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Tirol - Zahlen, Daten, Fakten 2024
Vorwort

Foto vom Tiroler-Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
  • © Land Tirol/Die Fotografen

Liebe Leserinnen und Leser!

Wie jedes Jahr bietet die Publikation Demografische Daten Tirol 2024 auch in diesem Jahr wieder einen umfassenden Einblick in die Bevölkerungsentwicklung unseres Landes. Sie zeigt in Zahlen, was Tirol bewegt – wie sich Gesellschaft, Lebensbedingungen und Wanderungsströme verändern und welche Entwicklungen unsere Zukunft prägen werden.

Statistische Daten sind weit mehr als trockene Fakten. Sie bilden die Grundlage für verantwortungsvolle Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Sie zeigen, wo die Bevölkerung wächst oder schrumpft, wie sich Altersstrukturen verändern und welche Entwicklungen neue Anforderungen an Infrastruktur, Dienstleistungen oder die regionale Entwicklung stellen. Sie helfen uns, Trends frühzeitig zu erkennen und Tirol mit Weitblick zu gestalten.

Ein paar kurze Einblicke: Mit 1. Jänner 2025 lebten 777.660 Personen in Tirol – ein Plus von 1.690 Personen gegenüber dem Vorjahr. Im Bundesländervergleich liegt Tirol damit in Sachen Bevölkerungswachstum auf dem sechsten Platz. Bei den Geburten belegen wir Platz vier. 6.709 Geburten wurden in Tirol im Jahr 2024 verzeichnet. Die beliebtesten Babynamen waren dabei im Jahr 2024 Jakob und Anna, gefolgt von den beliebtesten Namen der Vorjahre – Elias und Sophia.

Besonders erfreulich ist erneut die Entwicklung der Lebenserwartung: Mit 85,5 Jahren für Frauen und 81,1 Jahren für Männer erreichte Tirol 2024 den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen – und liegt österreichweit an der Spitze.

Diese und viele weitere Kennzahlen machen sichtbar, wie sich Tirol verändert – in seiner Bevölkerungsstruktur, in seinen Lebensformen und in seiner sozialen Dynamik. Jede Statistik erzählt ein Stück Tiroler Geschichte: vom älter werdenden Land, das dennoch wächst; von Regionen, die sich wandeln; und von Menschen, die Tirol durch ihr Leben und ihr Engagement gestalten.

Mein Dank gilt dem engagierten Team der Landesstatistik Tirol, das mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Genauigkeit auch heuer wieder diese wertvolle Publikation erstellt hat. Ihre Arbeit macht sichtbar, was sich hinter den Zahlen verbirgt, und schafft eine fundierte Basis für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Tirols.

Ich wünsche Ihnen eine spannende und erkenntnisreiche Lektüre!

Ihr LHStv Josef Geisler

1 Überblickstabelle

Tabelle 1: Demografische Daten Tirols von 2002 bis 2025 (ausgewählte Jahre)
Merkmal Jahr
2002 2010 2020 2023 2024 2025
Wohnbevölkerung (Stand 1.1.) 675.701 704.662 757.634 771.304 775.970 777.660
Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit 65.527 74.782 123.887 139.723 145.111 147.825
Anteil Wohnbevölkerung mit ausl. Staatsangehörigkeit in % 9,7 10,6 16,4 18,1 18,7 19,0
Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten 27.573 41.635 78.186 87.796 91.456 93.055
Anteil Wohnbevölkerung mit Staatsangehörigkeit zu anderen EU-Staaten in % 4,1 5,9 10,3 11,4 11,8 12,0
Absolute Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr +4.209 +2.160 +2.929 +7.202 +4.666 +1.690
Relative Änderung der Wohnbevölkerung zum Vorjahr in % +0,6 +0,3 +0,4 +0,9 +0,6 +0,2
Anteil der Wohnbevölkerung unter 15 Jahre in % 18,2 15,6 14,5 14,5 14,4 14,3
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren in % 68,4 68,3 67,2 66,5 66,2 65,8
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 65 Jahre und älter in % 13,5 16,1 18,2 19,0 19,3 19,8
Anteil der Wohnbevölkerung im Alter von 85 Jahre und älter in % 1,5 1,9 2,4 2,4 2,5 2,7
Lebendgeborene 6.973 6.819 7.518 6.766 6.709 ·
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner:innen 10,32 9,68 9,92 8,77 8,65 ·
Anteil der unehelichen Lebendgeborenen in % 36,4 43,8 45,6 44,1 43,0 ·
Lebendgeborene mit ausl. Staatsangehörigkeit 861 818 1.255 1.159 1.257 ·
Gestorbene 5.000 5.449 6.788 6.647 6.601 ·
Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen 7,40 7,73 8,96 8,62 8,51 ·
Säuglingssterbefälle 27 17 24 13 12
säuglingssterbefälle je 1.000 Lebendgeborene 3,87 2,49 3,19 1,92 1,79 ·
Geburtenbilanz 1.973 1.370 730 119 108 ·
Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,92 1,94 0,96 0,15 0,14 ·
Geburtenbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit 1.255 851 -139 -543 -675 ·
Geburtenbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 718 519 869 662 783 ·
Errechnete Wanderungsbilanz 1.783 1.485 1.741 4.547 1.582 ·
Errechnete Wanderungsbilanz je 1.000 Einwohner:innen 2,64 2,11 2,30 5,90 2,04 ·
Errechnete Wanderungsbilanz mit österr. Staatsangehörigkeit -1.507 -994 -1.340 -1.092 -1.360 ·
Errechnete Wanderungsbilanz mit ausl. Staatsangehörigkeit 3.290 2.479 3.081 5.639 2.942 ·
Tatsächlicher Wanderungssaldo 1.715 1.397 1.793 4.568 1.653 ·
Binnenwanderungssaldo -129 -475 -1.630 -332 -954 ·
Außenwanderungssaldo 1.844 1.872 3.423 4.900 2.607 ·
Lebenserwartung in Jahren
Lebenserwartung von Männern 77,1 79,0 80,1 80,9 81,1 ·
Lebenserwartung von Frauen 82,9 84,0 84,5 85,3 85,5 ·
Lebensgemeinschaften
Eheschließungen 2.815 2.977 3.600 4.174 4.028 ·
Partnerschaftseintragungen - 45 95 133 129 ·
Ehescheidungen 1.285 1.227 1.023 1.109 1.099 ·
Partnerschaftsauflösungen · - 4 12 13 ·
Einbürgerungen 2.689 574 623 913 1.011 ·
Zweitwohnsitzfälle (Stand 1.1.) 76.049 100.880 125.399 143.452 145.180 148.355
von ausl. Staatsangehörigen in % 38,2 45,4 53,9 53,8 54,7 54,8
Zweitwohnsitzquote in % 11,3 14,3 16,6 18,6 18,7 19,1
  • In dieser Publikation bezeichnet der Bevölkerungsstand eines Jahres immer den Bevölkerungsstand zum Stichtag 1. Jänner. Für das Jahr 2025 stehen nur die Informationen zum Bevölkerungsstand (Stand 1. Jänner) und zu den Zweitwohnsitzfällen zur Verfügung.
  • Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 auch im Ausland Geborene von Müttern mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Verstorbenen sind ab 2009 auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Eheschließungen sind ab 2015 auch im Ausland geschlossene Ehen, bei denen nur die Frau in Österreich gemeldet ist, enthalten.
  • Als EU-Staaten werden alle Staaten bezeichnet, die am 1. Jänner 2025 Mitglied in der Europäischen Union waren.

2 Einleitung

Die Publikation über die demografische Entwicklung in Tirol im Jahr 2024 befasst sich mit der Bevölkerungsstruktur in Tirol mit Stand 1. Jänner 2025 sowie deren Veränderung über die letzten Jahrzehnte. Neben der Gliederung des Bevölkerungsstandes nach unterschiedlichen Merkmalen werden auch Komponenten betrachtet, die zu Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur beitragen können, wie die Geburtenbilanz, die Zahl der Wanderungen oder Einbürgerungen im Jahr 2024.

Die Jahre ab 2020 waren von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Zum einen hat das Vereinigte Königreich mit 31. Jänner 2020 die Europäische Union verlassen, was viele in Österreich lebende Brit:innen und in Großbritannien lebende Österreicher:innen vor administrativen Herausforderungen stellte, zum anderen hat die Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19 im Februar 2020 zu einer weltweiten Pandemie geführt. Diese hat einerseits zu einem Anstieg der Sterbezahlen und damit einhergehend zu einer Reduktion der Lebenserwartung in ganz Europa geführt und andererseits hatten die Maßnahmen, die viele Staaten zur Pandemie-Bekämpfung ergriffen haben, weitreichende Auswirkungen auf viele Lebensbereiche weltweit. Mit zunehmender Immunisierung der Bevölkerung hat sich die pandemische Lage im Laufe des Jahres 2022 allmählich entspannt. Jedoch startete die russische Armee mit 24. Februar 2022 einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine, was zu einem bis heute andauernden Krieg in der Ukraine führte, der neben erheblichen humanitären Folgen auch weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung Europas hatte. Einerseits suchen im Jahr 2025 noch immer rund fünf Millionen Ukrainer:innen Schutz in anderen europäischen Staaten und andererseits haben sich die Handelsbeziehungen mit Russland sehr verschlechtert, was eine Verknappung wichtiger Energieträger wie Erdöl und Erdgas und in der Folge einen deutlichen Anstieg der Lebenshaltungskosten verursachte.

Die Publikation soll einerseits den Ist-Zustand bei den zentralen demografischen Komponenten wie Geburten, Sterbefällen und Wanderungsbewegungen möglichst präzise darstellen und mit anderen österreichischen Bundesländern vergleichbar machen und andererseits aktuelle demografische Entwicklungen aufzeigen und in einen zeitlichen Bezug setzen.

2.1 Datenquellen

Die in dieser Publikation dargestellten Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen:

  • Die Bevölkerungsstände werden - in Übereinstimmung mit der Definition von Statistik Austria - zum Stichtag 1. Jänner des jeweiligen Jahres betrachtet. Somit wird in dieser Publikation der Bevölkerungsstand vom 1. Jänner 2025 verwendet, um die demografischen Entwicklungen im Jahr 2024 zu beschreiben. Die Daten zur Entwicklung des Bevölkerungsstandes ab 1. Jänner 2002 stammen aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank (POPREG), die von Statistik Austria geführt wird. Diese Datenbank basiert wiederum auf den Daten des Zentralen Melderegisters (ZMR) des Bundesministeriums für Inneres. Vor 2002 beruhen die Zahlen zu den Bevölkerungsständen auf den von Statistik Austria publizierten Ergebnissen der Bevölkerungsfortschreibung, die jeweils ausgehend vom Stand der letzten Volkszählung geschätzt wurden.
  • Die Daten zur zukünftigen Entwicklung des Bevölkerungsstandes stammen aus der regionalen Bevölkerungsprognose 2024 der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK). Hierbei wurden nur Ergebnisse aus der von ÖROK berechneten Hauptvariante verwendet, die für die Zukunft mittlere Werte für Fertilität, für die Lebenserwartung und für die Zuwanderung als Prognose-Annahmen unterstellt.
  • Die dargestellten Daten zu den Geburten, Sterbefällen, Eheschließungen sowie Partnerschaftseintragungen (in Österreich seit 2010 möglich) stammen aus der Statistik der Standesfälle von Statistik Austria. Diese wird aus den Daten des Zentralen Personenstandsregisters des Bundesministeriums für Inneres erzeugt. Für die Gemeinde Jungholz wurden die Auslands-Geburten bisher nicht vollständig erfasst. Beispielsweise wurden in den Jahren 2019 und 2024 von Statistik Austria - anders als vom Gemeindeamt Jungholz - keine Geburten für die Gemeinde Jungholz gemeldet. In der Publikation Demographische Daten Tirol 2020 und früheren Publikationen wurden stets die Geburtenzahlen von Jungholz nachträglich eingearbeitet. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit den von Statistik Austria veröffentlichten Daten zu ermöglichen, wird darauf in den neueren Publikationen verzichtet. Dies bedeutet, dass die in den neueren Publikationen dargestellten Geburtenzahlen früherer Jahre von den in älteren Publikationen veröffentlichten Werten abweichen können.
  • Die Daten zu den Ehescheidungen sowie Auflösungen eingetragener Partnerschaften stammen aus der Statistik der Ehescheidungen von Statistik Austria, basierend auf den Meldungen der Bezirksgerichte.
  • Bei den Daten zu den Sterbefällen gilt es zu beachten, dass ab 2009 auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden (+89 Sterbefälle im Jahr 2009 für Tirol) und dies zu einer Anhebung der Sterbezahlen im Vergleich zu den Zahlen vor 2009 führt.
  • Die Daten zur Wanderungsstatistik stammen ebenfalls aus der bevölkerungsstatistischen Datenbank POPREG. Basierend auf einer Empfehlung der UNO aus dem Jahr 1998 werden Migrationsbewegungen nur erfasst, wenn damit ein Aufenthalt von mehr als drei Monaten in Österreich verbunden ist.

2.2 Erläuterungen zu den Auswertungen und verwendeten Begriffen

2.2.1 Unterscheidung Wohnsitz und Hauptwohnsitz

Das mit 1. Jänner 1995 in Kraft getretene Hauptwohnsitzgesetz (BGBl Nr. 505/1994) enthält in § 1 Begriffsbestimmungen folgende Definition:

Der Hauptwohnsitz eines Menschen ist an jener Unterkunft begründet, an der er sich in der erweislichen oder aus den Umständen hervorgehenden Absicht niedergelassen hat, diese zum Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen zu machen; trifft diese sachliche Voraussetzung bei einer Gesamtbetrachtung der beruflichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensbeziehungen eines Menschen auf mehrere Wohnsitze zu, so hat er jenen als Hauptwohnsitz zu bezeichnen, zu dem er das überwiegende Naheverhältnis hat.

Mit Hilfe dieser Richtlinien ist sichergestellt, dass jede Person nur einen Hauptwohnsitz in Österreich begründen kann. Wie bereits in den vorangegangenen Publikationen erläutert, müssen nach den Bestimmungen des Meldegesetzes in Tirol beschäftigte ausländische Staatsbürger:innen einen Hauptwohnsitz anmelden, sobald eine Bewilligung nach dem Aufenthaltsgesetz vorliegt, insbesondere, wenn auch ihre Familien in Tirol wohnen.

2.2.2 Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität

Wie der österreichische Verfassungsgerichtshof im Juni 2018 klarstellte, muss es in Österreich lebenden Personen mit nichtbinärer Geschlechtsidentität möglich sein, diese entsprechend im Merkmal Geschlecht des Zentralen Personenstandsregisters (kurz ZPR) eintragen lassen zu können. Seit 2019 gibt es daher neben den bisher verfügbaren, binären Geschlechtsausprägungen männlich, weiblich und unbekannt auch die nichtbinäre Geschlechtsausprägung divers. 2020 sind noch die Ausprägungen inter, offen und kein Eintrag hinzugekommen. Insgesamt gibt es seit 2020 die folgenden möglichen Ausprägungen für das im ZPR geführte Merkmal Geschlecht:

  • männlich
  • weiblich
  • divers
  • inter
  • offen
  • kein Eintrag
  • unbekannt

Laut Statistik Austria hatten von den am 1. Jänner 2025 in Österreich gemeldeten Menschen 59 die Ausprägung divers im Merkmal Geschlecht in ihrem ZPR-Datensatz hinterlegt. Sechs Personen hatten die Ausprägung inter, neun die Ausprägung offen, 146 die Ausprägung kein Eintrag. Bei keiner Person war das Geschlechtsmerkmal als unbekannt ausgewiesen.

Statistik Austria verarbeitet die Registerdaten und stellt die aufbereiteten Datensätze den Statistikämtern der Bundesländer zur Verfügung. In diesen Daten werden die Ausprägungen divers, inter, offen, kein Eintrag und unbekannt von Statistik Austria nicht ausgewiesen, da die betreffenden Personengruppen zu klein sind und dies somit aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig wäre. Stattdessen werden die betroffenen Ausprägungen mittels eines Imputationsverfahrens durch binäre Geschlechtsausprägungen ersetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Personenzahl erhalten bleibt und ein ausreichender Datenschutz gewährleistet ist.

2.2.3 Unterscheidung nach Staatsangehörigkeit

Im Folgenden werden mit der Bezeichnung Österreicher:innen jene Personen bezeichnet, die zum jeweiligen Stichtag in Tirol ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Im Gegensatz dazu werden mit den Bezeichnungen Nicht-Österreicher:innen bzw. Ausländer:innen jene Personen bezeichnet, die zwar zum jeweiligen Stichtag ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet haben, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.

Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Diese hat seit 1. Jänner 2020 folgende 27 Mitgliedsstaaten:

  • Belgien
  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Irland
  • Italien
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Schweden
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechien
  • Ungarn
  • Zypern
  • NA

Im Nachfolgenden wird stets die aktuelle EU-Mitgliederliste zur Gliederung verwendet. Dies gilt auch für die Darstellung von Daten früherer Jahre, in denen das Vereinigte Königreich noch Teil der EU war oder andere Staaten noch nicht die EU-Mitgliedschaft hatten.

Des Weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass Slowenien (Mitglied seit 2004) und Kroatien (Mitglied seit 2013) Mitgliedsländer der Europäischen Union sind, sie in dieser Publikation aber auch häufig zusätzlich als Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien gelistet werden.

Außerdem wird in dieser Publikation der Kosovo als souveräner Staat angeführt, da er von der Österreichischen Bundesregierung und von insgesamt 117 der insgesamt 193 UNO-Mitgliedsstaaten anerkannt wird. Des Weiteren wird die Türkei bei kontinentalen Gliederungen stets dem Kontinent Europa zugeordnet.

2.2.4 Unterscheidung von errechnetem und tatsächlichem Wanderungssaldo

Sowohl der in Abschnitt 3 angegebene errechnete Wanderungssaldo (wird auch errechnete Wanderungsbilanz genannt) als auch der in Abschnitt 8 angegebene tatsächliche Wanderungssaldo (wird auch tatsächliche Wanderungsbilanz genannt) stellen Maßzahlen zur Beurteilung der Bevölkerungszu- und abwanderung dar:

  • Der errechnete Wanderungssaldo gibt die wanderungsbedingte Veränderung des Bevölkerungsstandes zwischen dem 1. Jänner des betreffenden Jahres und 1. Jänner des Folgejahres an. Der Wert ergibt sich, in dem von der jährlichen Bevölkerungsbilanz die Geburtenbilanz (Differenz der Lebendgeborenen und Gestorbenen) abgezogen wird. Für eine Unterscheidung zwischen errechneter Wanderungsbilanz für österreichische und für ausländische Staatsangehörige müssen zusätzlich die Einbürgerungen in dem betreffenden Kalenderjahr berücksichtigt werden.
  • Der tatsächliche Wanderungssaldo wird aus den Daten der Wanderungsstatistik berechnet und bezeichnet die Differenz aller Zuzüge nach Tirol und aller Wegzüge von Tirol innerhalb eines Kalenderjahres.

2.3 Erklärung von Box-Plots

In den Abbildungen 22, 24 und 25 werden sogenannte Box-Plots (ohne zusätzliche Unterscheidung von Ausreißern) verwendet, um Verteilungen darzustellen. Mithilfe von Box-Plots können die mittlere Lage und Streuung einer Verteilung (Gruppe von mehreren Messdaten) übersichtlich dargestellt und mit anderen Verteilungen verglichen werden. Hierfür werden die Messwerte zunächst der Größe nach geordnet und anschließend folgende Werte ermittelt:

  • Minimum: Bezeichnet den kleinsten Datenwert.
  • erstes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 25 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Median: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen die Hälfte der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • drittes Quartil: Bezeichnet den Datenpunkt, für welchen 75 % der Messwerte gleich oder kleiner sind.
  • Maximum: Bezeichnet den größten Datenwert.

In Abbildung 1 wird ein Box-Plot anhand eines fiktiven Messdatensatzes mit Daten zum Alter von 100 Personen erläutert. In der linken Abbildung wird die Verteilung als Histogramm dargestellt und in der rechten als Box-Plot, wobei die einzelnen Elemente des Box-Plots mit Hilfstexten versehen wurden. Wie man in Abbildung 1 erkennen kann, besteht der Box-Plot im Wesentlichen aus vier Elementen:

  • einer Box (schwarzer Rahmen), welche vertikal vom ersten bis zum dritten Quartil der Verteilung aufgespannt wird. Im Beispiel liegt das erste Quartil bei 49 und das dritte Quartil bei 63 Jahren. Die Breite der Box hat keine spezielle Bedeutung, die Höhe hingegen schon. Die Position der Box zeigt an, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen (in unserem Beispiel: 50 Personen) zwischen 49 und 63 Jahre alt sind.
  • dem Median-Wert, welcher als dicke, horizontale Linie innerhalb der Box dargestellt wird. Im Beispiel liegt der Median-Wert der Altersverteilung bei 58 Jahren. Dies bedeutet, dass genau die Hälfte aller erfassten Personen (in unserem Beispiel: 50 Personen) jünger bzw. älter als 58 Jahre sind.
  • dem Minimum, welches durch eine vertikal von der Box nach unten verlaufenden Linie angedeutet wird. Das untere Ende der Linie entspricht dem Minimum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Minimum bei 15 Jahren.
  • dem Maximum, welches durch eine vertikal von der Box nach oben verlaufenden Linie angedeutet wird. Das obere Ende der Linie entspricht dem Maximum der Verteilung. In diesem Beispiel liegt das Maximum bei 74 Jahren.

Abbildung 1: Lesebeispiel für einen Box-Plot

Lesebeispiel für einen Box-Plot

3 Entwicklung der Wohnbevölkerung

3.1 Langfristige Entwicklung der Tiroler Bevölkerungszahlen

Am 1. Jänner 2025 hatten 777.660 Personen ihren Hauptwohnsitz in Tirol gemeldet. Wie man in Abbildung 2 erkennen kann, waren es 1961 noch 461.151 Personen. Seitdem ist die Bevölkerungszahl nahezu linear gewachsen. Im Jahr 2024 wurde in Tirol ein Bevölkerungswachstum von 1.690 Personen verzeichnet. Österreichs Bevölkerung ist im Jahr 2024 von 9.158.750 auf 9.197.213 Personen gewachsen (+38.463 Personen bzw. +0,4 %). Im Bundesländervergleich liegt Tirol beim relativen Bevölkerungswachstum mit +0,2 % an sechster Stelle. Die höchsten Werte beim relativen Bevölkerungswachstum wurden 2024 in Wien (+1,1 %) und Vorarlberg (+0,4 %), die niedrigsten Werte im Burgenland (-0,1 %) und Kärnten (+0,1 %) verzeichnet.

In Tirol kann das Bevölkerungswachstum vom Jahr 2024 nahezu vollständig auf den errechneten Wanderungssaldo (1.582 Personen bzw. 0,2 %) zurückgeführt werden. Dieser lag 2024 wieder im langfristigen Durchschnitt, nachdem er in den Jahren 2022 (6.733 Personen) und 2023 (4.547 Personen) kurzfristig gestiegen war. Im Gegensatz dazu hat der Geburtensaldo in Tirol im Jahr 2024 mit 108 Personen das dritte Jahr in Folge ein Rekordtief in der mit 1961 beginnenden Datenreihe erreicht. Auf Österreichebene zeigt sich ein ähnliches Bild. Beim Wanderungssaldo wurde im Jahr 2024 mit 49.711 Personen (0,5 %) ebenfalls ein hoher Wert verzeichnet, während der Geburtensaldo mit -11.248 Personen (-0,1 %) den niedrigsten Wert der gesamten Datenreihe darstellt.

Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1982
Jahr Bevölkerungsstand am 1. Jänner Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
1982 589.574 3.816 0,6 3.517 0,6 299 0,1
1984 596.537 2.833 0,5 2.860 0,5 -27 -0,0
1986 601.979 3.589 0,6 2.871 0,5 718 0,1
1988 608.263 4.120 0,7 2.954 0,5 1.166 0,2
1990 618.459 5.655 0,9 2.978 0,5 2.677 0,4
1992 632.471 7.485 1,2 3.572 0,6 3.913 0,6
1994 645.858 4.017 0,6 3.432 0,5 585 0,1
1996 653.369 4.325 0,7 3.126 0,5 1.199 0,2
1998 660.864 3.203 0,5 2.588 0,4 615 0,1
2000 667.459 4.033 0,6 2.083 0,3 1.950 0,3
2002 675.701 3.756 0,6 1.973 0,3 1.783 0,3
2004 683.639 5.315 0,8 1.987 0,3 3.328 0,5
2006 694.253 3.000 0,4 1.912 0,3 1.088 0,2
2008 699.588 2.914 0,4 1.512 0,2 1.402 0,2
2010 704.662 2.855 0,4 1.370 0,2 1.485 0,2
2012 711.581 4.307 0,6 1.311 0,2 2.996 0,4
2014 722.038 6.788 0,9 1.442 0,2 5.346 0,7
2016 739.139 7.014 0,9 1.749 0,2 5.265 0,7
2018 751.140 3.565 0,5 1.560 0,2 2.005 0,3
2020 757.634 2.471 0,3 730 0,1 1.741 0,2
2021 760.105 3.997 0,5 1.308 0,2 2.689 0,4
2022 764.102 7.202 0,9 469 0,1 6.733 0,9
2023 771.304 4.666 0,6 119 0,0 4.547 0,6
2024 775.970 1.690 0,2 108 0,0 1.582 0,2
2025 777.660 · · · · · ·

Abbildung 2: Bevölkerungsentwicklung in Tirol seit 1961 nach Komponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.2 Bevölkerungsentwicklung in den Tiroler Gemeinden

Die Auswertung der Bevölkerungsentwicklung auf Gemeindeebene ergibt in sechs Gemeinden (2,2 %) keine Veränderung der Bevölkerungszahlen gegenüber dem Vorjahr. In 155 Gemeinden (56,0 %) wurde eine Zunahme und in 116 Gemeinden (41,9 %) eine Bevölkerungsabnahme registriert. Wie schon in den Jahren zuvor sind die größten relativen Bevölkerungsveränderungen meist in kleineren Gemeinden mit unter 2.000 Einwohner:innen zu verzeichnen. Lokale Ereignisse wie beispielsweise die Besiedelung neuer Wohnobjekte durch auswärtige Familien können hier zu großen relativen Bevölkerungszuwächsen führen.

Tabelle 3: Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden
Änderung zwischen 1.1.2024 und 1.1.2025 Anzahl Gemeinden
absolut in %
Gemeinden mit Zunahmen 155 56,0
Zunahme um 2 % und mehr 17 6,1
Zunahme um 1 bis unter 2 % 41 14,8
Zunahme um mehr als 0 bis unter 1 % 97 35,0
Gleichstand 6 2,2
Gemeinden mit Abnahmen 116 41,9
Abnahme um mehr als 0 bis unter 1 % 72 26,0
Abnahme um 1 bis unter 2 % 25 9,0
Abnahme um 2 % und mehr 19 6,9
Gemeinden insgesamt 277 100,0
Tabelle 4: Die zehn Gemeinden mit der größten relativen Bevölkerungsveränderung gegenüber 2024
Gemeindename Bevölkerungsstand am 1. Jänner 2025 Veränderung
absolut in %
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größtem Zuwachs
Grän 639 27 4,4
Uderns 2.025 78 4,0
Gschnitz 466 17 3,8
Mariastein 463 16 3,6
Fendels 291 10 3,6
Unterperfuss 246 7 2,9
Bichlbach 794 22 2,8
Bach 658 18 2,8
Rohrberg 588 16 2,8
Heinfels 1.026 26 2,6
Die 10 Tiroler Gemeinden mit größter Abnahme
Namlos 54 -4 -6,9
Flirsch 1.009 -54 -5,1
St. Sigmund im Sellrain 177 -9 -4,8
Gramais 43 -2 -4,4
Pfafflar 93 -4 -4,1
Jungholz 299 -12 -3,9
Lavant 347 -10 -2,8
Schwendau 1.788 -51 -2,8
Nesselwängle 465 -13 -2,7
Elbigenalp 882 -23 -2,5
Tabelle 5: Tiroler Städte gereiht nach relativer Veränderung des Bevölkerungsstandes gegenüber 2024
Stadt Bevölkerungsstand am 1. Jänner 2025 Veränderung
absolut in %
Landeck 7.711 95 1,2
Telfs 16.439 195 1,2
Imst 11.183 75 0,7
Schwaz 14.480 86 0,6
Lienz 12.107 68 0,6
Innsbruck 132.499 311 0,2
Kufstein 20.212 43 0,2
Kitzbühel 8.281 2 0,0
Hall in Tirol 14.698 -57 -0,4
Wörgl 14.412 -75 -0,5

Abbildung 3: Entwicklung der Wohnbevölkerung 2024 in den Tiroler Gemeinden

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

3.3 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken im Jahr 2024

Mit Ausnahme von Landeck wurden 2024 in allen Tiroler Bezirken Bevölkerungszuwächse verzeichnet. Das größte Bevölkerungswachstum konnte im Bezirk Lienz (+0,3 %) beobachtet werden. Dort kompensierte die hohe errechnete Wanderungsbilanzrate (4,2 ‰) die negative Geburtenbilanzrate (-0,7 ‰). Im Bezirk Landeck führten 2024 die niedrige Geburtenbilanz von 53 Personen (1,2 ‰) und die negative Wanderungsbilanz von -76 Personen (-1,7 ‰) zu einer leicht sinkenden Bevölkerungszahl (-0,05 %).

Abbildung 4: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2024 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 6: Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2024 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2024 Stand 1.1.2025 Veränderung im Jahr 2024
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
IBK-Stadt 132.188 132.499 311 0,2 -184 -0,1 495 0,4
Imst 62.674 62.688 14 0,0 60 0,1 -46 -0,1
IBK-Land 186.121 186.743 622 0,3 34 0,0 588 0,3
Kitzbühel 66.059 66.067 8 0,0 -52 -0,1 60 0,1
Kufstein 114.001 114.229 228 0,2 140 0,1 88 0,1
Landeck 45.053 45.030 -23 -0,1 53 0,1 -76 -0,2
Lienz 48.841 49.011 170 0,3 -36 -0,1 206 0,4
Reutte 33.859 33.946 87 0,3 - - 87 0,3
Schwaz 87.174 87.447 273 0,3 93 0,1 180 0,2
Tirol 775.970 777.660 1.690 0,2 108 0,0 1.582 0,2

3.4 Bevölkerungsveränderung in den Tiroler Bezirken seit dem Jahr 2005

Betrachtet man die Bevölkerungsveränderung zwischen 1. Jänner 2005 und 1. Jänner 2025, so kam es in allen Bezirken mit Ausnahme von Lienz (-2,6 %) zu Bevölkerungsgewinnen. Diese liegen zwischen 18,0 % (Kufstein) und 1,3 % (Landeck). Im Bezirk Lienz ist vor allem die negative Wanderungsbilanzrate (-2,8 %) für den Bevölkerungsschwund seit 2005 verantwortlich. Im Bezirk Landeck ist die Wanderungsbilanzrate ebenfalls negativ (-3,7 %), wird aber durch eine etwas höhere Geburtenbilanzrate (4,9 %) kompensiert.

Abbildung 5: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2005 und 2025 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 7: Bevölkerungsentwicklung zwischen 2005 und 2025 in den Bezirken nach Veränderungskomponenten
Bezirk Stand 1.1.2005 Stand 1.1.2025 Veränderung zwischen 1.1.2005 und 1.1.2025
insgesamt durch Geburtenbilanz durch (errechnete) Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in %
IBK-Stadt 114.438 132.499 18.061 15,8 -540 -0,5 18.601 16,3
Imst 54.549 62.688 8.139 14,9 3.591 6,6 4.548 8,3
IBK-Land 159.481 186.743 27.262 17,1 8.775 5,5 18.487 11,6
Kitzbühel 60.418 66.067 5.649 9,3 871 1,4 4.778 7,9
Kufstein 96.788 114.229 17.441 18,0 5.612 5,8 11.829 12,2
Landeck 44.468 45.030 562 1,3 2.193 4,9 -1.631 -3,7
Lienz 50.326 49.011 -1.315 -2,6 108 0,2 -1.423 -2,8
Reutte 31.795 33.946 2.151 6,8 220 0,7 1.931 6,1
Schwaz 76.691 87.447 10.756 14,0 4.682 6,1 6.074 7,9
Tirol 688.954 777.660 88.706 12,9 25.512 3,7 63.194 9,2

4 Wohnbevölkerung nach Alter und Geschlecht

Mit Stichtag 1. Jänner 2025 lebten 777.660 Personen in Tirol, darunter 393.658 Frauen1 (50,6 %) und 384.002 Männer (49,4 %). Die Sexualproportion lag bei 975 Männern je 1.000 Frauen.

Im langjährigen Durchschnitt kommen in Tirol jährlich um 5 % mehr Knaben als Mädchen zur Welt. Dies führt zu einem leichten Männerüberhang in den jüngeren Altersgruppen (siehe Tabelle 8). In den höheren Altersgruppen kommt es hingegen - bedingt durch die höhere Lebenserwartung der Frauen - zu einem Frauenüberschuss, der im Alter zunimmt. So leben beispielsweise in der Altersgruppe der Senior:innen (65 Jahre und älter) etwa ein Viertel mehr Frauen als Männer, während in der Altersgruppe der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) um rund 66,3 % mehr Frauen als Männer leben. Am 1. Jänner 2025 waren eine Tirolerin und ein Tiroler 106 Jahre alt. Insgesamt waren 108 Tirolerinnen und 22 Tiroler 100 Jahre oder älter.

Anteil der Senior:innen und Hochbetagten nimmt stetig zu.

Betrachtet man die Entwicklung der Bevölkerung im Alter von 85 Jahren und mehr, zeigt sich einerseits, dass der Anteil der hochbetagten Personen (85 Jahre und älter) an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2024 zugenommen hat (von 1,5 % im Jahr 2002 auf 2,7 % im Jahr 2025). Andererseits steigt auch der Anteil der Männer an den hochbetagten Personen über die Zeit: Waren im Jahr 2002 etwa 27,2 % der hochbetagten Personen männlich, sind es im Jahr 2025 bereits 37,5 % (2024: 37,0 %.)

Abbildung 6: Entwicklung des Anteils der Hochbetagten (85 Jahre und älter) seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Zahl der Hochbetagten (85 Jahre und älter)
insgesamt männlich weiblich
absolut Bevölkerungsanteil in % absolut in % absolut in %
2002 10.094 1,5 2.744 27,2 7.350 72,8
2003 9.628 1,4 2.607 27,1 7.021 72,9
2004 9.304 1,4 2.505 26,9 6.799 73,1
2005 9.523 1,4 2.570 27,0 6.953 73,0
2006 10.286 1,5 2.728 26,5 7.558 73,5
2007 11.162 1,6 2.940 26,3 8.222 73,7
2008 11.882 1,7 3.113 26,2 8.769 73,8
2009 12.530 1,8 3.316 26,5 9.214 73,5
2010 13.125 1,9 3.473 26,5 9.652 73,5
2011 13.722 1,9 3.666 26,7 10.056 73,3
2012 14.416 2,0 3.986 27,6 10.430 72,4
2013 14.913 2,1 4.291 28,8 10.622 71,2
2014 15.427 2,1 4.658 30,2 10.769 69,8
2015 16.085 2,2 5.055 31,4 11.030 68,6
2016 16.658 2,3 5.414 32,5 11.244 67,5
2017 17.261 2,3 5.804 33,6 11.457 66,4
2018 17.599 2,3 6.011 34,2 11.588 65,8
2019 18.012 2,4 6.296 35,0 11.716 65,0
2020 18.301 2,4 6.514 35,6 11.787 64,4
2021 18.332 2,4 6.525 35,6 11.807 64,4
2022 18.570 2,4 6.662 35,9 11.908 64,1
2023 18.785 2,4 6.843 36,4 11.942 63,6
2024 19.486 2,5 7.213 37,0 12.273 63,0
2025 21.353 2,7 8.018 37,5 13.335 62,5

Im Jahr 2025 waren 14,3 % der Tiroler:innen unter 15 Jahre alt (Kinder und Jugendliche), 65,8 % zwischen 15 und 64 Jahre alt (Personen im Erwerbsalter) und 19,8 % 65 Jahre und älter (Senior:innen). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil der Senior:innen wieder um 0,5 % erhöht, während der Anteil der Personen im Erwerbsalter um rund 0,4 Prozentpunkte gesunken ist.

Abbildung 7: Bevölkerung in Tirol nach Altersgruppen von 1952 bis 2045

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Bevölkerungszahl nach Altersgruppe
insgesamt unter 15 Jahre 15 bis 64 Jahre 65 bis 84 Jahre 85 Jahre und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1.1.1952 428.009 115.861 27,1 273.396 63,9 37.512 8,8 1.240 0,3
1.1.1960 456.444 117.854 25,8 294.556 64,5 42.243 9,3 1.791 0,4
1.1.1970 536.829 154.015 28,7 327.000 60,9 53.024 9,9 2.790 0,5
1.1.1980 581.410 139.136 23,9 371.168 63,8 67.270 11,6 3.836 0,7
1.1.1990 618.459 121.072 19,6 421.980 68,2 68.837 11,1 6.570 1,1
1.1.2000 667.459 125.295 18,8 453.887 68,0 77.565 11,6 10.712 1,6
1.1.2010 704.662 109.880 15,6 481.140 68,3 100.517 14,3 13.125 1,9
1.1.2020 757.634 110.233 14,5 509.444 67,2 119.656 15,8 18.301 2,4
1.1.2025 777.660 111.583 14,3 512.072 65,8 132.652 17,1 21.353 2,7
Prognose 2035 801.610 109.888 13,7 485.674 60,6 174.344 21,7 31.704 4,0
Prognose 2045 816.532 109.556 13,4 478.238 58,6 185.317 22,7 43.421 5,3

Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums ist die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennbar. Betrug der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Jahr 1952 noch 27,1 %, so hat er im Jahr 2025 mit einem Anteil von 14,3 % deutlich abgenommen. Im Gegensatz dazu hat sich der Anteil der Senior:innen von 9,1 % im Jahr 1952 auf 19,8 % im Jahr 2025 mehr als verdoppelt. Bis zum Jahr 2010 waren die Kinder und Jugendlichen den Senior:innen zahlenmäßig stets überlegen. Seit 2011 hat sich dieses Verhältnis umgekehrt und die Zahl der Senior:innen liegt nun stets über der Zahl der Kinder. Die Bevölkerungsprognosen für die kommenden Jahre zeigen, dass sich der Trend der Alterung der Bevölkerung weiter fortsetzen wird. So wird im Jahr 2035 voraussichtlich über ein Viertel der Tiroler Bevölkerung (25,7 %) 65 Jahre oder älter sein, der Anteil der Hochbetagten wird auf 4,0 % steigen.

In Abbildung 8 werden die Altersverteilungen für die Jahre 2005 (schwarze Linien), 2025 (farbige Balken) und die prognostizierte Verteilung 2045 (rote Linien) dargestellt. Vergleicht man die Verteilungen, kann man die zunehmende Alterung der Gesellschaft deutlich erkennen.

Abbildung 8: Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2005 2025 und 2045 (Prognose)

Bevölkerungspyramide Tirols für die Jahre 2005 2025 und 2045 (Prognose)
Tabelle 8: Altersstruktur der Tiroler Wohnbevölkerung im Jahr 2025 nach Geschlecht
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung am 1. Jänner 2025
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
0 bis 2 20.571 2,6 10.385 50,5 10.186 49,5
3 bis 5 22.961 3,0 11.847 51,6 11.114 48,4
6 bis 9 31.095 4,0 16.147 51,9 14.948 48,1
10 bis 14 36.956 4,8 18.966 51,3 17.990 48,7
15 bis 19 37.102 4,8 19.131 51,6 17.971 48,4
20 bis 29 92.686 11,9 47.885 51,7 44.801 48,3
30 bis 39 109.094 14,0 55.598 51,0 53.496 49,0
40 bis 49 101.593 13,1 50.502 49,7 51.091 50,3
50 bis 59 114.650 14,7 56.605 49,4 58.045 50,6
60 bis 64 56.947 7,3 28.209 49,5 28.738 50,5
65 bis 69 44.385 5,7 21.325 48,0 23.060 52,0
70 bis 74 34.042 4,4 15.598 45,8 18.444 54,2
75 bis 79 29.123 3,7 13.134 45,1 15.989 54,9
80 bis 84 25.102 3,2 10.652 42,4 14.450 57,6
85 bis 89 14.292 1,8 5.659 39,6 8.633 60,4
90 bis 94 5.594 0,7 1.959 35,0 3.635 65,0
95 bis 99 1.337 0,2 378 28,3 959 71,7
100 oder älter 130 0,0 22 16,9 108 83,1
Ausgewählte Altersgruppen
0 bis 13 104.231 13,4 53.571 51,4 50.660 48,6
14 bis 16 21.913 2,8 11.252 51,3 10.661 48,7
0 bis 17 133.424 17,2 68.568 51,4 64.856 48,6
60 oder älter 210.952 27,1 96.936 46,0 114.016 54,0
85 oder älter 21.353 2,7 8.018 37,5 13.335 62,5
0 bis 14 111.583 14,3 57.345 51,4 54.238 48,6
15 bis 64 512.072 65,8 257.930 50,4 254.142 49,6
65 oder älter 154.005 19,8 68.727 44,6 85.278 55,4
Insgesamt 777.660 100,0 384.002 49,4 393.658 50,6
Tabelle 9: Bevölkerung im Jahr 2025 nach ausgewählten Altersgruppen und Bezirken
Bezirk Bevölkerung nach Altersgruppen (in Jahren)
insgesamt unter 14 (Unmündige) 14 bis 17 (Jugendliche) unter 15 15 bis 64 65 und älter 85 und älter
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 132.499 14.379 10,9 4.110 3,1 15.401 11,6 91.714 69,2 25.384 19,2 3.977 3,0
Imst 62.688 9.134 14,6 2.452 3,9 9.736 15,5 41.617 66,4 11.335 18,1 1.459 2,3
Innsbruck-Land 186.743 26.702 14,3 7.390 4,0 28.540 15,3 121.720 65,2 36.483 19,5 4.836 2,6
Kitzbühel 66.067 8.143 12,3 2.234 3,4 8.689 13,2 42.129 63,8 15.249 23,1 2.089 3,2
Kufstein 114.229 16.108 14,1 4.598 4,0 17.299 15,1 75.111 65,8 21.819 19,1 2.873 2,5
Landeck 45.030 6.393 14,2 1.798 4,0 6.822 15,1 29.560 65,6 8.648 19,2 1.280 2,8
Lienz 49.011 6.559 13,4 1.895 3,9 7.046 14,4 31.005 63,3 10.960 22,4 1.703 3,5
Reutte 33.946 4.396 12,9 1.263 3,7 4.733 13,9 21.739 64,0 7.474 22,0 964 2,8
Schwaz 87.447 12.417 14,2 3.453 3,9 13.317 15,2 57.477 65,7 16.653 19,0 2.172 2,5
Tirol 777.660 104.231 13,4 29.193 3,8 111.583 14,3 512.072 65,8 154.005 19,8 21.353 2,7

5 Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit

19,0 % der Tiroler Wohnbevölkerung besitzen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft.

Anfang 2025 besaßen von den 777.660 Einwohner:innen Tirols 147.825 Personen (19,0 %) nicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % gestiegen. Die Gruppe der ausländischen Staatsangehörigen besteht zu 62,9 % aus Angehörigen der Europäischen Union2. 15,2 % (22.447 Personen) der ausländischen Bevölkerung stammen von einem anderen Kontinent und 0,7 % (977 Personen) sind staatenlos bzw. haben keinen geklärten Staatszugehörigkeitsstatus.

Menschen mit 162 verschiedenen Staatsangehörigkeiten leben in Tirol.

Die Tiroler Wohnbevölkerung setzt sich aus Menschen mit 162 verschiedene Staatszugehörigkeiten (inklusive Österreich) zusammen. Dies sind 83,5 % der 194 von der UN anerkannten Staaten (inklusive Kosovo). Die Migration des eingewanderten Bevölkerungsteils nahm in 175 unterschiedlichen Geburtsländern (exklusive Österreich) ihren Ausgang.

