetabellen 2. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalte 8: Männliche Personen mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 9: Weibliche Personen mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 10: Personen im Alter von unter 15 Jahren mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 11: Anteil von Spalte 10 an Spalte 1 in %
    • Spalte 12: Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 13: Anteil von Spalte 12 an Spalte 1 in %
    • Spalte 14: Personen im Alter von 65 oder mehr Jahren mit HWS am 1. Jänner 2026
    • Spalte 15: Anteil von Spalte 14 an Spalte 1 in %
    • Spalte 16: Personen im Alter von 85 oder mehr Jahren mit HWS am 1. Jänner 2026 - Anteil an Spalte 1 in %
  • Gemeindetabellen 3. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria; Zentrales Melderegister, Bundesministerium für Inneres)
    • Spalte 17: Personen mit HWS, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, am 1. Jänner 2026
    • Spalte 18: Anteil von Spalte 17 an Spalte 1 in %
    • Spalte 19: Relative Veränderung der Zahl der Personen mit HWS, die nicht die österr. Staatsbürgerschaft besitzen, im Jahr 2025
    • Spalte 20 bis 22: Personen mit HWS, die Staatsbürger:innen eines EU-Mitgliedsstaates (EU-Mitgliederstand vom 1. Jänner 2026), eines Nachfolgestaates des historischen ehemaligen Jugoslawiens (Slowenien und Kroatien sind sowohl bei den EU-Ländern als auch bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens enthalten) oder der Türkei sind, am 1. Jänner 2026
    • Spalte 23: Anzahl Zweitwohnsitzfälle am 1. Jänner 2026
    • Spalte 24: Anzahl Zweitwohnsitzfälle je 100 Personen mit HWS
  • Gemeindetabellen 4. Teil (Quellen: Statistik der Natürlichen Bevölkerungsbewegung, Statistik Austria)
    • Spalte 25: Standesamtlich geschlossene Ehen 2025 (im Fall von verschiedengeschlechtlichen Ehen wird der Wohnort des Bräutigams verwendet, falls der Wohnort des Bräutigams in Österreich liegt, ansonsten der Wohnort der Braut)
    • Spalte 26: Lebendgeborene 2025 nach dem Wohnort der Mutter
    • Spalte 27: Lebendgeborene 2025, deren natürliche Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheiratet waren
    • Spalte 28: Lebendgeborene 2025, die nicht die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen
    • Spalte 29: Sterbefälle 2025 nach dem Wohnort der verstorbenen Person
    • Spalte 30: Im ersten Lebensjahr Gestorbene 2025 (ohne Totgeborene)
    • Spalte 31: Verstorbene Personen 2025, die nicht österreichische Staatsbürger:innen waren
  • Gemeindetabellen 5. Teil (Quelle: Wanderungsstatistik, Statistik Austria)
    • Spalte 32: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus anderen österreichischen Gemeinden 2025
    • Spalte 33: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus dem Ausland 2025
    • Spalte 34: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in andere österreichische Gemeinden 2025
    • Spalte 35: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in das Ausland 2025
    • Spalte 36: Differenz aus Spalte 32 minus Spalte 34
    • Spalte 37: Differenz aus Spalte 33 minus Spalte 35
    • Spalte 38: Summe aus Spalte 36 und Spalte 37
    • Spalte 39: Umzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) innerhalb der Gemeinde 2025