Abbildung 9: Entwicklung der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten seit 1982

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Die Zahlen für die Jahre 1992 bis 2001 für die Staatsangehörigen von Deutschland, Italien, EU-Staaten und Drittstaaten stammen aus einer Erhebung der Tiroler Landesstatistik. Es gilt zu beachten, dass in dieser Erhebung das Vereinigte Königreich noch zusammen mit Slowenien und Kroatien der Gruppe EU-Staaten zugerechnet wurde.
Tabelle 10: Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft seit 1982
Jahr Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft
insgesamt EU-Staaten Dritt­staaten Deutsch­land Italien Jugoslawische Nachfolgestaaten Ukraine Vereinigtes Königreich Türkei
1982 28.593 · · · · 8.504 · · 7.120
1983 28.873 · · · · 8.644 · · 7.126
1984 28.844 · · · · 8.467 · · 7.177
1985 28.754 · · · · 8.384 · · 7.187
1986 28.969 · · · · 8.306 · · 7.397
1987 30.103 · · · · 8.497 · · 7.851
1988 30.778 · · · · 8.730 · · 8.383
1989 32.677 · · · · 9.029 · · 9.258
1990 36.490 · · · · 10.253 · · 11.382
1991 39.887 · · · · 11.673 · · 12.784
1992 45.478 · · 7.305 2.150 13.884 · · 14.481
1993 50.237 · · 7.550 2.268 17.109 · · 15.635
1994 53.349 · · 7.877 2.310 18.587 · · 16.326
1995 55.224 · · 8.162 2.444 20.255 · · 16.348
1996 56.149 19.094* 37.345* 8.679 2.590 21.129 · · 16.470
1997 57.486 20.290* 37.900* 9.018 2.666 21.745 · · 16.431
1998 58.491 20.868* 38.650* 9.419 2.726 21.936 · · 16.496
1999 59.492 22.004* 38.865* 10.091 2.814 22.058 · · 16.438
2000 60.569 23.133* 38.851* 10.743 2.876 22.267 · · 16.009
2001 62.437 24.955* 38.733* 11.639 2.990 22.564 · · 15.868
2002 65.527 27.573 37.954 13.016 3.222 22.978 87 734 15.563
2003 66.846 28.732 38.114 13.654 3.165 23.196 107 764 15.486
2004 67.079 30.081 36.998 14.784 3.197 22.570 163 803 14.544
2005 67.284 31.678 35.606 16.123 3.260 21.442 183 865 13.170
2006 68.983 33.898 35.085 18.101 3.372 20.650 202 922 12.635
2007 69.153 35.112 34.041 19.407 3.501 19.696 217 981 12.031
2008 70.719 37.530 33.189 21.307 3.499 18.887 223 1.008 11.978
2009 73.069 39.892 33.177 23.100 3.602 18.341 231 1.108 11.992
2010 74.782 41.635 33.147 24.411 3.759 17.835 242 1.113 12.021
2011 77.206 44.077 33.129 25.903 3.913 17.539 237 1.159 11.978
2012 80.590 46.932 33.658 27.187 4.138 17.371 238 1.265 11.904
2013 84.399 49.944 34.455 28.392 4.482 17.312 270 1.222 11.805
2014 89.858 54.479 35.379 29.994 5.070 17.490 289 1.283 11.823
2015 95.776 58.987 36.789 31.233 5.646 17.856 326 1.357 11.819
2016 105.402 63.769 41.633 32.448 6.469 18.199 371 1.366 11.783
2017 111.626 67.663 43.963 33.406 6.850 18.361 371 1.448 11.774
2018 116.445 71.300 45.145 34.255 7.232 18.655 377 1.520 11.691
2019 120.322 74.770 45.552 35.208 7.474 18.994 401 1.546 11.569
2020 123.887 78.186 45.701 36.465 7.760 19.285 449 1.591 11.584
2021 127.214 81.355 45.859 38.134 8.024 19.324 449 1.682 11.434
2022 131.287 84.476 46.811 39.632 8.196 19.428 462 1.608 11.348
2023 139.723 87.796 51.927 40.958 8.470 19.652 4.157 1.542 11.415
2024 145.111 91.456 53.655 42.701 8.694 19.828 4.033 1.519 11.644
2025 147.825 93.055 54.770 43.660 8.837 19.803 4.072 1.461 11.680
  • Die Zahlen für die Jahre 1992 bis 2001 für die Staatsangehörigen von Deutschland, Italien, EU-Staaten und Drittstaaten stammen aus einer Erhebung der Tiroler Landesstatistik. Es gilt zu beachten, dass in dieser Erhebung das Vereinigte Königreich noch zusammen mit Slowenien und Kroatien der Gruppe EU-Staaten zugerechnet wurde.

Die Zahl der Tiroler:innen mit Ukrainischer Staatsbürgerschaft liegt bei 4.072 Personen

Fast ein Drittel der ausländischen Staatsangehörigen (29,5 %) besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Bürger:innen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten (13,4 %) und türkische Staatsangehörige (7,9 %) stellen zusammen rund ein Fünftel (21,3 %) der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der größte Teil der ausländischen Staatsangehörigen, nämlich 62,9 %, gehört der Europäischen Union an.

Die Zahl der in Tirol wohnhaften ukrainischen Staatsangehörigen lag 2025 bei 4.072 Personen. Diese Zahl war 2022 von 462 auf 4.157 Personen angestiegen, was eine direkte Folge des mit 24. Februar 2022 durch die russische Armee begonnenen Angriffskrieges war.

Tabelle 11: Bevölkerungsentwicklung in Tirol nach Staatsangehörigkeit und Veränderungskomponenten
Staatsangehörigkeit Bevölkerungs­stand Veränderung gegenüber Vorjahr
insgesamt durch Geburten­bilanz in % durch Einbürger­ungen in % durch errechnete Wanderungs­bilanz in %
2024 2025 absolut in %
Zusammen 775.970 777.660 1.690 0,2 0,0 - 0,2
Österreich 630.859 629.835 -1.024 -0,2 -0,1 0,2 -0,2
Ausland 145.111 147.825 2.714 1,9 0,5 -0,7 2,0
Europäische Union 91.456 93.055 1.599 1,7 0,4 -0,1 1,5
Deutschland 42.701 43.660 959 2,2 -0,1 -0,1 2,4
Italien 8.694 8.837 143 1,6 0,5 -0,3 1,5
Ungarn 8.362 8.664 302 3,6 1,0 -0,2 2,8
Kroatien 6.767 6.765 -2 -0,0 0,6 -0,1 -0,6
Rumänien 6.472 6.479 7 0,1 1,4 -0,1 -1,1
Slowakei 2.927 2.932 5 0,2 1,5 -0,2 -1,1
Niederlande 2.520 2.597 77 3,1 -0,2 - 3,2
Bulgarien 3.019 2.986 -33 -1,1 0,8 -0,2 -1,7
Polen 2.170 2.211 41 1,9 0,5 -0,1 1,5
Tschechien 1.326 1.391 65 4,9 0,5 -0,4 4,8
Spanien 1.110 1.102 -8 -0,7 0,3 - -1,0
Slowenien 845 827 -18 -2,1 0,6 -0,9 -1,8
andere EU-Länder 4.543 4.604 61 1,3 0,3 -0,1 1,1
Jugoslawische Nachfolgestaaten 19.828 19.803 -25 -0,1 0,5 -0,5 -0,1
Bosnien und Herzegowina 6.095 6.076 -19 -0,3 0,3 -0,8 0,2
Kroatien 6.767 6.765 -2 -0,0 0,6 -0,1 -0,6
Serbien 5.098 5.086 -12 -0,2 0,3 -0,3 -0,2
Slowenien 845 827 -18 -2,1 0,6 -0,9 -1,8
Kosovo 640 654 14 2,2 1,1 -2,3 3,4
Nordmazedonien 306 320 14 4,6 2,0 - 2,6
Montenegro 77 75 -2 -2,6 - -2,6 -
Ukraine 4.033 4.072 39 1,0 0,3 -0,4 1,0
Vereinigtes Königreich 1.519 1.461 -58 -3,8 0,7 -0,1 -4,4
Türkei 11.644 11.680 36 0,3 0,3 -1,6 1,6
andere europäische Staaten 6.975 6.971 -4 -0,1 0,2 -0,6 0,4
Europa (mit Türkei) 123.810 125.378 1.568 1,3 0,4 -0,3 1,3
Asien (ohne Türkei) 14.686 15.555 869 5,9 1,8 -3,0 7,0
Afrika 3.506 3.656 150 4,3 1,9 -3,0 5,4
Amerika 1.888 2.034 146 7,7 0,2 -0,8 8,3
Australien, Ozeanien 226 225 -1 -0,4 1,8 - -2,2
staatenlos oder ungeklärt 995 977 -18 -1,8 0,1 -2,3 0,4
Tabelle 12: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - absolute Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 89.867 42.632 10.604 4.045 8.236 5.182 956 2.884 12.141
Imst 54.231 8.457 2.384 239 2.882 874 361 844 1.188
Innsbruck-Land 158.000 28.743 7.142 2.088 7.976 3.849 1.118 2.796 5.080
Kitzbühel 52.396 13.671 6.315 303 4.446 1.509 475 410 1.037
Kufstein 91.200 23.029 7.242 742 7.077 3.416 358 2.088 3.490
Landeck 39.584 5.446 1.267 212 1.769 765 188 783 747
Lienz 45.623 3.388 973 571 861 468 87 34 632
Reutte 25.970 7.976 3.970 147 1.887 949 83 680 658
Schwaz 72.964 14.483 3.763 490 5.424 2.791 446 1.161 1.834
Tirol 629.835 147.825 43.660 8.837 40.558 19.803 4.072 11.680 26.807
Tabelle 13: Bevölkerung in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit - relative Werte
Bezirk Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit (in %)
Österreich Ausland zusammen Deutsch­land Italien andere EU-Staaten Jugoslawische Nachfolge­staaten Ukraine Türkei Sonstige, unbekannt
Innsbruck-Stadt 67,8 32,2 8,0 3,1 6,2 3,9 0,7 2,2 9,2
Imst 86,5 13,5 3,8 0,4 4,6 1,4 0,6 1,3 1,9
Innsbruck-Land 84,6 15,4 3,8 1,1 4,3 2,1 0,6 1,5 2,7
Kitzbühel 79,3 20,7 9,6 0,5 6,7 2,3 0,7 0,6 1,6
Kufstein 79,8 20,2 6,3 0,6 6,2 3,0 0,3 1,8 3,1
Landeck 87,9 12,1 2,8 0,5 3,9 1,7 0,4 1,7 1,7
Lienz 93,1 6,9 2,0 1,2 1,8 1,0 0,2 0,1 1,3
Reutte 76,5 23,5 11,7 0,4 5,6 2,8 0,2 2,0 1,9
Schwaz 83,4 16,6 4,3 0,6 6,2 3,2 0,5 1,3 2,1
Tirol 81,0 19,0 5,6 1,1 5,2 2,5 0,5 1,5 3,4
Tabelle 14: Bevölkerungsentwicklung nach Bezirken und Staatsbürgerschaft
Bezirk Österreichische Staatsangehörige Ausländische Staatsangehörige
Stand 1. Jänner Veränderung Stand 1. Jänner Veränderung
2024 2025 absolut in % 2024 2025 absolut in %
Innsbruck-Stadt 90.632 89.867 -765 -0,8 41.556 42.632 1.076 2,6
Imst 54.281 54.231 -50 -0,1 8.393 8.457 64 0,8
Innsbruck-Land 157.900 158.000 100 0,1 28.221 28.743 522 1,8
Kitzbühel 52.546 52.396 -150 -0,3 13.513 13.671 158 1,2
Kufstein 91.330 91.200 -130 -0,1 22.671 23.029 358 1,6
Landeck 39.587 39.584 -3 -0,0 5.466 5.446 -20 -0,4
Lienz 45.596 45.623 27 0,1 3.245 3.388 143 4,4
Reutte 26.030 25.970 -60 -0,2 7.829 7.976 147 1,9
Schwaz 72.957 72.964 7 0,0 14.217 14.483 266 1,9
Tirol 630.859 629.835 -1.024 -0,2 145.111 147.825 2.714 1,9

Abbildung 10: Ausländische Staatsangehörige in den Tiroler Bezirken gegliedert nach Staatszugehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt in Tirols Gemeinden im Mittel bei 12,4 %

In der Gemeinde Jungholz im Bezirk Reutte leben relativ betrachtet die meisten ausländischen Staatsangehörigen. Diese Gemeinde kann auf der Straße nur über deutsches Staatsgebiet erreicht werden. 206 der 299 Einwohner:innen (68,9 %) besitzen eine ausländische - meist deutsche - Staatsbürgerschaft. Neben Jungholz gibt es die größten Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsangehörigkeit in den Gemeinden Rattenberg (38,5 %), Seefeld in Tirol (35,9 %), Grän (34,0 %) und Kufstein (32,8 %). Am Ende dieser Reihung finden sich im Jahr 2025 die Gemeinden Obertilliach (1,9 %), Außervillgraten (2,0 %), Innervillgraten (2,3 %), Matrei in Osttirol (2,3 %) und Schlaiten (2,6 %).

Absolut betrachtet ist die Zahl der ausländischen Staatsbürger:innen in den Gemeinden Innsbruck (42.632 Personen bzw. 32,2 %), Kufstein (6.622 Personen bzw. 32,8 %), Wörgl (4.157 Personen bzw. 28,8 %), Hall in Tirol (3.489 Personen bzw. 23,7 %), Telfs (3.404 Personen bzw. 20,7 %), Schwaz (2.849 Personen bzw. 19,7 %), St. Johann in Tirol (2.444 Personen bzw. 24,7 %), Reutte (2.309 Personen bzw. 31,6 %), Imst (2.276 Personen bzw. 20,4 %) und Kitzbühel (2.265 Personen bzw. 27,4 %) am größten.

Tabelle 15: Bevölkerungsanteile mit ausländischer Staatsbürgerschaft in den Tiroler Gemeinden
Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit Anzahl der Gemeinden
absolut in %
unter 2 % 2 0,7
2 bis unter 5 % 29 10,5
5 bis unter 10 % 62 22,4
10 bis unter 15 % 78 28,2
15 bis unter 20 % 60 21,7
20 bis unter 25 % 24 8,7
25 bis unter 30 % 12 4,3
30 % und darüber 10 3,6
Gemeinden insgesamt 277 100,0

Geburtenbilanz bei den österreichischen Staatsangehörigen in Tirol negativ.

In Tabelle 16 werden die Geburtenbilanzen für die Tiroler Wohnbevölkerung seit 1982 gegliedert nach Staatszugehörigkeit dargestellt. Wie man an der Zeitreihe erkennen kann, ist die Geburtenbilanz für den Bevölkerungsteil mit österreichischer Staatszugehörigkeit bereits seit 1991 tendenziell rückläufig. Im Jahr 2020 war sie erstmals negativ (-139) und hat nun mit -675 den bisher niedrigsten Wert erreicht. Dass die Geburtenbilanz der Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatszugehörigkeit höhere Werte erreicht, liegt vor allem daran, dass der Anteil der älteren Personen in dieser Bevölkerungsschicht geringer ist.

Im Jahr 2024 verzeichneten alle Bundesländer eine negative Geburtenbilanz bei österreichischen Staatsangehörigen. Auf Gesamtösterreich betrachtet ist diese bereits seit 1995 negativ. Dies liegt vor allem an den langanhaltend negativen Geburtenbilanzen in Wien (mindestens seit 1982), Oberösterreich (mindestens seit 1982), Burgenland (mindestens seit 1982) und in der Steiermark (seit 1995).

Abbildung 11: Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden

Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatszugehörigkeit in den Tiroler Gemeinden
Tabelle 16: Bevölkerungsentwicklung der Tiroler Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit seit 1982 nach Veränderungskomponenten
Jahr Wohnbevölkerungmit österreichischer Staatsangehörigkeitzum 1. Jänner Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch Einbürgerungen durch errechnete Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1982 560.981 3.536 0,6 3.107 0,6 595 0,1 -166 -0,0
1983 564.517 3.176 0,6 2.573 0,5 780 0,1 -177 -0,0
1984 567.693 2.923 0,5 2.686 0,5 659 0,1 -422 -0,1
1985 570.616 2.394 0,4 2.435 0,4 560 0,1 -601 -0,1
1986 573.010 2.455 0,4 2.712 0,5 556 0,1 -813 -0,1
1987 575.465 2.020 0,4 2.737 0,5 324 0,1 -1.041 -0,2
1988 577.485 2.221 0,4 2.738 0,5 302 0,1 -819 -0,1
1989 579.706 2.263 0,4 2.761 0,5 246 0,0 -744 -0,1
1990 581.969 2.258 0,4 2.656 0,5 271 0,0 -669 -0,1
1991 584.227 2.766 0,5 3.012 0,5 369 0,1 -615 -0,1
1992 586.993 2.726 0,5 2.735 0,5 413 0,1 -422 -0,1
1993 589.719 2.790 0,5 2.732 0,5 566 0,1 -508 -0,1
1994 592.509 2.142 0,4 2.512 0,4 666 0,1 -1.036 -0,2
1995 594.651 2.569 0,4 2.366 0,4 1.005 0,2 -802 -0,1
1996 597.220 2.988 0,5 2.275 0,4 1.154 0,2 -441 -0,1
1997 600.208 2.165 0,4 1.713 0,3 981 0,2 -529 -0,1
1998 602.373 2.202 0,4 1.754 0,3 978 0,2 -530 -0,1
1999 604.575 2.315 0,4 1.238 0,2 1.421 0,2 -344 -0,1
2000 606.890 2.165 0,4 1.256 0,2 1.204 0,2 -295 -0,0
2001 609.055 1.119 0,2 988 0,2 1.793 0,3 -1.662 -0,3
2002 610.174 2.437 0,4 1.255 0,2 2.689 0,4 -1.507 -0,2
2003 612.611 3.949 0,6 1.163 0,2 2.984 0,5 -198 -0,0
2004 616.560 5.110 0,8 1.493 0,2 3.431 0,6 186 0,0
2005 621.670 3.600 0,6 1.250 0,2 2.540 0,4 -190 -0,0
2006 625.270 2.830 0,5 1.403 0,2 2.028 0,3 -601 -0,1
2007 628.100 769 0,1 1.035 0,2 1.162 0,2 -1.428 -0,2
2008 628.869 564 0,1 1.005 0,2 800 0,1 -1.241 -0,2
2009 629.433 447 0,1 789 0,1 632 0,1 -974 -0,2
2010 629.880 431 0,1 851 0,1 574 0,1 -994 -0,2
2011 630.311 680 0,1 786 0,1 620 0,1 -726 -0,1
2012 630.991 498 0,1 704 0,1 577 0,1 -783 -0,1
2013 631.489 691 0,1 647 0,1 584 0,1 -540 -0,1
2014 632.180 870 0,1 750 0,1 531 0,1 -411 -0,1
2015 633.050 687 0,1 847 0,1 553 0,1 -713 -0,1
2016 633.737 790 0,1 903 0,1 574 0,1 -687 -0,1
2017 634.527 168 0,0 927 0,1 523 0,1 -1.282 -0,2
2018 634.695 -312 -0,0 666 0,1 534 0,1 -1.512 -0,2
2019 634.383 -636 -0,1 274 0,0 598 0,1 -1.508 -0,2
2020 633.747 -856 -0,1 -139 -0,0 623 0,1 -1.340 -0,2
2021 632.891 -76 -0,0 478 0,1 684 0,1 -1.238 -0,2
2022 632.815 -1.234 -0,2 -264 -0,0 775 0,1 -1.745 -0,3
2023 631.581 -722 -0,1 -543 -0,1 913 0,1 -1.092 -0,2
2024 630.859 -1.024 -0,2 -675 -0,1 1.011 0,2 -1.360 -0,2
2025 629.835 · · · · · · · ·
Tabelle 17: Bevölkerungsentwicklung der Tiroler Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit seit 1982 nach Veränderungskomponenten
Jahr Wohnbevölkerungmit ausländischer Staatsangehörigkeitzum 1. Jänner Veränderung im betreffenden Jahr
insgesamt durch Geburtenbilanz durch Einbürgerungen durch errechnete Wanderungsbilanz
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1982 28.593 280 1,0 410 1,4 -595 -2,1 465 1,6
1983 28.873 -29 -0,1 371 1,3 -780 -2,7 380 1,3
1984 28.844 -90 -0,3 174 0,6 -659 -2,3 395 1,4
1985 28.754 215 0,7 185 0,6 -560 -1,9 590 2,1
1986 28.969 1.134 3,9 159 0,5 -556 -1,9 1.531 5,3
1987 30.103 675 2,2 199 0,7 -324 -1,1 800 2,7
1988 30.778 1.899 6,2 216 0,7 -302 -1,0 1.985 6,4
1989 32.677 3.813 11,7 274 0,8 -246 -0,8 3.785 11,6
1990 36.490 3.397 9,3 322 0,9 -271 -0,7 3.346 9,2
1991 39.887 5.591 14,0 542 1,4 -369 -0,9 5.418 13,6
1992 45.478 4.759 10,5 837 1,8 -413 -0,9 4.335 9,5
1993 50.237 3.112 6,2 907 1,8 -566 -1,1 2.771 5,5
1994 53.349 1.875 3,5 920 1,7 -666 -1,2 1.621 3,0
1995 55.224 925 1,7 806 1,5 -1.005 -1,8 1.124 2,0
1996 56.149 1.337 2,4 851 1,5 -1.154 -2,1 1.640 2,9
1997 57.486 1.005 1,7 859 1,5 -981 -1,7 1.127 2,0
1998 58.491 1.001 1,7 834 1,4 -978 -1,7 1.145 2,0
1999 59.492 1.077 1,8 788 1,3 -1.421 -2,4 1.710 2,9
2000 60.569 1.868 3,1 827 1,4 -1.204 -2,0 2.245 3,7
2001 62.437 3.090 4,9 724 1,2 -1.793 -2,9 4.159 6,7
2002 65.527 1.319 2,0 718 1,1 -2.689 -4,1 3.290 5,0
2003 66.846 233 0,3 568 0,8 -2.984 -4,5 2.649 4,0
2004 67.079 205 0,3 494 0,7 -3.431 -5,1 3.142 4,7
2005 67.284 1.699 2,5 508 0,8 -2.540 -3,8 3.731 5,5
2006 68.983 170 0,2 509 0,7 -2.028 -2,9 1.689 2,4
2007 69.153 1.566 2,3 459 0,7 -1.162 -1,7 2.269 3,3
2008 70.719 2.350 3,3 507 0,7 -800 -1,1 2.643 3,7
2009 73.069 1.713 2,3 472 0,6 -632 -0,9 1.873 2,6
2010 74.782 2.424 3,2 519 0,7 -574 -0,8 2.479 3,3
2011 77.206 3.384 4,4 610 0,8 -620 -0,8 3.394 4,4
2012 80.590 3.809 4,7 607 0,8 -577 -0,7 3.779 4,7
2013 84.399 5.459 6,5 672 0,8 -584 -0,7 5.371 6,4
2014 89.858 5.918 6,6 692 0,8 -531 -0,6 5.757 6,4
2015 95.776 9.626 10,1 728 0,8 -553 -0,6 9.451 9,9
2016 105.402 6.224 5,9 846 0,8 -574 -0,5 5.952 5,6
2017 111.626 4.819 4,3 907 0,8 -523 -0,5 4.435 4,0
2018 116.445 3.877 3,3 894 0,8 -534 -0,5 3.517 3,0
2019 120.322 3.565 3,0 1.011 0,8 -598 -0,5 3.152 2,6
2020 123.887 3.327 2,7 869 0,7 -623 -0,5 3.081 2,5
2021 127.214 4.073 3,2 830 0,7 -684 -0,5 3.927 3,1
2022 131.287 8.436 6,4 733 0,6 -775 -0,6 8.478 6,5
2023 139.723 5.388 3,9 662 0,5 -913 -0,7 5.639 4,0
2024 145.111 2.714 1,9 783 0,5 -1.011 -0,7 2.942 2,0
2025 147.825 · · · · · · · ·

Anteil der Kinder und Senior:innen ist innerhalb der Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit höher als innerhalb der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Die Anteile der Kinder (Personen unter 15 Jahre: 12,8 %) und Senior:innen (65 Jahre und älter: 9,4 %) innerhalb der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegen deutlich unter den entsprechenden Werten des Bevölkerungsanteils mit österreichischer Staatsangehörigkeit (Kinder: 14,7 % und Senior:innen: 22,2 %), dafür liegt der Anteil im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) mit 77,8 % deutlich höher als bei den österreichischen Staatszugehörigen (63,0 %).

Der Frauenanteil der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit unterscheidet sich für die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen (unter 15 Jahre) sowie der Personen im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) nicht wesentlich vom Frauenanteil der Wohnbevölkerung mit österreichischer Staatsangehörigkeit. Nur in der Gruppe der Senior:innen (65 Jahre und älter) mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist der Frauenanteil (53,2 %) etwas geringer als bei den Senior:innen mit österreichischer Staatsangehörigkeit (55,6 %).

Tabelle 18: Altersstruktur der Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Altersgruppe in Jahren Wohnbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % von Sp. 2 absolut in % von Sp. 2
0 bis 2 3.551 2,4 1.826 51,4 1.725 48,6
3 bis 5 4.050 2,7 2.097 51,8 1.953 48,2
6 bis 9 5.205 3,5 2.736 52,6 2.469 47,4
10 bis 14 6.073 4,1 3.106 51,1 2.967 48,9
15 bis 19 6.025 4,1 3.213 53,3 2.812 46,7
20 bis 29 24.693 16,7 13.159 53,3 11.534 46,7
30 bis 39 30.886 20,9 16.029 51,9 14.857 48,1
40 bis 49 25.847 17,5 12.738 49,3 13.109 50,7
50 bis 59 20.096 13,6 9.778 48,7 10.318 51,3
60 bis 64 7.518 5,1 3.764 50,1 3.754 49,9
65 bis 69 4.947 3,3 2.353 47,6 2.594 52,4
70 bis 74 3.905 2,6 1.779 45,6 2.126 54,4
75 bis 79 2.526 1,7 1.203 47,6 1.323 52,4
80 bis 84 1.534 1,0 738 48,1 796 51,9
85 bis 89 698 0,5 302 43,3 396 56,7
90 bis 94 217 0,1 103 47,5 114 52,5
95 bis 99 48 0,0 14 29,2 34 70,8
100 oder älter 6 0,0 - - 6 100,0
Ausgewählte Altersgruppen
0 bis 13 17.673 12,0 9.141 51,7 8.532 48,3
14 bis 16 3.582 2,4 1.859 51,9 1.723 48,1
17 oder älter 126.570 85,6 63.938 50,5 62.632 49,5
0 bis 17 22.415 15,2 11.608 51,8 10.807 48,2
18 oder älter 125.410 84,8 63.330 50,5 62.080 49,5
0 bis 59 126.426 85,5 64.682 51,2 61.744 48,8
60 oder älter 21.399 14,5 10.256 47,9 11.143 52,1
0 bis 84 146.856 99,3 74.519 50,7 72.337 49,3
85 oder älter 969 0,7 419 43,2 550 56,8
0 bis 14 18.879 12,8 9.765 51,7 9.114 48,3
15 bis 64 115.065 77,8 58.681 51,0 56.384 49,0
65 oder älter 13.881 9,4 6.492 46,8 7.389 53,2
Insgesamt 147.825 100,0 74.938 50,7 72.887 49,3
Tabelle 19: Gliederung Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit nach Kontinent der Staatsangehörigkeit
Kontinent der Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
Europa (mit Türkei) 125.378 84,8
Asien (ohne Türkei) 15.555 10,5
Afrika 3.656 2,5
Amerika 2.034 1,4
Ozeanien 225 0,2
staatenlos 317 0,2
ungeklärt oder unbekannt 660 0,4
Tabelle 20: Bevölkerungszahlen im Jahr 2025 nach ausländischer Staatsangehörigkeit
Rang Staatsangehörigkeit Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in %
1 Deutschland 43.660 29,5
2 Türkei 11.680 7,9
3 Italien 8.837 6,0
4 Ungarn 8.664 5,9
5 Kroatien 6.765 4,6
6 Syrien - Arabische Republik 6.736 4,6
7 Rumänien 6.479 4,4
8 Bosnien und Herzegowina 6.076 4,1
9 Serbien 5.086 3,4
10 Ukraine 4.072 2,8
11 Bulgarien 2.986 2,0
12 Slowakei 2.932 2,0
13 Afghanistan 2.919 2,0
14 Niederlande 2.597 1,8
15 Polen 2.211 1,5
16 Somalia 1.500 1,0
17 Russische Föderation 1.471 1,0
18 Vereinigtes Königreich 1.461 1,0
19 Tschechien 1.391 0,9
20 Spanien 1.102 0,7
21 Irak 1.045 0,7
22 Schweiz 956 0,6
23 Iran - Islamische Republik 860 0,6
24 Slowenien 827 0,6
25 Frankreich 797 0,5
26 Griechenland 712 0,5
27 Portugal 702 0,5
28 Kosovo 654 0,4
29 China 648 0,4
30 Vereinigte Staaten 609 0,4
31 Indien 586 0,4
32 Belgien 508 0,3
33 Thailand 496 0,3
34 Brasilien 403 0,3
34 Schweden 403 0,3
36 Nigeria 385 0,3
37 Luxemburg 340 0,2
38 Nordmazedonien 320 0,2
39 Pakistan 307 0,2
40 Irland 296 0,2
41 Philippinen 282 0,2
42 Ägypten 257 0,2
43 Armenien 245 0,2
44 Lettland 232 0,2
45 Ghana 231 0,2
46 Marokko 214 0,1
47 Finnland 189 0,1
48 Georgien 184 0,1
49 Kolumbien 183 0,1
50 Dänemark 181 0,1
51 Australien 167 0,1
52 Kanada 165 0,1
53 Litauen 164 0,1
54 Tunesien 159 0,1
55 Mongolei 139 0,1
56 Mexiko 127 0,1
57 Norwegen 124 0,1
58 Albanien 123 0,1
59 Nepal 115 0,1
60 Japan 113 0,1
61 Belarus 108 0,1
62 Bangladesch 105 0,1
63 Sudan 104 0,1
64 Indonesien 102 0,1
65 Chile 88 0,1
65 Dominikanische Republik 88 0,1
67 Kamerun 84 0,1
68 Sri Lanka 79 0,1
69 Argentinien 78 0,1
70 Kenia 76 0,1
71 Montenegro 75 0,1
72 Aserbaidschan 74 0,1
72 Korea - Republik 74 0,1
74 Vietnam 70 0,0
75 Jemen 68 0,0
76 Südafrika 65 0,0
77 Kuba 62 0,0
77 Äthiopien 62 0,0
79 Libanon 59 0,0
79 Venezuela 59 0,0
81 Kongo - Demokratische Republik 58 0,0
81 Moldau - Republik 58 0,0
83 Estland 56 0,0
84 Neuseeland 54 0,0
85 Peru 53 0,0
86 Algerien 50 0,0
87 Gambia 49 0,0
88 Eritrea 46 0,0
89 Israel 44 0,0
90 Guinea 42 0,0
91 Liechtenstein 37 0,0
92 Jordanien 36 0,0
93 Kasachstan 35 0,0
94 Senegal 33 0,0
95 Uganda 26 0,0
96 Ecuador 25 0,0
97 Kongo 21 0,0
97 Island 21 0,0
99 Singapur 20 0,0
99 Usbekistan 20 0,0
101 Libyen 19 0,0
101 Mali 19 0,0
103 Sierra Leone 18 0,0
104 Costa Rica 17 0,0
104 Kirgisistan 17 0,0
106 Malaysia 16 0,0
106 Tadschikistan 16 0,0
106 Tansania - Vereinigte Republik 16 0,0
109 Côte d'Ivoire 14 0,0
110 Angola 13 0,0
110 Zypern 13 0,0
110 Madagaskar 13 0,0
113 Jamaika 11 0,0
113 Malta 11 0,0
115 Benin 10 0,0
115 Burkina Faso 10 0,0
117 Bolivien 9 0,0
117 Myanmar 9 0,0
117 Guatemala 9 0,0
117 Ruanda 9 0,0
117 Saudi-Arabien 9 0,0
117 Togo 9 0,0
123 El Salvador 8 0,0
123 Paraguay 8 0,0
125 Kambodscha 7 0,0
125 Mauritius 7 0,0
125 Simbabwe 7 0,0
128 Haiti 6 0,0
128 Trinidad und Tobago 6 0,0
130 Honduras 5 0,0
130 Liberia 5 0,0
130 Nicaragua 5 0,0
130 Guinea-Bissau 5 0,0
130 Turkmenistan 5 0,0
135 Burundi 4 0,0
135 Kuwait 4 0,0
135 Namibia 4 0,0
138 Laos - Demokratische Volksrepublik 3 0,0
138 Papua-Neuguinea 3 0,0
138 Seychellen 3 0,0
138 Uruguay 3 0,0
142 Bhutan 2 0,0
142 Dominica 2 0,0
142 Korea - Demokratische Volksrepublik 2 0,0
142 Malediven 2 0,0
142 Mauretanien 2 0,0
142 Mosambik 2 0,0
148 Andorra 1 0,0
148 Bahrain 1 0,0
148 Barbados 1 0,0
148 Zentralafrikanische Republik 1 0,0
148 Gabun 1 0,0
148 Grenada 1 0,0
148 Lesotho 1 0,0
148 Oman 1 0,0
148 Niger 1 0,0
148 Panama 1 0,0
148 St. Lucia 1 0,0
148 St. Vincent und die Grenadinen 1 0,0
148 Eswatini 1 0,0
148 Samoa 1 0,0

6 Wohnbevölkerung nach Geburtsland

Ein Fünftel der Tiroler Wohnbevölkerung wurde im Ausland geboren

Von den 777.660 Menschen, die am Jahresanfang 2025 in Tirol lebten, sind 21,1 % (164.446 Personen) im Ausland zur Welt gekommen. 2002 lag der Anteil der im Ausland geborenen Tiroler:innen bei 14,0 % (94.262 Personen).

56,1 % (92.293 Personen) der im Ausland geborenen Personen wurden in einem anderen EU-Mitgliedsstaat geboren, darunter sind 28,7 % (47.270 Personen) in Deutschland, 5,8 % (9.497 Personen) in Italien, 13,6 % (22.290 Personen) im ehemaligen Jugoslawien, 2,5 % (4.166 Personen) in der Ukraine und 10,6 % (17.376 Personen) in der Türkei zur Welt gekommen. Des Weiteren sind 10,2 % (16.829 Personen) in Asien, 2,8 % (4.613 Personen) in Afrika, 2,3 % (3.840 Personen) in Amerika und 0,3 % (412 Personen) in Ozeanien zur Welt gekommen. Von 1.120 Personen ist das Geburtsland unklar.

Abbildung 12: Wohnbevölkerung im Jahr 2025 nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

12,2 % der Tiroler:innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft wurden in Österreich geboren.

Von den 147.825 im Jahr 2025 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit wurden 17.996 Personen (12,2 %) in Österreich und 129.829 Personen (87,8 %) im Ausland geboren. Von den Tiroler:innen mit ausländischer Staatszugehörigkeit haben 77.292 Personen (52,3 %) den Geburtsort in einem EU-Mitgliedsstaat, darunter 38.457 Personen (26,0 %) in Deutschland und 7.124 Personen (4,8 %) in Italien. Weitere 16.519 Personen (11,2 %) wurden im ehemaligen Jugoslawien, 3.970 Personen (2,7 %) in der Ukraine und 9.482 Personen (6,4 %) in der Türkei geboren. Insgesamt kamen 108.223 (73,2 %) der 147.825 in Tirol lebenden Menschen mit ausländischer Staatszugehörigkeit in einem europäischen Land (inklusive Türkei, aber nicht Österreich) zur Welt.

34.617 (5,5 %) der österreichischen Staatsbürger:innen wurden im Ausland geboren. Davon kamen 15.001 Personen (43,3 %) in einem anderen EU-Mitgliedsstaat zur Welt, unter anderem 8.813 Personen (25,5 %) in Deutschland und 2.373 Personen (6,9 %) in Italien. 5.771 Personen (16,7 %) erblickten im ehemaligen Jugoslawien das Licht der Welt, während 7.894 Personen (22,8 %) in der Türkei geboren wurden. 29.409 Personen (85,0 %) der im Ausland geborenen österreichischen Staatsbürger:innen kamen in einem europäischen Land (inklusive Türkei) zur Welt.

182.442 Personen in Tirol (23,5 % der Bevölkerung) sind ausländischer Herkunft (ausländische Staatsangehörige bzw. im Ausland Geborene).

Zur Erfassung der Personen mit ausländischer Herkunft können die Merkmale Staatsangehörigkeit und Geburtsland miteinander kombiniert werden. Dadurch werden zusätzlich zu den ausländischen Staatsangehörigen auch jene Personen berücksichtigt, die eine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, aber im Ausland geboren wurden. Mit Stichtag 1. Jänner 2025 waren 182.442 Tiroler:innen (23,5 %) ausländischer Herkunft.

Der Begriff Personen mit Migrationshintergrund umfasst internationalen Definitionen zufolge alle Einwohner:innen, deren Elternteile beide im Ausland geboren wurden. Diese Personengruppe untergliedert sich in weiterer Folge in Migrant:innen der ersten und Migrant:innen der zweiten Generation. Sind die Zuwanderer selbst im Ausland geboren, so spricht man von Migrant:innen der ersten Generation. Zuwanderer der zweiten Generation umfassen Kinder von zugewanderten Personen, die aber selbst im Inland zur Welt gekommen sind. Laut der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2024 (Statistik Austria) betrug der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Tiroler Bevölkerung in Privathaushalten im Jahresdurchschnitt 24,6 %. Bei 77,8% handelt es sich um Migrant:innen der ersten Generation, bei 22,2% um Migrant:innen der zweiten Generation.3

Tabelle 21: Bevölkerungszahlen im Jahr 2025 nach Herkunft und Wohnbezirk
Bezirk Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Herkunft insgesamt
geboren in Österreich geboren im Ausland geboren in Österreich geboren im Ausland absolut in %
IBK-Stadt 132.499 80.439 9.428 5.052 37.580 52.060 39,3
Imst 62.688 52.365 1.866 1.018 7.439 10.323 16,5
IBK-Land 186.743 149.648 8.352 3.826 24.917 37.095 19,9
Kitzbühel 66.067 50.275 2.121 1.277 12.394 15.792 23,9
Kufstein 114.229 86.054 5.146 2.916 20.113 28.175 24,7
Landeck 45.030 38.247 1.337 713 4.733 6.783 15,1
Lienz 49.011 44.645 978 378 3.010 4.366 8,9
Reutte 33.946 23.820 2.150 941 7.035 10.126 29,8
Schwaz 87.447 69.725 3.239 1.875 12.608 17.722 20,3
Tirol 777.660 595.218 34.617 17.996 129.829 182.442 23,5
Tabelle 22: Bevölkerungszahlen im Jahr 2025 in Tirol nach Geburtsland und Staatsangehörigkeit
Geburtsland Wohnbevölkerung
insgesamt mit österreichischer Staatsangehörigkeit mit ausländischer Staatsangehörigkeit
absolut in % absolut in % absolut in %
Zusammen 777.660 100,0 629.835 100,0 147.825 100,0
Österreich 613.214 78,9 595.218 94,5 17.996 12,2
Ausland 164.446 21,1 34.617 5,5 129.829 87,8
Europäische Union 92.293 11,9 15.001 2,4 77.292 52,3
Deutschland 47.270 6,1 8.813 1,4 38.457 26,0
Italien 9.497 1,2 2.373 0,4 7.124 4,8
Ungarn 7.426 1,0 306 0,0 7.120 4,8
Kroatien 3.595 0,5 666 0,1 2.929 2,0
Rumänien 6.094 0,8 419 0,1 5.675 3,8
Slowakei 2.649 0,3 145 0,0 2.504 1,7
Niederlande 2.574 0,3 280 0,0 2.294 1,6
Bulgarien 2.717 0,3 188 0,0 2.529 1,7
Polen 2.589 0,3 371 0,1 2.218 1,5
Tschechien 1.784 0,2 486 0,1 1.298 0,9
Spanien 969 0,1 83 0,0 886 0,6
Slowenien 866 0,1 283 0,0 583 0,4
Frankreich 831 0,1 178 0,0 653 0,4
Portugal 545 0,1 11 0,0 534 0,4
Griechenland 622 0,1 83 0,0 539 0,4
andere EU-Länder 2.265 0,3 316 0,1 1.949 1,3
Jugoslawische Nachfolgestaaten 22.290 2,9 5.771 0,9 16.519 11,2
Serbien 5.658 0,7 1.235 0,2 4.423 3,0
Montenegro 115 0,0 39 0,0 76 0,1
Kosovo 765 0,1 266 0,0 499 0,3
Bosnien und Herzegowina 10.792 1,4 3.205 0,5 7.587 5,1
Kroatien 3.595 0,5 666 0,1 2.929 2,0
Slowenien 866 0,1 283 0,0 583 0,4
Nordmazedonien 499 0,1 77 0,0 422 0,3
Ukraine 4.166 0,5 196 0,0 3.970 2,7
Türkei 17.376 2,2 7.894 1,3 9.482 6,4
Schweiz 1.698 0,2 769 0,1 929 0,6
andere europäische Staaten 4.270 0,5 727 0,1 3.543 2,4
Europa (mit Türkei) 137.632 17,7 29.409 4,7 108.223 73,2
Asien (ohne Türkei) 16.829 2,2 2.601 0,4 14.228 9,6
Amerika 3.840 0,5 1.080 0,2 2.760 1,9
Afrika 4.613 0,6 1.364 0,2 3.249 2,2
Australien, Ozeanien 412 0,1 122 0,0 290 0,2
staatenlos oder ungeklärt 1.120 0,1 41 0,0 1.079 0,7

7 Die natürliche Bevölkerungsbewegung

Das Jahr 2024 unter dem Aspekt der natürlichen Bevölkerungsbewegung in Tirol:

  • Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2024 mit 6.709 um 0,8 % niedriger als im Vorjahr.
  • Die Geburtenrate in Tirol lag bei 8,6 ‰. Im Bundesländervergleich hatte Tirol die vierthöchste Geburtenrate (Geburtenrate für Österreich bei 8,4 ‰).
  • Wie schon in den Jahren 2020 und 2021 waren die Sterbefallzahlen deutlich höher als im Jahr 2019: +5,8 % gegenüber 2019 in Tirol und +6,1 % gegenüber 2019 österreichweit.
  • Trotz erhöhter Sterbefallzahlen ist Tirol das Bundesland mit der drittniedrigsten Sterberate (8,5 ‰) nach Wien (8,4 ‰) und Vorarlberg (8,5 ‰). Österreichweit wurde 2024 eine Sterberate von 9,7 ‰ verzeichnet.
  • Geburtensaldo in Tirol mit 108 niedriger als im Vorjahr (119 Personen).
  • Tiroler Frauen gebären in ihrem Leben im Durchschnitt 1,30 Kinder (österreichweiter Durchschnitt liegt bei 1,31 Kindern).
  • Säuglingssterblichkeit weiterhin niedrig mit im Schnitt 1,8 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen in Tirol (österreichweit 3,1 ‰).
  • Lebenserwartung der Tiroler Wohnbevölkerung auf Rekord-Niveau: Bei den Männern 81,1 Jahre und bei den Frauen 85,5 Jahre. Im Bundesländervergleich weist Tirol sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die höchste Lebenserwartung auf.
  • Im Jahr 2024 gab es in Tirol 4.028 Eheschließungen (-3,5 % gegenüber 2023) und 129 Partnerschaftseintragungen (-3,0 % gegenüber 2023). 69 Ehen und sechs Eingetragene Partnerschaften wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren begründet. Österreichweit wurden im Jahr 2024 insgesamt 784 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen und 121 Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Paaren eingetragen.
  • Im Jahr 2024 wurden in Tirol 1.099 Ehen geschieden (-0,9 % gegenüber 2023) und 13 Eingetragene Partnerschaften aufgelöst (im Jahr 2023 waren es zwölf).

Statistische Extremwerte

Neben den vielen Summen, Durchschnittswerten und anderen Maßzahlen, mit denen sich die folgenden Kapitel beschäftigen, liefert die Bevölkerungsstatistik alljährlich auch eine Reihe von Extremwerten, von denen an dieser Stelle einige für das Jahr 2024 präsentiert werden:

  • Im Jahr 2024 bekam die jüngste Mutter mit 15 Jahren und sieben Monaten ihr Kind und der jüngste (bekannte) Vater war bei der Geburt seines Kindes 17 Jahre und zehn Monate alt.
  • Die älteste Mutter war bei der Entbindung 52 Jahre und der älteste Vater 63 Jahre alt.
  • Die jüngste Frau schloss im Alter von 18 Jahren und einem Monat die Ehe und der jüngste Mann war bei seiner Hochzeit 18 Jahre und acht Monate alt.
  • Die älteste Braut ließ sich mit 84 Jahren und der älteste Bräutigam mit 88 Jahren trauen.
  • Den größten Altersunterschied von 33 Jahren erreichten ein 88 Jahre alter Bräutigam und seine 55 Jahre alte Braut.
  • Der jüngste Tiroler, der sich im Jahr 2024 scheiden ließ, war 21 Jahre und neun Monate alt.
  • Die jüngste Tirolerin löste ihre Ehe mit 20 Jahren und vier Monaten.
  • Der älteste Mann war 82 Jahre und die älteste Frau 81 Jahre alt, als diese sich jeweils von ihren Partner:innen scheiden ließen.
  • Lediglich drei Monate und 20 Tage hielt die kürzeste Ehe, die im Jahr 2024 geschieden wurde, während die längste Ehe bis zur Scheidung 54 Jahre hielt.
Tabelle 23: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2024 in Tirol im Vergleich mit Gesamtösterreich
Merkmal Tirol Österreich Veränderung gegenüber 2023 in Tirol
absolut in %
Geborene 6.731 77.556 -55 -0,8
Lebendgeborene 6.709 77.238 -57 -0,8
unehelich Lebendgeborene 2.884 29.445 -97 -3,3
unehelich Lebendgeborene (in %) 43,0 38,1 -1,1 -2,4
Geburtenrate (je 1.000 Einwohner:innen) 8,6 8,4 -0,1 -1,4
Gesamtfruchtbarkeitsrate 1,3 1,3 -0,0 -0,4
Nettoreproduktionsrate 0,6 0,6 -0,0 -0,3
Totgeborene 22 318 +2 +10,0
Sterbefälle 6.601 88.486 -46 -0,7
Sterberate (je 1.000 Einwohner:innen) 8,5 9,7 -0,1 -1,3
Suizide 113 1.331 +1 +0,9
Suizidrate (je 100.000 Einwohner:innen) 14,6 14,5 +0,0 +0,3
Säuglingssterbefälle 12 236 -1 -7,7
Säuglingssterberate (je 1.000 Lebendgeborener) 1,8 3,1 -0,1 -6,9
Geburtenbilanz 108 -11.248 -11 -9,2
Geburtenbilanzrate (je 1.000 Einwohner:innen) 0,1 -1,2 -0,0 -9,8
Lebenserwartung in Jahren
Männer bei der Geburt 81,1 79,8 +0,2 +0,2
Frauen bei der Geburt 85,5 84,3 +0,2 +0,2
Männer mit 60 Jahren 23,9 22,8 +0,3 +1,3
Frauen mit 60 Jahren 26,9 26,1 +0,3 +1,0
Eheschließungen 4.028 45.810 -146 -3,5
Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare 69 784 +16 +30,2
Gesamtheiratsrate
Mann 57,5 53,6 -1,2 -2,1
Frau 63,3 59,7 -1,8 -2,7
Durchschnittl. Erstheiratsalter
Mann 33,9 33,4 +0,0 +0,1
Frau 31,9 31,5 +0,1 +0,3
Partnerschaftseintragungen 129 1.884 -4 -3,0
Partnerschaftseintragungen gleichgeschlechtlicher Paare 6 121 - -
Ehescheidungen 1.099 14.963 -10 -0,9
von Scheidung betroffene Kinder 1.419 17.800 +115 +8,8
von Scheidung betroffene Kinder unter 18 Jahre 1.028 12.522 +75 +7,9
Gesamtscheidungsrate 32,0 36,5 -0,8 -2,4
Partnerschaftsauflösungen 13 167 +1 +8,3
  • Die Gesamtfruchtbarkeitsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Nettoreproduktionsrate gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Gesamtheiratsrate gibt an, wie viel Prozent der Männer bzw. Frauen in ihrem Leben mindestens einmal heiraten würden, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Heiratsraten herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Gesamtscheidungsrate gibt an, wie viel Prozent der im Jahr 2024 geschlossenen Ehen im Mittel wieder geschieden werden würden, wenn in Zukunft stets dieselben ehedauerspezifischen Scheidungswahrscheinlichkeiten herrschen würden, wie im betreffenden Kalenderjahr.
  • Die Geburtenrate bezeichnet die Anzahl der Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Suizidrate bezeichnet die Anzahl der Suizide je 100.000 Einwohner:innen.
  • Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der gestorbenen Säuglinge je 1.000 lebendgeborener Kinder binnen eines Kalenderjahres.
  • Die Geburtenbilanzrate bezeichnet die Geburtenbilanz je 1.000 Einwohner:innen.
Tabelle 24: Natürliche Bevölkerungsbewegung im Jahr 2024 nach Bezirken
Bezirk Lebendgeborene Gestorbene Geburtensaldo
insgesamt je 1.000 EW insgesamt je 1.000 EW Suizide Säuglings­sterbefälle insgesamt je 1.000 EW
insgesamt je 100.000 EW insgesamt je 1.000 Lebend­geborene
Innsbruck-Stadt 1.090 8,2 1.274 9,6 17 12,9 3 2,8 -184 -1,4
Imst 536 8,6 476 7,6 6 9,6 - - 60 1,0
Innsbruck-Land 1.552 8,3 1.518 8,2 32 17,2 3 1,9 34 0,2
Kitzbühel 537 8,1 589 8,9 12 18,2 1 1,9 -52 -0,8
Kufstein 1.013 8,9 873 7,7 12 10,5 2 2,0 140 1,2
Landeck 421 9,3 368 8,2 9 20,0 - - 53 1,2
Lienz 458 9,4 494 10,1 5 10,2 2 4,4 -36 -0,7
Reutte 290 8,6 290 8,6 1 3,0 - - - -
Schwaz 812 9,3 719 8,2 19 21,8 1 1,2 93 1,1
Tirol 6.709 8,6 6.601 8,5 113 14,6 12 1,8 108 0,1
Tabelle 25: Ausgewählte demografische Indikatoren für Tirol seit 1961
Jahr Geburten Sterbefälle Lebenserwartung
Lebend­geborene Geburten­rate GFR NRR Gestorbene Sterbe­rate Säuglings­sterberate bei der Geburt
Mann Frau
1961 10.708 23,2 3,24 1,51 4.654 10,1 26,8 67,1 73,1
1962 11.096 23,7 3,29 1,53 4.874 10,4 25,0 67,8 72,6
1964 11.682 24,0 3,35 1,57 4.781 9,8 26,2 68,4 73,3
1966 11.330 22,5 3,14 1,47 4.996 9,9 21,6 67,9 73,8
1968 11.234 21,4 2,99 1,41 5.188 9,9 19,1 68,4 74,2
1970 9.877 18,4 2,57 1,21 5.189 9,7 21,0 68,5 73,9
1972 9.271 16,9 2,35 1,10 5.208 9,5 23,2 68,0 74,8
1974 8.633 15,4 2,12 1,00 4.894 8,7 20,0 69,6 76,1
1976 8.138 14,4 1,95 0,92 5.100 9,0 16,5 70,2 75,8
1978 7.766 13,4 1,78 0,85 5.149 8,9 13,0 70,6 76,8
1980 8.257 14,2 1,82 0,86 5.174 8,9 13,7 70,7 77,4
1982 8.684 14,7 1,83 0,87 5.167 8,8 11,5 71,2 77,7
1984 8.013 13,4 1,61 0,77 5.153 8,6 9,0 71,4 78,5
1986 7.914 13,1 1,54 0,74 5.043 8,4 8,8 72,7 79,3
1988 7.995 13,1 1,53 0,73 5.041 8,3 9,4 73,1 79,2
1990 8.198 13,3 1,52 0,73 5.220 8,4 9,4 73,2 79,5
1992 8.847 14,0 1,61 0,77 5.275 8,3 7,6 73,9 80,3
1994 8.585 13,3 1,55 0,74 5.153 8,0 7,3 74,4 80,6
1996 8.321 12,7 1,53 0,73 5.195 8,0 6,0 75,4 81,1
1998 7.698 11,6 1,45 0,70 5.110 7,7 6,2 75,8 81,5
2000 7.149 10,7 1,38 0,67 5.066 7,6 5,3 76,4 82,2
2002 6.973 10,3 1,39 0,67 5.000 7,4 3,9 77,1 82,9
2004 7.038 10,3 1,43 0,69 5.051 7,4 4,0 78,0 83,1
2006 6.905 9,9 1,41 0,68 4.993 7,2 3,3 78,8 83,4
2008 6.703 9,6 1,40 0,67 5.191 7,4 1,6 79,3 83,7
2010 6.819 9,7 1,43 0,69 5.449 7,7 2,5 79,0 84,0
2011 6.724 9,5 1,41 0,68 5.328 7,5 3,3 79,3 84,4
2012 6.917 9,7 1,44 0,70 5.606 7,9 2,0 79,5 84,2
2013 6.962 9,7 1,44 0,69 5.643 7,9 2,7 79,8 84,4
2014 7.066 9,8 1,44 0,70 5.624 7,8 2,0 80,4 84,5
2015 7.576 10,4 1,53 0,74 6.001 8,2 1,3 80,0 84,3
2016 7.609 10,3 1,51 0,73 5.860 7,9 2,4 80,2 84,5
2017 7.764 10,4 1,52 0,74 5.930 7,9 3,0 80,9 85,0
2018 7.697 10,2 1,50 0,73 6.137 8,2 2,2 80,4 85,0
2019 7.522 10,0 1,47 0,71 6.237 8,3 1,7 80,5 84,9
2020 7.518 9,9 1,46 0,70 6.788 9,0 3,2 80,1 84,5
2021 7.934 10,4 1,54 0,75 6.626 8,7 2,4 80,4 85,0
2022 7.428 9,7 1,44 0,69 6.959 9,1 2,6 80,2 84,7
2023 6.766 8,8 1,31 0,63 6.647 8,6 1,9 80,9 85,3
2024 6.709 8,6 1,30 0,63 6.601 8,5 1,8 81,1 85,5
  • GFR steht für Gesamtfruchtbarkeitsrate bzw. Gesamtfertilitätsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • NRR steht für Nettoreproduktionsrate und gibt an, wie viele lebendgeborene Mädchen eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringen würde, wenn in Zukunft stets dieselben altersspezifischen Fruchtbarkeitsverhältnisse herrschen würden wie in dem betreffenden Kalenderjahr.
  • Bei den Lebendgeborenen sind ab 2015 erstmals im Ausland Geborene von Müttern mit Hauptwohnsitz in Tirol enthalten.
  • Bei den Sterbefällen sind ab 2009 Auslandssterbefälle von Personen mit Wohnsitz in Tirol enthalten.
  • Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen.
  • Die Säuglingssterberate bezeichnet die Zahl der im ersten Lebensjahr verstorbenen Kinder je 1.000 Lebendgeborene im jeweiligen Kalenderjahr.

7.1 Geburten, Fruchtbarkeit und Reproduktionsrate

Im nachfolgenden Abschnitt werden die Geburtsstatistik und wichtige demografische Indikatoren betreffend die Lebendgeburten und Fertilität genauer betrachtet. Dabei gilt es zu beachten, dass seit dem Jahr 2015 - im Gegensatz zu den Jahren davor - auch im Ausland stattgefundene Geburten von Müttern mit Wohnsitz in Österreich (im Jahr 2015 waren es 90 zusätzliche Geburten für Tirol) in der Geburtenstatistik berücksichtigt werden. Diese Änderung führte zu einer Anhebung der Geburtenzahlen ab 2015.

Die Zahl der Neugeborenen war 2024 um 0,8 % niedriger als im Vorjahr.

Im Jahr 2024 erblickten in Tirol 6.709 Neugeborene (lebendgeboren) das Licht der Welt, und somit um 0,8 % weniger als noch im Jahr 2023. Die Geburtenzahlen sanken 2024 in allen Bundesländern, mit Ausnahme von Wien (+5,5 %) und Oberösterreich (+0,1 %), das dritte Jahr in Folge. Österreichweit wurde 2024 ein Geburtenrückgang von -0,5 % verzeichnet und der größte relative Geburtenschwund war im Burgenland mit -5,5 % zu verzeichnen.

Der Geburtensaldo in Tirol lag 2024 bei +108 Personen.

Die Zahl der Lebendgeborenen lag im Jahr 2024 bei 6.709. Im gleichen Jahr sind 6.601 Personen verstorben. Die Geburtenbilanz (auch Geburtensaldo genannt) berechnet sich als Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen. Im Jahr 2024 ergab sich für Tirol eine Geburtenbilanz in der Höhe von +108 Personen. Wie man in Abbildung 13 erkennen kann, stellt dieser Wert ein Rekordtief in der mit 1962 beginnenden Zeitreihe dar.

Abbildung 13: Geburtenbilanz in Tirol seit 1962

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle oberhalb dargestellt.

Ausgehend vom Tiroler Bevölkerungsstand des Vorjahres mit 775.970 Personen ergibt sich ein der Geburtenbilanz zugeordnetes, relatives Bevölkerungswachstum von +0,1 ‰. Dieses nennt man auch Geburtenbilanzrate. Im Bundesländervergleich weist Tirol damit nach Wien (+1,1 ‰) und Vorarlberg (+0,7 ‰) die dritthöchste Geburtenbilanzrate auf. Die anderen Bundesländer wiesen alle negative Geburtenbilanzraten auf. Die niedrigsten Werte verzeichneten Burgenland (-5,7 ‰), gefolgt von Kärnten (-3,9 ‰), Niederösterreich (-3,2 ‰), Steiermark (-2,6 ‰) und Salzburg (-0,6 ‰).

Die Gesamtfertilitätsrate für Tirol lag 2024 bei 1,30.

Die Gesamtfertilitätsrate (kurz GFR) bezeichnet die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Kinder, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. Analog dazu bezeichnet die Nettoreproduktionsrate (kurz NRR) die durchschnittliche Zahl der lebendgeborenen Mädchen, die eine Frau in ihrem Leben zur Welt bringt. In Tirol haben die GFR (1,30) und die NRR (0,63) im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Eine NRR von 0,63 bedeutet, dass die derzeitige Müttergeneration nur zu 63 % durch die Töchtergeneration ersetzt wird und ohne jegliche Zuwanderung der Bevölkerungsstand langfristig schrumpfen würde. Die NRR liegt bereits seit dem Jahr 1975 konstant unter dem Schwellenwert von 1,00, ab welchem ein zumindest gleichbleibender Bevölkerungsstand allein durch die Zahl der Geburten gewährleistet wäre.

Abbildung 14: Entwicklung der Gesamtfertilitätsrate seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.
  • Daten zum GFR nach Staatszugehörigkeit sind erst ab dem Jahr 1984 vorhanden.

Von den 6.709 Neugeborenen in Tirol hatten 5.452 die österreichische und 1.257 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Verglichen mit dem Vorjahr hat die Zahl der Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft um 155 (-2,8 %) abgenommen und die Zahl der Neugeborenen mit ausländischer Staatsbürgerschaft um 98 (+8,5 %) zugenommen. Bezogen auf jeweils 1.000 Frauen der Tiroler Bevölkerung in der Altersgruppe von 15 bis unter 45 Jahren brachten Frauen mit österreichischer Staatsbürgerschaft im Durchschnitt 44,6 und Frauen mit anderer Staatsangehörigkeit 53,5 Kinder zur Welt (2023: 45,4 bzw. 53,0 Kinder). Die GFR der Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag in den letzten 30 Jahren stets über der GFR der Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit. In den letzten Jahren hat sich die GFR dieser beiden Gruppen einander angenähert (siehe Abbildung 14). Im Jahr 2024 lag die GFR bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bei 1,45 und bei den Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit bei 1,27 (2023: 1,39 bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und 1,29 bei Frauen mit österreichischer Staatsangehörigkeit). Die 1.257 Babys mit ausländischer Staatsbürgerschaft ergeben einen Anteil von 18,7 % an der Gesamtzahl der Lebendgeborenen in Tirol. Dieser Wert ist um 1,6 Prozentpunkte höher als im Jahr 2023.

Abbildung 15: Lebendgeborene in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.

Im Durchschnitt bekommen Tirolerinnen ihr erstes Kind im Alter von 30,5 Jahren.

In Abbildung 16 wird die zeitliche Entwicklung des mittleren Fertilitätsalters für Erstgeburten sowie für alle Geburten dargestellt. Das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten berechnet sich durch den arithmetischen Mittelwert der Altersverteilung der Fertilitätsraten für Erstgeburten und gibt an, in welchem Alter eine Frau im Schnitt ihr erstes Kind gebärt. Das mittlere Fertilitätsalter sollte jedoch nicht mit dem in Abbildung 17 dargestellten Durchschnittsalter der Erstgebärenden verwechselt werden, da letzteres von der jeweiligen Altersstruktur der Wohnbevölkerung abhängt, während das mittlere Fertilitätsalter von der Demografie unabhängig ist. Wie man in Abbildung 16 erkennen kann, ist das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten seit 1984 annähernd linear gestiegen. Während Tirolerinnen 1984 ihr erstes Kind im Schnitt im Alter von 24,3 Jahren gebaren, lag das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten im Jahr 2024 bei 30,5 Jahren. 1984 brachte eine Tiroler Frau im Laufe ihres Lebens im Schnitt ca. 1,61 Kinder zur Welt. 2024 lag die Gesamtfertilitätsrate (GFR) bei 1,30 Kindern je Frau.

Das durchschnittliche Fertilitätsalter aller Geburten ist im Zeitraum 1961 bis 1984 von 28,7 Jahren auf 27,3 Jahre gesunken, während es seit 1984 nahezu kontinuierlich steigt. Dies dürfte jedoch vermutlich nicht damit zusammenhängen, dass das mittlere Erstgebärenden-Alter zwischen 1961 und 1984 gesunken wäre, sondern damit, dass die GFR in dieser Zeitspanne generell stark gesunken ist. Somit bekamen Frauen 1984 im Schnitt bereits wesentlich weniger Kinder (1,61 Kinder) als 1961 (3,24 Kinder) und damit auch seltener ein zweites oder drittes Kind, das sie naturgemäß in einem höheren Alter hätten gebären müssen als ihr erstes Kind.

Abbildung 16: Entwicklung des mittleren Fertilitätsalters für Erstgeburten und für alle Geburten seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb dargestellt.
  • Daten zum mittleren Fertilitätsalter für Erstgeburten sind erst ab dem Jahr 1984 vorhanden.
  • Das mittlere Fertilitätsalter für Erstgeburten entspricht dem Alter, in welchem eine Frau im Schnitt ihr erstes Kind gebärt und ist im Gegensatz zum Durchschnittsalter der erstgebärenden Mütter unabhängig von der jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung.

Das Durchschnittsalter der Väter der im Jahr 2024 Erstgeborenen lag bei 33 Jahren und fünf Monaten.

In Abbildung 17 wird die zeitliche Entwicklung des Durchschnittsalters der Tiroler Mütter und Väter bei der Geburt ihres ersten Kindes dargestellt. Es gilt zu beachten, dass bei der Zeitreihe für das Durchschnittsalter der Väter in den Jahren vor 2015 bei fast der Hälfte aller Datensätze das Alter des Vaters fehlt. Die Datenwerte zu den Vätern für die Jahre vor 2015 sind daher nur von geringer Aussagekraft. Ab 2015 ist jedoch bei über 90 % der Datensätze die Altersinformation der Väter vorhanden.

Das Durchschnittsalter der Väter bei Geburt ihres ersten Kindes lag im Jahr 2024 bei 33,5 und das der Mütter bei 30,8 Jahren. Im Jahr 2015 lag das Durchschnittsalter der Väter bei 32,8 und das der Mütter bei 29,7 Jahren.

Abbildung 17: Entwicklung des Durchschnittsalters der Mütter und Väter bei der Geburt ihres ersten Kindes in Tirol

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.
  • Das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes sollte nicht mit dem mittleren Fertilitätsalter für Erstgeburten verwechselt werden, denn nur letzteres ist unabhängig von der jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung.
  • Für das Durchschnittsalter der Väter werden nur Erstgeburten berücksichtigt, bei denen das Alter der Väter bekannt ist.
  • Zur Berechnung des Durchschnittsalters wird zunächst das taggenaue Alter auf das Intervall von 15,5 bis 49,5 Jahre eingeschränkt und anschließend arithmetisch gemittelt.
  • Die Werte für das Durchschnittsalter der Väter bei Erstgeborenen ist für die Jahre vor 2015 nur bedingt aussagekräftig, da in diesem Zeitraum bei rund der Hälfte aller Datensätze das Alter der Väter nicht im Datensatz vorhanden ist.
Jahr Durchschnittsalter der Elternteile in Jahre für Erstgeborene Tiroler:innen
Mütter Väter
1984 23,9 ·
1986 24,3 ·
1988 24,9 ·
1990 25,4 ·
1992 25,5 ·
1994 26,1 ·
1996 26,9 ·
1998 27,3 ·
2000 27,5 31,7
2002 27,5 31,8
2004 28,0 32,0
2006 28,1 32,5
2008 28,4 32,6
2010 29,0 33,2
2012 29,3 33,5
2014 29,6 33,4
2016 29,8 32,8
2018 30,1 33,0
2020 30,2 33,1
2021 30,6 33,2
2022 30,6 33,2
2023 30,6 33,1
2024 30,8 33,5

Der Anteil der unehelich geborenen Kinder lag 2024 bei 43,0 %. 3.825 Kinder stammen von verheirateten Paaren und keines von Eltern in eingetragenen Partnerschaften.

Im Jahr 2024 kamen in Tirol 43,0 % aller Neugeborenen (2.884 Kinder) unehelich zur Welt. Im Vorjahr lag der Anteil der unehelich geborenen Kinder bei 44,1 % (2.981 Kinder). Im Bundesländervergleich liegt Tirol wie bereits in den vergangenen sieben Jahren auf dem dritten Platz. Einen höheren Anteil an unehelich geborenen Kindern findet man wie bereits im Vorjahr in den Bundesländern Kärnten (47,3 %) und Steiermark (44,3 %). Den niedrigsten Anteil an unehelich geborenen Kindern verzeichnete wie bereits im Vorjahr Wien mit 31,8 %. Wie man in Abbildung 18 erkennen kann, ist der Anteil der unehelich geborenen Kinder in Tirol im Zeitraum von 1970 bis 2011 von 16,5 % auf 45,6 % gestiegen und seitdem mehr oder weniger konstant mit Werten zwischen 42,0 und 47 %. Kein Neugeborenes4 von den 6.709 Lebendgeborenen des Jahres 2024 stammt von Eltern, die in eingetragenen Partnerschaften leben.

Abbildung 18: Anteil der unehelich geborenen Kinder seit 1970

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Relativer Anteil der unehelich geborenen Kinder in %
in Tirol in Österreich
1970 16,5 12,8
1971 17,4 13,0
1972 18,3 13,7
1973 18,5 13,7
1974 17,1 13,8
1975 17,9 13,5
1976 18,0 13,8
1977 18,3 14,2
1978 18,9 14,8
1979 21,1 16,5
1980 23,2 17,8
1981 25,4 19,4
1982 27,2 21,6
1983 29,2 22,4
1984 26,8 21,5
1985 27,9 22,4
1986 28,2 23,3
1987 29,0 23,4
1988 26,2 21,0
1989 28,2 22,6
1990 28,1 23,6
1991 28,6 24,8
1992 29,0 25,2
1993 29,7 26,3
1994 30,0 26,8
1995 30,4 27,4
1996 31,5 28,0
1997 31,3 28,8
1998 31,4 29,5
1999 32,1 30,5
2000 33,2 31,3
2001 35,1 33,1
2002 36,4 33,8
2003 38,5 35,3
2004 39,0 35,9
2005 40,0 36,5
2006 41,3 37,2
2007 41,1 38,2
2008 42,2 38,8
2009 42,9 39,3
2010 43,8 40,1
2011 45,6 40,4
2012 45,6 41,5
2013 45,5 41,4
2014 46,1 41,7
2015 46,1 42,1
2016 46,2 42,2
2017 45,5 42,0
2018 45,4 41,2
2019 44,4 40,6
2020 45,6 41,2
2021 45,4 41,5
2022 46,7 41,4
2023 44,1 40,0
2024 43,0 38,1

In Tirol werden häufiger Kaiserschnitt-Geburten durchgeführt als im Österreich-Durchschnitt.

Im Jahr 2024 wurden in Tirol 2.225 (33,2 %) aller Neugeborenen durch Kaiserschnitt entbunden. Österreichweit lag die Sectio-Rate bei 32,2 %. Im Bundesländervergleich hat Tirol die dritthöchste Sectio-Rate hinter der Steiermark (38,0 %) und Kärnten (33,4 %). Niedrigere Sectio-Raten wurden in Salzburg (27,5 %), Vorarlberg und (28,3 %) und Oberösterreich (28,8 %) verzeichnet. Die Sectio-Raten sind in allen Bundesländern zwischen 1994 und 2010 stark angestiegen, von 2011 bis 2017 tendenziell konstant geblieben und ab 2018 wieder leicht angestiegen.

Abbildung 19: Sectio-Raten für ausgewählte Bundesländer seit 1995

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sectiorate (in %) nach Bundesland
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1995 12,4 13,6 13,6 12,1 11,0 11,7 12,5 14,3 8,8 13,5
1996 13,1 14,3 11,5 13,1 11,8 10,8 14,3 15,0 10,3 14,6
1997 14,0 16,9 12,5 13,8 12,9 12,2 14,4 15,5 11,0 15,8
1998 14,6 16,3 14,1 15,2 13,6 11,8 15,1 15,8 11,6 15,7
1999 16,4 20,1 15,3 17,0 14,4 12,4 17,5 16,7 13,6 18,9
2000 17,2 22,5 16,0 18,6 15,2 12,7 18,6 16,9 14,4 18,9
2001 18,9 23,8 17,6 20,7 17,3 14,4 20,3 18,5 16,2 19,7
2002 20,6 26,9 19,6 21,9 18,7 16,3 22,6 20,3 17,9 21,5
2003 22,1 25,7 22,2 23,2 21,0 17,5 24,2 23,8 18,6 21,9
2004 23,6 28,9 24,5 24,0 22,2 17,3 26,4 25,0 20,1 23,8
2005 24,4 28,7 24,4 24,3 23,0 19,7 27,5 27,8 23,0 23,6
2006 25,8 30,2 25,6 26,6 23,2 19,6 29,4 28,8 23,9 25,7
2007 27,1 30,6 27,6 28,0 24,3 21,0 31,4 29,8 24,4 26,9
2008 28,0 33,9 29,5 28,8 24,2 21,0 31,4 29,9 25,6 28,9
2009 28,8 33,4 30,7 29,4 25,0 21,5 32,5 31,8 25,7 29,6
2010 28,9 34,6 32,5 29,9 25,0 23,2 32,2 31,9 26,2 28,5
2011 29,0 34,5 33,1 29,6 24,8 22,9 34,2 29,7 27,5 28,9
2012 29,4 34,6 31,9 30,2 24,7 23,2 33,7 31,4 26,5 30,4
2013 29,3 32,8 31,4 30,5 25,6 22,9 33,1 30,5 29,1 29,6
2014 29,8 34,8 32,6 30,9 26,5 22,5 33,0 31,7 25,7 30,7
2015 29,4 32,0 31,6 29,8 26,2 22,6 35,1 31,3 24,7 29,7
2016 29,3 33,8 33,2 29,2 25,9 22,9 33,8 30,8 24,8 30,2
2017 29,4 36,3 33,3 28,7 25,5 24,7 33,6 31,2 22,3 31,1
2018 29,1 34,9 32,4 29,2 24,6 25,5 34,2 31,7 24,1 29,4
2019 29,8 34,9 32,5 29,9 25,1 26,0 35,5 32,8 25,3 29,8
2020 29,9 34,1 33,1 29,1 25,9 26,7 34,7 33,7 25,5 30,1
2021 30,7 34,6 33,5 30,3 26,3 27,8 36,6 33,2 26,8 30,4
2022 31,4 34,9 33,9 31,0 27,8 28,1 35,6 33,5 28,0 32,0
2023 32,1 34,3 32,5 31,9 29,0 29,3 36,6 33,5 28,8 32,5
2024 32,2 32,8 33,4 32,9 28,8 27,5 38,0 33,2 28,3 32,4
Tabelle 26: Entbindungsarten bei Lebendgeburten in Tirol und Gesamtösterreich 1995 und 2024
Entbindungsart Anteil an allen Lebendgeburten in %
in Tirol (in %) in Österreich (in %)
1995 2024 1995 2024
Spontangeburt 80,4 58,3 81,9 59,3
Kaiserschnitt 14,3 33,2 12,4 32,2
Saugglocke 4,2 7,5 3,5 7,5
Zangengeburt 0,3 · 1,1 0,0
Manualhilfe 0,8 · 1,1 0,0
unbekannt - 1,0 - 0,9
  • Bei Auslandsgeburten ist die Entbindungsart unbekannt.

Drei Kinder wurden in Geburtshäusern oder Hebammenpraxen zur Welt gebracht.

Im Jahr 2024 wurden in Tirol drei Kinder (0,4 ‰) in Hebammenpraxen oder Geburtshäusern geboren, während die überwiegende Mehrheit (97,8 %) in Krankenhäusern zur Welt kam. Die Zahl der Geburten in Geburtshäusern und Hebammenpraxen war in Tirol zwischen 2015 und 2022 sehr hoch, mit einem Rekordwert von 6,7 ‰ im Jahr 2021. Im Jahr 2024 ist die Zahl der Geburten in Geburtshäusern und Hebammenpraxen in Tirol um 62,5 % gesunken. Österreichweit wurden 184 Kinder (2,4 ‰ der Lebendgeborenen) in Geburtshäusern oder Hebammenpraxen zur Welt gebracht. Dies sind um 1,1 % weniger als im Vorjahr.

Abbildung 20: Anteil der Lebendgeburten in Hebammenpraxen und Geburtshäusern ab 1995

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Zahl der in Hebammenpraxen und Geburtshäuser lebendgeborenen Kinder
in Tirol in Österreich
absolut in % absolut in %
1995 1 0,0 449 0,5
1996 - - 388 0,4
1997 - - 385 0,5
1998 1 0,0 318 0,4
1999 1 0,0 275 0,4
2000 1 0,0 298 0,4
2001 - - 268 0,4
2002 - - 225 0,3
2003 - - 72 0,1
2004 - - 70 0,1
2005 - - 82 0,1
2006 - - 58 0,1
2007 - - 75 0,1
2008 - - 142 0,2
2009 - - 113 0,1
2010 - - 144 0,2
2011 - - 168 0,2
2012 - - 188 0,2
2013 - - 171 0,2
2014 3 0,0 185 0,2
2015 26 0,3 224 0,3
2016 20 0,3 244 0,3
2017 21 0,3 303 0,3
2018 32 0,4 247 0,3
2019 30 0,4 273 0,3
2020 37 0,5 278 0,3
2021 53 0,7 314 0,4
2022 34 0,5 231 0,3
2023 8 0,1 186 0,2
2024 3 0,0 184 0,2

Das Statistische Tiroler Median-Baby5 des Jahres 2024 erblickte nach einer 39 Wochen und vier Tage dauernden Schwangerschaft das Licht der Welt.

Im Median wogen Buben bei der Geburt 3.390 Gramm und hatten eine Körpergröße von 51 cm. Mädchen wogen im Median 3.250 Gramm und hatten eine Körpergröße von 50 cm. 85,1 % der Neugeborenen kamen nach Vollendung der 38. Schwangerschaftswoche oder später zur Welt. Für 7,3 % der Säuglinge ereignete sich die Geburt vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. 3,0 % der Neugeborenen im Jahr 2024 stammen aus Mehrlingsschwangerschaften (194 lebendgeborene Zwillinge und drei lebendgeborene Drillinge).

Tabelle 27: Lebendgeborene 2024 nach verschiedenen Merkmalen
Merkmal Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2024
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Lebendgeborene 6.709 100,0 3.390 100,0 3.319 100,0
Ort der Entbindung
In Österreich 6.639 49,7 3.362 49,8 3.277 49,7
Krankenanstalt 6.562 49,2 3.320 49,2 3.242 49,2
Entbindungsheim bzw. Hebammenpraxis 3 0,0 2 0,0 1 0,0
Hausgeburt 70 0,5 38 0,6 32 0,5
Transportweg 3 0,0 2 0,0 1 0,0
Sonstiger Ort 1 0,0 - - 1 0,0
Ausland 70 0,5 28 0,4 42 0,6
Art der Entbindung (Inlands-Geburten)
Spontangeburt 3.914 59,0 1.927 57,3 1.987 60,6
Kaiserschnitt (geplant) 1.225 18,5 598 17,8 627 19,1
Kaiserschnitt (ungeplant) 1.000 15,1 537 16,0 463 14,1
Saugglocke 500 7,5 300 8,9 200 6,1
Zangengeburt - - - - - -
Manualhilfe - - - - - -
Schwangerschaftsdauer in vollendeten Wochen (Inlands-Geburten)
unter 37 482 7,3 269 8,0 213 6,5
37 bis 41 6.149 92,6 3.091 91,9 3.058 93,3
42 oder mehr 8 0,1 2 0,1 6 0,2
Median 39,6 · 39,6 · 39,6 ·
Lebendgeburtenfolge (Inlands-Geburten)
1. Kind 3.154 47,5 1.641 48,8 1.513 46,2
2. Kind 2.527 38,1 1.245 37,0 1.282 39,1
3. Kind 698 10,5 337 10,0 361 11,0
4. Kind 188 2,8 100 3,0 88 2,7
5. oder weiteres Kind 72 1,1 39 1,2 33 1,0
Geburtsgewicht in Gramm (Inlands-Geburten)
unter 2.800 914 13,8 380 11,3 534 16,3
2.800 bis 3.500 3.434 51,7 1.617 48,1 1.817 55,4
3.500 bis 4.200 2.132 32,1 1.257 37,4 875 26,7
4.200 oder mehr 159 2,4 108 3,2 51 1,6
Median 3.320,0 · 3.390,0 · 3.250,0 ·
Körperlänge in cm (Inlands-Geburten)
unter 48 706 10,6 310 9,2 396 12,1
48 bis 52 3.500 52,7 1.621 48,2 1.879 57,3
52 bis 56 2.284 34,4 1.320 39,3 964 29,4
56 oder mehr 149 2,2 111 3,3 38 1,2
Median 51,0 · 51,0 · 50,0 ·
Mehrlingskinder (Inlands-Geburten)
Einzelgeborene 6.442 97,0 3.279 97,5 3.163 96,5
Zwillinge 194 2,9 82 2,4 112 3,4
Drillinge oder mehr 3 0,0 1 0,0 2 0,1
Schwangere Raucherinnen (Inlands-Geburten)
Raucherin 336 5,1 156 4,6 180 5,5
Nicht-Raucherin 6.246 94,1 3.176 94,5 3.070 93,7
Unbekannt 57 0,9 30 0,9 27 0,8
Tabelle 28: Lebendgeborene und Geburtenbilanz in Tirol nach Staatsangehörigkeit seit 1970
Jahr Lebendgeborene nach Staatsbürgerschaft Geburtenbilanz nach Staatsbürgerschaft
Österreich Ausland Österreich Ausland
absolut absolut in %
1970 9.526 351 3,6 4.488 200
1972 8.720 551 5,9 3.684 379
1974 7.909 724 8,4 3.172 567
1976 7.602 536 6,6 2.646 392
1978 7.150 616 7,9 2.153 464
1980 7.643 614 7,4 2.586 497
1982 8.121 563 6,5 3.107 410
1984 7.691 322 4,0 2.686 174
1986 7.602 312 3,9 2.712 159
1988 7.637 358 4,5 2.738 216
1990 7.737 461 5,6 2.656 322
1992 7.870 977 11,0 2.735 837
1994 7.496 1.089 12,7 2.512 920
1996 7.291 1.030 12,4 2.275 851
1998 6.703 995 12,9 1.754 834
2000 6.171 978 13,7 1.256 827
2001 5.916 867 12,8 988 724
2002 6.112 861 12,3 1.255 718
2003 6.107 737 10,8 1.163 568
2004 6.364 674 9,6 1.493 494
2005 6.216 695 10,1 1.250 508
2006 6.227 678 9,8 1.403 509
2007 6.020 631 9,5 1.035 459
2008 5.997 706 10,5 1.005 507
2009 5.886 750 11,3 789 472
2010 6.001 818 12,0 851 519
2011 5.868 856 12,7 786 610
2012 6.046 871 12,6 704 607
2013 5.952 1.010 14,5 647 672
2014 6.034 1.032 14,6 750 692
2015 6.540 1.036 13,7 847 728
2016 6.426 1.183 15,5 903 846
2017 6.532 1.232 15,9 927 907
2018 6.423 1.274 16,6 666 894
2019 6.129 1.393 18,5 274 1.011
2020 6.263 1.255 16,7 -139 869
2021 6.628 1.306 16,5 478 830
2022 6.222 1.206 16,2 -264 733
2023 5.607 1.159 17,1 -543 662
2024 5.452 1.257 18,7 -675 783

Jakob und Anna waren die beliebtesten Vornamen im Jahr 2024.

Die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Tirol im Jahr 2024 waren Jakob (73 Knaben) und Anna (86 Mädchen).

Tabelle 29: Die häufigsten Vornamen von Lebendgeborenen des Jahres 2024
Rang Name Häufigkeit in %
Knaben
1 Jakob 73 2,15
2 Elias 67 1,98
3 David 62 1,83
3 Noah 62 1,83
5 Maximilian 61 1,80
6 Leo 59 1,74
7 Matteo 57 1,68
8 Luis 54 1,59
9 Felix 53 1,56
9 Paul 53 1,56
11 Jonas 50 1,47
11 Leon 50 1,47
13 Anton 49 1,45
14 Moritz 43 1,27
15 Emil 41 1,21
16 Simon 38 1,12
17 Valentin 37 1,09
18 Alexander 35 1,03
18 Liam 35 1,03
18 Max 35 1,03
21 Raphael 34 1,00
21 Tobias 34 1,00
23 Gabriel 33 0,97
24 Fabian 32 0,94
24 Toni 32 0,94
26 Johannes 31 0,91
26 Josef 31 0,91
26 Lorenz 31 0,91
26 Lukas 31 0,91
26 Samuel 31 0,91
31 Fabio 27 0,80
31 Theo 27 0,80
33 Finn 26 0,77
34 Matthias 25 0,74
35 Julian 23 0,68
35 Levi 23 0,68
37 Ben 22 0,65
37 Kilian 22 0,65
37 Lio 22 0,65
37 Luca 22 0,65
Mädchen
1 Anna 86 2,59
2 Sophia 75 2,26
3 Emma 70 2,11
4 Hannah 63 1,90
5 Marie 61 1,84
6 Lea 54 1,63
7 Lina 49 1,48
8 Lena 46 1,39
9 Leonie 45 1,36
9 Valentina 45 1,36
11 Mia 44 1,33
12 Emilia 43 1,30
12 Ida 43 1,30
14 Sarah 38 1,14
15 Leni 36 1,08
16 Laura 34 1,02
17 Lia 32 0,96
18 Rosa 31 0,93
19 Antonia 30 0,90
19 Johanna 30 0,90
19 Sophie 30 0,90
22 Isabella 27 0,81
22 Mila 27 0,81
24 Elena 26 0,78
24 Julia 26 0,78
24 Lara 26 0,78
27 Ella 25 0,75
27 Theresa 25 0,75
29 Luisa 23 0,69
29 Magdalena 23 0,69
31 Jana 22 0,66
31 Livia 22 0,66
31 Nora 22 0,66
34 Alina 21 0,63
34 Elisa 21 0,63
34 Paulina 21 0,63
37 Alma 20 0,60
37 Elina 20 0,60
37 Klara 20 0,60
40 Amelie 19 0,57
40 Frida 19 0,57
40 Frieda 19 0,57
40 Katharina 19 0,57
40 Maria 19 0,57
40 Olivia 19 0,57

7.2 Lebenserwartung und Sterbefälle

In diesem Abschnitt wollen wir die Sterbestatistik und wichtige demografische Indikatoren betreffend Lebenserwartung und Sterbewahrscheinlichkeit näher betrachten. Bei Zeitvergleichen muss beachtet werden, dass seit dem Jahr 2009 auch im Ausland verstorbene Einwohner:innen in der österreichischen Todesfallstatistik erfasst werden. In Tirol sind dies jährlich ca. 70 Fälle (mehrheitlich männlich). Diese strukturelle Veränderung in der Datenerhebung bewirkt eine Reduktion der ab 2009 ausgewiesenen Lebenserwartung und eine Anhebung der ab 2009 ausgewiesenen Sterberaten.

Im Jahr 2024 starben in Tirol 78 Menschen aufgrund einer COVID-19-Erkrankung. Dies sind wesentlich weniger als in den drei Jahren zuvor.

Im Februar 2020 wurden in Österreich die ersten Sars-CoV2-Infektionen gemeldet und seitdem gab es mehrere Infektions-Wellen. Laut den in den Sterbedaten verzeichneten Todesursachen verstarben in den letzten fünf Jahren 1.655 Personen aufgrund einer COVID-19-Erkrankung: 595 im Jahr 2020, 410 im Jahr 2021, 425 im Jahr 2022, 147 im Jahr 2023 und 78 im Jahr 2024.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der gesetzten Eindämmungsmaßnahmen auf die Sterbezahlen wurden bereits eingehend in den Publikationen Demografische Daten Tirol 2020 und Demografische Daten Tirol 2021 untersucht, weshalb in dieser Publikation von einer neuerlichen Detailanalyse abgesehen wird.

Sterberate für Tirol lag 2024 bei 8,5 ‰ und somit fast auf Vor-Pandemie-Niveau.

Die Sterberate (Anteil Gestorbene je 1.000 Einwohner:innen) ist in Tirol im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte von 10,1 ‰ im Jahr 1961 auf 7,2 ‰ im Jahr 2006 gesunken. Seit 2007 ist die Sterberate in Tirol wieder leicht angestiegen und lag im Jahr 2019 bei 8,3 ‰. Dieser leichte Anstieg der Sterberate bis 2019 ist durch die Alterung der Tiroler Wohnbevölkerung (siehe Abbildung 8) bedingt und nicht etwa dadurch, dass sich die Lebensbedingungen in diesem Zeitraum verschlechtert hätten. Aufgrund der COVID-19-Pandemie gab es im Jahr 2020 einen sprunghaften Anstieg der Sterberate in Tirol auf 9,0 ‰. Österreichweit stieg die Sterberate im Jahr 2020 auf 10,3 ‰. In den Jahren 2021 und 2022 war die Sterberate in allen Bundesländern höher als noch vor der Pandemie. Im Jahr 2023 sind die Sterberaten in allen Bundesländern deutlich gesunken und liegen seit 2023 wieder auf dem Niveau, das sich im Entwicklungstrend vor der Pandemie abgezeichnete hatte. Im Bundesländervergleich ergab sich im Jahr 2024 in Tirol (8,5 ‰) die drittniedrigste Sterberate hinter Wien (8,4 ‰) und Vorarlberg (8,5 ‰). Die höchsten Sterberaten wurden im Burgenland (11,9 ‰), gefolgt von Kärnten (11,1 ‰) und Niederösterreich (10,9 ‰), verzeichnet. Österreichweit wurde 2024 eine Sterberate in der Höhe von 9,7 ‰ verzeichnet.

Abbildung 21: Sterberaten für Tirol und Gesamtösterreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Sterberaten in ‰ nach Region
Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
1961 12,1 11,3 10,1 12,7 10,6 10,2 11,3 10,1 9,4 15,5
1962 12,8 12,4 10,5 13,5 11,3 10,2 12,2 10,4 9,5 16,1
1963 12,8 12,2 10,7 13,5 11,3 11,1 12,0 10,8 9,5 16,1
1964 12,4 12,1 10,2 13,2 10,7 10,3 11,4 9,8 9,4 15,9
1965 13,0 12,8 10,9 13,9 11,2 10,4 12,1 9,9 9,4 16,9
1966 12,5 11,5 10,6 13,1 10,8 10,3 11,7 9,9 9,0 16,5
1967 13,0 12,3 10,6 13,7 11,3 10,3 12,3 10,0 9,3 17,1
1968 13,0 12,5 10,6 13,8 11,4 10,3 12,3 9,9 9,1 17,0
1969 13,3 12,9 11,5 14,1 11,6 10,0 12,7 10,0 9,1 17,4
1970 13,3 13,2 11,1 14,5 11,8 10,3 12,3 9,7 8,5 17,3
1971 13,0 12,7 10,6 14,1 11,2 10,1 12,1 9,5 8,7 17,6
1972 12,7 12,8 10,3 13,6 11,3 10,3 11,8 9,5 8,6 16,6
1973 12,3 12,3 10,3 13,3 10,6 9,6 11,8 8,9 7,8 16,2
1974 12,4 12,7 10,4 13,5 10,8 9,7 11,8 8,7 8,0 16,4
1975 12,6 12,8 10,5 13,8 11,0 9,8 12,2 9,0 7,5 16,8
1976 12,6 12,8 10,3 13,7 11,0 10,1 11,9 9,0 8,3 16,8
1977 12,2 12,4 10,4 13,2 10,6 9,6 11,7 9,0 7,4 16,3
1978 12,5 13,1 10,5 13,8 10,9 9,6 11,9 8,9 7,7 16,7
1979 12,2 12,3 10,4 13,5 10,4 9,5 11,6 8,9 7,8 16,3
1980 12,3 12,7 10,5 13,4 10,4 9,7 11,8 8,9 7,8 16,4
1981 12,3 12,6 11,0 13,3 10,4 9,8 11,8 9,0 7,8 16,4
1982 12,0 12,3 10,7 13,0 10,4 9,5 11,7 8,8 7,7 16,1
1983 12,3 13,0 10,6 13,6 10,6 9,7 11,8 9,1 7,9 16,3
1984 11,7 12,2 10,2 12,9 9,9 9,0 11,4 8,6 7,5 15,6
1985 11,8 12,3 10,6 12,9 10,0 9,1 11,4 9,0 7,8 15,9
1986 11,5 12,1 10,2 12,5 9,9 9,0 11,3 8,4 7,6 15,3
1987 11,2 11,6 10,0 12,0 9,7 8,9 11,1 8,2 7,4 14,9
1988 11,0 11,5 9,9 11,8 9,4 8,7 10,9 8,3 7,4 14,6
1989 11,0 11,6 10,1 11,8 9,8 8,9 10,9 8,1 7,6 14,0
1990 10,9 11,5 10,0 11,6 9,6 8,6 10,6 8,4 7,6 14,0
1991 10,8 11,9 10,3 11,6 9,5 8,4 10,8 8,2 7,6 13,9
1992 10,7 11,4 9,9 11,6 9,2 8,1 10,6 8,3 7,4 13,7
1993 10,5 11,1 9,8 11,2 9,4 8,3 10,5 8,1 7,4 13,1
1994 10,2 11,2 9,3 11,0 9,2 8,0 10,1 8,0 7,1 12,7
1995 10,2 11,2 9,3 11,0 9,2 8,5 10,2 7,8 7,1 12,8
1996 10,2 11,4 9,3 11,0 9,2 8,0 10,2 8,0 7,1 12,6
1997 10,0 11,0 9,4 10,7 9,0 8,1 10,2 8,0 7,1 12,0
1998 9,8 11,2 9,2 10,6 9,0 8,0 10,0 7,7 7,2 11,7
1999 9,8 10,9 9,5 10,5 9,0 8,0 10,0 7,6 7,2 11,7
2000 9,6 10,5 9,4 10,4 8,6 8,1 9,8 7,6 6,9 11,4
2001 9,3 10,2 9,1 9,9 8,5 8,0 9,6 7,6 7,0 10,9
2002 9,4 10,8 9,5 10,2 8,7 8,1 9,7 7,4 6,9 10,8
2003 9,5 10,8 9,3 10,3 8,9 8,3 9,9 7,5 7,2 10,7
2004 9,1 10,4 9,3 9,9 8,6 7,7 9,6 7,4 6,8 9,9
2005 9,2 10,6 9,8 9,9 8,6 8,0 9,6 7,5 6,8 9,8
2006 9,0 10,8 9,6 9,6 8,5 7,7 9,6 7,2 6,9 9,6
2007 9,0 10,8 9,5 9,7 8,6 7,7 9,5 7,4 6,9 9,5
2008 9,0 10,9 9,6 9,8 8,5 7,5 9,7 7,4 6,8 9,4
2009 9,3 10,5 9,9 10,0 8,8 7,9 10,0 7,7 7,1 9,7
2010 9,2 10,7 10,0 9,8 8,8 7,9 9,8 7,7 7,1 9,6
2011 9,1 10,7 9,8 9,9 8,7 8,1 9,7 7,5 7,0 9,3
2012 9,4 11,6 10,3 10,4 9,0 8,0 9,9 7,9 7,4 9,6
2013 9,4 11,2 10,3 10,2 9,3 8,3 9,7 7,9 7,5 9,4
2014 9,2 11,1 10,2 10,0 8,9 8,1 9,8 7,8 7,3 9,1
2015 9,7 11,4 10,8 10,5 9,5 8,4 10,5 8,2 7,8 9,2
2016 9,3 11,0 10,6 10,3 8,9 8,2 10,0 7,9 7,6 8,7
2017 9,5 11,5 10,8 10,4 9,3 8,5 10,4 7,9 8,0 8,8
2018 9,5 11,3 10,9 10,5 9,2 8,4 10,2 8,2 7,9 8,9
2019 9,4 11,6 10,8 10,4 9,2 8,5 10,2 8,3 7,8 8,5
2020 10,3 12,0 12,1 11,1 10,0 9,3 11,6 9,0 8,6 9,4
2021 10,3 12,2 11,6 11,7 10,2 9,5 10,9 8,7 8,5 9,4
2022 10,4 12,3 12,0 11,5 10,1 9,5 11,3 9,1 9,1 9,3
2023 9,9 11,5 11,4 11,1 9,7 9,1 10,7 8,6 8,2 8,7
2024 9,7 11,9 11,1 10,9 9,4 9,1 10,4 8,5 8,5 8,4

Sterberisiko der Tiroler Wohnbevölkerung im Jahr 2024 niedriger als in den Jahren vor der Sars-Cov2-Pandemie.