11.2 Gemeindetabellen

Tabelle 55: Gemeindetabelle 1.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung Veränderung Österreichische Staatsangehörige
2026 2025 absolut in % absolut Anteil in % Veränderung zu 2025 in %
Sp. 1 Sp. 2 Sp. 3 Sp. 4 Sp. 5 Sp. 6 Sp. 7
Tirol 779.060 777.660 1.400 0,2 629.823 80,8 -0,0
Innsbruck-Stadt 132.820 132.499 321 0,2 89.477 67,4 -0,4
Imst 62.770 62.688 82 0,1 54.386 86,6 0,3
Arzl im Pitztal 3.204 3.195 9 0,3 2.871 89,6 -0,2
Haiming 4.770 4.877 -107 -2,2 4.325 90,7 -0,8
Imst 11.076 11.183 -107 -1,0 8.877 80,1 -0,3
Imsterberg 841 832 9 1,1 809 96,2 0,9
Jerzens 923 889 34 3,8 815 88,3 1,5
Karres 625 621 4 0,6 607 97,1 0,7
Karrösten 711 721 -10 -1,4 665 93,5 -1,8
Längenfeld 4.941 4.911 30 0,6 4.250 86,0 0,4
Mieming 3.981 3.946 35 0,9 3.478 87,4 1,1
Mils bei Imst 679 667 12 1,8 615 90,6 1,2
Mötz 1.374 1.380 -6 -0,4 1.214 88,4 0,8
Nassereith 2.342 2.263 79 3,5 2.055 87,7 1,8
Obsteig 1.489 1.460 29 2,0 1.247 83,7 1,2
Oetz 2.421 2.411 10 0,4 2.070 85,5 0,7
Rietz 2.568 2.518 50 2,0 2.387 93,0 2,0
Roppen 1.966 1.969 -3 -0,2 1.723 87,6 -0,2
St. Leonhard im Pitztal 1.422 1.450 -28 -1,9 1.262 88,7 -1,0
Sautens 1.624 1.609 15 0,9 1.334 82,1 1,1
Silz 2.623 2.625 -2 -0,1 2.363 90,1 -0,6
Sölden 3.038 3.080 -42 -1,4 2.451 80,7 -0,3
Stams 1.600 1.574 26 1,7 1.407 87,9 0,6
Tarrenz 2.828 2.813 15 0,5 2.565 90,7 0,6
Umhausen 3.550 3.534 16 0,5 3.050 85,9 0,7
Wenns 2.174 2.160 14 0,6 1.946 89,5 0,5
Innsbruck-Land 187.119 186.743 376 0,2 158.121 84,5 0,1
Absam 7.374 7.333 41 0,6 6.610 89,6 0,5
Aldrans 2.808 2.828 -20 -0,7 2.355 83,9 -0,7
Ampass 1.859 1.829 30 1,6 1.522 81,9 0,5
Axams 6.343 6.361 -18 -0,3 5.585 88,0 -0,4
Baumkirchen 1.253 1.261 -8 -0,6 1.113 88,8 -0,7
Birgitz 1.486 1.478 8 0,5 1.304 87,8 0,8
Ellbögen 1.185 1.180 5 0,4 1.111 93,8 -0,1
Flaurling 1.330 1.325 5 0,4 1.190 89,5 1,1
Fritzens 2.171 2.191 -20 -0,9 1.976 91,0 -0,5
Fulpmes 4.627 4.623 4 0,1 3.751 81,1 -0,0
Gnadenwald 866 858 8 0,9 800 92,4 1,7
Götzens 4.150 4.220 -70 -1,7 3.611 87,0 -0,7
Gries am Brenner 1.313 1.341 -28 -2,1 1.116 85,0 -1,9
Gries im Sellrain 633 633 - - 602 95,1 -0,5
Grinzens 1.495 1.489 6 0,4 1.346 90,0 0,7
Gschnitz 466 466 - - 433 92,9 1,9
Hall in Tirol 14.625 14.698 -73 -0,5 11.233 76,8 0,2
Hatting 1.499 1.491 8 0,5 1.343 89,6 0,9
Inzing 4.169 4.146 23 0,6 3.686 88,4 0,6
Kematen in Tirol 3.281 3.319 -38 -1,1 2.859 87,1 0,1
Kolsass 1.682 1.675 7 0,4 1.511 89,8 1,5
Kolsassberg 865 879 -14 -1,6 802 92,7 -2,6
Lans 1.211 1.195 16 1,3 1.042 86,0 1,0
Leutasch 2.562 2.550 12 0,5 1.797 70,1 -1,2
Matrei am Brenner 3.542 3.561 -19 -0,5 3.165 89,4 -0,9
Mieders 2.010 2.000 10 0,5 1.686 83,9 -0,2
Mils 4.731 4.720 11 0,2 4.139 87,5 -0,0
Mutters 2.322 2.309 13 0,6 1.956 84,2 -
Natters 2.190 2.167 23 1,1 1.877 85,7 0,1
Navis 2.024 2.052 -28 -1,4 1.930 95,4 -1,5
Neustift im Stubaital 5.012 5.002 10 0,2 4.186 83,5 0,4
Oberhofen im Inntal 1.976 1.953 23 1,2 1.756 88,9 2,0
Obernberg am Brenner 381 397 -16 -4,0 348 91,3 -3,6
Oberperfuss 3.221 3.155 66 2,1 3.008 93,4 1,8
Patsch 1.153 1.146 7 0,6 1.034 89,7 0,5
Pettnau 1.121 1.124 -3 -0,3 1.014 90,5 0,1
Pfaffenhofen 1.327 1.308 19 1,5 1.100 82,9 0,5
Polling in Tirol 1.393 1.384 9 0,7 1.206 86,6 -0,2
Ranggen 1.142 1.141 1 0,1 1.043 91,3 -0,1
Reith bei Seefeld 1.574 1.572 2 0,1 1.091 69,3 -0,2
Rinn 1.908 1.927 -19 -1,0 1.727 90,5 -0,5
Rum 9.571 9.493 78 0,8 7.889 82,4 0,2
St. Sigmund im Sellrain 185 177 8 4,5 159 85,9 5,3
Scharnitz 1.436 1.416 20 1,4 972 67,7 0,9
Schmirn 869 870 -1 -0,1 842 96,9 -0,2
Schönberg im Stubaital 1.108 1.074 34 3,2 884 79,8 2,0
Seefeld in Tirol 3.648 3.616 32 0,9 2.321 63,6 0,1
Sellrain 1.349 1.352 -3 -0,2 1.266 93,8 0,2
Sistrans 2.300 2.299 1 0,0 2.067 89,9 -
Steinach am Brenner 3.692 3.661 31 0,8 3.133 84,9 0,3
Telfes im Stubai 1.619 1.626 -7 -0,4 1.426 88,1 -
Telfs 16.467 16.439 28 0,2 13.027 79,1 -0,1
Thaur 4.374 4.365 9 0,2 3.774 86,3 0,5
Trins 1.383 1.391 -8 -0,6 1.275 92,2 -0,1
Tulfes 1.717 1.739 -22 -1,3 1.513 88,1 -0,5
Unterperfuss 248 246 2 0,8 219 88,3 0,5
Vals 526 531 -5 -0,9 502 95,4 -1,0
Völs 7.357 7.339 18 0,2 6.144 83,5 -0,4
Volders 4.680 4.624 56 1,2 4.119 88,0 0,4
Wattenberg 797 793 4 0,5 746 93,6 -0,5
Wattens 8.198 8.138 60 0,7 6.868 83,8 -0,1
Wildermieming 1.024 1.017 7 0,7 927 90,5 1,3
Zirl 8.291 8.250 41 0,5 7.084 85,4 0,2
Kitzbühel 66.374 66.067 307 0,5 52.440 79,0 0,1
Aurach bei Kitzbühel 1.108 1.129 -21 -1,9 862 77,8 -0,9
Brixen im Thale 2.709 2.698 11 0,4 2.275 84,0 -
Fieberbrunn 4.588 4.551 37 0,8 3.812 83,1 0,4
Going am Wilden Kaiser 2.023 1.980 43 2,2 1.538 76,0 1,3
Hochfilzen 1.304 1.326 -22 -1,7 1.087 83,4 -1,6
Hopfgarten im Brixental 5.884 5.847 37 0,6 5.105 86,8 0,6
Itter 1.182 1.176 6 0,5 1.046 88,5 1,0
Jochberg 1.543 1.517 26 1,7 1.274 82,6 0,7
Kirchberg in Tirol 5.278 5.206 72 1,4 4.005 75,9 0,3
Kirchdorf in Tirol 4.253 4.184 69 1,6 3.431 80,7 1,1
Kitzbühel 8.284 8.281 3 0,0 5.980 72,2 -0,6
Kössen 4.630 4.602 28 0,6 3.584 77,4 0,7
Oberndorf in Tirol 2.361 2.378 -17 -0,7 1.923 81,4 -0,8
Reith bei Kitzbühel 1.769 1.761 8 0,5 1.287 72,8 -0,5
St. Jakob in Haus 838 837 1 0,1 694 82,8 -1,3
St. Johann in Tirol 9.908 9.891 17 0,2 7.449 75,2 0,0
St. Ulrich am Pillersee 1.938 1.949 -11 -0,6 1.491 76,9 -0,3
Schwendt 923 921 2 0,2 718 77,8 0,1
Waidring 2.089 2.085 4 0,2 1.746 83,6 -0,9
Westendorf 3.762 3.748 14 0,4 3.133 83,3 0,0
Kufstein 114.363 114.229 134 0,1 91.224 79,8 0,0
Alpbach 2.510 2.545 -35 -1,4 2.255 89,8 -0,9
Angath 1.003 1.013 -10 -1,0 897 89,4 -1,6
Angerberg 1.981 1.968 13 0,7 1.832 92,5 0,3
Bad Häring 3.043 3.008 35 1,2 2.506 82,4 0,9
Brandenberg 1.492 1.513 -21 -1,4 1.402 94,0 -1,1
Breitenbach am Inn 3.582 3.563 19 0,5 3.230 90,2 0,5
Brixlegg 3.124 3.120 4 0,1 2.562 82,0 0,9
Ebbs 5.934 5.966 -32 -0,5 4.947 83,4 0,3
Ellmau 2.956 2.954 2 0,1 2.180 73,7 0,1
Erl 1.626 1.623 3 0,2 1.291 79,4 1,4
Kirchbichl 6.131 6.029 102 1,7 5.168 84,3 1,4
Kramsach 5.116 5.088 28 0,6 4.444 86,9 0,2
Kufstein 20.118 20.212 -94 -0,5 13.496 67,1 -0,7
Kundl 5.025 5.001 24 0,5 4.139 82,4 0,1
Langkampfen 4.365 4.332 33 0,8 3.734 85,5 1,0
Mariastein 471 463 8 1,7 403 85,6 1,8
Münster 3.630 3.600 30 0,8 3.298 90,9 0,5
Niederndorf 2.902 2.912 -10 -0,3 2.444 84,2 -0,3
Niederndorferberg 736 726 10 1,4 638 86,7 2,2
Radfeld 2.554 2.542 12 0,5 2.109 82,6 0,2
Rattenberg 446 462 -16 -3,5 273 61,2 -3,9
Reith im Alpbachtal 2.905 2.867 38 1,3 2.440 84,0 0,4
Rettenschöss 562 565 -3 -0,5 475 84,5 -0,8
Scheffau am Wilden Kaiser 1.536 1.542 -6 -0,4 1.256 81,8 0,1
Schwoich 2.639 2.643 -4 -0,2 2.348 89,0 -0,3
Söll 3.784 3.781 3 0,1 3.196 84,5 0,1
Thiersee 3.156 3.176 -20 -0,6 2.582 81,8 -0,2
Walchsee 2.214 2.198 16 0,7 1.683 76,0 0,4
Wildschönau 4.424 4.405 19 0,4 3.842 86,8 0,6
Wörgl 14.398 14.412 -14 -0,1 10.154 70,5 -1,0
Landeck 45.149 45.030 119 0,3 39.626 87,8 0,1
Faggen 395 397 -2 -0,5 366 92,7 -0,3
Fendels 297 291 6 2,1 258 86,9 0,4
Fiss 1.022 1.056 -34 -3,2 885 86,6 -2,4
Fließ 3.127 3.105 22 0,7 2.899 92,7 0,5
Flirsch 1.001 1.009 -8 -0,8 851 85,0 -1,3
Galtür 799 789 10 1,3 720 90,1 1,1
Grins 1.391 1.391 - - 1.311 94,2 0,2
Ischgl 1.624 1.635 -11 -0,7 1.461 90,0 -0,9
Kappl 2.527 2.548 -21 -0,8 2.373 93,9 -1,0
Kaunerberg 468 456 12 2,6 443 94,7 2,1
Kaunertal 642 632 10 1,6 573 89,3 0,7
Kauns 548 549 -1 -0,2 506 92,3 -1,4
Ladis 556 548 8 1,5 501 90,1 1,6
Landeck 7.766 7.711 55 0,7 6.254 80,5 0,1
Nauders 1.559 1.561 -2 -0,1 1.305 83,7 -1,1
Pettneu am Arlberg 1.455 1.450 5 0,3 1.270 87,3 0,5
Pfunds 2.610 2.585 25 1,0 2.319 88,9 1,0
Pians 794 799 -5 -0,6 702 88,4 0,1
Prutz 1.882 1.879 3 0,2 1.608 85,4 1,6
Ried im Oberinntal 1.365 1.354 11 0,8 1.125 82,4 0,1
St. Anton am Arlberg 2.296 2.319 -23 -1,0 1.876 81,7 -0,6
Schönwies 1.771 1.766 5 0,3 1.656 93,5 0,1
See 1.242 1.249 -7 -0,6 1.168 94,0 -0,2
Serfaus 1.220 1.212 8 0,7 1.028 84,3 0,6
Spiss 97 97 - - 79 81,4 -1,2
Stanz bei Landeck 588 584 4 0,7 563 95,7 -0,4
Strengen 1.198 1.197 1 0,1 1.143 95,4 -0,2
Tobadill 496 500 -4 -0,8 472 95,2 -0,6
Tösens 760 748 12 1,6 695 91,4 1,0
Zams 3.653 3.613 40 1,1 3.216 88,0 1,0
Lienz 48.937 49.011 -74 -0,2 45.517 93,0 -0,2
Abfaltersbach 641 646 -5 -0,8 611 95,3 -0,8
Ainet 917 914 3 0,3 890 97,1 0,2
Amlach 529 528 1 0,2 490 92,6 0,2
Anras 1.191 1.210 -19 -1,6 1.153 96,8 -1,3
Assling 1.729 1.730 -1 -0,1 1.641 94,9 -0,1
Außervillgraten 705 715 -10 -1,4 689 97,7 -1,7
Dölsach 2.317 2.319 -2 -0,1 2.171 93,7 -0,4
Gaimberg 840 865 -25 -2,9 803 95,6 -2,8
Heinfels 1.021 1.026 -5 -0,5 928 90,9 -1,1
Hopfgarten in Defereggen 648 661 -13 -2,0 619 95,5 -2,4
Innervillgraten 903 905 -2 -0,2 883 97,8 -0,1
Iselsberg-Stronach 633 612 21 3,4 576 91,0 3,8
Kals am Großglockner 1.097 1.111 -14 -1,3 1.019 92,9 -1,1
Kartitsch 770 759 11 1,4 722 93,8 1,3
Lavant 342 347 -5 -1,4 329 96,2 -1,5
Leisach 741 731 10 1,4 683 92,2 0,4
Lienz 12.105 12.107 -2 -0,0 10.507 86,8 -0,3
Matrei in Osttirol 4.592 4.619 -27 -0,6 4.505 98,1 -0,1
Nikolsdorf 859 865 -6 -0,7 810 94,3 -0,4
Nußdorf-Debant 3.459 3.415 44 1,3 3.233 93,5 1,3
Oberlienz 1.491 1.485 6 0,4 1.431 96,0 0,8
Obertilliach 656 669 -13 -1,9 644 98,2 -1,8
Prägraten am Großvenediger 1.122 1.134 -12 -1,1 1.085 96,7 -1,3
St. Jakob in Defereggen 831 821 10 1,2 779 93,7 0,3
St. Johann im Walde 294 295 -1 -0,3 285 96,9 -0,7
St. Veit in Defereggen 616 616 - - 592 96,1 -0,2
Schlaiten 455 469 -14 -3,0 443 97,4 -3,1
Sillian 2.035 2.028 7 0,3 1.837 90,3 -0,1
Strassen 806 809 -3 -0,4 759 94,2 -0,1
Thurn 660 646 14 2,2 640 97,0 1,9
Tristach 1.494 1.500 -6 -0,4 1.417 94,8 -0,7
Untertilliach 211 213 -2 -0,9 198 93,8 -
Virgen 2.227 2.241 -14 -0,6 2.145 96,3 -0,4
Reutte 33.998 33.946 52 0,2 26.025 76,5 0,2
Bach 653 658 -5 -0,8 595 91,1 -0,2
Berwang 620 630 -10 -1,6 481 77,6 1,7
Biberwier 640 665 -25 -3,8 487 76,1 -3,4
Bichlbach 794 794 - - 617 77,7 -1,6
Breitenwang 1.402 1.440 -38 -2,6 1.137 81,1 -1,6