In Abbildung 22 wird die Sterberate für die Tiroler Wohnbevölkerung gegliedert nach Alterskategorien und Geschlecht (pinke Linien) mit den Sterberaten für die Jahre 2012 bis 2019 (graue Boxen) verglichen. Mithilfe der Gliederung in Alterskategorien ergeben sich sogenannte altersspezifische Sterberaten. Diese werden weniger von der sich verändernden Altersstruktur der Wohnbevölkerung beeinflusst und erlauben daher einen aussagekräftigeren Vergleich der Sterberaten unterschiedlicher Jahre.

Wie man in Abbildung 22 erkennen kann, lagen die Sterberaten für 2024 für alle Personengruppen, mit Ausnahme der Frauen im Alter von 70 bis 79 Jahren, unterhalb des 1. Quartils der Sterberaten der Jahre 2012 bis 2019. Dies bedeutet, dass die Sterberate für diese Personengruppen im Jahr 2024 kleiner war als die Sterberaten in sechs der acht Erhebungsjahre im Zeitraum 2012 bis 2019. Das Sterberisiko der Tiroler Wohnbevölkerung war somit 2024 niedriger als in drei Viertel der Jahre vor der Sars-Cov2-Pandemie.

Abbildung 22: Vergleich der Sterberaten für 2024 mit 2012 bis 2019 gegliedert nach Geschlecht und Alterskategorie

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Die Sterberaten (Anteil der Gestorbenen je 1.000 Einwohner:innen) werden für 2012 bis 2019 mithilfe von Box-Plots und für das Jahr 2024 als pinke Linien dargestellt. Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.
Altersgruppe Sterberate in ‰ nach Geschlecht und Zeitraum
Männer Frauen
im Jahr 2024 Medianwert 2012 bis 2019 im Jahr 2024 Medianwert 2012 bis 2019
0 bis 59 Jahre 1,3 1,4 0,7 0,8
60 bis 69 Jahre 10,5 12,1 5,1 6,6
70 bis 79 Jahre 26,4 28,2 17,2 15,6
80 Jahre oder älter 93,0 104,7 83,6 95,4

Lebenserwartung in Tirol zweites Jahr in Folge auf Rekordniveau. Frauen hatten 2024 in Tirol eine Lebenserwartung von 85,5 Jahren und Männer von 81,1 Jahren.

Die Lebenserwartung für Männer und Frauen gibt – im Gegensatz zur Sterberate – direkt Auskunft über die Lebensbedingungen in den einzelnen Kalenderjahren. Dieser Wert wird jedes Jahr aufs Neue aus den Sterbedaten des betreffenden Jahres berechnet und gibt an, wie alt ein Mann bzw. eine Frau im Schnitt werden würde, wenn in Zukunft immer dieselben Lebensbedingungen herrschen würden wie in dem betreffenden Jahr. Die Lebenserwartung ist bis 2019 in allen Bundesländern bis auf geringe Schwankungen kontinuierlich angestiegen6. Lag sie in Tirol im Jahre 1961 für Männer noch bei 67,1 und für Frauen bei 73,1 Jahren, so stieg sie 2019 für Männer auf 80,5 Jahre und für Frauen auf 84,9 Jahre. Dies bedeutet, dass ein im Jahr 2019 geborenes Mädchen im Schnitt 84,9 Jahre alt werden würde, wenn die altersbezogenen Sterbewahrscheinlichkeiten auch in Zukunft so bleiben wie im Jahr 2019.

Bedingt durch die Sars-Cov2-Pandemie sank die Lebenserwartung im Jahr 2020 in allen Bundesländern. In Tirol lag die Lebenserwartung der Männer bei 80,1 (-0,4 Jahre gegenüber 2019) und die der Frauen bei 84,5 (-0,4 Jahre gegenüber 2019). In den Jahren 2021 und 2022 blieb die Lebenserwartung unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Im Jahr 2023 ergab sich ein Umschwung und es wurden mit 85,3 Jahren bei den Frauen und 80,9 Jahren bei den Männern Rekordwerte für die Lebenserwartung der Tiroler Wohnbevölkerung verzeichnet. 2024 wurden diese sogar noch übertroffen und mit 85,5 Jahren bei den Frauen und 81,1 Jahren bei den Männern die höchsten Werte seit Aufzeichnungsbeginn ermittelt.

Abbildung 23: Entwicklung der statistischen Lebenserwartung seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Lebenserwartung in Jahren nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Österreich Tirol Wien Österreich Tirol Wien
1961 66,47 67,11 66,72 72,84 73,08 73,31
1962 66,30 67,80 66,76 72,50 72,63 72,99
1963 66,40 66,98 66,79 72,67 72,46 73,13
1964 66,79 68,35 67,07 73,22 73,26 73,45
1965 66,58 68,28 66,64 72,97 74,00 73,05
1966 66,85 67,89 67,08 73,37 73,80 73,40
1967 66,62 67,88 67,01 73,38 73,85 73,30
1968 66,76 68,40 67,34 73,53 74,19 73,72
1969 66,53 68,11 66,85 73,27 73,77 73,42
1970 66,46 68,52 66,95 73,38 73,91 73,52
1971 66,64 68,71 66,72 73,67 74,26 73,52
1972 66,93 67,98 67,45 74,01 74,83 73,95
1973 67,51 69,83 67,53 74,55 74,96 74,43
1974 67,47 69,58 67,87 74,65 76,10 74,43
1975 67,66 69,70 67,71 74,70 76,08 74,32
1976 68,18 70,21 67,98 75,05 75,84 74,77
1977 68,52 70,39 68,36 75,46 76,41 75,12
1978 68,47 70,62 68,16 75,69 76,77 75,23
1979 68,81 70,48 68,46 76,00 76,82 75,24
1980 69,01 70,67 68,88 76,08 77,36 75,34
1981 69,28 71,04 69,18 76,41 77,43 75,68
1982 69,40 71,16 68,97 76,62 77,73 75,98
1983 69,51 71,43 68,85 76,60 77,55 75,88
1984 70,04 71,37 69,10 77,22 78,50 76,36
1985 70,35 71,32 69,73 77,33 78,45 76,63
1986 70,92 72,67 70,30 77,69 79,26 77,07
1987 71,42 72,67 70,54 78,07 79,53 77,28
1988 71,88 73,10 70,92 78,56 79,25 77,83
1989 71,91 73,57 71,17 78,69 79,71 78,00
1990 72,24 73,24 71,47 78,89 79,51 78,10
1991 72,28 74,06 71,29 79,00 79,89 78,06
1992 72,52 73,90 70,90 79,16 80,28 78,14
1993 72,77 74,47 71,49 79,36 80,25 78,45
1994 73,12 74,41 72,18 79,66 80,61 78,82
1995 73,30 74,86 72,18 79,98 81,71 78,77
1996 73,68 75,37 72,80 80,12 81,08 79,16
1997 74,02 75,33 73,79 80,55 81,54 79,69
1998 74,45 75,78 73,52 80,83 81,47 80,25
1999 74,78 76,44 74,05 80,85 81,81 80,06
2000 75,11 76,43 74,39 81,12 82,24 80,35
2001 75,61 76,70 74,78 81,60 82,46 80,66
2002 75,81 77,14 75,32 81,69 82,95 80,52
2003 75,91 77,56 75,01 81,54 82,78 80,54
2004 76,40 77,98 75,67 82,11 83,09 81,24
2005 76,61 77,81 75,90 82,20 83,19 81,54
2006 77,08 78,78 76,33 82,64 83,43 81,67
2007 77,29 78,75 76,56 82,83 83,63 81,81
2008 77,59 79,32 76,95 82,96 83,68 82,10
2009 77,39 78,42 76,31 82,84 83,91 81,81
2010 77,66 79,00 76,52 83,13 84,01 81,85
2011 78,08 79,33 76,98 83,43 84,38 82,29
2012 78,26 79,49 77,14 83,29 84,20 82,28
2013 78,45 79,82 77,27 83,56 84,35 82,42
2014 78,91 80,42 77,70 83,74 84,46 82,62
2015 78,63 80,02 77,63 83,59 84,33 82,77
2016 79,14 80,19 78,32 83,95 84,55 82,88
2017 79,27 80,89 78,42 83,89 85,00 82,87
2018 79,29 80,37 78,18 84,01 85,02 82,73
2019 79,54 80,52 78,56 84,21 84,87 83,38
2020 78,94 80,12 77,84 83,74 84,48 82,72
2021 78,80 80,44 77,65 83,76 84,96 82,59
2022 79,05 80,22 78,04 83,78 84,72 82,73
2023 79,44 80,87 78,55 84,23 85,33 83,31
2024 79,84 81,06 78,96 84,32 85,54 83,21

Zunahme bei Todesfallzahlen aufgrund von psychischen Krankheiten.

In Abbildung 24 werden die Sterberaten für Tirol im Jahr 2024 nach Todesursache gegliedert und mit den Sterberaten der Jahre 2012 bis 2019 verglichen. Da die Vergleichszeiträume nah beisammen liegen, sollten die Abweichungen in der Altersstruktur der Wohnbevölkerung gering sein. Wie schon in den Jahren zuvor starben auch im Jahr 2024 die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Krankheiten (33,8 %, 2.229 Todesfälle), gefolgt von bösartigen Neubildungen (23,7 %, 1.565 Todesfälle), Verletzungen und Vergiftungen (7,8 %, 515 Todesfälle) und Krankheiten des Atmungssystems (7,8 %, 513 Todesfälle), Psychische Erkrankungen (5,6 %, 371 Todesfälle), Erkrankungen des Nervensystems (4,1 %, 268 Todesfälle), Erkrankungen mit nicht klassifizierten Symptomen (3,4 %, 223 Todesfälle) und Erkrankungen des Verdauungssystems (3,3 %, 221 Todesfälle). COVID-19-Erkrankungen sind seit 2023 nicht mehr unter den acht häufigsten Todesursachen.

Auffallend sind die Abnahme bei den Sterberaten aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten und die Zunahmen bei den Sterberaten aufgrund von Verletzungen und Vergiftungen, von Erkrankungen des Atmungssystems und von psychischen Krankheiten.

Abbildung 24: Vergleich der Sterberaten für 2024 mit 2019 bis 2022 gegliedert nach den 8 häufigsten Todesursachen

Die zugehörigen Zahlen sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
  • Die Verteilung der Sterberaten gegliedert nach Todesursache werden für die Jahre 2012 bis 2019 mithilfe von Box-Plots und für das Jahr 2024 als pinke Linien dargestellt. Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.

In Abbildung 25 werden die relativen Häufigkeiten für die acht häufigsten Todesursachen bei Männern und Frauen im Jahr 2024 mit zugehöriger Altersverteilung dargestellt. Wie man erkennen kann, starben im Jahr 2024 Frauen etwas häufiger an Herz-Kreislauf-Krankheiten (35,7 %) als Männer (31,8 %), aber Frauen dafür meist in einem höheren Alter (Median 88,0 Jahre) als Männer (Median 83,0 Jahre). Männer starben häufiger an bösartigen Neubildungen (Männer 25,3 %; Frauen 22,1 %), Verletzungen bzw. Vergiftungen (Männer 9,7 %; Frauen 5,9 %) und Krankheiten des Atmungssystems (Männer 7,6 %; Frauen 8,0 %). Frauen starben häufiger an psychischen Krankheiten (Männer 4,9 %; Frauen 6,3 %) und Krankheiten des Nervensystems (Männer 3,7 %; Frauen 4,5 %).

Abbildung 25: Die acht häufigsten Todesursachen im Jahr 2024 mit Altersverteilung gegliedert nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Für eine detaillierte Beschreibung von Box-Plots siehe Abschnitt 2.3.
Tabelle 30: Sterbezahlen für 2024 in Tirol nach Alter und Geschlecht
Altersgruppe in Jahren Gestorbene nach Geschlecht
männlich weiblich
absolut in % absolut in %
0 bis 0 Jahre 7 0,2 5 0,2
1 bis 9 Jahre 7 0,2 2 0,1
10 bis 19 Jahre 19 0,6 3 0,1
20 bis 29 Jahre 29 0,9 6 0,2
30 bis 39 Jahre 53 1,6 15 0,5
40 bis 49 Jahre 68 2,1 40 1,2
50 bis 59 Jahre 189 5,7 122 3,7
60 bis 69 Jahre 497 15,0 253 7,7
70 bis 79 Jahre 752 22,8 586 17,8
80 bis 89 Jahre 1.148 34,7 1.214 36,8
90 bis 94 Jahre 384 11,6 698 21,2
95 bis 99 Jahre 139 4,2 307 9,3
100 Jahre oder älter 12 0,4 46 1,4
Gestorbene insgesamt 3.304 100,0 3.297 100,0
Tabelle 31: Sterbezahlen für 2024 in Tirol nach Todesursache und Geschlecht
Todesursache Gestorbene nach Geschlecht
insgesamt männlich weiblich
absolut in % absolut in % absolut in %
Herz-Kreislauf-Krankheiten 2.229 33,8 1.052 31,8 1.177 35,7
Ischämische Herzkrankheiten 963 14,6 549 16,6 414 12,6
Akuter Myokardinfarkt 500 7,6 311 9,4 189 5,7
Andere Herzkrankheiten 575 8,7 229 6,9 346 10,5
Hirngefäßkrankheiten 287 4,3 124 3,8 163 4,9
Sonstige Erkrankungen 404 6,1 150 4,5 254 7,7
Bösartige Neubildungen 1.565 23,7 836 25,3 729 22,1
Lippe, Mundhöhle, Rachen 37 0,6 27 0,8 10 0,3
Verdauungsorgane, Bauchfell 458 6,9 257 7,8 201 6,1
Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lunge 338 5,1 199 6,0 139 4,2
Melanom der Haut 38 0,6 22 0,7 16 0,5
Brustdrüse 128 1,9 2 0,1 126 3,8
Geschlechts-, Harnorgane 275 4,2 170 5,1 105 3,2
Lymphat. und Hämatopoet. Gewebe 127 1,9 71 2,1 56 1,7
Sonstige Erkrankungen 164 2,5 88 2,7 76 2,3
Verletzungen, Vergiftungen 515 7,8 322 9,7 193 5,9
Tätlicher Angriff 3 0,0 1 0,0 2 0,1
Suizid, Selbstbeschädigung 113 1,7 82 2,5 31 0,9
Medizinische Komplikationen 31 0,5 19 0,6 12 0,4
Transportmittelunfall 31 0,5 26 0,8 5 0,2
Sonstiger Unfall 285 4,3 153 4,6 132 4,0
Gesetzliche Maßnahmen, Kriege - - - - - -
Unbestimmte Umstände 52 0,8 41 1,2 11 0,3
Krankheiten des Atmungssystems 513 7,8 250 7,6 263 8,0
Psychische Krankheiten 371 5,6 162 4,9 209 6,3
Krankheiten des Nervensystems 268 4,1 121 3,7 147 4,5
Krankheiten des Verdauungssystems 221 3,3 110 3,3 111 3,4
Krankheiten des Urogenitalsystems 204 3,1 89 2,7 115 3,5
Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 177 2,7 93 2,8 84 2,5
Infektiöse und parasitäre Krankheiten 98 1,5 35 1,1 63 1,9
COVID-19 78 1,2 49 1,5 29 0,9
Gutartigen Neubildungen 62 0,9 32 1,0 30 0,9
Angeborene Fehlbildungen 34 0,5 17 0,5 17 0,5
Krankheiten des Blutes 17 0,3 5 0,2 12 0,4
Krankheiten des Muskel-Skelettsystems 14 0,2 6 0,2 8 0,2
KH mit Ursprung in der Perinatalperiode 8 0,1 5 0,2 3 0,1
Krankheiten der Haut 4 0,1 3 0,1 1 0,0
Sonstige Krankheiten 223 3,4 117 3,5 106 3,2
Gestorbene insgesamt 6.601 100,0 3.304 100,0 3.297 100,0

Die Suizidrate von Männern lag 2024 in Tirol bei 21,4 und die Suizidrate von Frauen bei 7,9.

Im Jahr 2024 nahmen sich in Tirol 113 Menschen (82 Männer und 31 Frauen) das Leben. Vergleicht man diese Zahl mit der Gesamtanzahl der in Tirol lebenden Menschen und berechnet die anteilige Zahl der Suizide für 100.000 Einwohner:innen, so erhält man für das Jahr 2024 eine Suizidrate von 14,6. Bei den Tiroler Männern ist die Suizidrate zwischen 2021 und 2022 kurzzeitig von 15,5 auf 26,5 gestiegen und anschließend wieder auf 21,4 Suizide je 100.000 Einwohner im Jahr 2024 gesunken. Bei den Tiroler Frauen zeigt sich ein anderes Bild. Die Suizidrate bei den Tirolerinnen ist im Zeitraum von 2021 bis 2024 von 3,6 auf 7,9 Suizide je 100.000 Einwohnerinnen gestiegen.

Österreichweit ist die Suizidrate seit 2021 ebenfalls von 12,3 auf 14,5 Suizide je 100.000 Menschen (22,7 bei den Männern und 6,6 bei den Frauen) gestiegen.

Im Bundesländervergleich hat Tirol die drittniedrigste Suizidrate hinter Wien (10,2) und dem Burgenland (14,2). Höhere Suizidraten waren in Kärnten (21,6), Salzburg (16,8), Vorarlberg (15,6), der Steiermark (15,6), Niederösterreich (15,1) und Oberösterreich (15,0) zu verzeichnen. In Abbildung 26 kann man sowohl für Tirol als auch für Österreich zwischen 1982 und 2021 einen fallenden Trend bei den Suizidraten erkennen. In diesem Zeitraum war in Österreich die Suizidrate der Männer immer um einen Faktor zwischen 2,0 und 6,0 höher ist als jene der Frauen. Zwischen 1982 und 2024 haben sich in Tirol 3.635 Männer und 1.282 Frauen das Leben genommen. Es waren also im Aufzeichnungszeitraum um den Faktor 2,8 mehr Männer als Frauen.

Abbildung 26: Entwicklung der Suizidraten in Tirol und Österreich seit 1982 nach Geschlecht

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Suizidrate nach Geschlecht und Region
Männer Frauen
Tirol Österreich Tirol Österreich
1982 34,8 41,8 8,2 14,3
1983 31,4 39,9 14,3 15,3
1984 40,3 40,2 13,9 14,7
1985 33,2 40,9 11,3 15,7
1986 40,6 42,0 12,8 15,8
1987 30,1 40,1 13,4 15,7
1988 31,0 36,6 11,1 13,3
1989 30,4 36,2 12,7 14,7
1990 26,4 35,1 13,2 13,6
1991 28,4 35,1 8,1 11,7
1992 28,0 34,2 12,3 11,8
1993 22,8 32,8 9,4 11,2
1994 32,8 33,6 11,8 12,0
1995 32,3 34,8 9,9 11,1
1996 31,1 34,8 10,4 10,8
1997 24,7 30,6 7,4 10,1
1998 24,9 30,6 9,4 9,3
1999 28,5 29,2 9,7 10,4
2000 27,7 29,9 10,5 10,5
2001 24,5 27,9 9,6 9,9
2002 33,7 30,5 5,8 8,7
2003 24,1 27,2 11,2 9,3
2004 25,5 27,2 7,4 8,3
2005 24,1 26,3 9,1 8,3
2006 24,2 24,9 7,9 7,0
2007 24,4 24,0 11,5 7,5
2008 19,9 23,8 4,8 7,1
2009 26,2 24,0 6,4 7,2
2010 20,0 23,9 5,8 6,9
2011 21,4 23,9 6,6 7,3
2012 21,0 24,1 8,3 6,7
2013 19,1 23,5 6,6 7,5
2014 23,2 23,8 7,3 7,4
2015 19,0 22,9 7,3 6,6
2016 17,9 21,2 5,6 6,7
2017 20,4 22,4 7,4 5,8
2018 22,7 21,9 5,5 5,8
2019 21,2 19,9 4,2 5,4
2020 15,0 19,1 5,7 5,2
2021 15,5 20,0 3,6 4,9
2022 26,5 21,8 4,4 6,8
2023 23,1 22,7 6,1 6,3
2024 21,4 22,7 7,9 6,6

Betrachtet man die Anzahl der Suizide in Tirol zwischen 2015 und 2024 gegliedert nach Altersgruppen, so kann man erkennen, dass die meisten Suizide sowohl von Frauen als auch von Männern im Alter zwischen 50 und 59 Jahren durchgeführt wurden. Bei den Männern kann eine weitere Häufung im Alter zwischen 70 und 79 Jahren beobachtet werden.

Abbildung 27: Anzahl der Suizide in Tirol zwischen 2015 und 2024 nach Geschlecht und Altersgruppen

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Altersgruppe Zahl der Suizide nach Geschlecht
Männer Frauen
10 bis 14 Jahre - 1
15 bis 19 Jahre 20 6
20 bis 24 Jahre 18 3
25 bis 29 Jahre 31 6
30 bis 34 Jahre 27 11
35 bis 39 Jahre 39 9
40 bis 44 Jahre 54 20
45 bis 49 Jahre 53 19
50 bis 54 Jahre 91 21
55 bis 59 Jahre 90 27
60 bis 64 Jahre 60 21
65 bis 69 Jahre 47 21
70 bis 74 Jahre 58 15
75 bis 79 Jahre 68 15
80 bis 84 Jahre 43 13
85 bis 89 Jahre 42 9
90 bis 94 Jahre 12 4
95 bis 99 Jahre 2 -

Die Säuglingssterblichkeit bleibt niedrig.

Im Jahr 2024 starben in Tirol 12 Säuglinge. Dieser Wert befindet sich innerhalb der statistischen Schwankungsbreite, die in den zeitlichen Verläufen ersichtlich ist. Berechnet man den Anteil der Säuglingstodesfälle je 1.000 Lebendgeburten, so erhält man in Tirol eine Säuglingssterberate von 1,8 ‰ für das Jahr 2024. Für Gesamtösterreich lag die Säuglingssterblichkeit bei 3,1 ‰. Betrachtet man die Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol, so kann man erkennen, dass diese im Zeitraum von 1961 (26,8 ‰ Säuglingssterblichkeit) bis 2008 (1,6 ‰ Säuglingssterblichkeit) kontinuierlich gesunken ist und seitdem auf diesem Niveau verblieben ist - mit schwankenden Werten zwischen 1,3‰ und 3,3‰. Ein ähnliches Bild zeigt sich für alle Bundesländer mit Ausnahme von Wien, wo die Säuglingssterblichkeit in den letzten Jahren im Schnitt um fast die Hälfte höher war als im Rest von Österreich.

Abbildung 28: Entwicklung der Säuglingssterblichkeit in Tirol und Österreich seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Säuglingssterblichkeit nach Region
Tirol Österreich
1961 26,8 32,7
1962 25,0 32,8
1963 27,7 31,3
1964 26,2 29,2
1965 20,8 28,3
1966 21,6 28,1
1967 22,1 26,4
1968 19,1 25,5
1969 21,4 25,4
1970 21,0 25,9
1971 24,8 26,1
1972 23,2 25,2
1973 20,6 23,8
1974 20,0 23,5
1975 15,0 20,5
1976 16,5 18,2
1977 13,6 16,8
1978 13,0 15,0
1979 13,5 14,7
1980 13,7 14,3
1981 11,4 12,7
1982 11,5 12,8
1983 8,8 11,9
1984 9,0 11,4
1985 11,4 11,2
1986 8,8 10,3
1987 10,6 9,8
1988 9,4 8,1
1989 10,4 8,3
1990 9,4 7,8
1991 8,0 7,5
1992 7,6 7,5
1993 7,3 6,5
1994 7,3 6,3
1995 5,1 5,4
1996 6,0 5,1
1997 3,4 4,7
1998 6,2 4,9
1999 3,9 4,4
2000 5,3 4,8
2001 4,9 4,8
2002 3,9 4,1
2003 3,1 4,5
2004 4,0 4,5
2005 3,9 4,2
2006 3,3 3,6
2007 2,3 3,7
2008 1,6 3,7
2009 2,7 3,8
2010 2,5 3,9
2011 3,3 3,6
2012 2,0 3,2
2013 2,7 3,1
2014 2,0 3,0
2015 1,3 3,1
2016 2,4 3,1
2017 3,0 2,9
2018 2,2 2,7
2019 1,7 2,9
2020 3,2 3,1
2021 2,4 2,7
2022 2,6 2,4
2023 1,9 2,8
2024 1,8 3,1
Tabelle 32: Säuglingssterblichkeit in den Tiroler Bezirken seit 1951
Jahre Tirol Bezirk
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitz­bühel Kuf­stein Lan­deck Lienz Reutte Schwaz
1951-1955 42,20 35,40 41,70 40,70 41,00 41,30 48,30 49,00 38,20 46,10
1956-1960 33,10 24,50 39,00 29,70 33,40 34,80 41,60 38,90 31,00 32,50
1961-1965 25,30 20,70 27,00 25,70 21,80 25,70 23,70 32,10 29,10 25,60
1966-1970 21,00 15,80 23,30 20,30 21,00 22,20 25,10 26,20 19,50 20,30
1971-1975 20,90 18,40 16,00 19,40 24,90 23,90 25,00 26,00 22,10 17,10
1976-1980 14,10 14,60 13,00 13,00 13,80 12,90 15,60 17,20 15,30 13,70
1981-1985 10,40 11,50 11,40 8,60 10,60 10,60 11,80 10,10 14,50 9,30
1986-1990 9,70 10,00 9,90 8,60 11,20 11,20 8,00 10,40 9,80 9,30
1991-1995 7,10 8,40 6,40 5,40 8,10 7,10 10,70 6,10 5,80 7,50
1996-2000 5,00 3,50 5,00 4,30 5,70 5,80 5,30 6,60 5,30 5,30
2001-2005 3,90 4,60 4,30 4,40 3,10 4,20 2,10 4,70 5,60 2,20
2006-2010 2,50 3,10 1,40 2,40 0,40 4,00 0,90 3,10 2,20 2,90
2011-2015 2,30 2,90 2,60 2,00 3,60 1,10 2,20 2,70 1,40 2,10
2016-2020 2,49 3,80 2,39 1,07 4,70 3,07 2,62 3,43 0,69 1,52
2021-2024 2,17 3,33 2,47 1,41 1,68 1,81 2,12 3,18 0,84 2,61
  • Die Säuglingssterblichkeit bezeichnet die Anzahl der im 1. Lebensjahr gestorbenen Säuglinge je 1.000 Lebendgeborene.

7.3 Eheschließungen, Scheidungen, Eintragungen und Auflösungen von Partnerschaften

Die Zahl der Eheschließungen war 2024 um 3,5 % niedriger als im Vorjahr. Die Zahl der Partnerschaftseintragungen ist um 3,0 % gesunken.

Im Jahr 2024 wurden in Tirol 4.028 Ehen geschlossen und 129 eingetragene Partnerschaften begründet. Dies sind um 146 Eheschließungen (-3,5 %) und vier Partnerschaftseintragungen (-3,0 %) weniger als im Vorjahr. Österreichweit hat die Zahl der Trauungen um 0,1 % und die Zahl der Partnerschaftseintragungen um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr abgenommen.

In Abbildung 29 wird die zeitliche Entwicklung der Trauungen und Partnerschaftseintragungen dargestellt. Partnerschaftseintragungen sind erst seit Anfang 2010 möglich. Damals waren sie nur bei gleichgeschlechtlichen Paaren möglich, während die Ehe nur verschiedengeschlechtlichen Paaren erlaubt war. Mit 1. Jänner 2019 wurde erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung und umgekehrt verschiedengeschlechtlichen Paaren die Eintragung ihrer Partnerschaft ermöglicht. Dies ist auch der Grund für den starken Anstieg bei den Partnerschaftseintragungen zwischen 2018 und 2019 von 44 auf 105, der durch die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 (95 Eintragungen) nicht wesentlich abgemindert wurde. Dies liegt vor allem daran, dass sich 2019 erstmals auch verschiedengeschlechtliche Paare (97 Paare im Jahr 2019) für eine Partnerschaftseintragung entscheiden konnten. Umgekehrt haben sich 94 gleichgeschlechtliche Paare für eine Eheschließung entschieden, während die Zahl der gleichgeschlechtlichen Verpartnerungen im Jahr 2019 um 36 gesunken ist.

Man kann erkennen, dass die Zahl der Eheschließungen nach 1961 (3.866 Trauungen) leicht abgenommen hat und im Jahr 2001 mit 2.608 Trauungen den niedrigsten Wert in den Aufzeichnungen (beginnend mit 1961) erreicht hat. Die beiden Spitzenwerte in den Jahren 1972 mit 4.106 Trauungen und 1987 mit 5.935 Trauungen sind durch die zwischen 1972 und 1987 vom Staat ausbezahlte Heiratsbeihilfe bedingt, welche mit 1. Jänner 1988 abgeschafft wurde. Bis 2014 wurden in der Statistik der Standesfälle Eheschließungen bzw. Partnerschaftseintragungen nur dann berücksichtigt, wenn der Mann bzw. der erste Partner bzw. die erste Partnerin in Österreich gemeldet war oder beide Partner:innen die österreichische Staatsbürgerschaft hatten. Seit 2015 werden sowohl im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Wohnsitz in Österreich als auch Ehen von Tirolerinnen mit Männern, deren Hauptwohnsitz sich im Ausland befindet, in der Statistik berücksichtigt. Im Jahr 2015 wurden 369 Ehen von Tiroler:innen im Ausland geschlossen und 220 Tirolerinnen heirateten Männer, die im Ausland gemeldet waren. Diese 589 Trauungen wären vor 2015 nicht berücksichtigt worden und bedingten einen sprunghaften Anstieg der Heiratszahlen zwischen 2014 und 2015. Vergleiche mit früheren Jahren sind daher mit Sorgfalt zu machen.

Abbildung 29: Zeitliche Entwicklung der absoluten Zahlen bei Eheschließungen und Partnerschaftseintragungen

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb dargestellt.

Berechnet man die Zahl der Hochzeiten je 1.000 Einwohner:innen, erhält man die Heiratsrate. In Tirol lag diese im Jahr 2024 bei 5,2 Trauungen je 1.000 Einwohner:innen. Im Bundesländervergleich liegt Tirol damit an zweiter Stelle hinter Vorarlberg (5,4 ‰). Die niedrigste Heiratsrate wurde in Wien mit 4,7 ‰ verzeichnet. Österreichweit wurde 2024 eine Heiratsrate von 5,0 ‰ verzeichnet.

69 (1,7 %) der 4.028 im Jahr 2024 in Tirol geschlossenen Ehen wurden von gleichgeschlechtlichen Paaren (36 männliche Paare und 33 weibliche Paare) geschlossen. Von den 129 Paaren, die ihre Partnerschaft 2024 eintragen ließen, waren sechs gleichgeschlechtliche Paare (4,7 %), davon fünf männliche und ein weibliches Paar. Die meisten Partnerschaftseintragungen (95,3 %) wurden also von verschiedengeschlechtlichen Paaren veranlasst.

1.365 Hochzeitspaare (33,9 %) hatten zum Zeitpunkt der Vermählung bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 759 Paare (18,8 %) genau ein Kind, 548 (13,6 %) zwei Kinder und 51 Paare (1,4 %) drei oder mehr Kinder. Bei den Partnerschaftseintragungen hatten 45 Paare (34,9 %) bereits mindestens ein gemeinsames Kind, darunter hatten 18 Paare (14,0 %) genau ein Kind, 23 (17,8 %) zwei Kinder und 23 Paare (17,8 %) drei oder mehr Kinder.

Bei 3.192 Hochzeiten (76,5 %) waren beide Eheleute vor der Eheschließung ledig (beiderseitige Erst-Ehen unter Einbeziehung eingetragener Partnerschaften). Zum Zeitpunkt der Erst-Heirat waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 31,9 Jahre und Männer 33,9 Jahre alt. Bei 83 der neu eingetragenen Partnerschaften (62,4 %) waren beide Partner zuvor ledig. Zum Zeitpunkt der Erst-Verpartnerung waren Frauen im Mittel (Median-Wert) 50,3 und Männer im Mittel 51,5 Jahre alt.

Bei 2.781 (69,0 %) der standesamtlich geschlossenen Ehen waren beide Partner:innen österreichische Staatsangehörige. Bei 989 Eheschließungen (24,6 %) hatte nur eine Person die österreichische Staatsbürgerschaft und bei 258 Eheschließungen (6,4 %) keine der beiden. Bei den Partnerschaftseintragungen im Jahr 2024 hatten bei 105 Paaren (81,4 %) beide Partner:innen, bei 19 Paaren (14,7 %) nur einer und bei fünf Paaren (3,9 %) keine:r der Partner:innen die österreichische Staatsbürgerschaft.

Die Zahl der Scheidungen ist 2024 in Tirol um 0,9 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Tirol ist das Bundesland mit der geringsten Gesamtscheidungsrate.

Nach den Meldungen der zuständigen Gerichte wurden im Jahr 2024 in Tirol 1.099 Ehen rechtskräftig geschieden. Dies sind um 10 Scheidungen weniger (-0,9 %) als im Vorjahr. Bezogen auf jene Eheschließungsjahrgänge aus denen die aufgelösten Ehen stammen, ergibt sich eine Gesamtscheidungsrate von 32,0 % (2023: 32,8 %). Dies bedeutet, dass in Tirol durchschnittlich jede dritte geschlossene Ehe früher oder später aufgelöst wird. Wie bereits in den vergangenen sieben Jahren, weist Tirol auch im Jahr 2024 im Bundesländervergleich die niedrigste Gesamtscheidungsrate auf. Die höchste Gesamtscheidungsrate aller Bundesländer trat 2024 in Wien mit 39,7 % auf. Österreichweit ergab sich eine Gesamtscheidungsrate von 36,5 % (2023: 36,1 %).

Abbildung 30: Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol

Zeitliche Entwicklung der Gesamtscheidungsrate für Österreich und Tirol
  • Für Tirol sind die Daten zu den Gesamtscheidungsraten erst ab 1991 vorhanden und für Gesamtösterreich ab 1961.

Bei der Scheidung einer Ehe müssen die Eheleute dem Standesamt einen Scheidungsgrund bekannt geben, der dann im Scheidungsregister eingetragen wird. Bei den 1.099 Ehescheidungen von Tiroler Ehepaaren im Jahr 2024 wurden folgende Scheidungsgründe hinterlegt:

  • 970 (88,3 %) Scheidungen waren im Einvernehmen (gemäß §55a EheG).
  • 70 (6,4 %) Scheidungen waren aufgrund anderer Verfehlungen (gemäß §49 EheG).
  • 32 (2,9 %) Scheidungen waren aufgrund der Auflösung der häuslichen Gemeinschaft (gemäß §55 EheG).
  • Bei 26 (2,4 %) Scheidungen war der Grund nicht bekannt oder die Scheidung fand im Ausland statt.

Die Scheidungen wurden auf folgenden Wegen eingeleitet:

  • 860 (78,3 %) Scheidungen wurden durch einen Antrag eingeleitet.
  • 213 (19,4 %) Scheidungen wurden durch eine Klage eingeleitet. Bei den verschiedengeschlechtlichen Paaren wurden die Klagen in 121 Fällen von der Frau und in 90 Fällen vom Mann eingebracht.

Alle 13 der im Jahr 2024 aufgelösten eingetragenen Partnerschaften wurden einvernehmlich gelöst.

Die mittlere Ehedauer (Median-Wert) der im Jahr 2024 geschiedenen Ehen lag bei 10,5 Jahren. Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021, einschließlich Lockdowns und eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, beeinflussten verschiedene Bereiche des Privatlebens der Tiroler Wohnbevölkerung. Die vorliegenden Daten zeigen jedoch keine signifikanten Veränderungen bei der Zahl der Scheidungen.

Abbildung 31: Entwicklung der Verteilung der Ehedauer von geschiedenen Tiroler Ehen seit 1985

Die zugehörigen Zahlen sind in einer Tabelle unterhalb dargestellt.

Von den 1.099 im Jahr 2024 geschiedenen Ehen hatten 742 Paare (67,5 %) mindestens ein gemeinsames Kind. 357 (32,5 %) der geschiedenen Ehen waren kinderlos. Bei 238 Scheidungen (21,7 %) hatten die Paare ein gemeinsames Kind, bei 371 Scheidungen (33,8 %) zwei gemeinsame Kinder und bei 133 Scheidungen (12,1 %) drei oder mehr gemeinsame Kinder. Im Jahr 2024 waren insgesamt 1.419 Kinder von Scheidungen ihrer Eltern betroffen. Davon waren 56,7% (805 Kinder) zum Scheidungstermin unter 14 Jahre und 72,4% (1.028 Kinder) unter 18 Jahre alt.

Tabelle 33: Eheschließungen und Scheidungen in Tirol seit 1961
Jahr Eheschließungen Ehescheidungen Gesamtscheidungs­rate in %
absolut je 1.000 EW absolut je 1.000 EW
1961 3.866 8,38 · · ·
1962 3.953 8,43 · · ·
1964 4.120 8,47 · · ·
1966 3.920 7,78 · · ·
1968 3.956 7,55 · · ·
1970 3.839 7,15 474 0,88 ·
1972 4.106 7,48 327 0,60 ·
1974 3.744 6,68 486 0,87 ·
1976 3.462 6,11 578 1,02 ·
1978 3.096 5,36 685 1,19 ·
1980 3.402 5,85 762 1,31 ·
1982 3.494 5,93 809 1,37 ·
1984 3.701 6,20 768 1,29 ·
1986 3.678 6,11 819 1,36 ·
1988 2.854 4,69 821 1,35 ·
1990 3.648 5,90 883 1,43 ·
1992 3.635 5,75 876 1,39 23,4
1994 3.525 5,46 1.040 1,61 28,4
1996 3.472 5,31 1.077 1,65 29,4
1998 3.197 4,84 1.164 1,76 32,0
2000 3.054 4,58 1.250 1,87 34,9
2001 2.608 3,88 1.326 1,97 37,3
2002 2.815 4,17 1.285 1,90 36,9
2003 2.787 4,10 1.260 1,85 36,6
2004 2.893 4,23 1.246 1,82 36,7
2005 2.991 4,34 1.127 1,64 33,8
2006 3.072 4,42 1.237 1,78 37,5
2007 2.924 4,19 1.237 1,77 37,9
2008 2.871 4,10 1.223 1,75 37,4
2009 2.913 4,15 1.234 1,76 38,0
2010 2.977 4,22 1.227 1,74 37,8
2011 2.905 4,11 1.215 1,72 37,7
2012 3.202 4,50 1.156 1,62 36,1
2013 2.999 4,19 1.089 1,52 34,4
2014 3.130 4,33 1.131 1,57 35,9
2015 3.809 5,23 1.151 1,58 36,4
2016 3.905 5,28 1.181 1,60 37,5
2017 3.918 5,25 1.134 1,52 35,5
2018 4.138 5,51 1.159 1,54 36,2
2019 4.017 5,32 1.139 1,51 34,9
2020 3.600 4,75 1.023 1,35 31,3
2021 3.688 4,85 1.068 1,41 32,3
2022 4.285 5,61 982 1,29 29,4
2023 4.174 5,41 1.109 1,44 32,8
2024 4.028 5,19 1.099 1,42 32,0
  • Bei den Eheschließungen werden ab 2015 erstmals auch im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt und auch erstmals Ehen, bei denen nur die Frau in Österreich gemeldet ist.
  • Ab 2019 sind erstmals gleichgeschlechtliche Ehen möglich. Bei den Eheschließungen werden auch Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen berücksichtigt.
  • Bei den Scheidungen liegen die Zahlen für Tirol erst ab 1970 vor und die Gesamtscheidungsraten für Tirol erst ab 1991.
Tabelle 34: Partnerschaftseintragungen, gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaftsauflösungen in Tirol seit 2010
Jahr Partnerschaftseintragungen Gleichgeschlechtliche Ehen Partnerschafts­auflösungen
insgesamt verschieden­geschlechtlich gleich­geschlechtlich
2010 45 · 45 · -
2011 23 · 23 · 1
2012 23 · 23 · 1
2013 33 · 33 · 2
2014 28 · 28 · 2
2015 36 · 36 · 5
2016 37 · 37 · 8
2017 43 · 43 · 7
2018 44 · 44 · 7
2019 105 97 8 94 5
2020 95 90 5 42 4
2021 108 104 4 65 4
2022 119 115 4 71 8
2023 133 127 6 53 12
2024 129 123 6 69 13
  • Eintragungen von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind in Österreich seit 2010 möglich.
  • Ab 2019 war es erstmals auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich zu heiraten und umgekehrt konnten verschiedengeschlechtliche Paare erstmals ihre Partnerschaft eintragen lassen.
Tabelle 35: Eheschließungen und -scheidungen sowie Partnerschaftseintragungen und -auflösungen nach Bezirk
Bezirk Eheschließungen Scheidungen Eingetragene Partnerschaften
insgesamt je 1.000 EW darunter Erst-Ehen insgesamt je 1.000 EW Eintra­gungen Auflös­ungen
absolut in %
Innsbruck-Stadt 622 4,71 486 78,1 212 1,60 28 3
Imst 340 5,42 252 74,1 76 1,21 10 -
Innsbruck-Land 1.010 5,43 795 78,7 264 1,42 33 3
Kitzbühel 322 4,87 254 78,9 104 1,57 18 2
Kufstein 606 5,32 452 74,6 158 1,39 14 -
Landeck 233 5,17 196 84,1 44 0,98 8 2
Lienz 228 4,67 188 82,5 57 1,17 4 -
Reutte 162 4,78 123 75,9 43 1,27 2 -
Schwaz 505 5,79 410 81,2 141 1,62 12 3
Tirol 4.028 5,19 3.156 78,4 1.099 1,42 129 13
  • Inklusive im Ausland geschlossene Ehen von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich und inklusive Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare sowie inklusive Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen.
  • Erst-Ehen bezeichnen Ehen, bei denen beide Personen erstmalig den Bund der Ehe geschlossen haben.
Tabelle 36: Verschiedengeschlechtliche Ehen in Tirol nach Staatszugehörigkeit ab 1970
Jahr Insgesamt Beide Inland Frau Inland und Mann Ausland Mann Inland und Frau Ausland Beide Ausland
1970 3.839 3.465 96 261 17
1972 4.106 3.633 108 333 32
1974 3.744 3.316 93 298 37
1976 3.462 3.087 90 267 18
1978 3.096 2.786 69 224 17
1980 3.402 3.069 91 216 26
1982 3.494 3.143 91 234 26
1984 3.701 3.384 90 211 16
1986 3.678 3.391 66 183 38
1988 2.854 2.574 75 158 47
1990 3.648 3.277 120 178 73
1992 3.635 3.160 117 234 124
1994 3.525 3.057 106 220 142
1996 3.472 2.951 121 245 155
1998 3.197 2.735 114 230 118
2000 3.054 2.564 122 251 117
2001 2.608 2.114 136 260 98
2002 2.815 2.244 160 293 118
2003 2.787 2.133 193 345 116
2004 2.893 2.200 200 364 129
2005 2.991 2.278 206 382 125
2006 3.072 2.411 187 357 117
2007 2.924 2.316 192 296 120
2008 2.871 2.241 175 326 129
2009 2.913 2.272 175 327 139
2010 2.977 2.317 196 339 125
2011 2.905 2.258 206 333 108
2012 3.202 2.519 209 348 126
2013 2.999 2.351 183 343 122
2014 3.130 2.409 228 343 150
2015 3.809 2.727 418 464 200
2016 3.905 2.806 408 448 243
2017 3.918 2.748 450 465 255
2018 4.138 2.847 476 540 275
2019 3.923 2.738 435 489 261
2020 3.558 2.525 365 437 231
2021 3.623 2.447 428 462 286
2022 4.214 2.920 469 530 295
2023 4.121 2.797 489 526 309
2024 3.959 2.744 452 512 251
Tabelle 37: Ehescheidungen in Tirol nach Ehedauer seit 1985
Jahr Scheidungen Ehedauer in Jahren (Anteil in %) Mittlere Ehedauer (Median)
unter 1 1 bis unter 5 5 bis unter 10 10 bis unter 15 15 bis unter 20 20 bis unter 25 25 und mehr
1985 823 2,2 27,8 21,9 18,3 14,6 9,1 6,1 9,5
1986 819 0,9 27,5 23,0 19,9 12,7 9,5 6,6 9,7
1988 821 3,7 29,0 21,6 17,4 13,5 9,0 5,8 8,8
1990 883 3,6 29,1 24,2 14,0 11,8 9,3 7,9 8,4
1992 876 2,5 30,8 26,3 13,6 11,4 7,4 8,0 8,4
1994 1.040 2,8 26,5 25,6 16,2 12,2 8,8 8,0 9,0
1996 1.077 1,7 23,8 27,8 17,9 12,2 8,6 8,1 9,4
1998 1.164 2,1 23,1 24,0 21,2 13,0 8,3 8,2 10,1
2000 1.250 1,6 21,2 22,2 20,2 14,9 9,3 10,6 11,1
2001 1.326 1,4 19,8 26,0 20,1 13,1 8,6 10,9 10,7
2002 1.285 1,9 19,8 23,3 20,0 15,4 9,1 10,5 11,1
2003 1.260 1,7 20,1 23,3 18,1 17,1 9,4 10,2 11,2
2004 1.246 2,2 19,6 24,2 17,8 16,5 9,7 10,1 11,0
2005 1.127 0,9 20,7 23,0 18,3 16,1 10,0 11,1 11,4
2006 1.237 1,3 21,1 23,0 18,6 15,4 10,9 9,6 11,2
2007 1.237 1,6 21,5 22,3 16,6 15,0 9,0 14,0 11,1
2008 1.223 1,2 21,4 22,6 16,4 17,0 11,6 9,8 11,3
2009 1.234 1,2 20,8 23,3 15,8 15,6 11,8 11,4 11,3
2010 1.227 1,8 19,2 20,9 18,1 13,4 12,4 14,3 12,4
2011 1.215 0,9 18,1 21,6 17,9 14,7 11,3 15,6 12,7
2012 1.156 1,0 17,6 24,2 16,4 16,2 12,4 12,2 12,4
2013 1.089 1,3 20,3 22,2 15,8 14,9 10,9 14,6 11,8
2014 1.131 0,8 19,0 23,6 17,1 13,1 11,5 14,9 11,8
2015 1.151 1,2 18,0 23,7 16,4 15,2 10,9 14,5 12,1
2016 1.181 1,4 18,3 23,2 17,1 14,3 11,3 14,4 11,9
2017 1.134 1,4 19,8 22,0 16,2 12,9 11,9 15,8 11,9
2018 1.159 1,3 20,1 23,6 16,7 12,9 11,4 14,0 11,3
2019 1.139 1,6 22,7 24,6 16,2 12,3 8,3 14,3 10,3
2020 1.023 1,3 20,3 23,3 17,7 13,5 10,3 13,7 11,2
2021 1.068 1,2 19,9 25,0 15,4 13,5 9,9 15,0 11,2
2022 982 1,5 21,4 23,5 17,6 13,0 10,2 12,7 11,1
2023 1.109 1,4 20,0 25,4 18,3 12,5 8,3 14,0 10,7
2024 1.099 0,9 20,6 26,4 19,5 13,1 7,2 12,4 10,5

8 Die räumliche Bevölkerungsbewegung

Seit dem Jahr 1996 wird in Österreich eine jährliche Wanderungsstatistik geführt. Von 1996 bis 2001 waren die lokalen Melderegister der Gemeinden dafür die Basis. Seit 2002 werden die Daten aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) verwendet, weshalb nun auch die Zahl der Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb einer Gemeinde ausgewertet werden kann. Dies führt zu einer vollständigen Erfassung des Binnenwanderungsvolumens (Wanderbewegungen innerhalb der Bundesgrenzen). Gleichzeitig ermöglicht die Wanderungsstatistik auf Basis des Zentralen Melderegisters Zuzüge und Wegzüge mit einer Aufenthaltsdauer von weniger als 90 Tagen (Binnenwanderung) bzw. weniger als 91 Tagen (Außenwanderung) – sogenannte Kurzaufenthalte im statistischen Sinn – auszuscheiden. Damit wird auch den internationalen Empfehlungen der UNO bzw. den Richtlinien des Europäischen Parlamentes und Rates zur Führung von gemeinschaftlichen Migrationsstatistiken entsprochen.

Im Gegensatz zur Wanderungsstatistik stellt die in Abschnitt 3 angeführte errechnete Wanderungsbilanz (oder auch errechneter Wanderungssaldo) lediglich die Restgröße aus der Bevölkerungsbilanzierung zweier Bevölkerungsstände dar, die sich nach Abzug der natürlichen Veränderungskomponente (Differenz aus Geburten und Sterbefällen) ergibt. Die Ergebnisse der beiden Berechnungsmethoden zur Ermittlung des Wanderungssaldos stimmen im Allgemeinen nicht überein. Zwischen 2002 und 2006 war der errechnete Wanderungssaldo bis zu 15 % höher als der tatsächliche und danach bewegten sich die Abweichungen zwischen -4,3 und +6,3 %, wobei der errechnete Wanderungssaldo in den letzten acht Jahren immer niedriger war als der tatsächliche. Außerdem gilt es zu beachten, dass bei den Zahlen der Wanderungsstatistik nicht von Personen, sondern von Wanderungsfällen gesprochen werden sollte, da eine Person innerhalb eines Kalenderjahres mehrere Wohnsitzverlegungen vornehmen kann.

In diesem Abschnitt werden, anders als in Abschnitt 3, ausschließlich Ergebnisse der Wanderungsstatistik und somit, im Falle von Wanderungssalden, ausschließlich tatsächliche Wanderungssalden betrachtet.

Abbildung 32: Errechnete Wanderungsbilanzen in Tirol seit 1961

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
  • Da die ZMR-basierte Wanderungsstatistik erst seit 2002 geführt wird, kann der tatsächliche Wanderungssaldo erst ab 2002 dargestellt werden.
Jahr Errechneter Wanderungssaldo Tatsächlicher Wanderungssaldo Abweichung des errechneten vom tatsächlichen Wanderungssaldo
absolut in %
2002 1.783 1.715 68 4,0
2003 2.451 2.142 309 14,4
2004 3.328 3.027 301 9,9
2005 3.541 3.276 265 8,1
2006 1.088 1.036 52 5,0
2007 841 850 -9 -1,1
2008 1.402 1.406 -4 -0,3
2009 899 859 40 4,7
2010 1.485 1.397 88 6,3
2011 2.668 2.563 105 4,1
2012 2.996 2.897 99 3,4
2013 4.831 4.698 133 2,8
2014 5.346 5.219 127 2,4
2015 8.738 8.710 28 0,3
2016 5.265 5.208 57 1,1
2017 3.153 3.174 -21 -0,7
2018 2.005 2.048 -43 -2,1
2019 1.644 1.673 -29 -1,7
2020 1.741 1.793 -52 -2,9
2021 2.689 2.698 -9 -0,3
2022 6.733 6.767 -34 -0,5
2023 4.547 4.568 -21 -0,5
2024 1.582 1.653 -71 -4,3
1961 1.806 · · ·
1962 2.163 · · ·
1963 2.824 · · ·
1964 1.221 · · ·
1965 2.957 · · ·
1966 3.187 · · ·
1967 4.391 · · ·
1968 1.041 · · ·
1969 155 · · ·
1970 622 · · ·
1971 2.579 · · ·
1972 2.173 · · ·
1973 1.597 · · ·
1974 206 · · ·
1975 -1.561 · · ·
1976 3.390 · · ·
1977 2.366 · · ·
1978 -2.143 · · ·
1979 412 · · ·
1980 1.234 · · ·
1981 505 · · ·
1982 299 · · ·
1983 203 · · ·
1984 -27 · · ·
1985 -11 · · ·
1986 718 · · ·
1987 -241 · · ·
1988 1.166 · · ·
1989 3.041 · · ·
1990 2.677 · · ·
1991 4.803 · · ·
1992 3.913 · · ·
1993 2.263 · · ·
1994 585 · · ·
1995 322 · · ·
1996 1.199 · · ·
1997 598 · · ·
1998 615 · · ·
1999 1.366 · · ·
2000 1.950 · · ·
2001 2.497 · · ·

8.1 Außen- und Binnenwanderung

Das Wanderungsvolumen eines bestimmten Zeitraumes besteht aus den Außenwanderungen und den Binnenwanderungen. Dabei wird eine Verlegung des Hauptwohnsitzes innerhalb des österreichischen Bundesgebietes – unabhängig von der räumlichen Distanz – der Binnenmigration und eine Verlegung über die österreichische Staatsgrenze hinweg der Außenmigration zugerechnet.

Wie man in Abbildung 33 erkennen kann, war in den letzten 20 Jahren die Außenwanderung stets die treibende Kraft bei den jährlichen Wanderungsgewinnen in Tirol. Die Binnenwanderung hatte mit Ausnahme der Jahre 2004, 2015 und 2016 für Tirol stets einen negativen Wanderungssaldo, während bei der Außenmigration ein durchgehend positiver Wanderungssaldo zu verbuchen war. Der niedrigste Außenwanderungssaldo wurde 2006 mit +1.392 und der höchste 2015 mit +8.087 Wanderungsfällen verzeichnet. Bei der Binnenmigration gab es den größten Wanderungsverlust im Jahr 2019 mit -1.741 und den höchsten Wanderungsgewinn 2015 mit +623 Wanderungsfällen.

Im Jahr 2024 wurden in Tirol 73.350 Hauptwohnsitze an- und 71.697 Hauptwohnsitze abgemeldet, was zu einem Wanderungssaldo von +1.653 Wanderungsfällen führt. Dieser setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsgewinn in der Höhe von +2.607 Wanderungsfällen (15.062 Zu- und 12.455 Wegzüge) und einem Binnenwanderungsverlust in der Höhe von -954 Wanderungsfällen (58.288 Zu- und 59.242 Wegzüge).

Abbildung 33: Binnen- und Außenwanderungsbilanzen in Tirol seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Wanderungssalden
insgesamt aufgrund von Außenwanderung aufgrund von Binnenwanderung
2002 1.715 1.844 -129
2003 2.142 2.449 -307
2004 3.027 2.938 89
2005 3.276 3.383 -107
2006 1.036 1.392 -356
2007 850 1.396 -546
2008 1.406 2.088 -682
2009 859 1.386 -527
2010 1.397 1.872 -475
2011 2.563 2.704 -141
2012 2.897 3.180 -283
2013 4.698 4.900 -202
2014 5.219 5.349 -130
2015 8.710 8.087 623
2016 5.208 5.118 90
2017 3.174 4.206 -1.032
2018 2.048 3.587 -1.539
2019 1.673 3.414 -1.741
2020 1.793 3.423 -1.630
2021 2.698 4.149 -1.451
2022 6.767 7.923 -1.156
2023 4.568 4.900 -332
2024 1.653 2.607 -954

Außenwanderungssaldo lag 2024 bei +2.607.

Im Jahr 2024 ergab sich ein Außenwanderungssaldo von +2.607 Wanderungsfällen und somit ein wesentlich geringerer Wert als noch 2022 mit +7.923. Die Ursache dafür liegt in erster Linie beim rückläufigen Außenwanderungssaldo für ukrainische Staatsangehörige. 2024 lag dieser bei +83, während 2022 ein Außenwanderungssaldo von +3.694 verzeichnet wurde.

Die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland lag 2024 mit 15.062 Wanderungsfällen auch deutlich unter dem Rekordwert (20.780) des Jahres 2022. Die Zahl der Wegzüge ins Ausland lag hingegen mit 12.455 Wanderungsfällen auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022 (11.849).

Abbildung 34: Außenwanderung in Tirol seit 2002

Außenwanderung in Tirol seit 2002
Jahr Außenwanderung
Zuzüge vom Ausland Wegzüge ins Ausland Außenwander­ungssaldo
2002 10.652 8.808 1.844
2003 10.647 8.198 2.449
2004 10.851 7.913 2.938
2005 10.631 7.248 3.383
2006 9.331 7.939 1.392
2007 10.130 8.734 1.396
2008 10.665 8.577 2.088
2009 10.379 8.993 1.386
2010 10.861 8.989 1.872
2011 11.678 8.974 2.704
2012 12.990 9.810 3.180
2013 13.905 9.005 4.900
2014 14.625 9.276 5.349
2015 17.818 9.731 8.087
2016 15.507 10.389 5.118
2017 14.581 10.375 4.206
2018 14.455 10.868 3.587
2019 13.955 10.541 3.414
2020 13.188 9.765 3.423
2021 13.963 9.814 4.149
2022 20.780 12.857 7.923
2023 16.749 11.849 4.900
2024 15.062 12.455 2.607

Das größte Außenwanderungsplus wurde 2024 mit Deutschland (+1.033), gefolgt von Ungarn (+335), Syrien (+233) und Italien (+197) verzeichnet. Das größte Außenwanderungsminus wurde mit der Schweiz (-146), gefolgt von Bulgarien (-61) und Rumänien (-57) verzeichnet.

Binnenwanderungssaldo lag 2024 bei -954

2024 wurden bei der Binnenmigration 58.288 Zuzüge und 59.242 Wegzüge aus Tirol gemeldet. Dies ergibt einen Binnenwanderungssaldo von -954 Wanderungsfällen. Die Binnenwanderung setzt sich aus der Binnenwanderung innerhalb Tirols, welche sich 2024 auf 52.785 Wohnsitzverlegungen belief, und der Binnenwanderung zwischen Tirol und anderen Bundesländern zusammen. Letztere bestand aus 5.503 Zuzügen nach Tirol und 6.457 Wegzügen von Tirol, was zu einem Saldo von -954 Wanderungsfällen führte.

Die Binnenzuwanderung aus anderen Bundesländern hatte im Jahr 2015 mit 6.948 Zuzügen den maximalen Wert in der seit 2002 geführten ZMR-basierten Wanderungsstatistik erreicht. Danach sind die Binnenzuwanderungszahlen leicht gesunken und ab 2018 von 4.362 auf 6.216 Zuzüge im Jahr 2023 gestiegen. 2024 lag die Binnenzuwanderung aus anderen Bundesländern bei 5.503 und somit um 11,5 % unter dem Wert des Vorjahres.

Bei der Zahl der Wegzüge in andere Bundesländer ergibt sich ein ähnliches Bild. Diese ist nach 2002 kontinuierlich gestiegen und erreichte 2015 mit 6.325 Wegzügen ein temporäres Maximum. Zwischen 2018 und 2022 stieg die Zahl der Wegzüge erneut von 5.901 auf 7.231. Seitdem ist sie leicht rückläufig und lag 2024 bei 6.457.

Der größte Binnenwanderungsgewinn wurde 2015 mit +623 Wanderungsfällen gemeldet. Ab 2017 wurden nur noch Binnenwanderungsverluste verzeichnet, der größte davon im Jahr 2019 mit -1.741 Wanderungsfällen.

Abbildung 35: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern seit 2002

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Jahr Binnenwanderung
Zuzüge aus anderem Bundesland Wegzüge in anderes Bundesland Binnenwander­ungssaldo
2002 3.614 3.743 -129
2003 3.671 3.978 -307
2004 4.079 3.990 89
2005 4.088 4.195 -107
2006 3.992 4.348 -356
2007 3.949 4.495 -546
2008 4.127 4.809 -682
2009 4.283 4.810 -527
2010 4.291 4.766 -475
2011 4.663 4.804 -141
2012 4.746 5.029 -283
2013 5.009 5.211 -202
2014 5.488 5.618 -130
2015 6.948 6.325 623
2016 6.359 6.269 90
2017 4.967 5.999 -1.032
2018 4.362 5.901 -1.539
2019 4.398 6.139 -1.741
2020 4.589 6.219 -1.630
2021 5.151 6.602 -1.451
2022 6.075 7.231 -1.156
2023 6.216 6.548 -332
2024 5.503 6.457 -954

2024 wurde der größte Binnenwanderungsverlust durch Abwanderungen nach Wien und der größte Binnenwanderungsgewinn durch Zuwanderungen von Kärnten verzeichnet.

Die größten Wanderungsverluste in Tirol wurden bei der Binnenmigration mit Wien (-868) verzeichnet, gefolgt von der Steiermark (-300) und Vorarlberg (-126). Wanderungsgewinne konnten 2024 in Tirol nur bei der Binnenmigration mit Kärnten (+174), Niederösterreich (+112), Oberösterreich (+93) und Salzburg (+11) verzeichnet werden.

Abbildung 36: Binnenmigration zwischen Tirol und anderen Bundesländern im Jahr 2024

Die zugehörigen Zahlen sind in der anschließenden Tabelle dargestellt.
Bundesland Binnenwanderung
Zuzüge aus Bundesland Wegzüge nach Bundesland Binnenwander­ungssaldo mit Bundesland
Kärnten 718 544 174
Niederösterreich 764 652 112
Oberösterreich 862 769 93
Salzburg 745 734 11
Burgenland 117 167 -50
Vorarlberg 524 650 -126
Steiermark 599 899 -300
Wien 1.174 2.042 -868

44,4 % der Binnenwanderungen finden innerhalb derselben Gemeinde statt.

Von den 64.745 Binnenwanderungsbewegungen von bzw. nach Tirol im Jahr 2024 fanden 28.716 innerhalb der jeweiligen Tiroler Gemeinde, 12.943 zwischen zwei verschiedenen Gemeinden desselben Tiroler Bezirks und 11.126 zwischen zwei verschiedenen Tiroler Bezirken statt.

Anstelle der Wohnsitzverlegungen wird in der Wanderungsstatistik auch häufig das sogenannte Wanderungsvolumen betrachtet. Dieses setzt sich aus der Summe der Zu- und Wegzüge zusammen und ist eine Maßzahl für die Wanderungsdynamik in der betrachteten Region. Für Tirol ergab sich 2024 ein Gesamtwanderungsvolumen von 145.047 Wanderungsfällen. Dieses setzt sich zusammen aus einem Außenwanderungsvolumen in der Höhe von 27.517 Wanderungsfällen und einem Binnenwanderungsvolumen von 117.530 Wanderungsfällen. Wie man erkennen kann, entspricht das Außenwanderungsvolumen der Summe der Wohnsitzverlegungen von und nach Tirol, während dies für das Binnenwanderungsvolumen nicht gilt. Dies liegt daran, dass für die Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols sowohl der Wegzug von der alten Wohnadresse als auch der Zuzug in die neue Wohnadresse als separate Wanderungsfälle im Binnenwanderungsvolumen berücksichtigt werden. Dies führt dazu, dass Wohnsitzverlegungen innerhalb Tirols beim Binnenwanderungsvolumen doppelt gezählt werden, während sie bei Wanderungsfällen über die Tiroler Landesgrenze hinweg nur einfach gezählt werden.

Tabelle 38: Wanderungen nach Entfernungskategorie im Jahr 2024 und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr
Wanderungskategorie Zuzüge Wegzüge Wanderungs­saldo Wanderungs­volumen Wohnsitz­verlegungen
Außenwanderung 15.062 (-10,1 %) 12.455 (+5,1 %) 2.607 (-46,8 %) 27.517 (-3,8 %) 27.517 (-3,8 %)
Binnenwanderung 58.288 (-4,8 %) 59.242 (-3,7 %) -954 (+187,3 %) 117.530 (-4,2 %) 64.745 (-4,4 %)
zwischen Tirol und einem anderen Bundesland 5.503 (-11,5 %) 6.457 (-1,4 %) -954 (+187,3 %) 11.960 (-6,3 %) 11.960 (-6,3 %)
innerhalb Tirols 52.785 (-4,0 %) 52.785 (-4,0 %) 105.570 (-4,0 %) 52.785 (-4,0 %)
innerhalb der Gemeinden 28.716 (-1,1 %) 28.716 (-1,1 %) 57.432 (-1,1 %) 28.716 (-1,1 %)
zwischen Gemeinden eines Bezirkes 12.943 (-6,1 %) 12.943 (-6,1 %) 25.886 (-6,1 %) 12.943 (-6,1 %)
zwischen Tiroler Bezirken 11.126 (-8,7 %) 11.126 (-8,7 %) 22.252 (-8,7 %) 11.126 (-8,7 %)
Gesamtwanderungen 73.350 (-5,9 %) 71.697 (-2,3 %) 1.653 (-63,8 %) 145.047 (-4,2 %) 92.262 (-4,2 %)
  • Die Werte in Klammer geben die relative Veränderung gegenüber dem Vorjahr an.

8.2 Wanderungen nach Geschlecht und Alter

Im Jahr 2024 lag der Wanderungssaldo (Wanderungsgewinn durch Außen- und Binnenmigration) bei den Männern bei +790 und bei den Frauen bei +863. Gegenüber dem Vorjahr hat der Wanderungssaldo bei den Männern um 1.721 (-68,5 %) und bei den Frauen um 1.194 (-58,0 %) abgenommen.

Eine Analyse der Wanderungsbewegungen für die Jahre 2022 bis 2024 (siehe Abbildung 37) zeigt, dass das intensivste Wanderungsverhalten bei den 20- bis 34-Jährigen stattfindet. Personen im Alter von 50 Jahren und älter nehmen dagegen kaum einen Wohnsitzwechsel über die Bundeslandgrenzen vor. Bis zum Alter von 69 Jahren ist die Wanderungsbilanzrate (anteiliger Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner:innen) in allen Altersgruppen positiv. Bei der Gruppe der 20- bis 24-Jährigen wurde 2024 die höchste Wanderungsbilanzrate von 30,8 ‰ verzeichnet. Dies bedeutet, dass in dieser Altersgruppe in Tirol je 1.000 Einwohner:innen jährlich rund 31 Personen mehr zuwandern als abwandern.

Bei den Senior:innen (65 Jahre oder älter) war im Jahr 2024 ein Wanderungssaldo von -140 Personen zu verzeichnen (-61 bei den Männern und -79 bei den Frauen). Betrachtet man das Außenwanderungsverhalten in dieser Altersgruppe, sieht man das größte Außenwanderungsplus bei Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft (+66), gefolgt von Personen mit unbekannter Staatsangehörigkeit. Das größte Außenwanderungsminus bei den Senior:innen wurde 2024 mit Personen serbischer (-31), bosnischer (-26), und kroatischer (-24) Staatsangehörigkeit verzeichnet.

8.3 Wanderungen nach Raumtypen

Im Rahmen einer Studie zum Ländlichen Raum im Jahr 2012 wurden die Tiroler Gemeinden anhand der Parameter Anteil der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Einrichtungen zur Grundversorgung der Bevölkerung, Höchste abgeschlossene Ausbildung der Bevölkerung und durchschnittliche Wanderungsrate im Zeitraum 2002-2011 in vier verschiedene Raumtypen klassifiziert. Diese Typisierung reichte von städtisch geprägten bis hin zu sehr ländlichen Gemeinden. Analysiert man das Wanderungsverhalten der Tiroler Bevölkerung in den Jahren 2022 bis 2024 unter dem Gesichtspunkt dieser Klassifizierung, zeigt sich, dass sich das Verhältnis von Zu- und Abwanderung sehr ungleich auf die vier Gemeindetypen verteilt. So verzeichneten sehr ländliche Gemeinden bei den 20- bis 24-Jährigen Wanderungsverluste (-5,4 ‰), wohingegen städtisch geprägte Gemeinden in dieser Gruppe hohe Wanderungsgewinne (51,0 ‰) verzeichnen konnten.

Für das gesamte Bundesland liegt die über den Zeitraum 2022 bis 2024 gemittelte Wanderungsbilanzrate bei 5,6 ‰. Für sehr ländliche Gebiete lag die mittlere Wanderungsbilanzrate bei -2,0 ‰, für ländliche Gebiete bei 2,7 ‰, für kaum ländliche Gebiete bei 5,8 ‰ und für städtische Gebiete bei 7,1 ‰.

Abbildung 37: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für Tirol für die Jahre 2022 bis 2024

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2022 bis 2024 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.

Lesebeispiel (Abbildung 37):

Dargestellt sind die Anteile an den Zu- bzw. Abwanderungsfällen in den jeweiligen Altersklassen differenziert nach Alter und Geschlecht. So sind beispielsweise 7,1% aller Zuwanderer des Zeitraums von 2022 bis 2024 Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren. Die roten Querbalken zeigen die Wanderungsbilanzraten in den jeweiligen Altersklassen (siehe Tabelle 39.) Die eingezeichneten Wanderungsbilanzraten entsprechen dem Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner:innen der jeweiligen Alterskategorie. Beispielsweise wurde bei den 15- bis 19-Jährigen eine Wanderungsbilanzrate von 16,7 ‰ verzeichnet. Dies bedeutet, dass in dieser Altersgruppe bezogen auf je 1.000 Einwohner:innen um rund 17 Personen mehr zu- als abwandern.

Abbildung 38: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für städtische und kaum ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2022 bis 2024

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2022 bis 2024 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.

Abbildung 39: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzrate sowie Verteilung der akkumulierten Zu- bzw. Abwanderung gegliedert nach Altersgruppe und Geschlecht für ländliche und sehr ländliche Tiroler Gemeinden für die Jahre 2022 bis 2024

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.
  • Die dargestellten Wanderungsbilanzraten (rote Linien) für die jeweiligen Altersgruppen entsprechen den anteiligen durchschnittlichen jährlichen Wanderungssalden je 1.000 Einwohner:innen in den jeweiligen Altersgruppen. Die farbigen Balken stellen die relative Häufigkeitsverteilung aller im Zeitraum 2022 bis 2024 verzeichneten Zu- bzw. Abwanderungsfälle nach Altersgruppe und Geschlecht dar.
Tabelle 39: Durchschnittliche jährliche Wanderungsbilanzraten und akkumulierte Wanderungssalden für den Zeitraum 2022 bis 2024 gegliedert nach Alter, Geschlecht und Raumtyp
Alters­gruppe in Jahren Akkumulierte Wanderungssalden für Tirol für die Jahre 2022 bis 2024
insgesamt für städtische Gemeinden für kaum ländliche Gemeinden für ländliche Gemeinden für sehr ländliche Gemeinden
insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR insgesamt Männer Frauen WBR
0 bis 4 270 151 119 2,4 -210 -121 -89 -3,7 264 136 128 9,0 197 127 70 9,5 19 9 10 3,5
5 bis 9 636 356 280 5,6 314 175 139 5,4 206 99 107 6,9 98 79 19 4,7 18 3 15 3,4
10 bis 14 746 418 328 6,9 564 323 241 10,2 109 56 53 3,8 58 27 31 3,0 15 12 3 2,8
15 bis 19 1.872 1.131 741 16,7 1.787 1.030 757 30,7 135 90 45 4,8 -31 9 -40 -1,6 -19 2 -21 -3,2
20 bis 24 3.947 2.046 1.901 30,8 3.715 1.941 1.774 51,0 309 133 176 10,5 -45 -11 -34 -2,2 -32 -17 -15 -5,4
25 bis 29 2.301 1.152 1.149 14,5 1.669 881 788 18,1 431 214 217 12,1 241 82 159 10,1 -40 -25 -15 -6,3
30 bis 34 638 193 445 3,9 -283 -136 -147 -3,1 508 186 322 12,8 359 143 216 13,9 54 - 54 8,3
35 bis 39 524 176 348 3,3 -32 -95 63 -0,4 367 171 196 9,1 172 88 84 6,7 17 12 5 2,6
40 bis 44 738 251 487 4,8 357 88 269 4,4 259 90 169 6,5 103 55 48 4,1 19 18 1 2,8
45 bis 49 655 222 433 4,4 304 81 223 3,9 271 123 148 7,1 82 8 74 3,2 -2 10 -12 -0,3
50 bis 54 459 114 345 2,7 137 18 119 1,6 222 67 155 4,9 54 9 45 1,8 46 20 26 5,7
55 bis 59 233 43 190 1,3 64 -28 92 0,7 58 30 28 1,2 80 27 53 2,5 31 14 17 3,5
60 bis 64 146 92 54 0,9 -8 -10 2 -0,1 164 109 55 3,9 -3 -21 18 -0,1 -7 14 -21 -0,9
65 bis 69 20 6 14 0,2 -25 -59 34 -0,4 62 54 8 1,9 17 21 -4 0,8 -34 -10 -24 -5,8
70 bis 74 2 -17 19 0,0 20 -21 41 0,4 50 25 25 1,9 -30 -2 -28 -1,8 -38 -19 -19 -7,7
75 bis 79 -87 -54 -33 -1,0 37 2 35 0,8 -8 -4 -4 -0,4 -69 -35 -34 -5,3 -47 -17 -30 -12,8
80 oder älter -112 -58 -54 -0,8 356 118 238 4,9 -3 -10 7 -0,1 -247 -89 -158 -12,1 -218 -77 -141 -35,6
Insgesamt 12.988 6.222 6.766 5,6 8.766 4.187 4.579 7,1 3.404 1.569 1.835 5,8 1.036 517 519 2,7 -218 -51 -167 -2,0
  • WBR steht für Wanderungsbilanzrate und bezeichnet den durchschnittlichen, jährlichen Wanderungssaldo anteilig an je 1.000 Einwohner:innen in der jeweiligen Altersgruppe.
Tabelle 40: Wanderungsverflechtung mit dem Ausland nach ausgewählten Ländern und Staatsangehörigkeiten
Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Wanderungssaldo
Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Österreicher Ausländer Gesamt
Europäische Union 300 9.511 617 7.643 -317 1.868 1.551
Deutschland 205 3.861 416 2.617 -211 1.244 1.033
Italien 31 821 66 589 -35 232 197
Ungarn 1 1.156 5 817 -4 339 335
Kroatien 3 357 15 372 -12 -15 -27
Rumänien 2 933 5 987 -3 -54 -57
Slowakei 1 303 2 306 -1 -3 -4
Niederlande 8 272 20 181 -12 91 79
Bulgarien 1 437 2 497 -1 -60 -61
Polen 1 253 4 223 -3 30 27
Tschechien 6 169 - 113 6 56 62
Spanien 12 259 26 268 -14 -9 -23
Slowenien - 38 1 48 -1 -10 -11
Frankreich 11 114 16 113 -5 1 -4
Portugal 3 69 10 62 -7 7 -
Griechenland 3 119 3 118 - 1 1
Belgien 3 49 4 42 -1 7 6
andere EU-Länder 9 301 22 290 -13 11 -2
Jugoslawische Nachfolgestaaten 20 1.122 36 945 -16 177 161
Serbien 10 236 9 181 1 55 56
Montenegro 1 4 2 2 -1 2 1
Kosovo 1 68 1 45 - 23 23
Bosnien und Herzegowina 5 369 7 269 -2 100 98
Kroatien 3 357 15 372 -12 -15 -27
Slowenien - 38 1 48 -1 -10 -11
Nordmazedonien - 50 1 28 -1 22 21
Ukraine - 626 - 522 - 104 104
Schweiz 38 71 143 112 -105 -41 -146
Vereinigtes Königreich 12 90 24 120 -12 -30 -42
Türkei 95 444 96 317 -1 127 126
andere europäische Staaten 11 148 18 140 -7 8 1
Europa (mit Türkei) 473 11.617 918 9.379 -445 2.238 1.793
Asien (ohne Türkei) 23 1.446 54 715 -31 731 700
Amerika 34 439 58 288 -24 151 127
Afrika 19 298 29 228 -10 70 60
Australien, Ozeanien 10 52 19 60 -9 -8 -17
staatenlos oder ungeklärt 646 5 703 4 -57 1 -56
Ausland insgesamt 1.205 13.857 1.781 10.674 -576 3.183 2.607
  • Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.
Tabelle 41: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Herkunfts- und Zielland
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Herkunftsland, Zielland Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.687 100,0 5.113 100,0 -1.426
Männer 1.841 49,9 2.640 51,6 -799
Frauen 1.846 50,1 2.473 48,4 -627
Inland 2.482 67,3 3.332 65,2 -850
Burgenland 59 1,6 105 2,1 -46
Kärnten 305 8,3 311 6,1 -6
Niederösterreich 276 7,5 373 7,3 -97
Oberösterreich 341 9,2 404 7,9 -63
Salzburg 352 9,5 416 8,1 -64
Steiermark 305 8,3 423 8,3 -118
Vorarlberg 295 8,0 408 8,0 -113
Wien 549 14,9 892 17,4 -343
Ausland 1.205 32,7 1.781 34,8 -576
Ausl. Staatsangehörige 16.878 100,0 13.799 100,0 3.079
Männer 9.477 56,2 7.888 57,2 1.589
Frauen 7.401 43,8 5.911 42,8 1.490
Inland 3.021 17,9 3.125 22,6 -104
Burgenland 58 0,3 62 0,4 -4
Kärnten 413 2,4 233 1,7 180
Niederösterreich 488 2,9 279 2,0 209
Oberösterreich 521 3,1 365 2,6 156
Salzburg 393 2,3 318 2,3 75
Steiermark 294 1,7 476 3,4 -182
Vorarlberg 229 1,4 242 1,8 -13
Wien 625 3,7 1.150 8,3 -525
Ausland 13.857 82,1 10.674 77,4 3.183
Insgesamt 20.565 100,0 18.912 100,0 1.653
Männer 11.318 55,0 10.528 55,7 790
Frauen 9.247 45,0 8.384 44,3 863
Inland 5.503 26,8 6.457 34,1 -954
Burgenland 117 0,6 167 0,9 -50
Kärnten 718 3,5 544 2,9 174
Niederösterreich 764 3,7 652 3,4 112
Oberösterreich 862 4,2 769 4,1 93
Salzburg 745 3,6 734 3,9 11
Steiermark 599 2,9 899 4,8 -300
Vorarlberg 524 2,5 650 3,4 -126
Wien 1.174 5,7 2.042 10,8 -868
Ausland 15.062 73,2 12.455 65,9 2.607
Tabelle 42: Wanderungen über die Landesgrenzen nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Alter
Staatsbürgerschaft, Geschlecht, Alter Zuzüge nach Tirol Wegzüge von Tirol Saldo
absolut in % absolut in %
Österr. Staatsangehörige 3.687 · 5.113 · -1.426
Männer 1.841 100,0 2.640 100,0 -799
0 bis 14 Jahre 191 10,4 308 11,7 -117
15 bis 29 Jahre 611 33,2 938 35,5 -327
30 bis 44 Jahre 556 30,2 769 29,1 -213
45 bis 59 Jahre 279 15,2 335 12,7 -56
60 Jahre oder älter 204 11,1 290 11,0 -86
Frauen 1.846 100,0 2.473 100,0 -627
0 bis 14 Jahre 207 11,2 290 11,7 -83
15 bis 29 Jahre 795 43,1 1.058 42,8 -263
30 bis 44 Jahre 445 24,1 628 25,4 -183
45 bis 59 Jahre 199 10,8 269 10,9 -70
60 Jahre oder älter 200 10,8 228 9,2 -28
Ausl. Staatsangehörige 16.878 · 13.799 · 3.079
Männer 9.477 100,0 7.888 100,0 1.589
0 bis 14 Jahre 799 8,4 538 6,8 261
15 bis 29 Jahre 4.196 44,3 3.126 39,6 1.070
30 bis 44 Jahre 2.793 29,5 2.613 33,1 180
45 bis 59 Jahre 1.221 12,9 1.158 14,7 63
60 Jahre oder älter 468 4,9 453 5,7 15
Frauen 7.401 100,0 5.911 100,0 1.490
0 bis 14 Jahre 675 9,1 516 8,7 159
15 bis 29 Jahre 3.413 46,1 2.361 39,9 1.052
30 bis 44 Jahre 1.868 25,2 1.662 28,1 206
45 bis 59 Jahre 1.067 14,4 920 15,6 147
60 Jahre oder älter 378 5,1 452 7,6 -74
Insgesamt 20.565 · 18.912 · 1.653
Männer 11.318 100,0 10.528 100,0 790
0 bis 14 Jahre 990 8,7 846 8,0 144
15 bis 29 Jahre 4.807 42,5 4.064 38,6 743
30 bis 44 Jahre 3.349 29,6 3.382 32,1 -33
45 bis 59 Jahre 1.500 13,3 1.493 14,2 7
60 Jahre oder älter 672 5,9 743 7,1 -71
Frauen 9.247 100,0 8.384 100,0 863
0 bis 14 Jahre 882 9,5 806 9,6 76
15 bis 29 Jahre 4.208 45,5 3.419 40,8 789
30 bis 44 Jahre 2.313 25,0 2.290 27,3 23
45 bis 59 Jahre 1.266 13,7 1.189 14,2 77
60 Jahre oder älter 578 6,3 680 8,1 -102
Tabelle 43: Gesamtwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Wanderungen insgesamt
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 22.243 21.737 506 43.980
Imst 4.475 4.512 -37 8.987
Innsbruck-Land 14.956 14.347 609 29.303
Kitzbühel 5.728 5.656 72 11.384
Kufstein 10.057 9.950 107 20.007
Landeck 2.947 3.031 -84 5.978
Lienz 3.216 3.014 202 6.230
Reutte 2.800 2.713 87 5.513
Schwaz 6.928 6.737 191 13.665
Tirol 73.350 71.697 1.653 145.047
  • Beinhaltet auch die Binnenwanderung innerhalb der Bezirke.
Tabelle 44: Außenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Außenwanderung
Zuzüge Wegzüge Saldo Wanderungsvolumen
Innsbruck-Stadt 5.359 4.290 1.069 9.649
Imst 865 763 102 1.628
Innsbruck-Land 2.499 2.163 336 4.662
Kitzbühel 1.313 1.010 303 2.323
Kufstein 2.032 1.727 305 3.759
Landeck 574 578 -4 1.152
Lienz 380 252 128 632
Reutte 764 593 171 1.357
Schwaz 1.276 1.079 197 2.355
Tirol 15.062 12.455 2.607 27.517
  • Beinhaltet nur Wanderungen über die Bundesgrenze.

Abbildung 40: Wanderungsbilanzraten für die Tiroler Gemeinden im Jahr 2024

Wanderungsbilanzraten für die Tiroler Gemeinden im Jahr 2024
Tabelle 45: Binnenwanderungen in den Tiroler Bezirken
Bezirk Binnenwanderungsfälle Umzüge innerhalb der
insgesamt mit anderen Bezirken oder Bundesländern
Zuzüge Wegzüge Saldo Zuzüge Wegzüge Saldo Bezirke¹ Gemeinden
IBK-Stadt 16.884 17.447 -563 5.070 5.633 -563 · 11.814
Imst 3.610 3.749 -139 1.097 1.236 -139 985 1.528
IBK-Land 12.457 12.184 273 4.482 4.209 273 3.603 4.372
Kitzbühel 4.415 4.646 -231 1.124 1.355 -231 1.286 2.005
Kufstein 8.025 8.223 -198 1.786 1.984 -198 2.619 3.620
Landeck 2.373 2.453 -80 533 613 -80 695 1.145
Lienz 2.836 2.762 74 613 539 74 904 1.319
Reutte 2.036 2.120 -84 337 421 -84 870 829
Schwaz 5.652 5.658 -6 1.587 1.593 -6 1.981 2.084
Tirol 58.288 59.242 -954 16.629 17.583 -954 12.943 28.716
  • ¹ Ohne Binnenwanderungen innerhalb der Gemeinden
Tabelle 46: Wanderungen zwischen den Tiroler Bezirken
Wegzüge von Zuzüge nach
IBK-Stadt Imst IBK-Land Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz
IBK-Stadt 11.814 200 2.444 87 241 87 54 74 323
Imst 232 2.513 403 11 26 158 10 16 32
IBK-Land 2.008 321 7.975 42 149 68 43 32 418
Kitzbühel 124 8 84 3.291 334 10 17 16 29
Kufstein 306 22 158 304 6.239 8 25 6 342
Landeck 85 173 75 5 5 1.840 1 10 22
Lienz 61 1 27 10 26 - 2.223 1 10
Reutte 89 39 40 6 12 10 1 1.699 20
Schwaz 304 31 406 51 298 14 8 13 4.065

9 Einbürgerungen

Die Einbürgerungen haben gegenüber dem Vorjahr um 10,7 % zugenommen.

Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Einbürgerungen um 10,7 % zugenommen. In Tirol erhielten im Jahr 2024 1.011 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft (2023 waren es 913 Personen). Der Höchststand bei den jährlich verliehenen Staatsbürgerschaften in Tirol wurde 2004 mit 3.431 Einbürgerungen erreicht. In den darauffolgenden sechs Jahren sank die Zahl der Einbürgerungen kontinuierlich und betrug 2010 rund ein Sechstel (574 Personen) des Höchstwertes des Jahres 2004. Zwischen 2010 und 2018 bewegt sich die Zahl der Einbürgerungen auf einem relativ konstanten Niveau mit im Schnitt 563 Einbürgerungen pro Jahr. Seit 2019 steigt die Zahl der Einbürgerungen wieder.
Insgesamt wurden seit 1981 41.355 in Tirol ansässige Personen eingebürgert. Dies entspricht durchschnittlich rund 940 Einbürgerungen pro Jahr.

Der markante Rückgang bei den Einbürgerungszahlen im Zeitraum 2004 bis 2010 ist einerseits auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. die Novelle des Staatsbürgerschaftsgesetzes im Frühjahr 2006) zurückzuführen, andererseits ging in den vergangenen Jahren die Zahl der einbürgerten Personen mit einem mindestens zehnjährigen, ununterbrochenen Hauptwohnsitz in Österreich zurück. Letzteres hängt mit dem deutlichen Rückgang der Außenzuwanderungszahlen nach 1993 zusammen.

Abbildung 41: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Österreichweit wurden 2024 insgesamt 13.047 Personen eingebürgert. Dies sind um 1.149 Personen bzw. 9,7 % mehr als 2023. Den größten Zuwachs an Einbürgerungen im Jahr 2024 verzeichnete Oberösterreich mit 2.525 Einbürgerungen (+39,7% gegenüber 2023), gefolgt von der Steiermark mit 1.564 Einbürgerungen (+19,5% gegenüber 2023), Salzburg mit 614 Einbürgerungen (+15,8% gegenüber 2023) und Kärnten mit 494 Einbürgerungen (+13,8% gegenüber 2023). Tirol liegt mit 1.011 Einbürgerungen (+10,7% gegenüber 2023) an fünfter Stelle, gefolgt von Vorarlberg mit 742 Einbürgerungen (+9,6% gegenüber 2023), Niederösterreich mit 2.140 Einbürgerungen (+5,4% gegenüber 2023), Burgenland mit 292 Einbürgerungen (-1,7% gegenüber 2023) und Wien mit 3.665 Einbürgerungen (-6,0% gegenüber 2023).

60,7 % aller Einbürgerungen aufgrund von Rechtsanspruch.

Die Einbürgerungen von in Tirol wohnhaften Personen im Jahr 2024 wurden aufgrund folgender Einbürgerungsgründe vollzogen:

  • 614 Personen (60,7 %) aufgrund von Rechtsanspruch. Darunter:
    • 430 Personen (42,5%) aufgrund eines sechsjährigen Wohnsitzes in Österreich und besonders berücksichtigungswürdiger Gründe bzw. nachgewiesener Deutschkenntnisse und nachhaltiger Integration (§ 11a (4) bzw. (6) StbG)
    • Fünf Personen (0,5%) aufgrund eines 30-jährigen Wohnsitzes in Österreich
    • Elf Personen (1,1%) aufgrund eines 15-jährigen Wohnsitzes in Österreich und nachhaltiger Integration
    • 71 Personen (7,0%) aufgrund einer Ehe mit einem Österreicher bzw. einer Österreicherin
    • 96 Personen (9,5%) aufgrund anderer Gründe nach dem StbG
  • 293 Personen (29,0 %) aufgrund der Erstreckung der Verleihung. Darunter:
    • 47 Personen (4,6%) durch Erstreckung auf Ehegatt:innen
    • 246 Personen (24,3%) durch Erstreckung auf Kinder
  • 104 Personen (10,3 %) aus Ermessensgründen. Darunter:
    • 97 Personen (9,6%) aufgrund eines mindestens zehnjährigen ununterbrochenen Wohnsitzes in Österreich
    • Vier Personen (0,4%) aufgrund von außerordentlichen Leistungen im Staatsinteresse
  • Zwei Personen (0,2%) aufgrund von Wiedererlangung

12,1 % der eingebürgerten Personen waren zuvor EU-Bürger.