Ehenbichl 846 839 7 0,8 700 82,7 2,2
Ehrwald 2.625 2.620 5 0,2 1.800 68,6 -0,8
Elbigenalp 866 882 -16 -1,8 775 89,5 -0,4
Elmen 392 394 -2 -0,5 344 87,8 -1,1
Forchach 260 258 2 0,8 224 86,2 1,4
Grän 644 639 5 0,8 434 67,4 2,8
Gramais 49 43 6 14,0 37 75,5 2,8
Häselgehr 702 696 6 0,9 620 88,3 0,6
Heiterwang 556 555 1 0,2 485 87,2 0,6
Hinterhornbach 88 89 -1 -1,1 83 94,3 -1,2
Höfen 1.284 1.287 -3 -0,2 1.097 85,4 0,4
Holzgau 388 386 2 0,5 329 84,8 -0,9
Jungholz 301 299 2 0,7 91 30,2 -2,2
Kaisers 68 71 -3 -4,2 59 86,8 -3,3
Lechaschau 2.073 2.074 -1 -0,0 1.630 78,6 -0,4
Lermoos 1.169 1.155 14 1,2 841 71,9 -1,8
Musau 380 382 -2 -0,5 309 81,3 -1,0
Namlos 55 54 1 1,9 47 85,5 4,4
Nesselwängle 467 465 2 0,4 364 77,9 -0,8
Pfafflar 88 93 -5 -5,4 73 83,0 -
Pflach 1.664 1.665 -1 -0,1 1.224 73,6 0,1
Pinswang 411 424 -13 -3,1 302 73,5 -1,6
Reutte 7.420 7.308 112 1,5 5.074 68,4 1,5
Schattwald 466 465 1 0,2 356 76,4 1,7
Stanzach 523 515 8 1,6 447 85,5 1,4
Steeg 648 643 5 0,8 610 94,1 0,3
Tannheim 1.171 1.171 - - 842 71,9 -
Vils 1.517 1.517 - - 1.134 74,8 -0,2
Vorderhornbach 277 279 -2 -0,7 249 89,9 0,4
Wängle 995 999 -4 -0,4 819 82,3 1,4
Weißenbach am Lech 1.257 1.253 4 0,3 1.117 88,9 1,2
Zöblen 239 239 - - 192 80,3 -1,5
Schwaz 87.530 87.447 83 0,1 73.007 83,4 0,1
Achenkirch 2.257 2.238 19 0,8 1.694 75,1 -0,1
Aschau im Zillertal 1.893 1.886 7 0,4 1.668 88,1 0,1
Brandberg 383 383 - - 353 92,2 -0,8
Bruck am Ziller 1.119 1.135 -16 -1,4 1.044 93,3 -2,2
Buch in Tirol 2.638 2.610 28 1,1 2.333 88,4 0,6
Eben am Achensee 3.604 3.560 44 1,2 2.608 72,4 1,1
Finkenberg 1.413 1.422 -9 -0,6 1.212 85,8 0,8
Fügen 4.290 4.317 -27 -0,6 3.337 77,8 -
Fügenberg 1.530 1.504 26 1,7 1.373 89,7 0,9
Gallzein 705 697 8 1,1 673 95,5 1,4
Gerlos 798 792 6 0,8 653 81,8 -0,3
Gerlosberg 482 480 2 0,4 463 96,1 0,7
Hainzenberg 749 750 -1 -0,1 669 89,3 -0,7
Hart im Zillertal 1.704 1.682 22 1,3 1.520 89,2 0,6
Hippach 1.431 1.437 -6 -0,4 1.314 91,8 -0,6
Jenbach 7.669 7.644 25 0,3 5.735 74,8 0,0
Kaltenbach 1.298 1.294 4 0,3 1.057 81,4 0,6
Mayrhofen 3.961 3.979 -18 -0,5 2.886 72,9 -0,6
Pill 1.267 1.279 -12 -0,9 1.164 91,9 -0,6
Ramsau im Zillertal 1.735 1.745 -10 -0,6 1.468 84,6 -
Ried im Zillertal 1.237 1.236 1 0,1 1.044 84,4 -0,5
Rohrberg 582 588 -6 -1,0 551 94,7 0,2
Schlitters 1.599 1.594 5 0,3 1.352 84,6 1,0
Schwaz 14.581 14.480 101 0,7 11.687 80,2 0,5
Schwendau 1.772 1.788 -16 -0,9 1.565 88,3 -0,1
Stans 2.257 2.244 13 0,6 1.983 87,9 -0,2
Steinberg am Rofan 298 298 - - 226 75,8 -1,3
Strass im Zillertal 835 842 -7 -0,8 759 90,9 0,5
Stumm 1.892 1.916 -24 -1,3 1.695 89,6 -1,3
Stummerberg 876 869 7 0,8 841 96,0 -0,1
Terfens 2.326 2.298 28 1,2 2.085 89,6 0,4
Tux 1.908 1.913 -5 -0,3 1.585 83,1 -0,2
Uderns 2.000 2.025 -25 -1,2 1.700 85,0 -0,7
Vomp 5.387 5.479 -92 -1,7 4.650 86,3 -0,6
Weer 1.826 1.830 -4 -0,2 1.553 85,0 -0,8
Weerberg 2.573 2.570 3 0,1 2.462 95,7 0,6
Wiesing 2.219 2.224 -5 -0,2 1.957 88,2 -0,2
Zell am Ziller 1.786 1.757 29 1,7 1.485 83,1 1,8
Zellberg 650 662 -12 -1,8 603 92,8 -1,8
Tabelle 56: Gemeindetabelle 2.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung 2026
nach Geschlecht nach Altersgruppen in Jahren
männlich weiblich unter 15 15 bis 64 65+ 85+
absolut in % absolut in % absolut in % in %
Sp. 8 Sp. 9 Sp. 10 Sp. 11 Sp. 12 Sp. 13 Sp. 14 Sp. 15 Sp. 16
Tirol 384.566 394.494 110.580 14,2 510.369 65,5 158.111 20,3 3,0
Innsbruck-Stadt 65.337 67.483 15.309 11,5 91.758 69,1 25.753 19,4 3,3
Imst 31.174 31.596 9.675 15,4 41.359 65,9 11.736 18,7 2,5
Arzl im Pitztal 1.580 1.624 503 15,7 2.066 64,5 635 19,8 3,1
Haiming 2.358 2.412 716 15,0 3.170 66,5 884 18,5 2,3
Imst 5.416 5.660 1.665 15,0 7.345 66,3 2.066 18,7 2,9
Imsterberg 425 416 167 19,9 527 62,7 147 17,5 1,9
Jerzens 476 447 124 13,4 624 67,6 175 19,0 2,0
Karres 297 328 84 13,4 437 69,9 104 16,6 2,9
Karrösten 355 356 110 15,5 445 62,6 156 21,9 2,8
Längenfeld 2.453 2.488 822 16,6 3.354 67,9 765 15,5 1,6
Mieming 1.926 2.055 535 13,4 2.653 66,6 793 19,9 2,6
Mils bei Imst 349 330 129 19,0 444 65,4 106 15,6 2,9
Mötz 680 694 230 16,7 865 63,0 279 20,3 2,4
Nassereith 1.181 1.161 343 14,6 1.462 62,4 537 22,9 3,3
Obsteig 730 759 237 15,9 966 64,9 286 19,2 2,0
Oetz 1.200 1.221 337 13,9 1.555 64,2 529 21,9 3,0
Rietz 1.262 1.306 432 16,8 1.663 64,8 473 18,4 2,1
Roppen 1.001 965 333 16,9 1.301 66,2 332 16,9 3,1
St. Leonhard im Pitztal 727 695 207 14,6 942 66,2 273 19,2 2,3
Sautens 805 819 228 14,0 1.107 68,2 289 17,8 2,6
Silz 1.302 1.321 408 15,6 1.631 62,2 584 22,3 3,9
Sölden 1.537 1.501 412 13,6 2.073 68,2 553 18,2 2,2
Stams 803 797 249 15,6 1.075 67,2 276 17,2 2,4
Tarrenz 1.413 1.415 463 16,4 1.799 63,6 566 20,0 2,2
Umhausen 1.807 1.743 624 17,6 2.397 67,5 529 14,9 1,9
Wenns 1.091 1.083 317 14,6 1.458 67,1 399 18,4 1,9
Innsbruck-Land 92.109 95.010 28.224 15,1 121.464 64,9 37.431 20,0 2,8
Absam 3.545 3.829 1.102 14,9 4.691 63,6 1.581 21,4 3,3
Aldrans 1.387 1.421 464 16,5 1.839 65,5 505 18,0 2,7
Ampass 947 912 254 13,7 1.299 69,9 306 16,5 3,4
Axams 3.092 3.251 935 14,7 3.979 62,7 1.429 22,5 3,2
Baumkirchen 625 628 172 13,7 842 67,2 239 19,1 2,8
Birgitz 730 756 221 14,9 929 62,5 336 22,6 2,5
Ellbögen 608 577 201 17,0 747 63,0 237 20,0 2,7
Flaurling 645 685 218 16,4 888 66,8 224 16,8 2,0
Fritzens 1.055 1.116 338 15,6 1.426 65,7 407 18,7 3,0
Fulpmes 2.292 2.335 742 16,0 2.992 64,7 893 19,3 2,4
Gnadenwald 443 423 141 16,3 556 64,2 169 19,5 2,8
Götzens 2.018 2.132 590 14,2 2.720 65,5 840 20,2 2,2
Gries am Brenner 672 641 201 15,3 841 64,1 271 20,6 3,4
Gries im Sellrain 320 313 100 15,8 406 64,1 127 20,1 2,2
Grinzens 746 749 255 17,1 971 64,9 269 18,0 1,8
Gschnitz 236 230 64 13,7 311 66,7 91 19,5 2,6
Hall in Tirol 7.084 7.541 2.030 13,9 9.628 65,8 2.967 20,3 3,7
Hatting 736 763 226 15,1 1.033 68,9 240 16,0 2,1
Inzing 2.078 2.091 702 16,8 2.691 64,5 776 18,6 2,3
Kematen in Tirol 1.606 1.675 562 17,1 2.162 65,9 557 17,0 1,7
Kolsass 829 853 263 15,6 1.099 65,3 320 19,0 1,9
Kolsassberg 428 437 143 16,5 577 66,7 145 16,8 1,5
Lans 591 620 196 16,2 786 64,9 229 18,9 2,1
Leutasch 1.280 1.282 307 12,0 1.658 64,7 597 23,3 2,7
Matrei am Brenner 1.718 1.824 493 13,9 2.231 63,0 818 23,1 3,5
Mieders 995 1.015 351 17,5 1.289 64,1 370 18,4 1,8
Mils 2.338 2.393 744 15,7 2.997 63,3 990 20,9 3,5
Mutters 1.119 1.203 377 16,2 1.490 64,2 455 19,6 2,4
Natters 1.082 1.108 337 15,4 1.333 60,9 520 23,7 4,2
Navis 1.032 992 309 15,3 1.312 64,8 403 19,9 2,6
Neustift im Stubaital 2.466 2.546 767 15,3 3.370 67,2 875 17,5 2,6
Oberhofen im Inntal 996 980 343 17,4 1.275 64,5 358 18,1 1,9
Obernberg am Brenner 205 176 64 16,8 235 61,7 82 21,5 1,6
Oberperfuss 1.610 1.611 557 17,3 2.044 63,5 620 19,2 2,7
Patsch 586 567 192 16,7 739 64,1 222 19,3 3,6
Pettnau 569 552 186 16,6 740 66,0 195 17,4 2,9
Pfaffenhofen 666 661 228 17,2 886 66,8 213 16,1 2,3
Polling in Tirol 698 695 289 20,7 911 65,4 193 13,9 1,8
Ranggen 566 576 207 18,1 738 64,6 197 17,3 2,7
Reith bei Seefeld 780 794 219 13,9 1.058 67,2 297 18,9 2,0
Rinn 939 969 310 16,2 1.253 65,7 345 18,1 1,5
Rum 4.599 4.972 1.397 14,6 6.117 63,9 2.057 21,5 3,2
St. Sigmund im Sellrain 91 94 27 14,6 112 60,5 46 24,9 3,2
Scharnitz 728 708 161 11,2 954 66,4 321 22,4 3,2
Schmirn 453 416 130 15,0 549 63,2 190 21,9 3,0
Schönberg im Stubaital 567 541 182 16,4 720 65,0 206 18,6 2,3
Seefeld in Tirol 1.775 1.873 454 12,4 2.273 62,3 921 25,2 3,7
Sellrain 677 672 210 15,6 813 60,3 326 24,2 3,5
Sistrans 1.115 1.185 343 14,9 1.457 63,3 500 21,7 3,3
Steinach am Brenner 1.827 1.865 571 15,5 2.356 63,8 765 20,7 3,1
Telfes im Stubai 829 790 236 14,6 1.045 64,5 338 20,9 3,3
Telfs 8.153 8.314 2.490 15,1 10.970 66,6 3.007 18,3 2,3
Thaur 2.173 2.201 683 15,6 2.897 66,2 794 18,2 2,6
Trins 684 699 211 15,3 890 64,4 282 20,4 2,6
Tulfes 859 858 273 15,9 1.126 65,6 318 18,5 1,9
Unterperfuss 117 131 36 14,5 122 49,2 90 36,3 14,9
Vals 281 245 63 12,0 361 68,6 102 19,4 3,8
Völs 3.605 3.752 1.079 14,7 4.478 60,9 1.800 24,5 3,0
Volders 2.324 2.356 693 14,8 3.102 66,3 885 18,9 2,1
Wattenberg 413 384 140 17,6 549 68,9 108 13,6 2,0
Wattens 3.910 4.288 1.133 13,8 5.302 64,7 1.763 21,5 3,5
Wildermieming 497 527 158 15,4 682 66,6 184 18,0 3,5
Zirl 4.074 4.217 1.154 13,9 5.617 67,7 1.520 18,3 2,4
Kitzbühel 32.256 34.118 8.647 13,0 42.006 63,3 15.721 23,7 3,4
Aurach bei Kitzbühel 551 557 110 9,9 694 62,6 304 27,4 3,6
Brixen im Thale 1.324 1.385 354 13,1 1.700 62,8 655 24,2 3,0
Fieberbrunn 2.301 2.287 632 13,8 2.888 62,9 1.068 23,3 4,3
Going am Wilden Kaiser 997 1.026 253 12,5 1.354 66,9 416 20,6 3,3
Hochfilzen 652 652 177 13,6 853 65,4 274 21,0 2,0
Hopfgarten im Brixental 2.889 2.995 893 15,2 3.738 63,5 1.253 21,3 2,9
Itter 596 586 157 13,3 778 65,8 247 20,9 3,1
Jochberg 751 792 166 10,8 969 62,8 408 26,4 3,6
Kirchberg in Tirol 2.527 2.751 575 10,9 3.363 63,7 1.340 25,4 3,8
Kirchdorf in Tirol 2.105 2.148 610 14,3 2.777 65,3 866 20,4 2,2
Kitzbühel 3.895 4.389 843 10,2 5.083 61,4 2.358 28,5 4,9
Kössen 2.278 2.352 702 15,2 2.848 61,5 1.080 23,3 3,0
Oberndorf in Tirol 1.138 1.223 319 13,5 1.429 60,5 613 26,0 4,2
Reith bei Kitzbühel 816 953 182 10,3 1.072 60,6 515 29,1 4,7
St. Jakob in Haus 419 419 141 16,8 529 63,1 168 20,0 2,7
St. Johann in Tirol 4.715 5.193 1.280 12,9 6.387 64,5 2.241 22,6 3,1
St. Ulrich am Pillersee 965 973 313 16,2 1.253 64,7 372 19,2 1,9
Schwendt 464 459 140 15,2 607 65,8 176 19,1 1,2
Waidring 1.038 1.051 269 12,9 1.355 64,9 465 22,3 2,8
Westendorf 1.835 1.927 531 14,1 2.329 61,9 902 24,0 3,7
Kufstein 56.651 57.712 17.042 14,9 74.825 65,4 22.496 19,7 2,7
Alpbach 1.252 1.258 355 14,1 1.588 63,3 567 22,6 3,5
Angath 485 518 176 17,5 652 65,0 175 17,4 1,9
Angerberg 1.000 981 313 15,8 1.237 62,4 431 21,8 3,0
Bad Häring 1.509 1.534 507 16,7 1.925 63,3 611 20,1 2,8
Brandenberg 787 705 208 13,9 946 63,4 338 22,7 4,2
Breitenbach am Inn 1.804 1.778 559 15,6 2.372 66,2 651 18,2 2,3
Brixlegg 1.527 1.597 415 13,3 2.058 65,9 651 20,8 3,1
Ebbs 2.932 3.002 843 14,2 3.839 64,7 1.252 21,1 3,5
Ellmau 1.470 1.486 426 14,4 1.886 63,8 644 21,8 2,2
Erl 806 820 275 16,9 1.035 63,7 316 19,4 3,0
Kirchbichl 2.997 3.134 945 15,4 3.930 64,1 1.256 20,5 3,4
Kramsach 2.497 2.619 741 14,5 3.313 64,8 1.062 20,8 3,2
Kufstein 9.761 10.357 2.744 13,6 13.573 67,5 3.801 18,9 2,7
Kundl 2.493 2.532 829 16,5 3.333 66,3 863 17,2 2,9
Langkampfen 2.165 2.200 684 15,7 2.852 65,3 829 19,0 2,5
Mariastein 230 241 80 17,0 330 70,1 61 13,0 1,3
Münster 1.803 1.827 533 14,7 2.416 66,6 681 18,8 2,6
Niederndorf 1.413 1.489 458 15,8 1.882 64,9 562 19,4 2,0
Niederndorferberg 385 351 139 18,9 484 65,8 113 15,4 1,2
Radfeld 1.256 1.298 371 14,5 1.767 69,2 416 16,3 2,0
Rattenberg 233 213 55 12,3 317 71,1 74 16,6 2,7
Reith im Alpbachtal 1.480 1.425 471 16,2 1.858 64,0 576 19,8 3,1
Rettenschöss 296 266 108 19,2 363 64,6 91 16,2 2,5
Scheffau am Wilden Kaiser 753 783 203 13,2 938 61,1 395 25,7 5,6
Schwoich 1.332 1.307 434 16,4 1.678 63,6 527 20,0 2,3
Söll 1.908 1.876 575 15,2 2.413 63,8 796 21,0 2,6
Thiersee 1.601 1.555 511 16,2 1.957 62,0 688 21,8 3,2
Walchsee 1.101 1.113 331 15,0 1.433 64,7 450 20,3 1,6
Wildschönau 2.250 2.174 621 14,0 2.853 64,5 950 21,5 2,9
Wörgl 7.125 7.273 2.132 14,8 9.597 66,7 2.669 18,5 2,2
Landeck 22.328 22.821 6.810 15,1 29.404 65,1 8.935 19,8 3,0
Faggen 182 213 71 18,0 261 66,1 63 15,9 1,5
Fendels 144 153 49 16,5 202 68,0 46 15,5 2,7
Fiss 523 499 159 15,6 700 68,5 163 15,9 1,9
Fließ 1.589 1.538 562 18,0 2.005 64,1 560 17,9 2,5
Flirsch 493 508 156 15,6 637 63,6 208 20,8 4,5
Galtür 389 410 117 14,6 541 67,7 141 17,6 3,1
Grins 697 694 186 13,4 877 63,0 328 23,6 4,0
Ischgl 809 815 231 14,2 1.124 69,2 269 16,6 1,7
Kappl 1.288 1.239 329 13,0 1.683 66,6 515 20,4 2,3
Kaunerberg 249 219 95 20,3 286 61,1 87 18,6 2,8
Kaunertal 319 323 113 17,6 408 63,6 121 18,8 3,7
Kauns 285 263 88 16,1 374 68,2 86 15,7 2,2
Ladis 286 270 94 16,9 362 65,1 100 18,0 3,1
Landeck 3.759 4.007 1.083 13,9 5.068 65,3 1.615 20,8 3,9
Nauders 777 782 247 15,8 1.000 64,1 312 20,0 2,2
Pettneu am Arlberg 728 727 191 13,1 969 66,6 295 20,3 2,9
Pfunds 1.257 1.353 421 16,1 1.670 64,0 519 19,9 2,3
Pians 398 396 125 15,7 486 61,2 183 23,0 2,4
Prutz 898 984 286 15,2 1.202 63,9 394 20,9 2,6
Ried im Oberinntal 676 689 206 15,1 886 64,9 273 20,0 4,0
St. Anton am Arlberg 1.160 1.136 278 12,1 1.512 65,9 506 22,0 3,6
Schönwies 861 910 275 15,5 1.144 64,6 352 19,9 3,0
See 639 603 229 18,4 829 66,7 184 14,8 2,6
Serfaus 610 610 176 14,4 843 69,1 201 16,5 2,5
Spiss 46 51 10 10,3 77 79,4 10 10,3 -
Stanz bei Landeck 311 277 90 15,3 384 65,3 114 19,4 1,9
Strengen 600 598 185 15,4 765 63,9 248 20,7 3,1
Tobadill 251 245 77 15,5 308 62,1 111 22,4 3,0
Tösens 359 401 137 18,0 486 63,9 137 18,0 2,5
Zams 1.745 1.908 544 14,9 2.315 63,4 794 21,7 4,1
Lienz 24.239 24.698 7.010 14,3 30.717 62,8 11.210 22,9 3,6
Abfaltersbach 320 321 94 14,7 423 66,0 124 19,3 2,7
Ainet 474 443 150 16,4 590 64,3 177 19,3 1,7
Amlach 263 266 97 18,3 351 66,4 81 15,3 2,8
Anras 590 601 194 16,3 753 63,2 244 20,5 2,8
Assling 878 851 266 15,4 1.063 61,5 400 23,1 4,7
Außervillgraten 377 328 102 14,5 422 59,9 181 25,7 4,1
Dölsach 1.157 1.160 320 13,8 1.494 64,5 503 21,7 3,2
Gaimberg 425 415 114 13,6 533 63,5 193 23,0 3,0
Heinfels 514 507 171 16,7 661 64,7 189 18,5 2,2
Hopfgarten in Defereggen 340 308 98 15,1 392 60,5 158 24,4 5,2
Innervillgraten 465 438 137 15,2 588 65,1 178 19,7 3,2
Iselsberg-Stronach 319 314 80 12,6 409 64,6 144 22,7 2,8
Kals am Großglockner 544 553 152 13,9 721 65,7 224 20,4 2,1
Kartitsch 391 379 105 13,6 459 59,6 206 26,8 7,3
Lavant 177 165 74 21,6 225 65,8 43 12,6 0,9
Leisach 369 372 83 11,2 478 64,5 180 24,3 2,8
Lienz 5.635 6.470 1.515 12,5 7.328 60,5 3.262 26,9 4,4
Matrei in Osttirol 2.309 2.283 674 14,7 2.925 63,7 993 21,6 3,5
Nikolsdorf 435 424 119 13,9 558 65,0 182 21,2 3,7
Nußdorf-Debant 1.700 1.759 513 14,8 2.164 62,6 782 22,6 3,4
Oberlienz 778 713 206 13,8 989 66,3 296 19,9 3,7
Obertilliach 343 313 80 12,2 410 62,5 166 25,3 4,4
Prägraten am Großvenediger 577 545 175 15,6 739 65,9 208 18,5 3,3
St. Jakob in Defereggen 415 416 110 13,2 503 60,5 218 26,2 4,5
St. Johann im Walde 145 149 61 20,7 178 60,5 55 18,7 1,4
St. Veit in Defereggen 320 296 77 12,5 407 66,1 132 21,4 3,4
Schlaiten 233 222 66 14,5 292 64,2 97 21,3 2,4
Sillian 1.005 1.030 324 15,9 1.237 60,8 474 23,3 4,5
Strassen 403 403 133 16,5 487 60,4 186 23,1 3,1
Thurn 324 336 108 16,4 412 62,4 140 21,2 3,5
Tristach 741 753 211 14,1 968 64,8 315 21,1 3,0
Untertilliach 106 105 22 10,4 151 71,6 38 18,0 4,3
Virgen 1.167 1.060 379 17,0 1.407 63,2 441 19,8 2,7
Reutte 16.858 17.140 4.689 13,8 21.657 63,7 7.652 22,5 3,0
Bach 319 334 81 12,4 426 65,2 146 22,4 2,9
Berwang 304 316 81 13,1 390 62,9 149 24,0 2,7
Biberwier 315 325 66 10,3 413 64,5 161 25,2 3,4
Bichlbach 402 392 101 12,7 515 64,9 178 22,4 3,1
Breitenwang 719 683 168 12,0 903 64,4 331 23,6 2,9
Ehenbichl 394 452 116 13,7 492 58,2 238 28,1 7,6
Ehrwald 1.250 1.375 273 10,4 1.620 61,7 732 27,9 4,2
Elbigenalp 422 444 143 16,5 533 61,5 190 21,9 2,9
Elmen 177 215 57 14,5 227 57,9 108 27,6 1,5
Forchach 136 124 35 13,5 157 60,4 68 26,2 3,1
Grän 334 310 76 11,8 443 68,8 125 19,4 2,3
Gramais 24 25 6 12,2 32 65,3 11 22,4 2,0
Häselgehr 366 336 104 14,8 458 65,2 140 19,9 3,4
Heiterwang 283 273 84 15,1 343 61,7 129 23,2 3,1
Hinterhornbach 51 37 13 14,8 54 61,4 21 23,9 2,3
Höfen 635 649 175 13,6 796 62,0 313 24,4 3,6
Holzgau 184 204 46 11,9 249 64,2 93 24,0 4,4
Jungholz 151 150 42 14,0 185 61,5 74 24,6 4,0
Kaisers 34 34 7 10,3 44 64,7 17 25,0 4,4
Lechaschau 1.009 1.064 261 12,6 1.364 65,8 448 21,6 2,4
Lermoos 601 568 136 11,6 785 67,2 248 21,2 2,8
Musau 191 189 41 10,8 243 63,9 96 25,3 3,2
Namlos 34 21 2 3,6 35 63,6 18 32,7 3,6
Nesselwängle 242 225 74 15,8 280 60,0 113 24,2 2,6
Pfafflar 48 40 12 13,6 55 62,5 21 23,9 1,1
Pflach 848 816 260 15,6 1.091 65,6 313 18,8 2,2
Pinswang 201 210 86 20,9 216 52,6 109 26,5 1,5
Reutte 3.635 3.785 1.119 15,1 4.771 64,3 1.530 20,6 3,0
Schattwald 221 245 78 16,7 295 63,3 93 20,0 1,3
Stanzach 260 263 72 13,8 334 63,9 117 22,4 2,5
Steeg 326 322 97 15,0 432 66,7 119 18,4 1,9
Tannheim 593 578 169 14,4 773 66,0 229 19,6 1,8
Vils 762 755 220 14,5 959 63,2 338 22,3 3,3
Vorderhornbach 141 136 34 12,3 166 59,9 77 27,8 1,4
Wängle 489 506 167 16,8 624 62,7 204 20,5 2,8
Weißenbach am Lech 631 626 159 12,6 803 63,9 295 23,5 3,3
Zöblen 126 113 28 11,7 151 63,2 60 25,1 3,8
Schwaz 43.614 43.916 13.174 15,1 57.179 65,3 17.177 19,6 2,7
Achenkirch 1.137 1.120 265 11,7 1.434 63,5 558 24,7 3,4
Aschau im Zillertal 932 961 335 17,7 1.221 64,5 337 17,8 2,0
Brandberg 190 193 78 20,4 231 60,3 74 19,3 2,3
Bruck am Ziller 554 565 173 15,5 716 64,0 230 20,6 2,2
Buch in Tirol 1.350 1.288 365 13,8 1.736 65,8 537 20,4 2,7
Eben am Achensee 1.779 1.825 513 14,2 2.374 65,9 717 19,9 2,2
Finkenberg 708 705 156 11,0 911 64,5 346 24,5 3,7
Fügen 2.090 2.200 667 15,5 2.782 64,8 841 19,6 2,9
Fügenberg 757 773 249 16,3 1.045 68,3 236 15,4 1,8
Gallzein 364 341 142 20,1 450 63,8 113 16,0 0,6
Gerlos 397 401 125 15,7 501 62,8 172 21,6 3,0
Gerlosberg 245 237 80 16,6 328 68,0 74 15,4 1,7
Hainzenberg 380 369 122 16,3 483 64,5 144 19,2 1,5
Hart im Zillertal 879 825 263 15,4 1.163 68,3 278 16,3 2,0
Hippach 710 721 216 15,1 925 64,6 290 20,3 2,5
Jenbach 3.852 3.817 1.128 14,7 4.986 65,0 1.555 20,3 2,5
Kaltenbach 652 646 213 16,4 854 65,8 231 17,8 2,5
Mayrhofen 1.949 2.012 513 13,0 2.581 65,2 867 21,9 3,8
Pill 631 636 229 18,1 812 64,1 226 17,8 2,2
Ramsau im Zillertal 868 867 269 15,5 1.189 68,5 277 16,0 1,3
Ried im Zillertal 604 633 179 14,5 832 67,3 226 18,3 1,6
Rohrberg 291 291 95 16,3 406 69,8 81 13,9 2,2
Schlitters 800 799 266 16,6 1.082 67,7 251 15,7 2,2
Schwaz 7.178 7.403 2.041 14,0 9.488 65,1 3.052 20,9 3,5
Schwendau 860 912 295 16,6 1.165 65,7 312 17,6 1,9
Stans 1.139 1.118 388 17,2 1.481 65,6 388 17,2 2,2
Steinberg am Rofan 157 141 33 11,1 181 60,7 84 28,2 4,7
Strass im Zillertal 408 427 111 13,3 570 68,3 154 18,4 3,5
Stumm 919 973 300 15,9 1.240 65,5 352 18,6 2,3
Stummerberg 460 416 136 15,5 552 63,0 188 21,5 2,7
Terfens 1.178 1.148 393 16,9 1.523 65,5 410 17,6 2,1
Tux 957 951 301 15,8 1.232 64,6 375 19,7 3,3
Uderns 990 1.010 288 14,4 1.359 68,0 353 17,6 1,4
Vomp 2.694 2.693 845 15,7 3.473 64,5 1.069 19,8 2,9
Weer 905 921 272 14,9 1.235 67,6 319 17,5 2,2
Weerberg 1.333 1.240 482 18,7 1.640 63,7 451 17,5 1,8
Wiesing 1.101 1.118 302 13,6 1.490 67,1 427 19,2 2,1
Zell am Ziller 887 899 242 13,5 1.100 61,6 444 24,9 4,8
Zellberg 329 321 104 16,0 408 62,8 138 21,2 4,3
Tabelle 57: Gemeindetabelle 3.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Tiroler mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2026 Zweitwohnsitze 2026
absolut Anteil in % Veränderung zu 2025 in % darunter Staatsangehörige von
EU-Staaten jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei absolut Quote
Sp. 17 Sp. 18 Sp. 19 Sp. 20 Sp. 21 Sp. 22 Sp. 23 Sp. 24
Tirol 149.237 19,2 1,0 93.843 19.693 11.455 152.183 19,5
Innsbruck-Stadt 43.343 32,6 1,7 23.086 5.173 2.846 34.225 25,8
Imst 8.384 13,4 -0,9 5.518 850 835 10.045 16,0
Arzl im Pitztal 333 10,4 4,7 222 24 47 166 5,2
Haiming 445 9,3 -13,8 265 60 54 399 8,4
Imst 2.199 19,9 -3,4 1.029 194 468 794 7,2
Imsterberg 32 3,8 6,7 25 - 1 82 9,8
Jerzens 108 11,7 25,6 94 13 2 223 24,2
Karres 18 2,9 - 12 - 2 45 7,2
Karrösten 46 6,5 4,5 40 1 1 63 8,9
Längenfeld 691 14,0 1,6 545 84 9 857 17,3
Mieming 503 12,6 -0,4 408 28 14 477 12,0
Mils bei Imst 64 9,4 8,5 48 3 4 70 10,3
Mötz 160 11,6 -9,1 107 13 18 84 6,1
Nassereith 287 12,3 17,1 189 11 22 189 8,1
Obsteig 242 16,3 6,1 155 9 6 203 13,6
Oetz 351 14,5 -1,1 258 49 10 328 13,5
Rietz 181 7,0 1,7 132 19 6 122 4,8
Roppen 243 12,4 0,4 154 21 28 191 9,7
St. Leonhard im Pitztal 160 11,3 -8,6 124 6 - 436 30,7