Mitte der 1980er Jahre entfielen 60 % bis 70 % der Einbürgerungen auf deutsche und italienische Staatsangehörige. Mittlerweile hat sich dieser Anteil stark verringert. Im Jahr 2024 wurden nur noch 37 Personen (3,7 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit und 25 Personen (2,5 %) mit italienischer Staatsangehörigkeit in Tirol eingebürgert. Insgesamt besteht für EU-Bürger:innen angesichts der weitgehenden rechtlichen Gleichstellung mit Österreicher:innen nur mehr ein geringes Interesse an einer Einbürgerung. Im Jahr 2024 stammen 122 Personen (12,1 %) der eingebürgerten Menschen aus einem EU-Mitgliedsland. 93 Personen (9,2 %) hatten zuvor die Staatsbürgerschaft eines jugoslawischen Nachfolgestaates, darunter waren vier Personen (0,4 %) aus dem EU-Mitgliedsstaat Kroatien und der Großteil (47 Personen bzw. 4,6 %) aus Bosnien und Herzegowina.

341 der eingebürgerten Personen (33,7 %) waren bereits in Österreich geboren. Etwas weniger als die Hälfte (48,5 %) der Eingebürgerten waren Frauen. 30,6 % waren unter 15 Jahre alt und 0,3 % waren Senior:innen (65 Jahre oder älter). 385 der Eingebürgerten (38,1 %) hatten zuvor den Status eines Konventionsflüchtlings (2021: 15,9 %, 2022: 25,8 %, 2023: 30,6 %).

Tabelle 47: Einbürgerungen in Tirol nach früherer Staatsangehörigkeit seit 1981
Jahr Zahl der Einbürgerungen nach ursprünglicher Staatsbürgerschaft
insgesamt Deutschland Italien Jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei Sonstige
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1981 572 266 46,5 105 18,4 36 6,3 11 1,9 154 26,9
1982 595 269 45,2 103 17,3 45 7,6 13 2,2 165 27,7
1983 780 365 46,8 144 18,5 48 6,2 14 1,8 209 26,8
1984 659 349 53,0 112 17,0 16 2,4 25 3,8 157 23,8
1985 560 251 44,8 108 19,3 25 4,5 5 0,9 171 30,5
1986 556 253 45,5 119 21,4 14 2,5 20 3,6 150 27,0
1987 324 125 38,6 35 10,8 12 3,7 24 7,4 128 39,5
1988 302 100 33,1 30 9,9 16 5,3 24 7,9 132 43,7
1989 246 38 15,4 18 7,3 25 10,2 38 15,4 127 51,6
1990 271 56 20,7 14 5,2 49 18,1 45 16,6 107 39,5
1991 369 57 15,4 17 4,6 66 17,9 99 26,8 130 35,2
1992 413 55 13,3 16 3,9 97 23,5 112 27,1 133 32,2
1993 566 51 9,0 25 4,4 224 39,6 148 26,1 118 20,8
1994 666 54 8,1 27 4,1 297 44,6 189 28,4 99 14,9
1995 1.005 37 3,7 18 1,8 269 26,8 521 51,8 160 15,9
1996 1.154 27 2,3 14 1,2 158 13,7 797 69,1 158 13,7
1997 981 22 2,2 9 0,9 134 13,7 651 66,4 165 16,8
1998 978 13 1,3 3 0,3 194 19,8 608 62,2 160 16,4
1999 1.421 8 0,6 5 0,4 216 15,2 1.027 72,3 165 11,6
2000 1.204 20 1,7 5 0,4 211 17,5 773 64,2 195 16,2
2001 1.793 17 0,9 7 0,4 472 26,3 1.014 56,6 283 15,8
2002 2.689 16 0,6 4 0,1 755 28,1 1.607 59,8 307 11,4
2003 2.984 15 0,5 1 0,0 808 27,1 1.870 62,7 290 9,7
2004 3.431 23 0,7 5 0,1 1.201 35,0 1.888 55,0 314 9,2
2005 2.540 25 1,0 3 0,1 1.029 40,5 1.177 46,3 306 12,0
2006 2.028 21 1,0 5 0,2 939 46,3 836 41,2 227 11,2
2007 1.162 23 2,0 3 0,3 734 63,2 239 20,6 163 14,0
2008 800 7 0,9 6 0,8 458 57,2 205 25,6 124 15,5
2009 632 45 7,1 - - 314 49,7 161 25,5 112 17,7
2010 574 35 6,1 4 0,7 254 44,3 135 23,5 146 25,4
2011 620 22 3,5 4 0,6 238 38,4 182 29,4 174 28,1
2012 577 36 6,2 7 1,2 223 38,6 208 36,0 103 17,9
2013 584 40 6,8 12 2,1 229 39,2 165 28,3 138 23,6
2014 531 35 6,6 12 2,3 171 32,2 132 24,9 181 34,1
2015 553 28 5,1 7 1,3 149 26,9 127 23,0 242 43,8
2016 574 42 7,3 7 1,2 171 29,8 134 23,3 220 38,3
2017 523 43 8,2 14 2,7 149 28,5 90 17,2 227 43,4
2018 534 47 8,8 17 3,2 142 26,6 101 18,9 227 42,5
2019 598 30 5,0 13 2,2 144 24,1 106 17,7 305 51,0
2020 623 45 7,2 31 5,0 157 25,2 116 18,6 274 44,0
2021 684 44 6,4 19 2,8 145 21,2 170 24,9 306 44,7
2022 775 37 4,8 13 1,7 101 13,0 195 25,2 429 55,4
2023 913 54 5,9 18 2,0 140 15,3 163 17,9 538 58,9
2024 1.011 37 3,7 25 2,5 93 9,2 183 18,1 673 66,6
Tabelle 48: Einbürgerungen in Tirol im Jahr 2024 nach früherer Staatsangehörigkeit (detailliert)
Bisherige Staatsangehörigkeit Eingebürgerte Personen 2024
absolut in %
Europa (mit Türkei) 432 42,7
Europäische Union 122 12,1
Deutschland 37 3,7
Italien 25 2,5
Ungarn 18 1,8
Rumänien 7 0,7
Kroatien 4 0,4
Polen 2 0,2
andere EU-Länder 29 2,9
Jugoslawische Nachfolgestaaten 93 9,2
Bosnien und Herzegowina 47 4,6
Serbien 17 1,7
Kosovo 15 1,5
Kroatien 4 0,4
Nordmazedonien - -
Montenegro 2 0,2
Slowenien 8 0,8
Ukraine 15 1,5
Vereinigtes Königreich 2 0,2
Türkei 183 18,1
andere europäische Staaten 31 3,1
Asien (ohne Türkei) 435 43,0
Syrien - Arabische Republik 211 20,9
Iran - Islamische Republik 47 4,6
Afghanistan 54 5,3
Irak 60 5,9
übriges Asien 63 6,2
Amerika 15 1,5
Mexiko 4 0,4
Venezuela - -
übriges Amerika 11 1,1
Afrika 106 10,5
Somalia 32 3,2
Ghana 6 0,6
Marokko 4 0,4
Nigeria 14 1,4
Ägypten 18 1,8
übriges Afrika 32 3,2
Australien, Ozeanien - -
staatenlos oder ungeklärt 23 2,3
Insgesamt 1.011 100,0
  • Slowenien und Kroatien sind sowohl unter Europäische Union als auch bei den Jugoslawische Nachfolgestaaten enthalten.

10 Personen mit Zweitwohnsitz (Zweitwohnsitzfälle)

Als Zweitwohnsitzfälle werden jene zum Jahresanfang gemeldeten Personen bezeichnet, die keinen Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde begründet haben oder die neben dem Hauptwohnsitz noch mit einem weiteren (Zweit-, Neben-) Wohnsitz angemeldet sind. Es handelt sich daher eigentlich um Meldefälle und nicht um Personen, da eine Person sowohl Haupt- als auch Zweitwohnsitz bzw. mehr als einen Zweitwohnsitz haben kann. Dabei kann es sich einerseits um Freizeitwohnsitze handeln, andererseits aber auch um Wohnsitze, die zur Berufsausübung (z.B. Arbeitskräfte in Tourismusbetrieben) oder für die Ausbildung (wie z.B. im Fall von Studierenden) angemeldet wurden. Es handelt sich in diesem Kapitel also immer um die Zahl der angemeldeten Zweit- bzw. Nebenwohnsitze, auch wenn von Personen mit weiterem oder Zweitwohnsitz gesprochen wird.

Es gilt zu beachten, dass Statistik Austria 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt in der Datenverarbeitung integriert hat, in dem Nebenwohnsitzfälle von vor dem jeweiligen Erhebungsstichtag verstorbenen Personen aus dem Datensatz ausgeschlossen werden. Für den Stichtag 1. Jänner 2023 betraf dies 97 Nebenwohnsitzfälle. In dieser Publikation werden für die Nebenwohnsitzzahlen ab dem 1. Jänner 2023 die von Statistik Austria plausibilisierten Daten verwendet, für die Zahlen früherer Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden. Es kann daher bei den dargestellten Nebenwohnsitzzahlen für Erhebungsjahre vor 2023 zu Abweichungen von den von Statistik Austria publizierten Zahlen kommen.

Die Zahl der in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitzfälle hat gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % zugenommen.

Im Jahr 2025 hat die Zahl der in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitzfälle mit 148.355 den höchsten Wert in der seit 1991 geführten Statistik erreicht. Davon sind 67.104 Nebenwohnsitze (+2,0 % gegenüber 1. Jänner 2024) von österreichischen und 81.251 Nebenwohnsitze (+2,4 % gegenüber 1. Jänner 2024) von ausländischen Staatsangehörigen.

Wie man in Abbildung 42 erkennen kann, ist die Zahl der von Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft gemeldeten Zweitwohnsitze in Tirol zwischen 1. Jänner 2004 (51.655 Nebenwohnsitze) und 1. Jänner 2020 (57.799 Nebenwohnsitze) kaum gestiegen. Umgekehrt ist die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Nebenwohnsitzen in Tirol zwischen den Jahren 2002 (29.035 Nebenwohnsitze) und 2020 (67.600 Nebenwohnsitze) nahezu linear um 2.142 Nebenwohnsitze pro Jahr gewachsen. Erst im Jahr 2021 wurden diese Trends plötzlich unterbrochen. Während die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen begründeten Nebenwohnsitze 2021 um 4.358 (+7,5 %) zugenommen hat, ist die Zahl der von ausländischen Staatszugehörigen gemeldeten Nebenwohnsitze um 9.154 eingebrochen (-13,5 %). 2025 hat sich die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Nebenwohnsitze wieder erholt und liegt mit einem Rekordwert von 81.251 Nebenwohnsitzen genau im ursprünglichen Trend. Die Zahl der von österreichischen Staatsangehörigen in Tirol gemeldeten Zweitwohnsitze hat im Jahr 2025 um 1.290 zugenommen (+2,0 %).

Abbildung 42: Zweitwohnsitzfälle von österreichischen und ausländischen Staatsangehörigen seit 1991

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle unterhalb enthalten.

Die starke Zunahme von österreichischen Staatsbürger:innen bei den Zweitwohnsitzmeldungen zwischen 1. Jänner 2020 und 1. Jänner 2022 dürfte in erster Linie auf die im Rahmen der COVID-19-Pandemie-Bekämpfung beschlossenen Bewegungseinschränkungen während der Lockdowns zurückzuführen sein, als die Menschen in Österreich den eigenen Wohnsitz nur unter sehr strengen Voraussetzungen verlassen durften, unter anderem, um den Nebenwohnsitz aufzusuchen. Dies würde auch erklären, warum die Zahl der Zweitwohnsitzmeldungen von österreichischen Staatsangehörigen im Jahr 2025 wieder leicht gesunken ist.

Völlig anders wirkte sich die Pandemie auf die Zahl der von ausländischen Staatsangehörigen gemeldeten Zweitwohnsitze aus. Die durch Schließtage bedingten Geschäftsausfälle im Beherbergungs- und Gaststättenwesen führten zu Reduktionen im Personalstand. Die Folge davon waren zahlreiche Zweitwohnsitz-Abmeldungen von ausländischen Arbeitskräften, wie sich in nahezu allen großen Tourismusorten beobachten ließ.

Von den 81.251 im Jahr 2025 mit Zweitwohnsitz in Tirol gemeldeten ausländischen Staatsangehörigen gehören 75.296 (92,7 %) anderen EU-Mitgliedsstaaten an, allen voran Deutschland mit 34.064 Zweitwohnsitzen (41,9 %), gefolgt von Ungarn mit 8.293 und (10,2 %) an dritter Stelle Italien mit 6.981 (8,6 %).

Im Jahr 2025 verzeichneten alle Tiroler Bezirke mit Ausnahme von Kitzbühel (-0,7 %) und Reutte (-0,7 %) eine Zunahme bei den Zweitwohnsitzzahlen. Am größten war dabei die prozentuelle Steigerung in den Bezirken Landeck (+596 Nebenwohnsitze bzw. +4,5 %), Imst (+396 bzw. +4,4 %) und Schwaz (+447 bzw. +3,6 %). Während die geringsten Steigerungen in Lienz (+71 bzw. +0,9 %), Kufstein (+230 bzw. +1,5 %) und Innsbruck-Land (+592 bzw. +2,9 %) zu verzeichnen waren.

Die meisten Nebenwohnsitze waren 2025 im Bezirk Innsbruck-Stadt (33.035 Nebenwohnsitze) gemeldet, gefolgt von Kitzbühel (27.184), Innsbruck-Land (20.944), Kufstein (15.713), Landeck (13.761), Schwaz (12.823), Imst (9.349), Reutte (7.800) und Lienz (7.746).

Mit 1. Jänner 2025 gab es im Schnitt 19 Zweitwohnsitzfälle je 100 Einwohner:innen.

In allen Tiroler Gemeinden waren am 1. Jänner 2025 Personen mit Zweitwohnsitz gemeldet. 97 Tiroler Gemeinden (35,0 %) hatten eine Quote von weniger als 10 Zweitwohnsitzfällen je 100 Einwohner:innen mit Hauptwohnsitz. Weitere 158 Gemeinden (57,0 %) wiesen eine Quote zwischen 10 und unter 50 auf. In 22 Gemeinden (7,9 %) wurde eine Quote von 50 und mehr erreicht, unter anderem in Ischgl (154,1), Serfaus (130,2), St. Anton am Arlberg (130,1), Gerlos (128,8) und Sölden (106,1).

Tabelle 49: Zweitwohnsitzfälle in Tirol seit 1991 nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Jahr Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit Veränderung zum Vorjahr nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland insgesamt Österreich Ausland
absolut in % absolut in % absolut in % absolut in %
1991 72.952 42.686 30.266 41,5 · · · · · ·
1993 85.508 46.703 38.805 45,4 6.973 8,9 3.413 7,9 3.560 10,0
1995 83.937 46.847 37.090 44,2 -1.641 -1,9 463 1,0 -2.104 -5,4
1997 82.004 50.726 31.278 38,1 -950 -1,1 597 1,2 -1.547 -4,7
1999 81.451 51.650 29.801 36,6 690 0,9 661 1,3 29 0,1
2001 81.773 51.240 30.533 37,3 -1.223 -1,5 -1.116 -2,1 -107 -0,3
2003 76.371 45.302 31.069 40,7 322 0,4 -1.712 -3,6 2.034 7,0
2005 91.092 53.454 37.638 41,3 5.060 5,9 1.799 3,5 3.261 9,5
2007 96.434 54.710 41.724 43,3 2.677 2,9 374 0,7 2.303 5,8
2009 99.972 54.780 45.192 45,2 3.007 3,1 221 0,4 2.786 6,6
2011 102.837 55.206 47.631 46,3 1.957 1,9 166 0,3 1.791 3,9
2013 109.967 55.841 54.126 49,2 3.936 3,7 758 1,4 3.178 6,2
2015 114.754 55.895 58.859 51,3 1.437 1,3 -80 -0,1 1.517 2,6
2017 116.817 56.308 60.509 51,8 645 0,6 29 0,1 616 1,0
2019 122.088 57.405 64.683 53,0 3.011 2,5 726 1,3 2.285 3,7
2020 125.399 57.799 67.600 53,9 3.311 2,7 394 0,7 2.917 4,5
2021 120.603 62.157 58.446 48,5 -4.796 -3,8 4.358 7,5 -9.154 -13,5
2022 138.605 66.826 71.779 51,8 18.002 14,9 4.669 7,5 13.333 22,8
2023 143.452 66.318 77.134 53,8 4.847 3,5 -508 -0,8 5.355 7,5
2024 145.180 65.814 79.366 54,7 1.728 1,2 -504 -0,8 2.232 2,9
2025 148.355 67.104 81.251 54,8 3.175 2,2 1.290 2,0 1.885 2,4
  • Statistik Austria hat 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt implementiert, in dem alle Zweitwohnsitzfälle von bereits verstorbenen Personen entfernt werden. In dieser Publikation wurden für die Zweitwohnsitzzahlen ab 1. Jänner 2023 die plausibilisierten Daten verwendet. Für frühere Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden, weshalb es für diese Jahre zu Abweichungen zu den von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen kommen kann.
Tabelle 50: Entwicklung der Zweitwohnsitzfälle von EU-Mitglied-Staatsangehörigen seit 2013
Jahr Zweitwohnsitzfälle von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
insgesamt EU-Staaten
absolut in %
2013 54.210 49.738 91,8
2014 57.342 52.597 91,7
2015 58.859 53.996 91,7
2016 59.893 55.066 91,9
2017 60.509 55.593 91,9
2018 62.398 57.641 92,4
2019 64.683 59.770 92,4
2020 67.600 62.778 92,9
2021 58.446 54.670 93,5
2022 71.779 67.199 93,6
2023 77.134 71.985 93,3
2024 79.366 73.738 92,9
2025 81.251 75.296 92,7
  • Statistik Austria hat 2023 einen zusätzlichen Plausibilisierungsschritt implementiert, in dem alle Zweitwohnsitzfälle von bereits verstorbenen Personen entfernt werden. In dieser Publikation wurden für die Zweitwohnsitzzahlen ab 1. Jänner 2023 die plausibilisierten Daten verwendet. Für frühere Jahre muss jedoch auf nicht plausibilisierte Daten zurückgegriffen werden, weshalb es für diese Jahre zu Abweichungen zu den von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen kommen kann.
Tabelle 51: Entwicklung der Zweitwohnsitzbevölkerung von 2024 bis 2025 nach Bezirken und Staatsbürgerschaften
Bezirk Zweitwohnsitzfälle am 1. Jänner Veränderung nach Staatsangehörigkeit
insgesamt Österreich Ausland
2025 2024 absolut in % absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 33.035 31.949 1.086 3,4 381 2,1 705 5,0
Imst 9.349 8.953 396 4,4 166 4,4 230 4,5
Innsbruck-Land 20.944 20.352 592 2,9 317 2,4 275 3,8
Kitzbühel 27.184 27.370 -186 -0,7 -20 -0,2 -166 -0,9
Kufstein 15.713 15.483 230 1,5 222 3,8 8 0,1
Landeck 13.761 13.165 596 4,5 41 1,1 555 5,9
Lienz 7.746 7.675 71 0,9 82 1,4 -11 -0,6
Reutte 7.800 7.857 -57 -0,7 12 0,5 -69 -1,3
Schwaz 12.823 12.376 447 3,6 89 1,9 358 4,6
Tirol 148.355 145.180 3.175 2,2 1.290 2,0 1.885 2,4
Tabelle 52: Zweitwohnsitzfälle in den Bezirken nach Staatsangehörigkeit der gemeldeten Personen
Bezirk Zweitwohnsitzfälle nach Staatsangehörigkeit
Insgesamt Österreich Ausland EU-Staaten
absolut in % absolut in %
Innsbruck-Stadt 33.035 18.215 14.820 44,9 13.788 41,7
Imst 9.349 3.961 5.388 57,6 4.846 51,8
Innsbruck-Land 20.944 13.432 7.512 35,9 6.731 32,1
Kitzbühel 27.184 8.192 18.992 69,9 18.114 66,6
Kufstein 15.713 6.045 9.668 61,5 9.167 58,3
Landeck 13.761 3.868 9.893 71,9 8.856 64,4
Lienz 7.746 6.033 1.713 22,1 1.516 19,6
Reutte 7.800 2.592 5.208 66,8 4.871 62,4
Schwaz 12.823 4.766 8.057 62,8 7.407 57,8
Tirol 148.355 67.104 81.251 54,8 75.296 50,8

Abbildung 43: Zweitwohnsitzfälle 2025 in den Tiroler Bezirken

Die zugehörigen Zahlen sind in der Tabelle oberhalb enthalten.
Tabelle 53: Personen nach Wohnsitzart und Bezirk; Zweitwohnsitzquote
Bezirk Personen mit Zweitwohn­sitzquote
Hauptwohnsitz Zweitwohnsitz
absolut regionaler Anteil in % absolut regionaler Anteil in %
Innsbruck-Stadt 132.499 17,0 33.035 22,3 24,9
Imst 62.688 8,1 9.349 6,3 14,9
Innsbruck-Land 186.743 24,0 20.944 14,1 11,2
Kitzbühel 66.067 8,5 27.184 18,3 41,1
Kufstein 114.229 14,7 15.713 10,6 13,8
Landeck 45.030 5,8 13.761 9,3 30,6
Lienz 49.011 6,3 7.746 5,2 15,8
Reutte 33.946 4,4 7.800 5,3 23,0
Schwaz 87.447 11,2 12.823 8,6 14,7
Tirol 777.660 100,0 148.355 100,0 19,1
  • Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner:innen.
Tabelle 54: Zweitwohnsitzquoten in den Gemeinden
Zweitwohnsitzquote Anzahl der Gemeinden
absolut in %
keine Zweitwohnsitze - -
unter 5 5 1,8
5 bis unter 10 92 33,2
10 bis unter 20 94 33,9
20 bis unter 30 43 15,5
30 bis unter 40 13 4,7
40 bis unter 50 8 2,9
50 und mehr 22 7,9
Gemeinden insgesamt 277 100,0
  • Die Zweitwohnsitzquote bezeichnet den Anteil der Zweitwohnsitzfälle je 100 mit Hauptwohnsitz gemeldeter Einwohner:innen.

Abbildung 44: Zweitwohnsitzquoten 2025 in den Tiroler Gemeinden

Zweitwohnsitzquoten 2025 in den Tiroler Gemeinden

11 Ergebnisse nach Gemeinden

11.1 Quellen und Definitionen

  • Gemeindetabellen 1. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalten 1 und 2: Personen mit Hauptwohnsitz (HWS) am 1. Jänner 2024 und am 1. Jänner 2025
    • Spalten 3 und 4: Absolute und relative Veränderung des Bevölkerungsstandes im Jahr 2024
    • Spalte 5: Österreichische Staatsbürger:innen mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 6: Anteil von Spalte 5 an Spalte 1 in %
    • Spalte 7: Relative Veränderung der Zahl der österreichischen Staatsbürger:innen mit HWS im Jahr 2024
  • Gemeindetabellen 2. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria)
    • Spalte 8: Männliche Personen mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 9: Weibliche Personen mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 10: Personen im Alter von unter 15 Jahren mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 11: Anteil von Spalte 10 an Spalte 1 in %
    • Spalte 12: Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 13: Anteil von Spalte 12 an Spalte 1 in %
    • Spalte 14: Personen im Alter von 65 oder mehr Jahren mit HWS am 1. Jänner 2025
    • Spalte 15: Anteil von Spalte 14 an Spalte 1 in %
    • Spalte 16: Personen im Alter von 85 oder mehr Jahren mit HWS am 1. Jänner 2025 - Anteil an Spalte 1 in %
  • Gemeindetabellen 3. Teil (Quelle: Bevölkerungsregister, Statistik Austria; Zentrales Melderegister, Bundesministerium für Inneres)
    • Spalte 17: Personen mit HWS, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, am 1. Jänner 2025
    • Spalte 18: Anteil von Spalte 17 an Spalte 1 in %
    • Spalte 19: Relative Veränderung der Zahl der Personen mit HWS, die nicht die österr. Staatsbürgerschaft besitzen, im Jahr 2024
    • Spalte 20 bis 22: Personen mit HWS, die Staatsbürger:innen eines EU-Mitgliedsstaates (EU-Mitgliederstand vom 1. Jänner 2025), eines Nachfolgestaates des historischen ehemaligen Jugoslawiens (Slowenien und Kroatien sind sowohl bei den EU-Ländern als auch bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens enthalten) oder der Türkei sind, am 1. Jänner 2025
    • Spalte 23: Anzahl Zweitwohnsitzfälle am 1. Jänner 2025
    • Spalte 24: Anzahl Zweitwohnsitzfälle je 100 Personen mit HWS
  • Gemeindetabellen 4. Teil (Quellen: Statistik der Natürlichen Bevölkerungsbewegung, Statistik Austria)
    • Spalte 25: Standesamtlich geschlossene Ehen 2024 (im Fall von verschiedengeschlechtlichen Ehen wird der Wohnort des Bräutigams verwendet, falls der Wohnort des Bräutigams in Österreich liegt, ansonsten der Wohnort der Braut)
    • Spalte 26: Lebendgeborene 2024 nach dem Wohnort der Mutter
    • Spalte 27: Lebendgeborene 2024, deren natürliche Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheiratet waren
    • Spalte 28: Lebendgeborene 2024, die nicht die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen
    • Spalte 29: Sterbefälle 2024 nach dem Wohnort der verstorbenen Person
    • Spalte 30: Im ersten Lebensjahr Gestorbene 2024 (ohne Totgeborene)
    • Spalte 31: Verstorbene Personen 2024, die nicht österreichische Staatsbürger:innen waren
  • Gemeindetabellen 5. Teil (Quelle: Wanderungsstatistik, Statistik Austria)
    • Spalte 32: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus anderen österreichischen Gemeinden 2024
    • Spalte 33: Zuzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) aus dem Ausland 2024
    • Spalte 34: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in andere österreichische Gemeinden 2024
    • Spalte 35: Wegzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) in das Ausland 2024
    • Spalte 36: Differenz aus Spalte 32 minus Spalte 34
    • Spalte 37: Differenz aus Spalte 33 minus Spalte 35
    • Spalte 38: Summe aus Spalte 36 und Spalte 37
    • Spalte 39: Umzüge (Verlegung von Hauptwohnsitzen) innerhalb der Gemeinde 2024