Sautens 290 17,9 0,3 218 44 16 211 13,0
Silz 260 9,9 5,3 185 19 21 834 31,8
Sölden 587 19,3 -5,5 445 125 18 3.547 116,8
Stams 193 12,1 10,3 135 15 10 112 7,0
Tarrenz 263 9,3 -0,4 148 14 50 162 5,7
Umhausen 500 14,1 -1,2 396 82 13 277 7,8
Wenns 228 10,5 1,8 184 16 15 173 8,0
Innsbruck-Land 28.998 15,5 0,9 17.398 3.829 2.762 21.708 11,6
Absam 764 10,4 1,1 528 130 59 551 7,5
Aldrans 453 16,1 -0,9 345 33 5 356 12,7
Ampass 337 18,1 7,3 275 26 8 148 8,0
Axams 758 12,0 0,9 574 47 14 724 11,4
Baumkirchen 140 11,2 - 111 18 3 121 9,7
Birgitz 182 12,2 -1,1 138 16 5 131 8,8
Ellbögen 74 6,2 8,8 57 14 - 141 11,9
Flaurling 140 10,5 -5,4 83 33 3 77 5,8
Fritzens 195 9,0 -4,9 139 26 4 150 6,9
Fulpmes 876 18,9 0,6 444 39 249 479 10,4
Gnadenwald 66 7,6 -7,0 54 2 - 141 16,3
Götzens 539 13,0 -7,7 396 48 2 388 9,3
Gries am Brenner 197 15,0 -3,0 101 9 12 146 11,1
Gries im Sellrain 31 4,9 10,7 28 2 - 54 8,5
Grinzens 149 10,0 -2,0 118 5 - 146 9,8
Gschnitz 33 7,1 -19,5 27 4 - 47 10,1
Hall in Tirol 3.392 23,2 -2,8 1.743 778 409 1.283 8,8
Hatting 156 10,4 -2,5 116 12 - 119 7,9
Inzing 483 11,6 0,2 327 67 7 549 13,2
Kematen in Tirol 422 12,9 -8,7 243 73 11 551 16,8
Kolsass 171 10,2 -8,1 136 24 7 121 7,2
Kolsassberg 63 7,3 12,5 50 12 - 103 11,9
Lans 169 14,0 3,7 119 15 2 195 16,1
Leutasch 765 29,9 4,5 589 74 24 641 25,0
Matrei am Brenner 377 10,6 3,0 226 17 48 253 7,1
Mieders 324 16,1 4,5 202 18 69 365 18,2
Mils 592 12,5 2,1 355 61 22 543 11,5
Mutters 366 15,8 3,7 275 18 5 345 14,9
Natters 313 14,3 7,2 212 22 11 304 13,9
Navis 94 4,6 1,1 82 5 1 147 7,3
Neustift im Stubaital 826 16,5 -0,6 614 54 37 1.049 20,9
Oberhofen im Inntal 220 11,1 -4,8 116 17 22 88 4,5
Obernberg am Brenner 33 8,7 -8,3 32 2 - 48 12,6
Oberperfuss 213 6,6 7,0 162 25 2 231 7,2
Patsch 119 10,3 1,7 97 8 - 103 8,9
Pettnau 107 9,5 -3,6 77 8 2 92 8,2
Pfaffenhofen 227 17,1 6,1 116 27 20 110 8,3
Polling in Tirol 187 13,4 6,9 121 20 9 79 5,7
Ranggen 99 8,7 2,1 81 - 1 121 10,6
Reith bei Seefeld 483 30,7 0,8 314 30 11 338 21,5
Rinn 181 9,5 -5,7 136 7 2 274 14,4
Rum 1.682 17,6 3,9 756 350 165 1.319 13,8
St. Sigmund im Sellrain 26 14,1 - 16 - - 55 29,7
Scharnitz 464 32,3 2,4 355 21 1 170 11,8
Schmirn 27 3,1 3,8 22 3 - 90 10,4
Schönberg im Stubaital 224 20,2 8,2 141 20 22 158 14,3
Seefeld in Tirol 1.327 36,4 2,2 925 247 12 1.508 41,3
Sellrain 83 6,2 -5,7 76 2 2 100 7,4
Sistrans 233 10,1 0,4 176 15 1 314 13,7
Steinach am Brenner 559 15,1 4,3 299 68 32 1.095 29,7
Telfes im Stubai 193 11,9 -3,5 150 3 14 247 15,3
Telfs 3.440 20,9 1,1 1.334 421 1.025 1.211 7,4
Thaur 600 13,7 -1,5 373 63 8 403 9,2
Trins 108 7,8 -6,1 97 2 1 162 11,7
Tulfes 204 11,9 -6,4 155 26 3 369 21,5
Unterperfuss 29 11,7 3,6 20 2 - 34 13,7
Vals 24 4,6 - 20 - 2 61 11,6
Völs 1.213 16,5 3,8 633 199 96 843 11,5
Volders 561 12,0 7,3 303 70 91 351 7,5
Wattenberg 51 6,4 18,6 44 - - 66 8,3
Wattens 1.330 16,2 5,4 694 319 114 524 6,4
Wildermieming 97 9,5 -4,9 84 9 2 91 8,9
Zirl 1.207 14,6 2,1 766 143 85 685 8,3
Kitzbühel 13.934 21,0 1,9 11.228 1.474 401 27.461 41,4
Aurach bei Kitzbühel 246 22,2 -5,0 229 11 3 697 62,9
Brixen im Thale 434 16,0 2,6 390 28 9 2.176 80,3
Fieberbrunn 776 16,9 2,9 614 65 12 1.803 39,3
Going am Wilden Kaiser 485 24,0 5,0 427 39 7 756 37,4
Hochfilzen 217 16,6 -1,8 203 6 - 252 19,3
Hopfgarten im Brixental 779 13,2 1,2 598 88 53 1.735 29,5
Itter 136 11,5 -2,9 116 4 2 242 20,5
Jochberg 269 17,4 6,7 214 16 2 1.082 70,1
Kirchberg in Tirol 1.273 24,1 5,1 1.015 123 57 3.153 59,7
Kirchdorf in Tirol 822 19,3 4,2 703 87 37 1.068 25,1
Kitzbühel 2.304 27,8 1,7 1.770 298 62 5.688 68,7
Kössen 1.046 22,6 0,3 960 92 3 1.095 23,7
Oberndorf in Tirol 438 18,6 -0,2 378 37 4 704 29,8
Reith bei Kitzbühel 482 27,2 3,0 436 10 14 1.180 66,7
St. Jakob in Haus 144 17,2 7,5 128 17 - 213 25,4
St. Johann in Tirol 2.459 24,8 0,6 1.689 389 124 1.991 20,1
St. Ulrich am Pillersee 447 23,1 -1,3 396 29 2 433 22,3
Schwendt 205 22,2 0,5 191 11 - 167 18,1
Waidring 343 16,4 5,9 302 35 1 776 37,1
Westendorf 629 16,7 2,1 469 89 9 2.250 59,8
Kufstein 23.139 20,2 0,5 15.115 3.428 2.012 15.694 13,7
Alpbach 255 10,2 -5,6 211 4 2 717 28,6
Angath 106 10,6 5,0 68 19 15 64 6,4
Angerberg 149 7,5 4,9 134 7 - 196 9,9
Bad Häring 537 17,6 2,5 384 63 39 298 9,8
Brandenberg 90 6,0 -6,2 88 - - 168 11,3
Breitenbach am Inn 352 9,8 0,9 280 35 14 252 7,0
Brixlegg 562 18,0 -3,3 385 91 42 269 8,6
Ebbs 987 16,6 -4,5 811 88 43 423 7,1
Ellmau 776 26,3 -0,1 674 86 12 1.853 62,7
Erl 335 20,6 -4,3 306 6 10 147 9,0
Kirchbichl 963 15,7 3,3 666 101 87 410 6,7
Kramsach 672 13,1 3,2 500 73 27 357 7,0
Kufstein 6.622 32,9 - 3.631 1.287 831 1.705 8,5
Kundl 886 17,6 2,2 561 227 50 459 9,1
Langkampfen 631 14,5 -0,5 523 49 31 403 9,2
Mariastein 68 14,4 1,5 62 2 - 40 8,5
Münster 332 9,1 4,4 265 23 14 197 5,4
Niederndorf 458 15,8 -0,4 416 23 7 272 9,4
Niederndorferberg 98 13,3 -3,9 94 - - 94 12,8
Radfeld 445 17,4 1,8 258 50 91 242 9,5
Rattenberg 173 38,8 -2,8 70 10 11 53 11,9
Reith im Alpbachtal 465 16,0 6,4 333 68 14 360 12,4
Rettenschöss 87 15,5 1,2 83 - - 112 19,9
Scheffau am Wilden Kaiser 280 18,2 -2,4 243 25 1 651 42,4
Schwoich 291 11,0 1,0 269 18 - 318 12,1
Söll 588 15,5 0,2 430 57 20 1.018 26,9
Thiersee 574 18,2 -2,7 529 59 4 1.041 33,0
Walchsee 531 24,0 1,9 448 43 19 1.279 57,8
Wildschönau 582 13,2 -0,5 514 14 8 1.503 34,0
Wörgl 4.244 29,5 2,1 1.879 900 620 793 5,5
Landeck 5.523 12,2 1,4 3.317 780 754 14.282 31,6
Faggen 29 7,3 -3,3 26 - 3 13 3,3
Fendels 39 13,1 14,7 35 2 - 46 15,5
Fiss 137 13,4 -8,1 105 15 2 1.015 99,3
Fließ 228 7,3 3,2 201 7 - 175 5,6
Flirsch 150 15,0 2,0 78 52 1 178 17,8
Galtür 79 9,9 2,6 69 11 - 672 84,1
Grins 80 5,8 -3,6 51 12 8 139 10,0
Ischgl 163 10,0 1,2 126 36 4 2.585 159,2
Kappl 154 6,1 2,0 124 2 - 670 26,5
Kaunerberg 25 5,3 13,6 21 - - 26 5,6
Kaunertal 69 10,7 9,5 56 3 2 152 23,7
Kauns 42 7,7 16,7 37 - - 28 5,1
Ladis 55 9,9 - 42 2 1 247 44,4
Landeck 1.512 19,5 3,3 555 236 512 711 9,2
Nauders 254 16,3 5,4 199 10 18 622 39,9
Pettneu am Arlberg 185 12,7 -0,5 121 21 3 341 23,4
Pfunds 291 11,1 0,7 215 36 10 253 9,7
Pians 92 11,6 -6,1 54 42 1 64 8,1
Prutz 274 14,6 -7,4 170 37 46 118 6,3
Ried im Oberinntal 240 17,6 4,3 180 70 4 351 25,7
St. Anton am Arlberg 420 18,3 -2,8 205 94 2 3.209 139,8
Schönwies 115 6,5 3,6 57 13 25 134 7,6
See 74 6,0 -6,3 66 12 - 293 23,6
Serfaus 192 15,7 1,1 160 14 1 1.624 133,1
Spiss 18 18,6 5,9 12 - - 37 38,1
Stanz bei Landeck 25 4,3 31,6 18 3 - 63 10,7
Strengen 55 4,6 5,8 46 - - 71 5,9
Tobadill 24 4,8 -4,0 22 1 - 42 8,5
Tösens 65 8,6 8,3 50 10 - 32 4,2
Zams 437 12,0 1,9 216 39 111 371 10,2
Lienz 3.420 7,0 0,9 2.407 468 39 7.801 15,9
Abfaltersbach 30 4,7 - 28 1 - 111 17,3
Ainet 27 2,9 3,8 23 - - 150 16,4
Amlach 39 7,4 - 26 3 - 68 12,9
Anras 38 3,2 -9,5 37 - - 154 12,9
Assling 88 5,1 1,1 75 2 - 203 11,7
Außervillgraten 16 2,3 14,3 14 1 - 137 19,4
Dölsach 146 6,3 5,0 117 10 1 261 11,3
Gaimberg 37 4,4 -5,1 33 - - 198 23,6
Heinfels 93 9,1 5,7 84 10 - 158 15,5
Hopfgarten in Defereggen 29 4,5 7,4 28 2 - 105 16,2
Innervillgraten 20 2,2 -4,8 20 - - 93 10,3
Iselsberg-Stronach 57 9,0 - 49 2 - 122 19,3
Kals am Großglockner 78 7,1 -3,7 74 2 - 327 29,8
Kartitsch 48 6,2 4,3 45 3 - 173 22,5
Lavant 13 3,8 - 13 1 - 71 20,8
Leisach 58 7,8 13,7 51 6 - 109 14,7
Lienz 1.598 13,2 1,8 843 323 25 2.113 17,5
Matrei in Osttirol 87 1,9 -19,4 79 3 - 551 12,0
Nikolsdorf 49 5,7 -5,8 46 1 - 115 13,4
Nußdorf-Debant 226 6,5 0,9 160 58 6 453 13,1
Oberlienz 60 4,0 -9,1 46 10 3 153 10,3
Obertilliach 12 1,8 -7,7 10 - - 150 22,9
Prägraten am Großvenediger 37 3,3 5,7 33 1 - 116 10,3
St. Jakob in Defereggen 52 6,3 18,2 41 1 - 399 48,0
St. Johann im Walde 9 3,1 12,5 9 - - 15 5,1
St. Veit in Defereggen 24 3,9 4,3 23 3 - 195 31,7
Schlaiten 12 2,6 - 12 - - 62 13,6
Sillian 198 9,7 4,2 174 10 1 371 18,2
Strassen 47 5,8 -4,1 45 - - 129 16,0
Thurn 20 3,0 11,1 20 1 - 97 14,7
Tristach 77 5,2 5,5 63 11 3 216 14,5
Untertilliach 13 6,2 -13,3 13 - - 44 20,9
Virgen 82 3,7 -6,8 73 3 - 182 8,2
Reutte 7.973 23,5 -0,0 6.003 931 660 7.784 22,9
Bach 58 8,9 -6,5 51 2 - 131 20,1
Berwang 139 22,4 -11,5 125 21 2 415 66,9
Biberwier 153 23,9 -5,0 142 7 3 339 53,0
Bichlbach 177 22,3 6,0 161 29 2 97 12,2
Breitenwang 265 18,9 -7,0 190 52 22 734 52,4
Ehenbichl 146 17,3 -5,2 110 13 7 229 27,1
Ehrwald 825 31,4 2,4 731 50 8 1.373 52,3
Elbigenalp 91 10,5 -12,5 74 18 - 149 17,2
Elmen 48 12,2 4,3 40 1 - 55 14,0
Forchach 36 13,8 -2,7 31 4 - 39 15,0
Grän 210 32,6 -3,2 160 46 1 332 51,6
Gramais 12 24,5 71,4 11 - - 20 40,8
Häselgehr 82 11,7 2,5 77 1 - 89 12,7
Heiterwang 71 12,8 -2,7 61 3 3 95 17,1
Hinterhornbach 5 5,7 - 5 - - 13 14,8
Höfen 187 14,6 -3,6 135 21 11 147 11,4
Holzgau 59 15,2 9,3 49 2 - 101 26,0
Jungholz 210 69,8 1,9 207 2 - 96 31,9
Kaisers 9 13,2 -10,0 8 1 - 15 22,1
Lechaschau 443 21,4 1,1 360 65 23 172 8,3
Lermoos 328 28,1 9,7 256 38 2 929 79,5
Musau 71 18,7 1,4 66 1 - 28 7,4
Namlos 8 14,5 -11,1 8 - - 33 60,0
Nesselwängle 103 22,1 5,1 91 5 1 145 31,0
Pfafflar 15 17,0 -25,0 15 - - 31 35,2
Pflach 440 26,4 -0,5 359 48 26 183 11,0
Pinswang 109 26,5 -6,8 108 - - 48 11,7
Reutte 2.346 31,6 1,6 1.177 412 537 581 7,8
Schattwald 110 23,6 -4,3 85 13 - 126 27,0
Stanzach 76 14,5 2,7 63 10 1 49 9,4
Steeg 38 5,9 8,6 31 1 - 141 21,8
Tannheim 329 28,1 - 302 19 8 334 28,5
Vils 383 25,2 0,5 367 9 - 128 8,4
Vorderhornbach 28 10,1 -9,7 26 1 - 65 23,5
Wängle 176 17,7 -7,9 164 2 - 161 16,2
Weißenbach am Lech 140 11,1 -6,0 114 29 3 96 7,6
Zöblen 47 19,7 6,8 43 5 - 65 27,2
Schwaz 14.523 16,6 0,3 9.771 2.760 1.146 13.183 15,1
Achenkirch 563 24,9 3,9 509 31 - 706 31,3
Aschau im Zillertal 225 11,9 2,3 194 16 1 382 20,2
Brandberg 30 7,8 11,1 21 - - 51 13,3
Bruck am Ziller 75 6,7 10,3 58 9 - 71 6,3
Buch in Tirol 305 11,6 4,8 220 43 21 187 7,1
Eben am Achensee 996 27,6 1,6 834 158 3 1.096 30,4
Finkenberg 201 14,2 -8,6 159 16 - 485 34,3