11.2 Gemeindetabellen

Tabelle 55: Gemeindetabelle 1.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung Veränderung Österreichische Staatsangehörige
2025 2024 absolut in % absolut Anteil in % Veränderung zu 2024 in %
Sp. 1 Sp. 2 Sp. 3 Sp. 4 Sp. 5 Sp. 6 Sp. 7
Tirol 777.660 775.970 1.690 0,2 629.835 81,0 -0,2
Innsbruck-Stadt 132.499 132.188 311 0,2 89.867 67,8 -0,8
Imst 62.688 62.674 14 0,0 54.231 86,5 -0,1
Arzl im Pitztal 3.195 3.160 35 1,1 2.877 90,0 0,8
Haiming 4.877 4.900 -23 -0,5 4.361 89,4 -0,8
Imst 11.183 11.108 75 0,7 8.907 79,6 0,1
Imsterberg 832 826 6 0,7 802 96,4 0,6
Jerzens 889 904 -15 -1,7 803 90,3 -1,0
Karres 621 633 -12 -1,9 603 97,1 -2,1
Karrösten 721 718 3 0,4 677 93,9 0,3
Längenfeld 4.911 4.927 -16 -0,3 4.231 86,2 -0,5
Mieming 3.946 3.971 -25 -0,6 3.441 87,2 -0,6
Mils bei Imst 667 657 10 1,5 608 91,2 2,0
Mötz 1.380 1.357 23 1,7 1.204 87,2 1,4
Nassereith 2.263 2.239 24 1,1 2.018 89,2 0,3
Obsteig 1.460 1.479 -19 -1,3 1.232 84,4 -0,7
Oetz 2.411 2.382 29 1,2 2.056 85,3 0,7
Rietz 2.518 2.515 3 0,1 2.340 92,9 -0,0
Roppen 1.969 1.951 18 0,9 1.727 87,7 -0,1
St. Leonhard im Pitztal 1.450 1.442 8 0,6 1.275 87,9 0,1
Sautens 1.609 1.603 6 0,4 1.320 82,0 1,1
Silz 2.625 2.640 -15 -0,6 2.378 90,6 -0,4
Sölden 3.080 3.110 -30 -1,0 2.459 79,8 -0,5
Stams 1.574 1.608 -34 -2,1 1.399 88,9 -0,9
Tarrenz 2.813 2.855 -42 -1,5 2.549 90,6 -0,5
Umhausen 3.534 3.514 20 0,6 3.028 85,7 0,3
Wenns 2.160 2.175 -15 -0,7 1.936 89,6 -0,5
Innsbruck-Land 186.743 186.121 622 0,3 158.000 84,6 0,1
Absam 7.333 7.374 -41 -0,6 6.577 89,7 -0,5
Aldrans 2.828 2.829 -1 -0,0 2.371 83,8 -1,1
Ampass 1.829 1.836 -7 -0,4 1.515 82,8 -1,0
Axams 6.361 6.325 36 0,6 5.610 88,2 0,4
Baumkirchen 1.261 1.265 -4 -0,3 1.121 88,9 -0,3
Birgitz 1.478 1.511 -33 -2,2 1.294 87,6 -2,0
Ellbögen 1.180 1.183 -3 -0,3 1.112 94,2 -0,4
Flaurling 1.325 1.306 19 1,5 1.177 88,8 0,7
Fritzens 2.191 2.189 2 0,1 1.986 90,6 -0,6
Fulpmes 4.623 4.599 24 0,5 3.752 81,2 0,4
Gnadenwald 858 846 12 1,4 787 91,7 0,6
Götzens 4.220 4.188 32 0,8 3.636 86,2 -0,2
Gries am Brenner 1.341 1.360 -19 -1,4 1.138 84,9 -1,6
Gries im Sellrain 633 621 12 1,9 605 95,6 1,7
Grinzens 1.489 1.474 15 1,0 1.337 89,8 0,9
Gschnitz 466 449 17 3,8 425 91,2 2,2
Hall in Tirol 14.698 14.755 -57 -0,4 11.209 76,3 -0,6
Hatting 1.491 1.525 -34 -2,2 1.331 89,3 -1,9
Inzing 4.146 4.112 34 0,8 3.664 88,4 1,0
Kematen in Tirol 3.319 3.304 15 0,5 2.857 86,1 0,6
Kolsass 1.675 1.674 1 0,1 1.489 88,9 -0,9
Kolsassberg 879 869 10 1,2 823 93,6 0,7
Lans 1.195 1.173 22 1,9 1.032 86,4 1,4
Leutasch 2.550 2.525 25 1,0 1.818 71,3 0,2
Matrei am Brenner 3.561 3.556 5 0,1 3.195 89,7 0,1
Mieders 2.000 1.987 13 0,7 1.690 84,5 1,0
Mils 4.720 4.660 60 1,3 4.140 87,7 0,9
Mutters 2.309 2.307 2 0,1 1.956 84,7 -0,4
Natters 2.167 2.114 53 2,5 1.875 86,5 1,4
Navis 2.052 2.054 -2 -0,1 1.959 95,5 0,1
Neustift im Stubaital 5.002 5.006 -4 -0,1 4.171 83,4 -0,6
Oberhofen im Inntal 1.953 1.924 29 1,5 1.722 88,2 1,5
Obernberg am Brenner 397 402 -5 -1,2 361 90,9 -1,1
Oberperfuss 3.155 3.106 49 1,6 2.956 93,7 1,1
Patsch 1.146 1.143 3 0,3 1.029 89,8 0,2
Pettnau 1.124 1.114 10 0,9 1.013 90,1 0,8
Pfaffenhofen 1.308 1.286 22 1,7 1.094 83,6 1,4
Polling in Tirol 1.384 1.371 13 0,9 1.209 87,4 0,3
Ranggen 1.141 1.137 4 0,4 1.044 91,5 0,9
Reith bei Seefeld 1.572 1.571 1 0,1 1.093 69,5 -1,3
Rinn 1.927 1.944 -17 -0,9 1.735 90,0 -0,7
Rum 9.493 9.426 67 0,7 7.874 82,9 -0,2
St. Sigmund im Sellrain 177 186 -9 -4,8 151 85,3 -5,0
Scharnitz 1.416 1.445 -29 -2,0 963 68,0 -0,3
Schmirn 870 874 -4 -0,5 844 97,0 -0,7
Schönberg im Stubaital 1.074 1.063 11 1,0 867 80,7 1,6
Seefeld in Tirol 3.616 3.639 -23 -0,6 2.318 64,1 0,0
Sellrain 1.352 1.335 17 1,3 1.264 93,5 0,9
Sistrans 2.299 2.288 11 0,5 2.067 89,9 0,2
Steinach am Brenner 3.661 3.676 -15 -0,4 3.125 85,4 -0,3
Telfes im Stubai 1.626 1.618 8 0,5 1.426 87,7 0,4
Telfs 16.439 16.244 195 1,2 13.035 79,3 0,6
Thaur 4.365 4.369 -4 -0,1 3.756 86,0 -
Trins 1.391 1.384 7 0,5 1.276 91,7 -
Tulfes 1.739 1.732 7 0,4 1.521 87,5 -0,1
Unterperfuss 246 239 7 2,9 218 88,6 3,3
Vals 531 528 3 0,6 507 95,5 0,8
Völs 7.339 7.275 64 0,9 6.170 84,1 0,1
Volders 4.624 4.585 39 0,9 4.101 88,7 1,2
Wattenberg 793 794 -1 -0,1 750 94,6 -0,8
Wattens 8.138 8.113 25 0,3 6.876 84,5 -0,1
Wildermieming 1.017 1.010 7 0,7 915 90,0 1,1
Zirl 8.250 8.324 -74 -0,9 7.068 85,7 -0,8
Kitzbühel 66.067 66.059 8 0,0 52.396 79,3 -0,3
Aurach bei Kitzbühel 1.129 1.143 -14 -1,2 870 77,1 -1,9
Brixen im Thale 2.698 2.701 -3 -0,1 2.275 84,3 -0,6
Fieberbrunn 4.551 4.591 -40 -0,9 3.797 83,4 -0,6
Going am Wilden Kaiser 1.980 1.972 8 0,4 1.518 76,7 1,1
Hochfilzen 1.326 1.322 4 0,3 1.105 83,3 -1,8
Hopfgarten im Brixental 5.847 5.793 54 0,9 5.077 86,8 0,3
Itter 1.176 1.178 -2 -0,2 1.036 88,1 -0,1
Jochberg 1.517 1.542 -25 -1,6 1.265 83,4 -1,2
Kirchberg in Tirol 5.206 5.320 -114 -2,1 3.995 76,7 -1,1
Kirchdorf in Tirol 4.184 4.174 10 0,2 3.395 81,1 -0,2
Kitzbühel 8.281 8.279 2 0,0 6.016 72,6 -0,8
Kössen 4.602 4.580 22 0,5 3.559 77,3 0,3
Oberndorf in Tirol 2.378 2.396 -18 -0,8 1.939 81,5 -
Reith bei Kitzbühel 1.761 1.730 31 1,8 1.293 73,4 0,3
St. Jakob in Haus 837 837 - - 703 84,0 -1,4
St. Johann in Tirol 9.891 9.875 16 0,2 7.447 75,3 -0,5
St. Ulrich am Pillersee 1.949 1.930 19 1,0 1.496 76,8 0,6
Schwendt 921 916 5 0,5 717 77,9 1,6
Waidring 2.085 2.079 6 0,3 1.761 84,5 0,4
Westendorf 3.748 3.701 47 1,3 3.132 83,6 0,3
Kufstein 114.229 114.001 228 0,2 91.200 79,8 -0,1
Alpbach 2.545 2.553 -8 -0,3 2.275 89,4 -0,0
Angath 1.013 1.017 -4 -0,4 912 90,0 0,7
Angerberg 1.968 1.981 -13 -0,7 1.826 92,8 -0,3
Bad Häring 3.008 2.987 21 0,7 2.484 82,6 1,1
Brandenberg 1.513 1.519 -6 -0,4 1.417 93,7 0,3
Breitenbach am Inn 3.563 3.564 -1 -0,0 3.214 90,2 -0,2
Brixlegg 3.120 3.124 -4 -0,1 2.539 81,4 -0,4
Ebbs 5.966 5.929 37 0,6 4.933 82,7 0,3
Ellmau 2.954 2.951 3 0,1 2.177 73,7 0,1
Erl 1.623 1.629 -6 -0,4 1.273 78,4 -0,4
Kirchbichl 6.029 6.009 20 0,3 5.097 84,5 -0,1
Kramsach 5.088 5.020 68 1,4 4.437 87,2 0,4
Kufstein 20.212 20.169 43 0,2 13.590 67,2 -0,6
Kundl 5.001 4.953 48 1,0 4.134 82,7 0,2
Langkampfen 4.332 4.260 72 1,7 3.698 85,4 1,3
Mariastein 463 447 16 3,6 396 85,5 3,4
Münster 3.600 3.604 -4 -0,1 3.282 91,2 -0,2
Niederndorf 2.912 2.880 32 1,1 2.452 84,2 1,2
Niederndorferberg 726 735 -9 -1,2 624 86,0 -0,3
Radfeld 2.542 2.576 -34 -1,3 2.105 82,8 -2,0
Rattenberg 462 464 -2 -0,4 284 61,5 -1,4
Reith im Alpbachtal 2.867 2.845 22 0,8 2.430 84,8 1,0
Rettenschöss 565 578 -13 -2,2 479 84,8 -1,8
Scheffau am Wilden Kaiser 1.542 1.552 -10 -0,6 1.255 81,4 -0,7
Schwoich 2.643 2.650 -7 -0,3 2.355 89,1 0,1
Söll 3.781 3.767 14 0,4 3.194 84,5 -0,1
Thiersee 3.176 3.182 -6 -0,2 2.586 81,4 -0,3
Walchsee 2.198 2.192 6 0,3 1.677 76,3 0,3
Wildschönau 4.405 4.377 28 0,6 3.820 86,7 0,2
Wörgl 14.412 14.487 -75 -0,5 10.255 71,2 -1,4
Landeck 45.030 45.053 -23 -0,1 39.584 87,9 -0,0
Faggen 397 393 4 1,0 367 92,4 0,5
Fendels 291 281 10 3,6 257 88,3 0,4
Fiss 1.056 1.051 5 0,5 907 85,9 -0,1
Fließ 3.105 3.136 -31 -1,0 2.884 92,9 -1,1
Flirsch 1.009 1.063 -54 -5,1 862 85,4 0,6
Galtür 789 780 9 1,2 712 90,2 -
Grins 1.391 1.369 22 1,6 1.308 94,0 0,8
Ischgl 1.635 1.638 -3 -0,2 1.474 90,2 0,5
Kappl 2.548 2.558 -10 -0,4 2.397 94,1 -0,2
Kaunerberg 456 453 3 0,7 434 95,2 0,2
Kaunertal 632 636 -4 -0,6 569 90,0 -1,6
Kauns 549 545 4 0,7 513 93,4 1,4
Ladis 548 547 1 0,2 493 90,0 0,4
Landeck 7.711 7.616 95 1,2 6.248 81,0 0,5
Nauders 1.561 1.566 -5 -0,3 1.320 84,6 -0,3
Pettneu am Arlberg 1.450 1.447 3 0,2 1.264 87,2 -0,5
Pfunds 2.585 2.600 -15 -0,6 2.296 88,8 -0,3
Pians 799 802 -3 -0,4 701 87,7 0,7
Prutz 1.879 1.879 - - 1.583 84,2 0,2
Ried im Oberinntal 1.354 1.337 17 1,3 1.124 83,0 -0,3
St. Anton am Arlberg 2.319 2.366 -47 -2,0 1.887 81,4 -0,3
Schönwies 1.766 1.762 4 0,2 1.655 93,7 0,2
See 1.249 1.246 3 0,2 1.170 93,7 0,3
Serfaus 1.212 1.188 24 2,0 1.022 84,3 0,6
Spiss 97 98 -1 -1,0 80 82,5 -
Stanz bei Landeck 584 585 -1 -0,2 565 96,7 -
Strengen 1.197 1.214 -17 -1,4 1.145 95,7 -1,2
Tobadill 500 495 5 1,0 475 95,0 1,7
Tösens 748 760 -12 -1,6 688 92,0 -
Zams 3.613 3.642 -29 -0,8 3.184 88,1 -0,5
Lienz 49.011 48.841 170 0,3 45.623 93,1 0,1
Abfaltersbach 646 640 6 0,9 616 95,4 0,5
Ainet 914 913 1 0,1 888 97,2 0,5
Amlach 528 531 -3 -0,6 489 92,6 -0,8
Anras 1.210 1.210 - - 1.168 96,5 0,2
Assling 1.730 1.747 -17 -1,0 1.643 95,0 -1,7
Außervillgraten 715 729 -14 -1,9 701 98,0 -1,8
Dölsach 2.319 2.309 10 0,4 2.180 94,0 0,3
Gaimberg 865 871 -6 -0,7 826 95,5 -0,6
Heinfels 1.026 1.000 26 2,6 938 91,4 2,4
Hopfgarten in Defereggen 661 663 -2 -0,3 634 95,9 -0,5
Innervillgraten 905 895 10 1,1 884 97,7 1,1
Iselsberg-Stronach 612 610 2 0,3 555 90,7 -0,7
Kals am Großglockner 1.111 1.108 3 0,3 1.030 92,7 -0,4
Kartitsch 759 761 -2 -0,3 713 93,9 -1,2
Lavant 347 357 -10 -2,8 334 96,3 -
Leisach 731 721 10 1,4 680 93,0 1,3
Lienz 12.107 12.039 68 0,6 10.537 87,0 -0,1
Matrei in Osttirol 4.619 4.594 25 0,5 4.511 97,7 0,4
Nikolsdorf 865 873 -8 -0,9 813 94,0 -1,0
Nußdorf-Debant 3.415 3.387 28 0,8 3.191 93,4 0,4
Oberlienz 1.485 1.487 -2 -0,1 1.419 95,6 0,1
Obertilliach 669 663 6 0,9 656 98,1 0,9
Prägraten am Großvenediger 1.134 1.135 -1 -0,1 1.099 96,9 -
St. Jakob in Defereggen 821 815 6 0,7 777 94,6 0,6
St. Johann im Walde 295 298 -3 -1,0 287 97,3 -1,4
St. Veit in Defereggen 616 623 -7 -1,1 593 96,3 -0,5
Schlaiten 469 472 -3 -0,6 457 97,4 -0,9
Sillian 2.028 2.029 -1 -0,0 1.838 90,6 0,1
Strassen 809 801 8 1,0 760 93,9 1,2
Thurn 646 641 5 0,8 628 97,2 0,8
Tristach 1.500 1.503 -3 -0,2 1.427 95,1 -0,3
Untertilliach 213 216 -3 -1,4 198 93,0 -1,0
Virgen 2.241 2.200 41 1,9 2.153 96,1 0,8
Reutte 33.946 33.859 87 0,3 25.970 76,5 -0,2
Bach 658 640 18 2,8 596 90,6 2,1
Berwang 630 622 8 1,3 473 75,1 1,9
Biberwier 665 671 -6 -0,9 504 75,8 -0,6
Bichlbach 794 772 22 2,8 627 79,0 2,6
Breitenwang 1.440 1.453 -13 -0,9 1.155 80,2 -2,3
Ehenbichl 839 822 17 2,1 685 81,6 0,9
Ehrwald 2.620 2.599 21 0,8 1.814 69,2 -1,0
Elbigenalp 882 905 -23 -2,5 778 88,2 -1,3
Elmen 394 402 -8 -2,0 348 88,3 -0,9
Forchach 258 252 6 2,4 221 85,7 2,3
Grän 639 612 27 4,4 422 66,0 -
Gramais 43 45 -2 -4,4 36 83,7 -7,7
Häselgehr 696 686 10 1,5 616 88,5 0,8
Heiterwang 555 550 5 0,9 482 86,8 1,5
Hinterhornbach 89 91 -2 -2,2 84 94,4 -2,3
Höfen 1.287 1.282 5 0,4 1.093 84,9 -0,8
Holzgau 386 389 -3 -0,8 332 86,0 0,3
Jungholz 299 311 -12 -3,9 93 31,1 -
Kaisers 71 72 -1 -1,4 61 85,9 -3,2
Lechaschau 2.074 2.092 -18 -0,9 1.636 78,9 -2,0
Lermoos 1.155 1.166 -11 -0,9 856 74,1 -0,1
Musau 382 391 -9 -2,3 312 81,7 -3,7
Namlos 54 58 -4 -6,9 45 83,3 -4,3
Nesselwängle 465 478 -13 -2,7 367 78,9 -1,1
Pfafflar 93 97 -4 -4,1 73 78,5 -5,2
Pflach 1.665 1.626 39 2,4 1.223 73,5 2,3
Pinswang 424 421 3 0,7 307 72,4 -1,0
Reutte 7.308 7.275 33 0,5 4.999 68,4 -0,3
Schattwald 465 464 1 0,2 350 75,3 -0,6
Stanzach 515 515 - - 441 85,6 0,9
Steeg 643 653 -10 -1,5 608 94,6 -1,1
Tannheim 1.171 1.166 5 0,4 842 71,9 0,8
Vils 1.517 1.512 5 0,3 1.136 74,9 -
Vorderhornbach 279 274 5 1,8 248 88,9 0,8
Wängle 999 994 5 0,5 808 80,9 0,2
Weißenbach am Lech 1.253 1.256 -3 -0,2 1.104 88,1 -0,1
Zöblen 239 245 -6 -2,4 195 81,6 -
Schwaz 87.447 87.174 273 0,3 72.964 83,4 0,0
Achenkirch 2.238 2.278 -40 -1,8 1.696 75,8 -1,3
Aschau im Zillertal 1.886 1.858 28 1,5 1.666 88,3 1,0
Brandberg 383 382 1 0,3 356 93,0 -1,1
Bruck am Ziller 1.135 1.131 4 0,4 1.067 94,0 0,4
Buch in Tirol 2.610 2.605 5 0,2 2.319 88,9 -0,1
Eben am Achensee 3.560 3.518 42 1,2 2.580 72,5 0,5
Finkenberg 1.422 1.432 -10 -0,7 1.202 84,5 -0,2
Fügen 4.317 4.317 - - 3.337 77,3 -0,3
Fügenberg 1.504 1.513 -9 -0,6 1.361 90,5 -0,3
Gallzein 697 703 -6 -0,9 664 95,3 -0,6
Gerlos 792 787 5 0,6 655 82,7 -1,5
Gerlosberg 480 481 -1 -0,2 460 95,8 -0,4
Hainzenberg 750 738 12 1,6 674 89,9 2,4
Hart im Zillertal 1.682 1.664 18 1,1 1.511 89,8 0,7
Hippach 1.437 1.451 -14 -1,0 1.322 92,0 -0,4
Jenbach 7.644 7.600 44 0,6 5.734 75,0 0,5
Kaltenbach 1.294 1.314 -20 -1,5 1.051 81,2 -1,0
Mayrhofen 3.979 3.975 4 0,1 2.904 73,0 -0,8
Pill 1.279 1.269 10 0,8 1.171 91,6 -0,6
Ramsau im Zillertal 1.745 1.744 1 0,1 1.468 84,1 0,1
Ried im Zillertal 1.236 1.248 -12 -1,0 1.049 84,9 -1,1
Rohrberg 588 572 16 2,8 550 93,5 1,3
Schlitters 1.594 1.571 23 1,5 1.339 84,0 0,5
Schwaz 14.480 14.394 86 0,6 11.631 80,3 -0,1
Schwendau 1.788 1.839 -51 -2,8 1.567 87,6 -0,3
Stans 2.244 2.243 1 0,0 1.986 88,5 0,3
Steinberg am Rofan 298 297 1 0,3 229 76,8 3,2
Strass im Zillertal 842 839 3 0,4 755 89,7 -1,3
Stumm 1.916 1.939 -23 -1,2 1.718 89,7 -1,2
Stummerberg 869 865 4 0,5 842 96,9 0,2
Terfens 2.298 2.329 -31 -1,3 2.076 90,3 -1,1
Tux 1.913 1.927 -14 -0,7 1.588 83,0 -0,5
Uderns 2.025 1.947 78 4,0 1.712 84,5 2,1
Vomp 5.479 5.499 -20 -0,4 4.678 85,4 0,1
Weer 1.830 1.786 44 2,5 1.566 85,6 0,9
Weerberg 2.570 2.512 58 2,3 2.447 95,2 2,3
Wiesing 2.224 2.192 32 1,5 1.960 88,1 -0,3
Zell am Ziller 1.757 1.757 - - 1.459 83,0 -0,6
Zellberg 662 658 4 0,6 614 92,7 -0,6
Tabelle 56: Gemeindetabelle 2.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wohnbevölkerung 2025
nach Geschlecht nach Altersgruppen in Jahren
männlich weiblich unter 15 15 bis 64 65+ 85+
absolut in % absolut in % absolut in % in %
Sp. 8 Sp. 9 Sp. 10 Sp. 11 Sp. 12 Sp. 13 Sp. 14 Sp. 15 Sp. 16
Tirol 384.002 393.658 111.583 14,3 512.072 65,8 154.005 19,8 2,7
Innsbruck-Stadt 65.367 67.132 15.401 11,6 91.714 69,2 25.384 19,2 3,0
Imst 31.172 31.516 9.736 15,5 41.617 66,4 11.335 18,1 2,3
Arzl im Pitztal 1.583 1.612 491 15,4 2.083 65,2 621 19,4 3,0
Haiming 2.440 2.437 760 15,6 3.265 66,9 852 17,5 2,0
Imst 5.500 5.683 1.693 15,1 7.488 67,0 2.002 17,9 2,6
Imsterberg 415 417 165 19,8 526 63,2 141 16,9 1,7
Jerzens 460 429 120 13,5 602 67,7 167 18,8 2,0
Karres 295 326 89 14,3 425 68,4 107 17,2 2,7
Karrösten 360 361 112 15,5 452 62,7 157 21,8 2,5
Längenfeld 2.432 2.479 818 16,7 3.370 68,6 723 14,7 1,5
Mieming 1.915 2.031 551 14,0 2.618 66,3 777 19,7 2,7
Mils bei Imst 338 329 121 18,1 439 65,8 107 16,0 2,7
Mötz 686 694 235 17,0 882 63,9 263 19,1 2,1
Nassereith 1.146 1.117 324 14,3 1.432 63,3 507 22,4 3,2
Obsteig 716 744 234 16,0 948 64,9 278 19,0 1,3
Oetz 1.189 1.222 343 14,2 1.569 65,1 499 20,7 2,4
Rietz 1.232 1.286 421 16,7 1.659 65,9 438 17,4 1,8
Roppen 995 974 333 16,9 1.316 66,8 320 16,3 2,7
St. Leonhard im Pitztal 741 709 220 15,2 963 66,4 267 18,4 2,2
Sautens 801 808 228 14,2 1.091 67,8 290 18,0 3,0
Silz 1.312 1.313 422 16,1 1.634 62,2 569 21,7 3,6
Sölden 1.554 1.526 421 13,7 2.124 69,0 535 17,4 2,0
Stams 782 792 255 16,2 1.054 67,0 265 16,8 2,3
Tarrenz 1.407 1.406 468 16,6 1.800 64,0 545 19,4 2,1
Umhausen 1.792 1.742 603 17,1 2.412 68,3 519 14,7 1,8
Wenns 1.081 1.079 309 14,3 1.465 67,8 386 17,9 1,8
Innsbruck-Land 91.879 94.864 28.540 15,3 121.720 65,2 36.483 19,5 2,6
Absam 3.533 3.800 1.094 14,9 4.697 64,1 1.542 21,0 3,0
Aldrans 1.405 1.423 472 16,7 1.857 65,7 499 17,6 2,5
Ampass 925 904 260 14,2 1.286 70,3 283 15,5 3,3
Axams 3.098 3.263 938 14,7 4.043 63,6 1.380 21,7 3,0
Baumkirchen 634 627 183 14,5 850 67,4 228 18,1 2,5
Birgitz 719 759 218 14,7 931 63,0 329 22,3 2,2
Ellbögen 599 581 206 17,5 741 62,8 233 19,7 2,1
Flaurling 641 684 219 16,5 883 66,6 223 16,8 1,7
Fritzens 1.080 1.111 349 15,9 1.456 66,5 386 17,6 2,5
Fulpmes 2.299 2.324 733 15,9 3.023 65,4 867 18,8 2,2
Gnadenwald 440 418 146 17,0 546 63,6 166 19,3 2,2
Götzens 2.052 2.168 615 14,6 2.779 65,9 826 19,6 2,0
Gries am Brenner 686 655 210 15,7 866 64,6 265 19,8 3,4
Gries im Sellrain 320 313 100 15,8 409 64,6 124 19,6 2,4
Grinzens 747 742 245 16,5 990 66,5 254 17,1 1,3
Gschnitz 234 232 62 13,3 313 67,2 91 19,5 2,8
Hall in Tirol 7.124 7.574 2.076 14,1 9.727 66,2 2.895 19,7 3,5
Hatting 730 761 233 15,6 1.026 68,8 232 15,6 1,8
Inzing 2.059 2.087 705 17,0 2.703 65,2 738 17,8 2,2
Kematen in Tirol 1.621 1.698 572 17,2 2.202 66,3 545 16,4 1,7
Kolsass 826 849 263 15,7 1.107 66,1 305 18,2 1,6
Kolsassberg 436 443 155 17,6 582 66,2 142 16,2 1,4
Lans 585 610 196 16,4 782 65,4 217 18,2 2,2
Leutasch 1.270 1.280 300 11,8 1.692 66,4 558 21,9 2,0
Matrei am Brenner 1.746 1.815 505 14,2 2.243 63,0 813 22,8 3,5
Mieders 982 1.018 360 18,0 1.276 63,8 364 18,2 1,7
Mils 2.330 2.390 759 16,1 2.967 62,9 994 21,1 3,1
Mutters 1.117 1.192 376 16,3 1.485 64,3 448 19,4 2,5
Natters 1.064 1.103 324 15,0 1.332 61,5 511 23,6 3,8
Navis 1.033 1.019 316 15,4 1.348 65,7 388 18,9 2,3
Neustift im Stubaital 2.464 2.538 770 15,4 3.385 67,7 847 16,9 2,3
Oberhofen im Inntal 987 966 361 18,5 1.247 63,9 345 17,7 1,5
Obernberg am Brenner 214 183 69 17,4 242 61,0 86 21,7 2,0
Oberperfuss 1.590 1.565 548 17,4 2.020 64,0 587 18,6 2,4
Patsch 579 567 190 16,6 736 64,2 220 19,2 3,2
Pettnau 569 555 190 16,9 751 66,8 183 16,3 2,8
Pfaffenhofen 657 651 235 18,0 860 65,7 213 16,3 2,3
Polling in Tirol 696 688 280 20,2 920 66,5 184 13,3 1,3
Ranggen 569 572 222 19,5 725 63,5 194 17,0 2,4
Reith bei Seefeld 768 804 224 14,2 1.068 67,9 280 17,8 1,9
Rinn 946 981 317 16,5 1.275 66,2 335 17,4 1,3
Rum 4.542 4.951 1.387 14,6 6.073 64,0 2.033 21,4 2,8
St. Sigmund im Sellrain 86 91 23 13,0 110 62,1 44 24,9 2,8
Scharnitz 725 691 171 12,1 932 65,8 313 22,1 2,9
Schmirn 451 419 133 15,3 554 63,7 183 21,0 3,1
Schönberg im Stubaital 556 518 174 16,2 701 65,3 199 18,5 1,9
Seefeld in Tirol 1.764 1.852 460 12,7 2.270 62,8 886 24,5 3,1
Sellrain 677 675 201 14,9 822 60,8 329 24,3 3,5
Sistrans 1.118 1.181 347 15,1 1.465 63,7 487 21,2 2,6
Steinach am Brenner 1.823 1.838 578 15,8 2.319 63,3 764 20,9 3,0
Telfes im Stubai 828 798 238 14,6 1.054 64,8 334 20,5 2,4
Telfs 8.112 8.327 2.520 15,3 10.987 66,8 2.932 17,8 2,2
Thaur 2.155 2.210 709 16,2 2.885 66,1 771 17,7 2,2
Trins 675 716 214 15,4 903 64,9 274 19,7 2,6
Tulfes 867 872 280 16,1 1.155 66,4 304 17,5 1,9
Unterperfuss 113 133 35 14,2 119 48,4 92 37,4 16,7
Vals 282 249 69 13,0 359 67,6 103 19,4 3,4
Völs 3.588 3.751 1.108 15,1 4.442 60,5 1.789 24,4 2,7
Volders 2.294 2.330 676 14,6 3.086 66,7 862 18,6 2,1
Wattenberg 409 384 140 17,7 549 69,2 104 13,1 2,4
Wattens 3.903 4.235 1.158 14,2 5.259 64,6 1.721 21,1 3,2
Wildermieming 495 522 154 15,1 685 67,4 178 17,5 3,3
Zirl 4.042 4.208 1.169 14,2 5.620 68,1 1.461 17,7 2,2
Kitzbühel 32.139 33.928 8.689 13,2 42.129 63,8 15.249 23,1 3,2
Aurach bei Kitzbühel 559 570 109 9,7 727 64,4 293 26,0 3,4
Brixen im Thale 1.315 1.383 358 13,3 1.698 62,9 642 23,8 2,7
Fieberbrunn 2.274 2.277 624 13,7 2.891 63,5 1.036 22,8 3,9
Going am Wilden Kaiser 978 1.002 242 12,2 1.327 67,0 411 20,8 2,9
Hochfilzen 663 663 188 14,2 864 65,2 274 20,7 2,5
Hopfgarten im Brixental 2.881 2.966 882 15,1 3.741 64,0 1.224 20,9 2,9
Itter 591 585 158 13,4 779 66,2 239 20,3 3,1
Jochberg 739 778 162 10,7 960 63,3 395 26,0 3,0
Kirchberg in Tirol 2.503 2.703 572 11,0 3.371 64,8 1.263 24,3 3,9
Kirchdorf in Tirol 2.066 2.118 603 14,4 2.748 65,7 833 19,9 1,9
Kitzbühel 3.890 4.391 855 10,3 5.113 61,7 2.313 27,9 4,5
Kössen 2.267 2.335 702 15,3 2.847 61,9 1.053 22,9 2,8
Oberndorf in Tirol 1.154 1.224 325 13,7 1.459 61,4 594 25,0 3,7
Reith bei Kitzbühel 801 960 187 10,6 1.076 61,1 498 28,3 4,0
St. Jakob in Haus 418 419 144 17,2 533 63,7 160 19,1 2,3
St. Johann in Tirol 4.725 5.166 1.325 13,4 6.397 64,7 2.169 21,9 2,8
St. Ulrich am Pillersee 973 976 317 16,3 1.268 65,1 364 18,7 1,8
Schwendt 469 452 139 15,1 619 67,2 163 17,7 0,9
Waidring 1.032 1.053 278 13,3 1.354 64,9 453 21,7 2,4
Westendorf 1.841 1.907 519 13,8 2.357 62,9 872 23,3 3,4
Kufstein 56.556 57.673 17.299 15,1 75.111 65,8 21.819 19,1 2,5
Alpbach 1.276 1.269 362 14,2 1.637 64,3 546 21,5 3,3
Angath 499 514 175 17,3 676 66,7 162 16,0 1,7
Angerberg 998 970 305 15,5 1.246 63,3 417 21,2 2,5
Bad Häring 1.492 1.516 494 16,4 1.925 64,0 589 19,6 2,5
Brandenberg 797 716 230 15,2 945 62,5 338 22,3 4,0
Breitenbach am Inn 1.783 1.780 561 15,7 2.361 66,3 641 18,0 2,3
Brixlegg 1.526 1.594 417 13,4 2.073 66,4 630 20,2 3,0
Ebbs 2.938 3.028 874 14,6 3.887 65,2 1.205 20,2 3,2
Ellmau 1.456 1.498 417 14,1 1.890 64,0 647 21,9 1,9
Erl 807 816 265 16,3 1.056 65,1 302 18,6 2,6
Kirchbichl 2.941 3.088 938 15,6 3.861 64,0 1.230 20,4 3,2
Kramsach 2.465 2.623 752 14,8 3.308 65,0 1.028 20,2 2,9
Kufstein 9.903 10.309 2.828 14,0 13.690 67,7 3.694 18,3 2,5
Kundl 2.483 2.518 840 16,8 3.336 66,7 825 16,5 2,6
Langkampfen 2.133 2.199 696 16,1 2.832 65,4 804 18,6 2,2
Mariastein 226 237 81 17,5 326 70,4 56 12,1 0,9
Münster 1.799 1.801 534 14,8 2.418 67,2 648 18,0 2,4
Niederndorf 1.405 1.507 463 15,9 1.894 65,0 555 19,1 1,9
Niederndorferberg 379 347 140 19,3 480 66,1 106 14,6 1,2
Radfeld 1.261 1.281 378 14,9 1.748 68,8 416 16,4 1,9
Rattenberg 243 219 63 13,6 326 70,6 73 15,8 2,8
Reith im Alpbachtal 1.441 1.426 464 16,2 1.843 64,3 560 19,5 2,8
Rettenschöss 294 271 106 18,8 365 64,6 94 16,6 1,9
Scheffau am Wilden Kaiser 747 795 207 13,4 953 61,8 382 24,8 6,2
Schwoich 1.322 1.321 447 16,9 1.686 63,8 510 19,3 2,0
Söll 1.901 1.880 588 15,6 2.443 64,6 750 19,8 2,2
Thiersee 1.600 1.576 517 16,3 2.007 63,2 652 20,5 2,7
Walchsee 1.099 1.099 323 14,7 1.426 64,9 449 20,4 1,8
Wildschönau 2.243 2.162 622 14,1 2.867 65,1 916 20,8 2,6
Wörgl 7.099 7.313 2.212 15,3 9.606 66,7 2.594 18,0 1,9
Landeck 22.272 22.758 6.822 15,1 29.560 65,6 8.648 19,2 2,8
Faggen 185 212 70 17,6 266 67,0 61 15,4 1,8
Fendels 142 149 45 15,5 205 70,4 41 14,1 2,7
Fiss 538 518 158 15,0 741 70,2 157 14,9 1,9
Fließ 1.583 1.522 580 18,7 1.991 64,1 534 17,2 2,2
Flirsch 501 508 157 15,6 647 64,1 205 20,3 4,3
Galtür 385 404 114 14,4 543 68,8 132 16,7 2,8
Grins 693 698 193 13,9 875 62,9 323 23,2 3,7
Ischgl 812 823 239 14,6 1.140 69,7 256 15,7 1,8
Kappl 1.287 1.261 336 13,2 1.709 67,1 503 19,7 2,2
Kaunerberg 245 211 93 20,4 281 61,6 82 18,0 2,9
Kaunertal 317 315 109 17,2 405 64,1 118 18,7 2,7
Kauns 280 269 90 16,4 369 67,2 90 16,4 2,6
Ladis 281 267 89 16,2 362 66,1 97 17,7 2,7
Landeck 3.739 3.972 1.074 13,9 5.057 65,6 1.580 20,5 3,6
Nauders 772 789 259 16,6 1.001 64,1 301 19,3 2,0
Pettneu am Arlberg 727 723 186 12,8 977 67,4 287 19,8 2,6
Pfunds 1.249 1.336 430 16,6 1.649 63,8 506 19,6 2,2
Pians 402 397 131 16,4 491 61,5 177 22,2 2,3
Prutz 894 985 301 16,0 1.200 63,9 378 20,1 2,3
Ried im Oberinntal 660 694 210 15,5 903 66,7 241 17,8 3,4
St. Anton am Arlberg 1.174 1.145 275 11,9 1.544 66,6 500 21,6 3,1
Schönwies 863 903 269 15,2 1.148 65,0 349 19,8 2,7
See 642 607 227 18,2 845 67,7 177 14,2 2,2
Serfaus 610 602 168 13,9 844 69,6 200 16,5 2,6
Spiss 46 51 10 10,3 75 77,3 12 12,4 2,1
Stanz bei Landeck 309 275 86 14,7 393 67,3 105 18,0 2,4
Strengen 596 601 187 15,6 777 64,9 233 19,5 2,8
Tobadill 253 247 73 14,6 316 63,2 111 22,2 2,6
Tösens 352 396 133 17,8 486 65,0 129 17,2 2,3
Zams 1.735 1.878 530 14,7 2.320 64,2 763 21,1 3,9
Lienz 24.240 24.771 7.046 14,4 31.005 63,3 10.960 22,4 3,5
Abfaltersbach 321 325 98 15,2 424 65,6 124 19,2 2,6
Ainet 473 441 146 16,0 589 64,4 179 19,6 2,2
Amlach 264 264 92 17,4 357 67,6 79 15,0 2,3
Anras 593 617 208 17,2 766 63,3 236 19,5 2,5
Assling 876 854 271 15,7 1.068 61,7 391 22,6 4,0
Außervillgraten 381 334 107 15,0 417 58,3 191 26,7 5,3
Dölsach 1.142 1.177 330 14,2 1.492 64,3 497 21,4 3,3
Gaimberg 436 429 118 13,6 557 64,4 190 22,0 3,1
Heinfels 519 507 172 16,8 669 65,2 185 18,0 2,5
Hopfgarten in Defereggen 345 316 98 14,8 402 60,8 161 24,4 4,4
Innervillgraten 466 439 128 14,1 606 67,0 171 18,9 3,4
Iselsberg-Stronach 308 304 85 13,9 394 64,4 133 21,7 2,9
Kals am Großglockner 550 561 148 13,3 744 67,0 219 19,7 2,0
Kartitsch 387 372 98 12,9 460 60,6 201 26,5 6,5
Lavant 181 166 78 22,5 227 65,4 42 12,1 1,4
Leisach 361 370 82 11,2 473 64,7 176 24,1 2,2
Lienz 5.646 6.461 1.514 12,5 7.396 61,1 3.197 26,4 4,1
Matrei in Osttirol 2.317 2.302 698 15,1 2.951 63,9 970 21,0 3,5
Nikolsdorf 441 424 128 14,8 559 64,6 178 20,6 3,0
Nußdorf-Debant 1.679 1.736 494 14,5 2.168 63,5 753 22,0 3,3
Oberlienz 769 716 205 13,8 990 66,7 290 19,5 2,9
Obertilliach 347 322 82 12,3 424 63,4 163 24,4 3,9
Prägraten am Großvenediger 584 550 175 15,4 750 66,1 209 18,4 3,1
St. Jakob in Defereggen 417 404 114 13,9 497 60,5 210 25,6 4,5
St. Johann im Walde 147 148 59 20,0 179 60,7 57 19,3 1,0
St. Veit in Defereggen 322 294 72 11,7 420 68,2 124 20,1 3,1
Schlaiten 235 234 71 15,1 301 64,2 97 20,7 2,3
Sillian 993 1.035 320 15,8 1.265 62,4 443 21,8 3,9
Strassen 403 406 127 15,7 501 61,9 181 22,4 2,8
Thurn 318 328 103 15,9 409 63,3 134 20,7 3,7
Tristach 743 757 217 14,5 964 64,3 319 21,3 3,0
Untertilliach 108 105 21 9,9 152 71,4 40 18,8 4,7
Virgen 1.168 1.073 387 17,3 1.434 64,0 420 18,7 2,8
Reutte 16.828 17.118 4.733 13,9 21.739 64,0 7.474 22,0 2,8
Bach 322 336 88 13,4 439 66,7 131 19,9 2,6
Berwang 308 322 88 14,0 395 62,7 147 23,3 2,5
Biberwier 327 338 72 10,8 439 66,0 154 23,2 3,2
Bichlbach 399 395 103 13,0 511 64,4 180 22,7 3,4
Breitenwang 731 709 178 12,4 946 65,7 316 21,9 2,5
Ehenbichl 395 444 118 14,1 486 57,9 235 28,0 7,4
Ehrwald 1.251 1.369 277 10,6 1.627 62,1 716 27,3 4,2
Elbigenalp 431 451 141 16,0 554 62,8 187 21,2 2,6
Elmen 182 212 62 15,7 228 57,9 104 26,4 1,5
Forchach 134 124 34 13,2 158 61,2 66 25,6 2,3
Grän 327 312 72 11,3 446 69,8 121 18,9 2,0
Gramais 20 23 4 9,3 27 62,8 12 27,9 4,7
Häselgehr 367 329 105 15,1 455 65,4 136 19,5 2,9
Heiterwang 285 270 87 15,7 343 61,8 125 22,5 2,5
Hinterhornbach 51 38 14 15,7 52 58,4 23 25,8 3,4
Höfen 638 649 174 13,5 794 61,7 319 24,8 3,5
Holzgau 185 201 50 13,0 253 65,5 83 21,5 3,4
Jungholz 154 145 39 13,0 187 62,5 73 24,4 3,3
Kaisers 37 34 8 11,3 45 63,4 18 25,4 4,2
Lechaschau 999 1.075 271 13,1 1.355 65,3 448 21,6 2,3
Lermoos 587 568 145 12,6 764 66,1 246 21,3 3,2
Musau 187 195 42 11,0 245 64,1 95 24,9 2,6
Namlos 34 20 2 3,7 36 66,7 16 29,6 1,9
Nesselwängle 242 223 76 16,3 278 59,8 111 23,9 2,4
Pfafflar 51 42 11 11,8 60 64,5 22 23,7 -
Pflach 852 813 266 16,0 1.092 65,6 307 18,4 2,0
Pinswang 207 217 92 21,7 226 53,3 106 25,0 1,4
Reutte 3.592 3.716 1.092 14,9 4.733 64,8 1.483 20,3 2,6
Schattwald 216 249 82 17,6 292 62,8 91 19,6 1,5
Stanzach 251 264 64 12,4 336 65,2 115 22,3 2,1
Steeg 325 318 97 15,1 427 66,4 119 18,5 1,7
Tannheim 585 586 174 14,9 778 66,4 219 18,7 2,0
Vils 762 755 224 14,8 967 63,7 326 21,5 3,0
Vorderhornbach 143 136 35 12,5 173 62,0 71 25,4 1,1
Wängle 491 508 163 16,3 633 63,4 203 20,3 2,6
Weißenbach am Lech 630 623 154 12,3 813 64,9 286 22,8 3,3
Zöblen 130 109 29 12,1 146 61,1 64 26,8 4,2
Schwaz 43.549 43.898 13.317 15,2 57.477 65,7 16.653 19,0 2,5
Achenkirch 1.128 1.110 271 12,1 1.427 63,8 540 24,1 3,2
Aschau im Zillertal 933 953 334 17,7 1.222 64,8 330 17,5 1,9
Brandberg 195 188 77 20,1 236 61,6 70 18,3 2,3
Bruck am Ziller 554 581 180 15,9 733 64,6 222 19,6 1,9
Buch in Tirol 1.359 1.251 360 13,8 1.724 66,1 526 20,2 2,5
Eben am Achensee 1.744 1.816 515 14,5 2.362 66,3 683 19,2 2,1
Finkenberg 717 705 157 11,0 937 65,9 328 23,1 3,4
Fügen 2.108 2.209 669 15,5 2.832 65,6 816 18,9 2,9
Fügenberg 741 763 253 16,8 1.027 68,3 224 14,9 1,4
Gallzein 362 335 146 20,9 438 62,8 113 16,2 0,9
Gerlos 391 401 125 15,8 500 63,1 167 21,1 3,0
Gerlosberg 243 237 82 17,1 325 67,7 73 15,2 1,2
Hainzenberg 378 372 121 16,1 488 65,1 141 18,8 1,1
Hart im Zillertal 862 820 271 16,1 1.151 68,4 260 15,5 2,0
Hippach 711 726 223 15,5 940 65,4 274 19,1 2,2
Jenbach 3.814 3.830 1.119 14,6 5.017 65,6 1.508 19,7 2,1
Kaltenbach 660 634 206 15,9 859 66,4 229 17,7 2,2
Mayrhofen 1.963 2.016 549 13,8 2.588 65,0 842 21,2 3,4
Pill 638 641 231 18,1 820 64,1 228 17,8 2,5
Ramsau im Zillertal 870 875 266 15,2 1.204 69,0 275 15,8 1,2
Ried im Zillertal 594 642 174 14,1 840 68,0 222 18,0 1,5
Rohrberg 296 292 100 17,0 415 70,6 73 12,4 2,4
Schlitters 794 800 266 16,7 1.079 67,7 249 15,6 2,2
Schwaz 7.117 7.363 2.059 14,2 9.466 65,4 2.955 20,4 3,2
Schwendau 868 920 315 17,6 1.164 65,1 309 17,3 2,0
Stans 1.131 1.113 390 17,4 1.473 65,6 381 17,0 2,4
Steinberg am Rofan 160 138 30 10,1 185 62,1 83 27,9 5,0
Strass im Zillertal 415 427 117 13,9 577 68,5 148 17,6 2,9
Stumm 927 989 307 16,0 1.261 65,8 348 18,2 2,1
Stummerberg 452 417 140 16,1 547 62,9 182 20,9 2,4
Terfens 1.178 1.120 396 17,2 1.513 65,8 389 16,9 1,9
Tux 956 957 309 16,2 1.251 65,4 353 18,5 2,9
Uderns 1.002 1.023 301 14,9 1.387 68,5 337 16,6 1,2
Vomp 2.745 2.734 853 15,6 3.587 65,5 1.039 19,0 2,6
Weer 905 925 287 15,7 1.234 67,4 309 16,9 2,0
Weerberg 1.324 1.246 472 18,4 1.657 64,5 441 17,2 1,8
Wiesing 1.098 1.126 310 13,9 1.491 67,0 423 19,0 2,2
Zell am Ziller 877 880 230 13,1 1.099 62,5 428 24,4 4,3
Zellberg 339 323 106 16,0 421 63,6 135 20,4 3,3
Tabelle 57: Gemeindetabelle 3.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Tiroler mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2025 Zweitwohnsitze 2025
absolut Anteil in % Veränderung zu 2024 in % darunter Staatsangehörige von
EU-Staaten jugoslawische Nachfolgestaaten Türkei absolut Quote
Sp. 17 Sp. 18 Sp. 19 Sp. 20 Sp. 21 Sp. 22 Sp. 23 Sp. 24
Tirol 147.825 19,0 1,9 93.055 19.803 11.680 148.355 19,1
Innsbruck-Stadt 42.632 32,2 2,6 22.885 5.182 2.884 33.035 24,9
Imst 8.457 13,5 0,8 5.505 874 844 9.349 14,9
Arzl im Pitztal 318 10,0 4,3 207 20 41 158 4,9
Haiming 516 10,6 2,4 285 70 74 364 7,5
Imst 2.276 20,4 2,9 1.045 211 475 789 7,1
Imsterberg 30 3,6 3,4 24 - 1 57 6,9
Jerzens 86 9,7 -7,5 78 8 1 234 26,3
Karres 18 2,9 5,9 14 - 1 41 6,6
Karrösten 44 6,1 2,3 38 - 1 58 8,0
Längenfeld 680 13,8 0,9 536 84 11 682 13,9
Mieming 505 12,8 -0,8 420 24 9 459 11,6
Mils bei Imst 59 8,8 -3,3 39 2 5 71 10,6
Mötz 176 12,8 3,5 121 13 17 70 5,1
Nassereith 245 10,8 7,5 161 11 22 167 7,4
Obsteig 228 15,6 -4,2 143 8 6 203 13,9
Oetz 355 14,7 4,1 253 45 16 303 12,6
Rietz 178 7,1 2,3 133 18 3 100 4,0
Roppen 242 12,3 8,5 164 22 28 178 9,0
St. Leonhard im Pitztal 175 12,1 4,2 136 6 - 403 27,8
Sautens 289 18,0 -3,0 210 41 16 201 12,5
Silz 247 9,4 -2,0 161 17 22 859 32,7
Sölden 621 20,2 -2,8 485 135 18 3.269 106,1
Stams 175 11,1 -11,2 124 16 10 104 6,6
Tarrenz 264 9,4 -9,9 146 13 48 153 5,4
Umhausen 506 14,3 2,0 400 93 6 269 7,6
Wenns 224 10,4 -2,6 182 17 13 157 7,3
Innsbruck-Land 28.743 15,4 1,8 17.206 3.849 2.796 20.944 11,2
Absam 756 10,3 -0,8 541 134 54 549 7,5
Aldrans 457 16,2 5,8 336 41 4 337 11,9
Ampass 314 17,2 3,0 256 35 8 157 8,6
Axams 751 11,8 2,0 575 47 11 680 10,7
Baumkirchen 140 11,1 -0,7 109 24 3 121 9,6
Birgitz 184 12,4 -3,2 137 19 4 137 9,3
Ellbögen 68 5,8 1,5 56 12 - 122 10,3
Flaurling 148 11,2 8,0 85 33 2 79 6,0
Fritzens 205 9,4 6,8 153 23 2 128 5,8
Fulpmes 871 18,8 1,0 437 46 258 466 10,1
Gnadenwald 71 8,3 10,9 59 2 - 142 16,6
Götzens 584 13,8 7,0 421 41 2 358 8,5
Gries am Brenner 203 15,1 - 93 8 10 115 8,6
Gries im Sellrain 28 4,4 7,7 24 2 - 61 9,6
Grinzens 152 10,2 2,0 132 5 - 129 8,7
Gschnitz 41 8,8 24,2 33 4 - 47 10,1
Hall in Tirol 3.489 23,7 0,2 1.722 791 438 1.314 8,9
Hatting 160 10,7 -4,8 117 12 - 106 7,1
Inzing 482 11,6 -0,2 332 67 7 485 11,7
Kematen in Tirol 462 13,9 -0,6 231 68 11 532 16,0
Kolsass 186 11,1 8,8 149 24 6 97 5,8
Kolsassberg 56 6,4 7,7 44 11 - 97 11,0
Lans 163 13,6 5,2 116 15 2 170 14,2
Leutasch 732 28,7 3,0 561 77 20 637 25,0
Matrei am Brenner 366 10,3 0,3 222 18 46 240 6,7
Mieders 310 15,5 -1,0 196 17 71 321 16,0
Mils 580 12,3 3,9 358 64 20 545 11,5
Mutters 353 15,3 2,9 267 20 6 341 14,8
Natters 292 13,5 10,6 203 27 2 308 14,2
Navis 93 4,5 -3,1 79 5 2 178 8,7
Neustift im Stubaital 831 16,6 2,8 602 58 46 989 19,8
Oberhofen im Inntal 231 11,8 1,8 118 15 22 96 4,9
Obernberg am Brenner 36 9,1 -2,7 34 3 - 45 11,3
Oberperfuss 199 6,3 9,3 153 24 2 238 7,5
Patsch 117 10,2 0,9 95 6 - 107 9,3
Pettnau 111 9,9 1,8 78 8 2 90 8,0
Pfaffenhofen 214 16,4 3,4 114 26 17 110 8,4
Polling in Tirol 175 12,6 5,4 112 18 8 76 5,5
Ranggen 97 8,5 -4,9 78 2 1 108 9,5
Reith bei Seefeld 479 30,5 3,2 308 26 10 323 20,5
Rinn 192 10,0 -2,0 141 13 3 289 15,0
Rum 1.619 17,1 5,1 745 336 165 1.308 13,8
St. Sigmund im Sellrain 26 14,7 -3,7 16 - - 59 33,3
Scharnitz 453 32,0 -5,4 367 21 - 166 11,7
Schmirn 26 3,0 8,3 21 3 - 88 10,1
Schönberg im Stubaital 207 19,3 -1,4 132 21 25 141 13,1
Seefeld in Tirol 1.298 35,9 -1,8 911 248 11 1.470 40,7
Sellrain 88 6,5 7,3 82 2 2 94 7,0
Sistrans 232 10,1 3,1 169 14 1 303 13,2
Steinach am Brenner 536 14,6 -1,1 283 74 25 901 24,6
Telfes im Stubai 200 12,3 1,5 152 3 15 230 14,1
Telfs 3.404 20,7 3,5 1.298 443 1.037 1.161 7,1
Thaur 609 14,0 -0,7 381 64 9 403 9,2
Trins 115 8,3 6,5 104 4 1 171 12,3
Tulfes 218 12,5 3,8 170 29 2 400 23,0
Unterperfuss 28 11,4 - 17 2 - 29 11,8
Vals 24 4,5 -4,0 23 - - 54 10,2
Völs 1.169 15,9 5,3 625 182 102 832 11,3
Volders 523 11,3 -2,1 299 62 91 317 6,9
Wattenberg 43 5,4 13,2 35 - 1 62 7,8
Wattens 1.262 15,5 2,6 662 294 123 511 6,3
Wildermieming 102 10,0 -2,9 88 9 2 91 8,9
Zirl 1.182 14,3 -1,2 749 147 84 683 8,3
Kitzbühel 13.671 20,7 1,2 11.064 1.509 410 27.184 41,1
Aurach bei Kitzbühel 259 22,9 1,2 241 12 3 715 63,3
Brixen im Thale 423 15,7 2,4 379 24 11 2.175 80,6
Fieberbrunn 754 16,6 -2,5 605 67 11 1.793 39,4
Going am Wilden Kaiser 462 23,3 -1,7 408 38 4 743 37,5
Hochfilzen 221 16,7 12,2 204 9 3 269 20,3
Hopfgarten im Brixental 770 13,2 5,0 604 89 53 1.737 29,7
Itter 140 11,9 -0,7 120 4 1 233 19,8
Jochberg 252 16,6 -3,8 199 14 2 1.107 73,0
Kirchberg in Tirol 1.211 23,3 -5,5 983 128 57 3.201 61,5
Kirchdorf in Tirol 789 18,9 2,3 674 79 38 1.038 24,8
Kitzbühel 2.265 27,4 2,3 1.751 301 63 5.569 67,3
Kössen 1.043 22,7 1,0 960 96 4 904 19,6
Oberndorf in Tirol 439 18,5 -3,9 372 38 3 662 27,8
Reith bei Kitzbühel 468 26,6 6,1 417 6 11 1.215 69,0
St. Jakob in Haus 134 16,0 8,1 118 19 - 226 27,0
St. Johann in Tirol 2.444 24,7 2,2 1.701 415 132 1.999 20,2
St. Ulrich am Pillersee 453 23,2 2,3 393 30 5 434 22,3
Schwendt 204 22,1 -2,9 191 10 - 175 19,0
Waidring 324 15,5 -0,3 283 35 1 743 35,6
Westendorf 616 16,4 6,6 461 95 8 2.246 59,9
Kufstein 23.029 20,2 1,6 15.061 3.416 2.088 15.713 13,8
Alpbach 270 10,6 -2,5 227 6 1 674 26,5
Angath 101 10,0 -9,0 62 18 15 68 6,7
Angerberg 142 7,2 -5,3 128 7 1 195 9,9
Bad Häring 524 17,4 -0,9 380 64 41 298 9,9
Brandenberg 96 6,3 -9,4 92 2 - 175 11,6
Breitenbach am Inn 349 9,8 1,2 278 30 10 234 6,6
Brixlegg 581 18,6 0,9 407 98 38 265 8,5
Ebbs 1.033 17,3 2,2 850 93 44 415 7,0
Ellmau 777 26,3 - 673 94 12 1.891 64,0
Erl 350 21,6 -0,3 325 6 9 140 8,6
Kirchbichl 932 15,5 2,8 658 95 91 383 6,4
Kramsach 651 12,8 8,7 494 72 26 330 6,5
Kufstein 6.622 32,8 1,8 3.589 1.283 879 1.721 8,5
Kundl 867 17,3 5,0 560 229 54 473 9,5
Langkampfen 634 14,6 3,8 526 51 30 405 9,3
Mariastein 67 14,5 4,7 61 2 - 46 9,9
Münster 318 8,8 0,6 260 23 14 207 5,8
Niederndorf 460 15,8 0,7 422 21 6 246 8,4
Niederndorferberg 102 14,0 -6,4 101 - - 92 12,7
Radfeld 437 17,2 2,1 237 54 105 228 9,0
Rattenberg 178 38,5 1,1 66 9 3 40 8,7
Reith im Alpbachtal 437 15,2 -0,5 302 69 18 381 13,3
Rettenschöss 86 15,2 -4,4 82 - - 116 20,5
Scheffau am Wilden Kaiser 287 18,6 -0,3 250 23 - 655 42,5
Schwoich 288 10,9 -3,0 264 19 1 331 12,5
Söll 587 15,5 2,8 435 54 19 1.006 26,6
Thiersee 590 18,6 0,5 541 56 4 1.028 32,4
Walchsee 521 23,7 0,2 441 46 18 1.315 59,8
Wildschönau 585 13,3 3,4 512 15 12 1.601 36,3
Wörgl 4.157 28,8 1,8 1.838 877 637 754 5,2
Landeck 5.446 12,1 -0,4 3.248 765 783 13.761 30,6
Faggen 30 7,6 7,1 27 - 3 11 2,8
Fendels 34 11,7 36,0 32 - - 42 14,4
Fiss 149 14,1 4,2 108 16 8 1.000 94,7
Fließ 221 7,1 - 197 5 - 162 5,2
Flirsch 147 14,6 -28,6 77 51 - 187 18,5
Galtür 77 9,8 13,2 66 10 - 629 79,7
Grins 83 6,0 16,9 50 11 8 120 8,6
Ischgl 161 9,8 -6,4 127 28 5 2.519 154,1
Kappl 151 5,9 -2,6 128 2 - 625 24,5
Kaunerberg 22 4,8 10,0 18 - - 27 5,9
Kaunertal 63 10,0 8,6 52 2 1 148 23,4
Kauns 36 6,6 -7,7 32 - - 30 5,5
Ladis 55 10,0 -1,8 38 1 2 213 38,9
Landeck 1.463 19,0 4,4 536 228 515 707 9,2
Nauders 241 15,4 -0,4 191 10 18 651 41,7
Pettneu am Arlberg 186 12,8 5,1 114 22 5 294 20,3
Pfunds 289 11,2 -2,7 212 35 13 248 9,6
Pians 98 12,3 -7,5 59 40 1 71 8,9
Prutz 296 15,8 -1,0 186 39 51 131 7,0
Ried im Oberinntal 230 17,0 9,5 166 61 7 331 24,4
St. Anton am Arlberg 432 18,6 -8,7 222 100 2 3.016 130,1
Schönwies 111 6,3 0,9 50 15 27 129 7,3
See 79 6,3 -1,2 68 12 - 298 23,9
Serfaus 190 15,7 10,5 156 22 3 1.578 130,2
Spiss 17 17,5 -5,6 10 - - 24 24,7
Stanz bei Landeck 19 3,3 -5,0 14 2 - 63 10,8
Strengen 52 4,3 -5,5 44 - - 68 5,7
Tobadill 25 5,0 -10,7 24 1 - 35 7,0
Tösens 60 8,0 -16,7 47 12 - 43 5,7
Zams 429 11,9 -3,2 197 40 114 361 10,0
Lienz 3.388 6,9 4,4 2.405 468 34 7.746 15,8
Abfaltersbach 30 4,6 11,1 27 - - 115 17,8
Ainet 26 2,8 -10,3 21 - - 152 16,6
Amlach 39 7,4 2,6 27 2 - 72 13,6
Anras 42 3,5 -4,5 41 1 - 147 12,1
Assling 87 5,0 14,5 74 2 - 210 12,1
Außervillgraten 14 2,0 -6,7 12 1 - 130 18,2
Dölsach 139 6,0 3,0 111 8 1 281 12,1
Gaimberg 39 4,5 -2,5 35 - - 188 21,7
Heinfels 88 8,6 4,8 80 9 1 158 15,4
Hopfgarten in Defereggen 27 4,1 3,8 26 2 - 107 16,2
Innervillgraten 21 2,3 - 21 - - 103 11,4
Iselsberg-Stronach 57 9,3 11,8 51 1 - 128 20,9
Kals am Großglockner 81 7,3 9,5 76 2 - 310 27,9
Kartitsch 46 6,1 17,9 45 3 - 175 23,1
Lavant 13 3,7 -43,5 13 1 - 48 13,8
Leisach 51 7,0 2,0 42 7 - 109 14,9
Lienz 1.570 13,0 5,2 849 337 19 2.126 17,6
Matrei in Osttirol 108 2,3 5,9 88 2 - 558 12,1
Nikolsdorf 52 6,0 - 50 - - 126 14,6
Nußdorf-Debant 224 6,6 7,7 157 57 7 445 13,0
Oberlienz 66 4,4 -4,3 50 10 3 145 9,8
Obertilliach 13 1,9 - 12 2 - 140 20,9
Prägraten am Großvenediger 35 3,1 -2,8 31 1 - 106 9,3
St. Jakob in Defereggen 44 5,4 2,3 34 1 - 377 45,9
St. Johann im Walde 8 2,7 14,3 8 - - 16 5,4
St. Veit in Defereggen 23 3,7 -14,8 22 1 - 189 30,7
Schlaiten 12 2,6 9,1 12 - - 55 11,7
Sillian 190 9,4 -1,6 170 6 - 365 18,0
Strassen 49 6,1 -2,0 46 1 - 127 15,7
Thurn 18 2,8 - 18 - - 101 15,6
Tristach 73 4,9 1,4 61 8 3 211 14,1
Untertilliach 15 7,0 -6,2 15 - - 43 20,2
Virgen 88 3,9 37,5 80 3 - 183 8,2
Reutte 7.976 23,5 1,9 6.004 949 680 7.800 23,0
Bach 62 9,4 10,7 55 2 1 126 19,1
Berwang 157 24,9 -0,6 137 23 4 423 67,1
Biberwier 161 24,2 -1,8 150 9 3 425 63,9
Bichlbach 167 21,0 3,7 148 27 2 96 12,1
Breitenwang 285 19,8 5,2 208 55 18 679 47,2
Ehenbichl 154 18,4 7,7 116 13 6 224 26,7
Ehrwald 806 30,8 5,1 712 58 12 1.403 53,5
Elbigenalp 104 11,8 -11,1 81 22 - 148 16,8
Elmen 46 11,7 -9,8 39 1 - 52 13,2
Forchach 37 14,3 2,8 33 4 - 39 15,1
Grän 217 34,0 14,2 163 46 2 342 53,5
Gramais 7 16,3 16,7 6 - - 20 46,5
Häselgehr 80 11,5 6,7 74 1 - 87 12,5
Heiterwang 73 13,2 -2,7 66 3 1 95 17,1
Hinterhornbach 5 5,6 - 5 - - 12 13,5
Höfen 194 15,1 7,8 142 21 17 129 10,0
Holzgau 54 14,0 -6,9 44 1 - 76 19,7
Jungholz 206 68,9 -5,5 202 2 - 93 31,1
Kaisers 10 14,1 11,1 9 1 - 13 18,3
Lechaschau 438 21,1 3,5 348 60 29 173 8,3
Lermoos 299 25,9 -3,2 242 41 1 905 78,4
Musau 70 18,3 4,5 67 1 - 34 8,9
Namlos 9 16,7 -18,2 9 - - 32 59,3
Nesselwängle 98 21,1 -8,4 88 3 - 127 27,3
Pfafflar 20 21,5 - 20 - - 26 28,0
Pflach 442 26,5 2,8 364 46 29 178 10,7
Pinswang 117 27,6 5,4 116 1 - 51 12,0
Reutte 2.309 31,6 2,2 1.156 410 544 613 8,4
Schattwald 115 24,7 2,7 91 10 - 129 27,7
Stanzach 74 14,4 -5,1 63 9 - 55 10,7
Steeg 35 5,4 -7,9 27 - - 148 23,0
Tannheim 329 28,1 -0,6 300 27 8 328 28,0
Vils 381 25,1 1,3 362 7 - 113 7,4
Vorderhornbach 31 11,1 10,7 28 1 - 61 21,9
Wängle 191 19,1 1,6 172 9 - 173 17,3
Weißenbach am Lech 149 11,9 -1,3 121 31 2 106 8,5
Zöblen 44 18,4 -12,0 40 4 1 66 27,6
Schwaz 14.483 16,6 1,9 9.677 2.791 1.161 12.823 14,7
Achenkirch 542 24,2 -3,2 491 27 1 634 28,3
Aschau im Zillertal 220 11,7 5,8 192 15 1 370 19,6
Brandberg 27 7,0 22,7 18 - - 49 12,8
Bruck am Ziller 68 6,0 - 57 4 - 60 5,3
Buch in Tirol 291 11,1 2,8 217 46 19 189 7,2
Eben am Achensee 980 27,5 3,0 831 161 3 1.072 30,1
Finkenberg 220 15,5 -3,1 169 22 - 488 34,3
Fügen 980 22,7 0,9 722 262 60 624 14,5
Fügenberg 143 9,5 -3,4 132 9 - 357 23,7
Gallzein 33 4,7 -5,7 26 2 - 51 7,3
Gerlos 137 17,3 12,3 122 22 - 1.020 128,8
Gerlosberg 20 4,2 5,3 19 1 - 136 28,3
Hainzenberg 76 10,1 -5,0 72 1 - 175 23,3
Hart im Zillertal 171 10,2 4,3 165 4 - 180 10,7
Hippach 115 8,0 -7,3 100 34 - 176 12,2
Jenbach 1.910 25,0 0,7 834 465 376 397 5,2
Kaltenbach 243 18,8 -3,6 184 52 12 258 19,9
Mayrhofen 1.075 27,0 2,6 823 305 2 1.225 30,8
Pill 108 8,4 18,7 76 13 2 183 14,3
Ramsau im Zillertal 277 15,9 - 221 56 2 166 9,5
Ried im Zillertal 187 15,1 - 151 32 4 166 13,4
Rohrberg 38 6,5 31,0 33 8 - 76 12,9
Schlitters 255 16,0 7,1 169 38 56 70 4,4
Schwaz 2.849 19,7 3,7 1.352 715 392 905 6,2
Schwendau 221 12,4 -17,5 180 45 - 261 14,6
Stans 258 11,5 -1,5 174 34 28 158 7,0
Steinberg am Rofan 69 23,2 -8,0 67 - - 126 42,3
Strass im Zillertal 87 10,3 17,6 48 24 6 86 10,2
Stumm 198 10,3 -1,0 162 24 3 234 12,2
Stummerberg 27 3,1 8,0 27 - - 104 12,0
Terfens 222 9,7 -3,1 183 23 1 133 5,8
Tux 325 17,0 -1,8 260 68 2 926 48,4
Uderns 313 15,5 15,5 265 34 13 214 10,6
Vomp 801 14,6 -2,9 412 86 126 342 6,2
Weer 264 14,4 12,8 185 40 17 182 9,9
Weerberg 123 4,8 3,4 94 3 1 291 11,3
Wiesing 264 11,9 16,3 186 17 29 197 8,9
Zell am Ziller 298 17,0 3,1 217 93 5 359 20,4
Zellberg 48 7,3 20,0 41 6 - 183 27,6
Tabelle 58: Gemeindetabelle 4.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Natürliche Bevölkerungsbewegung 2024
Eheschließ­ungen Lebendgeborene Gestorbene
insgesamt unehelich mit ausländ. Staatsangeh. insgesamt im 1. Lebensjahr mit ausländ. Staatsangeh.
Sp. 25 Sp. 26 Sp. 27 Sp. 28 Sp. 29 Sp. 30 Sp. 31
Tirol 4.028 6.709 2.884 1.257 6.601 12 474
Innsbruck-Stadt 622 1.090 447 418 1.274 3 107
Imst 340 536 227 66 476 - 28
Arzl im Pitztal 13 30 12 2 34 - 4
Haiming 29 37 16 2 38 - 4
Imst 71 105 37 24 95 - 8
Imsterberg 3 10 5 - 2 - -
Jerzens 3 7 4 - 8 - -
Karres 1 2 1 - 7 - -
Karrösten 6 9 4 1 3 - -
Längenfeld 22 51 21 6 31 - 1
Mieming 25 18 7 2 45 - 1
Mils bei Imst 3 9 4 2 3 - -
Mötz 10 16 8 2 5 - 1
Nassereith 22 11 6 2 33 - 2
Obsteig 4 8 3 2 10 - 2
Oetz 19 24 9 3 21 - -
Rietz 19 22 9 1 9 - -
Roppen 9 15 7 3 9 - -
St. Leonhard im Pitztal 7 11 6 1 9 - 1
Sautens 5 13 7 - 14 - 1
Silz 9 14 3 - 28 - 2
Sölden 10 32 21 4 25 - -
Stams 3 7 2 - 5 - -
Tarrenz 14 26 7 4 13 - -
Umhausen 21 45 21 4 19 - 1
Wenns 12 14 7 1 10 - -
Innsbruck-Land 1.010 1.552 600 237 1.518 3 88
Absam 42 61 22 4 80 - 2
Aldrans 14 25 12 4 32 - 1
Ampass 8 10 6 3 13 - 2
Axams 47 56 30 8 54 1 2
Baumkirchen 11 7 2 1 9 - -
Birgitz 7 10 2 3 9 - 1
Ellbögen 5 9 6 1 5 - -
Flaurling 1 11 4 1 7 - 1
Fritzens 11 20 7 3 11 - 1
Fulpmes 24 35 15 2 45 - 4
Gnadenwald 4 8 3 - 4 - -
Götzens 19 27 15 4 25 - -
Gries am Brenner 3 13 5 5 7 - -
Gries im Sellrain 3 4 2 - 1 - -
Grinzens 11 12 2 1 9 - -
Gschnitz 2 4 1 - 3 - 1
Hall in Tirol 79 102 27 24 206 - 15
Hatting 8 7 1 1 11 - 1
Inzing 27 48 18 7 27 - 1
Kematen in Tirol 23 32 11 2 17 - -
Kolsass 10 7 3 - 4 - 1
Kolsassberg 3 15 7 - 4 - -
Lans 6 8 - 2 9 - 1
Leutasch 11 22 13 10 16 - 1
Matrei am Brenner 27 30 15 2 42 - 1
Mieders 8 19 6 1 11 - 1
Mils 22 35 8 6 29 - -
Mutters 14 19 1 5 17 - 1
Natters 14 14 3 3 27 - -
Navis 10 12 6 - 14 - 1
Neustift im Stubaital 24 35 17 6 39 - 2
Oberhofen im Inntal 15 17 7 2 11 - -
Obernberg am Brenner 2 3 - - 4 - -
Oberperfuss 19 25 11 - 20 - -
Patsch 10 9 5 1 5 - -
Pettnau 2 19 8 - 7 - -
Pfaffenhofen 8 15 4 3 4 - 1
Polling in Tirol 5 14 5 3 3 - -
Ranggen 5 9 3 - 4 - -
Reith bei Seefeld 4 14 5 6 7 - 1
Rinn 11 9 4 - 11 - -
Rum 57 69 28 15 73 - 7
St. Sigmund im Sellrain 1 - - - - - -
Scharnitz 6 4 3 - 13 - 2
Schmirn 2 11 4 - 6 - -
Schönberg im Stubaital 4 10 5 1 3 - -
Seefeld in Tirol 16 18 7 5 45 1 7
Sellrain 5 16 9 1 10 - 2
Sistrans 8 21 10 1 11 - -
Steinach am Brenner 20 35 11 9 38 - 2
Telfes im Stubai 5 17 9 - 10 - -
Telfs 84 149 37 34 140 - 12
Thaur 27 52 25 8 26 1 -
Trins 12 12 5 1 9 - -
Tulfes 7 21 9 2 10 - 1
Unterperfuss 1 4 2 - 12 - 1
Vals 1 4 1 - 3 - -
Völs 45 55 22 11 47 - 2
Volders 27 50 24 6 21 - 3
Wattenberg 8 12 5 1 6 - -
Wattens 48 63 28 6 111 - 5
Wildermieming 7 6 3 1 3 - -
Zirl 40 72 31 11 58 - 1
Kitzbühel 322 537 261 77 589 1 57
Aurach bei Kitzbühel 4 5 3 1 13 - 1
Brixen im Thale 21 22 17 1 21 - 2
Fieberbrunn 22 45 18 4 54 - 3
Going am Wilden Kaiser 10 20 12 1 11 - 3
Hochfilzen 6 13 6 2 6 - 2
Hopfgarten im Brixental 36 63 23 7 69 - -
Itter 7 9 6 1 8 - -
Jochberg 7 4 2 1 12 - 1
Kirchberg in Tirol 37 37 12 5 58 - 7
Kirchdorf in Tirol 17 25 13 6 25 - 4
Kitzbühel 28 58 30 10 81 - 4
Kössen 23 43 24 2 44 - 14
Oberndorf in Tirol 9 21 10 1 38 - -
Reith bei Kitzbühel 10 7 5 - 6 - 1
St. Jakob in Haus 6 9 4 1 5 - 1
St. Johann in Tirol 38 69 34 19 77 1 9
St. Ulrich am Pillersee 8 18 6 3 10 - 4
Schwendt 3 9 9 - 4 - 1
Waidring 9 14 5 - 12 - -
Westendorf 21 46 22 12 35 - -
Kufstein 606 1.013 424 203 873 2 80
Alpbach 7 20 14 3 13 - 1
Angath 5 9 3 - 7 - -
Angerberg 9 19 9 1 6 - -
Bad Häring 16 27 16 8 22 1 -
Brandenberg 10 10 6 1 9 - 1
Breitenbach am Inn 18 25 12 4 13 - 1
Brixlegg 14 31 15 6 28 - 3
Ebbs 23 54 24 8 76 - 16
Ellmau 21 22 14 3 23 - 4
Erl 9 13 3 1 15 - -
Kirchbichl 34 52 22 12 48 - 2
Kramsach 30 44 19 7 51 - 1
Kufstein 100 172 67 54 173 - 14
Kundl 32 44 19 5 45 - 5
Langkampfen 22 42 14 9 30 - 1
Mariastein 2 8 2 3 1 - -
Münster 20 33 15 4 28 - 1
Niederndorf 17 26 13 1 16 - 2
Niederndorferberg 5 8 4 1 5 - -
Radfeld 17 21 8 3 17 - 1
Rattenberg 4 4 2 3 4 - 1
Reith im Alpbachtal 15 26 10 3 21 - 1
Rettenschöss 5 5 2 - 3 - 1
Scheffau am Wilden Kaiser 8 15 6 1 23 - 3
Schwoich 17 31 15 2 15 - 2
Söll 17 26 12 3 20 - 1
Thiersee 17 29 17 3 16 - 2
Walchsee 17 16 8 2 9 - 4
Wildschönau 22 39 19 1 19 - -
Wörgl 73 142 34 51 117 1 12
Landeck 233 421 174 48 368 - 15
Faggen 2 6 3 - 2 - -
Fendels 3 5 2 - 1 - -
Fiss 3 10 4 - 7 - 1
Fließ 17 31 11 2 26 - -
Flirsch 7 10 4 1 14 - 1
Galtür 2 11 5 - 5 - -
Grins 7 13 2 - 27 - -
Ischgl 6 14 8 2 11 - -
Kappl 11 19 4 - 27 - -
Kaunerberg 3 5 3 - 4 - -
Kaunertal 5 4 1 - 1 - -
Kauns 2 4 3 - 3 - -
Ladis 4 2 1 - 1 - -
Landeck 47 69 27 18 60 - 5
Nauders 11 20 11 2 12 - -
Pettneu am Arlberg 6 13 5 1 13 - 2
Pfunds 12 25 11 1 17 - -
Pians 1 7 2 1 7 - 1
Prutz 8 23 7 3 8 - -
Ried im Oberinntal 11 14 9 4 23 - -
St. Anton am Arlberg 15 23 12 4 15 - 2
Schönwies 7 13 5 1 7 - -
See 7 13 6 1 7 - -
Serfaus 4 12 7 1 13 - 1
Spiss - 1 - - 2 - -
Stanz bei Landeck 7 4 2 - 5 - -
Strengen 5 4 2 - 12 - -
Tobadill 1 6 3 - 5 - -
Tösens - 9 5 - 4 - -
Zams 19 31 9 6 29 - 2
Lienz 228 458 250 24 494 2 19
Abfaltersbach 2 5 2 - 4 - -
Ainet 3 13 8 - 5 - -
Amlach 4 4 2 - 5 - 1
Anras 5 8 6 - 6 - 1
Assling 10 17 9 2 14 - -
Außervillgraten 3 4 1 - 9 - -
Dölsach 11 16 10 - 20 - 1
Gaimberg 3 6 2 - 7 - 2
Heinfels 5 13 7 - 8 - 2
Hopfgarten in Defereggen 3 9 3 1 4 - -
Innervillgraten 8 14 6 - 8 1 -
Iselsberg-Stronach 3 3 1 - 2 - -
Kals am Großglockner 3 13 8 - 7 - -
Kartitsch 2 7 5 - 10 - -
Lavant 1 4 1 - 1 - -
Leisach 1 4 3 - 7 - -
Lienz 49 87 49 15 162 - 5
Matrei in Osttirol 25 39 24 - 60 1 -
Nikolsdorf 2 7 2 - 10 - 2
Nußdorf-Debant 21 33 19 3 40 - -
Oberlienz 5 12 6 - 17 - -
Obertilliach 6 11 3 - 5 - 1
Prägraten am Großvenediger 7 18 10 - 12 - -
St. Jakob in Defereggen 4 9 6 1 3 - -
St. Johann im Walde - 4 4 - 5 - -
St. Veit in Defereggen 5 7 5 - 5 - 1
Schlaiten 3 2 2 - 2 - 1
Sillian 15 27 13 - 29 - 2
Strassen 6 9 2 1 2 - -
Thurn 1 8 5 - 6 - -
Tristach 4 12 5 1 4 - -
Untertilliach - 2 - - 2 - -
Virgen 8 31 21 - 13 - -
Reutte 162 290 123 48 290 - 34
Bach 3 4 1 1 4 - -
Berwang 2 6 1 - 2 - -
Biberwier - 5 3 - 4 - 1
Bichlbach 5 5 3 2 5 - -
Breitenwang 3 9 3 4 9 - -
Ehenbichl 5 7 2 - 28 - 2
Ehrwald 8 15 10 3 31 - 6
Elbigenalp 6 5 4 - 3 - -
Elmen 5 2 2 - 6 - 1
Forchach - 3 1 - 1 - -
Grän 2 6 3 - 2 - -
Gramais - - - - 1 - -
Häselgehr 3 6 3 1 3 - 1
Heiterwang 2 6 2 - - - -
Hinterhornbach 1 - - - - - -
Höfen 8 12 6 2 10 - 1
Holzgau - 3 2 1 2 - -
Jungholz 1 - - - 3 - 2
Kaisers - - - - 1 - -
Lechaschau 14 16 4 3 15 - 2
Lermoos 5 13 4 2 7 - -
Musau 1 1 - - 5 - -
Namlos - - - - - - -
Nesselwängle 2 4 - 1 2 - -
Pfafflar - 2 - - 3 - -
Pflach 13 12 4 3 9 - 1
Pinswang 1 3 2 - 4 - 1
Reutte 32 76 25 21 67 - 9
Schattwald 3 3 2 1 2 - -
Stanzach - 8 6 - 10 - -
Steeg 3 6 2 - 3 - 1
Tannheim 8 12 4 3 10 - 2
Vils 13 13 12 - 23 - 2
Vorderhornbach 3 2 1 - 2 - -
Wängle 4 14 5 - 4 - 1
Weißenbach am Lech 4 8 5 - 6 - 1
Zöblen 2 3 1 - 3 - -
Schwaz 505 812 378 136 719 1 46
Achenkirch 7 18 9 7 24 - -
Aschau im Zillertal 6 27 16 - 10 - 2
Brandberg 3 5 3 - 2 - -
Bruck am Ziller 6 13 9 - 9 - 2
Buch in Tirol 12 24 11 1 12 - 1
Eben am Achensee 27 39 15 12 27 - 3
Finkenberg 12 8 6 1 13 - 1
Fügen 17 45 15 15 57 1 3
Fügenberg 11 24 13 1 10 - -
Gallzein 3 4 3 - 2 - -
Gerlos 3 3 1 1 6 - -
Gerlosberg 2 3 2 - 2 - -
Hainzenberg 2 10 4 1 3 - -
Hart im Zillertal 8 15 9 - 9 - 1
Hippach 11 9 6 1 14 - 1
Jenbach 54 71 17 19 71 - 8
Kaltenbach 8 11 6 4 10 - 1
Mayrhofen 15 30 16 7 56 - 5
Pill 18 18 8 2 6 - -
Ramsau im Zillertal 9 20 10 3 5 - -
Ried im Zillertal 8 5 4 - 8 - 1
Rohrberg - 10 7 - 3 - -
Schlitters 8 13 8 2 7 - 1
Schwaz 90 148 47 34 158 - 4
Schwendau 9 17 9 - 7 - 1
Stans 13 23 12 2 8 - -
Steinberg am Rofan 1 2 1 - 2 - -
Strass im Zillertal 4 4 3 - 2 - -
Stumm 13 17 10 - 16 - -
Stummerberg 1 10 9 - 5 - -
Terfens 14 13 4 2 12 - -
Tux 10 16 10 4 7 - 1
Uderns 8 12 9 1 12 - 2
Vomp 32 44 23 8 44 - 4
Weer 19 15 5 3 9 - -
Weerberg 14 28 16 - 13 - -
Wiesing 14 17 11 3 19 - 3
Zell am Ziller 11 15 9 2 37 - 1
Zellberg 2 6 2 - 2 - -
Tabelle 59: Gemeindetabelle 5.Teil (Spalten-Definitionen siehe Abschnitt 11.1)
Gemeinde Wanderungen 2024
Zuzüge Wegzüge Wanderungssaldo Umzüge in den Gemeinden
Inland Ausland Inland Ausland Inland Ausland Insgesamt
Sp. 32 Sp. 33 Sp. 34 Sp. 35 Sp. 36 Sp. 37 Sp. 38 Sp. 39
Tirol 29.572 15.062 30.526 12.455 -954 2.607 1.653 28.716
Innsbruck-Stadt 5.070 5.359 5.633 4.290 -563 1.069 506 11.814
Imst 2.082 865 2.221 763 -139 102 -37 1.528
Arzl im Pitztal 121 26 76 31 45 -5 40 78
Haiming 159 39 190 30 -31 9 -22 106
Imst 470 163 453 117 17 46 63 526
Imsterberg 18 1 16 5 2 -4 -2 10
Jerzens 12 5 23 7 -11 -2 -13 16
Karres 5 3 14 1 -9 2 -7 3
Karrösten 18 3 23 1 -5 2 -3 5
Längenfeld 100 117 143 110 -43 7 -36 127
Mieming 164 46 154 53 10 -7 3 74
Mils bei Imst 31 11 29 9 2 2 4 5
Mötz 53 24 57 8 -4 16 12 1
Nassereith 108 29 68 22 40 7 47 54
Obsteig 49 19 65 19 -16 - -16 11
Oetz 108 40 90 30 18 10 28 37
Rietz 74 10 84 10 -10 - -10 44
Roppen 73 16 66 11 7 5 12 13
St. Leonhard im Pitztal 25 33 25 26 - 7 7 39
Sautens 70 28 67 23 3 5 8 14
Silz 74 27 58 44 16 -17 -1 59
Sölden 78 144 115 142 -37 2 -35 125
Stams 65 18 99 19 -34 -1 -35 22
Tarrenz 71 11 127 12 -56 -1 -57 30
Umhausen 88 42 113 22 -25 20 -5 92
Wenns 48 10 66 11 -18 -1 -19 37
Innsbruck-Land 8.085 2.499 7.812 2.163 273 336 609 4.372
Absam 293 44 299 60 -6 -16 -22 169
Aldrans 161 74 184 43 -23 31 8 31
Ampass 86 36 88 39 -2 -3 -5 16
Axams 272 64 246 52 26 12 38 112
Baumkirchen 44 18 45 19 -1 -1 -2 26
Birgitz 41 20 78 16 -37 4 -33 13
Ellbögen 21 3 27 4 -6 -1 -7 12
Flaurling 61 4 43 7 18 -3 15 5
Fritzens 100 21 108 18 -8 3 -5 28
Fulpmes 182 51 136 58 46 -7 39 109
Gnadenwald 38 10 33 7 5 3 8 8
Götzens 191 57 187 31 4 26 30 72
Gries am Brenner 73 16 96 18 -23 -2 -25 15
Gries im Sellrain 23 6 16 5 7 1 8 13
Grinzens 77 9 64 11 13 -2 11 4
Gschnitz 22 13 17 3 5 10 15 3
Hall in Tirol 792 334 809 270 -17 64 47 423
Hatting 47 7 71 13 -24 -6 -30 22
Inzing 157 35 131 46 26 -11 15 75
Kematen in Tirol 143 32 141 35 2 -3 -1 151
Kolsass 59 18 74 5 -15 13 -2 27
Kolsassberg 29 7 34 2 -5 5 - 11
Lans 70 15 48 13 22 2 24 14
Leutasch 108 77 96 68 12 9 21 100
Matrei am Brenner 101 30 100 14 1 16 17 91
Mieders 97 13 80 24 17 -11 6 32
Mils 238 60 186 57 52 3 55 73
Mutters 91 43 112 22 -21 21 - 20
Natters 141 24 76 23 65 1 66 69
Navis 45 2 43 4 2 -2 - 17
Neustift im Stubaital 147 100 182 65 -35 35 - 133
Oberhofen im Inntal 72 22 65 7 7 15 22 25
Obernberg am Brenner 6 3 11 2 -5 1 -4 8
Oberperfuss 134 14 91 11 43 3 46 68
Patsch 32 18 42 9 -10 9 -1 9
Pettnau 62 8 63 8 -1 - -1 17
Pfaffenhofen 70 8 62 7 8 1 9 26
Polling in Tirol 62 6 57 10 5 -4 1 16
Ranggen 41 25 47 21 -6 4 -2 15
Reith bei Seefeld 148 48 143 57 5 -9 -4 29
Rinn 71 10 78 16 -7 -6 -13 27
Rum 495 111 427 107 68 4 72 194
St. Sigmund im Sellrain 5 - 14 - -9 - -9 2
Scharnitz 40 38 63 34 -23 4 -19 16
Schmirn 7 2 17 1 -10 1 -9 4
Schönberg im Stubaital 72 19 71 16 1 3 4 32
Seefeld in Tirol 171 123 177 116 -6 7 1 114
Sellrain 41 11 34 7 7 4 11 21
Sistrans 84 16 87 11 -3 5 2 23
Steinach am Brenner 139 44 152 44 -13 - -13 105
Telfes im Stubai 52 15 54 13 -2 2 - 10
Telfs 689 212 565 149 124 63 187 845
Thaur 185 117 212 117 -27 - -27 105
Trins 39 9 37 7 2 2 4 10
Tulfes 65 17 71 14 -6 3 -3 30
Unterperfuss 21 3 6 3 15 - 15 3
Vals 14 1 11 2 3 -1 2 4
Völs 333 99 317 59 16 40 56 127
Volders 272 51 237 77 35 -26 9 73
Wattenberg 25 9 36 6 -11 3 -8 2
Wattens 394 97 359 61 35 36 71 315
Wildermieming 30 3 26 4 4 -1 3 14
Zirl 264 97 330 115 -66 -18 -84 189
Kitzbühel 2.410 1.313 2.641 1.010 -231 303 72 2.005
Aurach bei Kitzbühel 46 35 64 24 -18 11 -7 19
Brixen im Thale 65 35 82 21 -17 14 -3 50
Fieberbrunn 300 67 301 98 -1 -31 -32 131
Going am Wilden Kaiser 77 64 93 49 -16 15 -1 30
Hochfilzen 45 27 66 9 -21 18 -3 39
Hopfgarten im Brixental 195 78 169 42 26 36 62 213
Itter 33 24 45 15 -12 9 -3 15
Jochberg 69 34 78 40 -9 -6 -15 38
Kirchberg in Tirol 142 126 260 101 -118 25 -93 207
Kirchdorf in Tirol 178 81 196 57 -18 24 6 92
Kitzbühel 277 231 310 167 -33 64 31 290
Kössen 101 76 107 48 -6 28 22 160
Oberndorf in Tirol 120 33 111 43 9 -10 -1 50
Reith bei Kitzbühel 55 54 50 30 5 24 29 9
St. Jakob in Haus 31 11 34 12 -3 -1 -4 6
St. Johann in Tirol 401 185 417 142 -16 43 27 401
St. Ulrich am Pillersee 77 38 70 33 7 5 12 46
Schwendt 31 16 35 12 -4 4 - -
Waidring 50 30 51 25 -1 5 4 36
Westendorf 117 68 102 42 15 26 41 173
Kufstein 4.405 2.032 4.603 1.727 -198 305 107 3.620
Alpbach 35 16 43 18 -8 -2 -10 59
Angath 61 - 60 7 1 -7 -6 7
Angerberg 63 7 82 14 -19 -7 -26 19
Bad Häring 157 80 174 47 -17 33 16 95
Brandenberg 24 7 28 11 -4 -4 -8 30
Breitenbach am Inn 97 17 114 16 -17 1 -16 45
Brixlegg 172 30 192 18 -20 12 -8 66
Ebbs 257 93 206 83 51 10 61 197
Ellmau 77 88 92 70 -15 18 3 78
Erl 38 29 42 29 -4 - -4 26
Kirchbichl 267 79 270 65 -3 14 11 113
Kramsach 225 59 185 23 40 36 76 125
Kufstein 871 702 890 635 -19 67 48 1.273
Kundl 204 58 191 21 13 37 50 133
Langkampfen 227 57 167 52 60 5 65 101
Mariastein 24 7 19 2 5 5 10 4
Münster 122 21 131 22 -9 -1 -10 55
Niederndorf 105 33 94 22 11 11 22 31
Niederndorferberg 14 5 20 9 -6 -4 -10 5
Radfeld 110 33 147 35 -37 -2 -39 48
Rattenberg 49 19 56 13 -7 6 -1 7
Reith im Alpbachtal 155 53 154 38 1 15 16 93
Rettenschöss 16 2 25 8 -9 -6 -15 7
Scheffau am Wilden Kaiser 46 25 47 24 -1 1 - 33
Schwoich 76 21 110 12 -34 9 -25 42
Söll 112 63 110 56 2 7 9 90
Thiersee 64 78 106 54 -42 24 -18 43
Walchsee 86 53 80 58 6 -5 1 56
Wildschönau 101 64 105 51 -4 13 9 113
Wörgl 550 233 663 214 -113 19 -94 626
Landeck 1.228 574 1.308 578 -80 -4 -84 1.145
Faggen 7 3 10 - -3 3 - -
Fendels 22 4 15 4 7 - 7 10
Fiss 41 20 41 18 - 2 2 17
Fließ 54 13 97 9 -43 4 -39 66
Flirsch 38 36 36 88 2 -52 -50 25
Galtür 12 16 21 5 -9 11 2 18
Grins 49 19 22 11 27 8 35 21
Ischgl 35 27 32 37 3 -10 -7 36
Kappl 35 20 34 22 1 -2 -1 22
Kaunerberg 6 3 5 1 1 2 3 2
Kaunertal 14 8 22 8 -8 - -8 14
Kauns 12 4 6 7 6 -3 3 2
Ladis 22 10 22 9 - 1 1 17
Landeck 317 98 274 57 43 41 84 394
Nauders 14 23 20 30 -6 -7 -13 42
Pettneu am Arlberg 39 25 50 12 -11 13 2 43
Pfunds 39 30 49 42 -10 -12 -22 68
Pians 31 12 34 13 -3 -1 -4 8
Prutz 54 30 84 15 -30 15 -15 24
Ried im Oberinntal 62 31 53 14 9 17 26 24
St. Anton am Arlberg 49 59 75 93 -26 -34 -60 81
Schönwies 41 6 45 4 -4 2 -2 34
See 20 7 24 8 -4 -1 -5 23
Serfaus 38 35 28 19 10 16 26 58
Spiss 1 2 1 2 - - - 2
Stanz bei Landeck 11 1 8 4 3 -3 - -
Strengen 15 - 21 3 -6 -3 -9 6
Tobadill 9 7 8 3 1 4 5 5
Tösens 12 4 21 11 -9 -7 -16 8
Zams 129 21 150 29 -21 -8 -29 75
Lienz 1.517 380 1.443 252 74 128 202 1.319
Abfaltersbach 18 5 18 1 - 4 4 1
Ainet 32 - 34 5 -2 -5 -7 10
Amlach 21 2 21 4 - -2 -2 9
Anras 20 6 27 2 -7 4 -3 10
Assling 24 13 56 1 -32 12 -20 19
Außervillgraten 6 1 13 2 -7 -1 -8 19
Dölsach 87 8 73 8 14 - 14 31
Gaimberg 29 4 34 4 -5 - -5 3
Heinfels 43 13 30 4 13 9 22 25
Hopfgarten in Defereggen 10 - 17 - -7 - -7 3
Innervillgraten 22 1 12 6 10 -5 5 18
Iselsberg-Stronach 18 6 19 4 -1 2 1 5
Kals am Großglockner 20 17 34 7 -14 10 -4 30
Kartitsch 17 9 21 5 -4 4 - 5
Lavant 4 2 9 9 -5 -7 -12 -
Leisach 45 3 27 8 18 -5 13 12
Lienz 558 159 467 109 91 50 141 711
Matrei in Osttirol 88 15 50 8 38 7 45 105
Nikolsdorf 20 6 29 2 -9 4 -5 15
Nußdorf-Debant 133 30 110 16 23 14 37 101
Oberlienz 43 5 38 7 5 -2 3 7
Obertilliach 10 5 15 1 -5 4 -1 6
Prägraten am Großvenediger 17 4 24 3 -7 1 -6 24
St. Jakob in Defereggen 20 6 24 3 -4 3 -1 17
St. Johann im Walde 4 - 6 - -2 - -2 4
St. Veit in Defereggen 12 1 18 4 -6 -3 -9 9
Schlaiten 9 3 13 2 -4 1 -3 3
Sillian 52 23 58 18 -6 5 -1 45
Strassen 25 4 23 4 2 - 2 6
Thurn 17 2 16 1 1 1 2 1
Tristach 48 2 60 1 -12 1 -11 10
Untertilliach 3 2 7 1 -4 1 -3 6
Virgen 42 23 40 2 2 21 23 49
Reutte 1.207 764 1.291 593 -84 171 87 829
Bach 20 9 8 1 12 8 20 12
Berwang 19 9 12 13 7 -4 3 8
Biberwier 11 21 22 17 -11 4 -7 5
Bichlbach 43 10 10 21 33 -11 22 19
Breitenwang 59 25 74 24 -15 1 -14 23
Ehenbichl 64 18 30 13 34 5 39 2
Ehrwald 67 108 87 53 -20 55 35 73
Elbigenalp 20 12 40 16 -20 -4 -24 16
Elmen 8 3 16 - -8 3 -5 5
Forchach 8 2 6 - 2 2 4 1
Grän 41 50 28 40 13 10 23 31
Gramais 1 - 1 1 - -1 -1 -
Häselgehr 17 11 13 8 4 3 7 10
Heiterwang 13 5 12 5 1 - 1 8
Hinterhornbach - - 3 - -3 - -3 -
Höfen 44 21 41 24 3 -3 - 18
Holzgau 7 7 11 7 -4 - -4 12
Jungholz 2 23 7 29 -5 -6 -11 10
Kaisers 1 1 2 - -1 1 - -
Lechaschau 84 28 111 21 -27 7 -20 20
Lermoos 63 45 72 51 -9 -6 -15 53
Musau 2 8 13 2 -11 6 -5 6
Namlos - - 4 - -4 - -4 1
Nesselwängle 14 13 23 19 -9 -6 -15 6
Pfafflar 1 1 5 - -4 1 -3 1
Pflach 114 27 85 20 29 7 36 34
Pinswang 8 10 9 5 -1 5 4 2
Reutte 299 164 334 97 -35 67 32 324
Schattwald 14 10 12 12 2 -2 - 3
Stanzach 15 8 15 6 - 2 2 4
Steeg 1 - 13 1 -12 -1 -13 8
Tannheim 42 41 41 40 1 1 2 64
Vils 34 32 36 20 -2 12 10 22
Vorderhornbach 10 5 8 2 2 3 5 3
Wängle 27 19 37 12 -10 7 -3 6
Weißenbach am Lech 30 15 42 8 -12 7 -5 13
Zöblen 4 3 8 5 -4 -2 -6 6
Schwaz 3.568 1.276 3.574 1.079 -6 197 191 2.084
Achenkirch 65 41 89 50 -24 -9 -33 85
Aschau im Zillertal 77 16 75 5 2 11 13 22
Brandberg 6 4 12 - -6 4 -2 10
Bruck am Ziller 25 5 28 2 -3 3 - 7
Buch in Tirol 118 13 112 27 6 -14 -8 25
Eben am Achensee 135 118 141 83 -6 35 29 125
Finkenberg 74 29 81 28 -7 1 -6 29
Fügen 181 76 186 58 -5 18 13 120
Fügenberg 44 13 73 6 -29 7 -22 15
Gallzein 18 3 26 3 -8 - -8 14
Gerlos 18 21 18 13 - 8 8 21
Gerlosberg 6 1 9 - -3 1 -2 1
Hainzenberg 19 10 17 7 2 3 5 18
Hart im Zillertal 74 15 58 19 16 -4 12 33
Hippach 32 13 41 11 -9 2 -7 10
Jenbach 388 118 379 82 9 36 45 307
Kaltenbach 44 27 65 27 -21 - -21 11
Mayrhofen 158 115 152 93 6 22 28 131
Pill 41 11 47 7 -6 4 -2 10
Ramsau im Zillertal 51 29 73 21 -22 8 -14 15
Ried im Zillertal 54 18 65 16 -11 2 -9 11
Rohrberg 18 3 12 1 6 2 8 4
Schlitters 84 10 69 8 15 2 17 14
Schwaz 684 175 583 175 101 - 101 565
Schwendau 44 22 74 51 -30 -29 -59 22
Stans 77 19 90 19 -13 - -13 38
Steinberg am Rofan 13 9 10 11 3 -2 1 2
Strass im Zillertal 41 11 49 2 -8 9 1 4
Stumm 53 20 85 12 -32 8 -24 22
Stummerberg 8 11 13 8 -5 3 -2 8
Terfens 78 18 106 20 -28 -2 -30 19
Tux 52 61 71 66 -19 -5 -24 79
Uderns 148 38 80 28 68 10 78 46
Vomp 219 68 252 55 -33 13 -20 88
Weer 95 30 74 14 21 16 37 23
Weerberg 96 16 54 13 42 3 45 61
Wiesing 92 34 84 10 8 24 32 29
Zell am Ziller 116 29 96 25 20 4 24 36
Zellberg 22 6 25 3 -3 3 - 4

12 Veröffentlichungen der Tiroler Landesstatistik

Die meisten der nachfolgend aufgelisteten Publikationen der Tiroler Landesstatistik können im Online-Archiv der Tiroler Landesstatistik https://tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/publikationen/ gefunden werden. Ältere Publikationen können auf Nachfrage in der Fachbereichsbibliothek eingesehen werden.

Gesamtüberblick für Tirol

  • Tirol in Zahlen 2025, Innsbruck September 2025, jährlich seit 1985 (bis 2019: “Tirol Daten 20…”)
  • Zahlen zur Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino - Ausgabe 2015, Innsbruck 2015
  • Tirol in der EU 1995 - 2010, Innsbruck 2010
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2019, Innsbruck Oktober 2019, 452 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2014, Innsbruck Oktober 2014, 420 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2009, Innsbruck Oktober 2009, 402 S.
  • Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2006, Innsbruck 2006, 381 S.

Wohnbevölkerung

  • Demografische Daten Tirol 2023, Innsbruck Dezember 2024, jährlich seit 1990 (früher: „Die Bevölkerung in den Gemeinden Tirols 19..“)
  • Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Registerzählung 2011, Innsbruck 2014, 143 S.
  • Die Tiroler Bevölkerung – Ergebnisse der Volkszählung 2001, Innsbruck September 2004, 165 S.
  • Strukturdaten der Tiroler Bevölkerung, Ergebnisse der Volkszählung 1991 - Teil II, Innsbruck Dezember 1994, 73 S.
  • Die Wohnbevölkerung in Tirol, Ergebnisse der Volkszählung 1991, Innsbruck April 1993, 56 S.
  • Bevölkerungsprognose für Tirol, Innsbruck Oktober 1987, 73 S.
  • Bevölkerungsentwicklung 1981/82, Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung und der Personenstandserhebung 1982, Innsbruck Juli 1983, 15 S.
  • Volkszählung 1981, Endgültige Ergebnisse für Tirol, Innsbruck April 1983, 39 S.

Tourismus

  • Der Tourismus im Winter 2024/2025, Innsbruck September 2025, jährlich seit 1982/83
  • Der Tourismus im Sommer 2024, Innsbruck April 2025, jährlich seit 1983
  • Fremdenverkehrserhebung 2017 zur Aktualisierung des Emissionskatasters nach § 9 IG-L, Innsbruck 2017, 17 S.
  • Die Bedeutung des Tourismus für Tirol, Innsbruck 2016, 60 S.
  • Typisierung der Tiroler Fremdenverkehrsgemeinden - Ergebnisse einer statistischen Analyse, Innsbruck Jänner 1987, 101 S.

Kinderbetreuungseinrichtungen

  • Statistik der Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2024/2025, Innsbruck März 2025, jährlich seit 1982/83 (vor 2004/05: “Kindergärten in Tirol, Statistische Analyse des Arbeitsjahres 19..”)
  • Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol 2003/2004 – Angebot und zukünftiger Bedarf, Innsbruck, Juni 2004, 104 S.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2022 auf Ebene der Rechtlichen Einheiten (Unternehmen), Innsbruck Juli 2025
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2022 auf Ebene der Arbeitsstätten, Innsbruck Juli 2025
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2021, Innsbruck Juli 2024, jährlich 2007 bis 2021
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung 2021, Innsbruck Juli 2024, jährlich 2007 bis 2021
  • Die Tiroler Wirtschaft im zweiten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2009, Innsbruck 2011, 22 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 2008, Innsbruck 2010, 22 S.
  • Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den Tiroler Arbeitsmarkt, Innsbruck 2010, 7 S.
  • Die Tiroler Wirtschaft – Eine Analyse der Leistungs- und Strukturerhebung der Jahre 2002 bis 2006, Innsbruck 2009, 25 S.
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil A: Analysen und Maßnahmen. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991
  • Arbeitsmarkt- und Berufsperspektiven in Tirol, Teil B: Statistische Auswertung einer schriftlichen Befragung. Gemeinsam mit: Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalwirtschaft der Universität Innsbruck, Innsbruck März 1991

Soziales, Armut und Lohnstruktur

  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2022 - Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, Innsbruck September 2025, 68 S.
  • Einkommen, Armut und soziale Eingliederung in Tirol - Ergebnisse aus EU-SILC 2021 bis EU-SILC 2023, Innsbruck Feber 2025, jährlich seit 2005
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol, Innsbruck August 2018, 30 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2014, Innsbruck 2017, 76 S.
  • Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Tirol - Gender Pay Gap, Innsbruck Dezember 2009, 13 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2010, Innsbruck 2013, 56 S.
  • Lohn- und Verdienststruktur in Tirol 2006, Innsbruck November 2009, 29 S.
  • Die Auswirkungen der Fußball-EM auf die Lebensmittelpreise, Innsbruck Februar 2009, 4 S.
  • Familie in Tirol - Eine Situationsanalyse mittels Daten der amtlichen Statistik, Innsbruck Februar 1987, 56 S.
  • Jugend und Erwerbstätigkeit - Zur quantitativen Arbeitsmarktnachfrage der Tiroler Jugendlichen 1971 bis 1986, Innsbruck Mai 1986, 37 S.
  • Jugendliche in Tirol - Eine statistische Analyse der 15- bis 19-Jährigen, Innsbruck Februar 1985, 46 S.

Einrichtungen zur Grundversorgung

  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2023, Innsbruck November 2023, 39 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2020, Innsbruck November 2020, 35 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2017, Innsbruck September 2017, 34 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2014, Innsbruck September 2014, 33 S.
  • Die Einrichtungen zur Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung, Erhebung 2011, Innsbruck Dezember 2011, 30 S.
  • Die Grundversorgung der Tiroler Bevölkerung - Erhebung 2008, Innsbruck Dezember 2008, 22 S.

Wohnen

  • Tiroler Wohnbaustatistik 2003, Innsbruck April 2004, jährlich von 1985 bis 2003
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol – Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung 2001, Innsbruck Februar 2004, 94 S.
  • Gebäude und Wohnungen in Tirol - Ergebnisse der Häuser- und Wohnungszählung 1991, Innsbruck September 1992, 60 S.

SITRO - Datenbank der Landesstatistik Tirol

  • SITRO - Datenkatalog 2000, Innsbruck November 2000, 124 S.
  • SITRO - Datenkatalog 2011, Innsbruck 2011, 124 S.
  • SITRO - Datenkatalog und Benutzerleitfaden 1995, Innsbruck Mai 1995, 140 S.
  • SITRO - Datenkatalog und Benutzerleitfaden 1990, Innsbruck Jänner 1990, 138 S.

Sonstige Publikationen

  • Die Auswirkungen der Zeitumstellung auf das Verkehrsunfallgeschehen, Innsbruck 2018, 3 S.
  • Erhebungen und Studien des Landes Tirol 1986 bis 2013 - Ein Dokumentations- und Abfragesystem
  • Amtsstunden für den Parteienverkehr, Repräsentativerhebung bei den Parteien der Dienststellen des Landes Tirol, Innsbruck Juni 1984, 37 S.

13 Fußnoten


  1. Wie in Abschnitt 2.2.2 beschrieben, werden Personen, die im Datenmerkmal Geschlecht die Einträge divers, inter, offen, kein Eintrag oder unbekannt haben, aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den von Statistik Austria übermittelten Daten ausgewiesen. Stattdessen wird das Geschlechtsmerkmal der betroffenen Personen mittels eines Imputationsverfahrens durch eine binäre Geschlechtsausprägung ersetzt.↩︎

  2. Im nachfolgenden Text werden mit dem Begriff Europäische Union immer die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mit Stand 1. Jänner 2025 bezeichnet und somit das Vereinigte Königreich nicht miteingeschlossen.↩︎

  3. Statistik Austria: Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Bundesländern (Jahresdurchschnitt 2024), online unter: https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/migration-und-einbuergerung/migrationshintergrund↩︎

  4. Derzeit kann nur überprüft werden, ob beide Elternteile in einer eigetragenen Partnerschaft leben. Es fehlt jedoch die Information, ob sich beide Elternteile in derselben eigetragenen Partnerschaft befinden. Vergleiche mit den Geburtenzahlen verheirateter Eltern legen jedoch nahe, dass nur geringe Abweichungen zu erwarten sind.↩︎

  5. Der Median ist ein statistisches Maß, mit dem der zentrale Wert einer Verteilung berechnet wird. Es sind somit exakt 50 % aller Messwerte niedriger und 50 % höher als der berechnete Median einer Zufallsstichprobe.↩︎

  6. Es gilt zu beachten, dass Statistik Austria die Erhebung der Sterbefälle im Jahr 2009 geändert hat und ab 2009 erstmals auch Auslandssterbefälle von Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich berücksichtigt werden. Dies führte zu einer generellen Anhebung der Sterbezahlen und zu einer Senkung der Lebenserwartung ab 2009.↩︎