Fügen 953 22,2 -2,8 711 265 48 603 14,1
Fügenberg 157 10,3 9,8 145 12 - 359 23,5
Gallzein 32 4,5 -3,0 26 1 - 54 7,7
Gerlos 145 18,2 5,8 126 22 - 1.021 127,9
Gerlosberg 19 3,9 -5,0 18 - - 130 27,0
Hainzenberg 80 10,7 5,3 79 - - 178 23,8
Hart im Zillertal 184 10,8 7,6 176 5 - 160 9,4
Hippach 117 8,2 1,7 104 30 - 187 13,1
Jenbach 1.934 25,2 1,3 824 454 389 388 5,1
Kaltenbach 241 18,6 -0,8 177 50 15 298 23,0
Mayrhofen 1.075 27,1 - 830 305 4 1.267 32,0
Pill 103 8,1 -4,6 70 11 1 185 14,6
Ramsau im Zillertal 267 15,4 -3,6 217 52 - 211 12,2
Ried im Zillertal 193 15,6 3,2 158 29 7 183 14,8
Rohrberg 31 5,3 -18,4 27 6 - 84 14,4
Schlitters 247 15,4 -3,1 169 35 49 60 3,8
Schwaz 2.894 19,8 1,6 1.411 709 394 935 6,4
Schwendau 207 11,7 -6,3 171 38 - 268 15,1
Stans 274 12,1 6,2 186 40 25 155 6,9
Steinberg am Rofan 72 24,2 4,3 69 - - 133 44,6
Strass im Zillertal 76 9,1 -12,6 40 25 6 91 10,9
Stumm 197 10,4 -0,5 163 25 3 257 13,6
Stummerberg 35 4,0 29,6 34 - - 114 13,0
Terfens 241 10,4 8,6 204 17 1 123 5,3
Tux 323 16,9 -0,6 254 61 1 969 50,8
Uderns 300 15,0 -4,2 259 33 11 238 11,9
Vomp 737 13,7 -8,0 398 98 117 332 6,2
Weer 273 15,0 3,4 192 45 14 183 10,0
Weerberg 111 4,3 -9,8 87 1 1 299 11,6
Wiesing 262 11,8 -0,8 189 20 30 193 8,7
Zell am Ziller 301 16,9 1,0 222 92 5 366 20,5
Zellberg 47 7,2 -2,1 40 6 - 181 27,8
Tabelle 58: Gemeindetabelle 4.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Natürliche Bevölkerungsbewegung 2025
Eheschließ­ungen Lebendgeborene Gestorbene
insgesamt unehelich mit ausländ. Staatsangeh. insgesamt im 1. Lebensjahr mit ausländ. Staatsangeh.
Sp. 25 Sp. 26 Sp. 27 Sp. 28 Sp. 29 Sp. 30 Sp. 31
Tirol 4.027 6.544 2.782 1.147 6.728 21 528
Innsbruck-Stadt 659 1.104 423 366 1.279 9 117
Imst 302 542 247 68 503 - 35
Arzl im Pitztal 20 19 8 4 40 - 3
Haiming 18 26 18 2 35 - 4
Imst 51 90 37 21 95 - 6
Imsterberg 2 8 2 - 3 - -
Jerzens 7 11 7 2 8 - 1
Karres - 5 4 - 6 - -
Karrösten 3 2 2 - 5 - -
Längenfeld 22 45 22 7 29 - -
Mieming 19 26 12 3 45 - 3
Mils bei Imst 2 7 1 - 5 - -
Mötz 6 15 1 - 6 - -
Nassereith 15 25 10 4 29 - 1
Obsteig 8 13 6 1 7 - 1
Oetz 11 20 14 2 31 - 4
Rietz 14 31 15 1 13 - -
Roppen 10 21 10 2 14 - 1
St. Leonhard im Pitztal 6 10 3 1 4 - -
Sautens 9 18 9 2 12 - 2
Silz 17 15 7 1 26 - 2
Sölden 13 22 15 - 25 - 4
Stams 9 9 2 2 9 - 2
Tarrenz 11 34 13 8 18 - -
Umhausen 16 52 23 5 24 - -
Wenns 13 18 6 - 14 - 1
Innsbruck-Land 1.024 1.531 551 248 1.530 3 100
Absam 41 47 18 3 47 - 1
Aldrans 16 23 7 7 25 - 2
Ampass 12 15 3 4 7 - -
Axams 43 45 23 8 55 - 1
Baumkirchen 4 8 3 1 10 - -
Birgitz 6 16 6 2 9 - 1
Ellbögen 3 9 6 - 7 - -
Flaurling 11 13 4 1 9 - 1
Fritzens 9 16 3 3 10 - -
Fulpmes 25 42 20 10 44 - 6
Gnadenwald 3 7 2 - 9 - 1
Götzens 15 38 15 3 39 - 2
Gries am Brenner 8 12 4 6 8 - 1
Gries im Sellrain 6 6 2 - 5 - -
Grinzens 5 18 12 2 5 - 1
Gschnitz 3 5 2 - 4 - -
Hall in Tirol 73 117 33 32 186 - 19
Hatting 14 14 5 1 11 - 2
Inzing 20 34 17 3 24 - -
Kematen in Tirol 18 47 18 4 21 1 1
Kolsass 11 19 7 2 3 - -
Kolsassberg 4 5 - 1 6 - -
Lans 10 9 1 2 7 - 1
Leutasch 15 16 5 4 14 - -
Matrei am Brenner 15 21 9 3 59 - 2
Mieders 16 16 2 - 8 - -
Mils 26 42 14 3 24 - 1
Mutters 12 15 6 2 16 - -
Natters 13 25 7 6 22 - 1
Navis 12 14 9 1 8 - -
Neustift im Stubaital 34 44 16 10 38 - 3
Oberhofen im Inntal 10 18 5 3 5 - -
Obernberg am Brenner 2 2 1 - 7 - -
Oberperfuss 24 35 19 1 20 - -
Patsch 7 8 2 - 5 - -
Pettnau 14 3 - - 6 - 1
Pfaffenhofen 11 12 3 6 6 - -
Polling in Tirol 8 14 8 1 4 - 1
Ranggen 3 9 5 - 7 - -
Reith bei Seefeld 9 16 6 8 5 - 1
Rinn 8 17 7 2 12 - -
Rum 56 82 29 19 77 - 5
St. Sigmund im Sellrain 2 2 1 - - - -
Scharnitz 6 4 1 - 11 - 4
Schmirn 3 4 - - 4 - -
Schönberg im Stubaital 5 7 3 2 7 - 1
Seefeld in Tirol 14 15 7 5 29 - -
Sellrain 10 19 6 1 12 - -
Sistrans 7 19 10 1 9 - -
Steinach am Brenner 14 27 7 3 35 - 1
Telfes im Stubai 9 13 6 2 9 - -
Telfs 99 138 36 28 168 - 18
Thaur 20 41 15 6 27 - 4
Trins 5 14 3 1 11 - 2
Tulfes 16 15 7 1 11 - -
Unterperfuss - 2 1 - 26 - 1
Vals 1 3 - - 4 - 1
Völs 33 57 23 6 70 - 5
Volders 23 40 15 4 33 1 3
Wattenberg 7 9 6 - 3 - -
Wattens 44 66 17 12 105 1 4
Wildermieming 2 11 4 - 4 - -
Zirl 49 51 19 12 58 - 1
Kitzbühel 286 510 266 72 586 - 53
Aurach bei Kitzbühel 5 8 4 1 10 - 1
Brixen im Thale 13 26 15 3 23 - 2
Fieberbrunn 24 47 27 4 59 - 6
Going am Wilden Kaiser 7 17 8 1 17 - 3
Hochfilzen 4 4 3 1 8 - 2
Hopfgarten im Brixental 27 55 33 4 65 - 4
Itter 4 12 4 1 7 - 1
Jochberg 6 17 13 2 12 - 2
Kirchberg in Tirol 28 35 16 6 53 - 7
Kirchdorf in Tirol 18 34 13 7 23 - 2
Kitzbühel 35 46 19 10 88 - 5
Kössen 18 44 30 7 48 - 12
Oberndorf in Tirol 10 18 10 1 33 - 1
Reith bei Kitzbühel 7 11 6 1 11 - -
St. Jakob in Haus 10 7 3 1 3 - -
St. Johann in Tirol 38 64 27 14 69 - 5
St. Ulrich am Pillersee 8 14 9 1 8 - -
Schwendt 7 5 1 2 7 - -
Waidring 7 14 5 2 14 - -
Westendorf 10 32 20 3 28 - -
Kufstein 585 965 418 162 918 1 92
Alpbach 11 21 12 1 17 - 1
Angath 2 8 4 - 3 - 1
Angerberg 8 20 13 1 10 - -
Bad Häring 22 31 12 8 24 - 1
Brandenberg 7 10 3 - 12 - 2
Breitenbach am Inn 14 32 17 2 23 - 2
Brixlegg 15 31 9 2 29 - -
Ebbs 29 43 20 8 75 - 9
Ellmau 18 29 14 4 13 - 2
Erl 9 25 12 3 8 - -
Kirchbichl 36 64 28 10 53 - 1
Kramsach 33 32 17 2 39 - 4
Kufstein 112 161 64 45 172 - 29
Kundl 22 38 17 3 48 - 1
Langkampfen 24 30 10 3 30 - -
Mariastein 2 5 3 2 2 - -
Münster 17 27 15 2 29 - 1
Niederndorf 12 22 8 - 19 - -
Niederndorferberg 3 7 5 - 3 - 1
Radfeld 12 18 8 2 19 - 3
Rattenberg 3 4 2 1 2 - -
Reith im Alpbachtal 17 28 13 3 18 - -
Rettenschöss 4 10 4 2 4 - -
Scheffau am Wilden Kaiser 11 18 10 2 35 - 3
Schwoich 19 11 3 - 17 - -
Söll 15 32 14 1 23 - 5
Thiersee 18 23 10 5 20 - 5
Walchsee 10 19 9 3 19 - 7
Wildschönau 12 41 27 4 31 1 3
Wörgl 68 125 35 43 121 - 11
Landeck 237 434 181 41 371 2 22
Faggen 1 7 2 - 1 - -
Fendels 4 4 2 - 2 - -
Fiss 2 11 8 1 9 - 1
Fließ 16 33 9 - 12 - -
Flirsch 3 12 6 2 17 - -
Galtür 4 10 2 1 4 - -
Grins 5 11 4 2 24 - 2
Ischgl 11 9 6 - 14 - -
Kappl 11 17 3 1 23 - 1
Kaunerberg 2 3 1 - 2 - -
Kaunertal 3 5 3 - 6 - 1
Kauns 4 5 2 1 4 - -
Ladis 5 7 4 - 5 - 1
Landeck 41 85 28 18 66 1 5
Nauders 14 10 4 1 8 - 1
Pettneu am Arlberg 7 13 8 - 13 - 1
Pfunds 11 19 7 1 23 - 1
Pians 1 1 1 - 5 - 2
Prutz 14 17 8 1 7 - 1
Ried im Oberinntal 7 16 6 3 19 - 2
St. Anton am Arlberg 8 25 8 - 25 - -
Schönwies 8 21 12 1 10 - -
See 5 16 7 2 7 - 1
Serfaus 9 13 10 - 10 - -
Spiss - 2 1 1 1 - -
Stanz bei Landeck 3 8 4 - 3 - -
Strengen 3 8 4 1 5 - -
Tobadill 5 5 2 - 7 - -
Tösens 6 8 5 - 2 - -
Zams 24 33 14 4 37 1 2
Lienz 254 411 221 21 520 3 16
Abfaltersbach 3 5 1 - 5 - -
Ainet 8 8 7 - 9 - -
Amlach 2 6 3 - 4 - -
Anras 4 4 2 - 9 - -
Assling 4 18 8 1 11 - -
Außervillgraten - 4 - - 13 - -
Dölsach 7 11 4 1 16 - 1
Gaimberg 4 7 2 - 8 - -
Heinfels 8 9 5 1 13 - -
Hopfgarten in Defereggen 5 8 4 - 10 - -
Innervillgraten 8 16 5 - 8 - -
Iselsberg-Stronach 4 4 3 - 4 - 1
Kals am Großglockner 6 15 10 1 10 - 1
Kartitsch 9 8 4 1 7 - 1
Lavant - 3 - 1 3 - -
Leisach 3 5 3 1 4 - -
Lienz 53 88 45 10 165 1 8
Matrei in Osttirol 23 46 32 - 51 1 1
Nikolsdorf 8 5 3 - 3 - -
Nußdorf-Debant 12 29 19 2 62 1 -
Oberlienz 12 14 8 1 11 - 1
Obertilliach 3 7 3 - 5 - -
Prägraten am Großvenediger 4 8 6 - 10 - -
St. Jakob in Defereggen 7 5 2 - 5 - -
St. Johann im Walde 5 4 2 - - - -
St. Veit in Defereggen 4 6 6 - 6 - -
Schlaiten 3 1 1 - 3 - -
Sillian 10 17 8 1 28 - 1
Strassen 6 12 5 - 4 - -
Thurn 6 7 1 - 5 - -
Tristach 13 7 4 - 9 - -
Untertilliach - 1 - - 3 - -
Virgen 10 23 15 - 16 - 1
Reutte 174 280 121 46 311 2 40
Bach 1 6 1 - 2 - -
Berwang 1 4 4 - 1 - 1
Biberwier 1 1 1 - 4 - -
Bichlbach 4 6 3 3 8 - 1
Breitenwang 7 13 5 - 11 - -
Ehenbichl 6 8 5 2 23 - 4
Ehrwald 15 15 6 7 25 - 3
Elbigenalp 7 6 3 - 6 - -
Elmen 4 2 1 - 1 - -
Forchach - 5 3 - 1 - -
Grän 5 6 4 2 2 - -
Gramais - 1 1 - 2 - -
Häselgehr 3 5 1 - 4 - -
Heiterwang 1 6 3 - 2 - -
Hinterhornbach - - - - 1 - -
Höfen 12 14 5 2 19 - 2
Holzgau 2 1 1 - 4 - -
Jungholz - - - - 2 - -
Kaisers - - - - - - -
Lechaschau 7 17 7 4 19 - -
Lermoos 7 2 1 - 8 - -
Musau 2 1 1 - 4 - 1
Namlos - - - - - - -
Nesselwängle 2 2 1 - 4 - 1
Pfafflar - 3 3 - 2 - 1
Pflach 6 16 7 1 14 - 2
Pinswang 1 2 - - 5 - 1
Reutte 40 71 22 21 82 1 12
Schattwald 3 4 - - 3 - 3
Stanzach 1 10 6 1 5 - 1
Steeg 3 6 4 - 6 - 1
Tannheim 9 10 4 2 7 - 2
Vils 14 17 8 1 10 - 2
Vorderhornbach 1 3 2 - 2 - -
Wängle 4 7 3 - 8 1 2
Weißenbach am Lech 4 8 4 - 8 - -
Zöblen 1 2 1 - 6 - -
Schwaz 506 767 354 123 710 1 53
Achenkirch 12 13 6 2 25 - 1
Aschau im Zillertal 9 18 13 1 13 - 1
Brandberg 1 4 1 1 4 - 1
Bruck am Ziller 1 9 4 1 7 - -
Buch in Tirol 14 8 5 - 22 - 3
Eben am Achensee 14 23 12 7 28 - -
Finkenberg 8 11 7 - 8 - -
Fügen 34 42 21 8 54 - 1
Fügenberg 10 13 6 - 6 - 1
Gallzein 5 7 1 - 4 - 1
Gerlos 4 9 4 - 3 - -
Gerlosberg 1 5 2 - 4 - 1
Hainzenberg 3 11 8 - 4 - -
Hart im Zillertal 7 12 8 1 6 - 1
Hippach 7 12 9 1 6 - -
Jenbach 45 79 21 27 56 - 7
Kaltenbach 6 13 9 - 8 - 2
Mayrhofen 16 23 16 6 48 - 3
Pill 9 17 10 - 9 - -
Ramsau im Zillertal 12 25 10 6 10 - -
Ried im Zillertal 3 11 6 1 10 - 1
Rohrberg 2 9 5 - 2 - -
Schlitters 13 15 8 3 13 - 1
Schwaz 92 125 43 31 181 - 11
Schwendau 9 14 6 - 10 - 1
Stans 17 25 6 6 10 - -
Steinberg am Rofan - 2 - - 4 - 1
Strass im Zillertal 4 14 9 2 3 - 1
Stumm 17 13 4 1 14 - -
Stummerberg 2 6 5 - 3 - -
Terfens 16 22 10 2 5 - -
Tux 7 13 8 - 3 - -
Uderns 8 13 8 1 7 - -
Vomp 46 40 14 7 44 - 8
Weer 13 15 9 4 11 - 3
Weerberg 18 34 16 1 10 - 1
Wiesing 14 23 14 2 18 1 1
Zell am Ziller 6 12 5 1 32 - 1
Zellberg 1 7 5 - 5 - -
Tabelle 59: Gemeindetabelle 5.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wanderungen 2025
Zuzüge Wegzüge Wanderungssaldo Umzüge in den Gemeinden
Inland Ausland Inland Ausland Inland Ausland Insgesamt
Sp. 32 Sp. 33 Sp. 34 Sp. 35 Sp. 36 Sp. 37 Sp. 38 Sp. 39
Tirol 29.267 14.838 30.297 12.267 -1.030 2.571 1.541 26.874
Innsbruck-Stadt 4.750 5.220 5.325 4.166 -575 1.054 479 10.747
Imst 2.190 875 2.210 810 -20 65 45 1.533
Arzl im Pitztal 104 39 89 22 15 17 32 61
Haiming 113 34 207 40 -94 -6 -100 105
Imst 400 155 514 146 -114 9 -105 503
Imsterberg 18 4 16 1 2 3 5 15
Jerzens 33 18 15 4 18 14 32 10
Karres 24 - 15 4 9 -4 5 -
Karrösten 19 4 24 6 -5 -2 -7 6
Längenfeld 123 96 115 89 8 7 15 111
Mieming 165 51 114 48 51 3 54 110
Mils bei Imst 40 9 36 2 4 7 11 11
Mötz 61 12 73 14 -12 -2 -14 18
Nassereith 136 32 58 29 78 3 81 80
Obsteig 86 31 74 20 12 11 23 18
Oetz 108 38 107 19 1 19 20 44
Rietz 107 13 72 14 35 -1 34 67
Roppen 73 25 85 23 -12 2 -10 32
St. Leonhard im Pitztal 29 29 54 38 -25 -9 -34 24
Sautens 62 19 57 15 5 4 9 21
Silz 70 40 85 15 -15 25 10 47
Sölden 93 120 107 147 -14 -27 -41 92
Stams 74 30 63 15 11 15 26 24
Tarrenz 86 12 67 29 19 -17 2 39
Umhausen 102 49 105 58 -3 -9 -12 74
Wenns 64 15 58 12 6 3 9 21
Innsbruck-Land 7.971 2.542 7.980 2.173 -9 369 360 3.964
Absam 286 70 258 60 28 10 38 126
Aldrans 157 53 176 56 -19 -3 -22 29
Ampass 93 57 83 45 10 12 22 33
Axams 269 51 283 45 -14 6 -8 112
Baumkirchen 48 27 52 29 -4 -2 -6 7
Birgitz 59 20 59 21 - -1 -1 11
Ellbögen 31 9 35 2 -4 7 3 19
Flaurling 50 8 52 5 -2 3 1 12
Fritzens 83 17 108 20 -25 -3 -28 30
Fulpmes 171 51 168 52 3 -1 2 109
Gnadenwald 35 7 23 8 12 -1 11 23
Götzens 165 39 212 62 -47 -23 -70 85
Gries am Brenner 47 16 75 19 -28 -3 -31 20
Gries im Sellrain 20 1 22 - -2 1 -1 2
Grinzens 56 7 58 12 -2 -5 -7 5
Gschnitz 19 4 13 10 6 -6 - 8
Hall in Tirol 830 304 887 251 -57 53 -4 442
Hatting 66 8 65 4 1 4 5 31
Inzing 183 26 166 37 17 -11 6 63
Kematen in Tirol 86 31 130 51 -44 -20 -64 43
Kolsass 77 12 76 20 1 -8 -7 16
Kolsassberg 9 6 27 2 -18 4 -14 5
Lans 63 10 47 13 16 -3 13 15
Leutasch 71 88 101 50 -30 38 8 51
Matrei am Brenner 127 30 112 27 15 3 18 69
Mieders 69 18 75 10 -6 8 2 22
Mils 197 74 222 53 -25 21 -4 70
Mutters 94 43 91 32 3 11 14 23
Natters 111 26 104 13 7 13 20 20
Navis 25 6 57 8 -32 -2 -34 14
Neustift im Stubaital 162 85 169 74 -7 11 4 169
Oberhofen im Inntal 98 6 86 7 12 -1 11 29
Obernberg am Brenner 2 3 10 6 -8 -3 -11 2
Oberperfuss 131 24 90 16 41 8 49 51
Patsch 40 22 35 23 5 -1 4 3
Pettnau 48 8 51 6 -3 2 -1 10
Pfaffenhofen 65 11 56 6 9 5 14 20
Polling in Tirol 45 14 55 5 -10 9 -1 15
Ranggen 44 27 43 26 1 1 2 15
Reith bei Seefeld 117 46 132 43 -15 3 -12 15
Rinn 34 4 58 3 -24 1 -23 9
Rum 471 118 440 76 31 42 73 166
St. Sigmund im Sellrain 9 1 4 - 5 1 6 6
Scharnitz 85 40 70 28 15 12 27 48
Schmirn 14 - 15 - -1 - -1 3
Schönberg im Stubaital 56 28 39 11 17 17 34 13
Seefeld in Tirol 178 163 167 129 11 34 45 204
Sellrain 38 4 41 11 -3 -7 -10 14
Sistrans 93 15 99 18 -6 -3 -9 70
Steinach am Brenner 154 51 128 37 26 14 40 96
Telfes im Stubai 56 9 62 13 -6 -4 -10 15
Telfs 610 236 618 174 -8 62 54 590
Thaur 193 120 214 106 -21 14 -7 50
Trins 27 8 40 6 -13 2 -11 9
Tulfes 54 7 70 16 -16 -9 -25 3
Unterperfuss 30 5 6 3 24 2 26 4
Vals 12 2 16 - -4 2 -2 -
Völs 346 110 336 88 10 22 32 164
Volders 295 65 257 53 38 12 50 167
Wattenberg 34 7 35 8 -1 -1 -2 8
Wattens 436 89 356 65 80 24 104 246
Wildermieming 28 2 29 1 -1 1 - 11
Zirl 369 93 316 98 53 -5 48 224
Kitzbühel 2.480 1.362 2.367 1.090 113 272 385 2.070
Aurach bei Kitzbühel 43 26 57 30 -14 -4 -18 5
Brixen im Thale 92 29 84 29 8 - 8 67
Fieberbrunn 321 96 269 96 52 - 52 147
Going am Wilden Kaiser 91 73 76 47 15 26 41 107
Hochfilzen 59 5 77 5 -18 - -18 12
Hopfgarten im Brixental 186 60 160 44 26 16 42 174
Itter 43 11 48 5 -5 6 1 20
Jochberg 65 38 49 31 16 7 23 31
Kirchberg in Tirol 167 172 157 88 10 84 94 129
Kirchdorf in Tirol 215 78 162 72 53 6 59 135
Kitzbühel 319 226 267 232 52 -6 46 384
Kössen 122 77 100 67 22 10 32 139
Oberndorf in Tirol 86 45 109 24 -23 21 -2 68
Reith bei Kitzbühel 49 55 65 29 -16 26 10 13
St. Jakob in Haus 26 16 41 5 -15 11 -4 11
St. Johann in Tirol 395 205 391 189 4 16 20 451
St. Ulrich am Pillersee 42 26 68 18 -26 8 -18 27
Schwendt 28 14 25 13 3 1 4 10
Waidring 42 47 59 26 -17 21 4 31
Westendorf 89 63 103 40 -14 23 9 109
Kufstein 4.449 1.994 4.698 1.655 -249 339 90 3.545
Alpbach 25 13 58 19 -33 -6 -39 44
Angath 59 3 66 11 -7 -8 -15 8
Angerberg 67 12 71 6 -4 6 2 10
Bad Häring 146 80 150 49 -4 31 27 51
Brandenberg 37 5 56 4 -19 1 -18 29
Breitenbach am Inn 105 16 99 13 6 3 9 32
Brixlegg 158 29 163 22 -5 7 2 83
Ebbs 238 60 207 88 31 -28 3 132
Ellmau 105 86 133 69 -28 17 -11 90
Erl 40 37 55 35 -15 2 -13 36
Kirchbichl 374 64 273 73 101 -9 92 163
Kramsach 222 49 187 49 35 - 35 128
Kufstein 824 737 1.057 590 -233 147 -86 1.123
Kundl 200 43 185 27 15 16 31 115
Langkampfen 201 55 186 37 15 18 33 73
Mariastein 21 2 14 4 7 -2 5 11
Münster 132 19 105 14 27 5 32 56
Niederndorf 78 29 93 25 -15 4 -11 54
Niederndorferberg 20 7 16 7 4 - 4 11
Radfeld 100 40 105 23 -5 17 12 41
Rattenberg 33 19 60 10 -27 9 -18 1
Reith im Alpbachtal 129 62 130 35 -1 27 26 56
Rettenschöss 12 2 19 3 -7 -1 -8 11
Scheffau am Wilden Kaiser 63 27 57 22 6 5 11 23
Schwoich 70 25 85 8 -15 17 2 29
Söll 111 75 132 60 -21 15 -6 100
Thiersee 72 48 92 51 -20 -3 -23 76
Walchsee 70 65 75 42 -5 23 18 36
Wildschönau 111 60 109 53 2 7 9 158
Wörgl 626 225 660 206 -34 19 -15 765
Landeck 1.185 550 1.240 444 -55 106 51 935
Faggen 9 - 17 - -8 - -8 2
Fendels 12 3 9 2 3 1 4 8
Fiss 22 17 48 29 -26 -12 -38 27
Fließ 81 19 87 11 -6 8 2 49
Flirsch 15 24 24 18 -9 6 -3 20
Galtür 13 9 11 6 2 3 5 19
Grins 44 7 31 5 13 2 15 16
Ischgl 27 44 32 45 -5 -1 -6 39
Kappl 35 21 48 23 -13 -2 -15 33
Kaunerberg 14 2 5 1 9 1 10 3
Kaunertal 15 16 12 10 3 6 9 3
Kauns 12 7 17 4 -5 3 -2 2
Ladis 20 11 17 10 3 1 4 23
Landeck 287 92 285 57 2 35 37 217
Nauders 21 27 35 18 -14 9 -5 72
Pettneu am Arlberg 40 29 35 29 5 - 5 21
Pfunds 60 32 50 14 10 18 28 75
Pians 22 12 27 8 -5 4 -1 1
Prutz 59 21 56 32 3 -11 -8 51
Ried im Oberinntal 64 17 54 12 10 5 15 31
St. Anton am Arlberg 33 51 60 47 -27 4 -23 59
Schönwies 41 6 45 6 -4 - -4 7
See 14 8 26 11 -12 -3 -15 29
Serfaus 42 23 43 18 -1 5 4 19
Spiss 3 1 2 3 1 -2 -1 -
Stanz bei Landeck 7 5 11 2 -4 3 -1 6
Strengen 15 2 17 2 -2 - -2 13
Tobadill 5 1 9 - -4 1 -3 3
Tösens 19 5 15 4 4 1 5 6
Zams 134 38 112 17 22 21 43 81
Lienz 1.425 307 1.448 245 -23 62 39 1.129
Abfaltersbach 6 2 13 - -7 2 -5 8
Ainet 25 4 26 1 -1 3 2 5
Amlach 17 2 19 1 -2 1 -1 6
Anras 11 2 25 3 -14 -1 -15 3
Assling 25 3 34 1 -9 2 -7 18
Außervillgraten 10 3 12 2 -2 1 -1 13
Dölsach 76 16 84 5 -8 11 3 20
Gaimberg 15 - 35 4 -20 -4 -24 6
Heinfels 20 11 29 4 -9 7 -2 15
Hopfgarten in Defereggen 8 4 20 1 -12 3 -9 8
Innervillgraten 6 3 17 2 -11 1 -10 6
Iselsberg-Stronach 38 5 20 2 18 3 21 7
Kals am Großglockner 15 9 36 6 -21 3 -18 20
Kartitsch 21 5 11 5 10 - 10 19
Lavant 6 2 11 2 -5 - -5 2
Leisach 31 10 30 2 1 8 9 2
Lienz 525 137 458 130 67 7 74 577
Matrei in Osttirol 86 15 105 14 -19 1 -18 140
Nikolsdorf 23 2 32 - -9 2 -7 5
Nußdorf-Debant 187 14 121 3 66 11 77 69
Oberlienz 43 6 42 4 1 2 3 12
Obertilliach 6 1 19 2 -13 -1 -14 4
Prägraten am Großvenediger 14 4 25 3 -11 1 -10 20
St. Jakob in Defereggen 33 6 25 3 8 3 11 30
St. Johann im Walde 11 6 18 4 -7 2 -5 2
St. Veit in Defereggen 19 3 19 3 - - - 4
Schlaiten 8 1 18 3 -10 -2 -12 7
Sillian 55 20 37 19 18 1 19 50
Strassen 4 2 16 2 -12 - -12 2
Thurn 18 1 7 - 11 1 12 1
Tristach 34 4 41 1 -7 3 -4 7
Untertilliach 1 - 3 - -2 - -2 5
Virgen 28 4 40 13 -12 -9 -21 36
Reutte 1.252 706 1.304 577 -52 129 77 770
Bach 16 9 30 4 -14 5 -9 11
Berwang 12 6 10 21 2 -15 -13 15
Biberwier 12 14 30 18 -18 -4 -22 19
Bichlbach 19 10 18 9 1 1 2 10
Breitenwang 50 20 85 24 -35 -4 -39 18
Ehenbichl 49 17 39 6 10 11 21 46
Ehrwald 76 91 82 71 -6 20 14 99
Elbigenalp 27 2 41 4 -14 -2 -16 10
Elmen 5 5 11 2 -6 3 -3 1
Forchach 13 1 16 - -3 1 -2 -
Grän 35 43 44 33 -9 10 1 8
Gramais 6 2 1 - 5 2 7 -
Häselgehr 21 7 20 2 1 5 6 6
Heiterwang 13 6 15 7 -2 -1 -3 8
Hinterhornbach 1 - 1 - - - - -
Höfen 46 10 36 18 10 -8 2 19
Holzgau 20 5 17 3 3 2 5 13
Jungholz 2 24 1 25 1 -1 - 3
Kaisers 2 - 4 1 -2 -1 -3 2
Lechaschau 91 18 88 20 3 -2 1 14
Lermoos 78 47 78 27 - 20 20 25
Musau 11 6 10 6 1 - 1 -
Namlos 2 - - 1 2 -1 1 -
Nesselwängle 11 19 14 12 -3 7 4 4
Pfafflar 2 - 5 3 -3 -3 -6 -
Pflach 71 24 79 21 -8 3 -5 20
Pinswang 7 3 12 8 -5 -5 -10 5
Reutte 357 197 302 131 55 66 121 308
Schattwald 21 16 16 19 5 -3 2 3
Stanzach 27 3 24 2 3 1 4 18
Steeg 13 5 12 - 1 5 6 5
Tannheim 31 29 40 22 -9 7 -2 34
Vils 24 34 35 30 -11 4 -7 22
Vorderhornbach 8 6 11 6 -3 - -3 1
Wängle 32 4 32 10 - -6 -6 8
Weißenbach am Lech 34 16 40 6 -6 10 4 15
Zöblen 7 7 5 5 2 2 4 -
Schwaz 3.565 1.282 3.725 1.107 -160 175 15 2.181
Achenkirch 79 66 70 44 9 22 31 103
Aschau im Zillertal 44 21 55 14 -11 7 -4 41
Brandberg 4 6 10 - -6 6 - 1
Bruck am Ziller 31 2 42 8 -11 -6 -17 7
Buch in Tirol 134 25 97 19 37 6 43 33
Eben am Achensee 150 111 116 96 34 15 49 120
Finkenberg 49 31 64 28 -15 3 -12 13
Fügen 164 75 186 73 -22 2 -20 92
Fügenberg 61 17 48 9 13 8 21 15
Gallzein 29 1 23 2 6 -1 5 13
Gerlos 22 25 32 14 -10 11 1 54
Gerlosberg 13 1 11 1 2 - 2 -
Hainzenberg 24 6 27 11 -3 -5 -8 -
Hart im Zillertal 53 23 59 3 -6 20 14 22
Hippach 38 8 48 11 -10 -3 -13 20
Jenbach 339 116 358 92 -19 24 5 257
Kaltenbach 45 18 52 12 -7 6 -1 11
Mayrhofen 124 126 153 91 -29 35 6 126
Pill 45 6 62 9 -17 -3 -20 11
Ramsau im Zillertal 70 25 87 31 -17 -6 -23 14
Ried im Zillertal 43 24 51 15 -8 9 1 25
Rohrberg 15 1 26 4 -11 -3 -14 -
Schlitters 82 12 68 24 14 -12 2 20
Schwaz 787 210 676 167 111 43 154 787
Schwendau 53 13 62 25 -9 -12 -21 19
Stans 117 16 113 21 4 -5 -1 26
Steinberg am Rofan 7 11 11 6 -4 5 1 3
Strass im Zillertal 28 2 45 3 -17 -1 -18 1
Stumm 53 19 78 14 -25 5 -20 39
Stummerberg 17 3 16 1 1 2 3 15
Terfens 76 34 82 20 -6 14 8 29
Tux 34 59 48 61 -14 -2 -16 52
Uderns 55 19 77 28 -22 -9 -31 23
Vomp 320 54 395 67 -75 -13 -88 85
Weer 93 39 107 32 -14 7 -7 13
Weerberg 59 9 78 13 -19 -4 -23 34
Wiesing 97 17 101 21 -4 -4 -8 21
Zell am Ziller 94 29 64 11 30 18 48 34
Zellberg 17 2 27 6 -10 -4 -14 2

12 Veröffentlichungen der Tiroler Landesstatistik

Die meisten der nachfolgend aufgelisteten Publikationen der Tiroler Landesstatistik können im Online-Archiv der Tiroler Landesstatistik https://tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/publikationen/ gefunden werden. Ältere Publikationen können auf Nachfrage in der Fachbereichsbibliothek eingesehen werden.

Gesamtüberblick für Tirol

  • Tirol in Zahlen 2026, Innsbruck September 2026, jährlich seit 1985 (bis 2019: “Tirol Daten 20…”)
  • Zahlen zur Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino - Ausgabe 2015, Innsbruck 2015
  • Tirol in der EU 1995 - 2010, Innsbruck 2010
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2019, Innsbruck Oktober 2019, 452 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2014, Innsbruck Oktober 2014, 420 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2009, Innsbruck Oktober 2009, 402 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2006, Innsbruck 2006, 381 S.

Wohnbevölkerung

  • Demografische Daten Tirol 2024, Innsbruck November 2025, jährlich seit 1990 (früher: „Die Bevölkerung in den Gemeinden Tirols 19..“)
  • Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Registerzählung 2011, Innsbruck 2014, 143 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Volkszählung 2001, Innsbruck September 2004, 165 S.
  • Strukturdaten der Tiroler Bevölkerung, Ergebnisse der Volkszählung 1991 - Teil II, Innsbruck Dezember 1994, 73 S.
  • Die Wohnbevölkerung in Tirol, Ergebnisse der Volkszählung 1991, Innsbruck April 1993, 56 S.
  • Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck Oktober 1987, 73 S.
  • Bevölkerungsentwicklung 1981/82, Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung und der Personenstandserhebung 1982, Innsbruck Juli 1983, 15 S.
  • Volkszählung 1981, Endgültige Ergebnisse für Tirol, Innsbruck April 1983, 39 S.

Tourismus

  • Der Tourismus im Winter 2025/2026, Innsbruck August 2026, jährlich seit 1982/83
  • Der Tourismus im Sommer 2025, Innsbruck Mai 2026, jährlich seit 1983
  • Fremdenverkehrserhebung 2017 zur Aktualisierung des Emissionskatasters nach § 9 IG-L, Innsbruck 2017, 17 S.
  • Die Bedeutung des Tourismus für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Typisierung der Tiroler Fremdenverkehrsgemeinden - Ergebnisse einer statistischen Analyse, Innsbruck Jänner 1987, 101 S.

Kinderbetreuungseinrichtungen

  • Statistik der Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2025/2026, Innsbruck April 2026, jährlich seit 1982/83 (vor 2004/05: “Kindergärten in Tirol, Statistische Analyse des Arbeitsjahres 19..”)
  • Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2003/2004 – Angebot und zukünftiger Bedarf, Innsbruck, Juni 2004, 104 S.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2023 auf Ebene der Rechtlichen Einheiten (Unternehmen), Innsbruck September 2026, jährlich seit 2022
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2023 auf Ebene der Arbeitsstätten, Innsbruck Juli 2026, jährlich seit 2022
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2021, Innsbruck Juli 2024, jährlich 2007 bis 2021
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2021, Innsbruck Juli 2024, jährlich 2007 bis 2021
  • Die Tiroler Wirtschaft im zweiten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2009, Innsbruck 2011, 22 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2008, Innsbruck 2010, 22 S.
  • Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den Tiroler Arbeitsmarkt, Innsbruck 2010, 7 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung der Jahre 2002 bis 2006, Innsbruck 2009, 25 S.
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil A: Analysen und Maßnahmen. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil B: Statistische Auswertung einer schriftlichen Befragung. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991

Soziales, Armut und Lohnstruktur

  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2022 - Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, Innsbruck September 2025, 68 S.
  • Einkommen, Armut und soziale Eingliederung in Tirol - Ergebnisse aus EU-SILC 2023 bis EU-SILC 2025, Innsbruck August 2026, jährlich seit 2005
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol, Innsbruck August 2018, 30 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2014, Innsbruck 2017, 76 S.
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol - Gender Pay Gap, Innsbruck Dezember 2009, 13 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2010, Innsbruck 2013, 56 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2006, Innsbruck November 2009, 29 S.
  • Die Auswirkungen der Fußball-EM auf die Lebensmittelpreise, Innsbruck Februar 2009, 4 S.
  • Familie in Tirol - Eine Situationsanalyse mittels Daten der amtlichen Statistik, Innsbruck Februar 1987, 56 S.
  • Jugend und Erwerbstätigkeit - Zur quantitativen Arbeitsmarktnachfrage der Tiroler Jugendlichen 1971 bis 1986, Innsbruck Mai 1986, 37 S.
  • Jugendliche in Tirol - Eine statistische Analyse der 15- bis 19-Jährigen, Innsbruck Februar 1985, 46 S.

Einrichtungen zur Grundversorgung

  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2023, Innsbruck November 2023, 39 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2020, Innsbruck November 2020, 35 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2017, Innsbruck September 2017, 34 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2014, Innsbruck September 2014, 33 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2011, Innsbruck Dezember 2011, 30 S.
  • Die Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2008, Innsbruck Dezember 2008, 22 S.

Wohnen

  • Tiroler Wohnbaustatistik 2003, Innsbruck April 2004, jährlich von 1985 bis 2003
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol – Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung 2001, Innsbruck Februar 2004, 94 S.
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol - Ergebnisse der Häuser- und Wohnungszählung 1991, Innsbruck September 1992, 60 S.

Sonstige Publikationen

  • Die Auswirkungen der Zeitumstellung auf das Verkehrsunfallgeschehen, Innsbruck 2018, 3 S.
  • Erhebungen und Studien des Landes Tirol 1986 bis 2013 - Ein Dokumentations- und Abfragesystem
  • Amtsstunden für den Parteienverkehr, Repräsentativerhebung bei den Parteien der Dienststellen des Landes Tirol, Innsbruck Juni 1984, 37 S.

13 Fußnoten


  1. Wie in Abschnitt 2.2.2 beschrieben, werden Personen, die im Datenmerkmal Geschlecht die Einträge divers, inter, offen, kein Eintrag oder unbekannt haben, aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den von Statistik Austria übermittelten Daten ausgewiesen. Stattdessen wird das Geschlechtsmerkmal der betroffenen Personen mittels eines Imputationsverfahrens durch eine binäre Geschlechtsausprägung ersetzt.↩︎

  2. Im nachfolgenden Text werden mit dem Begriff Europäische Union immer die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit Stand 1. Jänner 2026 bezeichnet und somit das Vereinigte Königreich nicht miteingeschlossen.↩︎

  3. Statistik Austria: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Bundesländern (Jahresdurchschnitt 2025), online unter: https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/migration-und-einbuergerung/migrationshintergrund↩︎

  4. Derzeit kann nur überprüft werden, ob beide Elternteile in einer eigetragenen Partnerschaft leben. Es fehlt jedoch die Information, ob sich beide Elternteile in derselben eigetragenen Partnerschaft befinden. Vergleiche mit den Geburtenzahlen verheirateter Eltern legen jedoch nahe, dass nur geringe Abweichungen zu erwarten sind.↩︎

  5. Der Median ist ein statistisches Maß, mit dem der zentrale Wert einer Verteilung berechnet wird. Es sind exakt 50 % aller Datenwerte niedriger und 50 % der Werte höher als der Medianwert der betreffenden Datenreihe.↩︎

  6. Es gilt zu beachten, dass Statistik Austria die Erhebung der Sterbefälle im Jahr 2009 geändert hat und ab 2009 erstmals auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden. Dies führte zu einer generellen Anhebung der Sterbezahlen und zu einer Senkung der Lebenserwartung ab 2009.↩︎